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Aschentage leidet an Aufmerksamkeitsdefizit!
Pyromancer:
--- Zitat von: Siebenhayn_Aschentage am 30.04.2016 | 12:31 ---Ich hab mir über diese Problematik, tatsächlich auch schon Gedanken gemacht, bin aber noch zu keinem besseren (befriedigerenden) Ergebnis gekommen, wie das was ich in der Regel beschrieben hatte.
Die Problematik in erzählerischem Schaden, sah ich bisher darin, dass es keine regeltechnische Definition dafür gibt. Wann stirbt ein Charakter oder wann ist er kampfunfähig oder sonstiges. Also mussten meiner Meinung nach Lebenspunkte her. Und die Schadensberechnung dafür musste ich klar definieren.
Ich hoffe du verstehst meinen Denkansatz und das Problem, das ich damit habe/hatte
--- Ende Zitat ---
Bei 300 Lebenspunkten und einem Durchschnitts-Schaden von ~50 hält der Charakter 6 Treffer aus.
Regelvorschlag:
Statt Lebenspunkten gibt es ein Wunden-System. Immer, wenn dem Gegner ein Angriffs-Wurf gelingt, kassiert der Charakter eine Wunde. Er kreuzt das nächste Wunden-Feld an und notiert daneben, wie die Wunde innerspielisch aussieht. Schwerer Schaden verursacht entsprechend zwei Wunden.
Wunden
X Zerbissener Arm
X Fleischwunde im Oberschenkel
O ________________
O ________________
O ________________
O ________________
O Kampfunfähig
O Tot
Das ist anschaulicher als Lebenspunkte, man muss nicht rechnen, und man hat gleich Anregungen, seine Aktionen zu beschreiben. ("Mit schmerzverzerrtem Gesicht zieht Sören den Stachel des Chitin-Monsters aus seinem Oberschenkel...").
Und bei Boss-Monstern machen Charaktere nur Wunden, wenn sie Kristalle ausgeben (und vielleicht sogar mehr Wunden, wenn sie mehr Kristalle ausgeben? Zwei Kristalle = zwei Wunden, etc.?)
Memnoch:
Hallo,
Seit gestern verfolge ich recht interessiert und angetan diesen Thread hier. Mein Interesse für Aschentage konnte jedenfalls geweckt werden.
Ich finde Pyromancers Vorschlag ziemlich gut, würde nur meinerseits eine mögliche Variante vorschlagen:
Die letzte Wundstufe 'Tod' wird komplett herausgenommen und durch eine vorherige normale Wundstufe ersetzt. Wir reden hier von Helden! Echte Helden sterben nicht einfach zufällig. Sie sterben dann, wenn es dramatisch ist. ;)
Ein Gegner muss, sobald der Held kampfunfähig ist, also bewusst und gezielt einen Todesstoß setzen, um das Leben des Helden endgültig zu beenden.
Die Gruppe ist gerade dabei, eine Horde Aschenghule aufzuhalten, um zu verhindern, dass sie über ein nahegelegenes Dorf herfallen. Sie sehen im Augenwinkel, wie einer von ihnen zu Boden geht und dessen Gegner gerade zum Todesstoß ansetzt. Was machen die Helden? Kommen sie ihrem Freund zu Hilfe, wohl wissend, dass dann ein Teil der Aschenghule entkommen und im Dorf marodieren kann oder opfern sie ihren Kampfgefährten?
Eventuell kann man dem Kristallpool hier von Spielerseite eine weitere Bedeutung geben, indem man X Kristalle opfern kann, um den Todesstoß zu negieren (die innerweltliche Erklärung der Kristalle bietet sich dafür geradezu an) - Kristalle, die beim nächsten Bosskampf schmerzlich fehlen könnten.
Innerweltlich könnten die Kristalle der an ihren Träger gebundenen Kristallwaffen ausbrennen und dadurch die lebensrettende Energie freisetzen, so dass der Charakter dann eine Queste vor sich hat, um seine Kristallwaffe zu erneuern.
Holothuroid:
--- Zitat von: Siebenhayn_Aschentage am 30.04.2016 | 18:20 ---Es gibt die Klasse des Paan Druiden in der Profession Kräuterkundler und Geistrufer.
Allerdings gefällt mir der Begriff "Kräuterkundler" ganz schlecht. Habt ihr eine Idee wie man einen Druiden der sich mit dem panschen von Tränken beschäftigt sonst nennen könnte. Zu Anfang hieß die Profession Alchemist. Aber das ist doch nicht passend für einen der mit den Früchten des Waldes arbeitet.
--- Ende Zitat ---
Es sind also Fruchtmeister?
