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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: Teylen am 18.01.2026 | 17:53

Titel: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 18.01.2026 | 17:53
Mit Starfleet Academy ist die neueste Star Trek Serie frisch gestartet.
Ich war etwas zurückhaltend der Serie eine Chance zu geben, nachdem mich die letzten Live Action Serien verloren hatten (Discovery vor der letzten Season, Strange New World). Nachdem ich aber das Papageno-Snippet gezeigt bekam, gab ich der Serie doch eine Chance.

Allgemein, die Serie richtet sich so an eine Zielgruppe von 16 bis 25. Also mehr so die klassische CW-Zielgruppe. Also bei Sachen wie das Arrowverse.

Die ersten 22 Minuten fand ich sehr anstrengend und hätte fast weggeschaltet, dann gibt es einen Stimmungsumschwung und soweit bin ich bisher sehr happy.
Die Akademie Leiterin/Captain hat Chancen meine Lieblings-Cap zu werden.
Die Stimmung ist endlich Star Trek wie ich es mag. Also soweit es halt draußen ist. Sind ja erst zwei Episoden.
Die "Moral"/"Geschichten" fühlen sich Star Trekkig an und das Teendrama hat mich nicht zu sehr angekekst.
Ein besonderer Aspekt der mir gefiel war das, anders als bei Strange New World, das ganze nicht von einem starren "das und das muß so geschehen"-Rahmen bedrängt wird. Dafür gibt es nette callbacks zu den alten Filmen und zu Prodigy. Die aber auch ohne Filmwissen bzw. Hintergrund funktionieren.

Allgemein würde ich es empfehlen.
Wie gesagt, nur Teendrama muß man abkönnen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 18.01.2026 | 20:51

Wie gesagt, nur Teendrama muß man abkönnen.
Ja, das Teendrama wirkt sehr übertrieben auf mich, keine AHnung ob das die übliche Inflation an Drama ist, aber ein bisschen weniger wäre doch besser gewesen.  Ich hoffe ja, sie gehen nicht auf irgendwelche peinlichen Rivaltitäten mit dem Kriegscollege, das wäre doch ein zu übles Kliche.
Der Captain ist in Ordnung, aber ich mag seine Nummer 1 mehr, auch wenn ich mich frage ob es nicht eine Klingonin auch getan hätte, mal gucken was sie aus deren Familiengeschichte machen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 19.01.2026 | 00:47
Uns gefällt die Serie bislang auch sehr gut. Bin voll bei Teylen was den "Captain" angeht. Das Teenydrama stört mich nicht im geringsten.
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PS: Seit den ersten Trailern wird die Serie mal wieder totgeredet. Zu "woke" (wo denn ?) sagen die einen, nicht "Star Trek" sagen andere (ohne genau zu sagen warum). Auf Rotten Tomatoes gibt jemand der 1. Staffel (von der ja bislang nur 2 Episoden draußen sind) die Minimalwertung weil es seiner Meinung nach keine Handlung sondern nur Explosionen gibt. Keine Ahnung was der gesehen hat. Starfleet Academy kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Der nächste fand es voll doof wie der Captain es sich im Sessel bequem macht (das fand ich gerade besonders gut das sie hier ihren eigenen Charakter reinbringt).

Kurz: Falls jemand aufgrund irgendwelcher Kritiken im Netz einen Bogen um die Serie machen will, kann ich nur Empfehlen sich einfach mal die ersten Folgen anzusehen und sich selbst eine Meinung zu bilden.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: 1of3 am 19.01.2026 | 10:11
Echte Trekkies wissen, dass man eine Serie nicht vor Staffel 3 beurteilt. >;D

Vielleicht - so möchte ich hoffen - haben die Autorys sich jetzt freigestrampelt. Nach den einschlägigen Serien der 90er hatten, sie sich bei ENT sehr weise entschieden 200 Jahre Abstand zu nehmen (bzw. 100 Jahre von TOS). DSC, PIC und LD tun genau das Gegenteil. Die kreisen ganz eng um diese Serien und kauen den selben Stoff lieber noch mal durch, als was Neues zu machen. In komödiantischer Weise funktioniert das immerhin hervorragend. SNW hingegen ist zwar in der Nähe, hält TOS aber eher auf eine Armlänge Abstand, um seine eigenen Sachen zu treiben, was aber nicht ganz einfach ist.

SFA scheint der Versuch zu sein, auf Basis des Zeitsprung etwas Neues zu probieren. Ich schaue dem gespannt entgegen. Passend immerhin, dass die schon in ENT angedeutete Auflösung der klassischen Spezies zum Tragen kommt.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Philipp.Baas am 19.01.2026 | 10:31
Generell fühlt sich seit Enterprise mit Archer für mich nichts mehr wie Star Trek an. Der Grund ist relativ einfach:

Star Trek hat immer den Zeitgeist einer Generation getroffen und hat dort viele Themen bearbeitet und vorweggenommen, die für die jeweiligen Generationen wichtig waren.
Ich bin einfach Ü40 und meine Themen wurden bei TNG, Deep Space Nine, ein wenig Voyager und noch ein ganz klein bisschen bei Enterprise abgefrühstückt.

Discovery und Picard meinen mich als Zuschauer nicht (hoffe ich, denn sonst haben die Autoren echt verkackt). Ich verstehe die Figuren nicht (von identifizieren ganz zu schweigen) und sie haben mir lieb gewonnene Figuren sogar für mich nachhaltig beschädigt. Aber macht auch nichts, sollen sie tun. Ich denke mir, Star Trek war immer am Puls der Zeit. Ich halt nicht mehr so richtig. Guck ich andere Sachen und freue mich, dass neue Generationen mit den Werten der Sternenflotte und philosophischen Fragen in einer Space-Seifen-Oper konfrontiert werden.

Edit: Weiteres Star Trek brauche ich dann auch nicht gucken. Strange new Starfleet Academies spare ich mir. Ich bin schlicht nicht mehr das Zielpublikum.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 19.01.2026 | 11:10
In Bezug auf die Kritik hatte ich bereits beim schauen der ersten Folge festgestellt das die Anti-Woke-Brigade sich daran abreiben wird.

Was die Gründe angeht. Die Serie hat eine weibliche Captain die einen eigenen Kopf hat, und männlichen Vorgesetzten widerspricht. Dazu entwürdigt sie mit ihren Sitz den Captains Chair und beleidigt damit quasi Shatner und Stewart persönlich. In Bezug auf die Story haben die die gleiche Sichtweise wie
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Ohne die Fähigkeit das zu akzeptieren wie die Serienfigur es letztlich macht

Man hat dann mit der Jem'Hadar einerseits ein weibliche Wesen einer Rasse die in DS9 noch nur aus Männern bestand. Wobei ignoriert wird das sie halb Jem'Hadar ist und die Jem'Hadar irgendwie n Weg zur Reproduktion.gefundrn haben müssen.
Dann wird der Charakter von einer Schwarzen Schauspielerin gespielt (DEI). Plus sie denken das der Charakter fett ist weil sie nicht kapieren wie so große Brüste mit der Uniform und halt Körpernfungieren. Sieht halt nicht wie DOA Animefiguren aus.

Dann gab es eine Science oder Medic Officer die einerseits weibliche war und andererseits dick. Halt mehr so "Scotty dick" aber halt Dick.

Bei den Schülern ist Caleb zwar buff und attraktiv aber halt Schwarz. Der Klingone ist ihnen wiederum zu hänflich und erdreistet sich Biologie/Arzt sein zu wollen (quasi Soy Klingone)..Das beide Männer von der Jem'Hadar in den Senkel gestellt werden hilft nicht.

Sam wiederum ist Schwarz, für Anti-Woke zu dick und die Ftisur wird bei denen gar nicht gehen.

Dann gibt es so Sachen wie Officer / Kadetten im Hintergrund oder mit MiniRollen die im Rollstuhl unterwegs sind oder rundlich.

Plus der Bösewicht ist aus deren Sicht nur männlich und weniger attraktiv weil halt Mann.

Dann sind da Mini-Sachen wie das Captain eine...eigene Frisur hat. Das das da Sachen sind wie
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. Macht zwar Sinn aber sowas stört die nicht. Und hätte sie das mit dem Schiff nicht gemacht wäre es auch nur n Zeichen ihrer Inkompetenz/Weiblichkeit.

Die Serie ist so ziemlich der Alptraum für Konservative/Anti-Woke und ein Traum für Content Creators in dem Bereich.

