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2016 Reading Challenge?

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Huhn:
Bei mir auch. Und mindestens ein Buch habe ich auch deshalb gelesen, weil es zu einer Kategorie passte und das war auch mal eine Bereicherung, weil das so ganz anders war, als das, was ich sonst so lese. Das Wort Challenge heißt ja Herausforderung. Und irgendwie hat das in meinem Kopf so ne Idee von "Ich probier mal was Neues" und "Ich mach mal was anders". Ich hab hier nicht auf "Gewinnen" oder den Weltrekord im Viellesen hingearbeitet sondern bloß dahin, mal mehr und vielleicht auch anders zu lesen. Das hat gut geklappt, auch wenn ich jetzt am Ende bloß ein Viertel der Liste vollgekriegt hab. *ganz zufrieden*

Greifenklaue:
Ich hatte sogar für mich die krasse Erfahrung, ein Buch an einem Tag lesen - sonst schlaf ich oft nach 20 Seiten ein. Und es war nicht das dünne  ;)

Lyris:
Mir fehlen folgende Kategorien:

2. ein Buch von der Liste für den Deutschen Buchpreis
12. ein Buch, das dir von einer Person empfohlen wurde, die du gerade erst kennengelernt hast
16. politische Memoiren
19. in Buch, das im Literarischen Quartett besprochen wurde
24. ein Buch, dessen Protagonist_in deinen Beruf ausübt
28. ein Buch, das von einem Komödianten/ einer Komödiantin geschrieben wurde
31. ein Gedichtband
32. das erste Buch, das du im Buchladen siehst
38. eine Satire

und die werden es bis Jahresende auch nicht mehr werden. Obwohl ich vermutlich 32. morgen nochmal versuche. Bisher hätte ich da immer nur Schund erwischt oder Bücher die ich schon habe/kenne.
Aber immerhin bin ich gerade bei Buch Nr. 106, inklusive Kinderbücher (nur selbst- oder vorgelesen), exklusive Hörbücher.

Mehr oder weniger war es deswegen denke ich aber nicht. Auch nicht großartig anders. Aber ein Buch habe ich gelesen, weil es hier gefallen hatte und gleich noch eines vom selben Autor hinterher. Allerdings wurde die Reihenfolge in der ich mir die Bücher vom Nachschubstapel ausgewählt habe doch hin und wieder beeinflusst.

Huhn:
Kurz vor Jahresende noch ein Buch ausgegraben. :)

Catherine Fisher: Das Geheimnis von Darkwater Hall
(Kategorie: Ein Buch, das du seit Schulzeiten nicht mehr gelesen hast)
Sarah stammt aus einer alten Adelsfamilie, hat davon aber nichts, denn ihr Großvater hat vor Jahren ihren gesamten Familienbesitz beim Kartenspiel verloren. Nun, im Jahr 1901, leben Sarah und ihr Vater am Fuße ihrer ehemaligen Villa in ärmlichen Verhältnissen und Sarah schuftet als Hilfskraft in einer Schule, um die Unterkunft und die Medizin für ihren kranken Vater bezahlen zu können. Als sie es sich mit der Schullehrerin gründlich verdorben und ihren Stelle verloren hat, bekommt sie ein überraschendes Angebot: Azrael, der neue Herr von Darkwater Hall, will sie als seine Assistentin bei seinen alchimistischen Experimenten. Und er kann ihr noch viel mehr bieten - zum Preis ihrer unsterblichen Seele.
Ich habe das Buch als Kind geschenkt bekommen. Ich weiß noch, dass ich es ebenso faszinierend wie verwirrend fand. Die Geschichte erklärt nicht detailliert sondern zeigt, was ist, aus Sicht der Hauptfiguren. Viele Dinge werden nur angedeutet. Gerade das hat mir damals wie heute gut gefallen. Das Buch nimmt nicht an die Hand, sondern gibt dir einen Straßenatlas und setzt dich am Wegesrand aus. Ich habe es lange im Regal vergessen und jetzt mal wieder in die Hand genommen und es hat mich genauso gefesselt wie beim ersten Mal. Gerade auch die Tatsache, dass die Autorin es geschafft hat, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, große Zeitsprünge und Lücken wagt und ihre Geschichte auf 200 Seiten bringt, finde ich bewundernswert. Ein wirklich gutes Buch!

Huhn:
Und nachträglich noch eins, das ich über die Ferien gelesen habe, bevor ich gleich meine Zusammenfassung poste. :)

Mike Carey: Lucifer Book 1 (und 2, wofür ich keine Kategorie gefunden habe)
(Kategorie: Ein Buch, das dieses Jahr verfilmt wird)
Wie aus Sandman bekannt, hat Lucifer die Schnauze voll von der Hölle und sich stattdessen in Los Angeles niedergelassen, wo er einen Club, das Lux, betreibt. Damit ist er jedoch nicht zufrieden, denn ein gutes Leben im Schlechten kann es bekanntlich nicht geben. Wenn die gesamte Kreation von Anfang an beschissen war, wirds vielleicht Zeit für eine neue.
Hat Spaß gemacht, auch wenn der Wechsel des Zeichenstils nach einigen Episoden doch gewöhnungsbedürftig war. Dafür ist im zweiten Band eine Folge komplett in Aquarell gemalt, was wirklich ein Erlebnis war. Verfilmt wurde die Reihe ja lose in der Serie Lucifer, die aber außer der Grundidee, dass Lucifer diesen Club betreibt, mit der Vorlage nicht so viel am Hut hat.

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