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Ghostbusters 2016
Viral:
ich hab den Film auch gesehen. Er war zwar nett, aber überzeugt hat er mich nicht. Entsprechend scheint er ja an den Kinokassen untergegangen zu sein.
Die Gags:
War mir etwas zu sehr Klamauk und es wirkte so, als ob man mit aller Kraft irgendwie so viele Gags, egal wie Flach, in den Film packen wollte. Sprich zuviele Gags von zu schlechter Qualiltät.
Gruppenkonzept:
man war da irgendwie auch zu wenig innovativ, man hat zwar den Film "feminisiert" aber es ist ähnlich wie beim A-Teamfilm. Das Konzept der Gruppe ist ausden 80igern und funktioniert nur bedingt im Jahre 2016 - unabhängig davon, ob die Hauptrollen nun Frauen oder Männer spielen.
Feminisierung:
Ich hab nix gegen Frauen in Hauptrollen, aber für mich sind die Ghostbusters bzw. die Marke einfach männlich besetzt. Wenn die Hauptleistung des Filmes ist die Geschlechter der Charaktere aus den 80igern jeweils durch das andere Geschlecht zu ersetzen ... hat man bei einer so großen Produktion irgendwas falsch gemacht ... weil die Spezialeffekte waren jetzt auch nicht so mega toll.
Und wenn der Film eine echt magere Story hat und dann die Marke gezwugen "feminisiert" ist, ist der Film zwar nicht schlecht, aber es ist auch nicht wirklich gut, sodass ich ihn weiterempfehlen könnte.
Ist ungefähr so, als ob man ein US-Muscle-Car aus den 70igern kaufen wollte (V8, 250 PS, 30l auf 100 km, lauter kräftiger Motor) und mir dann ein BMW i3 verkauft wird. Der i3 mag für sich genommen gut sein, aber meine Erwartungen kann er so nicht treffen.
alexandro:
--- Zitat von: viral am 29.09.2016 | 16:43 ---Wenn die Hauptleistung des Filmes ist die Geschlechter der Charaktere aus den 80igern jeweils durch das andere Geschlecht zu ersetzen ...
--- Ende Zitat ---
Was nicht gemacht wurde. Die Charaktere sind deutlich andere und Holtzman hat z.B. Null Gemeinsamkeiten mit Egon, Patti Null Gemeinsamkeiten mit Winston, Erin Null Gemeinsamkeiten mit Stantz und Erin Null Gemeinsamkeiten mit Venkman.
Was den Humor angeht, so gebe ich dir teilweise recht. Der Film hatte allerdings auch viele gute Gags, leider folgte auf jeden guten Gag sofort wieder ein "Flachwitz", so dass diese keine Zeit hatten zu wirken und sich besonders einzuprägen.
Die Effekte waren jedenfalls toll (etwas überzogen, aber das passt schon - waren sie im Original ja auch) und die Action war toll inszeniert.
blackris:
Nun habe ich den Film auch gesehen und er war nicht so mies, wie erwartet. Insgesamt irgendwie ein Film, den man Sonntag Abend schaut, wenn man nichts Besseres zu tun hat.
Die handgemachten Effekte, die Originalität und das kuschelig warme retrofeeling machen den Film von 1984 für ein noch mal anschauen interessanter, aber da muss ich Kowalski zustimmen, den empfinde ich mittlerweile auch eher als mittelprächtig.
Kowalski:
--- Zitat von: viral am 29.09.2016 | 16:43 ---ich hab den Film auch gesehen. Er war zwar nett, aber überzeugt hat er mich nicht. Entsprechend scheint er ja an den Kinokassen untergegangen zu sein.
Die Gags:
War mir etwas zu sehr Klamauk und es wirkte so, als ob man mit aller Kraft irgendwie so viele Gags, egal wie Flach, in den Film packen wollte. Sprich zuviele Gags von zu schlechter Qualiltät.
Gruppenkonzept:
man war da irgendwie auch zu wenig innovativ, man hat zwar den Film "feminisiert" aber es ist ähnlich wie beim A-Teamfilm. Das Konzept der Gruppe ist ausden 80igern und funktioniert nur bedingt im Jahre 2016 - unabhängig davon, ob die Hauptrollen nun Frauen oder Männer spielen.
Feminisierung:
Ich hab nix gegen Frauen in Hauptrollen, aber für mich sind die Ghostbusters bzw. die Marke einfach männlich besetzt. Wenn die Hauptleistung des Filmes ist die Geschlechter der Charaktere aus den 80igern jeweils durch das andere Geschlecht zu ersetzen ... hat man bei einer so großen Produktion irgendwas falsch gemacht ... weil die Spezialeffekte waren jetzt auch nicht so mega toll.
Und wenn der Film eine echt magere Story hat und dann die Marke gezwugen "feminisiert" ist, ist der Film zwar nicht schlecht, aber es ist auch nicht wirklich gut, sodass ich ihn weiterempfehlen könnte.
Ist ungefähr so, als ob man ein US-Muscle-Car aus den 70igern kaufen wollte (V8, 250 PS, 30l auf 100 km, lauter kräftiger Motor) und mir dann ein BMW i3 verkauft wird. Der i3 mag für sich genommen gut sein, aber meine Erwartungen kann er so nicht treffen.
--- Ende Zitat ---
Hmm.
Eine Frage:
Kennst Du denn das Original?
Aus relativ zeitnaher, nicht durch altern romantisierter, Betrachtung?
Die Charaktere sind keine Abziehbilder der alten Ghostbusters wo man nur das Geschlecht getauscht hat.
Das Tempo der Gags hat sich verschärft, das Gagniveau ist in etwa gleich, an einigen Stellen etwas höher und an einigen Stellen näher an der Gürtellinie als im, eher prüden, Original.
Auch ist der neue am Anfang gruseliger, fand ich zumindest.
Viral:
wie ich schon gesagt hab, das Konzept funktioniert eher in den 80igern. Wenn ich mir die alten Ansehen, gefallen die mir zum Teil aus nostalgischen Gründen .... aber heute würden die auch an der Kinokasse scheitern ....
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