[Ist meine Vermutung, ich habe mir nich kein Drinker, Quartering etc Vid zu angesehen, weil ich da den Nerv nicht zu hatte. Jessie Gender wo ich guckte hat sich nicht so sehr drüber ausgelassen]

In der zweiten Folge hat man dann
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Bei normalen Star Trek Fans wo es nicht mögen denk ich liegt es viel dran das sie ein bis drei Generationen "zu alt" für die Zielgruppe sind 😅
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 19.01.2026 | 16:30
In Bezug auf die Kritik hatte ich bereits beim schauen der ersten Folge festgestellt das die Anti-Woke-Brigade sich daran abreiben wird.
Ja, weil Star Trek ja noch nie woke war.  ~;D
Dazu entwürdigt sie mit ihren Sitz den Captains Chair und beleidigt damit quasi Shatner und Stewart persönlich.
Das sie sich so einkuschelt wie auf einer Couch fand ich auch sehr unpassend, die andere Szene? Nun ist ein recht normaler Tick würde ich sagen.

Man hat dann mit der Jem'Hadar einerseits ein weibliche Wesen einer Rasse die in DS9 noch nur aus Männern bestand. Wobei ignoriert wird das sie halb Jem'Hadar ist und die Jem'Hadar irgendwie n Weg zur Reproduktion.gefundrn haben müssen.
Dann wird der Charakter von einer Schwarzen Schauspielerin gespielt (DEI). Plus sie denken das der Charakter fett ist weil sie nicht kapieren wie so große Brüste mit der Uniform und halt Körpernfungieren. Sieht halt nicht wie DOA Animefiguren aus.
Streng genommen bestand sie aus DS9 aus Männern und Frauen gleichzeitig weil Jem'Hadar Hermaphroditen sind.(Wusste ich auch nicht bis ich heute nach Memory Alpha geleitet wurde)


Sam wiederum ist Schwarz, für Anti-Woke zu dick und die Ftisur wird bei denen gar nicht gehen.
Die Holokadettin? Da hat sich ein Kumpel auch aufgeregt, weil: Wer baut sein "Kind" nicht so attraktiv wie möglich wenn man es kann?  :o
Ich mag das Chardesign, iwi, fröhlicher Moppel ist zwar ein Klischee aber nicht so exrem nervig, da stört mich das aufgeblasene Drama um Caleb mehr.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 19.01.2026 | 16:55
Ich persönlich nochte ihre Behandkung des Stuhls quasi eine etwas variables Riker Manöver 😅

In  Bezug auf die Jem'Hadar gibt es im DS9 eine Szene wo sie erklären das es keine Frauen gibt, weil sie alle von den Founders (?) geklont werden.
Wobei das vor über 400 Jahren war und die Natur "einen Weg gefunden" habenmuss. Sind ja auch quasi Echsen xD
Selbst wenn sie einen Klonkasten haben kann ja ein Jem'Hadar einfach eine Kind mit einer Klingonin machen. Wenn die nu nicht auch impotent sind. 😅

Joah, das ganze Drama um die Anzahl Frauej, Figur ist imho aufgeblasen um ihre Outragemachine zu füttern. Es ist halt nur ansehbar. Ich denke nicht das es eine Option für die Serie gab dem zu entkommen. Also wenn ST nicht plötzlich WH40k wird.

Letztlich siehtbes wohl auch so aus als würde sie von Paramount dank ser Skydance nach den zwei versprochenen Staffeln (wovon die zweite gerade gemacht wird) umgeaxt :/
Vielleicht nicht wenn sie zu einen phänomen wird.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 19.01.2026 | 17:13
In  Bezug auf die Jem'Hadar gibt es im DS9 eine Szene wo sie erklären das es keine Frauen gibt, weil sie alle von den Founders (?) geklont werden.
Wobei das vor über 400 Jahren war und die Natur "einen Weg gefunden" habenmuss. Sind ja auch quasi Echsen xD
Selbst wenn sie einen Klonkasten haben kann ja ein Jem'Hadar einfach eine Kind mit einer Klingonin machen. Wenn die nu nicht auch impotent sind. 😅
Ja, ich dachte auch alles Kerle, und das Nummer 1' Papa halt eine Klingonin geschwängert hat, was nun nicht so extrem unglaubwürdig ist. Aber laut einem Interview mit einem der Schreiber scheinen es wohl Hermaphroditen zu sein.   https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Jem%27Hadar?fbclid=IwY2xjawPbI-pleHRuA2FlbQIxMABicmlkETEwRkxVeFFDckI1T3N2Z0tKc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHpfE5Ld-L8UJa37Ab7F2aAD93lrRvwpOp28E5PpuEas_bA4GA0QKwZxodUGi_aem_FLVmmd11yhamRsTnvGwhTw direkt bei den "Quick answers".
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Meldread am 19.01.2026 | 17:17
Puh, was bin ich froh, dass es noch andere gibt, denen die Serie gefallen hat.  ;D

Nach den ganzen niederschmetternden Kritiken war ich zunächst skeptisch. Es ist jetzt zwar kein Meisterwerk im Star Trek Universum aber es gibt definitiv schlechteres und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ich fand es drollig, wie sich unser Captain in seinen Stuhl kuschelt und gerne barfuß rumläuft. Das Verhalten ergibt sogar Sinn, denn die Gute ist Lanthanitin, also schon seeeehr alt. Da trägt man vermutlich eine gewisse Gelassenheit in sich und geht beschwingter durchs Leben.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 19.01.2026 | 17:19
Nach den ganzen niederschmetternden Kritiken war ich zunächst skeptisch. Es ist jetzt zwar kein Meisterwerk im Star Trek Universum aber es gibt definitiv schlechteres und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ich fand es drollig, wie sich unser Captain in seinen Stuhl kuschelt und gerne barfuß rumläuft. Das Verhalten ergibt sogar Sinn, denn die Gute ist Lanthanitin, also schon seeeehr alt. Da trägt man vermutlich eine gewisse Gelassenheit in sich und geht beschwingter durchs Leben.
Außerdem ist sie winzig und der Stuhl sehr groß, kein Wunder das sie die Beine mal unterschlägt, Lediglich die Lesecouch war mir ein Ticken zu viel.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 19.01.2026 | 17:49
Wobei die Lesecouch doch in ihrem Quartier war, oder nicht? Imho kann sie da voll "faule Katze mässig" drauf abgehen 😅
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 21.01.2026 | 15:45
Wobei die Lesecouch doch in ihrem Quartier war, oder nicht? Imho kann sie da voll "faule Katze mässig" drauf abgehen 😅

Nö, das war der Captainschair, hab extra nochmal nachgesehen.

Zitat
Dann wird der Charakter von einer Schwarzen Schauspielerin gespielt (DEI). Plus sie denken das der Charakter fett ist weil sie nicht kapieren wie so große Brüste mit der Uniform und halt Körpernfungieren. Sieht halt nicht wie DOA Animefiguren aus.
Fett ist sie imho nicht, sie steht halt dauernd neben dem sehr zierlichen Captain, oder den topfitten teilweise recht dünnen Teenies. Da trägt so eine normale Figur doch auf.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Inquisitor_Majoris am 21.01.2026 | 20:39
Ist das wirklich keine Parodie von Star Trek?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 21.01.2026 | 21:39
Ist das wirklich keine Parodie von Star Trek?
Im Internet wurde der Verdacht geäußert, dass es Rage Bait sein könnte, aber ich glaube, die Macher meinen es ernst.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 22.01.2026 | 13:12
Dazu entwürdigt sie mit ihren Sitz den Captains Chair und beleidigt damit quasi Shatner und Stewart persönlich.
Hab jetzt nur das Drinker Video gesehen (nach Picard Staffel 1 tu ich mir erstmal kein Start Trek mehr an) aber sorry als Kapitän ein Schiffs in einer militärischen Organisation (oder generell als Führungsperson in jeglicher Art von Organistaion) geht sowas echt nicht.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 22.01.2026 | 13:30
Also ich schaue gerade nochmal TOS durch (besser als das lahme Recycling von TOS-Plots in SNW) und da lässt sich Kirk auch schonmal auf der Brücke massieren, weil er Rücken hat. Wenn das die Würde des Captain's Chair nicht beschädigt, dann geht etwas lockerer dasitzen imo auch OK.  ;)

Nicht dass der Drinker oder sein hirntotes Zielpublikum schon jemals eine der älteren ST-Serien gesehen hätten.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 22.01.2026 | 13:37
Das hier würde ich nicht mehr als Sitzen bezeichnen.

(https://www.denofgeek.com/wp-content/uploads/2026/01/star-trek-starfleet-academy-holly-hunter-chair-sprawl.jpg?resize=768%2C432)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 22.01.2026 | 13:49
...aber sorry als Kapitän ein Schiffs in einer militärischen Organisation (oder generell als Führungsperson in jeglicher Art von Organistaion) geht sowas echt nicht.

Dann schau dir bloß niemals britische Marschälle wie Montgomery oder Wellington an, wie leger die ihren Job absolviert haben. Oder diverse japanische Admiräle im 2. Weltkrieg.
Unsere Klischees über militärischen Führungsstil sind generell Quatsch.

