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[Serie] The Defenders
Quill:
Ich bin im Großen und Ganzen ziemlich zufrieden mit der Serie. Schöne Interaktionen zwischen den Charakteren, ohne dabei zu schnell zu vertrauensselig zu werden. Danny Rand wird als dummer Haudrauf, der er in IF war, belassen und man schreibt so drumrum, das fand ich ganz gut. Besser als wenn er jetzt auf einmal kompetent gewesen wäre :p .
Das Finale war mir zu viel Kampf und argh, diese blöde
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Matt-Elektra-Szene, ey. Die hat mir doch etwas den Spaß verdorben. Ich find die beiden als ganz doll sich schicksalhaft liebendes Paar so furchtbar. Passt für mich überhaupt nicht ... und ich dachte für nen Moment wirklich, sie haben Matt jetzt rausgeschrieben und war dann hin- und hergerissen zwischen "nooooo" und "woah, gibts jetzt vielleicht so ne "ein anderer Charakter übernimmt seinen Anzug-Plot, könnte ja ganz cool werden" - aber dann war er ja doch wieder da.
Und was die Hand angeht:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich fand sehr doof, dass Alexandra dann so huppdiwupp tot war und Psycho-Elektra wieder alles an sich gerissen hat. Ich finde, Elodie Yung hat es toll gespielt, auch vor allem in den ersten Folgen, wo sie sich an nix erinnert, aber Elektra ist mir einfach zu irre, um ein guter Bösewicht zu sein. Die hat mich schon in der 2. STaffel DD nur genervt leider.
Ansonsten fand ich aber gut, dass zur Hand nochmal mehr kam als "es gibt sie und sie sind müüüüsteriös", gerade die fünf Anführer fand ich so als Konzept schon cool. Und ich hoffe irgendwie, dass Gao es überlebt hat. Sie ist einfach zu cool.
Ich finde, aus den Nebencharakteren hätte man noch ein bisschen mehr machen können, zumal sie ja ab einem Punkt fast alle auf einem Haufen waren.
Wer für mich in der Serie nochmal extrem gewonnen hat, war Luke. Der ist einfach so ... nett und entspannt und hat Jessica vergeben und ist gleich so buddy-mäßig mit Danny ... und überhaupt.
Was ich wirklich krass beeindruckend war, war, wie die Serie mit den Farben für die verschiedenen Charaktere arbeitet. Unglaublich toll gemacht mit vielen Details.
Tja, ich hoffe auf eine zweite Staffel, das war wirklich sehr spaßig zu schauen.
Der Nârr:
Obwohl mir alle Einzelserien insgesamt doch gefallen haben - Iron Fist am wenigsten, Jessica Jones am meisten - war ich von Defenders insgesamt enttäuscht.
Mich störten da vor allem ein paar Dinge an der Gesamtkonzeption:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Hand da so gefährlich war, vor allem gegen Ende nicht. Die Polizei war ja denen offenbar wohl schon länger auf der Fährte und war bereit, am Ende ein massives Cover-Up zu unterstützen. Hätten die Defenders nicht gegen die Polizei, sondern mit der Polizei gearbeitet, hätte man vielleicht die Chance gehabt, die Sprengung des Gebäudes zu verhindern. Man hatte ja den Fall, dass die Polizei schon viel wusste und dass sie helfen WOLLTE und zu unglaublicher Kooperation bereit war. Das nicht zu nutzen fand ich irritierend. Sonst ist die Polizei in solchen Serien/Filmen ja eher komplett hilflos oder ignorant oder sogar feindselig. Hier war sie kooperationsbereit und dann machen die Vigilantes dicht... supi... Imho gehören die Defenders allesamt in den Knast geworfen, den letzten Endes war das geplanter Massenmord.
Außerdem - was sollte die Sprengung eigentlich bezwecken? Den Plan fand ich selten dämlich. Am Ende hat er gut den offenen Faden erstmal geschlossen, so dass der Drache begraben ist und man nicht mehr drüber nachdenken muss, aber das Motto "wir sprengen das Gebäude, dann gibt es die weltweit agierende Geheimgesellschaft nicht mehr" fand ich etwas albern. Ich fand jetzt die Offenbarung da unten auch nicht so bedrohlich, das war jetzt nicht so, als sollte da Cthulhu aus den Tiefen von R'lyeh beschworen werden
Witzigerweise war der einzige für mich klug und sinnvoll agierende ausgerechnet Iron Fist, weil der voll in der Rolle seines fanatischen, indoktrinierten Kung-Fu-Kindes geblieben ist und in diesem Rahmen durchaus sinnvolle Entscheidungen traf.
Noch mal speziell zum Epilog.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Dass Matt überlebt war mir eigentlich klar, ich wusste nur nicht wie. Ich hatte während der Epilog noch lief eher darauf getippt, dass da die Drachenmagie irgendwie wirksam wird - was ja in gewisser Weise Sinn gemacht hat, nachdem man den Eindruck hatte, dass Stick Daredevil und Iron Fist extra bugsiert/provoziert hatte gegeneinander zu kämpfen um Iron Fist besser einschätzen zu können - und sich wohl dachte, dass er lieber Matt als Iron Fist gesehen hätte.
Was das Ende der Hand angeht, so würde ich fast annehmen, dass die in veränderte Form wiederkommt, indem einfach der Mythos eine Metaebene höher gestellt wird, also da noch was viel bedeutsameres hintersteckt *gähn*.
Elektra fand ich in der gesamten Staffel komplett belanglos. Ich hatte auch schon wieder vergessen, was genau es mit Black Sky auf sich hatte und dass es in Defenders nicht noch mal erklärt wurde für Zuschauer, bei denen Daredevil zu lange her war oder die es gar nicht gesehen haben, spricht doch auch Bände. Also ich meine, was Black Sky zu Black Sky macht. Ich habe da die ganze Zeit auch auf eine Offenbarung gewartet, wenn vielleicht Iron Fist mal den Begriff Black Sky hört und vielleicht irgendeinen Mythos dazu sagen kann, aber soweit ich aufgepasst habe ist Black Sky niemals gefallen, wenn Iron Fist im Raum war.
Ich würde gerne eine Serie zu Karen Page sehen, aber das kann sein, dass ich die Schauspielerin seit True Blood einfach mag :P. Als nächstes kommt ja wohl Punisher, auch gut.
tartex:
--- Zitat von: Der Narr am 23.08.2017 | 01:02 ---Obwohl mir alle Einzelserien insgesamt doch gefallen haben - Iron Fist am wenigsten, Jessica Jones am meisten - war ich von Defenders insgesamt enttäuscht.
Mich störten da vor allem ein paar Dinge an der Gesamtkonzeption:
Ich würde gerne eine Serie zu Karen Page sehen, aber das kann sein, dass ich die Schauspielerin seit True Blood einfach mag :P. Als nächstes kommt ja wohl Punisher, auch gut.
--- Ende Zitat ---
Ich schließe mich diesem Urteil 100% in allen Details an.
Nur (Klicke zum Anzeigen/Verstecken) Elektra fand ich schon gut. Also zumindest bis zur letzten Folge. Allein in der Wohnung rumsteigen und sich mit Schuhen schlafen legen, da ist genau die Art von Superheldenzeug, das ich mag. Ernsthaft.
Samael:
Enttäuschend schlecht geschriebener Handlungsbogen. Es gab gute Momente, aber insgesamt eine ziemlich schwache Netflix-Marvel Staffel. Vielleicht die schwächste bisher (IF wäre der andere Kandidat).
Jetzt hilft nur sich auf die neuen Folgen von JJ, DD und LC freuen (vom Punisher erwarte ich nicht so viel).
alexandro:
War OK. Die Handlung ist nicht immer logisch, schreitet dafür aber zügig voran (im Gegensatz zu Daredevil Season 2 oder Luke Cage, wo die Staffeln fast ausschließlich aus "filler" bestehen).
Elodie Yung ist immer noch eine furchtbare Schauspielerin, welche ihren Text hölzern runterrattert, aber wenigstens
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)warten sie bis Folge 7, bevor sie ihr größere Dialogpassagen geben.
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