Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Sandboxtaugliche Rollenspiele
Supersöldner:
das scheint fast schon zu viel zu sein. da wissen die Spieler doch nicht wo hin .
Glühbirne:
mMn ist so gut wie jedes klassiche Rollenspiel mehr oder minder Sandboxtauglich.
Ich würde für eine Sandbox wohl aus meinem Schrank nehmen:
Traveller: Setting und Tabellen, hier bekommt man alles geliefert was man braucht.
Savage Worlds: Das Regelsystem ist einfach genug, das man Ad Hock auf Spielerentscheidungen reagieren kann, aber komplex genug um auch einiges an Themen abzudecken. Solange zumindest eine leicht Pulp-Note verträglich ist, kann man eine Menge Settings damit bespielen.
und, Überraschung: DSA 4!: Da liegt aber hauptsächlich daran, das ich die Regeln, in all ihrem Wahnsinn, recht sicher beherrsche und damit auch fast Ad Hock reagieren kann, und Aventurien als Setting sooooooooooooo viel Ideen, Fraktionen und Geheimnisse bietet. Und ich mich da auch zumindest mittelgut auskenne. Evt würde ich mich, sollte ich es mal länger testgespielt haben, für DSA 5 um entscheiden. Die Regelprobleme und der Komplexitätgrad drohen mich sonst zumindest langfristig wieder auszubrennen. Aber mit genug Abstand zwischen den Sitzungen würde ich das sicher besser hinbekommen als mit den meisten anderen Spielen die ich habe.
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Supersöldner am 5.08.2016 | 16:35 ---das scheint fast schon zu viel zu sein. da wissen die Spieler doch nicht wo hin .
--- Ende Zitat ---
Wie waer's mit "dahin wo sie wollen"? Das System/Setting liefert auch Kommunikationsmoeglichkeiten mit die es der Gruppe (im Normalfall) erlauben sich auch kreuz und quer durch die Welten miteinander zu unterhalten und falls noetig auch durch diesen Kontakt gleich zueinander hinzuteleportieren.
Viral:
vermutlich wären die meisten Systeme/Settings geeignet, sofern keine Metaplots eine freie Handlung ersticken/verhindern. Oder man ignoriert schlicht den Metaplot.
Shadow of the Demon Lord, würde wohl hin hauen.
Dann gibt es natürlich noch Klassiker aus dem AD&D Umfeld, Greyhawk, FR, Spelljammer, Planescape. Wobei (Ad&d2) Dragonlance und (Ad&d2)Ravenloft eher nicht geeignet sind, da muss man erfahrungsgemäß sehr viel ändern muss, damit ein Abenteuer funktioniert.
Exalted hab ich auch als Sandbox geleitet.
Adventurer Conquerer King
LoFP
sangeet:
Tauglich sind vermutlich alle - aber ich würde schon sagen das es explizit unterstützt werden muss, und das wird es oft erst durch entsprechende Abenteuer /Module.
Regeln sind erst mal nur die Grundlage für Entscheidungsfindung und für Kampf - damit es eine Sandbox wird muss es noch mehr geben, d.h. Setting Erzeugung on the fly, oder zumindest so aufgearbeitet sein, das man damit flexibel hantieren kann. Ich denke gerade die Moderneren Story Spiele unterstützen das viel mehr wie die Klassichen Systeme, die vorallem dadurch Geld verdienen wollen, das sie Settings verkaufen - erst wenn ich das alles in die Hand der Spieler gebe würde ich von Sandbox tauglich sprechen wollen. Deswegen wäre DSA nur geeignet wenn man Aventurien auf eine grobe Richtline zusammendampft und sich eben nicht in 1000 Details verliert, die jeder wissen muss um in der Sandbox agieren zu können. Da stosse ich ständig an die Grenzen dessen was schon Publiziert worden ist.
Sandbox bedeutet Freiheit, und dafür erfordert es das die Welt entsprechend wenig definiert ist, und entdeckt werden kann.
Play to find out *g*
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