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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: felixs am 4.01.2026 | 19:17
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Habe Gene Wolfe: The Wizard Knight nach ca. 250 Seiten abgebrochen. Welt, Figuren, Geschichte - nichts davon fand ich wirklich interessant. Mir ist außerdem der Erzählstil zu kurz angebunden.
Schade, das Ding wird oft sehr gelobt.
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Ich habe Game of Thrones bei Band 4 aufgrund der ständigen exzessiven Gewaltdarstellungen gegen Frauen abgebrochen, vor allem weil die Darstellungen storytechnisch überhaupt keinen Sinn gemacht haben. MMn ist George R. R. Martin zutiefst gestört was Frauen angeht und sollte dringendst ne neue Jacke bekommen, ne weisse mit langen Ärmeln.
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Ich habe die Foundation Reihe von Asimov abgebrochen, gar nicht mal bewusst, immer weniger gelesen, irgendwann gar nicht mehr.
Es war für mich nicht fesselnd genug.
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Ich habe die Foundation Reihe von Asimov abgebrochen, gar nicht mal bewusst, immer weniger gelesen, irgendwann gar nicht mehr.
Es war für mich nicht fesselnd genug.
Ich habe den US-amerikanischen Hype um die Foundation-Bücher nie verstanden. Abgesehen davon, daß die Protagonisten bis auf 1 - 2 seltene Ausnahmen alles Männer sind haben die Geschichten schlicht nicht genug Inhalt. Es sind für mich Bücher nach dem Prinzip:
"Getretener Quark wird breit, nicht stark" (Westöstlicher Diwan, Goethe 1819)
Die Bücher sind für mich so schlecht, daß sie mir in diesem Zusammenhang nichtmal eingefallen sind.
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Abgesehen davon, daß die Protagonisten bis auf 1 - 2 seltene Ausnahmen alles Männer sind
Naja, dass Asimov IRL jemand war, der zu Übergriffen gegenüber Frauen neigte und überdies versucht hat, weibliche Autorinnen aus der SciFi fernzuhalten, ist ja ganz gut dokumentiert.
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So ziemlich alles, was ich jemals von Iain M. Banks angefasst habe. Ich liebe Science-Fiction, aber das ganze Zeug der Culture-Reihe war mir ein ums andere einfach zu bescheuert und obendrein gähnend langweilig.
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Gene Wolf - Buch der neuen Sonne... hab die Reihe hier rumstehen... aber ich kann mich nicht aufraffen weiterzulesen. Ich find das alles so dröge und episodenhaft...
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Angriff bei Nacht von Stephen Coonts - nachdem nach etwa 80 Seiten noch immer nichts erinnerungswürdiges passiert war habe ich diesen "Thriller" weggelgt und nie wieder angefasst.
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Naja, dass Asimov IRL jemand war, der zu Übergriffen gegenüber Frauen neigte und überdies versucht hat, weibliche Autorinnen aus der SciFi fernzuhalten, ist ja ganz gut dokumentiert.
Oh, wusste ich nicht, aber ich habe mich letztlich nie für ihn interessiert und mir Hintergrundinformationen dieser Art nie rausgesucht. Ich habe aber ein Buch von J. O. Jeppson, ein Pseudonym von Janet Opal Asimov, geb. Jeppson, die mit ihm verheiratet war. Lt. Wikipedia hat sie mit ihm zusammen SF geschrieben, unter anderem das von mir sehr geschätzte Buch
Der letzte Unsterbliche (ISBN 3-442-23430-1, falls es wen interessiert).
Sie war aber auch Psychoanalytikerin, vielleicht hat sie es deshalb mit ihm ausgehalten ;) . Ihr Buch ist mMn aber um Längen besser als alles, was er geschrieben hat.
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Ihr Buch ist mMn aber um Längen besser als alles, was er geschrieben hat.
Darum war er bestimmt dagegen, dass Frauen Sci-Fi schreiben.. Das hat er nie verwunden. ~;D
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Meistens schaffe ich es ja noch, einen Titel fertig zu lesen, auch wenn ich dann darauf verzichte mir auch die unausweichlichen Fortsetzungen zu holen.