Was viiiiiel idiotischer war, aber da hat sich komischerweise noch nie jemand drüber aufgeregt: USS Enterprise Brückencrew funkt Captain in seiner Kajüte an, um irgendeine katastrophale Situation zu melden. Anstatt sofort kurz und knapp zu sagen, was los ist, werden komplette Entscheidungsminuten vetrödelt, weil die Luschen von der Brücke auf die Frage, was konkret los sei, mit einem pseudodramatischen "Am besten schauen Sie sich das hier selbst an." beantworten.

SOWAS würde zur sofortigen Degradierung und Ablösung führen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 22.01.2026 | 14:03
Was Kwüteg sagt. Und die Sternenflotte ist nochmal deutlich weniger formal, wenn da ein(e) Captain den Job ordentlich macht, ist relativ egal, wie sich dann gegenüber ihrer Crew präsentieren (siehe auch: das Roddenberry-Zitat in Bezug auf Picards' Glatze).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 22.01.2026 | 14:07
Was viiiiiel idiotischer war, aber da hat sich komischerweise noch nie jemand drüber aufgeregt: USS Enterprise Brückencrew funkt Captain in seiner Kajüte an, um irgendeine katastrophale Situation zu melden. Anstatt sofort kurz und knapp zu sagen, was los ist, werden komplette Entscheidungsminuten vetrödelt, weil die Luschen von der Brücke auf die Frage, was konkret los sei, mit einem pseudodramatischen "Am besten schauen Sie sich das hier selbst an." beantworten.
Ja, das ist so ein nerviger Star-Trek-Trope viel zuviel gebabbel für die Beschreibung eines Problems. Eigentlich müsste es für alles einen grundlegenden Fehlercode geben, der einfach durchgegeben wird.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 22.01.2026 | 14:11
In  Bezug auf die Jem'Hadar gibt es im DS9 eine Szene wo sie erklären das es keine Frauen gibt, weil sie alle von den Founders (?) geklont werden.
Wobei das vor über 400 Jahren war und die Natur "einen Weg gefunden" habenmuss. Sind ja auch quasi Echsen xD

Jem'Hadar stammen quasi aus der Retorte. Damit dürfte eine Veränderung der DNA für die Founder quasi ein Kinderspiel gewesen sein. Einfach die notwendigen Gensequenzen aktivieren oder einbauen.

Ich finde Lura Thok jedenfalls grandios. Ich möchte kein Kadett bei ihr sein, aber als Starfleet Offizier ist sie einfach cool.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 22.01.2026 | 14:12
Für mich war schon irgendwie klar, dass das nix ist als ich erfahren hab, dass die wohl in der DISCO-Zeitlinie spielen soll. Discovery hat für mich aus vielen Gründen nicht funktioniert, ich mag schon die Glas-Chrom-Disco-Optic (das Kürzel passt wie Faust aufs Auge) nicht und die cheesy Charaktere und Attitüden sind nicht das, was mich bei Star Trek immer fasziniert hat (ich kam schon auf Neelix nicht klar beim VOY-Rewatch  ::) )

AAABER - ich bin ja auch nicht Zielgruppe. Und das ist ok so. Man muss nur mal überlegen, was Star Trek (TOS) für das Publikum der ausgehenden 60er für eine Zumutung für das durchschnittliche Publikum war! Meine Mutter war Fan der ersten Stunde und musste sich die TV-Zeit für "diesen Müll" hart erkämpfen und das bei ihrer Oma gucken, weil ihre Eltern das nicht erlaubt haben.
Wenn eine ST-Serie also alle ü40 auf unterschiedliche Arten herausfordert... dann ist das erstmal nix Schlechtes  8) Wenn sie es dann aber noch schaffen, interessante Plots mit frischen Ideen ohne hanebüchenden Mary Sue-Zeitreise-Pseudoparadoxa sondern sich mal auf die Ur-Ideen besinnen würden, dann könnte das was werden.
Allein, was ich so gesehen hab wirkt mehr wie so ein SciFi-gefärbtes Teenager-Quatsch-Drama - aber s.o.: Ich brauch das ja nicht gucken.

@Starfleet-Militärzeugs: So als unbedarfter Zivi ohne tiefe Ahnung von militärischen Protokollen und Hierachien kam mir Star Trek nie besonders akkurat vor, was die Darstellung von einer militärisch geführten Organisation angeht - bis hin zu regelrecht inkompetent! Das ist aber halt auch nicht das Thema, es ging immer eher um den Aspekt des Entdeckens und Vordringens in neue, gefährliche Bereiche "to explore strange, new worlds... to boldly go"
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 22.01.2026 | 14:58
Na gut, ich versuche freundlich zu bleiben...

Ich finde den Inhalt von STA intrinsisch zum Haareraufen dämlich, stellenweise peinlich, im Detail dystopisch, respektlos dem großen Franchise gegenüber und ethisch mehr als fragwürdig.
Erst danach kommen Themen wie "woke", "toxisch" etc. auf.

Ich sehe da kein Star Trek, sondern sowas wie "Retards in space, written by retards, based on a retard's plot..." Viele Elemente sind Vollkatastrophen und die Eastereggs können nicht besänftigen, wenn das Franchise explizit in den Mülleimer geworfen wird.

Mein Fazit bisher: Sondermüll. Die Talente der Serie liegen immerhin klar bei den Visuals, bezüglich des Writers Room's nehme ich keine wahr. Immerhin tritt Becky Lynch als Teil der Crew auf. It's something.

(Ein Schauspieler bat in einem Interview darum der Serie Zeit zu geben, um sich zu entwickeln ... ich kann ihn jetzt verstehen (hust).)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 22.01.2026 | 16:11
@Starfleet-Militärzeugs: So als unbedarfter Zivi ohne tiefe Ahnung von militärischen Protokollen und Hierachien kam mir Star Trek nie besonders akkurat vor, was die Darstellung von einer militärisch geführten Organisation angeht - bis hin zu regelrecht inkompetent! Das ist aber halt auch nicht das Thema, es ging immer eher um den Aspekt des Entdeckens und Vordringens in neue, gefährliche Bereiche "to explore strange, new worlds... to boldly go"
Aber selbst wenn man das mit dem Militär mal ignoriert, wie angebracht würdest du es finden wenn sich dein Chef in einer Besprechung so wie oben in seinen Sessel legen würde. Oder wenn dass ein Lehrer vor seiner Klasse macht?

Wie gesagt ich hab die Folge nicht gesehen (und plan es auch nicht) aber so ohne Kontext wirkt das schon sehr merkwürdig auf mich.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 22.01.2026 | 16:35
Mein Geographie-Lehrer hat früher Unterricht gehalten, während er Kopfstand auf dem Lehrerpult gemacht hat (war auch Sportlehrer, und in seiner Jugend in der Auswahl für die olympische Leichtathletikmannschaft).  ;D
Hat der Qualität seines Unterrichts nicht geschadet.

Wie meine Chefin während der Teams-Calls dasitzt weiß ich nicht, es wäre mir ehrlich gesagt aber auch egal.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 22.01.2026 | 16:38
Aber selbst wenn man das mit dem Militär mal ignoriert, wie angebracht würdest du es finden wenn sich dein Chef in einer Besprechung so wie oben in seinen Sessel legen würde.
Wobei das wohl eher während Flugroutine ist und nicht während einer Besprechung. Da sie im Idealfall nur herumsitzt und die Crew ihre Arbeit macht wieso nicht?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 23.01.2026 | 00:25
Ich finde das beharren bei Star Trek auf militärische Prozedur etwas sehr merkwürdig?
Die Serie hat auf mich nie den Eindruck gemacht das sie auf die Darstellung eines militärisch strikt funktionierenden Schiff mit entsprechender Hirarchie wertlegt. Zumal in Starfleet Academy die Föderation nochmal deutlicher das War College von dem Ausbildungsbereich für Sternenflotten Offizieren getrennt hat.

Daneben hat sich Holly Hunter auch recht konkret dazu geäußert das ihre Behandlung des Stuhls durchaus volle Absicht war bzw. ist:
https://www.denofgeek.com/tv/holly-hunter-chancellor-ake-why-she-sits-like-that/ (https://www.denofgeek.com/tv/holly-hunter-chancellor-ake-why-she-sits-like-that/)
(Da ist auch das Bild her, das nach meiner Erinnerung mehr ein Promo-Shot sein müsste)

Sie rollt sich halt tatsächlich so faule Katze mäßig über den Sessel. Neben dem Umstand das der Charakter ja eigentlich erstmal kein Captain sein mochte, weil sie fand das die Föderation zwischenzeitlich ziemlich moralisch verkommen war.

