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Geht das - Fantasy Festung im moderneren Stil

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Arldwulf:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am  5.07.2016 | 09:50 ---mit anderen Worten du musst den Fluss überquert haben, mehrfach um das durchzuziehen und dann erwartest du da auf einen Streich 20 - 50 Schiffschen einzukassieren und selbst dann wären deine Brander eher ineffektiv.

--- Ende Zitat ---

20-50 Schiffe sind eine Flotte, keine Patrollie, und wie man mit denen sinnvoll agieren will finde ich fragwürdig. Auf den meisten Flüssen würde da schlicht der Platz fehlen. Ist es aber ein sehr großer Fluss, so dürfte die Länge dagegen sprechen diesen mit so vielen geballten Schifffen zu patrollieren. Oder kommt da alle halbe Stunde eine neue Flotte vorbei?

Und um Baumstämme treiben zu lassen müsste das Patrollienboot erst einmal an Land gehen. An dem zu diesem Zeitpunkt evtl. schon die ersten Truppen an beiden Ufern stehen, und/oder Bogenschützen platziert sein können. Das würde keine Besatzung tun - die würden lieber ihren Heimathafen warnen.

Natürlich kann man immer ein Szenario gestalten in dem die Verteidiger der Grenze so überlegen sind, dass sie jede Bedrohung abwehren können - bis zu einem Punkt an dem selbst "Patrollien" in der Lage sind eine Armee an der Grenzüberquerung zu hindern, aber wenn sie so wenig Mittel haben bräuchte die Armee auch gar nicht erst ihren Krieg planen.

Jeordam:
20-50 Schiffe auf die ~800 Kilometer verteilt, die z. B. der Rhein durch Deutschland fließt, ist weniger als du zu denken scheinst. Auf den Füßen stehen die sich nicht gerade.
Aber man kann sie natürlich gegen eine Invasion konzentrieren.

Und ob auf beiden Seiten dermassen viele Truppen kontrollieren können... eigentlich nicht. Die Baumstämme kann man auch 10, 20 oder 50 km weiter flussaufwärts in Schlepp nehmen.

Arldwulf:

--- Zitat von: Jeordam am  5.07.2016 | 10:58 ---20-50 Schiffe auf die ~800 Kilometer verteilt, die z. B. der Rhein durch Deutschland fließt, ist weniger als du zu denken scheinst. Auf den Füßen stehen die sich nicht gerade.
Aber man kann sie natürlich gegen eine Invasion konzentrieren.

Und ob auf beiden Seiten dermassen viele Truppen kontrollieren können... eigentlich nicht. Die Baumstämme kann man auch 10, 20 oder 50 km weiter flussaufwärts in Schlepp nehmen.

--- Ende Zitat ---

Klar, aber das ist dann eher ein heranholen der Flotte. Das geht natürlich immer, im Zweifel auch von einem Heimathafen (da ist die Kontaktierung evtl. einfacher als alle Patrouillenschiffe einzusammeln)

Oben ging es ja um das Szenario eines plötzlichen Angriffs auf die Grenze und die Frage ob einzelne Wachschiffe die den Fluß entlang patrouillieren dies schon aufhalten können. Was ich eher verneinen würde, dafür sind sie nicht ausreichend. Spätere Maßnahmen - eben das Abschneiden von Nachschubwegen, das heranholen von Flotten und dergleichen sind dagegen wohl unstrittig sinnvoll.

Aber ist ja auch egal - es ging ursprünglich ja nur darum gegen eine zu starke Konzentration der Truppen auf einzelne Punkte zu argumentieren. Je stärker man die Patrouille oder auch Eingreiftruppen per Fluß oder Landstreitkräften im Hinterland macht umso eher trägt man dem ja Rechnung.

mattenwilly:
Machen wir Patrolliengaleren mit Meldepapagauben (Eine Kreuzung aus Papagei und Brieftaube - unsere Ork-Marshäle sind meist Analphabeten) draus. Die warnen dann vor größeren Sachen. Nur weil es Festungen gibt hindert das ja nicht daran auch ne eigene bewegliche Komponente (ggf. sogar in der Festung) zu haben. Und selbst die Römer haben die Brücke nicht an einem Tag gebaut (Laut Caesar 10 Tage und der neigt zur Übertreibung und hatte mehrerer tausend disziplinierte Männer) daher muss man die Vorbereitungen nur rechtzeitig bemerken.



Arldwulf:
Ich denke es kommt auch viel darauf an ob dieser Fluß wirklich die Grenze ist, oder ob es auch noch (und sei es auch nur geringe) Kontrolle auf das andere Flußufer gibt.

Wenn man wenig über das weiß was auf der anderen Seite passiert können die Angreifer letztlich alle Vorbereitung weit genug entfernt von Patrouillen durchführen. Gibt es aber Vorwarnungen so sieht dies schon anders aus.

An wie große Armeen hast du denn überhaupt gedacht für die Angreifer, und welche potentiellen Ziele könnten sie haben? Das bestimmt ja auch wie viel Tross und sonstiges Zeug sie dabei haben müssen.

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