Danke sma!Es wird unterschieden zwischen Erfolgswurf (EW) und Vergleichendem Erfolgswurf (VEW). Daneben gibt es auch noch Erweitere Erfolgswürfe (EEW), die in mehreren Phasen ablaufen. EW gehen immer gegen 20. VEW funktionieren so: es wird mit 20 und dem Wert des Gegners verglichen.
Von einem AltenSackHasen und erfahrenen Recken ( >;D ) lese ich sehr gern Erfahrungsberichte, die nicht in jedem zweiten Wort/Satz urteilen :d
Wie sieht das denn jetzt mit den Fertigkeiten und ohne Attribute aus?
Man hat also 24 FK mit einem wert plus W20 und über 20 ist grundsätzlich erstmal ein Erfolg und bei vergleichenden Proben gildet der vorgegebene Zielwert des Gegners? Kann der auch unter 20 liegen? Und wer gibt den festen (?) Zielwert vor? Der Angreifer oder der Verteidiger?
Wie sieht das denn jetzt mit den Fertigkeiten und ohne Attribute aus?Attribute wurden abgeschafft. Du verteilst einfach +11 bis +5 auf 24 Fertigkeiten (ggf. etwas weniger wenn du noch Zauber haben willst) und kannst dann noch eine (oder mehrere) Fertigkeiten um +2 spezialisieren, sodass selbst ein Grad-1-Charakter ein +13 in der besten Fertigkeit haben kann.
Man hat also 24 FK mit einem wert plus W20 und über 20 ist grundsätzlich erstmal ein Erfolg und bei vergleichenden Proben gildet der vorgegebene Zielwert des Gegners? Kann der auch unter 20 liegen? Und wer gibt den festen (?) Zielwert vor? Der Angreifer oder der Verteidiger?EW ist W20+Fertigkeitswert. Ein Ergebnis von 30+ oder eine natürliche 20 ist ein kritischer Erfolg. Ein Ergebnis von 20+ ein Erfolg. Eine natürliche 1 ist ein Patzer (kritischer Misserfolg genannt, weil Midgard es sperrig liebt). Ein Ergebnis unter 20 ist ein Misserfolg und kann zum Preis einer Schicksalsmünze in einen geringen Erfolg umgewandelt werden. Das ist entweder ein Teilerfolg oder ein Erfolg mit ungewollten Konsequenzen.
Es atmet erstaunlich viel Midgard bei sehr neuem AngangFinde ich auch.
ich bin gespannt, wie das fertige System sich machen wird.Da müsstest du eigentlich nicht gespannt sein, denn der Playtest 3.1.1 vom 25.11.2025 soll das System so wiedergeben, wie es denn Mitte/Ende 2026 erscheinen wird. Meines Wissens ist nur geplant, ggf. noch Formulierungen zu ändern oder wenn noch Leute melden, dass etwas nicht funktioniert.
Ich war ja als Spieler in smas Runde, und wir hatten einen Kampf 4 gegen 4, der sich inklusive Verfolgung in 5 Runden abgewickelt hat. Zur Einschätzung: Menschliche Charaktere haben etwa 10–15 LP und je nach Gefährlichkeit (bei uns 3) auch etwa so viele AP. Das heißt, bei normalem Schaden von etwa 1W+2 braucht man drei Treffer, um jemanden über AP-Verlust auszuschalten, und vier Treffer für das Ausschalten über LP, weil die Rüstung den Schaden auf LP mindert. Tatsächlich sind bei drei besiegten Gegnern zweimal die AP vor den LP ausgegangen. Der letzte ist entkommen. Insofern würde ich sagen, dass geringer Erfolg sich lohnt.
Wenn man das Spiel nur taktisch sieht, haben wir als Spieler glaube ich auch nicht die optimale Strategie gefahren, weil man mit seinen Schicksalsmünzen entweder nachwürfeln oder geringe Erfolge kaufen kann und wir immer wieder neu gewürfelt haben. Geringe Erfolge bei einem missglückten Angriff zu nehmen, wäre aber taktisch klüger gewesen und hätte den Kampf mindestens eine Runde abgekürzt.
Die reale Spielzeit des Kampfes war etwa 50 Minuten, wobei da natürlich auch noch Nachschlagen/Nachlesen drin ist, und ich vermute, dass wir das Ganze sonst in 25 Minuten gespielt hätten, wenn man erst einmal die Regeln sauber kennt.
