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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: Infernal Teddy am 1.01.2026 | 00:10
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Die Reading Challenge geht mittlerweile ins ELFte Jahr, und wie immer können alle mitmachen. Zu gewinnen gibt es nichts außer spannenden Erfahrungen, neuen Eindrücken und guten Lektüreempfehlungen. :)
Mitmachen könnt ihr wie immer ganz einfach und unverbindlich:
Setze dir ein persönliches (Lese-)Ziel - da kann zum Beispiel eine bestimmte Anzahl Bücher, das Einrichten eines festen Leseabends oder das Lesen bestimmter Bücher sein. Die Challenge soll zu dir passen.
Melde dich hier im Thread unter Angabe deiner persönlichen Challenge.
LIES!
Schreib hier im Thread, wie es um den Fortschritt deiner Challenge bestellt ist. Kurze Rezensionen oder persönliche Eindrücke zu gelesenen Büchern sind ausdrücklich erwünscht, ebenso wie Gespräche darüber.
Also ran an die Bücher, Lesegeräte oder E-Book-Reader, Challenge gesetzt und los gehts!
Mitlesende 2025:
- Infernal Teddy 1/100
- Sard 0/30
- Bombshell 0/12
- Menthir 1/40
- Albrun Gebikung 1/17
- DonJohnny 0/1
- Kamica 0/12
- Sindaja 1/36
- angband 0/52
- Clawdeen 0/40
- Raiden 0/18
- Robert Paulson 0/8
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Ich starte wieder mit dem Ziel 30.
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Ich werde wieder mit 12 Büchern dabei sein und diese in diesem Beitrag aktualisieren.
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Vielen Dank für das Eröffnen.
Ich versuche abermals die 40 Bücher zu knacken.
Auf ein gutes Lesejahr. :)
#1 - Stefan Jordan - Geschichtsschreibung - Geschichte und Theorie (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,132078.msg135323325.html#msg135323325) (8,5/10)
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Ich spiele auch wieder mit. Dieses Jahr stehen 17 Bücher auf meiner Kommode, die ich aber diesmal ganz bewusst ausgewählt habe, weil ich sie lesen WILL.. - letztes Jahr war die Auswahl ja sehr zufällig entstanden und nicht jedes Buch traf meinen Nerv.
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Ich hoffe das Ziel ist nicht unrealistisch aber das wird sich zeigen. Ich nehme mir vor ein ganzes Buch zu lesen. Chasm City, der zweite Teil von Alastair Reynolds Infinity Space Zykluses.
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1/100: Simon R. Green - Wer die Nachtigall hört (Geschichten aus der Nightside 3) 3/5
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1/100:
Alter
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Ich melde mich für 12 Bücher.
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#1 - Stefan Jordan - Geschichtsschreibung - Geschichte und Theorie (https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-145910)
Stefan Jordans Buch ist eine überaus solide, selbstkritische und behände Reflektion über die Historiografie. Im ersten Teil beginnt er mit einer historischen Herleitung, die er zwar global aufzubereiten und zu beschreiben versucht, dabei aber konstatiert, dass moderne Historiografie doch am Ende v.a. westlich und auch männlich geprägt ist.
Weiter beschäftigt er sich mit dem Verhältnis zwischen Historiografie und Geschichtsphilosophie in diesem Teil.
Im zweiten Teil beschäftigt er sich vor allem mit formalen und formellen Fragen, und erläutert unter anderem die Formen der Geschichtsschreibung (auch in ihren fiktiven Formen, wie dem historischen Epos oder dem historischen Roman) sowie die Funktion der Geschichtsschreibung (bspw. Erinnerung, kollektives Gedächtnis, aber auch historische Sinn- oder Identitätsbildung)
Abgeschlossen wird es mit einer kurzen Einführung in die Quellen und Authentizität von Geschichte.
Was auf den ersten Blick trocken wirken mag, ist es bei genauerer Betrachtung nicht. Das liegt zum einen daran, dass Jordan das Werk herrlich unprätentiös in Duktus und Form präsentiert und die Information sowie Analyse nicht überfrachtet, sondern zielführend und flott schreibt für ein theoretisches Werk, ohne jedoch in Floskeln oder Flapsigkeiten abzurutschen. Zum anderen wartet Stefan Jordan auch mit einigen wichtigen Diskussionen auf. So entgeht ihm nicht, dass Geschichte auch immer wieder vereinnahmt wird, und entwickelt u.a. daran die These, dass moderne Geschichtswissenschaft auf die Ausbildung eines demokratischen Gemeinwesens angewiesen ist, da sie ansonsten nur Füllfederhalter bspw. autokratischer Mächte ist und damit in ihrem Ansinnen nicht mehr funktional ist. Nur in dem offenen, freien Meinungs- und Wissensaustausch ist moderne Geschichtswissenschaft seiner Meinung nach funktional, inkl. Freiheit der Wissenschaft.
Dass das Werk also durchaus mit Blick auf die Zukunft der Geschichtswissenschaft, gerade unter dem Eindruck der Entwicklungen rund um Fake News oder der Autokratisierung der westlichen Länder (allen voran den USA), geschrieben ist, macht es umso eindrücklicher.
Abgerundet wird es mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen Globalgeschichte mit einer vertieften Erklärung des Autors dazu, warum die Historiografie historisch westlich und männlich aufgestellt ist, und was das global für eine Bedeutung hat; was die Grenzen und Perspektiven dazu sind; und warum es so schwer ist, die eigene Perspektive zu verlassen, bei aller Absichtserklärung.
Insgesamt regt das Buch dazu an, sich auch mit seiner eigenen Position im Sinne der Historiografie auseinandersetzen und bietet einen sehr guten, eindrücklichen Einstieg in die Thematik. Insgesamt ist es also sehr empfehlenswert.
8,5 von 10 Punkten
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Ich mache wieder mit. Dieses Mal 36 Bücher. Bei 40 schiebe ich sonst wieder so viele Geschichtszeitschriften ein...
Das erste habe ich auch gerade fertig gelesen:
1. Veronica Roth: Divergent
Lange keine Dystopie mehr gelesen. Diese hat mich gut gefesselt. Eine Stadt, 5 Fraktionen und jugendliche "Hauptdarsteller". Ausbildung, politische Konflikte, Feindschaften, Freundschaften, Romanzen. Ein guter Mix.
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Ich würde wieder mit dem Ziel von 52 (Hör-)Büchern mitmachen.
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Ich schließe mich mit 40 (Hör-)büchern als Ziel an.
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Ich bin wieder mit 18 Büchern dabei und werde es hier im Post aktuell halten.
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Mein Ziel sind 8 (Hor-)bücher.
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Das erste Buch hab ich tatsächlich auch schon durch:
"Die Hand des Omega" von Ben Aaronovitch (ein Doctor Who Roman) - 238 S.