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Geht das - Fantasy Festung im moderneren Stil

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Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: mattenwilly am  1.07.2016 | 17:01 --- so platziert ist das der Feind nicht drum rum rennen kann.
--- Ende Zitat ---
ansonsten wären Festungen auch nutzlos, okay du kannst sie umgehen, ignorieren etc. aber das beinhaltet Risiken(Logistik, eingeschränkte Manövriermöglichkeiten etc)

nobody@home:
Generell würde ich mir bei einer Fantasy-Festung weniger Sorgen über Superallervernicht-Magie machen (die ist sowieso wahlweise eher selten bis nicht vorhandden, ziemlich direkt mit anderem Belagerungsgerät vergleichbar, oder aber die Verteidiger haben sie potentiell auch) als vielmehr über Angreifer aus der Luft -- also etwas, mit dem sich historische Bauwerke und Militärs erst relativ spät befassen mußten, das in den meisten Fantasywelten aber in der Form von diversen flugfähigen Monstern schon immer auf ganz natürliche Weise vorgekommen ist. Es muß ja nicht gerade gleich ein ganzer Drache sein, ein paar Gobbos, die nachts auf zahmen Riesenfledermäusen vorbeikommen, um den Menschlingen von oben Steine auf den Kopf zu werfen, oder eine Abteilung elfischer Elite-Pegasuskavallerie tun's ja zunächst einmal auch...

Wahrscheinlich ist da wie im richtigen Leben auch die beste Antwort der Aufbau einer eigenen Luftwaffe, aber das Rechnen mit der Eventualität, daß doch mal ein Angreifer von oben zuschlagen, selbst durch hochgelegene Fenster und andere Öffnungen in ein Gebäude einzudringen versuchen, und möglicherweise sogar einmal völlig überraschend mitten im Festungshof stehen könnte, ohne daß ihm erst jemand eine Tür aufgemacht hat, sollte sich wohl schon auch in der Architektur niederschlagen.

Lichtschwerttänzer:
Das ist aber auch nichts anderes als leichte Kavallerie die fliegen kann, als Aufklärer wichtiger ansonsten eher unbedeutend.

Die Fenster mache ich zu die Balkone werden genau wie im Mittelalter die Wehrgänge überdacht, dazu könnte ich die Burg mit einem Netzwerk von seilen überziehen, von der Tatsache abgesehen das entweder die Burg richtig gross ist oder der Burghof für mehr als ne Handvoll Pegasi zum landen zu klein ist und die Verteidger während der aktion bestimmt nicht auf ihren Händen sitzen werden.

nobody@home:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am  1.07.2016 | 18:50 ---Das ist aber auch nichts anderes als leichte Kavallerie die fliegen kann, als Aufklärer wichtiger ansonsten eher unbedeutend.

--- Ende Zitat ---

Redet ja auch gar keiner davon, daß sie gleich mit fünfhundert-Kilo-Bomben schmeißen sollen. ;) Nur -- einfach nur hohe Wände bringen gegen solche Angreifer wenig bis nichts, und wenn sie selbst erst mal gar nicht landen, sondern z.B. die Verteidiger "nur" mit Pfeilen o.ä. aus sicherer Distanz von oben beharken wollen, sind sie gegen Angriffe vom Boden aus erst mal praktisch immun. Natürlich können die Verteidiger sich daraufhin unter ihre Dächer zurückziehen, allerdings wäre das dann in erster Näherung tatsächlich fast so gut wie 'ne schriftliche Einladung...

Chruschtschow:
Wenn Magie auf Sichtweite funktioniert, sollte ich dafür sorgen, dass angreifende Zauberer vitale Ziele nur auf kurze Distanz sehen. Dazu könnte ich das Torhaus zum Beispiel so konstruieren, dass ich einen Tunnel mit Knick vor dem Tor habe. Da müsste ein Zauberer erst ein Mal nahe ran. Ebenso könnte ein Glacis Sinn machen, das von meinem Mauerkranz der eigentlichen Verteidigungsmauer aus sichtbar ist. Der größere Teil der Verteidigungsanlagen wird dann erst sichtbar, wenn der Zauberer (oder der Oger als Ersatz für Belagerungsartillerie) an der Kante steht. Also müssen die Belagerer Annäherungsgräben buddeln, wenn sie entsprechendes heranführen möchten.

Und das Glacis baue ich mit dem Aushub aus dem Graben vor der eigentlichen Mauer. Die Mauern von neuzeitlichen Festungen waren nämlich nicht unbedingt niedriger als die von mittelalterlichen Burgen.

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