Nicht falsch verstehen: Die Kämpfe selber sind eigentlich durchweg kreativ und abwechslungsreich, es sind halt nur ... viele.
Aus den tollen Ansätzen mit Sandpoint und seinen vielen verschiedenen und interessanten NPCs wird zugunsten von ständigen Kämpfen nicht wirklich was gemacht.
WFT-Moment im Spiel: Absolut ohne Grund beschließt unser Magier (Fighting unskilled) mit einem der Gegner-Wild Cards in den Nahkampf zu gehen. Sein W4-2 aced so hart, dass er mit Steigerung trifft. Sein armseliger Schaden aced so hart, dass er 2 Wunden macht.
Weshalb ich SaWo inzwischen nur noch mit einer (leicht modifizierten) "Heroes never die"-Settingregel spiele.
Und ich kann Rollenspiele nicht ernst nehmen, wo ein Messerstich nichtmals eine theoretische Chance hat meinen Charakter dem Tode nahe zu bringen.
Wie gesagt, ich habe viel umgebaut. Es gibt in diesem Teil viele fantastische Charaktere, die man einfach umholzen soll und die dann nach dem Sieg cut-scene-artig ihre Geschichte erzählen. Totale Verschwendung!
So verschieden können die Geschmäcker sein. Ich fand den zweiten Teil mit dem Horror Haus und den Lamias überragend. Wir hatten selten soviel Spaß und Drama in einer Runde.
kurze Frage: wurde an den Bänden im vergleich zum "Original" eigentlich was geändert?
Auf jeden Fall danke fürs Teilen Deiner Eindrücke und Erfahrungen!
Wir haben die Kampagne jetzt abgebrochen. Uns alle haben die Savage Worlds-Kampfregeln nur noch genervt. Der Ausblick, dass das logischerweise bei Savage Pathfinder eine große Rolle einnimmt, hat uns dann zu dem Schluss gebracht, dass wir lieber was anderes machen. Schade.
An welcher Stelle habt Ihr aufgehört?
Ich habe auch schon zweimal begonnen zu leiten (beides PF1) und zweimal entnervt aufgegeben …
Liest sich wie ein Problem der Konvertierung zu Pathfinder statt Savage Worlds. Ich nehme an das es sich unproblematischer leitet wenn man plain Savage Worlds leitet ohne Pathfinder Anhang.
Mit den Savage Worlds Regeln empfand ich die Kämpfe immer als wesentlich entspannter und fluffiger als mit den meisten anderen Systemen. SW PF habe ich ein paar mal gespielt und 2x geleitet (wenn auch nicht Runelords), das ging eigentlich immer gut und lief rund.
Ich habe Runelord mal mit DnD 5 geleitet und da gingen mir die (vielen) Kämpfe so auf den Geist, das ich viele Begegnungen einfach weggelassen habe.
Darauf basierend liegt es vermutlich eher an der Kampagne? Allerdings sollte man ggf. auch bedenken wie alt das Teil im Grunde ist. Damals wurden die Abenteuer auch einfach anders geschrieben.
Tja, ich empfinde es genau anders herum ;D
Bei DnD die ganzen Gegnerstats, wer kann wann was und hier eine Resistenz, da eine Empfindlichkeit, dort eine Sonderangriff und noch irgendein Extra. Das stresst mich beim leiten dermaßen, das ich kaum zu was anderem komme. Aber hey, jedem das seine.
Ich kann hier nur meine Erfahrungen und Gedanken teilen, das sieht bei anderen halt... anders aus
Nach dem ersten Brunnen. Den Kampf gegen Eryllium haben wir dann nach 90 Minuten abgebrochen. Mit der hätte ich noch zwei Stunden gegen unseren Halb-Ork Kleriker kämpfen können...
Bei SaWo sind es die Talente, die nicht eingerechnet sind und immer nachgeschlagen werden müssen :D
Tja, ich empfinde es genau anders herum ;D
Bei DnD die ganzen Gegnerstats, wer kann wann was und hier eine Resistenz, da eine Empfindlichkeit, dort eine Sonderangriff und noch irgendein Extra. Das stresst mich beim leiten dermaßen, das ich kaum zu was anderem komme. Aber hey, jedem das seine.
Ich kann hier nur meine Erfahrungen und Gedanken teilen, das sieht bei anderen halt... anders aus