Session 13: Abgrund
Mostrichs Arm wurde von tentakelartigen Ästen gegriffen und sie zogen ihn gen Abgrund. Ein Kampf entbrannte, bei dem wir versuchten auf der Brücke oder den Vorsprüngen zu bleiben, damit wir nicht in den Abgrund geworfen wurden.
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Dort lauerte ein Untier, das eher einem großen Dornenbusch mit unzähligen Zweigen ähnelte. Mostrich klammerte sich an den Balken fest, über die er auf die nördliche Seite geklettert ist. Doch wir blieben so hilflos auf der anderen Seite zurück. Nachdem wir eine Fackel in den dunklen Abgrund geworfen hatten, erblickten wir dort das Monster.
Immer wieder schossen Tentakel aus der Tiefe auf uns und verletzten und zerquetschten uns, wenn wir nicht schnell genug ausweichen konnten. Es sah nicht gut für uns aus … Eine Flucht war wohl unser einziger Ausweg.
Doch Mostrich kletterte von den Balken und konnte sich nur an der glatten Felswand halten. Vikomar riss die Balken aus ihrer Position, damit das Wesen seinen halt verlor und zurückhinabstürzte, statt sich an unserer provisorischen Brücke hinauszuziehen. Die Balken fielen und mit ihnen das Wesen. Mostrich hielt sich an der gegenüberliegenden Kante fest … Wir warfen brennende und mit Lampenöl getränkte Lappen herab auf das Wesen, aber die Flammen konnten kaum etwas ausrichten. Wir versuchten Mostrich über das Seil zu retten und warfen ihm ein Seil zu. Er ergriff das Seil und baumelte in der Luft unter den Balken. Doch dann schossen erneut Tentakel auf uns und drohten, uns in die Tiefe zu ziehen.
Mostrichs letzte Kraft erlosch, eine Gestalt stürzte in die Tiefe und verschwand in der Schwärze unter uns.
In Stille wanden wir uns von dem Angrund ab und zogen uns zurück aus dem Grab. Trauer umgab uns.
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Im Gedenken an
Mostrich, Oger-Schatzjäger