Tanelorn.net

Pen & Paper - Spielsysteme => DSA - Das schwarze Auge => DSA5 => Thema gestartet von: Quaint am 2.11.2019 | 22:54

Titel: Holzschwerter?
Beitrag von: Quaint am 2.11.2019 | 22:54
Also bei einer kleinen zweisamen DSA Runde wird es meinen Söldner wohl demnächst in einen Feenwald verschlagen. Eisen sollte man da nicht hinein tragen, das mögen die örtlichen Feen so garnicht. Allerdings wollte er schon gern irgendeine Waffe haben. Da wir gerade bei Waldelfen zu Gast sind, kam der Gedanke auf, die könnten ja mit Zaubern etwas formen, magische Holzbearbeitung ist da ja kein großes Problem.
Allerdings sind die Waffentalente meines Söldners alle etwas ungünstig für Holzwaffen.
Jedenfalls gibt's jetzt erstmal einen "hölzernen" Andergaster. Ich hatte angedacht die TP auf 1d6+2 zu reduzieren (also quasi halbiert und abgerundet) und ansonsten die Werte soweit beizubehalten. Wegen Bruchfaktor müsste man evtl. noch gucken, aber das hat bei uns bisher keine Rolle gespielt.

Denkt ihr das kommt so hin? Oder kennt ihr offizielle Werte für ein- oder zweihändige Holzschwerter?
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: JohnnyPeace am 2.11.2019 | 23:58
Es ist DSA, da gibts sicher Regeln für. Was mir einfällt: es gibt das Turnierschwert, zwar nicht aus Holz, aber mit abgerundeten Klingen, was ich ja bei einem gewachsenem Holzschwert auch vermuten würde. Das hat 1W6+1TP. Der Turnierzweihänder hat 1W6+3TP. Bei DSA4 war das Ausdauerschaden. Waffen aus Holz dürften kaum gut ausgewuchtet sein, also einen deutlich negativen AT/PA-Modifikator haben, das wird auch in der Beschreibung als Unterschied von Turnier- und Holzwaffen genannt. Ein Holzzweihänder dürfte dann auch noch einen sehr relevanten Bruchfaktor haben, so die Waldelfenmagie das nicht magisch umgeht.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 3.11.2019 | 05:00
https://en.wikipedia.org/wiki/Waster

https://en.wikipedia.org/wiki/Bokken

https://en.wikipedia.org/wiki/Shinai
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Erbschwein am 3.11.2019 | 08:03
Anstatt Eisen, wie wäre es mit Kupfer, oder Bronze?
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: 10aufmW30 am 3.11.2019 | 08:04
https://en.wikipedia.org/wiki/Bokken

https://en.wikipedia.org/wiki/Shinai

Aus Erfahrung: Der Treffer eines Shinai tut etwas weh, aber mehr als einen blauen Fleck behält man selten zurück. Bereits eine wattierte Rüstung aus Baumwolle reduziert das auf nahezu nichts mehr. Gefährlich werden diese Teile erst wenn sie zersplittern oder einen sehr direkten Treffer bspw. Tsuki / Kehle landen (kritisch?). Ich würde den Schade so ansetzen, daß der RS einer wattierten Lederrüstung nur mit maximalem Ergebnis übertroffen wird.

Ein Bokutō ist da geringfügig gefährlicher, kann aber sicherlich mit einem guten Treffer Knochen brechen oder einen ungeschützten Schädel einschlagen.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Quaint am 3.11.2019 | 10:26
Naja, es ist ja quasi ein Holz-Andergaster in meinem Fall. Das heißt, dass das Ding auch über 3kg wiegt und zweihändig geschwungen wird. Sprich es ist potentiell eher mit sowas wie einem Baseballschläger vergleichbar. Natürlich ist die Form nicht sehr förderlich für die Entfaltung großer Wucht. Aber wenn ich mir so andere stumpfe Waffen ansehe, halte ich mittlerweile 1w6+2 TP für gerechtfertigt. Ich mein, ein Turnierzweihänder macht 1w6+3. Ein mittlerer Magierstab (einhändig soviel ich weiß) 1w6+2.

Ich hab auch gerade noch was offizielles gefunden, in der Regelwiki


Zitat
Holzwaffen

Waffen aus Holz weisen mit Ausnahme von Gewicht und Schaden die gleichen Werte wie ihre aus Metall gefertigten Versionen auf. Sie sind in der Regel leichter und verursachen 3 TP weniger. Holzwaffen, deren Originalversion 2W6-Waffen sind, richten 1W6 und 1 weiteren TP weniger an. Holzwaffen sind zudem zerbrechlicher. Immer, wenn 1W6-/2W6-Waffen 6/8 oder mehr TP anrichten, zerbrechen sie.

Demnach wäre der Holzandergaster mit 2w6+5 im Orginal sogar bei 1w6+4 Schaden.

Wobei das Zerbrechen wohl ein Problem ist...
Ich könnte mir in dem anstehenden speziellen Fall aber auch vorstellen, mit dem Schwellenwert etwas hochzugehen, denn wenn ein Elf sowas wachsen lässt, ist es ja von tendentiell hoher Qualität und auf natürliche Weise an strategischen Stellen verstärkt.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Nebelwanderer am 3.11.2019 | 13:37
Warum nicht einen Knüppel verwenden?
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Quaint am 3.11.2019 | 14:20
Wegen des fehlenden Waffentalents...
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Nebelwanderer am 4.11.2019 | 02:33
Wegen des fehlenden Waffentalents...

Ja, das ist mir klar, aber ist das tatsächlich Sinn der Sache? Gerade wenn es um DSA geht sehe ich Lowlösungen viel Intressanter an, als einfach eine Mechanikumbildung. In D&D gibt es Eisenholz, Grad 5 Zauber der einfach metallische gegenstände aus Holz nachformt.
Versteh mich nicht falsch, es ist deine Welt, deine entscheidung etc.
Aber in DSA fände ich einen Krieger intressanter der sich nicht auf einen blossen "Ersatzstoff" ausruht, sondern tatsächlich darauf trainiert der neuen Umgebung respektvoll zu begegnen.
Ein Krieger ist gefährlich, ein Kampfmeister, jemand der den Tot bringt.
Ein Krieger der nur gut ist wenn er einen Andergaster trägt, ist in meinen Augen kein Krieger, den wenn er den Andergaster verliert ist er ein Bettler. Das finde ich vorallem Intressant zu bespielen wenn es um Feen geht, die ja eine völlig andere Denkweise haben
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 4.11.2019 | 02:57
A es gibt in Aventurien keine Krieger nur Briefträger
B der Char ist Söldner
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Quaint am 4.11.2019 | 11:21
Ja, das ist mir klar, aber ist das tatsächlich Sinn der Sache? Gerade wenn es um DSA geht sehe ich Lowlösungen viel Intressanter an, als einfach eine Mechanikumbildung. In D&D gibt es Eisenholz, Grad 5 Zauber der einfach metallische gegenstände aus Holz nachformt.
Versteh mich nicht falsch, es ist deine Welt, deine entscheidung etc.
Aber in DSA fände ich einen Krieger intressanter der sich nicht auf einen blossen "Ersatzstoff" ausruht, sondern tatsächlich darauf trainiert der neuen Umgebung respektvoll zu begegnen.
Ein Krieger ist gefährlich, ein Kampfmeister, jemand der den Tot bringt.
Ein Krieger der nur gut ist wenn er einen Andergaster trägt, ist in meinen Augen kein Krieger, den wenn er den Andergaster verliert ist er ein Bettler. Das finde ich vorallem Intressant zu bespielen wenn es um Feen geht, die ja eine völlig andere Denkweise haben

Naja, es ist ja nur ein Abenteuer und die Zeit ist begrenzt. Sagen wir mal großzügigerweise der Herr Söldner wäre bereit tatsächlich eine völlig neue Waffengattung zu erlernen. Und die AP zu investieren. Wie lange kann ich den Kerl den plausiblerweise mitten im Abenteuer trainieren lassen und wieviel Waffenfähigkeit gibt das dann? Nen Lehrer hab ich auch nicht, die Waldelfen sind nicht gerade für ihre Knüppelkünste bekannt und die Magierin die noch dabei ist hat von Kämpfen eh nicht viel Ahnung. Zeit kann ich höchstens nen Tag rausschlagen. Damit kann ich dann vielleicht ein oder zwei Talentpunkte rausschlagen beginnend bei 6 Basis. Mit hohen Attributen hab ich dann vielleicht AT 10 Pa 6. Und trotzdem eine beschissene Waffe. Da nehm ich doch lieber den Holz-Andergaster mit AT 19. Zumal es ja Holzschwerter gibt. Die meisten Leute erlernen damit den Schwertkampf. Die sind also ein echtes Ding, inneraventurisch wie auch realweltlich.

Ich finde diesen Einwurf komplett mit DnD Verweis also etwas... unpassend. Ich mein, wenn du einen Söldner spielen willst, der sich selbst ins Knie schießt indem er mehrere Waffentalente auf richtig gute Werte bringt und damit Unmengen AP versenkt, obwohl eine Nahkampfwaffe normalerweise reicht, bitte. Wenn das für dich dann irgendwie toll ist...
Mein Söldner ist halt zunächst mal Doppelsöldner (also spezialisiert auf Zweihandschwerter). Der hat auch noch andere Waffentalente, aber halt nicht so hoch (Armbrüste, Raufen, Einhandschwerter, Schilde). Für eine hölzerne oder anderweitig eisenfreie Waffe eignen sich diese Kampftechniken aber auch nicht sonderlich.

Wenn ich mit dem Char mehr Zeit und Ressourcen hätte würde ich auch andere Ersatzmaterialien in Betracht ziehen. Endurium ist wohl ziemlich unerreichbar, aber eine Bronzewaffe wäre denkbar. Aber ich kann halt auch nicht mal eben in die nächste Stadt tingeln, wo es sowas vielleicht gäbe bzw. man es anfertigen lassen könnte.
Und ich persönlich find einen Söldner, der halt pragmatisch versucht mit dem zu arbeiten, was halt da ist, auch durchaus stimmig.
Und an sich sind wir eh angeschmiert wenn wir groß kämpfen müssen, denn irgendwelche Feenritter in Überzahl, und man selbst hat nur eine glorifizierte Holzplanke, das wird nicht gut gehen. Es ist den persönlichen Eigenarten des Söldners geschuldet, dass er nur sehr ungern komplett ohne Waffe losziehen würde...
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Faras Damion am 4.11.2019 | 12:43
Wie immer schaue ich nach dem Spielspaß.

Hat der Spieler Spaß diese Mangelsituation auszuspielen? Super, dann gibt es halt einen Waldelfgegner weniger.
Ist die Spielerin ein erfolgsverwöhnter Buttkicker? Auch super, dann würde ich nur ein paar Trefferpünktchen abziehen und gut is.

Ich habe übrigens beides in der Gruppe und hätte Nr. 2 ein paar Abenteuer vorher eine Bronzewaffe zugesteckt und für Nr. 1 viel dramatische Lamentierzeit eingeplant.  ;D

Was macht deinen MitspielerInnen und dir Spaß?  :)
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Jens am 6.11.2019 | 10:32
kein Krieger, den wenn er den Andergaster verliert ist er ein Bettler
Naja. Mit Holzandergaster wird er dann halt zu einem... Brettler... ~;D
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: QuickAndDirty am 22.04.2021 | 10:01
Was spricht gegen ein Macuahuitl  der Xo’Artal?
Nur eben dann nicht in geschmieder form wie in Uthuria sondern als Holz/Obsidian Konstruction wie bei den Atzteken.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Matz am 22.04.2021 | 11:42
Wegen des fehlenden Waffentalents...

uuuuh.... ich kann mit einem Stück scharfen Stahl tolle Sachen machen, aber mit einem dicken Ast krieg ich nix auf die Reihe. Solche Systeme hab ich ja gefressen, echt :D
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: nobody@home am 22.04.2021 | 12:11
uuuuh.... ich kann mit einem Stück scharfen Stahl tolle Sachen machen, aber mit einem dicken Ast krieg ich nix auf die Reihe. Solche Systeme hab ich ja gefressen, echt :D

Denke (leicht verspätet, wenn ich mir das Ausgangsdatum so ansehe ;)) auch, daß das mehr ein System- als ein Materialproblem sein dürfte. Es ist ja eine Sache, zu sagen, "Das ist nicht meine normale Waffe, mit der werde ich nicht so gut können, weil ich sie schlicht nicht gewöhnt bin"...aber eine ganz andere, das gleich bis hin zu "Das ist nicht meine normale Waffe und deswegen schaltet meine gesamte bisherige Kampferfahrung komplett ab" weiterzuspinnen.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 22.04.2021 | 12:41
Bei Langschwert vs Sturmgewehr macht das Sinn
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: ErikErikson am 22.04.2021 | 12:54
Ein Holz-Andergaster macht vermutlich keinen Sinn, weil er ja nicht mehr als Schwert nutzbar ist, da er nicht schneidet und ein anderes Gewicht sowie andere Materialeigenschaften hat. Der Gedanke, das entsprechende Talent nutzen zu wollen, macht nur regeltechnisch Sinn. In der Realität wäre eine Keule die beste Wahl.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Matz am 22.04.2021 | 14:44
Denke (leicht verspätet, wenn ich mir das Ausgangsdatum so ansehe ;)) auch, daß das mehr ein System- als ein Materialproblem sein dürfte. Es ist ja eine Sache, zu sagen, "Das ist nicht meine normale Waffe, mit der werde ich nicht so gut können, weil ich sie schlicht nicht gewöhnt bin"...aber eine ganz andere, das gleich bis hin zu "Das ist nicht meine normale Waffe und deswegen schaltet meine gesamte bisherige Kampferfahrung komplett ab" weiterzuspinnen.

