Das Tanelorn spielt > Albtraum in Norwegen
AiN - Off Topic
Der Läuterer:
--- Zitat von: Joran am 30.03.2017 | 13:07 ---@Läuterer
Apropos Auge auf der Stirn.Das dritte Auge erinnert ja an 'Jenseits der Mauer des Schlafes', wobei dort das Auge meiner Erinnerung nach nicht äußerlich sichtbar war (ist lange her für mich und ich habe die Erzählung gerade nicht greifbar)? Zieht Clive als Mediziner und Mythos-Experte Schlussfolgerungen in Richtung Zirbeldrüse etc.?
--- Ende Zitat ---
Vielleicht sollte Clive sich nen Kienspan besorgen und das Auge schlafen legen. Polyphen: Niemand hat mich geblendet...
Der Läuterer:
--- Zitat von: Joran am 30.03.2017 | 13:07 ---Ich habe auch mal wieder ein wenig Sorge, dass der akute/vermeintliche Handlungsbedarf schon wieder sehr vielfältig wird:
- Witwe versorgen / exorzieren / einsperren,
- Oves Wunden versorgen,
- Katzenkadaver untersuchen und etwaige Bezüge zu den früheren Tieropferungen / Sebastians-Mord prüfen, ggf. Inspektor McFlaherty kontaktieren,
- Braddock suchen und ggf. neu einschätzen,
- Marie suchen,
- sich mit Ayana befassen,
- die Ankunft der Huldiger verstehen und die Kirche als vermeintliches Portal von Karim untersuchen,
- vielleicht je nach Erkenntnissen in der Kirche den Pfarrer unter die Lupe nehmen, der seinerzeit die Beweise im Wald vernichtet hat,
- Paul und Matilde nachforschen,
- das Hand-Wesen stoppen, ...
und wir dem ganzen trotz allen Bemühens im Ergebnis möglicherweise nicht gerecht werden können, wir uns verzetteln und am Ende garnichts hinbekommen.
Ich glaube, dieses Gefühl der Überforderung und des Sich-Verzettelns ist ein wenig die Gefahr von Forenrunden. Manche Dinge könnte man am Tisch in wenigen Minuten abhandeln. Hier geht das nicht so einfach. Oder müssten wir unseren Schreibstil / unsere Herangehensweise ändern? Denn auf Railroading wollen wir uns ja schließlich auch nicht beschränken.
--- Ende Zitat ---
Das Problem des Verzettelns ist bei mir immer wieder gegeben. Das ist auch kein Problem, sondern das Schicksal der Wahl.
Das ist das Problem des freien Willens, Highlander. Und alle Wege führen nach Rom...
Das nenne ich jetzt mal Sandbox-Railroading.
Joran:
Ja, mag sein, aber ich sehe einen Konflikt zwischen zu vielen (vermeintlichen) Handlungsnotwendigkeiten bei gleichzeitigem Zeitdruck.
Es mag Schicksal der Wahl sein, aber es ist keine gute Wahl, wenn man einen Spannungsbogen schaffen will, oder?
Es passt nicht wirklich zu Clive, dass er Ove nicht vernünftig verarztet oder auch nur in Sicherheit gebracht hat. Es würde nicht zu ihm passen, Marie über einen längeren Zeitraum nicht in Sicherheit zu wissen (nur wo gibt es Sicherheit?). Es fühlt sich für mich komisch an, dass er Marie über Nacht ohne Worte bei der Großmutter gelassen hat. Das ist für das Spiel nicht so wichtig, aber ich bin dann etwas unzufrieden mit meinem Charakterspiel...
Mein Ziel ist es jedenfalls, irgendwie möglichst viele Nebenschauplätze auszublenden, von denen ich glaube, dass sie uns nicht weiterbringen. Hin- und herzurennen hat uns in der Vergangenheit jedenfalls nie geholfen. Nicht auf Herm und nicht in London. So haben wir im Ergebnis jedesmal garnichts erledigt. Diesmal will ich wenigstens irgendetwas zuendebringen. Auch wenn es mir verdammt schwerfällt, will ich mich daher disziplinieren, Dir nicht auf den Leim gehen und nur einer Fährte folgen, auch wenn es sich dann am Schluss vielleicht als die falsche Spur erweist.
Vermutlich müsst ihr mich an diesen guten Vorsatz aber noch oft erinnern ...
Der Läuterer:
Der Vorsatz ist gut.
Jetzt musst Du für das weitere Vorgehen nur noch Prioritäten setzen.
Joran:
Verdammt!!! :embarassed:
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