Nu und zumindest in den ersten beiden Episoden auch nur dann wenn es keine Mission bzw. keine ernste Situation gibt. Also ab davon wo sie dem Bösewicht-Pirat mit einer Rückwärtsrolle auf den Sessel ausweicht.


Rein optisch habe ich ein kleines "Danke Lord" Richtung Himmel geschickt als nach den ersten 23 Minuten der ersten Episode endlich so das Licht eingeschaltet wurde und die Farbsättigung hochgedreht. Sogar ohne das man gleich von Lensflares angefallen wird. Wenn Star Trek nicht mehr bunt & sauber sein darf, was den dann?
Es ist ja jetzt nicht so als wäre TNG oder TOS besonders dark, farbarm oder dreckig gewesen. Auch Voyager nicht. Oder SNW.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 23.01.2026 | 07:06
Episode 3 ist da. Ja, es gibt einen "Streit" zwischen War-College und Academy aber mir scheint, dass genau wie beim "Streit" zwischen Caleb und Darem beide Seite letztlich zueinander finden werden. Meine Frau liebt übrigens Lura Thok.

PS: Ich glaube nicht unbedingt das die Zielgruppe eine Altersfrage ist. Wir sind beide ü50 und finden die Serie klasse.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 23.01.2026 | 10:07

Ich finde das beharren bei Star Trek auf militärische Prozedur etwas sehr merkwürdig?
Die Serie hat auf mich nie den Eindruck gemacht das sie auf die Darstellung eines militärisch strikt funktionierenden Schiff mit entsprechender Hirarchie wertlegt. Zumal in Starfleet Academy die Föderation nochmal deutlicher das War College von dem Ausbildungsbereich für Sternenflotten Offizieren getrennt hat.

Star Trek ist an sich doch voll von militärischen Aspekten. Die Sternenflotte ist das Militär der Föderation. Manche Mitgliedswelten haben nebenbei noch zusätzlich eigenes Militär. Es wimmelt in Star Trek generell doch nur so von Militärs, vom Chief bis zum Admiral. "Ja, Sir." "Aye, Captain/Commander etc." "Captain sowieso auf die Brücke!" "Lt. Worf zu Transporterraum zwei"! Es gibt Prozeduren, regelmäßige Fitnesstests, Schieß- und Kampfübungen. Die Sternenflotte hat aber mehr Aufgaben als eine Armee oder eine Flotte in der Realität. Sie führt nicht nur Kampf- und Peace Keeping Missionen durch, Patroullien und Hilfsmissionen, sondern auch Forschungsaufträge und diplomatische Missionen aus. Also, ist da auch mehr diplomatisches und wissenschaftliches Personal dabei. Im Kriegseinsatz, z.B. gegen die Klingonen oder das Dominion nimmt der Kriegsaspekt mehr Raum ein. Das wurde in den verschiedenen Serien und Filmen schon zig mal gezeigt. Selbst STA ist voll von Militärs.

Die Unterscheidung zwischen der Sternenflottenakademie und dem "War College" ist eine Erfindung von STA. In meinen Augen ist das ein Plotdevice, welches keiner "Post-Burn-Situation" (die Burn-Sache ist ohnehin ein eigenes Faß) geschuldet ist, sondern weil man die Akademie in gut und böse aufteilen wollte. Das War College ist wie das böse Haus in Hogwarts. In der Post-Burn-Situation müsste die Kriegsgefahr sogar relativ hoch sein, so dass die Trennung und das weniger Wert legen aufs Militär bei Academy vs War College noch weniger Sinn macht.


Zu Ake:
Ich wende mich gar nicht gegen die schauspielerischen Leistungen der Darstellerin, auch nicht gegen die der anderen Darsteller, sondern gegen das Design ihrer Figuren.

Ein Captain ist die hierarchisch oberste Person auf einem Schiff. Diese Person trifft im Zweifel Entscheidungen, über Leben und Tod. Ein Captain ist eine Autoritätsperson, zu der die anderen aufschauen und ein Captain muss Vertrauen und Kompetenz erwecken und das auch zeigen. Ake tut nichts davon, weil sie ist nichts davon ist.
Sie ist auch nicht exzentrisch, sondern wurde als anti-autoritäre Figur designt. Kann man vielleicht bei den Marquis machen, aber ein Sternenflottenschiff ist kein Piratenschiff. Und ein Akademieschiff erst recht nicht.

Kirk, Picard, Sisko, Janeway und Archer haben alle Tugenden, Fähigkeiten und Verhaltensmuster die einen Sternenflotten Captain ausmachen. Auch Lorka und Pike, als Vertreter des neueren Star Treks, sind absolut ernstzunehmende Führungskräfte. Sie sind Captains. Alle nehmen die Position des Captains ernst. Sie nehmen die ihnen "anvertrauten Leben" ernst und zeigen es auch. Sie setzen sich nicht doof auf den Stuhl, sondern sind konzentriert bei der Sache. Sie gehen auch nicht barfuß herum, weil das die Moral und Disziplin schädigt, die lebenswichtig auf einem Raumschiff innerhalb einer Militärstruktur ist. Die Figur Ake ist als anti-autoritäre Phantasiefigur der Autoren aber dazu verdammt, es anders zu machen.

Zitat
“The character is over 415 years old, so she’s lived an enormous amount of life. That affords her a unique perspective on everything,” Kurtzman said. “And because she was a mother and she lost a child, it gives her a unique perspective on what it means to raise the kids of Starfleet Academy, which also qualifies her to be a great chancellor. So, she’s a captain who is happy to walk around the bridge without shoes on, but the minute the chips are down, and something really goes wrong, she takes that chair with real authority.”

Nein, da gibt es keine "echte Autorität". Kurtzman beweist hier dass er entweder keine Ahnung oder bösen Willen hat oder eine politische Agenda ausdrücken will. (Vielleicht auch eine Mischung aus allem?)
Zu einem solchen "Captain" schaut niemand auf. Niemand vertraut darauf, dass die Figur Ake kompetente Kommandoentscheidungen trifft. Sie verdient sich dieses auch Vertrauen nicht. Der einzige Grund warum überhaupt jemand auf sie hört, ist, weil der Plot, weil Kurtzman, es so will. Die Figur trägt das aber nicht.

Zum Problem gehört auch die Spezies der Figur. Die Lanthaniten scheinen extra so designt um ausfallend zu sein und gleichzeitig den Konsequenzen auszuweichen: Ich kann jeden Quatsch sagen und jeden Unsinn machen den ich will und wenn dann jemand kommt und mich zurechtweist oder ich eine Konsequenz tragen muss, kann ich einfach sagen dass ich 400 Jahre alt und unendlich erfahren bin, das alles gelassen sehe und ich aufgrund alldem natürlich im Recht bin und der Plot will es dann auch so! Ätsch!
Was für ein Figurendesign auf Kindergartenniveau! Und sowohl Pellia aus SNW als auch Ake sind genau so und werden genau so verwendet. Da hilft es auch nicht mehr, der Figur Ake per Plotdevice einen vermeintlichen Fehler aufzudrücken, dass sie ein Kind von seiner Mutter getrennt hat und sie dies in eine Krise stürzte.


Vielleicht ist an dem Ganzen doch mehr dran, weil...

...STA eine besonders interessante Gesellschaftskritik des aktuellen Amerika sein könnte? Star Trek hat ja immer wieder das Thema Gesellschaftskritik in verschiedenen Serien und Episoden aufgenommen und vielleicht will STA da seinen Beitrag leisten - zur aktuellen Situation in den USA.

Zum einen haben wir die Thematik der Mutter-Kind-Trennung, etwas was auch ICE getan hat. Dann haben wir stark mangelhaftes Führungspersonal, wie Ake oder die Jem'hadar, und jede Menge und Dummheit und das gelegentliche F*** you!

Früher nahm die Sternenflottenakademie nur die Besten auf. Die Tests waren schwer. Selbst Wesley Crusher, der schon sehr erfahren war, hat den psychologischen Teil des Aufnahmetests nicht beim ersten mal geschafft.
Bei STA gibt es jetzt Kadetten die am ersten Tag ihren Kommunikator verschlucken ... und der Holodoc resigniert fragt: "Schon?" Also, ja, es muss häufiger in STA passieren...

Die Fettleibigkeit der Figuren (ich darf das sagen, ich bin selber fett!) könnte auch ein Spiegel auf das übergewichtige Amerika sein. In diesem Fall wäre es auch überflüssig danach zu fragen, wie denn übergewichtige Figuren in z.B. genormte Raumanzüge passen, oder wie lange sie einen Sprint schaffen oder Treppen hochrennen können (ich musste bei der Szene schmunzeln) und dann wären da noch Jeffrysröhren und anderes...


Vielleicht ist da doch nicht mehr dran
Mein Gefühl sagt mir, welchen Anteil diese Aspekte auch spielen mögen, bei STA geht es um was anderes. Es will eine Art progressive Positivity Message loswerden. Es macht nichts wenn so dumm bist, um deinen Kommunikator zu verschlucken, du kannst trotzdem zur Sternenflotte und in den Weltraum fliegen. Es macht auch nichts wenn du übergewichtig bist, du kannst trotzdem so wie du bist Astronaut werden. Es macht auch nichts, wenn du kommandierst als wärst du Pippi Langstrumpf, du kannst trotzdem ein echter und respektierter Captain sein. Das ist das größte Problem von STA: die Plausibilität.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 23.01.2026 | 11:38
Zum Problem gehört auch die Spezies der Figur. Die Lanthaniten scheinen extra so designt um ausfallend zu sein und gleichzeitig den Konsequenzen auszuweichen: Ich kann jeden Quatsch sagen und jeden Unsinn machen den ich will und wenn dann jemand kommt und mich zurechtweist oder ich eine Konsequenz tragen muss, kann ich einfach sagen dass ich 400 Jahre alt und unendlich erfahren bin, das alles gelassen sehe und ich aufgrund alldem natürlich im Recht bin und der Plot will es dann auch so! Ätsch!

Exakt deshalb ging mir Pelia schon hart auf die Nerven! Und das, obwohl SNW für mich ansonsten ganz gut funktioniert: Sie ist effektiv Pippi Langstrumpf in Space und damit ein riesiger Bruch der Atmo, der Färbung der ganzen Geschichte, dass eigentlich keine dargestellte Reaktion auf sie irgendwie glaubhaft wäre. Deine These mit maximaler (bis ins toxische) aufgedrehte Positivität klingt für mich plausibel, dafür spricht, das Pelia imho faktisch nie eine negative Reaktion zu ihrer sozialen Umgangsform erfährt, alle nehmen sie gelassen hin. Da muss man sich schon fragen, warum überhaupt noch irgendwer irgendwie bei irgendwem noch anecken können soll..? Wo maximale Individualität gelebt wird, kann eigentlich keine Abweichung (auch nicht die drastischen) ein Grund dafür sein, irgendwie ausgeschlossen oder feindlich zu reagieren. Letzten Endes führt das jegliche Antagonisten ad absurdum.

Ich merk immer mehr, ich sollte mir STA wirklich nicht angucken  ~;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 23.01.2026 | 11:49
Habe ja einen ganz einfachen Grund, von den Trailern abgetörnt zu sein: Lauter junge, schöne Menschen, und der Bösewicht ist ein ungewaschener, unrasierter Pirat? Und dann noch das megamilitaristische Rumgeblaffe im Trailer? Und die "Hauskonkurrenz", die ich schon im Harry-Potter-Franchise sowas von zum Abgewöhnen fand? Sorry, aber diese hypercleane Mukkibuden-Ästhetik kann mir echt gestohlen bleiben.

Bei mir ist inzwischen eher das Bild entstanden, dass da zwar "woke" Codes bedient werden, die politisch aber wahrscheinlich völlig entleert sind. Ist natürlich auch ein hartes Urteil nach ein bisschen Trailern und Threadlektüre, aber wirklich, auf das, was ich da sehe, kann ich zum größten Teil gar nicht.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 23.01.2026 | 11:52
Aber selbst wenn man das mit dem Militär mal ignoriert, wie angebracht würdest du es finden wenn sich dein Chef in einer Besprechung so wie oben in seinen Sessel legen würde. Oder wenn dass ein Lehrer vor seiner Klasse macht?

Das kann ich völlig untheoretisch beantworten: meine Bundeswehreinheit hatte zwei nacheinander folgende Chefs. Der erste war ein völlig unkonventioneller Kasper, der genau solche Posen gemacht hatte, der zweite war ein Vertreter der Pete-Hegseth-Schule des Militärballetts (also: korrekt getragene Uniform und vorgeschrieben Haltung sind das A&O).

Unter dem ersten haben wir in etlichen Manövern alle anderen weit punktemäßig überholt, unter letzterem waren wir höchstens nur noch Durchschnitt.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 23.01.2026 | 11:59
Aber selbst wenn man das mit dem Militär mal ignoriert, wie angebracht würdest du es finden wenn sich dein Chef in einer Besprechung so wie oben in seinen Sessel legen würde. Oder wenn dass ein Lehrer vor seiner Klasse macht?

Ich hatte einen Chef, der mit seinem Stuhl geworfen hat - und ich kam mit ihm gut aus und er war fachlich kompetent.
Ich hatte eine Chefin, die definitiv zu kurze Kleider trug und im Sommer die Füße im Fußbad unterm Schreibtisch hatte - die hat ihr Team aber super geführt und uns den Rücken gestärkt.
Ich hatte einen formell korrekten, adretten Chef - der im Kumpelton unbezahlte Überstunden nahegelegt hat.

Ich hab schon lange angefangen, äußeres Erscheinunsbild und seltsame Marotten in Zusammenhang mit Kompetenz zu denken. Ist in der IT aber auch ne verbreitete Erkenntnis, denke ich  ;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 23.01.2026 | 13:09
Die Eroffnungsreden die mir in Erinnerunggeblieben sind waren:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise.  Its five-year mission: to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before."

Sowie:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise. Its continuing mission: to explore strange new worlds; to seek out new life and new civilizations; to boldly go where no one has gone before!"

Es waren definitiv keine Serien die auf Kanpf und Krieg aus waren und die jeweiligen Konflikte liefen eher nebenher als das es ein Fokus war. Admirale waren häugig Antagonisten, so sehr das es in Lower Decks aufgegriffen wurde. Nu und die Brücke, gerade bei TNG, war jetzt auch nicht preussisch diszipliniert und hart durchstrukturiert. Selbst Pucards Abneigung gegen Kinder auf der Brücke ist letztlich gefallen.

Imho Serien welche den militaarischen Aspekt aufgefriffen haben, haben den stark kritisiert wie DS9, sind eher allgemein durchgefallen wie ENT oder haben sich auf besseren besonnen wie Disco nachdem WH50k-Gedächtnis Austritt der ersten beiden Staffeln.

Naja und was merkwürdige Gestalten auf der Brücke oder im Team angeht. Ein Security Chef mit Wut- und Identitätsproblemen oder eine Person die im sexy Outfit auf der Brücke sitzt und offebsichtliche Gefühlslagen verkündet sind nun imho nicht so Ausgeburten eines preussischen Militaärethos.
Also bevor jetzt der gelgentliche Besuch vom Trikstergott kommt oder ich über Nelix nachdenken muss

Leute die behaupten das es bei Star Trek so primär um Militär und Krieg geht sind mir ähnlich suspect und können mir gerne vom Laib bleiben wie jetzt Leute wo denken das man bei VtM Runden den Vergewaltigungsaspekt von Vampiren betonen sollte.

Was die Trennung von War College und Academy angeht, im Kern ist es nicht weniger absurd wie die Trennung von Starfleet und Section 31. Respektive bietet es im Kern eine Erklärung dafür wie die Flotte ein richtiges Militär hat wenn man bei allen Schiffen die bis dahin im Vordergrund primär den Forschungsfaktor hat. (Wobeinich ENT rausnehme, weil ich das eher weniger guckte)


Und das ist dann jenseits des Umstands das die typischen Meckerer tapfer essenzielle Aspelte ignorien. Also so "Kleinigkeiten" wie das die Akademie nach über 400 Jahren und einem karaklysmischen Ereignis komplett neu gegründet wurde.
 
Nu oder so sexistischer Rotz wie das leicht dickere Frauen ein Zeichen für den Verfall der Sternenflotte seien. Wo es gerade bei TOS und später auch in anderen Serien dickere Männer (Scotty, O'Brian) gab. Vom Kirk Manöver (also Wampe einziehen) mal abgesehen. Und davon das die vermeintlich fetten Chars den Großteil der Kritiker vermutlich mit Links in Punkto Fitness, Sport und Kanpf in die Tasche stecken können.

Kulturell, das Klischee bzw die Kritik an "zu fetten Amis" gab es bereits in den 90ern, mit dem Höhepunkt von Super Size Me 2004.

Die Ansage das fetten Menschen nichts im US Milär zu suchen haben, egal ob Soldat oder Schreibtischtäter, ist von 2025 (Hegseth)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 23.01.2026 | 16:16

Ich merk immer mehr, ich sollte mir STA wirklich nicht angucken  ~;D
Doch, schau sie dir an. Aktuell ist es schlimm, aber die Serie hat ihre Potentiale. Ich hoffe, sie nehmen sie wahr und werden (sehr schnell) besser.
Es hilft einen Phaser in Griffweite zu haben, falls der Drang sich selbst zu betäuben Überhand nimmt.  ~;D



@Teylen:
Was schreibst du denn da? Vieles ist absurd oder falsch (z.B. Scotty, O'Brien). Und mit dem letzten Satz stempelst du mich sogar als MAGA-Anhänger ab. Willst du das nicht noch mal überdenken?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 23.01.2026 | 16:39
Zitat
Wo es gerade bei TOS und später auch in anderen Serien dickere Männer (Scotty, O'Brian) gab.
Scotty war in TOS nicht wirklich Dick, das war erst in den Filmen.

Und O'Brien würde ich jetzt auch nicht als Dick bezeichnen.

Zitat
Leute die behaupten das es bei Star Trek so primär um Militär und Krieg geht sind mir ähnlich suspect und können mir gerne vom Laib bleiben
Nicht primär, aber es ist trotzdem eine Militärische Organisation mit einem Gewissen maß an Disziplin. Und mit Schiffen die Schwer genug Bewaffnet sind um ganze Planeten zu verwüsten.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 23.01.2026 | 17:05
Ich nehme da gar nichts zurück.
Gerade nach den Thesen zu fetten Amis als vermeintliche Kommentierung der aktuellen amerikanischen Gesellschaft.

Wo in der aktuellen amerikanischen Gesellschaft, gerade von der aktuellen Regierung bzw. Regime, explizit das Militär dahingehend angegriffen wird, bzw eine Umgestaltung vorgenommen, bei der fette Menschen aus dem Militär raus sollen.

"Frankly, it's tiring to look out at combat formations, or really any formation, and see fat troops. Likewise, it's completely unacceptable to see fat generals and admirals in the halls of the Pentagon and leading commands around the country and the world. It's a bad look. It is bad, and it's not who we are."
Pete Hegseth, September 30th

Wer beim Anblick der dickeren Charaktere bei SFA davon fantasiert das es total unpassend für das Militär/die Zukunft sei steht da auf direkten Linie mit der US Regierung.

Scotty war in TOS nicht wirklich Dick, das war erst in den Filmen.

Und O'Brien würde ich jetzt auch nicht als Dick bezeichnen.
Ich würde auch die Charaktere die hier als dick bezeichnet werden, respektive als ein Spiegel eines fetten Amerika, nicht als dick bezeichnen.
Nun und Filme oder nicht,  ändert nichts an der Figur.

Zitat
Militärische Organisation mit einem Gewissen maß an Disziplin. Und mit Schiffen die Schwer genug Bewaffnet sind um ganze Planeten zu verwüsten.
Die Aussage der Serie war dennoch konsequent, in den Serien die ich schaute, das es Forschungsschiffe sind und man sich in einem quasi zivilen Forschungsauftrag sieht. Mit der Struktur halt weil es Schiffe sind.

Ich kann mich da nicht dran erinnern das seitens der Föderation viel auf Dekorum beatanden wurde. Ab jetzt von einer Folge wo Troi ihren Ausschnittspijama erfolgreich verteidigt. Gegenüber einem der Antagonisten Admirale.

Ich könnte es bei einer Perry Rhodan Serie verstehen, je nach Zyklus, oder wenn man bei Expanse das Erd- oder Marsmiltär in den Fokus stellt. Nu oder bei WH40k.
Zu Star Trek passt es imho nicht
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Galatea am 23.01.2026 | 17:23
Nicht primär, aber es ist trotzdem eine Militärische Organisation mit einem Gewissen maß an Disziplin. Und mit Schiffen die Schwer genug Bewaffnet sind um ganze Planeten zu verwüsten.
Diese Trennung in bewaffnetes Militär und unbewaffnete Händler/Forscher ist ein Phänomen der Neuzeit, weil die Ozean mittlerweile größtenteils sicher genug sind, dass man sich das leisten kann.

Forschungsschiffe und "interfraktionale" Händler in Star Trek müssen sich mit einer Umgebung herumschlagen, die sehr viel mehr mit den Meeren zu tun hat, mit denen sich Schiffe des Age of Sail herumschlagen mussten. Klar gab es da auch unbewaffnete Fischerboote und Binnenhändler, aber sobald es in internationale Gewässer ging war der Unterschied zwischen einem leichten Kriegsschiff, einem Handelsschiff und einem Forschungsschiff meist ziemlich unerheblich.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 23.01.2026 | 18:26
Forschungsschiffe und "interfraktionale" Händler in Star Trek müssen sich mit einer Umgebung herumschlagen, die sehr viel mehr mit den Meeren zu tun hat, mit denen sich Schiffe des Age of Sail herumschlagen mussten. Klar gab es da auch unbewaffnete Fischerboote und Binnenhändler, aber sobald es in internationale Gewässer ging war der Unterschied zwischen einem leichten Kriegsschiff, einem Handelsschiff und einem Forschungsschiff meist ziemlich unerheblich.
Die Schiffe der Sternenflotte sind aber keine Reinen Forscher, sie führen zum Teil auch Militärische Operationen aus, und stehen in Punkt der Kampfkraft den Schiffen der Klingonen, Romulanern, Cadassasianern ect. die Primär Kriegsschiffe sind in nichts nach.
Und mit diesen Schiffen wurden auch die entsprechenden Kriege gegen diese Geführt.

Zudem hat die Sternenflotte auch ein paar Reine Kriegsschiffe (wie die Defiant).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: suppenhuhn68 am 23.01.2026 | 19:06
Die Eroffnungsreden die mir in Erinnerunggeblieben sind waren:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise.  Its five-year mission: to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before."

Sowie:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise. Its continuing mission: to explore strange new worlds; to seek out new life and new civilizations; to boldly go where no one has gone before!"

Es waren definitiv keine Serien die auf Kanpf und Krieg aus waren und die jeweiligen Konflikte liefen eher nebenher als das es ein Fokus war. Admirale waren häugig Antagonisten, so sehr das es in Lower Decks aufgegriffen wurde. Nu und die Brücke, gerade bei TNG, war jetzt auch nicht preussisch diszipliniert und hart durchstrukturiert. Selbst Pucards Abneigung gegen Kinder auf der Brücke ist letztlich gefallen.

Imho Serien welche den militaarischen Aspekt aufgefriffen haben, haben den stark kritisiert wie DS9, sind eher allgemein durchgefallen wie ENT oder haben sich auf besseren besonnen wie Disco nachdem WH50k-Gedächtnis Austritt der ersten beiden Staffeln.

Naja und was merkwürdige Gestalten auf der Brücke oder im Team angeht. Ein Security Chef mit Wut- und Identitätsproblemen oder eine Person die im sexy Outfit auf der Brücke sitzt und offebsichtliche Gefühlslagen verkündet sind nun imho nicht so Ausgeburten eines preussischen Militaärethos.
Also bevor jetzt der gelgentliche Besuch vom Trikstergott kommt oder ich über Nelix nachdenken muss

Leute die behaupten das es bei Star Trek so primär um Militär und Krieg geht sind mir ähnlich suspect und können mir gerne vom Laib bleiben wie jetzt Leute wo denken das man bei VtM Runden den Vergewaltigungsaspekt von Vampiren betonen sollte.

Was die Trennung von War College und Academy angeht, im Kern ist es nicht weniger absurd wie die Trennung von Starfleet und Section 31. Respektive bietet es im Kern eine Erklärung dafür wie die Flotte ein richtiges Militär hat wenn man bei allen Schiffen die bis dahin im Vordergrund primär den Forschungsfaktor hat. (Wobeinich ENT rausnehme, weil ich das eher weniger guckte)


Und das ist dann jenseits des Umstands das die typischen Meckerer tapfer essenzielle Aspelte ignorien. Also so "Kleinigkeiten" wie das die Akademie nach über 400 Jahren und einem karaklysmischen Ereignis komplett neu gegründet wurde.
 
Nu oder so sexistischer Rotz wie das leicht dickere Frauen ein Zeichen für den Verfall der Sternenflotte seien. Wo es gerade bei TOS und später auch in anderen Serien dickere Männer (Scotty, O'Brian) gab. Vom Kirk Manöver (also Wampe einziehen) mal abgesehen. Und davon das die vermeintlich fetten Chars den Großteil der Kritiker vermutlich mit Links in Punkto Fitness, Sport und Kanpf in die Tasche stecken können.

Kulturell, das Klischee bzw die Kritik an "zu fetten Amis" gab es bereits in den 90ern, mit dem Höhepunkt von Super Size Me 2004.

Die Ansage das fetten Menschen nichts im US Milär zu suchen haben, egal ob Soldat oder Schreibtischtäter, ist von 2025 (Hegseth)

DANKE!!!  :d
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 23.01.2026 | 19:30
Die Schiffe der Sternenflotte sind aber keine Reinen Forscher, sie führen zum Teil auch Militärische Operationen aus, und stehen in Punkt der Kampfkraft den Schiffen der Klingonen, Romulanern, Cadassasianern ect. die Primär Kriegsschiffe sind in nichts nach.
Und mit diesen Schiffen wurden auch die entsprechenden Kriege gegen diese Geführt.
Der Umstand das die Forschungsschiffe einen Konflikt mit den entsprechenden Gegnern überleben ist nach meinem Eindruck kein Resultat eines durchdachten Worldbuilding wonach es Soldaten-Forscher sind, sondern mehr dem Umstand geschuldet das andernfalls TOS vorzeitig nach einer Begegnung mit den Klingonen hin wäre und Picard nach frühen Begegnungen mit Romulanern oder Borg. Wobei da auch umgekehrt ein Schuh draus ist und es pimaldaumen bis Lower Decks gebraucht hat bevor die Klingonen mal so ein Forscherschiff bekamen.

Das man dann mit der Defiant, also DS9, einen stärkeren Militär-Aspekt reinbrachte habe ich erwähnt.
Wobei ich es eher als Bestätigung sehe das man den in den Serien davor, und weitestgehend danach, bei den meisten Forscherschiffen nicht hat.

Die Erzählweise, gerade bei alten Trek, ist dennoch eher auf eine mehr zivile als militärischen Vibe.

Was dann in Bezug auf Starfleet Academy dahingehend schwankt das so getan wird als wenn die Captains Chair Behandlung der Untergang der Starfleetkultur ist, im gleichen Zug die Captain aber kritisiert würde das sie so böse die Piraten zerblasen hätte, anstelle die gefangen zu nehmen.


Ein weiterer Aspekt in Bezug auf das War College ist der zeitliche Hintergrund.
Nach meinem Verständnis hat der Burn sämtliche Dilithium betriebenen Dinge gesprengt und erstmal unnutzbar gemacht. Weshalb sich alle Überlebende so in ihre jeweiligen Ecken verkrochen haben. In Bezug auf die Föderation hat, wenn ich DISCO jetzt nicht total falsch in Erinnerung hab, ein sehr militärischer Teil der Föderation überlebt und ein kleinerer normaler. Den man dann wieder zusammen bringen mußte.

Das ist der Grund weshalb die Föderation am Anfang so radikal und brutal ist und ein Kind von seiner Mutter trennt und dann beide in einen Knast steckt. Was der Grund ist weshalb die Captain dann erstmal gekündigt hat. Weil das so komplett gegen ihre moralischen geht. Was sie auch nochmal gegenüber den bärtigen Admiral erklärt.

Dahingehend macht es meines Erachtens Sinn das der militärische Teil weiterhin eine Schule mit Fokus auf Militär hat, und sich die Starfleet damit beschäftigt wieder entsprechend viele Forscher, Wissenschaftler und Captains zusammen zu bekommen. Die halt in erster Linie rumfliegen sollen, Frieden verbreiten, neue Völker entdecken, Dinge lernen und helfen sollen. Die imho definitiv nicht dafür da sind um jetzt irgendwelche Militär-Aktionen gegen die Feinde zu machen wo der Präsident von Betazed erwähnt hat. Es liegt in dem Kontext auch nahe das gerade die MIlitärseite nicht ganz so happy mit der Föderationsseite ist.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Tele am 23.01.2026 | 19:43
Picard, Kirk, Janeway, Archer waren sich stets einig, dass sie Forscher sind, Entdecker, Pioniere. Die Figuren und die Serien waren so angelegt und auch nur so funktionieren diese Figuren überhaupt.

Wer Star Trek für Military Fiction hält und das nicht nur als Plots zum Thema Politik oder moralische Dilemmata oder Psychologie sieht, hat aus meiner Sicht zugesehen, aber nicht verstanden. Da war alles von PTBS über Genozid, "Entmenschlichung", Bürgerkrieg, Militarismus, Folter im Krieg... Aber die Figuren selbst haben sich (abgesehen von Worf und da mit Absicht) nicht als Soldaten verstanden.

Aber was wissen die Autoren schon?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 23.01.2026 | 20:21
Zitat
Der Umstand das die Forschungsschiffe einen Konflikt mit den entsprechenden Gegnern überleben ist nach meinem Eindruck kein Resultat eines durchdachten Worldbuilding wonach es Soldaten-Forscher sind, sondern mehr dem Umstand geschuldet das andernfalls TOS vorzeitig nach einer Begegnung mit den Klingonen hin wäre und Picard nach frühen Begegnungen mit Romulanern oder Borg.
Gemäß des Wordbuilds sind sie genau das. Gerade Picards Enterprise-D war sogar das Flagschiff der Sternen Flotte und (zumindest während TNG) so Ziemlich das Mächtigste Kampfschiff das die Föderation hatte.

https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Constitution_class (https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Constitution_class)

Zitat
The Constitution-class was a Federation Starship-class, Class I heavy cruiser that was utilized as premier exploratory Starfleet vessels during the mid-23rd century.

They were designed for long duration exploration and patrol missions with minimal outside support and were best known for their celebrated missions of galactic exploration and diplomacy. These starships were capable of operating on five-year mission cycles, with an operating endurance of eighteen years.

https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Galaxy_class (https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Galaxy_class)

Zitat
The Galaxy-class was a Starfleet heavy capital ship class (http://heavy capital ship class) first introduced in the mid 2360s. It was one of the largest and most powerful Federation starship classes (http://It was one of the largest and most powerful Federation starship classes) of its time, with many serving in the Dominion War.

Das sind keine reinen Forschungsschiffe, sie sind Forscher in Friedenszeiten, aber im Kriegsfall waren sie die Hauptkampfschiffe der Föderation. Und es gibt iirc mehrere Epsioden wo sie entlang der Neutralen Zone patrouillieren ö.ä..
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 23.01.2026 | 21:50
Ich habe jetzt auch die dritte Episode gesehen und bin weiterhin erfreut an Starfleet Academy.
Nicht nur, aber ein bisschen schon, weil ich mich jetzt fühle wie ein kleiner Prophet und SFA/DISCO Versteher :headbang:
(Ich wusste davor nur das es n Konflikt gibt und das Jessie Gender die Folge mochte)

Oh und besonders cool fand ich die Sache rund um,...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 23.01.2026 | 22:44
Das kann ich völlig untheoretisch beantworten: meine Bundeswehreinheit hatte zwei nacheinander folgende Chefs. Der erste war ein völlig unkonventioneller Kasper, der genau solche Posen gemacht hatte, der zweite war ein Vertreter der Pete-Hegseth-Schule des Militärballetts (also: korrekt getragene Uniform und vorgeschrieben Haltung sind das A&O).

Unter dem ersten haben wir in etlichen Manövern alle anderen weit punktemäßig überholt, unter letzterem waren wir höchstens nur noch Durchschnitt.

Gibt es bei der US-Army nicht sogar den Spruch: "Keine Einheit die eine Inspektion besteht ist Kampfbereit, keine Einheit die Kampfbereit ist besteht eine Inspektion." ?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 23.01.2026 | 23:05

Ich denke, man kann nicht behaupten die Sternenflotte wäre keine militärische Organisation. Das ist einfach nicht haltbar. Das Quellenmaterial ist da vollkommen eindeutig. Es reicht schon eine Folge irgend einer Star Trek Serie sehen, in der die Sternenflotte, bzw. deren Personal vorkommt, um das zu erkennen.

Der Dämon hat recht, wenn er schreibt dass Sternenflottenangehörige in Friedenszeiten mehr Forscher und Diplomaten sind und in Kriegszeiten mehr Soldaten. Die lernen beides und können beides. Das trifft auf bisher alle Sternenflottenoffiziere zu, aber sie bleiben Militärangehörige mit allen Rechten und Pflichten. Und selbst bei STA ist die Academy Seite militärisch organisiert.
(Ein weiterer Grund warum die Trennung in Academy und War College bei STA keinen Sinn macht. Vielmehr könnte man in der Post-Burn-Zeit das War College in Academy umbenennen und den Science und Diplomatieteil dort weiter ausbauen.)

