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[Serie] Altered Carbon

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Lord Verminaard:
Ich lese jetzt erstmal das Buch. Und finde es bisher saugut. :d

BobMorane:
Die Bücher habe ich noch nicht gelesen, stehen aber auf meiner Liste.

Daher kann ich keinen Vergleich zu den Büchern ziehen. So wie sie ist finde ich die Serie sehr gut. Stimmung und Atmosphäre passen für mich sehr gut. das ganze "Unsterblichkeitskonzept" finde ich deutlich durchdachter als andere die ich gesehen/gelesen habe. In Theorie kann jeder ewig leben, aber in Praxis scheitert das bei vielen daran, das selbst Sleeves von der Stange eine Menge Geld kosten.

Die Action fand ich auch gut. Mein Anspruch ist da aber das es gut aussieht und ich nicht als Laie sehe das Angriffe meilenweit am Ziel vorbei gehen. Einen Realismusanspruch an Filmkämpfe habe ich nicht.

Ludovico:
Ich hab die Serie durch und fand sie doch ansprechend (obwohl ich mit Transhumanismus nicht viel anfangen kann).

Mein Wermutstropen war aber der Twist am Ende. Musste es so uninspiriert sein, um eine weitere Staffel zu rechtfertigen?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Der Stack seiner großen Lieben existiert noch.

Deep_Impact:
Im Weihnachtsurlaub und dank eine Probemonats habe ich mir Altered Carbon nun auch mal angetan, nachdem ich vorher schon Hörbuch und Buch kannte.

Wenn man das als isolierte Interpretation betrachtet und das sollte man glaube bei jedem Medienbruch, dann gefällt mir die Serie wirklich gut. Tolle Bilder, gute Entwicklung der Charaktere und schöner Spannungsbogen. Was mich etwas störte war, dass die ganze Diskussion über das Gesetz 653 arg in den Hintergrund gerät, bin mir nicht sicher, ob sich diese Entwicklung dem Nichtleser einfach erschließt.

Naja, ich bin mal gespannt auf die zweite Staffel.

Settembrini:

--- Zitat von: Grubentroll am 28.02.2018 | 13:26 ---Puh, die gleiche Diskussion über Bewusstseinskopien hab ich letzte Woche ca dreimal wegen der Serie geführt.

Mit dem Ergebnis dass manche Leute (oh Wunder) anderer Meinung sind, und es sind immer wieder die gleichen Argumente, die ich aber nicht nachvollziehen kann. Und ich habe so leid es mir tut da auch keine Lust hier weiterzudiskutieren weil es zu nichts führt.

Nur so viel, ich denke definitiv, das Star Trek mit dem Beamen das gleiche philosophische Problem erzeugt. Aber da es nur eine Metapher für "schnell reisen" ist, und kein Kernelement des Settings, verzeihe ich dies irgendwie eher und denk nicht weiter drüber nach. Schwierig bleibt es trotzdem.

--- Ende Zitat ---

NB:
Das ist bei Star Trek übrigens erst seit TNG ein Problem. In der Originalserie gibt es zu jeder Person eine Seele, wenn was beim Beamen schief geht, ist die Person futsch. Musterpuffer und die damit verbundene Möglichkeit für unendlich viele Kopien sind ein Problem der ganzen TechnoBabble-Beamunfall-Episoden aus TNG, auf die Spitze getrieben von den Folgeserien.

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