Spannend ist folgendes: Die Regeln erlauben, mit einer Schicksalsmünze einen Misserfolg zu einem geringen Erfolg zu machen. Gilt das auch bei einem VEW? Wenn ich eine 14 im Angriff würfle, der Verteidiger aber eine 15, zählt das ja als Misserfolg und ich würde 2 AP verlieren. Mit einer Münze kann ich das zu 1W6+1 Punkten leichten Schaden beim Gegner umwandeln.
Oder noch entscheidender: Hat der Gegner im Angriff eine 21 und ich nur eine 17, ist das ein Erfolg beim Gegner und ein Misserfolg bei mir, den ich jetzt in einen geringen Erfolg umwandeln kann und so den schweren Schaden abwenden kann.
Bleibt das beim Angreifer jetzt ein Erfolg oder wird es dort zu einem Misserfolg, d.h. er muss auch noch 2 AP Schaden einstecken? Wäre fies.
Cool - danke - so habe ich mir das beim Lesen auch vorgestellt. Da wird man wohl mehr Gegner haben, die man nach dem Kampf versorgen muss. :)Man sollte auch noch sagen, dass 0 AP je nicht heißt, dass man sofort gar nichts mehr kann. Man kann nur nichts machen, was AP kostet und hat auf alles Nachteil. Es gibt eine optionale Regel, die dann einen Moralwurf für NSC triggert.
Anscheinend sind es auch ingame reale Münzen, die Schicksalhaft mit dir verwoben sind. (S.108)
Was ich aber auch sehr seltsam finde.
Und Begriffe müssen nicht immer zwangsweise ein Novum sein, wenn bereits etablierte und gute Vokabeln institutionalisiert sind. [/spoiler]Der universell etablierte Begriff ist ja wohl Gummipunkte. Aber Schicksalspunkte sieht man auch des öfteren. IMHO häufiger als Karma. Ich finde Schims jetzt auch weniger schlimm als (Kartoffel-)Schips. Doll sind diese Begriffe alle nicht, aber letztlich egal, denn ich würde sie –weil viel Savage Worlds gespielt – eh einfach Bennies nennen. Will sagen, ist doch total egal, wie's nun heißt.
Nennen wir es ansonsten Metaressource zur Beeinflussung eines Erfolgswurfs (Mezbeeew).
Ich habe diese - megalustige, ich hab mich jetzt mehrfach weggeworfen vor lachen - Assoziationskette noch nie vorher gesehen, aber ich werd auf jeden Fall den Chefredakteur darauf aufmerksam machen.Wenn er innerweltlich Karmapunkte realisieren will, könnten das ja Punkte sein, die auf dem Körper auftauchen und die man übertragen kann, in dem man den Punkt (zB am Hangelenk) auf eine freie Körperstelle der Zielperson legt und einen Spruch aufsagt. “Ohne Punkt und ohne Komma, der Punkt geht an meine Omma!” - oder so.
Keine Ahnung, ob er das jetzt noch umstoßen kann oder will.
Heißt die Metawährung bei DSA nicht SchiPs?
Heißt die Metawährung bei DSA nicht SchiPs?
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Also sorry, aber das klingt einfach alles zusammen nach einem Sammelsurium ohne USP. Klar, DSA wurde auch auf dem Reißbrett entworfen, aber damals gab es ein klares Ziel. Bei M6 bin ich mir nicht sicher, ob man da so etwas vor Augen hat. Auch scheint es mir, als wären und waren da viel zu viele Leute involviert. Jeder hat irgend eine Idee mitgebracht und das Ergebnis sieht man ja.
Gegenfrage: welche großen Alleinstellungsmerkmale von Dauer hatte Midgard denn vorher so? Also wohlgemerkt Sachen, die über "D&D-inspirierter Fantasy-Heartbreaker mit ein paar anfangs noch originellen Regeleinfällen, die mittlerweile so einzigartig auch schon lange nicht mehr sind" hinausgingen, und mit denen sich auch anständig die "Kommt zu Midgard, hier gibt's <X>!"-Werbetrommel hätte rühren lassen? :think:
(Meine persönliche Meinung basiert auf meiner Erfahrung mit M2 zu dessen Zeit; ich mochte das System eine Weile ganz gerne, bin aber dann doch nicht lange genug daran hängen geblieben, um für die Editionen Drei bis Fünf sprechen zu können. Was ich am Rande hier und da mitbekommen habe, hinterließ allerdings den recht deutlichen Eindruck von ausgesprochen wenig Veränderung in all der Zeit.)
Gegenfrage: welche großen Alleinstellungsmerkmale von Dauer hatte Midgard denn vorher so? Also wohlgemerkt Sachen, die über "D&D-inspirierter Fantasy-Heartbreaker mit ein paar anfangs noch originellen Regeleinfällen, die mittlerweile so einzigartig auch schon lange nicht mehr sind" hinausgingen, und mit denen sich auch anständig die "Kommt zu Midgard, hier gibt's <X>!"-Werbetrommel hätte rühren lassen? :think:
Kontinuität.Midgard 1 bis 5 hat keine mathematisch durchdachten Regeln, außer man ist der Meinung, dass kontinuierliches Scheitern und Nichtskönnen sinnvoll ist. Und komme mir jetzt keiner mit dem Argument, dass Herr Franke doch Statistikprofessor gewesen ist. Das macht es ja noch schlimmer, denn das heißt, es war eine wissentliche und absichtliche Sache und keine mathematische Unfähigkeit.
Durchdachte, solide, mathematisch gut gerechnete Regeln.
Klingt schräg: Einen überschaubaren Output, was durchaus ein Vorteil ist, wenn man alles haben will.
Für mich auch der Stil und das Mindset, was irgendwie bodenständig und "erwachsen" war. Ich kann das schwer beschreiben, aber ich bin beim Lesen manche Abenteuer oder Regelwerke anderer Anbieter immer wieder peinlich berührt. Oft sind das einfach Formulierungsfragen.
Gegenfrage: welche großen Alleinstellungsmerkmale von Dauer hatte Midgard denn vorher so?
Midgard 1 bis 5 hat keine mathematisch durchdachten Regeln, außer man ist der Meinung, dass kontinuierliches Scheitern und Nichtskönnen sinnvoll ist.
Midgard 1 bis 5 hat keine mathematisch durchdachten Regeln, außer man ist der Meinung, dass kontinuierliches Scheitern und Nichtskönnen sinnvoll ist. Und komme mir jetzt keiner mit dem Argument, dass Herr Franke doch Statistikprofessor gewesen ist. Das macht es ja noch schlimmer, denn das heißt, es war eine wissentliche und absichtliche Sache und keine mathematische Unfähigkeit.
Midgard 1 bis 5 hat keine mathematisch durchdachten Regeln, außer man ist der Meinung, dass kontinuierliches Scheitern und Nichtskönnen sinnvoll ist.
Also, "Kontinuität" ist, würde zumindest ich sagen, eigentlich nur ein Argument für die schon eingefleischten Midgard-Grognards.Ich kann mich noch an den Tanz der Fans der vergessenen Reiche erinnern, als D&D4e plötzlich eine neue Spezies etablierte...
Ein Setting kann ja gar nicht "verstauben". Vielmehr ist es Geschmacksfrage, wieviel und wie detailliert man Informationen haben möchte und ob und wie sehr diese sich mit der Zeit ändern sollen. Jede Änderung birgt auch das Risiko, dass man etwas zum Schlechten hin ändert. Sieht man ja gerade...
Ich kann mich noch an den Tanz der Fans der vergessenen Reiche erinnern, als D&D4e plötzlich eine neue Spezies etablierte...
Oder an das Entsetzen, als die World of Darkness endete.
Oder das Gezetere, als das Ende der Coriolis Kampagne das Setting so drastisch veränderte, dass es quasi nicht mehr die selbe Welt war...
Wie gesagt: alles Grognards. ;) Denn die Leute, die noch keine Fans waren, die man aber vielleicht gerne hätte anwerben wollen? Die waren natürlich auf den Fan-Plattformen gar nicht hinreichend vertreten, als daß sie einen großen Entrüstungssturm hätten entfachen können!
