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Titel: [RMS - S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden
Beitrag von: Outsider am 2.01.2026 | 12:05
Akt I
- Zeit des Zorns -
Auf dem Kupferweg nach Norden

Der Landstrich nördlich von Storhavn war für die Maßstäbe der Wildlande dicht besiedelt auch wenn es nur ein paar Weiler und drei größere Farmen waren an denen ihr vorbeikommen würdet. Sote machte euch Hoffnung darauf, dass ihr hier noch öfters mit einem Dach über den Kopf als Schlafplatz rechnen konntet. Gerade auf den größeren Farmen mit so wohlklingenden Namen wie Grünwall, Saatheim oder Outhelm würde man euch sicherlich freundlich empfangen. Die Farmen lagen nur wenige Meilen ab vom Kupferweg und wenn ihr die Nächte nicht in Regen und Kälte verbringen wolltet waren das Alternativen die sich anboten.

Das Land war geprägt durch die Hügel von "Ulve und Strafe" in deren Herzen die Festung-Stadt Hallwind thronte. Die Hügel waren sanft ansteigende Kuppen die mit wenigen ausnahmen nicht sonderlich hoch waren und deren Gipfel allesamt frei von Fels und mit saftigem Grün bedeckt waren, welches jetzt jedoch von blasser fahler Farbe war und sich vor dem kalten Wind beugte. In den Einschneidungen und Tälern zwischen den Hügel gab es eine große Anzahl von Auen und Flussläufen die mit dem ständigen Regen angeschwollen und teilweise über die Ufer getreten waren doch der Kupferweg war auch dafür ausgelegt. Mal führte eine weitläufige Brücke über das Gebiet oder es war ein Damm errichtet worden, welcher Durchlässe für das eilende Wasser hatte aber die Straße soweit erhob, das sie nicht überschwemmt wurde. 

Meist wart ihr alleine auf der Straße und das Land schien Menschenleer. Nur selten traft ihr andere Reiter oder mal einen Wagen. Meist Menschen mit Geschäften auf den Gehöften und Weilern oder Reisende wie euch die von Hallwind nach Storhavn oder zurück wollten.

Dieser, der dritte Morgen eurer Reise, unterschied sich kaum von denen davor. Ihr konntet die Sonne im Osten aufgehen sehen, bevor sie sich über die Wolken erhob, verblasste und nur ein graues trübes Licht übrigblieb. Starke Winde fegten über die Hügel und trieben die Wolken in wilden Fetzen über den Himmel, was dazu führte, dass immer wieder heftige Schauer niedergingen. Die eisigen Winde verwandelten die Tropfen in Eiskristalle welche schneidend auf euch einprasselten nur um so schnell zu verebben wie sie gekommen waren. 
Titel: Re: [RMS - S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden
Beitrag von: Hinxe am 2.01.2026 | 14:23
Gylfi
Auf dem Kupferweg Richtung Hallwind


Der Wechsel vom luxuriösen Leben als Gast in Oktar Grimmes Hallen zum entbehrungsreichen Dasein als Reisender auf dem Kupferweg fiel Gylfi leicht. Er war selber überrascht und brauchte eine Weile, um zu verstehen, woran es lag. Immerhin bestimmen wir, wo es hingeht. Immerhin sehen wir, dass wir vorankommen. Der Wald hatte tiefe Spuren in Gylfi hinterlassen.

Gleich zu Beginn der Reise hatte der alte skwilde Sote Heilung angeboten, auch um mit dem Boten ins Gerspräch zu kommen. Schließlich stellte er dem Sklaven die Fragen, die ihm schon seit dem Raum der Runen im Kopf herumgingen.

"Sag Sote, wer genau ist dieser Haldur Ouvar? Wessen Mann ist er? Werden wir ihn in Wretguard sprechen können? Wurden seine Angaben überprüft?" Gespannt beobachtete Gylfi sein Gegenüber und hoffte auf erhellende Antwort.