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[Brainstorming] Subpantheon

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kalgani:
Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken, dass es in meinem Setting (siehe Sig) unterhalb der "echten" Götter
noch weitere Mächte gibt über die man "göttliche Magie" im Sinne von DnD beziehen kann.

Ich würde aber genre nicht einfach plump diese immer wieder auftauchenden Demigods, Arch- angel/devils usw. dort einbauen.
In dem Setting gibt es ein Feywild und Leylines/Kraftlinien, dadurch gäbe es sicher auch Möglichkeiten.

Die Gruppe dieser Mächte sollte auch nicht zu groß sein, da ich ein kleines Pantheon/Kraft gewährendes Irgendwas gerne klein halten möchte.
Im Moment hab ich schon nur 9 Götter (für jedes DnD Alignment eine).

Da es eine stark von Magie durchdrungene Welt ist, darf es gerne auch etwas abgedrehter sein. (ohne dabei in Blödelei auszuarten)
Bin daher für fast alle Ideen und Vorschläge dankbar.

Eventuell auch regional verfügbare Kräfte weil dort irgendwas spezielles passiert ist, aber was könnte passieren das sowas vorkommt?

blut_und_glas:

--- Zitat von: kalgani am  9.01.2016 | 19:55 ---Eventuell auch regional verfügbare Kräfte weil dort irgendwas spezielles passiert ist, aber was könnte passieren das sowas vorkommt?

--- Ende Zitat ---

Die Kreuzung von besonders vielen Leylinien?

mfG
jdw

Edvard Elch:
Irgendein großes, mächtiges magischen Viech hat sich dort in einem [Mineral]flöz im Boden eingenistet, schickt manchen Bergleuten komische Träume und gibt ihnen kwel Powerz.

Chiarina:
Hier meine Übersetzung von Lord Dunsanys Heim- und Herdgöttern, den kleinen Göttern aus seiner "Gods of Pegana" - Mythologie. Vielleicht ist ja etwas für dich dabei.

Die Heim- und Herdgötter

Die Heim- und Herdgötter leben nicht in Pegana, sondern auf der Erde, und sind geringer als Roon, ja sogar kleiner als die Menschen. Da es aber nützlich ist, sie an seiner Seite zu haben, wird auch zu ihnen gebetet. Es handelt sich um

Pitsu, der die Katze streichelt,

Hobith, der den Hund beruhigt,

Habaniah, der Herr der glühenden Kohle,

kleiner Zumbibooh, der Herr des Staubs,

der alte Gribaun, der inmitten des Feuers sitzt und das Holz zu Asche verwandelt,

Kilooloogung, der Herr des aufsteigenden Rauches, der erfreut ist, wenn der Rauch Pegana erreicht und die Götter von Kilooloogung Notiz nehmen,

Jabim, Herr der zerbrochenen Dinge, der hinter dem Haus sitzt und die weggeworfenen oder die zerbrochenen Sachen beklagt bis die Welt endet oder jemand kommt und die Sachen repariert. Manchmal sitzt er auch am Ufer eines Flusses und beklagt die angeschwemmten Sachen, die von ihren Eigentümern längst vergessen wurden.

Triboogie, Herr der Dämmerung, seine Kinder sind die Schatten. Triboogie sitzt in einer Ecke, weit entfernt von Habaniah. Aber wenn Habaniah zur Ruhe gekommen ist und die Arbeit des alten Gribaun getan ist, dann schickt Triboogie seine Kinder aus, um im Raum umherzutollen und an den Wänden zu tanzen, ohne die Stille zu stören.

In der dunklen Stunde Triboogies kriecht auch Hish, der Herr der Stille, aus dem Wald herbei, dessen Kinder die Fledermäuse sind. Sie haben das Gebot ihres Vaters gebrochen, wenn auch nur in allertiefster Sprache. Hish bringt die Mäuse und das Flüstern in der Nacht zum Verstummen. Nur die Grille rebelliert gegen ihn. Hish hat sie allerdings so oft verzaubert, dass ihr Ruf in der Nacht kaum noch wahrgenommen wird und zur Stille dazugezählt wird.

Betritt Hish nachts das Haus, macht es sich im Wald Wohoon, der Herr der Geräusche in der Nacht, bequem um nachzuschauen, ob Hish gegangen ist. Fuchs, Eule und andere große und kleine Tiere erheben dann ihre Stimme um  Wohoon zu gefallen.

Skeeve:

--- Zitat von: blut_und_glas am  9.01.2016 | 20:08 ---Die Kreuzung von besonders vielen Leylinien?

mfG
jdw

--- Ende Zitat ---

Kann man die Leylinien auch umlenken (unter Gefahr für Leib, Leben, Seele, Universum, ...) so das eine Kreuzung, die seit Jahrhunderten mächtig war, auf einmal magisch relativ tot ist, weil eine der kreuzenden Leylinien nicht mehr dort lang läuft. Die läuft nun in eine andere Richtung und kreuzt ganz woanders andere Leylinien, so dass auf einmal ein ganz anderes Gebiet magisch interessant wird... ?

[edit]Wenn an der alten Kreuzung ein Schrein stand, der einem (untergeordneten) Gott gewidmet war, dann ist der Gott nun offensichtlich tot/machtlos weil an es der Stelle keine Wunder mehr gibt. Steht an der neuen Kreuzung schon ein Schrein eines anderen Gottes, dann bekommt der für das einfache Volk auf einmal mehr Macht, weil die "Priester" nun dort Wunder wirken können. Steht an der neuen Kreuzung noch kein Schrein, dann kann man als Priester für seinen Gott einen errichten lassen und dem einfachen Volk dann sagen "ich kann hier Wunder wirken, betet meinen Gott an oder sterbt ihr Ungläubigen!"[/edit]

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