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Ghost in the Shell-Realverfilmung

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alexandro:
Der Critic bringt etwas Vernunft in die ganze "white-washing" Debatte.

Teylen:
Das disqualifiziert sich ziemlich durch die Vermengung mit Syncronsprecher nun oder der Ausweitung der Thematik jenseits des Rassismus.
Neben der eher absurden Idee das es 1:1 die Ethnie sein muss (Schauspieler mit tibetanischen Hintergrund anstelle eines Asian), was er selbst wiederlegt (ohne es zu merken) als er die Varianz bei Weißen Rollen anbringt.

Das es besser wird weil andere Filme mit whitewashing durch kamen bzw. das man mehr oder weniger nichts sagen soll wenn man es einmal nicht bemerkte ist zu dem eine ziemlich steile, um nicht zu sagen dumme Idee.

Greifenklause:
Wir brauchen mehr Details. Ich kann eurer Argu nicht ganz folgen.
Ich bin heiß wie Käse in der Sonne auf die Verfilmung.

Bei Animes kann ich den Vorwurf des Whitewashings bei der Realverfilmung eh nicht ganz nachvollziehen.
Wirkt ein Großteil der Anime-Figuren doch eh "europäisiert" (Nicht alle, aber ein Großteil),
was beabsichtigt oder auch unbeabsichtigt gewesen sein kann.
Warum sollte man Figuren, die auf 95% der Weltbevölkerung gar nicht mehr asiatisch wirken, dann zwingend "rück-asiatisieren"?

Meine 51 Cent dazu (Ich heiße Marc)

Thandbar:

--- Zitat von: Babo Phet am 25.05.2016 | 11:07 ---
Warum sollte man Figuren, die auf 95% der Weltbevölkerung gar nicht mehr asiatisch wirken, dann zwingend "rück-asiatisieren"?


--- Ende Zitat ---

Meiner Meinung nach: Weil Realverfilmungen eben anderen ästhetischen Maximen folgen als Mangas oder Comics. Mangas markieren "Ethnie" schlichtweg auf andere Weise oder teilweise auch überhaupt nicht. Wenn aber ein Charakter einen japanischen Namen besitzt und in einer japanischen Menschenmasse verschwindet, ohne irgendwie aufzufallen, wirkt das in einer Realverfilmung plötzlich total merkwürdig, wenn er von einem europäisch aussehenden Schauspieler dargestellt wird.
Auf der politischen Seite ist halt ein weiteres Mal eine Chance absichtlich verpasst worden, einem asiatischen Schauspieler eine Hauptrolle zu geben, in der er glänzen könnte. Dass asiatische/schwarze etc. Charaktere immer nur Sidekicks sind und als erste sterben oder sich für den weißen Helden opfern ist imho schon struktureller Rassismus, von dem Hollywood wirklich alles andere als frei ist. 

Greifenklause:
@ Thandbar
Deiner Grundaussage widerspreche ich ja nicht grundsätzlich,
sehr wohl aber im Anime-Bereich.
Wenn Asiaten ihre Figuren gerne europäisch erscheinen lassen, dann "deal with it".
Es ist gewollt, die asiatischen Figuren "multi-ethnisch" erscheinen zu lassen, jedenfalls bei vielen Animes.
Wenn ich also einen Anime-Film, bei dem dieses geschah (da gibt es durchaus auch andere),  realverfilme,
ist "Multi-Ethnizität" an sich die logische Folge. Japanische Namen hin oder her.

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