Mal einige Titel, die ich angefangen und entweder einfach nicht weitergelesen oder bewusst abgebrochen habe - das meiste davon Hörbücher:
- Tess Gerritsen: Blutmale -- war mir glaub ich zu pyschopathisch, solche komplett geistesgestörten Täter machen mir immer keinen Spaß
- Walter Sohler: Mordalpen -- fing zunächst als drolliger Alpenkrimi in Südtirol an, nimmt aber nach ca 1/4 eine derartig bescheuerte Wendung, dass es mir den Spaß verdorben hat --> abgebrochen
- Kim Stanley Robinson: Red Mars -- ich hab es echt nicht lange durchgehalten, nach ca 5% abgebrochen weil es mich so unfassbar gelangweilt hat. Außerdem scheitert es an seinem eigenen Hard-SF Anspruch, weil KSR halt einfach viel Quatsch erzählt, der in Echt so nicht funktioniert.
- Fritz Leiber: The Swords of Lankhmar -- vor Jahren mal reingeschnöwt, hat mich aber nicht so richtig gefesselt, kommt vielleicht irgendwann nochmal.
- Jo Nesbø: die ersten Harry Hole Krimis habe ich noch goutiert, aber mit Fortschreiten der Reihe ist der Protagonist mir immer mehr auf den Sack gegangen mit seiner Selbstdestruktivität. Ich weiß nicht mehr genau, bei welchem Teil es war (evtl Band 5), aber irgendwann hab ich es jedenfalls abgebrochen.
- Carlos Ruiz Zafon: Der Schatten des Windes -- wurde mir wärmstens empfohlen, aber hat mich sehr gelangweilt, ist mir zu schwere Literatur.
- Drew Hayes: NPCs -- fängt zwar mit einer witzigen Prämisse an (Was machen die ganzen NSCs nach Feierabend, wenn die Helden nichts mehr mit ihnen zu tun haben?), aber hat irgendwie zu lang gebraucht um in die Gänge zu kommen, hab es einfach abandonniert.
Aktuell "auf Bewährung":
- Daniel Suarez: Delta-V -- eigentlich löblich als Hard-SF aufgezogen, bin da wohl bei ca 40%, allerdings halt schon seit einigen Monaten. Also nicht bewusst abgebrochen, mache da vielleicht noch weiter.
Und als Special Mention:
Kjell Westö: Drakarna över Helsingfors. Sollten wir damals mal in einem Seminar über finnlandschwedische Literatur und Kultur lesen. Ich war zunächst angesichts des Titels Feuer und Flamme: "Drachen über Helsinki", habe mir da eine Art Herrschaft des Feuers, Finnland-Style ausgemalt, wie geil ist das denn. Und was war gemeint? Papierdrachen! Und es hat sich als ultra-ur-kreuzlangweilige, weitschweifige, handlungsbefreite Familiensaga entpuppt. Weil halt irgendeine Trulle gerne Papierdrachen steigen ließ. Oh mein Gott war das eine Enttäuschung. Nach den ersten paar-zig Seiten bin ich dann zur Dozentin und hab ihr gesagt, gib mir irgendeine andere Aufgabe, aber das lese ich nicht fertig.
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Bei mir war das Blutportale von Markus Heitz.
Ich mag Heitz eigentlich. Vor allem seine Zwerge haben mir sehr viel Spaß gemacht. Die Blutportale habe ich dann irgendwann mal zu Weihnachten bekommen ... oder zum Geburtstag. Ich weiß es gar nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass ich da sehr schnell abgebrochen habe, weil Heitz hier scheinbar ein Buch genutzt hat, um mit seinem Wissen übers Sportfechten zu flexen. Ständig und ewig irgendwelche Begriffe oder Vergleiche ... es war nicht zum Aushalten.
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Ich habe "Die Eleganz des Igels" nach knapp 50 Seiten zugeklappt, eine hasserfüllte Rezension darüber bei Amazon verfasst und es nie wieder beachtet. Dennoch liegt es still in einem schwer zugänglichen Regalfach und hat die Hoffnung nicht verloren, dass ich mich doch noch durchringe, es weiterzulesen...
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Walter Moers
Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte
Das war mir zu deprimierend.
Originelle Personen passieren originelle Dinge und dann sterben alle grausam.
Nicht Moers hat sich verändert sondern ich, der bei dem Leid der Welt in der Freizeit lieber nette Eskapaden konsumiert.
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Ich habe die Foundation Reihe von Asimov abgebrochen, gar nicht mal bewusst, immer weniger gelesen, irgendwann gar nicht mehr.
Es war für mich nicht fesselnd genug.
Berechtigte Kritik, Foundation ist merkwürdigerweise geiler, nachdem man es gelesen hat.
Ich habe Game of Thrones bei Band 4 aufgrund der ständigen exzessiven Gewaltdarstellungen gegen Frauen abgebrochen, vor allem weil die Darstellungen storytechnisch überhaupt keinen Sinn gemacht haben. MMn ist George R. R. Martin zutiefst gestört was Frauen angeht und sollte dringendst ne neue Jacke bekommen, ne weisse mit langen Ärmeln.
Und jetzt kann man sich fragen, warum die Bücher oder auch sowas wie SAW usw. solche Erfolge sind und was das über unsere Gesellschaft aussagt.
Vielleicht könnten sich Martin und Alan Moore die Jacke auch teilen, jeder einen Ärmel oder so. :) (Bei Alan Moore gibt es wirklich kein einziges Werk ohne mindestens eine Vergewaltigung, iirc.)
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(Bei Alan Moore gibt es wirklich kein einziges Werk ohne mindestens eine Vergewaltigung, iirc.)
Außer Promethea, Halo Jones, Miracleman, seinen Superman-Geschichten...
Auch George hat abseits von GoT fast nur Sachen ohne SA geschrieben (sogar seine GoT-Spinoffs kommen ohne dieses Element aus).
Ansonsten kann ich verstehen, dass man dieses Element nicht in Geschichten nicht mag (ich kann idR auch darauf verzichten), aber deswegen den Autoren die dieses Element nutzen gleich ein mentales Problem zu unterstellen, puh...ich weiß ja nicht (zumindest kann man sagen, dass diese Sachen bei George und Moore als verabscheuungwürdig dargestellt werden, und keiner der beiden die Tat fetischisiert, im Gegensatz zu anderen Autoren *hust*NeilGaiman*hust*).
@Topic:
Ich habe diese entsetzliche Krankheit, dass ich Bücher zuende lesen muss, egal wie schlecht sie sind. Meistens. Als ich mal versucht habe John Grisham zu lesen (ich glaube Der Regenmacher) habe aber sogar ich das Handtuch geworfen.
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Außer Promethea, Halo Jones, Miracleman, seinen Superman-Geschichten...
Auch George hat abseits von GoT fast nur Sachen ohne SA geschrieben (sogar seine GoT-Spinoffs kommen ohne dieses Element aus).
Ansonsten kann ich verstehen, dass man dieses Element nicht in Geschichten nicht mag (ich kann idR auch darauf verzichten), aber deswegen den Autoren die dieses Element nutzen gleich ein mentales Problem zu unterstellen, puh...ich weiß ja nicht (zumindest kann man sagen, dass diese Sachen bei George und Moore als verabscheuungwürdig dargestellt werden, und keiner der beiden die Tat fetischisiert, im Gegensatz zu anderen Autoren *hust*NeilGaiman*hust*).
@Topic:
Ich habe diese entsetzliche Krankheit, dass ich Bücher zuende lesen muss, egal wie schlecht sie sind. Meistens. Als ich mal versucht habe John Grisham zu lesen (ich glaube Der Regenmacher) habe aber sogar ich das Handtuch geworfen.
In welchem Neil Gaiman-Buch soll das bitte gewesen sein?
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Die meisten DSA-Romane, die ich irgendwann mal in die Finger bekommen habe, habe ich auch nicht fertig gelesen.
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Bei mir war das Blutportale von Markus Heitz.
Ich mag Heitz eigentlich. Vor allem seine Zwerge haben mir sehr viel Spaß gemacht. Die Blutportale habe ich dann irgendwann mal zu Weihnachten bekommen ... oder zum Geburtstag. Ich weiß es gar nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass ich da sehr schnell abgebrochen habe, weil Heitz hier scheinbar ein Buch genutzt hat, um mit seinem Wissen übers Sportfechten zu flexen. Ständig und ewig irgendwelche Begriffe oder Vergleiche ... es war nicht zum Aushalten.
Bei den Zwergen war bei mir nach Band 2 Schluss. War mir dann zu eintönig, den 3. habe ich nicht fertig gelesen.
Bei „Elric“ habe ich dann auch nur das erste Buch gelesen. Ich schaue bestimmt nochmal rein, aber das Bedürfnis ist nicht riesig.
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Bei mir war es "Dune".
Ich hab nach den grandiosen Villeneuve-Filmen richtig Lust auf das Universum bekommen, fand die Verwendung östlicher/orientalischer Ästhetik ziemlich cool und mal was anderes, mochte die ganzen Namen und hatte schon gehört, dass in Buch X ein gewaltiger Monster-Mensch-Wurm die Galaxis beherrscht. Wie grotesk-gut ist das denn alles???
Tja und dann hat es sich leider recht schnell totgelaufen. Ich habe das erste Buch etwa zur Hälfte geschafft (bis zu dem Zeitpunkt, als Paul und Jessica ins Exil gehen), dann war es aber vorbei. Was mich am meisten überrascht und auch ein bisschen ernüchtert hat, dass es gefühlt fast nur Dialoge und/oder Gedankenbeschreibungen der Figuren gab. Es ist...wie soll ich das beschreiben...es ist fast nie richtig etwas PASSIERT. Ich habe wirklich lange auf ein paar Seiten gewartet, in dem mal beschrieben wird, wie eine Figur eine Stadt erkundet. Oder dass gekämpft wird. Oder reist. Oder sonst was AKTIVES macht. Aber das Ganze las sich für mich viel zu sehr nach Theaterdrehbuch, als nach Roman.
Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich das Ganze in einer Phase gelesen habe, in der ich auch Probleme mit dem Lesen hatte (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,119415.msg134992637.html#msg134992637) und jedes Kapitel eine richtige Hürde war. Spielte bestimmt auch mit rein
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Die meisten DSA-Romane, die ich irgendwann mal in die Finger bekommen habe, habe ich auch nicht fertig gelesen.
Ja, ging mir genauso, wobei ich nur die alten Romane kenne.
Ich wollte Sie mögen, aber ging oft nicht.
Will demnächst noch mal versuchen, die Phileasson-Romane oder diese Pardona-Trilogie, das ist vermutlich eher etwas...
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Friedhof der Kuscheltiere. Hatte ih mal einfach do aus dem Regal genommen, dann bis nach die Morgenstunden fasziniert in einem Rutsch bis zu 60% davon gelesen (so 130 Seiten oder so), übermüdet weggesperrt- und nie wieder in die Hand genommen.
Ich weiß für beides nicht, wieso.
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Bei mir war es "Dune".
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Frank Herbert hat den Nebula Award für Dune 1966 gewonnen, so schreibt heute niemand mehr, das Buch ist einfach alt. Ich habe schon viele SF gelesen und Dune hat mir auch nie gefallen.
Ich habe mal einen Krimi von nem sehr bekannten deutschen Krimi-Autoren (weiss nicht mehr welcher, kannte den Namen aber vom sehen) gelesen, weil das Buch irgendwo rumlag. 3 Seiten habe ich geschafft ...
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Frank Herbert hat den Nebula Award für Dune 1966 gewonnen, so schreibt heute niemand mehr, das Buch ist einfach alt.
Weiß nicht, ob das ein Argument ist. Viele alte Bücher wirken ja trotzdem noch sehr gut. Der Lord of the Rings ist von 1954, der Hobbit gar von 1937. Beide funktionieren immer noch sehr gut.
Ist aber sicher Geschmackssache - bei mir ist es eher so, dass ich mit vielen neueren Sachen Probleme habe. Mag daran liegen, dass seit ca. 2010 irgendwas anders läuft in der Schriftstellerei (Stil, Geschwindigkeit, Themen), mag daran liegen, dass bei den älteren Sachen die Prüfung der Zeit härter war und man meist nur die Perlen zur Hand nimmt.
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Hast Du nicht ganz unrecht. Einer meiner Lieblingsautoren ist Cordwainer Smith, der ist noch deutlich älter. Also liegt es wohl an Frank Herbert und dem Roman selbst. Das Setting finde ich klasse, die Filme auch, aber das eine Buch, das ich gelesen habe, fand ich auch zu staubig.
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Frank Herbert hat den Nebula Award für Dune 1966 gewonnen, so schreibt heute niemand mehr, das Buch ist einfach alt. Ich habe schon viele SF gelesen und Dune hat mir auch nie gefallen.
Ich habe mal einen Krimi von nem sehr bekannten deutschen Krimi-Autoren (weiss nicht mehr welcher, kannte den Namen aber vom sehen) gelesen, weil das Buch irgendwo rumlag. 3 Seiten habe ich geschafft ...
Wie felixs schon sagte, ist das Alter per se kein Argument, finde ich.
Der Herr der Ringe ist nochmal ein gutes Stück älter und lässt sich sehr viel besser und sogar recht "modern".
Bei Dune hat mich aber auch nicht der Schreibstil gestört, sondern eben der Inhalt - es war mehr wie ein Theaterdrehbuch und weniger ein Roman.
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Ich habe gar nicht so viele nicht fertiggelesene Bücher, weil ich mich dann doch immer irgendwie bis zum Ende durchquäle. Erst meine Frau hat mich auf den Gedanken gebracht, dass man Bücher, äh, ja auch einfach, äh, liegen lassen kann, wenn sie einem nicht gefallen. Verrrückt!
Zwei an die ich mich erinnere sind...
Hermann Hesse - Der Steppenwolf
Hab irgendwann eine alte, zerfledderte Ausgabe als Schullektüre bei mir gefunden. Das war aus meiner damaligen Parallelklasse, wo alle das Buch spitze fanden, während meine Klasse Günter Grass gelesen hat. Ich habe keine Ahnung wie es in meinen Besitz gekommen ist, aber ich hab es etwa bis zur Hälfte geschafft, bevor ich das Buch dann weggeworfen habe (war wirklich sehr ramponiert).
Wolfgang Hohlbein - Der Wandernde Wald
Hab eine Weile gebraucht, mich an den Titel zu erinnern, denn das liegt schon etwa 20 Jahre zurück. Ich kann nur mutmaßen warum ich das Buch abgebrochen habe, aber wenn ich die Zusammenfassung auf Wikipedia überfliege, kommt mir ein Verdacht.
Die beiden Krieger Skar und Del, Angehörige der Satai, einer Kaste von Elitekriegern, sind von Besh-Ikne kommend auf dem Weg nach Elay, wo sie sich einem vom Tribaronat von Kohon aufgestellten Söldnerheer anschließen wollen. [...] Bei einer Rast in einem Wirtshaus werden sie von dem dortigen malabesischen Wirt jedoch davor gewarnt, den kürzesten Weg nach Norden einzuschlagen. Dort würden in letzter Zeit besonders viele Quorrl, gefährliche Reptilienwesen, die Gegend unsicher machen. Die beiden Satai lassen sich jedoch nicht von ihrem Plan abbringen und ziehen wie geplant weiter. Als sie jedoch von einer Übermacht Quorrl attackiert werden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Flucht in die berüchtigte Nonakesh-Wüste anzutreten.
Ich habe eine gewisse Abneigung gegen Fantasynamen, vor allem wenn sie in Bündeln auftreten. Beim Lesen des obigen Absatzes habe ich bereits zweimal tief geseufzt und einmal mit den Augen gerollt. Hard Pass!
Edit: Gerade fällt mir noch eins ein, nämlich Hilary Mantel - Wölfe
Vielleicht lag es an der Übersetzung, aber bei dem ständigen "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", habe ich oft den Faden verloren, wer denn nun was sagt. Außerdem hilft es nicht, dass die Hälfte der handelnden Figuren Thomas heißt.
Edit 2: Das kommt davon, dass man ohne Kaffee schreibt - Typos noch und nöcher.
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Wolfgang Hohlbein - Der Wandernde Wald
Das Ding habe ich auch nicht fertig gelesen, bzw. habe die zweite Hälfte nur ganz grob überflogen (drei Sekunden pro Seite oder so). Fand ich inhaltlich teilweise sogar ganz interessant, war mir dann aber doch etwas zu reisserisch. Und es ist, meine ich, auch nur der erste Teil einer Serie - es hat dann beim Entschluss geholfen, dass ich keine Luste hatte, mir die Folgebände zu suchen.
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Barbara Hambly: Jagd der Vampire
Ich habe früher viel von ihr gelesen und das gefiel mir auch gut aber ....
Die Idee des Buches ist eigentlich cool. Ende des 19 Jh wird ein Londoner Professor und ehemaliger Spion von einem Vampir angeheuert einen Mörder zu finden, de Londons Vampire meuchelt. Das Buch war spannend geschrieben, aber die Auflösung dann sooooo bescheuert, das ich die letzten 50 Seiten dann nicht mehr gelesen habe.
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Der Wandernde Wald ist doch Teil 1 der Enwor-Saga, oder? Da hab ich mal geschaut, wie viele Bände die damals hatte - und das waren mir zu viele. Wie auch beim Rad der Zeit.
Ich breche meistens nach den ersten Seiten ab, wenn ich abbreche. A Song of Ice and Fire war sowas. Erstes Kapitel, drei Seiten, und ich wusste, dass ich mir das nicht über weitere tausende Seiten antun werde (und damals dachte man noch, dass die Bücher irgendwann abgeschlossen würden).
Alexei Pehov - Shadow Blizzard, der letzte Teil der Trilogie. Hätte ich beinahe abgebrochen und ist der Beweis, dass die Erzählung eines Dungeoncrawls noch langweiliger als der Crawl selber ist. Vor allem, wenn nur ein Charakter durch den Dungeon crawlt und das auch noch ein Rogue ist...
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Der Wandernde Wald ist doch Teil 1 der Enwor-Saga, oder?
Ich glaube ja. Das Buch war nicht besonders dick und ich hatte auch keine Ahnung, dass es Teil einer Reihe ist, das hätte mcih wohl zusätzlich abgeschreckt.
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Jap. Wandernder Wald ist Teil 1 der Enwor Saga.
Die nachfolgenden Bücher sind ja alle nicht sonderlich lang. Aber die Enwor Saga ist auch nur die ersten ~ 10 Bände gut. Die habe ich nämlich gelesen und fand sie gut. Nach Ende des Zehnten Buches HÄTTE man natürlich enden können...aber es wurde weiter geschrieben und "Das Elfte Buch" heißt glaube ich auch so. Macht einen Riesen Zeitsprung und da hats dann für mich aufgehört Sinn zu machen und ich habs abgebrochen.
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Und als Special Mention:
Kjell Westö: Drakarna över Helsingfors. Sollten wir damals mal in einem Seminar über finnlandschwedische Literatur und Kultur lesen. Ich war zunächst angesichts des Titels Feuer und Flamme: "Drachen über Helsinki", habe mir da eine Art Herrschaft des Feuers, Finnland-Style ausgemalt, wie geil ist das denn. Und was war gemeint? Papierdrachen! Und es hat sich als ultra-ur-kreuzlangweilige, weitschweifige, handlungsbefreite Familiensaga entpuppt. Weil halt irgendeine Trulle gerne Papierdrachen steigen ließ. Oh mein Gott war das eine Enttäuschung. Nach den ersten paar-zig Seiten bin ich dann zur Dozentin und hab ihr gesagt, gib mir irgendeine andere Aufgabe, aber das lese ich nicht fertig.
Oh! Ich habe Hägring 38 von Kjell Westö (freiwillig) gelesen, das entpuppte sich als ziemlich tief und heftig.