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Justice League
Fezzik:
--- Zitat ---Und natürlich sind die meisten Superhelden und Superheldenfans und -autoren Landratten, die sich am liebsten nur mit Abenteuern in ihrer vertrauten Umgebung (d.h. auf dem Trockenen) beschäftigen.
--- Ende Zitat ---
Stimmt ;D
Ich werde mit Schwimmbad und Meer nicht zwingend warm und Namor/Submariner mag ich bei Marvel auch nicht. :)
KhornedBeef:
--- Zitat von: Fezzik am 8.08.2016 | 08:04 ---[...] und Namor/Submariner mag ich bei Marvel auch nicht. :)
--- Ende Zitat ---
Ist der da nicht auch ein ziemlicher Affenarsch?
Jedenfalls, gespannt auf den Film.
nobody@home:
--- Zitat von: KhornedBeef am 8.08.2016 | 09:05 ---Ist der da nicht auch ein ziemlicher Affenarsch?
Jedenfalls, gespannt auf den Film.
--- Ende Zitat ---
Namor ist ein ganz alter Charakter (laut Wikipedia Originaljahrgang 1939), an dem sich halt schon n+1 Schreiberlinge versucht haben. Hilft auch nicht unbedingt, daß er anscheinend in seinen ersten Auftritten als Gegner der Vereinigten Staaten angefangen hat, nur um dann beim realen Kriegseintritt derselben die Seiten zu wechseln und in den Comics gegen die Achsenmächte zu kämpfen. Spätestens ab dem Punkt dürfte "der Sub-Mariner macht sein eigenes Ding so, wie's ihm gerade paßt" fester Teil seines Charakters geworden sein.
Außerdem ist er zumindest bei mir (kann an der Auswahl der Titel liegen, die ich seinerzeit gelesen habe) nie wirklich über "NSC-Status" hinausgekommen. Soll heißen, Namor ist nicht so sehr selbst Protagonist als jemand, der diversen Protagonisten im Marvel-Universum regelmäßig über den Weg läuft/schwimmt/fliegt. Das ist dann schon eine etwas andere Situation als bei Aquaman als festem Mitglied der Gerechtigkeitsliga.
Supersöldner:
So ich komme Grade von dort. Gut halbwegs spannend viele Achtion. weniger und Besser Witze als bei Marvel. Zum Beispiel als Batmann sagt ,,Entschuldigung habe Grade kein Schwert, Und ballert die Typen mit ein (Klicke zum Anzeigen/Verstecken) Paar Miniguns weg . Flash fand ich etwas seltsam aber was soll ,s. Es gab in einer Rückblende endlich Green Lanter . Und sie haben das mit den Kleine Filmchen nach dem Ende übernommen. ,,Last uns (Klicke zum Anzeigen/Verstecken) unser einigende Liga Gründen,, schöne Ende. Für DC Verhältnisse war das Gut. Sogar sehr Gut. Wenn sie das Level halten gibt es vielleicht noch Hoffnung für DC .
Noir:
Ich habe zuletzt auch Justice League gesehen.
Für mich als DC-Fan habe ich nicht daran gezweifelt, dass mir der Film gefallen würde. Fand ich doch schon Man of Steel, Batman v Superman, Suicide Squad und Wonder Woman großartig.
Steppenwolf als Schurke blieb etwas blass, dafür wurde das Team wirklich gut beleuchtet. Aquaman ist ein totaler Bad Ass und Cyborg hat mich überrascht. Er war so ein wenig mein Sorgenkind. Aber er war beinahe der interessanteste Charakter. Wäre da nicht Ben Affleck als Batman, der erneut einen so unfassbar guten Job macht, dass ich nur noch fragen kann: Wer war eigentlich Bale? Keaton? Nie gehört.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Supermans Rückkehr und Clarks "Genesung" ging mir etwas zu schnell, aber das ist halt etwas, was man irgendwie in 120 Minuten runterkürzen muss. Wenn da die Extended Edition kommt, gibts mit Sicherheit noch ein paar Minütchen mehr.
Der Kampf gegen den gerade erwachten Clark war so genial, den hätte ich mir nochmal deutlich länger gewünscht. Allein die Szene, als Flash völlig verzweifelt um Superman herumrennt und dann plötzlich bemerkt, dass Clark sich auch superschnell bewegen kann ... eine GANZ große Szene. Richtig, richtig gut.
Dieses mal haben sie (leider, imho) auf die Entsättigung der Farben verzichtet. Das fiel mir sofort auf, als Superman beim Endkampf auftauchte und sein Kostüm so RICHTIG leuchtete. Fast schon so krass, dass es wie ein Fremdkörper wirkte. War für den Moment zwar cool, weil es was von "Der Messias ist gekommen!" hatte ... andererseits hat es mich später eher gestört. Ich wünschte mir, Warner hätte hier weniger auf die lauten Jammerlappen im Internet gehört.
Insgesamt haben die Marvel-Fanboys den Produzenten der DC-Filme wohl etwas zu sehr in den Ohren gelegen. So gibt es jetzt deutlich mehr Slapstick. Für mich schon zu viel, aber noch nicht so, dass es wirklich nervt. Zumal Warner/DC es hier deutlich (!) besser schafft, die Witze richtig zu platzieren und sie nicht einfach völlig random in die spannendsten und dunkelsten Szenen der Geschichte rotzt (wie bspw. bei Dr. Strange zuletzt passiert).
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Witzig auch die Verneigung vor den alten Batman und Superman-Filmen. Da wird kurz das Superman-Thema von John Williams eingespielt ... oder der Batman Theme von Elfman. Toller Moment.
Der Endkampf war dann - im Vergleich mit bspw. Wonder Woman oder Batman v Superman - nicht ganz so episch und dramatisch. Dieser Film legte eindeutig das Hauptaugenmerk auf die Teamfindung und das machte er großartig. Den dramatischen Kampf kriegen wir dann mit Darkseid (der übrigens einmal kurz von Steppenwolf erwähnt wurde)
Sonstige Gänsehautmomente:
- Ein Green Lantern beim Rückblick auf die erste Schlacht gegen Steppenwolf
- Tolle Hommage an die Comics, u.a. mit einem Rennen zwischen Superman und Flash
- Lex Luthor (jetzt mit Glatze sieht Eisenberg WIRKLICH aus wie Luthor und er ist auch nicht mehr so verwirrt) trifft sich mit DEATHSTROKE und bespricht die Gründung der Injustice League/Secret Society of Supervillains
Großer Film. Ich vergebe 9 von 10 Mutterboxen.
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