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[Gesucht] Die besten Regeln für Raumschiffkampf

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HEXer:
Was wäre denn überhaupt mit den D6 Regeln (entweder aus dem D6 Space oder dem WEG Star Wars)?

mattenwilly:

--- Zitat von: Pyromancer am 18.03.2016 | 14:17 ---Ah, wieder etwas gelernt (und obige Aussage korrigiert). Wie sehen denn die Regeln dazu aus?

--- Ende Zitat ---

Kommt auf den gewählten Antrieb an. TNE hat verschiedenen Treibstoff-verbrauchende Antriebe deren Schub idR. in Tonnen angegeben ist und die Schiffe haben ebenfalls eine Masse und nicht nur dTon. Die Dinger verbrauchen Treibstoff abhängig vom Schub. Über Formeln gibt es dann "wieviel g kann der Antrieb" (müssen keine geraden Zahlen sein). Da das Bausystem extrem detailiert ist (noch mehr als MegaTraveller) kann man die Schiffe auch ohne Andruck-Kompensatoren bauen(1)

Das Raumkampf-System hat dann auch wieder "du must so und so lange mit so und so viel g beschleunigen um diese Bahnänderung zu erreichen" (Im Sinne von "Vector geht jetzt in diese Hexseite") Dabei war IIRC auch die aktuelle Geschwindigkeit relevant. Das im Weltraum nix langsamer wird ist klar. BL selbst hatte recht rudimentäre Regeln für Schwerkraft da die Reichweiten dort deutlich kleiner sind als in den meisten anderen Traveller-Versionen

Default-Antrieb sind Heplar, die sind "SciFi Optimierte" Fusionsantriebe. Aber Fire, Fusion, Steam hat auch Regeln um ne Saturn-5 oder eine SR90 "Aurora" / F/A-37 Talon zu bauen (Ob die CharGen dann so was wie die herausragensten Teile von "Stealth" also Kara Wade hergibt müsste man testen ;)

Das System ist kein perfektes "Hard Science" und man muss teilweise schauen was man verwendet (Die Default-Laser sind "Gravimetrisch Fokusiert" da Traveller ja eine Gravitic Society ist) aber es gibt Regeln für Gravtech-freie Laser, Rail/Coilguns, Autonomous Kill Vehicle, Nuklear gepumpte Röntgenlaser etc. Sensoren haben Platzbedarf und grosse passive Sensoren müssen zT. an ausfaltbaren Trägern sitzen. Schiffe haben Sensorprofile, IIRC mehrere je nach Form/Richtung usw., Partikelwaffen haben Einschränkungen was den Einsatz im All/in der Athmosphäre angeht (es gibt zwei "Sorten")

Einiges an "Supertech" ist weg (Neutrino-Sensoren die auf Kleinraumschiffe passen, Fusions/Plasmawaffen mit Feuerreichweiten > 100.000km, Aktive Schiffssensoren mit Interplanetarer Reichweite), einiges ist aber in den Regeln noch vorhanden (Stealth im All mit dem EMM System) und ein paar Sachen fehlen (Hitzemanagement)

===============

Einiges davon ist auch bereits in MegaTraveller drin (COAAC, "Going places - barely" aus der Challenge, Hard Times)

(1) Einige TNE Schiffe haben "Energiedefizite" und müssen sich zT entscheiden was sie betreiben wollen. Ggf. auch mal "keine Absorber, hier kommen 3g"

blut_und_glas:

--- Zitat von: mattenwilly am 18.03.2016 | 11:31 ---FASA's "Renegade Legion" ging den anderen Weg, da war das Rollenspiel das "AddOn" zu den Brettspielen Centurion(Panzer - immer noch GENIAL und 1-2 Klassen besser als BattleTech),  Interceptor(Raumjäger/Kleine Kriegsschiffe) und Prefect (Dicke Raumschiffe)

--- Ende Zitat ---

Leviathan, nicht Prefect. Prefect sind die planetaren Invasionen (allerdings auch mit Abhandlung des Geschehens im Orbit und überhaupt im dazugehörigen Sonnensystem - ist aber eben noch eine Ebene weiter nach oben geschoben). ;)

mfG
jdw

YY:

--- Zitat von: Feuersänger am 18.03.2016 | 13:20 ---Da wäre es halt super, wenn es ein Hard-SF System gäbe, dass auch weniger bedarfte Spieler an die Hand nimmt, und dabei hinreichend akkurat ist dass auch dem Hard-SF-Enthusiasten sich nicht die Zehennägel kräuseln. Gibt es halt bisher halt wohl einfach nicht. Vielleicht besteht da auch gar kein Bedarf, und ich bin der einzige der sowas will.

--- Ende Zitat ---

Ich glaube, wenn überhaupt, besteht der Bedarf bzw. der Markt dafür im Brettspielbereich - und ähnlich wie b_u_g würde ich genau da klauen.
Es würde mir nicht weh tun, wenn der Raumschiffkampf spielmechanisch komplett anders aufgebaut wäre als der Rest.

ArneBab:

--- Zitat von: nobody@home am 18.03.2016 | 16:07 ---Die spielen im selben Universum wie ihre Chanur-Bücher, richtig?

In dem Fall würde ich vielleicht von etwas "realistischerer" Space Opera, aber noch nicht unbedingt von "harter" SF sprechen.

--- Ende Zitat ---
Jupp. Aber hier geht es ja eher um die Physik und wie Kämpfe in Geschichten abgehandelt werden können. Und was das angeht, finde ich sie sehr gut (auch wenn Abwärme ignoriert wird).

Man merkt teilweise, dass die Autorin Ethnologin ist, aber sie nimmt die technischen Grundlagen der Welt ernst.

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