Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

Stunts à la Exalted in anderen Systemen

(1/2) > >>

MG:
Bei uns gibt es einen offenen Rollenspieltreff bei dem hauptsächlich DSA4 und SR5 Oneshots gespielt werden, aber auch viele andere Systeme ab und an von div. Spielleitern angeboten werden (Splittermond, WoD, Scion oder auch Deadlands).
Ich habe versucht ein paar halbwegs zusammenhängende Scion-Runden anzubieten, was aber absolut schiefgegangen ist.  Jetzt hatte ich noch überlegt, das ganze mal mit Exalted 1e zu versuchen. Dazu müsste aber natürlich  der Hintergrund der Welt gut erklärt werden.

Ein anderer regelmäßiger Spielleiter meinte, ich soll mal überlegen, was mir an den Systemen gefällt und mal schauen ob das auch in anderen Systemen möglich ist.
Interessant finde ich, dass man durchaus kompetente Charaktere spielt und das diese schwierige Dinge wahrscheinlicher Schaffen können (Erleichterungen bekommen), wenn sie die Ausführung cool beschreiben (sog. Stunts).

Nun ist die Frage, kennt ihr ähnliche Konzepte in anderen Spielen oder wie kann man dieses Prinzip in anderen Systemen darstellen?

Interessant wäre auch, mit welcher Erklärung das in den Background der jeweiligen Welt einzubauen wäre.

Maarzan:
Kann, einfach indem der SL oder die Mitspieler Boni verteilen.
Soll, ...   :-X

fivebucks:
Ein Problem das ich mit Exalted - Stunts habe ist folgendes:

Mann beschreibt eine Situation und würfelt dann mau. -

Es ist zwar so das in den Regeln fest gelegt ist das man durch den Stunt abgesichert ist aber je nach dem passt die Beschreibung einfach nicht zum Wurfergebnis.

Ein anderes Ding: Ein Spieler überlegt langum auf einen genialen 3-Würfel Stunt zu kommen und bekommt nur lausige 3 Bonuswürfel (in Exalted hat ein ausgemaxter Standardpool 23 Würfel) -

Auch hier wieder: Beschreibung passt nicht zum Würfelergebnis.  :o

Maarzan:
Zum "Einbauen in die Welt".
Wenn das auf der "Erzählqualität" des Spielers beruht, ist da nicht viel in der Welt umzusetzen. Außer man nimmt an, es gibt die Götter Waldorf und Stadtler, welche für bei ihnen Gnade findende Vorführungen dann göttliche Gunst beweisen.

nobody@home:
In gewisser Weise ist das das Grundwürfelprinzip bei Kämpfen in Wushu: Spieler und ggf. Spielleiter erzählen, kriegen für jedes Detail einen Würfel (zumindest bis zu einer bestimmten Obergrenze), teilen ihren Würfelpool in Yin und Yang (salopp gesagt Verteidigung und Angriff) auf und versuchen dann, mit jeweils möglichst vielen Würfeln auf ihren Wert in ihrer passendsten Charaktereigenschaft oder weniger zu kommen.

Das hauptsächliche Problem mit so einem Ansatz ist natürlich, daß, wenn mal der Spieler nicht mit einer hinreichend tollen Beschreibung 'rüberkommt, sein Charakter dafür regeltechnisch bestraft wird. Ob eine bestimmte Gruppe das nun will oder nicht, ist ihre Entscheidung; mein Ding wäre es nicht, aber ich bin auch kein großer Freund von Bonus-XP für "gutes Rollenspiel" oder "wir brauchen keine 'sozialen' Charakterfähigkeiten, wir spielen das alles einfach aus"-Ansätzen.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln