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Die ungewöhnlichsten Settings

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Wandler:

--- Zitat ---Also wenn 3 Sätze ausreichen, um etwas als Setting zu qualifizieren, dann gibt es ja sehr, sehr viel...
--- Ende Zitat ---
Naja ich hab mich da auf

--- Zitat von: duden ---Gesamtheit von Merkmalen der Umgebung, in deren Rahmen etwas stattfindet, erlebt wird
--- Ende Zitat ---
bezogen und wie genau das jetzt beschrieben ist, ist doch sehr unterschiedlich. Auch die kurze Beschreibung eines Fiasco Playbooks oder der Nipajin Shots ist für mich ein Setting.

tartex:
Wenn man schon diese Ecke hier abdecken will, ist Wraeththu sicher der interessanteste Kandidat. Das ist ein postapokalyptisches homoerotisches Setting, in dem man androgyne postmenschliche Zwitter-Wesen spielt, die seltsam geformte komplett einstülpbare Penise haben: wie Seeanemonen oder so.

Zugegebenermaßen handelte es sich bei Wraeththu ursprünglich um eine Buchserie und das Rollenspiel ist nur ein Lizenz-Produkt, aber es wurde auch mit jeder Menge "Rezensionen" der oben verlinkten Machart bedacht.

tartex:

--- Zitat von: Wandler am 25.09.2016 | 15:34 ---Ich habs nicht geschrieben und finde es auch unnotwendig. Ich finde aber auch die 3 verlinkten alle unnötig. Ungewöhnlich beschreibt wiktionary als vom erwarteten abweichend. Für mich ist es das.

--- Ende Zitat ---

Danke für die Erklärung. Jetzt wüde ich nur noch gerne verstehen, was am Setting von VTNL ungewöhnlich ist. Bei FATAL kann ich es mit extrem viel Mühe noch nachvollziehen, aber bei VTNL?

Wandler:
Kann ich nur unter der Vorwarnung, dass ich mir das Regelwerk nicht gekauft habe (hätte ich nach der Beschreibung nicht und soweit ich das sehe ist es auch dann nur auf russisch erhältlich). Ich hab die VTNL Seite auch nur mit Google translate übersetzt gelesen da ich kein russisch kann, wer weiß - evtl ist ja auch einiges "Lost in Translation" und war nie so extrem gedacht (so klingt aber der 1d4chan Artikel dazu nicht - ist aber sicher nicht gerade die beste Quelle).

Ich hab das aufgrund des verlinkten Posts so verstanden, dass die Mechanik in VTNL bis ins Extrem getrieben wird. Dinge die das System nicht durch Regeln ermöglicht gibt es nicht, sind nicht zu beschreiben und dürfen nicht sein. Das steht für mich in extrem konträrem Schnitt zu den meisten anderern RPGs in denen es genau umgekehrt ist. "Ja wir wissen es gibt mehr, aber wir brauchen nur Regeln für die Dinge die in der Welt interessant sind." Während viele Computerrollenspiele die Welt mechanisch beschreiben weil es sich nur so lösen lässt, ist es in VTNL wie ich das verstanden habe genau anders rum: Die Welt ist aufgrund der strengen wie in einem Computerspiel.

knörzbot:
Ich finde Low Life recht ungewöhnlich.

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