Siebenhayn_Aschentage:
Also erstmal Danke an alle die sich hier so viel Mühe und Gedanken machen. Bin wirklich positiv überrascht und angetan von euch. :d
--- Zitat von: Pyromancer am 1.05.2016 | 07:35 ---Bei 300 Lebenspunkten und einem Durchschnitts-Schaden von ~50 hält der Charakter 6 Treffer aus.
--- Ende Zitat ---
Hatte ich erwähnt das es Heilerklassen gibt? Wahrscheinlich nicht...aber es gibt sie :)
--- Zitat ---Regelvorschlag:
Statt Lebenspunkten gibt es ein Wunden-System. Immer, wenn dem Gegner ein Angriffs-Wurf gelingt, kassiert der Charakter eine Wunde. Er kreuzt das nächste Wunden-Feld an und notiert daneben, wie die Wunde innerspielisch aussieht. Schwerer Schaden verursacht entsprechend zwei Wunden.
Wunden
X Zerbissener Arm
X Fleischwunde im Oberschenkel
O ________________
O ________________
O ________________
O ________________
O Kampfunfähig
O Tot
Das ist anschaulicher als Lebenspunkte, man muss nicht rechnen, und man hat gleich Anregungen, seine Aktionen zu beschreiben. ("Mit schmerzverzerrtem Gesicht zieht Sören den Stachel des Chitin-Monsters aus seinem Oberschenkel...").
Und bei Boss-Monstern machen Charaktere nur Wunden, wenn sie Kristalle ausgeben (und vielleicht sogar mehr Wunden, wenn sie mehr Kristalle ausgeben? Zwei Kristalle = zwei Wunden, etc.?)
--- Ende Zitat ---
Ich bin echt offen für diesen Regelvorschlag, wenn es auch eine komplette Überarbeitung des Kampfsystems bedeutet. Wie ist das aber mit der Heilung durch die Heilklassen zu lösen? Bisher wird Heilung auch gewürfelt. Sollten sie dann einfach eine Wunde heilen?
--- Zitat von: 1of3 am 1.05.2016 | 09:05 ---Es sind also Fruchtmeister?
--- Ende Zitat ---
Ernsthaft? ~;D
--- Zitat von: Memnoch am 1.05.2016 | 08:12 ---Hallo,
Seit gestern verfolge ich recht interessiert und angetan diesen Thread hier. Mein Interesse für Aschentage konnte jedenfalls geweckt werden.
Ich finde Pyromancers Vorschlag ziemlich gut, würde nur meinerseits eine mögliche Variante vorschlagen:
Die letzte Wundstufe 'Tod' wird komplett herausgenommen und durch eine vorherige normale Wundstufe ersetzt. Wir reden hier von Helden! Echte Helden sterben nicht einfach zufällig. Sie sterben dann, wenn es dramatisch ist. ;)
Ein Gegner muss, sobald der Held kampfunfähig ist, also bewusst und gezielt einen Todesstoß setzen, um das Leben des Helden endgültig zu beenden.
Die Gruppe ist gerade dabei, eine Horde Aschenghule aufzuhalten, um zu verhindern, dass sie über ein nahegelegenes Dorf herfallen. Sie sehen im Augenwinkel, wie einer von ihnen zu Boden geht und dessen Gegner gerade zum Todesstoß ansetzt. Was machen die Helden? Kommen sie ihrem Freund zu Hilfe, wohl wissend, dass dann ein Teil der Aschenghule entkommen und im Dorf marodieren kann oder opfern sie ihren Kampfgefährten?
Eventuell kann man dem Kristallpool hier von Spielerseite eine weitere Bedeutung geben, indem man X Kristalle opfern kann, um den Todesstoß zu negieren (die innerweltliche Erklärung der Kristalle bietet sich dafür geradezu an) - Kristalle, die beim nächsten Bosskampf schmerzlich fehlen könnten.
Innerweltlich könnten die Kristalle der an ihren Träger gebundenen Kristallwaffen ausbrennen und dadurch die lebensrettende Energie freisetzen, so dass der Charakter dann eine Queste vor sich hat, um seine Kristallwaffe zu erneuern.
--- Ende Zitat ---
Finde ich wirklich gut, vor allem das die Kristalle hier eine weitere Bedeutung bekommen, fände ich wirklich Klasse. Was mir gerade ein bisschen Schweiss auf die Stirn treibt, ist wirklich fast die komplette Überarbeitung des Kampfsystems.
Holothuroid:
--- Zitat von: Siebenhayn_Aschentage am 1.05.2016 | 09:39 ---Ernsthaft? ~;D
--- Ende Zitat ---
Hätte ich scherzen wollen, wäre die Antwort Fruktuarier gewesen.
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