eben. die keule dürfte nach der faust so ziemlich das älteste "waffensystem" der menschheit sein. der umgang damit ist quasi in unserer anatomie verankert, liegt uns in den genen sozusagen :D JEDER kann mitm knüppel druffkloppen! ;)

und bei DSA würde das meines wissens dann auch generell mit "hiebwaffen" ganz gut abgedeckt sein?
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 22.04.2021 | 14:48
das stimmt aber gut kämpfen ist mehr
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Matz am 22.04.2021 | 14:51
das stimmt aber gut kämpfen ist mehr

klar! :)
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Quaint am 22.04.2021 | 15:02
Verdammte Threadnekromanten.
Und Keule als eines der ältesten Waffensysteme hin oder her, DSA gibt dir allein deswegen auch keine geschenkten Stufen auf Hiebwaffen.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 22.04.2021 | 15:03
oder auf Messer und Speere
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: nobody@home am 22.04.2021 | 15:10
Verdammte Threadnekromanten.
Und Keule als eines der ältesten Waffensysteme hin oder her, DSA gibt dir allein deswegen auch keine geschenkten Stufen auf Hiebwaffen.

Das ist halt das angesprochene Systemproblem. Daß jemand, der seit Jahren professioneller Schwertkämpfer ist, plötzlich akute Butterfingeritis entwickeln soll, nur weil sich seine Hand mal ausnahmsweise um den Griff eines Knüppels schließt, ist schlicht nicht glaubwürdig.
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Erbschwein am 22.04.2021 | 15:13
uuuuh.... ich kann mit einem Stück scharfen Stahl tolle Sachen machen, aber mit einem dicken Ast krieg ich nix auf die Reihe. Solche Systeme hab ich ja gefressen, echt :D
Hallo,

Alleine schon das ich mit ein scharfen Stahl aus dem Ast ein Zahnstocher machen müsste, um mit Umzugehen.

Ein Ast ist nicht gleich ein Stock oder Knüppel. Damit geht man gleich anders um. Nicht das Stahl besser schneidet und deren Bewegung leichter fallen kann, als ein Knüppel. Sowie die Kampftechnik die daraus Resultiert. Auch die Lernzeit die man Investiert hat, ist nur auf Gering Geglichen. Wenn man ein Schwert schätzt. Auch die Zeit oder das Wissen Spricht jetzt für sich. Was für eine Welt.

Eine Welt voller Feen, wie schön....
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Erbschwein am 22.04.2021 | 15:34
Hallo,

Alleine schon das ich mit ein scharfen Stahl aus dem Ast ein Zahnstocher machen müsste, um mit Umzugehen.

Ein Ast ist nicht gleich ein Stock oder Knüppel. Damit geht man gleich anders um. Nicht das Stahl besser schneidet und deren Bewegung leichter fallen kann, als ein Knüppel. Sowie die Kampftechnik die daraus Resultiert. Auch die Lernzeit die man Investiert hat, ist nur auf Gering Geglichen. Wenn man ein Schwert schätzt. Auch die Zeit oder das Wissen Spricht jetzt für sich. Was für eine Welt.

Eine Welt voller Feen, wie schön....

Da wird ein Speer +1 Gleich ein Speer -1 daraus Gemacht!!!!   :o

In diesem Sinne:   ~;D
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: Aedin Madasohn am 22.04.2021 | 17:17
wenn man Holz zu nehmen weiß, dann kriegt man damit auch bös´scharfe Messer-Kanten hin.

Abnutzung natürlich, Bruchfaktor natürlich und halt scheidet nur in weich, was in DSA-Sprech heißt: verdoppelter Rüstungsschutz mit deinem Holzschnitter
Titel: Re: Holzschwerter?
Beitrag von: felixs am 22.04.2021 | 17:57
Kurz zum Thema Shinai: Die Dinger sind ja aber auch gerade darauf ausgelegt, eben möglichst harmlos zu sein - quasi ein LARP-Schwert, wenn man so will. Als Waffe in jeder Hinsicht unbrauchbar.

Das ist bei einem Holzschwert (Bokken meinetwegen) ganz anders. Die Dinger sind normalerweise schon durchaus als Waffen zu gebrauchen. Haben gegenüber einem Knüppel im wesentlichen den Vorteil, dass man damit fechten kann und dass sie entsprechend als Parierwaffen halbwegs brauchbar sind. Knochenbrüche und heftige Prellungen gegen einen ungerüsteten Gegner sind damit kein Problem.

Ein Knüppel mit ordentlicher Kopflastigkeit ist sicherlich die bessere Wuchtwaffe, ist aber eben viel unhandlicher und weniger vielseitig.