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Geht das - Fantasy Festung im moderneren Stil

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mattenwilly:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am  1.07.2016 | 17:29 ---ansonsten wären Festungen auch nutzlos, okay du kannst sie umgehen, ignorieren etc. aber das beinhaltet Risiken(Logistik, eingeschränkte Manövriermöglichkeiten etc)

--- Ende Zitat ---

Na ja, einige mittelalterliche Festungsanlagen waren schon auf "weitgehende Rundum-Verteidigung" eingerichtet. Die britischen Festungen in Wales etwa sind zumindest auf 3 von vier Seiten angreifbar (Die vierte liegt zum Meer). Modernere Festungen dagegen haben ja zT eine "weiche Kehle" und sind spezifisch in eine Richtung stark/verlassen sich auf andere Festungen für die Verteidigung des "Rückens".

mattenwilly:

--- Zitat von: Arldwulf am  1.07.2016 | 22:19 ---Nicht wirklich. Einfach weil man nicht unendlich viele Ressourcen hat, und eine "zu gute" Verteidigung der Furt sowieso nur dazu führt, dass die gegnerische Armee eben an einer anderen, weniger guten Stelle über den Fluss kommt. Das ganze ist eine Abwägung des Risikos. Will man eine echte Grenze (wie eben einen Fluss) und nicht einen einzelnen Punkt überwachen so ist es viel wichtiger zu behindern, Informationen zu bekommen und diese ins Hinterland zu leiten als die konkrete Grenzstelle zu verteidigen. Wenn man die ganze Fläche mit Festungen abdecken kann ist es natürlich gut - aber dafür braucht man eben schon sehr viele Ressourcen und bindet auch viele Leute.

Sowas lohnt sich eher an den Stellen an denen jemand tatsächlich etwas zu erobern hat, oder umgedreht zu beschützen.

--- Ende Zitat ---

Wie schon gesagt, wir haben eine starke Flusspatrollie (so wie zB. die Römer sie auch hatten) die sich um Pontonbrücken etc. kümmert / unsere mobilen Reserven alarmiert. WENN der Feind sicher über den Fluss will braucht er schon die Furten. Dazu ist das nicht der moderne Fluss sondern klassisch mit Nebenarmen, Sumpfwiesen etc. Da sind viele Gebiete für ein Heer nicht passierbar.

Kleinere Gruppen dagegen - nun dagegen gibt es orksche Wehrbauern...

Arldwulf:

--- Zitat von: mattenwilly am  1.07.2016 | 22:59 ---Wie schon gesagt, wir haben eine starke Flusspatrollie (so wie zB. die Römer sie auch hatten)
--- Ende Zitat ---

Wie groß soll diese Flusspatrollie denn sein? Wie viele Schiffe? Und was machen die gegen ein Heer was die Schiffe angreift? Zumal ich auch nicht so recht verstehe wie dies eigentlich funktioniert, wenn der Fluss doch sicher zu überquerende Furten hat. Viel Tiefgang ist dann ja nicht drin, oder? Von wie viel Stärke reden wir da also?

Versteh mich nicht falsch, natürlich könnte die Überlegenheit der einen Seite so groß sein, dass sie tatsächlich genug Leute für eine sehr große und starke Flußpatrollie und auch genug Leute für sehr viele, sehr große und starke Festungen hat.

Aber tendentiell wäre dies schon eher ein Ausnahmefall und jemand der seine Landesverteidigung plant würde normalerweise die Ressourcen durchaus so sinnvoll wie möglich einteilen. Eine große Burg in Feindesnähe macht dann Sinn, wenn es dort a) etwas zu beschützen gibt, z.B. eine Stadt oder einen wichtigen Handelsplatz oder b) man darin größere, stationäre Truppen vorrätig halten will, es also eher einen Kasernenzweck hat.

Beides spricht aber eher dagegen die Burg stark unter die Erde zu verlegen. Auch was die typischen Fantasywaffen angeht spricht ebenfalls vieles für eine eher erhöhte Stellung.

Lichtschwerttänzer:
Es gab römische Fluss"galeeren" mit geringem Tiefgang.
Ich sehe nicht wie das Heer die Schiffe effektiv angreifen könnte, umgekehrt eher auch nicht, aber den Fluss überwachen, Nachschub blockieren ist ein anderes Ding.

Die Rede war von einer Festung, nicht automatisch Krak de Chevaliers, Valetta oder Rhodos

Arldwulf:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am  4.07.2016 | 15:08 ---Ich sehe nicht wie das Heer die Schiffe effektiv angreifen könnte

--- Ende Zitat ---

Feuerball auf die Segel?

Magie wurde doch explizit als Angriffsmöglichkeit genannt. Und im Gegensatz zu Steinmauern brennt so ein Segel durchaus auch nach den Regeln gängiger Fantasyregelwerke. Und im Zweifel auch sonstige Holzteile.

Ein Stein vom Hügelriesen macht dort auch eine Menge Schaden, und es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Ganz generell sind Schiffe auf einem Fluss nun einmal recht schwer zu verteidigen. Wir reden hierbei ja über das Szenario, dass ein Heer welches in der Lage ist Burgen und Städte anzugreifen aufzieht. Das müsste schon eine verdammt starke Flotte sein um dort wirklich Stand zu halten, ähnlich wie bei der Bewachung der Furt wäre es eigentlich sinnvoller einfach nur eine Botschaft ins Hinterland zu senden und ansonsten nur zu patrollieren.

Und ja - natürlich würde man an die Furten eine Verteidigungsanlage bauen. Aber zum einem eben eine die den gängigen Waffen und Angriffsarten entspricht (was eher für Höhe als für Tiefe spricht), und zum anderem eine die einem sinnvollem Ressourcenaufwand entspricht. (Was gegen eine Ballung der Kräfte an solchen Punkten spricht)

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