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Welche Conan Romane bzw. Kurzgeschichten und Comics sollte man haben?

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Der Unhold:
Danke Alter Weißer Pottwal für die Information zu den Künstlern! :d

Kannst du auch was zur Übersetzung sagen? (Ich nehme mal an du hast das Buch.)

Lovecraft:

--- Zitat von: Prisma am 16.06.2026 | 20:43 ---Doch, Conan ist ein Held, aber eben in einer barbarischen Welt. Da unterscheidet er sich vielleicht von den strahlenden Helden. Wie sich ein brutaler Verbrecher oder ein strahlender Held darstellt, kann auch relativ sein. Luke Skywalker sehen wir z.B. als strahlenden Helden, aber er hat über eine Million Leben auf dem Gewissen. Des einen Volkshelden, ist des anderen Schwerverbrecher. 

--- Ende Zitat ---

Da würde ich nach wie vor widersprechen. Conan ist weder Held noch Antiheld. Er ist in vielen Geschichten - nicht in allen - einfach nur ein weiterer Akteur in dieser brutalen Welt. Und das meine ich übrigens alles andere als wertend. Das ist eben die DNA der Geschichten und ich glaube, genau deshalb funktionieren sie auch heute noch. Wäre Conan schlicht ein Held - selbst ein nicht strahlender - dann wären die Geschichten heute extrem schlecht gealtert, weil sehr 08/15.

Aber so, wie Howard sie geschrieben hat ... so wie Howard Conan geschrieben hat, hebt er sich ab von dem Einheitsbrei.

Waldviech:
Im Übrigen ist das m.E. auch der Grund, warum das Hyborische Zeitalter als Background für RPG-Kampagnen ziemlich gut funktioniert. Man hat jederzeit das starke Gefühl, dass in dieser Welt auch dann Dinge passieren, wenn Conan gerade nicht da sein sollte, eben weil er auch nur ein Bewohner dieser Welt ist - selbst da, wo er als König über Aquilonien herrscht, ist er ja letzlich "nur" König eines Reiches von vielen und "nur" ein König in einer Reihe von Königen.

Alter Weißer Pottwal:

--- Zitat von: Der Unhold am 17.06.2026 | 15:58 ---Danke Alter Weißer Pottwal für die Information zu den Künstlern! :d

Kannst du auch was zur Übersetzung sagen? (Ich nehme mal an du hast das Buch.)

--- Ende Zitat ---

Leider nein. Ich hab das Buch, aber noch nicht gelesen. Das Ding ist so riesig und klobig (wenn auch  sehr schön), dass ich noch nach eine Lösung suche. So ein Drumm kann ich eigentlich nur im Urlaub lesen. Aber da will ich es nicht mitschleppen...

nobody@home:

--- Zitat von: Waldviech am 18.06.2026 | 09:20 ---Im Übrigen ist das m.E. auch der Grund, warum das Hyborische Zeitalter als Background für RPG-Kampagnen ziemlich gut funktioniert. Man hat jederzeit das starke Gefühl, dass in dieser Welt auch dann Dinge passieren, wenn Conan gerade nicht da sein sollte, eben weil er auch nur ein Bewohner dieser Welt ist - selbst da, wo er als König über Aquilonien herrscht, ist er ja letzlich "nur" König eines Reiches von vielen und "nur" ein König in einer Reihe von Königen.

--- Ende Zitat ---

Yep. Wo andere Protagonisten inner- wie außerhalb des Fantasygenres gerne in Zeiten tätig sind, in denen sich gerade ihre ganze Welt grundlegend verändert (oft genug durch ihre eigenen Taten gleich mit), ist Conan "einfach nur" jemand, der in seiner Welt und zu seiner Zeit seinen sehr eigenen Weg geht und am Ende seine eigene Legende hinterläßt -- gewissermaßen das direkte Gegenteil des einen Auserwählten, von dem alles abhängt. Das läßt neben ihm noch reichlich Platz, denn selbst wenn eine Gruppe von SC mal direkt in seinen persönlichen Kanon verwickelt werden und ihn gründlich auf den Kopf stellen sollte, kommt seine Welt an sich damit gut klar. Ob der olle König Numedides nun pflichtgemäß von Conan vom Thron gefegt wird oder erst ein paar Jahre später bei einem Festmal erstickt, so groß ist der Unterschied für Aquilonien nicht unbedingt. :)

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