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Ghost in the Shell-Realverfilmung
alexandro:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 25.05.2016 | 23:13 ---Zumal das orginal Ghost in the Shell Anime, meiner Erinnerung nach, jetzt auch nicht gerade Massenkompatibles Popcorn Action Kino war.
--- Ende Zitat ---
Was denn sonst?
GitS (zumindest die Filme, SAC ist nochmal ein anderes Biest) hat ungefähr soviel Tiefgang wie ein Kinderplanschbecken und ist so steril, dass sich irgendwie jeder damit identifizieren kann. Der einzige Grund, warum es nicht (noch) verbreiteter ist, liegt darin begründet, dass damals Anime-Filme halt nur eine sehr begrenzte Zirkulation hatten und es daher eine ganze Menge Leute gibt, welche den Film einfach nicht gesehen haben.
Sashael:
--- Zitat von: Wulfhelm am 25.05.2016 | 23:49 ---Steht drunter. Wenn Dir das nicht weiterhilft, kann man halt nix machen.
--- Ende Zitat ---
Nö, das steht da eben nicht. Aber du darfst mich gerne erleuchten.
Dein Bild hat mit einem erfolgreichen schwarzen Schauspieler nichts zu tun und erst recht nichts mit einem, der für eine weiße Rolle gecastet wurde.
Abgesehen davon, dass der Originaltitel des Bildes für das Bild selbst wesentlich mehr Sinn macht als die plakative Umbenennung, welche wohl besser in deine Argumentation passt.
Thandbar:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.05.2016 | 23:45 ---Es gibt mittlerweile zahlreiche schwarze berühmte Schauspieler. Und diese werden auch in zahlreichen Filmen eingesetzt.
--- Ende Zitat ---
Du schaust irgendwie andere Filme als ich. :D
Mir fällt immer wieder auf, dass in so vielen Filmen zwar Schwarze "eingesetzt" werden, wie Du Dich ausdrückst, aber immer nur in bestimmten Rollen. Wie oft, zum Beispiel, überlebt das schwarze Liebespaar als einziges ein Metzelwochenende in einem üblichen Genre-Horrorfilm?
Dass ausgerechnet Heimdall und Johnny Storm mit schwarzen Schauspielern besetzt werden, ist ebenfalls bezeichnend. Reed Richards als Afro-Amerikaner darzustellen wäre mal was gewesen, aber auch im neuen Ghostbusters wird die farbige Person nicht wissenschaftlich gebildet, sondern nur laut und ehrlich und direkt und "street smart" sein.
In Gods of Egypt dürfen schwarze Menschen trommeln und schwarze Götter sich wegducken, die Hauptrollen spielen wieder weiße "Ägypter".
Klaro, es gibt ein paar schwarze Superhelden im Marveluniversum, aber die kriegen - wenn ich das richtig sehe - keine eigenen Filme. Die Frauen ja offenbar auch nicht. Und DC hat bestimmt Angst davor, Cyborg einen eigenen Film zu geben (erinnert sich noch jemand an "Steel", uh oh ...) - oder dem MM, falls der traditionshalber von einem Schwarzen gespielt werden sollte. Bzw. überhaupt mal in einem der neuen Streifen auftaucht.
--- Zitat ---Dass schwarze Schauspieler jedoch "weiße" Rollen übernehmen, widerlegt jedoch eher die Annahme, dass bestimmte Rollen von der Hautfarbe abhängen.
--- Ende Zitat ---
In den allermeisten Fällen ist es leider wirklich nur das, was gemeinhin als 'Tokenism' bezeichnet wird. In den Superheldenfilmen finde ich das zumindest sehr augenfällig. Paradoxerweise würde ich also eher sagen: Gerade die verlogene Geste der Inklusion unterstreicht den strukturellen Rassismus innerhalb des Filmgeschäfts mehr, als dass er ihn verdeckt.
Ludovico:
Können wir die Debatte über das gesamte Washing in Filmen nicht in einem Thread diskutieren?
ElfenLied:
--- Zitat von: Thandbar am 26.05.2016 | 11:30 ---In den allermeisten Fällen ist es leider wirklich nur das, was gemeinhin als 'Tokenism' bezeichnet wird. In den Superheldenfilmen finde ich das zumindest sehr augenfällig. Paradoxerweise würde ich also eher sagen: Gerade die verlogene Geste der Inklusion unterstreicht den strukturellen Rassismus innerhalb des Filmgeschäfts mehr, als dass er ihn verdeckt.
--- Ende Zitat ---
Gerade bei "Thor" fand ich einen schwarzen Heimdall und einen asiatischen Einherjar etwas befremdlich. Dann lieber einen Japaner in der Hauptrolle bei All you need is killEdge of tomorrow statt Tom Cruise.
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