Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

Fehlkäufe... - welche RPG habt ihr wieder verscherbelt und warum?

<< < (7/33) > >>

Boba Fett:
Echte Fehlkäufe verkaufe ich nicht, die verschenke ich. Ich finde es unzumutbar Geld für was zu nehmen, das ich persönlich totalen Mist finde.
Und eigentlich habe ich da nur ein System: Arcane Codex

Regeln total Imba, Setting zusammengeklaut und dann auch noch schlecht zusammengekleistert und der Verlag ist mir auch unsympatisch - also mit Warnung verschenkt (aber nur, weil ich aus Prinzip keine Bücher wegwerfe). (Bevor ich verklagt werde: Dieses Statement ist meine subjektive Meinung ohne Anspruch auf objekte Wahrheit.)

Die Liste der "eigentlich okay, aber ist nicht meins" Verkäufe ist zu lang, um sie hier aufzuzählen.

Crimson King:
Üblicherweise verkaufe ich Fehlkäufe nicht mehr, seit es die Versteigerung auf dem Tanelorn-Treffen gibt.

Meine Kandidaten:

A Game of Thrones: für ein Spiel, das sich vornehmlich um Intrigen und Plot drehen sollte, für meinen Geschmack viel zu klassisch. Natürlich hätte ich mir das vorher denken können.

Degensis: das Setting wäre interessant gewesen, das Artwork ist großartig, aber Rollenspielbücher sind für mich nun mal keine Bellestristik, und das Regelwerk taugt nur für Splatterorgien.

Opus Anima: ich hatte mir Steampunk-Horror gewünscht und bekomme Biedermeier-Horror mit Charakteren, die durch individuelle Einschränkungen nahezu unspielbar werden. Auch hier: Lesbarkeit und Artwork sind nicht ausreichend für ein Spiel.

Dirty Secrets: ein Noir-Indie, zu dem ich einfach überhaupt keinen Zugang gefunden habe.

HEXer:

--- Zitat von: Crimson King am  7.02.2016 | 11:36 ---Degensis: das Setting wäre interessant gewesen, das Artwork ist großartig, aber Rollenspielbücher sind für mich nun mal keine Bellestristik, und das Regelwerk taugt nur für Splatterorgien.

Opus Anima: ich hatte mir Steampunk-Horror gewünscht und bekomme Biedermeier-Horror mit Charakteren, die durch individuelle Einschränkungen nahezu unspielbar werden. Auch hier: Lesbarkeit und Artwork sind nicht ausreichend für ein Spiel.

--- Ende Zitat ---

Sind beides interessanterweise Settings, die ich inzwischen (teilweise wieder) wegen des Lesespaßes, der kreativen Welt und Regeln und vor allem wegen des Artbook Charakters im Regal habe. Spielen ist wirklich fraglich, aber schiiiiick sind se.

Mentor:
Midgard, 4. Edition glaube ich war das damals (ca 2002?). Da hatte die Einsteigerbox ein gänzlich anderes, leichtes Spielerlebnis versprochen, als dann das eigentliche, überladene Regelwerk geboten hat. Zudem konnte ich mit dem Fantasymix der Welt und ihren Namen so gar nix anfangen.

Deep_Impact:
Verkauft hab ich einiges. Aber vielleicht nicht wegen Enttäuschung, sondern weil ich über Jahre niemanden zum Spielen gefunden habe. Ich bin einfach kein Sammler.
Wirklicher Fehlkauf war zum Beispiel CONTACT, das habe ich schnell wieder verscherbelt, weil das einfach so verkopft war, dass es das tolle Setting versaut hat.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln