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Das Boot 2018
Wulfhelm:
Okay, ich drösele das mal auf. Es kommen vor/werden erwähnt:
- Die Frau des LI. Ist so, wie Turgon sagt. Deswegen soll der LI auch eigentlich in Spanien von Bord, was aber der BdU ablehnt.
- Die französische Geliebte (schwanger?) von Fähnrich zur See Ullmann. Schaut ihm am Anfang hinterher. Der feinfühlige Ullmann schreibt ihr dutzendweise Briefe, die Leutnant zur See Werner (= Buchheims Stand-in/Grönemeyer) eigentlich von Spanien aus mitnehmen wollte, was aber nach o.g. Ablehnung nichts wird. Die Gefahr, die von der Resistance droht, wird erwähnt. Kann wohl sein, dass auch Buchheims eigene Erfahrungen in die Figur mit eingeflossen sind.
- Die Familie (Frau und vier Söhne) von Obersteuermann Kriechbaum; der zeigt Werner ein Foto derselben.
- Die Verlobte eines der Besatzungsmitglieder (Namen entweder vergessen oder wurde nicht erwähnt), deren Foto von den Kameraden ob ihrer vorgeblichen Hässlichkeit verspottet wird.
Ludovico:
Also, das Original hat also keine richtigen Romanzen, wie man sie sonst in Film und Serien sieht, sondern nur Gründe für Heimweh.
Kowalski:
--- Zitat von: Wulfhelm am 30.08.2016 | 09:46 ---Ich sehe eigentlich nur eine Möglichkeit, wie diese Serie was taugen kann: Wenn es sich (wie man aus der "basiert wieder auf Buchheim"-Andeutung herauslesen könnte) um eine Verfilmung von Die Festung handelt. Dann wäre die Vermarktung als Fortführung von Das Boot allerdings schon fast Etikettenschwindel, und die Buh-Rufe, dass ja fast gar keine U-Boote vorkämen, kann ich jetzt schon hören. Glaube aber nicht, dass sie das machen, daher: Wird für die Tonne.
--- Ende Zitat ---
In "Die Festung" geht Buchheim wieder nach Brest und trifft den "Alten" wieder.
Und Buchheim macht mindestens eine U-Bootfahrt mit.
Zeitlich ist "Die Festung" (1944) drei Jahre nach "Das Boot" (1941).
Ein Teil der Protagonisten ist der gleiche.
Hobbit ist auch keine Fortsetzung von HdR, trotzdem ähnliches Setting.
Es allerdings Das Boot zu nennen wäre sicherlich ein Fail.
Und, ehrlich, einmal "Das Boot" reicht. Ist deprimierend genug. Und das ist ja zu einer Zeit wo U-Boote eine "fighting chance" hatten.
1942, 1943 und besonders 1944 sieht es schon sehr mau für die U-Bootfahrer aus.
Das einzige was zu diesem Zeitpunkt nach noch mehr Himmelfahrtskommando ausschaut ist Flieger werden.
Wenn es zeitlich nach 1941 angesiedelt ist kann es kein "Pro-Kriegsfilm" sein, wenn die Hauptperspektive deutsch ist.
Auf "Siegerseite" kann man das Gemetzel immer noch als heroischen Kampf gegen die bösen Aggressoren/Antidemokraten/Diktatoren/Terroristen stilisieren.
Ich bin da erst mal offen für die Serie, unter dem Vorbehalt des Zeitmangels. Schauen wir mal wie sie wird.
Wobei, wenn es wirklich an "Das Boot" 1941/42 anknüpft kann es nur ein moderner Abklatsch werden. Wäre schade.
Orlock:
Was soll da schon kommen?
Mehr Action, mehr Drama.
Brauche ich beides nicht.
Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.
6:
--- Zitat von: Ludovico am 30.08.2016 | 07:42 ---Ok, Deine persoenliche Praeferenz liegt bbei HBO und co.
--- Ende Zitat ---
Nee. Meine persönliche Präferenz liegt bei interessanten Serien. Da ist in Deutschland (im Gegensatz zu z.B. Großbritannien und Schweden) ziemlich Flaute.
--- Zitat ---Meiner Meinung nach haben allerdings deutsche Produktionshaeuser schon diverse Male bewiesen, dass sie auch was auf dem Kasten haben,
--- Ende Zitat ---
Hm... mir fallen genau 3 Serien ein in den letzten 5 Jahren, die aus deutschen Landen kommen und überdurchschnittlich sind:
- Mord mit Aussicht
- Deutschland 83
- Der Tatortreiniger
Das wars.
--- Zitat ---zumal eine britische oder schwedische Das Boot-Produktion ein Schlag ins Wasser waere.
--- Ende Zitat ---
Klar. Das wäre ein Schlag ins Wasser für die deutschen Produktionshäuser. Ich denke Du siehst, wieviel Vertrauen ich in deutsche Produktionshäuser habe, oder? ;)
Aber unabhängig davon: Ich bin auch bei einer nichtdeutschen Produktion relativ skeptisch. Allerdings bei weitem nicht so skeptisch als bei deutschen Produktionen.
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