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[Gesucht] Die besten Regeln für Raumschiffkampf
alexandro:
Das hängt stark davon ab, unter welchen Bedingungen man "Effektivität" feststellt (Schießstand ist was anderes, als indirekte Auslösung aus dem Cockpit eines Mechs, während eines Gefechtes). ;)
mattenwilly:
--- Zitat von: alexandro am 24.03.2016 | 15:40 ---Das hängt stark davon ab, unter welchen Bedingungen man "Effektivität" feststellt (Schießstand ist was anderes, als indirekte Auslösung aus dem Cockpit eines Mechs, während eines Gefechtes). ;)
--- Ende Zitat ---
Wir reden hier von nem MG. Das war schon bei Opa im Schnee zumindest gegen Gruppen auf größer 100m "genau genug". Und heutige Kampfpanzer können teilweise das Coax (das MG parallel zur Kanone) genau so steuern wie die Kanone selber also "Laser auf Einschlagspunkt, Rest macht Kollege Computer". Dito für Flakpanzer die ja auch rein über Sensoren feuern und präzise Klohhäuschen (USA), Drohnen (Deutsche) und Amiflieger (Russische) erwischen. Ist "auch nur nen MG"
nobody@home:
Daß die Waffenreichweiten und -genauigkeiten bei BattleTech ausdrücklich künstlich für Spielzwecke zusammengestrichen werden, weil die Designer anständige Kloppereien zwischen bemannten Riesen-Kampfrobotern wollten, bei denen man schon mal die Lichter im Cockpit des Gegners sieht, und keine langweiligen Langstrecken-Kopfschuß-Wettbewerbe, ist ja nix Neues und auch nicht mal unbedingt was unverzeihlich Schlimmes. Kann man sich z.B. durchaus daran orientieren, wenn man etwa ein Raumkampfsystem möchte, bei dem die Gegner wie im Fernsehen gleichzeitig auf den Schirm passen. :)
Angesprochen hatte ich BT nur, weil da wirklich "fusion is magic" gilt: 'Mechs können tage- und wochenlang im Feld bleiben, ohne nachtanken oder sich beim großzügigen Gebrauch ihrer Energiewaffen um mehr als die Abwärme kümmern zu müssen, und insbesondere größere Raumschiffe kriegen aus ihren angeblichen Fusionsantrieben mehr Energie und Schub raus, als selbst eine Totalumwandlung der paar Tonnen Treibstoff, die sie am Tag (!) verbrauchen, in Energie nach Einsteins alter E = mc2-Formel erklären könnte. Nimmt man noch ein paar andere Unstimmigkeiten dazu (wieso geht wasserdichter Um-Die-Zwölf-Meter-BattleMech, der maximal hundert Tonnen wiegen kann, eigentlich im Wasser unter?), kommt man schnell zu dem Schluß, daß zumindest dieses Spiel klar in einem Paralleluniversum mit teilweise deutlich anderen physikalischen Gesetzmäßigkeiten angesiedelt ist. ;)
YY:
--- Zitat von: nobody@home am 24.03.2016 | 17:00 ---Daß die Waffenreichweiten und -genauigkeiten bei BattleTech ausdrücklich künstlich für Spielzwecke zusammengestrichen werden, weil die Designer anständige Kloppereien zwischen bemannten Riesen-Kampfrobotern wollten, bei denen man schon mal die Lichter im Cockpit des Gegners sieht, und keine langweiligen Langstrecken-Kopfschuß-Wettbewerbe, ist ja nix Neues und auch nicht mal unbedingt was unverzeihlich Schlimmes.
--- Ende Zitat ---
Die Spielpraxis sieht dann leider doch meist anders aus - da ist allerfeinste Lanchester´sche Ballerei angesagt.
Wer kurze Entfernungen als "Ergebnis" will, braucht Mobilität, geeignetes Gelände und Anreize, die Entfernung zu verkürzen.
Das ist bei BT alles nur bedingt vorhanden und entsprechend verlaufen die Gefechte.
--- Zitat von: nobody@home am 24.03.2016 | 17:00 ---Mechs können tage- und wochenlang im Feld bleiben, ohne nachtanken oder sich beim großzügigen Gebrauch ihrer Energiewaffen um mehr als die Abwärme kümmern zu müssen
--- Ende Zitat ---
Da gibt es vielleicht keine Regeln zu (was ja für ein Spiel, das im Höchstfall aus einer Aneinanderreihung von Gefechten unter Ausklammerung der ganzen Logistik (!) besteht, auch Sinn ergibt), aber der Fluff lässt sich durchaus an manchen Stellen über den Wartungsbedarf aus.
--- Zitat von: nobody@home am 24.03.2016 | 17:00 ---Kann man sich z.B. durchaus daran orientieren, wenn man etwa ein Raumkampfsystem möchte, bei dem die Gegner wie im Fernsehen gleichzeitig auf den Schirm passen. :)
--- Ende Zitat ---
Warum sollte man das wollen, wenn es noch nicht mal einen Schirm gibt, auf den sie passen könnten oder müssten?
Das Brett als symbolische Darstellung verzeiht da doch Einiges (und hätte es auch bei BT getan) und wer Entergefechte u.Ä. will, dreht mMn wie oben gesagt besser an den Bewegungsmöglichkeiten als an den Waffenreichweiten.
nobody@home:
--- Zitat von: YY am 24.03.2016 | 17:54 ---Warum sollte man das wollen, wenn es noch nicht mal einen Schirm gibt, auf den sie passen könnten oder müssten?
--- Ende Zitat ---
Vielleicht einfach, weil man die Weltraumballerei auf maximal ein paar Kilometer Abstand mag und von Raumschiff Entensteiß und Kampfstern Beknacktika auch so gewohnt ist? Es ist ja -- zum Glück! -- nicht so, als ob es irgendwo Objektive ISO-Science Fiction-Rollenspiel-Geschmacksstandards (tm) gäbe, an die sich gefälligst jeder zu halten hat, weil sonst die Realismuspolizei an die Tür klopft... ;)
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