@Boba: Na ja, vielleicht beiße ich mich auch einfach nur ein Stück zu weit an tarinyons "USP" fest. Das ist nun mal in erster Linie ein Marketingbegriff -- das eine Ding oder vielleicht auch die einzigartige Kombination von Dingen, die Kunden zu diesem Produkt und keinem anderen hinziehen soll --, und da ist "Also, alle alten Säcke, die das schon seit -zig Jahren spielen, sind begeistert!" für Neue eben nicht unbedingt so furchtbar überzeugend. ;)
Alle, die sich vielleicht für den M6 Schnellstarter interessieren und dann diese entsponnene Grundsatz-Diskussion lesen, werden sich glaube ich zweimal überlegen, ob sie sie wirklich in Midgard/Damatu einsteigen sollten. Das war doch euer Ziel, oder? Ansonsten gäbe es ja vielleicht auch einen anderen Thread?
Das ist mein Fazit.
Ich werde mir Damatu interessiert ansehen, wenn es fertig ist und bestimmt auch mal zur Probe spielen. Ob es dann was mit uns wird, ob ich mir vielleicht alternative Regeln suche, aber die Damatu Welt nehme oder sogar wirklich die M6 Regeln nehme und in Midgard spielleite, das wird das Produkt zeigen, wenn es fertig ist. Jetzt möchte ich da wirklich keine Prognose zu abgeben.
Bei der Überlegung, die Midgard 5 Welt mit Midgard 6 Regeln zu bespielen: Da müsste man wohl etliche Hausregeln ergänzen.Wir haben am Wochenende ein altes M3 Abenteuer gespielt. Einziges "Problem" war, dass wir eine Fertigkeit wie Giftmischen suchten, beziehungsweise etwas, um die Anwendung von Gift zu erkennen. Und die Kaufkraft von Gold hat nicht zu den Pregens gepasst. Aber sonst flutschte das.
... wirklich die M6 Regeln nehme und in Midgard spielleite, das wird das Produkt zeigen, wenn es fertig ist. Jetzt möchte ich da wirklich keine Prognose zu abgeben.Aber das ist doch quasi fertig. Vielleicht ändern sich noch ein paar Formulierungen, um RAI und RAW besser aufeinander abzubilden, aber der Playtest 3.1, so heißt es, ist der letzte, und zeigt damit das fertige Produkt. Für grundlegende Änderungen ist es aber zu spät, wenn das GRW Q3 erscheinen soll.
Wir haben am Wochenende ein altes M3 Abenteuer gespielt. Einziges "Problem" war, dass wir eine Fertigkeit wie Giftmischen suchten, beziehungsweise etwas, um die Anwendung von Gift zu erkennen. Und die Kaufkraft von Gold hat nicht zu den Pregens gepasst. Aber sonst flutschte das.
Aber das ist doch quasi fertig.Fertig ist es (für mich), wenn das Produkt im Handel zu haben ist und zwar nicht als Playtest.
Ich hätte es toll gefunden, wenn Pegasus das Spiel nochmal neu aufgeladen hätte.
Da liegt doch die eigentliche Chance von Lizenzwechsel und Reset.
Midgard auf den Kern runtergeschliffen, gerne auch als EDO, aber eben komplett "auf Anfang gesetzt" (keine tausende Seiten Historie und politischer Reigen).
Mit vollem Fokus auf Exploration und Abenteuer. Barrierefreies Entdecken. Dafür braucht es keine voll beschriebene (neue) Welt. Die wird statt dessen mit Sense of Wonder sukzessive entdeckt. Portale für kurze Ausflüge auf andere Welten usw.
Vielleicht auch Brettspielablegern, Kartenspiel/Trading Card Games, Merch-Koops whatever. Starke Optionen halt, die Pegasus mitbringt.
Ich glaube, ein stückweit machen sie genau das...
Ich glaube, ein stückweit machen sie genau das...
Was mich übrigens positiv triggert, ist die Menge an Wasser auf der Karte. Denn so gesehen braucht es da jede Menge Seefahrer und Seefahrten.
Und da stehe ich ja drauf, weil ich mich da auskenne und meine Leute dann mit nautischem Bullshitbingo vollquatschen kann.
Naja, und weils mal was anderes ist.
Ich befürchte nur, dass Midgard 6 regeltechnisch dann wieder mit halbaren Seefahrtskram ankommt.
