Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Die ungewöhnlichsten Settings
Runenstahl:
Warum hat noch niemand "Skyrealms of Jorune" genannt ?
Camouflage:
Von allen abgefahrenen Endzeitszenarien (Engel, Degenesis, etc.) schießt meiner Meinung nach Endland echt den Vogel ab.
Ansonsten nominiere ich hier mal KULT und Little Fears.
Außer Konkurrenz werfe ich hier noch zwei Settings in den Raum, von denen es meines Wissen keine RPG-Umsetzung gibt, aber die echt Pontential hätten hier rein zu passen:
- Orfressa (die Welt aus David Webers Bhazell-Romanen nicht-ganz-Standard-Fantasy mit Endzeitelementen und nem netten Twist rund um das Ork-Äquivalent des Settings)
- das Multiversum aus den Hell's Gate-Büchern von David Weber und Linda Evans (endlose Inkarnationen von - meist menschenleeren - fast identischen Kopien der Erde, die durch natürlich entstehende gigantische Dimensionstore miteinander verbunden werden - die Story dreht sich um zwei Varianten der Menschheit die nach Jahrzehnten bzw Jahrhunderten der Erforschung der verschiedenen Universen jeweils zum ersten Mal auf eine andere Zivilisation treffen und durch totales Unverständnis - die einen benutzen allgegenwärtige Magie, die anderen Steampunk-Technik und psionische Begabungen - folgenschwere Irrtümer und interne Machtspielchen auf beiden Seiten in einen interdimensionalen Krieg rutschen)*
* @LushWoods: das war übrigens der Grund, warum ich die The Strange Bücher gekauft habe, sah danach aus, daß das eventuell in eine ähnliche Richtung gehen könnte. Wobei das System nach dem ersten Überfliegen auch hier reinpassen könnte.
posbi:
TORG auf jeden Fall.
Nicht nur weil hier ein Genre-Mix besteht, bei dem die Genre auch gleichzeitig und in einer Gruppe auf einer Welt spielen, sondern auch für die teils ungewöhnlichen Einzelgenres wie Technodämonen, einer flachen Fantasywelt in der die Sonne in der Mitte hoch und runter steigt, und mein liebstes: Cyberpapacy. Cyberpunk + mittelalterliche hexenverbrennende Kirchenregierung.
La Cipolla:
Ich nehm mal nur Sachen, die ursprünglich aus dem PnP-Bereich kommen, sonst verliert man sich wohl im Endlosen. ^^
Itras By ... Oh ja. Da hab ich auch bei zehn Minuten reingucken noch nicht verstanden, was es eigentlich von mir will. Ich warte sehnsüchtig auf die deutsche Version, bevor ich mich richtig damit beschäftige. :D
Yoon-Suin dürfte in Strecken das fremdartigste D&D-Setting sein, das ich bisher gelesen habe (Schneckenmenschen ...?), einige Aspekte sind aber auch recht bodenständig.
Valley of Eternity schickt mystische Pinguine in Western-Geschichten und nimmt sich dabei durchaus ernst. Well.
Planescape, wobei ich hier die Welt der PC-Spiels mit ihrem stärkeren Fokus, ihrer Thematik und ihrer Atmosphäre noch nennenswerter als die PnP-Welt finde, die sich streckenweise auch mal negativ kitchen sink anfühlen kann.
Engel ist einfach eine krasse Mischung aus sehr vielen unterschiedlichen Ideen und Konzepten, die zusammen ein überraschend organisches Gesamtbild ergeben.
Los Muertos werfe ich auch mal noch ganz arrogant mit in den Raum. =P
Und dann gibt es ein paar, die ihre grundlegend recht einfachen Ideen mit einer Konsequenz durchziehen, dass sie schnell lebendig (und dadurch sehr ungewöhnlich) werden: CthulhuTech, Victoriana, A Red & Pleasant Land, Demon: The Descent und selbst Shadowrun.
Ach ja, Synnibar. Bewusst in einem eigenen Absatz.
Zumindest hat mich der Thread dazu gebracht, Mechanical Dream zu googeln! :D Erinnert mich an Longest Journey mit Steampunk, bin ich da in der richtigen Richtung? Klingt echt interessant. Gibt es da nur ein GRW oder muss ich darauf achten, was ich mir zuerst angucke?
Wandler:
Shadowrun hat es simpel aber irgendwie auch elegant gelöst: Das dystopische Setting und die Welt können super gritty oder pink mohawk abgefahren sein. Gleichzeitig gibts kein Setting, dass nicht in Shadowrun vorkommen kann: Durch die Art wie die Matrix und Metaebenen funktionieren kann jedes beliebige Setting vorkommen und es gibt durchaus offizielle Abenteuer die genau so was dann machen. Was mir dabei so gut gefällt, ist dass es eben immer noch auf unserer Welt basiert und durch den Vergleich wirds erst so cool. Bei Alienrassen und realitätsfremden Rollenspielen hat man schließlich keinen Vergleich, aber in Shadowrun hast du deinen morgentlichen Berufsverkehr auf dem Weg zur Arbeit. Plus eventuell Explosionen, Magie, Motorradgangs die über die Dächer eben jenes Verkehrs ziehen und Schießerein auf dem Highway beginnen, Drachen, Magie... Dieser enge Bezug zur echten Welt macht Shadowrun für mich zu meinem absolut liebsten Setting.
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