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Erzählt mir vom d6-System

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auerochse:

--- Zitat von: Abralax am  4.01.2016 | 19:39 ---Was ist denn das Problem?

Die Stärke von D6 ist, dass es eher einfach und cineastisch ist.

--- Ende Zitat ---

bei mir wohl das amerikanische, was mich nervt. habe damals RQ4 (das von vielen "fans" wahnsinnig verrissen wurde) und d6 gleichzeitig bekommen.
rq hat sich wunderbar flüssig gelesen, und bei d6 (echt gutes system) manchmal fast verzweifelt. zumeist nur einige sätze. schaue mir die regel morgen noch mal an, und frage viellecht noch mal.

es ist zwar sehr einfach, aber die regel vom gehen-laufen-rennen-sprinten...-...bis zum abbremsenen sind merkwürdigerweise schon sehr üppig. da war ich erstaunt...=D

Dr. Clownerie:
Ich hab das System nie in der Praxis gesehen, könnt ihr mal was zum Thema Würfelmenge bei einer Probe sagen? Da würden mich wirklich Meinungen interessieren, da ich den Eindruck habe, man würfelt und rechnet sehr viele Würfel zusammen.

Selganor [n/a]:
Attribute liegen nach Charaktererschaffung zwischen 1 und 5d6, Skills nochmal bis zu +3d6, also im Normalfall (wenn nicht noch durch was anderes dazukommen) im Hoechstfall 8d6.
Skills sind zwar bis zu +6d6 steigerbar, aber nur wenige Leute werden ueberhaupt auf die Zahlen kommen, von mehr als 10d6 muss mal also eher selten ausgehen.

Da rechnet ein D&D Wizard mit seinem Feuerball ja fast schon mehr ;D

knörzbot:

--- Zitat von: Dr. Clownerie am  5.01.2016 | 09:02 ---Ich hab das System nie in der Praxis gesehen, könnt ihr mal was zum Thema Würfelmenge bei einer Probe sagen? Da würden mich wirklich Meinungen interessieren, da ich den Eindruck habe, man würfelt und rechnet sehr viele Würfel zusammen.

--- Ende Zitat ---
Es gibt auch noch andere Varianten des D6-Systems wie beispielsweise D6 Legend welches im Regelwerk zum Hercules RPG zum Einsatz kam. Dort werden glaube ich keine Würfel zusammengerechnet sondern Erfolge oder ähnliches gezählt. Müsste ich aber erst zu Hause nachschauen.
Für das klassische D6 passt die Einschätzung von Selganor recht gut. Der Würfelaufwand ist etwas hoch, beispielsweise im Kampf. Da würfelt der Angreifer den Trefferwurf, dann noch einmal separat den Schaden und der Verteidiger würfelt mit Stärke dagegen.
Die Mini-Six Variante des D6-Systems beschleunigt das Ganze etwas, da dort vermehrt mit festen Werten anstatt Würfelwürfen gearbeitet wird. Mini Six wäre meine bevorzugte D6 Version.

auerochse:
der unterschied zu den meisten anderen systemen ist, dass es fast keine statischen werte hat:
z.b. eine gute lederrüstung wäre bei den meisten systemen: RS von 4. bei D6 jedoch 1d+1.

mir ging es hauptsächlich ums einschüchtern im kampf. da untote einen sehr guten wert darin haben und für mich die regel relativ wichtig ist, habe ich das gefunden:

Creatures and Their Fear Factor
Animals and similar creatures often try to scare interlopers in their territories, either to weaken them or frighten them away. To simulate this, the gamemaster may have the creature make a threatening gesture and make an intimidation attempt. Since the intimidation attempt is an instinctual reaction, it only may be performed once per encounter, but it affects all who witness it. For example, bears rear and often growl or roar, while a bull stamps its hooves and tosses its horns.

Should the intimidation attempt succeed, the target character or group flees, possibly pursued by the creature if it is hungry or provoked enough.

For more details of the game mechanics of intimidation attempts, see page 73 of the D6 Fantasy Rulebook

(erklärt die sache schon mal weitaus besser als im buch...O.O, aber mit was widersteht man? mit "mettle"?)

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