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Ghost in the Shell-Realverfilmung

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Wulfhelm:

--- Zitat von: 6 am 18.04.2016 | 20:12 ---Mal ne ketzerische Frage: Ist denn überhaupt sicher, dass die Protagonistin aus Realverfilmung genau die gleiche asiatisch Protagonistin wie im Original ist?
Ich meine, es wäre nicht das erste Mal, dass die Handlung eines amerikanischen Remakes in die USA verlegt worden wäre...
--- Ende Zitat ---
Nachklapp dazu: Spielt ziemlich definitiv in Japan. Das kann man daran sehen, was am Drehort (Wellington, nicht Christchurch, wie ich erst gesagt habe) so abgelaufen ist: Suche nach Statisten, die primär "Asian and Japanese" sein sollten, japanische Werbeplakate als Teil der Kulissen etc.

6:
Na. Noch schlimmer...
Btw ich habe noch etwas nachgeforscht wegen Margot und Scarlett. Am 15.10. wurde offiziell von den Suicid Squad Leuten verkündet, dass sie in Verhandlungen mit u.A. Margot stehen, während am 17.10. offiziell verkündet wurde, dass Scarlett fix wäre. Bei der Margot war es erst offiziell im Dezember fix.
Das hört sich für mich dann eher so an, dass Scarlett erste Wahl war und Margot eher eine Alternative.

Wulfhelm:
a.) Nein, im Dezember haben sie das Cast offiziell vorgestellt. Die Rolle war Robbie aber schon vorher angeboten worden. Das war bei GitS aber genau so.

b.) Der von Dir postulierte zeitliche Ablauf macht es eigentlich nur noch klarer. Erst hat Robbie das Angebot für Suicide Squad gekriegt. Dann erst hat Johansson das für GitS gekriegt. Damit es so wäre, wie Du meinst, hätte es umgekehrt sein müssen: Johansson bekommt die Rolle (was sie immer noch nicht zur "ersten Wahl" gemacht hätte, sonst hätte man Robbie gar nicht erst ernsthaft ins Gespräch gebracht) und dann wird die "freigewordene" Robbie auf Suicide Squad angesprochen. Ereignisse werden im Allgemeinen nicht von Dingen verursacht, die nach ihnen stattgefunden haben.  8)

Wie gesagt, auch alles andere weist darauf hin, dass Johanssons finanzielle Zugkraft mit der Frage "Hätte man keine asiatischen Schauspieler nehmen können?" überhaupt nichts zu tun hatte. Diese Frage war schon im Vorfeld gar nicht auf dem Schirm - den Produzenten ist noch nicht mal der Gedanke gekommen, dass man einen SF-Film, der in Japan spielt, von Besetzung, Drehort etc. irgendwie nennenswert anders behandeln könnte als einen, der in Maryland spielt. Und die Grundannahme für die Besetzung von Rollen, die "von der Ethnicity her unbestimmt sind", wie das so ein Produzent sicher auch formulieren könnte, ist eben, dass man Weiße nimmt. Egal, ob sie Scarlett Johansson-ähnliche Superstars (2014 erst am Werden, übrigens...) oder irgendwelche Typen aus'm Fernsehen, deren Namen ich jetzt nicht noch mal nachgoogle, sind.

6:
Schau Dir die Texte genauer an. Margot ist im ersten Text in Verhandlungen, während Scarlett im zweiten Text bereits nach einiger Bedenkzeit zugesagt hatte. Also genau was ich schrieb.

Btw wer hat denn Margot und Gespräch gebracht? DreamWorks direkt selber nicht, schliesslich haben sie auf das Gerücht mit Margot mit "kein Kommentar" reagiert.

Wulfhelm:

--- Zitat von: 6 am 19.04.2016 | 13:46 ---Margot ist im ersten Text in Verhandlungen,
--- Ende Zitat ---
15.10.2014


--- Zitat ---während Scarlett im zweiten Text bereits nach einiger Bedenkzeit zugesagt hatte.
--- Ende Zitat ---
05.01.2015


--- Zitat ---Schau Dir die Texte genauer an.
--- Ende Zitat ---



--- Zitat ---"kein Kommentar"
--- Ende Zitat ---

P.S.: Sorry, aber viel mehr kann man da nicht machen. Du konstruierst hier mit Gewalt und unter Außerachtlassung grundlegender Logik etwas zusammen, das nicht nur die Hollywood-Klatschpresse, sondern auch etwas höherwertigere Journalisten andersherum sehen und das sich auch mit allen anderen Aspekten dieses Films außer der Hauptrolle nicht verträgt. In dem Zusammenhang: Schon mitgekriegt, wie DreamWorks und Paramount mit den Otaku-Chops ihres einschlägig versierten Drehbuchautoren hausieren gehen? Oder mit der Erfahrung des Regisseurs mit SF-Filmen? Ich auch nicht.

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