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[Netflix] Stranger Things
Mr. Ohnesorge:
Hier gibt es ein interessantes Interview mit den Duffer Brothers:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)https://variety.com/2026/tv/news/stranger-things-finale-is-eleven-alive-vecna-killed-rock-spinoff-1236621528/
Ich habe es mal in Spoiler gesetzt, weil schon der Titel des Interviews und damit Link Spoiler enthalten.
blackris:
Ach, trotz der Käsigkeit und der paar Plotholes bzw. nicht gezeigten Dinge hat mir das Ende ausgezeichnet gefallen. Wir leben einfach in Zeiten, in denen ein gutes Ende eine reine Wohltat ist. Und es war einer über fünf Staffeln fast durchgehend ausgezeichneten Serie sehr angemessen. Ein alternatives Ende bräuchte ich nun wirklich nicht.
Lovecraft:
Ich hab gestern Stranger Things durchgeguckt. Um 22 Uhr dachte ich: Okay ... noch 2 Folgen ... 3 Stunden ... schaff ich ...
Und so war es auch. Für mich ein sehr versöhnliches Ende. Die Staffel hatte imho aber ein großes Problem mit dem Pacing und vor allem mit viel zu vielen Charakteren. Dadurch, dass es so viele Rollen gab, die alle irgendwie ihre hochemptionalen Storys haben mussten, gab es viel zu wenig Zeit für alle. Nur ein Beispiel: Dustins Hellfire Story wird am Anfang angerissen … dann ist er für 2/3 der Staffel kaum mehr als eine Nebenfigur … und am Ende machen sie gar nix draus, außer, dass er bei der Rede ein Hellfire Shirt unter der Robe trägt. Es gibt überhaupt keinen PayOff. Auch die Sportler, die ihn verprügelt haben werden gar nich mehr erwähnt. Und sowas findet man bei vielen Charakteren. Die Storys werden alle nur angerissen und (wenn überhaupt) nur sehr unbefriedigend zu ende geführt. Da ist es fast schon ein Wunder, dass die Hauptstory für mich doch so versöhnlich endet.
Wenn man den Cast deutlich kleiner gehalten hätte, wäre das imho besser gelungen, zumal es ja zu den "Staffel 5"-Storys auch noch Storys aus Staffel 4 gab, die gar nicht wirklich mehr abgefrühstückt wurden.
Zanji123:
so hab jetzt auch in einem paar Tage Marathon alle Folgen gesehen und die letzten 3 Folgen gestern am Stück.
und holy moly ich bin einfach zu sentimental geworden auf meine alten Tage. Klar viele "wir müssen uns jetzt noch aussprechen bevor wir draufgehen auch wenn es klar ist das wir überleben werden weil die Serie Main Chars nicht töten wird" waren übertrieben, aber mich hat die Serie doch zum Schluss ziemlich mitgenommen.
Gerade Wills outing (was halt WIRKLICH offensichtlich war) traf mich persönlich ziemlich hart den er sprach da aus was man zu der Zeit fühlt. Man hasst sich teilweise selbst weil man anders ist, man hat Angst das sich jeder abwendet weil das ja "nicht natürlich ist" und man alleine ist. Kurzum: da saß nicht Will / Noah Schnapp...sondern ich mit 15.
Die Schlusszene im Keller war natürlich wieder rund mit "wir fangen so an wie es aufgehört hat und eine neue Generation an D&D Spielern fängt an"
ja es gibt Plotholes (wie kann jemand der als tot gilt auf einmal wieder in der Stadt ganz locker arbeiten, wieso werden die nicht für den Mord an mehreren Soldaten irgendwie belangt. Wieso können die so locker mit dem WalkiTalkies rumlabern ohne das dies vom Militär bemerkt wird usw...aber das war mir ehrlich egal :)
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
--- Zitat von: Zanji123 am 13.01.2026 | 08:53 ---so hab jetzt auch in einem paar Tage Marathon alle Folgen gesehen und die letzten 3 Folgen gestern am Stück.
und holy moly ich bin einfach zu sentimental geworden auf meine alten Tage. Klar viele "wir müssen uns jetzt noch aussprechen bevor wir draufgehen auch wenn es klar ist das wir überleben werden weil die Serie Main Chars nicht töten wird" waren übertrieben, aber mich hat die Serie doch zum Schluss ziemlich mitgenommen.
Gerade Wills outing (was halt WIRKLICH offensichtlich war) traf mich persönlich ziemlich hart den er sprach da aus was man zu der Zeit fühlt. Man hasst sich teilweise selbst weil man anders ist, man hat Angst das sich jeder abwendet weil das ja "nicht natürlich ist" und man alleine ist. Kurzum: da saß nicht Will / Noah Schnapp...sondern ich mit 15.
Die Schlusszene im Keller war natürlich wieder rund mit "wir fangen so an wie es aufgehört hat und eine neue Generation an D&D Spielern fängt an"
ja es gibt Plotholes (wie kann jemand der als tot gilt auf einmal wieder in der Stadt ganz locker arbeiten, wieso werden die nicht für den Mord an mehreren Soldaten irgendwie belangt. Wieso können die so locker mit dem WalkiTalkies rumlabern ohne das dies vom Militär bemerkt wird usw...aber das war mir ehrlich egal :)
--- Ende Zitat ---
Ich gehe da zu 100% mit Zanji mit. Bravourös zu Ende gebrachte gute Serie. Wenn man am Ende der Serie einen Kloß im Hals spürt, obwohl man das eigentlich nicht wollte, dann ist alles richtig gemacht worden.
Henderson und Eddie bleiben meine Lieblingshelden - Hellfire Club 4ever!
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