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Ghost in the Shell-Realverfilmung
Greifenklause:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 25.05.2016 | 14:11 ---Wobei ich auch die Beschwerde mal irgendwo gesehen hab.
--- Ende Zitat ---
Der Film "Die Geisha" war dessentwegen in den Schlagzeilen.
~;D: Und auch dieser deutsche Katastrophenfilm mit dem Erdbeben aufgrund schwarzen Loches im Cern.
Hier ging es aber weniger um Ethnien "Bayer" statt "Ruhrpöttler" als darum, dass es die unsägliche Christine Neubauer bei der besten Rolle ihres Lebens nicht gelang, ihren Dialekt zu unterdrücken.
Greifenklause:
--- Zitat von: ElfenLied am 16.04.2016 | 15:15 ---ScarJo als Kusanagi! :d
...
--- Ende Zitat ---
My words
Yerho:
Von der ethnischen Frage mal abgesehen: Nachdem ich kürzlich "Lucy" gesehen habe, stehe ich der Besetzung noch kritischer gegenüber als ohnehin schon.
Grundsätzlich: Scarlett Johansson kann schauspielern, wenn der Stoff es hergibt, aber ich finde kein einziges positives Beispiel für sie in einer action-betonten Rolle, wohl aber Eindrücke, die mich schwer daran zweifeln lassen. Ich fühle mich da schwer an Angelina Jolie erinnern, die man vor einigen Jahren ebenfalls noch auf Biegen und Brechen durch dieses Metier gescheucht hat, was auch nicht gerade glorreich war - und AJ hat es zumindest gelegentlich geschafft, äußerlich ansatzweise athletisch aufzutreten.
alexandro:
--- Zitat von: Teylen am 25.05.2016 | 11:01 ---Das disqualifiziert sich ziemlich durch die Vermengung mit Syncronsprecher nun oder der Ausweitung der Thematik jenseits des Rassismus.
--- Ende Zitat ---
Ich weiß nicht, ob es sich "disqualifiziert". Die Argumente die für das casten von nicht-weißen Schauspielern benutzt werden, können verlustlos auch auf andere Bereiche angewendet werden. Oder soll es etwa OK sein transgender Schauspieler zu benachteiligen, asiatische aber nicht? Absurd.
--- Zitat ---Neben der eher absurden Idee das es 1:1 die Ethnie sein muss
--- Ende Zitat ---
Was ja der Kern der Whitwashing-Argumentation ist.
--- Zitat ---(Schauspieler mit tibetanischen Hintergrund anstelle eines Asian), was er selbst wiederlegt (ohne es zu merken) als er die Varianz bei Weißen Rollen anbringt.
--- Ende Zitat ---
Im Gegensatz zu John Oliver (der zu blöd ist, um zu begreifen wie behämmert es ist, sich über whitewashing bei "Prince of Persia" oder "Gods of Egypt" aufzuregen), ist das Argument hier valide, da es durchaus tibetanischstämmige Schauspieler gibt, und die Entscheidung diese außen vor zu lassen, um China nicht zu vergrätzen, nicht wirklich sauber ist.
--- Zitat ---Das es besser wird weil andere Filme mit whitewashing durch kamen bzw. das man mehr oder weniger nichts sagen soll wenn man es einmal nicht bemerkte ist zu dem eine ziemlich steile, um nicht zu sagen dumme Idee.
--- Ende Zitat ---
Die er auch nicht so vertritt. Er sagt, dass wenn ein Schauspieler eine Rolle spielt, welche nicht seiner Ethnie entspricht, es nicht darauf ankommt ob er das macht, sondern wie er das macht.
Runenstahl:
In der Branagh Version von "Viel Lärm um nichts" haben wir Denzel Washington als Don Pedro. Ist das jetzt Blackpainting ? In "Braveheart" wird William Wallace von einem Australier gespielt während in "300" König Leonidas mit einem Schotten besetzt wurde. Und was ist im Marvel-Universum mit Idris Elba als Heimdall oder Samuel Jackson als Nick Fury ? Sollen wir uns darüber aufregen das hier von der Vorlage abgewichen wird ?
Vergessen wir auch nicht die alten Star Wars Filme in denen ALLE Aliens von Menschen gespielt oder als Puppen von Menschen bedient wurden ;)
Manchmal besetzt man Rollen einfach mit Leuten von denen man glaubt das sie die Rolle spielen können. Unabhängig davon welcher Abstammung der Charakter oder der Schauspieler ist.
Und oftmals wählen Studios diese Schauspieler nach dem Kosten / Nutzenfaktor aus. Hat man für den Film genug Geld, so wählt man Schauspieler die bekannt genug sind um (hoffentlich) mehr Publikum anzuziehen. Das ist eine ganz normale wirtschaftliche Überlegung. Die gute Scarlett ist nunmal für das Publikum weitaus bekannter als alle "berühmten" tibetanischen Schauspieler zusammen. Unbekannte Schauspieler (die damit die Chance auf Ruhm bekommen) findet man deswegen eher in Nebenrollen oder kleineren Produktionen.
Ich mag all die oben genannten Filme (tut nicht jeder, weiß ich) und ich finde es ziemlich lächerlich sich darüber aufzuregen wenn Abstammung von Schauspieler und Charakter nicht identisch sind. Mir ist wichtiger das der Film mich am Ende unterhält.
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