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System, Erfahrungen und Inspiration für Zombie-Kampagne

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Arkam:
Hallo zusammen,

ich möchte noch Incubation als System nennen. Unter http://www.kaoskanji.de/inkubation.pdf bekommt man kostenlos die von Yvor Warmers geschriebenen Grundregeln. Ein einfaches Charakterblatt als PDF hänge ich hier Mal an.
Unter https://www.tanelorn.net/index.php/topic,51076.msg1014713.html#msg1014713 gibt es die Vorstellung des Systems hier im Forum.

Gruß Jochen

[gelöscht durch Administrator]

Cugel:
Ich anworte Dir mit +++ mein Text +++ in Deinem Text.


--- Zitat von: Wonko am 15.03.2016 | 23:54 ---Ich plane eine kleine Zombiekampagne über ein Dutzend, vielleicht auch mehr Abende. Mich interessieren Eure Erfahrungen mit verschiedenen Systemen und Settings. Das ist mein derzeitiger Plan:

* spielt in der Gegenwart

+++ Dabei wird gerne vergessen was, bzw was nicht mehr funktioniert. Kernkraftwerke, Chemiefabriken usw. Meistens sind andere Menschen oder eben Zombies das Hauptproblem. Kernkraftwerke oder Chemiefabriken sind aber mit ihren Auswirkungen auf die Umwelt nicht zu unterschätzen. +++

* SCe sind Normalos, evtl. sogar Avatare; später vielleicht auch Spezialisten

+++ Die Ausgewogenheit der Gruppe ist wichtig. Die Normalos Buchhalter, Banker und Busfahrer haben es schwer. Die Normalos Feuerwehrleute, Mediziner, Techniker und Handwerker sind brauchbarer. Nur Polizisten, Soldaten usw bringen es auch nicht. +++

* Zombies sind zunächst Standard-Romero-Zombies, ich plane aber ein paar Variationen, um die Spieler zu überraschen

+++ Nimm lieber irgendetwas, daß den Verstand der Menschen aus dem Ruder laufen läßt. Ein üblicher Zombie ist biologisch absolut nicht funktionsfähig. Lebende Menschen, deren Gehirn nicht mehr richtig funktioniert, dagegen schon. Ob Du dafür z.B. einen Virus, ein Prion oder einen Nanocontainer nutzt, bleibt Dir überlassen. Für die Varianten bietet z.B. Resident Evil mit der Umbrella Corporation ausreichend Ideen. +++

* es soll Action geben, aber auch innere Konflikte, Planung, Exploration

+++ Eine gute Idee, denn die Mischung macht es. +++

* die Sterblichkeit wird hoch sein

+++ Keine gute Idee für die Hauptfiguren, außer bei völlig idiotischem Verhalten oder Vorgehen. Lieber die SC meistens gerade noch knapp davonkommen lassen. +++

* wie immer sind die Lebenden oft das größere Problem als die Toten

+++ Und eben die Umgebung, wie die bereits oben genannten Kernkraftwerke, Chemiefabriken usw. +++

* gegen später soll es mehr um das Überleben der Kolonie gehen mit Versorgungsengpässen, Plünderern und allem was zur Postapokalypse eben gehört

+++ Da bieten The Walking Dead und ähnliche Szenarien ja genügend Ideen. +++

AFMBE scheint hier der Platzhirsch zu sein. Gefällt mir auch ganz gut, trotzdem bin ich beim Stöbern auf andere Möglichkeiten gestoßen:

* Es gibt eine Savage-Worlds-Variante, aber das scheint mir in die falsche Richtung zu gehen, außerdem habe ich keine Erfahrung mit SW
* Outbreak: Undead bekommt gute Kritiken; interessant finde ich hier besonders den Simulationseffekt
* AZ: After Zombies hört sich auch interessant an. Zumindest das Einsteigerszenario Siege at West Lake Middle School liest sich nicht schlecht
* Powered by Apocalypse World müsste eigentlich auch gut funktionieren. Kennt jemand zufällig Playbooks für die Zombieapokalypse?

+++ Ich empfehle Cthulhu Now ( eventuell mit der Pulp Erweiterung ), Mythras bzw auch nur Mythras Imperativ oder das Basic Roleplaying von Chaosium. Die ähneln sich ja sehr stark. Für mich sind diese Systeme einfach eine gute Verbindung von Spielbarkeit und Realismus. +++

Hat jemand Erfahrungen mit diesen Systemen im Vergleich? Auch an fertigen Szenarien oder Kampagnen wäre ich interessiert.

+++ Meine Postapokalypse ist eine Sandbox. Sie beginnt in der Nähe von Heidelberg in einem Besucherbergwerk. In der Nähe ist auch mein Wohnort. Frankreich und die Länder im Osten wurden von den Spielrunden gemieden. Da sind einfach zuviele Kernkraftwerke. Die explodieren zwar nicht wie eine Atombombe; ein Tschernobyl oder Fukushima ist aber immer drin. Die Schweiz mit ihren Gebirgsbunkern wurde aufgesucht. Über Italien ging es ins Mittelmeer und den Atlantik, dann in den Pazifik. Dort setzte man sich jeweils auf einer der vielen Inseln zur Ruhe. Auf dem Weg von Deutschland über die Schweiz nach Italien und die Meere in die Südsee, waren allerhand Abenteuer zu bestehen. +++


--- Ende Zitat ---

KhornedBeef:

--- Zitat von: Cugel am  9.12.2018 | 11:54 ---Ich anworte Dir mit +++ mein Text +++ in Deinem Text.

--- Ende Zitat ---
Noch besser wäre natürlich, du antwortest auf Maischens Post, da der andere 2 Jahre zurückliegt ;)

Wonko:
Obwohl dessen Verfasser immerhin noch mitliest. ;) Miene Kampagne hat mangels interessierter Spieler bisher nicht stattgefunden.

Kampagne oder veröffentlichte Abenteuer in Europa sind mir keine bekannt. Als Ideensteinbruch ist War of the Dead eigentlich großartig, spielt aber doch sehr in Amerika und ist zudem sehr raildrodig. Wem's gefällt ...

Als System erscheinen mir AFMBE oder Savage Worlds geeigneter als Cthulhu. Das eine, weil es (vor allem mit der Erweiterung "One of the Living") viel Material für Spieler und Leiter bietet, das andere, weil sich das vom System her ganz gut für Actionlastiges eignet. Man kann natürlich auch Fate oder AW-Hacks benutzen, wenn einem das mehr liegt.


Relevante Threads:
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,106760.0.html
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,100507.0.html

Lord Verminaard:
Ich habe nur mal einen One-Shot mit AFMBE gespielt. Finde das UniSystem generell gut und AFMBE ist da keine Ausnahme. Nur, um das hier mal erwähnt zu haben. Der Platzhirsch muss nicht verkehrt sein. ;)

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