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[Netflix] Stranger Things

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KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Oh, jetzt wo du es sagst - tatsächlich Staffel 4.  ;D

Und dass Elfen grundsätzlich overpowered sind und weg müssen, hat ja sogar Tolkien einsehen müssen...

 ~;D

Swanosaurus:

--- Zitat von: Edgar Allan Poe am 16.01.2026 | 10:36 ---Das war, meine ich, die 4. Staffel :D

Aber ich mochte eigentlich alle Staffeln. Nur die 2. fand ich schwächer. Weil ich den ganzen "Elf findet ihre Schwester"-Arc vergessenswert fand. Er hat auch nicht wirklich etwas zur Story beigetragen, was man nicht auch anders hätte lösen können, ohne sie 90% der Zeit von der Gruppe zu trennen. Elf war einfach zu stark für die Story in Hawkins und musste deshalb weg ;)

--- Ende Zitat ---

Würde sagen, ihre Spielerin hat in dem Abenteuer gefehlt und alles, was sie erlebt hat, war nachträglich erzählt Backstory.

Outsider:

--- Zitat von: Zanji123 am 16.01.2026 | 09:15 ---Die Demogorgons wurden in den ersten Staffeln als quasi unbesiegbar dargestellt, das änderte sich dann aber ziemlich schnell als man die öfter angetroffen hat.

Also... quasi ähnlich wie in einem Rollenspielabenteuer. Der neue unbekannte Gegner der als unbesiegbar gilt und irgendwann später weis man seine Schwächen.

Ebenso das Finale. In einem Rollenspiel ist es voll okay gegen riesige Gegner siegreich rauszukommen (D&D, Shadowrun, pathfinder...) :-D und nix anderes ist ST für mich. Ich hab eigentlich auf den Plottwist gehofft das alles nur ne Story von Mike war.


Edit noch zu Wills Outing: mir ist erst jetzt aufgefallen das er als er "alle" dazu holt auch Murray und die "Schwester" dabei ist. DAS ist dann doch etwas komisch da er die EIGENTLICH gar nicht kennt aber bei der Situation "hey wir gehen wahrscheinlich eh drauf" ist das ... auch vernachlässigbar.

--- Ende Zitat ---

Die Serie ist aber eben kein Rollenspiel, oder war es nicht in den ersten Staffeln. Die Kinder haben das Vehicle Rollenspiel genutzt um sich das unerklärbare erklärlich zu machen. Erst in der fünften Staffel wird so getan als wäre die Serieninterne Realität auch ein Rollenspiel und das dann auch noch äußerst inkonsequent. Selbst in der fünften Staffel sind die Demogorgon-Wesen noch ziemlich unbesiegbar außer der Plot-Hammer schlägt zu wie Will 2.0, außerhalb dieser gerailrodeten Szenen wischen die mit allem und jedem noch ziemlich den Boden auf.

Siehe den Angriff auf die Soldaten am Tor. Waffen die dem Oberwesen schaden können, richten so gut wie nichts gegen die Demogorgon-Wesen aus. Da wird der Plot maximal inkonsequent. Und bevor hier mit Immunitäten usw. argumentiert wird, das Oberwesen läuft unter der Kategorie „Was kümmerts die Eiche, wenn sich die Sau dran kratzt“. Nur eine Maßstabsverschiebung und dazu noch eine ziemlich schlechte sorgt dafür das die Waffen und ganz speziell das Feuer auf einmal große Flächen des Wesens in Brand stecken und nicht nur einen winzigen unbedeutenden Fleck irgendwo links neben der 12 Schuppe am Kopf. Das Wesen wird also so gewaltig groß dargestellt, da könnte man auch eine Wasserbombe auf Manhattan werfen. Das hätte in etwa denselben Effekt. Aber vor den Bergen schrumpft ja alles, selbst die Berge selbst so schnell wie die Kids da plötzlich hochkommen.

Wäre das alles nur eine Story von Mike gewesen wäre das (so wie die fünfte Staffel gestrickt ist), für mich das perfekte Ende gewesen. Das würde all diese Plotholes, Logikbrüche, Abkehr von den vorherigen Staffeln erklären.

Zed:

--- Zitat von: Zanji123 am 16.01.2026 | 09:15 ---Edit noch zu Wills Outing: mir ist erst jetzt aufgefallen das er als er "alle" dazu holt auch Murray und die "Schwester" dabei ist. DAS ist dann doch etwas komisch da er die EIGENTLICH gar nicht kennt aber bei der Situation "hey wir gehen wahrscheinlich eh drauf" ist das ... auch vernachlässigbar.

--- Ende Zitat ---

Dass Will Famlie, Freunde und Fremde informiert, erschließt sich mir dramaturgisch: Vecnas Macht über Will nährt sich von seiner Scham als Schwäche. Nur wenn er die Scham zu 100% hinter sich lässt, kann er die Power umkehren - und selbst Macht über Vecna erlangen.

Show, don't tell: Dass Will bereit ist, zu sich zu stehen ohne Hintertüren, beweist er, indem er sich sogar vor Fremden outet.

Grubentroll:

--- Zitat von: Swanosaurus am 16.01.2026 | 09:25 ---Mal so am Rande: Warum ist die dritte Staffel eigentlich so verhasst?

--- Ende Zitat ---

Nur aus meiner persönlichen Warte: wurde halt alles bisschen zu albern. Gab ja viel was ich gut fand, zb die Arcade-Sache sowie Max und ihr Bruder plus Body Horror.

Aber die Russen die ganz Hawkins untertunneln, die dämliche Mall und generell dieses augenzwinkernde Selbstbeschauen ("was ist diesmal unser neues 80er Gimmick?") ging mir da auf den Keks.
Dort ging es auch los, dass bestimmte Figuren mitgeschliffen wurden die ihre Story bereits hinter sich hatten . Wie zB Steve.


Zum Serienende:
Alles in allem, die erste Staffel würde ich jederzeit wieder schauen. Mit das Beste an Fernsehen was es jemals gab, mMn. Aber den ganzen Rest kann man sich eigentlich sparen. Auch wenn die vierte Staffel nochmal richtig gut war.

Aber das "Gesamtding" Stranger Things ist für mich nach der letzten Staffel etwas in die Hose gegangen.
Diese ist ein bisschen das "Rise of Skywalker" der Serie: nochmal alles draufmüllen was geht.

Aber wie gesagt, es bleibt einem ja die erste Staffel, und die hat auch ein in sich stimmiges Ende.

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