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[Ideensammlung] Star Trek-artiges Setting "ohne die Macken"
Runenstahl:
Star Trek ist halt vor allem eine TV Serie und damit eben nicht ein perfekt ausgearbeitetes Universum. Da gibt eine Folge (war das Next Gen ?) wo "Langstreckensensoren" der Föderation tatsächlich Spock in einer Menschenmenge auf Romulus identifizieren. Das macht logisch betrachtet keinen Sinn (wenn die Föderation so gute Aufklärung hätte wäre wohl einiges anders gelaufen)... sie konnten es weil es halt im Drehbuch stand und für die Story erforderlich war.
Ob Transporter funktionieren hängt nicht vom Würfelwurf ab, sondern davon ob es gerade spannend ist oder nicht. Wenn es zu einfach wäre (wie Beamen uns da rein) dann wird ein Grund aus dem Hut gezaubert aus dem das gerade nicht geht. Transporter-Technologie kann halt so einige Abenteuer-Ideen über den Haufen werfen... was halt auch der Grund ist warum sie häufig mal nicht funktioniert. Das zu umgehen indem man auf diese Technologie verzichtet kann durchaus Sinnvoll sein (genauso wie Teleport-Möglichkeiten in Fantasy Settings rauszunehmen).
Ähnliches gilt für Scanner. Es macht keinen Sinn das die Tarntechnologie für die Föderation eine Bedrohung darstellt wenn man die Schiffe in jeder zweiten Folge mit irgendeinem Technobabble-Kniff einfach trotzdem orten kann. Das man Sensoren kalibrieren kann um ihnen einen Bonus auf bestimmte Scans zu geben ist ja okay, aber man sollte generell ihre Nützlichkeit begrenzen damit Abenteuer spannend bleiben ohne das man jedesmal den "Äh, da sind so Elemente in der Atmosphäre die das Scannen verhindern" quatsch herbeizaubern muß.
Um kurz zu machen:
Ich finde die meisten Vorschläge hier sehr gut. Eine Kampagne die sich leicht an Star Trek anlehnt (große Föderation die friedlich erforscht und versucht allgemein "gut" zu sein). Aber halt ohne Beamen, Superscanner, Replikatoren und dafür mit einer Währung und Soldaten die (zumindest bei Gefechtseinsätzen) auch mit Rüstungen oder Schilden ausgerüstet sind.
Holothuroid:
Wo wir bei Mal-So-Mal-So-Technologien-Und-Meistens-Abrakadabra-Technologien sind: Universalübersetzer. Ist ja Wahnsinn, dass die instantan jedes gesprochene Wort übersetzen. Aber bei Schrift versagen. (Ey, halt deinen Trikorder drüber, wenn du ne Kamera brauchst.) Man könnte meinen, dass die Autoren sich gar keine Gedanken darüber machen, wer da wann übersetzt wird. Jake bringt Nog lesen bei. Englisch. Kann Nog Englisch sprechen? Zu dem Zeitpunkt wohl kaum. Und mal kennt das Gerät die romulanische Temperaturskala nicht, rechnet aber, wenn Gul Dukat über die Lernleistung seines Sohnes spricht, dessen Entwicklungsstand spontan in 6 Menschenjahre um.
Runenstahl:
Stimmt genau. Das ist allerdings etwas was halt auch das Spiel erleichtern würde. Es sei denn man möchte gerne Abenteuer haben bei denen man erstmal die Sprache erforschen muß (oder einen Übersetzen finden muß). Oder man mag es wenn nicht jeder jede Sprache beherrscht. Ist halt auch etwas was man sich (genau wie die anderen Technologien) am besten vorher überlegen sollte.
Witzigerweise gibt es ja heute bereits mit "Wordlens" (und dergleichen) Apps fürs Smartphone die Texte übersetzen können, das gesprochene Wort hingegen nicht. Aber zu versuchen moderne Technologien auf SF-Kampagnen zu übertragen ist nicht immer Sinnvoll.
Talasha:
--- Zitat von: nobody@home am 1.08.2016 | 14:33 ---Aber kein reines "am einen Ende schmeißt man Energie 'rein und am anderen kommen massenweise Phaser heraus"-Gerät
--- Ende Zitat ---
Was es nicht gibt, du musst mindestens die Rohelemente reinschmeißen, und so effizient ist der Replikator auch nicht, deshalb gibt es ja altmodische Werften und Bergbau. In TNG gibt es Wäschereien und eine Kläranlage an Bord.
alexandro:
--- Zitat von: YY am 1.08.2016 | 21:26 ---Star Trek verwendet hier aber gerade keine Würfel, sondern einen SL, der schlicht sagt: "Ja, sonst immer, klar. Aber heute mal nicht. Wie, warum?"
--- Ende Zitat ---
Was die Würfel aussagen ist erstmal nicht definiert. Ich denke, wenn gesagt wird "Erfolg=es wird gebeamt" und "Misserfolg=während man den Transporter justiert stellt man fest, dass [Subraumphänomen der Woche] herrscht und Beamen unter diesen Umständen Selbstmord wäre, weswegen man es lieber bleiben lässt", dann hätten 99,99% der Rollenspieler kein Problem damit.
Zum Thema "Beamen und übermächtige Scanner machen den Plot kaputt": interessanterweise hat ausgerechnet D&D, bereits auf mittelhohen Stufen, einen Haufen Zauber, welche genau das machen. Also instantan zu jedem Ort auf der Welt reisen, bzw. ferne Orte auf Entfernung wahrnehmen, und dann mit einer ganzen Latte an Erkenntniszaubern zu durchleuchten. Sicherlich verändern diese Zauber die gespielten Abenteuer ein wenig, aber von Plotsprengern kann wirklich keine Rede sein. Bei all dieser Macht kommt es immer auch darauf an, die richtigen Fragen zu stellen.
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