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[Überzeugt mich von] Burning Wheel
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Praion am 15.01.2016 | 11:30 ---Für Menschen bei Elfen oder Halbelfen siehe den Eintrag dazu bei den Elfen.
Zwergenhandwerker als Händler geht glaub ich mit Zwergenlifepaths - wandernder Händler ist da auf jeden Fall dabei.
--- Ende Zitat ---
Aber immer im Zwergen- oder Elfen-Setting. Was ist mit dem Elfen, der seine Zeit in einer menschlichen Großstadt zugebracht hat und dort als Ganymed unterwegs war?
In Welten wie Lorakis oder Aventurien sind die Gesellschaften nicht so abgeschottet wie in Mittelerde (gerade in Lorakis überhaupt nicht). Das stellt BW tatsächlich nur ungenügend dar.
Hast Du Welten, die tolkienistisch Beeinflusst sind mit Elfen in den Wäldern und Zwergen in den Bergen, dann funktioniert BW erstaunlich gut. Und gerade bei den Amis zieht sich das durch Welten wie Greyhawk, Forgotten Realms, Birthright, etc durch. Da sind Elfen in Menschenstädten die große Ausnahme oder Zwerge leben in Zwergenghettos. Aber in deutschen Welten ist das gut durchmischt.
Achamanian:
Andere Frage: Passiert was Schlimmes, wenn man eigenständig mischt? BW ist ja sehr apodiktisch formuliert, auch was die Leads durch Lifepaths angeht ... aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Charaktererschaffung kaputtgeht, wenn man sich da etwas freier macht.
Wisdom-of-Wombats:
Die Lifepaths sind unterschiedlich mächtig. Nicht umsonst heißt es, ein Elf mit 4 Pfaden ist genauso stark wie ein Mensch mit 5.
Und die Pfade enthalten ja auch Magie. Die ist wiederum sehr stark Stock-spezifisch. Elfen haben kein Sorcery und Menschen werden nie Elfenlieder erlernen können.
Zarkov:
Auf den Gedanken, verschiedene "stocks" zu mischen, bin ich noch gar nicht gekommen. Da mußte ich erst mal ne Minute nachdenken.
Schwierigkeiten kriegt man, scheint mir, vor allem mit den Traits und Skills sowie mit der Zeit. Elben und Zwerge etwa sind so angelegt, daß sie viele ziemlich eindrucksvolle Fähigkeiten mitbringen, aber dafür relativ wenige Traits im Vergleich zu Menschen, die sehr wandelbar und vielfältig sind. BW legt ja praktisch keinen Wert auf Balancing, aber da kann man ziemlich leicht echte Monster produzieren. Und die Dauer der einzelnen Lifepaths ist entsprechend der Alterstabelle für den jeweiligen Stock kalibriert; 50 oder 70 Jahre sind für Elben z.B. nicht ungewöhnlich für einen Lifepath, bei Menschen sind es oft nur 3 oder 5 Jahre. Zwerge erreichen ab 200 Jahren erst ihr bestes Alter ... Skills sind auch etwas problematisch, es haben etwa Elben und Menschen zahlreiche parallele Skills, nur sind die quasi-magischen Skill Songs deutlich effektiver.
Und dann ist da noch die innere Logik des Settings; ein Zwerg, der unter Menschen geht, ist z.B. automatisch ein Outcast für alle anderen Zwerge. Wenn er nur den Trait Adventurer hat, ist das noch der beste Fall. Ob der dann schustert oder Drachen tothaut, ist erst mal egal; ein Zwerg wird in den Lifepaths immer nach Zwergenmaßstäben betrachtet, bis er das erste Mal auf die Bühne tritt. Die interessanten Dinge im Leben des Charakters sollen sich ja auch erst im Spiel ereignen, die Lifepaths sind nur die Vorgeschichte.
Ich würde solche Sachen mit Traits machen, wenn es sein muß; gerade bei der Charaktererschaffung können wenige Punkte hier und da einen sehr großen Unterschied machen, und die Stocks sind in sich fein ausbalanciert.
Praion:
--- Zitat von: Rumpel am 15.01.2016 | 12:55 ---Andere Frage: Passiert was Schlimmes, wenn man eigenständig mischt? BW ist ja sehr apodiktisch formuliert, auch was die Leads durch Lifepaths angeht ... aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Charaktererschaffung kaputtgeht, wenn man sich da etwas freier macht.
--- Ende Zitat ---
Das leads System geht ein wenig kaput. Von welchen Lifepaths kann man woanders hin wechseln und in welche Subsettings genau?
Wird dann sehr handwedlig.
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 15.01.2016 | 12:48 ---Aber immer im Zwergen- oder Elfen-Setting. Was ist mit dem Elfen, der seine Zeit in einer menschlichen Großstadt zugebracht hat und dort als Ganymed unterwegs war?
In Welten wie Lorakis oder Aventurien sind die Gesellschaften nicht so abgeschottet wie in Mittelerde (gerade in Lorakis überhaupt nicht). Das stellt BW tatsächlich nur ungenügend dar.
Hast Du Welten, die tolkienistisch Beeinflusst sind mit Elfen in den Wäldern und Zwergen in den Bergen, dann funktioniert BW erstaunlich gut. Und gerade bei den Amis zieht sich das durch Welten wie Greyhawk, Forgotten Realms, Birthright, etc durch. Da sind Elfen in Menschenstädten die große Ausnahme oder Zwerge leben in Zwergenghettos. Aber in deutschen Welten ist das gut durchmischt.
--- Ende Zitat ---
Stimme ich zu. Dafür hast du hier wieder Kombinationen innerhalb der Settings die du sonst nicht so spielen kannst. Geben und Nehmen würde ich sagen. Mit Zwergen kann man noch erstaunlich viel machen wenn man sich die Lifepaths anschaut - die machen das dann eben auf Zwerge-Art und nie wie Menschen. Gerade das Guilder Setting macht sich gut für heftigen Kontakt mit Menschen.
Bei Elfen ist das tatsächlich schwierig.
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