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[Serie] The X-Files 2016 Miniseries (Spoiler!)

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Antariuk:

--- Zitat von: Erdgeist am  4.03.2016 | 13:04 ---Ich fand, Mulders Drogentrip war eine der besten Sequenzen von Akte-X überhaupt. ;D

--- Ende Zitat ---

Besser als Dreamland? Oder Syzygy? Ach komm... niemals! >;D

Arkam:
Hallo zusammen,

wau Babylon als Folge gefällt mir ausnehmend gut. Das Thema islamischer Terrorismus ist ja ein sehr aktuelles und ich hatte schon Sorgen das man es hier mit einer dunklen Verschwörung oder Aliens in Verbindung bringt.
Stattdessen steht im Mittelpunkt wie man mit verschiedenen Ansätzen Informationen gewinnt, Mulder im Drogenrausch oder Scully und ihre Geräte. Im Hintergrund geht es auch immer darum wie weit Freiheit reicht. Endlich haben die Beziehungsgeschichten nicht mehr von der Story abgelenkt und das wo wir zwei Paare hatten.
Es gibt ein Happy End, die Terrorzelle wird ausgehoben, alle Beteiligten haben etwas dazugelernt und das neue Agentenpaar ist einfach herzig.
Scully Ausschnitt lenkt nicht von der Story ab ;-) und die neuen Agenentin hat zwar einen Ausschnitt lenkt mit ihm aber auch nicht ab.
Schade das es 4 von 6 Folgen gebraucht hat um eine rundum gelungene Folge abzuliefern. Spaßige Folgen wie die Echse als Wermensch machen mir immer noch Spaß aber sind nicht das was mich neun Staffeln lang bei Akte X gehalten hat.

Gruß Jochen

Thandbar:
Ich bin mir nicht sicher, ob mir die Mischung "islamischer Terrorismus" und "humorvolle Akte-X-Selbstbespiegelung (samt doppeltem Agentenlottchen!)" wirklich schmeckt. Am Ende wurde auch etwas dick aufgetragen, finde ich. Dennoch hat mir "Babylon" doch mit am besten gefallen, was aber vor allem an der Qualität der übrigen Folgen lag. (Seltsamerweise wurde "Home Again" von den meisten Zuschauern doch deutlich besser bewertet, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.)

Insgesamt versuchte Akte X auch hier wieder durch Selbstironie und Karikatur der eigenen Funktionsweise darüber hinwegzutäuschen, dass es nichts Neues mehr zu erzählen hat und das Alte - die Beschwörung eines Geheimnisses, des Rätselhaften an sich - gar nicht mehr fertig bringt.
Teilweise kam es mir auch so vor, dass einige der neuen Folgen zu viele Sachen gleichzeitig wollten.
Naja, auf die letzte Episode bin ich auf jeden Fall dann doch sehr gespannt.

Rhylthar:
"Babylon" fand ich super. Gerade Duchovny im Drogenrausch; Mischung aus Mulder und Moody.

Arkam:
Hallo zusammen,

ich fand bisher die Folgen, von Staffel 1 - 9, am schwächsten in denen es um die große Verschwörung ging. Das Problem sehe ich darin das man sich hier festlegen musste und ich als Zuschauer auch ein Ende erwartet habe. Da hat sich die Serie dann festgelegt so das der Konflikt zwischen dem gläubigen Mulder und der ratonalen Scully weg fiel. Das ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, neben den schon aufgezählten, weshalb mir die ersten beiden Folgen nicht gefallen haben.
Vielleicht hat sich Akte X aber wie Thandbar vermutet etwas überlebt. Kurz vor dem Jahr 2000 waren viele Zuschauer bereit sich auf etwas mythisches einzulassen. Heute drängen sich mit Kriegsangst der Flüchtlings und Einwanderungsdebatte und wirtschaftlichen Ängste Themen in den Vordergrund die das Interesse am Mythischen verdrängen.
Hinzu kommt das de Serienmacher eben nicht verschiedene mysthische Möglichkeiten aufgreifen sondern eben dort weitermachen wo die 9. Staffel bzw. der zweite Film endete. "Babylon" holt meiner Ansicht nach die Zuschauer von Heute dort ab wo sie stehen. In der letzten Folge wurde das zwar versucht aber das unbefriedigende Ende verdarb da vieles.

Gruß Jochen

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