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Sandboxtaugliche Rollenspiele
Crimson King:
--- Zitat von: Chruschtschow am 6.08.2016 | 13:01 ---Oder ich nehme das vom zeitlichen und inhaltlichen Kontext wesentlich nähere Sandbox von den Computerspielen. Das heißt eigentlich fast nur verkürzt so etwas wie "ohne Zwang einer vorgebenen Handlung zu folgen".
--- Ende Zitat ---
Auch in diesem Fall hast du nur eine Möglichkeit, die Inhalte der Sandbox zu verändern: über dein Alter Ego im Spiel. Die Spielleitung ist in dem Fall so neutral, wie es nur geht. Der Computer und die Software haben keine Eigeninteressen, die möglicherweise ihre Entscheidungen verfälschen.
Chruschtschow:
Ich habe bei meinen drei Beispielen zwei genannt, für die das schlicht falsch ist (EVE Online, die gesamte Bethesda-Familie mit Elder Scrolls, Fallout ab Teil 3).
Timo:
Schluchz :'( :'( :'(
Keiner spielt mehr Greg Stolze's Reign. (Die Regeln, nicht das Setting)
Das ist doch das Sandboxspiel schlechthin für Spieler und SL.
-Charaktere&Regeln die coole Kampfaktionen UND coole soziale Aktionen zulassen mittels Würfel werfen, statt nur ausspielen.
-Mechaniken die ineinandergreifen
und das wichtigste für Sandbox:
Die Company Regeln:
Erstelle eine Gruppierung, Region, Königreich, Welt innerhalb von ein paar Minuten. Noch besser, erstelle mehrere NSC Gruppierungen und statt als SL zu sagen die böse militärische Grafschaft Blubb, erobert problemlos die Demokratie Schnaps, kann man den Konflikt auswürfeln, statt also Geschehnisse die die Spieler nicht beeinflussen, einfach festzulegen, entscheidet der Zufall.
UND die Spieler können natürlich eine(oder mehrere) eigene Company haben und msichen dann so richtig mit, Intrige a la Game of Thrones? Kein Problem. Den Dungeon von den eigens ausgebildeten Söldnern freiräumen lassen und währenddessen den Ball des bösen Herrschers besuchen? Locker!
Eine Festung inklusive Soldaten aufbauen, die von blöden Rebellen und Aufständigen erobert wird und diese dann mit dem eigenen Heer belagern? Pff, das macht man schon vorm Mittagessen...
Ich finde mit Reign (oder zumindest aufgestülpten Companyregeln) macht Sandbox erst so richtig Spaß.
6:
--- Zitat von: Chruschtschow am 6.08.2016 | 13:01 ---Oder ich nehme das vom zeitlichen und inhaltlichen Kontext wesentlich nähere Sandbox von den Computerspielen. Das heißt eigentlich fast nur verkürzt so etwas wie "ohne Zwang einer vorgebenen Handlung zu folgen".
--- Ende Zitat ---
Jepp. Und die Umgebung reagiert entsprechend. Wenn Du ein Auto klaust, dann wirst Du irgendwann von der Polizei verfolgt. Wenn Du viel Kohle gesammelt hast, dann kannst Du Dir dafür dann tolle Waffen kaufen usw. Also wieder der Simulationsgedanke, der dahinter steht. Oder wie ich sagte: Die Sandbox im Sinne des Millitärs oder der IT.
Im Gegensatz zu Deinem Ansatz kann der Spieler nicht einfach so im Spiel einfach so ne Bar in seine Umgebung setzen oder bestimmen, dass die Polizei gerade für 30 Minuten auf irgendeinen Einsatz geschickt wurde und Du in der Zeit so viele Autos klauen kannst, wie Du willst.
Also ja. Die Idee hinter dem Begriff der Computerspiel-Sandbox entspricht (natürlich) auch aus der millitärischen Sandbox.
--- Zitat ---Ich glaube anno Gygax sagte man einfach "Campaign". ;)
--- Ende Zitat ---
Ja... und woher hat er den Begriff der Kampagne? Kleiner Tipp: auch aus dem millitärischen Bereich. ;)
Crimson King:
--- Zitat von: Chruschtschow am 6.08.2016 | 13:11 ---Ich habe bei meinen drei Beispielen zwei genannt, für die das schlicht falsch ist (EVE Online, die gesamte Bethesda-Familie mit Elder Scrolls, Fallout ab Teil 3).
--- Ende Zitat ---
Ich sehe an der Stelle keinen Mehrwert mehr in der Diskussion. Wenn man die Sandbox während des Spiels von außen verändert, ist es nicht mehr die gleiche Sandbox. Kann man machen, ist aber halt nicht mehr das gleiche Spiel. Speziell die Bethesda-Spiele sind als Sandboxen im klassischen Sinne konzipiert.
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