Mal eine Frage: Wie lange und wie oft hast Du Midgard 5 gespielt?2018 habe ich eine Kampagne mit Midgard 5 geleitet. 15 Sitzungen in etwa. Ich gebe aber gerne zu, dass meine Sicht auf Midgard 5 vielleicht in der Retrospektive negativer ist, als sie beim Spielen war. Gefühlt fand ich das System immer noch sehr von Nichtkönnen getrieben, außer in den zwei, drei Dingen, in denen man mal etwas ordentlich kann.
Mir ist gerade noch was in Damatu aufgefallen.
Die mitgelieferten Charaktere sind ja eigentlich alle Grad drei.
Schaut man sich deren Fertigkeiten an, so sind Midgard 5 Charaktere um einiges kompetenter.
Etliche Fertigkeiten starten bei M5 mit +12, andere mit +8. Kampffertigkeiten starten mit +5, Abwehr mit +11 (plus Schild).
In Grad 3 waren die Charaktere bei uns way beyond, dem, was die Damatu-Charaktere können...
Ist das so gewollt?
Mir ist gerade noch was in Damatu aufgefallen.
Die mitgelieferten Charaktere sind ja eigentlich alle Grad drei.
Schaut man sich deren Fertigkeiten an, so sind Midgard 5 Charaktere um einiges kompetenter.
Etliche Fertigkeiten starten bei M5 mit +12, andere mit +8. Kampffertigkeiten starten mit +5, Abwehr mit +11 (plus Schild).
In Grad 3 waren die Charaktere bei uns way beyond, dem, was die Damatu-Charaktere können...
Ist das so gewollt?
Schaut man sich deren Fertigkeiten an, so sind Midgard 5 Charaktere um einiges kompetenter.Inzwischen konnte ich mir die Playtestregeln ansehen (immer das blöde arbeiten im Job…) und da wurde klar, wo die Ursache liegt.
Vorteile/Nachteile (ja, Gunst und Makel [...]Diese Begriffe sind doch schon durch die Würfelmechanik belegt.
Ein Makel fällt mir besonders in den Blick und das ist Analphabet. [...]Wenn deine Spielfigur dann doch lesen lernen möchte, tauscht du einfach den Markel aus. Z.B. schlechte Augen, weil so lange bei Kerzenlicht das Lesen geübt, dass es jetzt Nachteil im Fernkampf gibt oder ähnliches. Da kann man doch beliebig kreativ sein.
Soll damit ausgesagt werden, dass alle Analphabeten nicht in der Lage sind, Lesen und Schreiben zu lernen? (Mit Sicherheit natürlich nicht!) Das ist nämlich eindeutig falsch und auch ein Stück weit diskriminierend.Aber du sagst es doch selbst, es soll nicht ausgesagt werden. Also musst du es schon explizit falsch verstehen, um sich dann im Anschluss darüber aufregen zu können. Und wenn der Begriff in einer Spielgruppe Probleme bereitet, dann meidet man ihn eben in dieser Gruppe und schreibt "kann weder lesen noch schreiben und wird es auch nicht können" in das kleine Feld.
Bitte an die Midard 6 Redaktion weiterleiten, wenn jemand dahin Beziehungen hat…Füll doch einfach den Playtest-Report aus und gib das am Schluss im Freitext als zusätzliches Feedback an.
Die andere Frage, die mir da in den Sinn kommt: Wenn Legasthenie / nicht lesen (lernen) können ein Makel ist, dann bedeutet es, dass der Normalzustand der (erwachsenen) Bevölkerung ist, dass sie lesen und schreiben können? Also gibt es ein Schulsystem? Oder wer bringt es den Menschen bei?Das ist IMHO die viel spannendere Frage bzw. eine, die wir uns beim Spielen auch gestellt haben. Die logische Konsequenz aus dem Markel wäre es – passt aber IMHO nicht so gut zu einer frühgeschichtlichen Welt, außer man ist wieder bei der "wir laufen in Kostüm mit der aufgeklärten Moralvorstellung des 21. Jahrhunderts in einer modernen Großstadt herum, die mit Kulissen vollgestellt ist." wie es aktuelles D&D vormacht.
