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Horror-Settings und Fiktion

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achlys:
Ein Film, der ein wenig nach deiner Definition dazwischen hängt ist 'Jacobs Ladder '.
Der Protagonist kommt nach einer schweren Schussverletzung in Vietnam wieder nach Hause. Immerwieder hat er schlimmer werdende Visionen von Monstern und Flashbacks.
Erst zum Schluss wird klar, dass er sein Sterbebett im Hospital nie verlassen hat.
Eigentlich also eher psychologischer Horror aus Kategorie 3, der als Kategorie 1 getarnt wurde.
So habe ich auch gerne als SL meine 'Kult'-Abenteuer getarnt. Kult ist zwar ähnliche wie Cuthullu Kategorie 1, lässt sich aber wunderbar auch für andere Arten von Abenteuer verwenden.

Gesendet mit nem Smartphone. Tippfehler dürfen behalten werden.

Chiarina:
Ganz gut, die Inspiration! Ein bisschen schade ist natürlich, dass der Realitätsbezug bei so einem Spielverlauf erst am Schluss zu Buche schlägt, wenn das Spiel quasi gelaufen ist.

Und dann ist mir da gerade "Heavenly Creatures" eingefallen - einer meiner Lieblingsfilme, in dem sich zwei heranwachsende Mädchen so lange in eine Fantasiewelt hineinträumen, bis sie getrennt werden sollen und zur Rettung ihrer Parallelwelt die Mutter des einen Mädchens umbringen.

Vielleicht ließe sich in dieser Richtung ein Szenario durchziehen, in dem Fantasiewelt und Realität im Wechsel gespielt werden und sich gegenseitig beeinflussen... ich muss drüber nachdenken.

Danke jedenfalls für die Bewegung im Hirn, die dein Beitrag bei mir ausgelöst hat. Mal sehen, was draus wird.

Ucalegon:
Weil ich gerade überlege, ob ich es wohl auf KS backen sollte. Bluebeard's Bride geht meiner Ansicht nach sehr stark in diese Richtung hier:


--- Zitat von: Chiarina am  4.09.2016 | 14:34 ---3. Eine weitere Möglichkeit stellt natürlich die Realität selbst dar. Es wird auf einen Mythos und überhaupt auf Fantastisches verzichtet, denn die (mögliche) Realität ist bereits Horror genug. (Kennt ihr ein System oder Setting in der Richtung? Ich kenne nur einige wenige, einzelne Beispiele.)

--- Ende Zitat ---

Wenn man mal das hochtrabende Werbegewaber weglässt, scheint es in Bluebeard's Bride - unter dem Schlagwort "feminine Horror" - um eine Psyche zu gehen, die nach und nach ihre eigene prekäre Situation erkennt und die am Ende nur zerbrechen oder in ihren eigenen Missbrauch einwilligen und ihn sogar gutheißen kann. Als Beispiel wurde irgendwo Rosemaries Baby genannt. Das dürfte es gut treffen.

Chiarina:
Ja. Ich habe das Spiel schon auf dem Radar. Interessante Angelegenheit!

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