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[Serie] Into the Badlands

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Aedin Madasohn:

--- Zitat von: YY am  3.04.2017 | 20:40 ---Ich bin schon zufrieden, wenn entweder oft genug was Relevantes passiert, die Beweggründe der Akteure halbwegs nachvollziehbar sind oder die Story fadenscheinige Ausrede für sehr gute Actionszenen ist.
Ist hier halt mMn alles nicht der Fall :P

--- Ende Zitat ---

ich bin jetzt mitten in der 2.Staffel
es braucht etwas Durchhaltewillen (3 bis 4 Folgen), bis der Erzählstrang verschiedene Geschmäcker bedient. Politik, Intrige, Mysterien, Liebelleien - nach und nach nimmt das alles Fahrt auf

ich gebe YY recht, in den ersten Beiden Folgen wird (sehr) viel Augenmerk auf Metzellei gelegt (es kommen später immer wieder so welche Passagen - doch da trägt sich bereits der Erzählstrang)

wer sich nur Action-Unterhalten möchte, wird dabei bedient

Aedin Madasohn:
bin jetzt mitten in der 3.Staffel

- habe vorher die Vorgängerstaffeln NICHT neu geschaut, kam aber trotzdem noch mit.
Es wird aber definitiv so flott erzählt, dass "Vorkenntnisse" bzw. Gedächnis nötig sind. Wer also nur mal so wieder reinschauen will, dem werden die vielen Stränge und Mysterienhäppchen aber so was um die Ohren geschlagen

- Kampf und Metzelei bleiben bestimmend. Das Thema Kampf ist es definitiv comiclike überzeichnet.

- der Plot um Asra, "schwarzäuigige" Superkampfgabe, mysteriöse Mönche, durchgeknallte Kultisten ist keine höhere Literatur oder auch nur pädagogisch wertvoll.
Samstagsabend Mysteriedosis, wo im Tee auch mal ein Schluck Prozentiges landen darf. Mehr sollte also niemand erwarten.

- der Bogen um den Charakter MK wird aber so was von vor die Wand gefahren. Es ist zum Grusseln, dass die Autoren ihm da so vollkommen ohne Plotnotwendigkeit den Idiotsball an den Hals schreiben. Ganz großes MÄÄÄHHHH!!!!

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)MK hat diese Supergabe und wird deswegen von allen Baronen, Priestern, Witwe und sich selbst (er glaubt, er hatte im kampfkoller seine eigene Mutter ermordet-1.Staffel) gejagt und zu Diensten gepresst/manipliert/verarscht/verraten-und-verkauft.
 Kleiner neuer Twist: neue Erinnerung; Sami hat seine Mutter ermordet und jetzt kämpft MK gegen seinen alten Freund. Das ist in Ordnung,
aber
wie er sich trotz aller Winke mit dem Zaunpfahl, dass Pilgrimm ein religiös-durchgeknallter Fanatiker ist, trotzdem so auf seine Seite stellt und dann noch zum Mönchskloster führt... ähhh...nee... gesundes Misstrauen fehlt, trotz seiner Vorgeschichte. Da hat ihn der Autor aber so was von unpassend genutzt. Blanke Verschwendung. Und noch nicht mal mit Ploterfordernis!

Xemides:
Ich fand die dritte Staffel viel zu lang. Das zog sich alles unendlich in die Länge.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Aedin Madasohn am 24.11.2019 | 16:40 ---- der Bogen um den Charakter MK wird aber so was von vor die Wand gefahren. Es ist zum Grusseln, dass die Autoren ihm da so vollkommen ohne Plotnotwendigkeit den Idiotsball an den Hals schreiben.

--- Ende Zitat ---
Ich find die Entwicklung einiger der Charaktere eh sehr merkwürdig.
In der ersten Staffel sah es noch so aus als würde MK ehr die "Chosen One"-Rolle füllen, und einer der Haupthelden der Series sein, dann ist er aber irgendwie zum Schurken mutiert.

Die Wittwe hingegen, die am Anfang nicht wirklich eine der Guten war, ist hingegen plötzlich zu einer der Haupthelden mutiert.

Marask:
Sehr schöne Serie. Hat mir richtig gut gefallen. Doch leider ist sie eingestellt worden (wenn ich mich recht erinnere).
Dennoch muss ich zustimmen, dass man die 3.Staffel ein wenig straffer hätte machen können.

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