Wenn es einen Mond gibt, gibt es Ebbe & Flut.Nope, nicht wenn der magisch ist. Oder wenn du wie bei Glorantha z.B. eine Welt hat die eben wirklich eine Scheibe ist, die die Oberkante eines Würfels bildet, worüber sich ein Gestirn gewölbt, in/an dem wirklich Götter langlaufen. Und auch bei Damatu ist der Mond ja in so fern magisch, dass er jedem anders erscheint und dann kann alles oder nix gelten. Naturgesetze sind ein unverbindliches Angebot.
Und um einen Vorschlag zu machen: Menschen könnten das in den Tempeln ihrer Götter im „Sonntagsunterricht“ gelernt haben.Das ist eine gute Idee.
Und wie ist das in einer primitiven, schriftlosen Kultur? Können die dann alle nie Lesen und Schreiben lernen?
Grundsätzlich würde ich mal davon ausgehen, daß einer, der Lesen und Schreiben kann, es anderen zumindest dann wenigstens in den Grundzügen beibringen kann, wenn sie dieselbe Sprache sprechen und beide Seiten das auch wollen.
Und wie ist das in einer primitiven, schriftlosen Kultur? Können die dann alle nie Lesen und Schreiben lernen?
Nur kurz, ich weiss viele mögen den Ansatz nicht. Aber die Regeln zur Charaktererschaffung sollen die Helden eures Abenteuers abbilden und sind nicht dafür gedacht 08/15 Bewohner der Welt zu modelieren.
Ich finde es jedenfalls komplett merkwürdig, wenn ein System, in dem jeder jedes jederzeit alles lernen kann, mit einem Makel das Lernen einer Fertigkeit unterbindet. Das widerspricht erst mal der Grundannahme des Systems.
Und welche logische Begründung soll es geben, dass nach der Heilung eines steifen Fußes oder einer kaputten Hand urplötzlich eine gleichwertige andere Beeinträchtigung eintritt oder eine besondere Fähigkeit verloren geht? Irgendein Karma das sagt: "Wem der Fuß geheilt wird, dem werden die Augen schlecht"? Mir erscheint das einfach nicht bis zum Ende durchdacht.
Aber bevor das im Textrauschen untergeht: Ich bitte darum, dass ein Makel, wo jemand nicht lesen lernen kann, nicht so genannt wird. Begründung findet sich oben.
Den Ansatz gibt's ja schon seit mindestens GURPS...
Geht es dir da jetzt explizit nur um die Bezeichnung? Meines Wissens nach ist Analphabetismus eben nicht das selbe oder eine besonders schwere Form von Legasthenie.
Gurps ist ein Rollenspiel, dessen System voll auf ausgeglichenes Punktekonto setzt und versucht, Vorteile und Nachteile gewichtet in Werte zu legen.
Diese Bewertung wird aber aus einer bestimmten Perspektive ("Realismus") gemacht. Es gibt andere Perspektiven ("Abenteuerrelevanz" zum Beispiel, wird bei BESM verwendet) und dann kommt man zu anderen Werten. Und wieder andere Rollenspiele legen gar keinen Wert auf Balancing diesbeszüglich.
Was will ich damit sagen? Dass man nicht von GURPS auf Midgard schließen kann. Ja, GURPS hat das, aber GURPS ist für Midgard kein Maßstab.
Gurps ist ein Rollenspiel, dessen System voll auf ausgeglichenes Punktekonto setzt und versucht, Vorteile und Nachteile gewichtet in Werte zu legen.
Diese Bewertung wird aber aus einer bestimmten Perspektive ("Realismus") gemacht. Es gibt andere Perspektiven ("Abenteuerrelevanz" zum Beispiel, wird bei BESM verwendet) und dann kommt man zu anderen Werten. Und wieder andere Rollenspiele legen gar keinen Wert auf Balancing diesbeszüglich.
Was will ich damit sagen? Dass man nicht von GURPS auf Midgard schließen kann. Ja, GURPS hat das, aber GURPS ist für Midgard kein Maßstab.
Klar, richtig so. Das ist ja auch an verschiedenen Stellen auch schon passiert und passiert noch. Dafür ist es ja der Playtest. Ich glaube auch, das solche Diskussionen durchaus irgend etwas bringen.Da ich bei M6 mitarbeite habe ich ein paar Einblicke. Es gab durch Rückmeldungen durch den PTG Veränderungen in den Regeln.
Zudem gibt es ja zB auch noch das PTG-feedback-Formular.