Das Argument dass Admiräle Antagonisten waren geht völlig ins Leere, da ein Admiral ein Militär ist und wenn man ihm dienstlich untersteht und einen Rang führt man ebenfalls ein Militär in einer militärischen Flotte ist.
Daran festzuhalten dass die Sternenflotte keine militärische Organisation sei ist also auch aus dieser Perspektive Quatsch. Weder "Age of Sail in Space" noch die sexy Brückenoffiziere hebeln das aus. Natürlich gab es Ausnahmen wie Trois Kleid. Welches beim liberaleren Picard in Ordnung ging, beim formelleren Jellico aber nicht. Da musste Troi Uniform tragen. Wäre Troi kein Militär hätte sie nein sagen können und es auch getan! Kann sie aber nicht, weil sie Offizierin und damit Militärangehörige ist. Bleiben wir mal bei Troi. Später will sie die Prüfung zum "Commander" (aha!) machen und erkennt den Kern darin, dass man fähig sein muss Crewmitglieder in den Tod zu schicken und zwar per Befehl (oho!), wenn es sein muss, um z.B. das Schiff/die Crew zu retten. Solche Kommandoentscheidungen treffen nur Militärs.  Ja, richtig. Troi ist Militärpsychologin und später wird sie auch Commander.

Übrigens, das Argument die Sternenflotte sei kein militärisch organisierter Verein, weil es da nicht preussisch-militärisch zugeht, ist doch auch komplett unhaltbar. Mein Gott, seht euch doch die Serien und Filme an!! Auch hat niemand behauptet das Star Trek Military SciFi ist. Dennoch ist die Sternenflotte eindeutig militärisch organisiert.

Nu oder so sexistischer Rotz wie das leicht dickere Frauen ein Zeichen für den Verfall der Sternenflotte seien. Wo es gerade bei TOS und später auch in anderen Serien dickere Männer (Scotty, O'Brian) gab. Vom Kirk Manöver (also Wampe einziehen) mal abgesehen.
Erstmal: Niemand hat gesagt das dicke Frauen den Verfall der Sternenflotte darstellen. Vielmehr sind dicke Frauen (und Männer!) in der Sternenflotte einfach nicht plausibel und kommen in der Regel auch nicht vor. Das hat nichts mit Sexismus zu tun. Denn O'Brien war nie fett. Scotty sehr lange Zeit auch nicht. In TOS ist er nicht fett. Erst in den Filmen Teil 5 und 6 ist Übergewicht zu sehen. Das sind aber die letzten zwei Filme mit den lebenden Legenden. Scotty ist wohl noch im Dienst weil er ein Ausnahmeingenieur ist und Ende Teil 6 werden sie ausgemustert und Anfang Teil 7 fliegen sie gar nicht mehr aktiv.
Die Figuren in STA sind hingegen sehr wohl dick, nicht "leicht übergewichtig". Das es Dicke unter den Kadetten gibt geht mMn noch in Ordnung. Die können das ja in der Akademie abtrainieren. Im Abspann sieht man sogar eine Gym. Auch das SAM dick ist, schafft als Hologramm keinen Schaden. Doch fette Offiziere, wie auf der Brücke der Athena, sind auf Raumschiffen und Außeneinsätzen einfach nicht plausibel, weil es sie massiv einschränkt und sie und ihr Umfeld gefährdet.

Und davon das die vermeintlich fetten Chars den Großteil der Kritiker vermutlich mit Links in Punkto Fitness, Sport und Kanpf in die Tasche stecken können.
??? Was meinst du? Die fiktiven Figuren gegen die echten Menschen? Die Schauspieler gegen die Kritiker? Und was soll das überhaupt aussagen?


Wer beim Anblick der dickeren Charaktere bei SFA davon fantasiert das es total unpassend für das Militär/die Zukunft sei steht da auf direkten Linie mit der US Regierung.
Das ist dreierlei: ein ad-hominem,  haarsträubender Unsinn und sogar beleidigend.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 24.01.2026 | 00:17
Alles gut. Ich denke nicht das hier irgendwer irgendwen überzeugen wird. Die einen mögen die neue Serie, die anderen halt nicht. Soll doch jede Person gucken oder eben nicht gucken wollen was ihr Spaß macht.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 24.01.2026 | 01:30
Alles gut. Ich denke nicht das hier irgendwer irgendwen überzeugen wird. Die einen mögen die neue Serie, die anderen halt nicht. Soll doch jede Person gucken oder eben nicht gucken wollen was ihr Spaß macht.
Okay, dann sprechen wir doch mal über die positiven Potentiale der Serie.

Er ist zwar viel kritisiert worden, aber ich finde den Klingonen gut. Ein klingonischer Mediziner ist doch mal was frisches. Der darf gerne auch mal ruppiger werden und auch gerne mal seine Patienten verarschen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Figur das Potential zum fan favorite hat.
(Ich mochte übrigens den Gag in Episode 1 wo die Jem'hadar den Klingonen weghaut und der "Autsch" sagt, während SAM daraufhin rasch versichert das Dank unnötig sei. Das war ziemlich cartoon-haft, aber ich habe gelacht.)

Ich mag auch die Admiralstochter, obwohl das einfach nur auf Sympathie beruht. Die Figur wirkt auf mich wie die Schlauste im Team und dürfte ein ruhiger Pol der Vernunft sein, ohne an Spritzigkeit zu verlieren. Ich denke, wir haben hier Command-Material.

Der Typ der auf der Außenhülle spazieren war hat auch einiges an Potential, welches man immer dann aus dem Hut ziehen könnte, wenn Bedarf ist. Das ist aber gleichzeitig eine sehr große Gefahr, denn es verführt zu "künstlichem" Drama und Rettung per Plot-device. Es ist wichtig diese Figur nicht zum Superhelden zu entwickeln.

SAM hat als Hologramm so viele Möglichkeiten, aber die müssen auch clever ergriffen werden. Ihr Charakter sollte im Laufe der Serie "normaler", bzw. angepasster werden. Gleichzeitig gilt es auch hier sie nicht zur Superheldin mutieren zu lassen, sie aber mit ihren Stärken neue Wege gehen und neue Lösungen finden lassen. Ein großer Vorteil ist, dass sie Software ist, gleichzeitig ist das ein großer Nachteil. Mir schweben da so Bladerunner 2049ige Szenen vor, wo sie z.B. unter beschädigten Emitter leidet und eine Krisensituation bewältigen muss. So könnte diese Figur, anhand ihrer Schwächen und Stärken wachsen.

Am schwächsten sehe ich Jayden Caleb, den ich noch nicht so interessant finde. Aktuell finde ich nicht dass er Kommando-Material ist, wie zuerst suggeriert, da sehe ich wie gesagt eher die Admiralstochter. Er wird vermutlich immer wieder mit seiner Vergangenheit in Versuchung geführt werden. Ich sehe für ihn aber derzeit kein interessantes Potential.   

Edit: Name korrigiert.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 24.01.2026 | 08:51
Ich glaube du wirfst da Charaktere durcheinander. Jay-Den ist der klingonische Mediziner. Bin mir also nicht sicher wen du mit Jayden meinst.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 24.01.2026 | 09:28
Ich glaube du wirfst da Charaktere durcheinander. Jay-Den ist der klingonische Mediziner. Bin mir also nicht sicher wen du mit Jayden meinst.
Stimmt, sorry! Ich meinte natürlich Caleb.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: ComStar am 24.01.2026 | 09:42
Stimmt, sorry! Ich meinte natürlich Caleb.

Kann passieren.
Ist aber immer ein gutes Zeichen wenn die Charaktere einer Serie so uninteressant oder unsympathisch sind, dass man sich nicht mal ihren Namen merken möchte. Ich weiß bis heute noch nicht wie die ganzen Pappautsteller bei Discovery heißen. Die waren mir alle so unfassbar egal, dass davon echt niemand hängen geblieben ist.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 24.01.2026 | 11:36
Denn O'Brien war nie fett. Scotty sehr lange Zeit auch nicht. In TOS ist er nicht fett.

Scotty war in TOS schon "stämmig". Nicht krass übergewichtig, aber er füllt seine Uniform schon ziemlich aus (für den ersten Kinofilm hat er, im Vergleich zu TOS, sogar recht deutlich Gewicht verloren, auch wenn er das im Laufe der Filmreihe nicht durchhalten konnte).
Scotty in TOS hat denselben Körperbau, wie Ensig Tilly bei Discovery (die auch nicht dick ist, for that matter), die Tatsache dass es Leute gibt, welche das nicht erkennen, zeigt dass diese Leute dringend eine Brille brauchen (oder aufhören im Orbit von Internetpersönlichkeiten herumzuhängen, welche Frauen hassen und bei diesen nach "Mängeln" suchen, die sie bei Männern nicht zu sehen bereit sind).

Unabhängig davon, dass ich auch bei den Charakteren von STA kein Übergewicht sehe (zumindest nicht in dem Grad, dass diese in ihrem Job eingeschränkt wären), wäre das auch kein Problem bei einem Schiff wie Kirks Enterprise, welches zu 90% aus Nonkombatanten zu bestehen scheint, die bei Gefahrensituationen eher in Deckung gehen und ihre Quartiere aufsuchen, statt Gefechtspositionen einzunehmen. Bei Picards Enterprise nochmal doppelt, mit dem ganzen Familien und einem Chefingeneur, der immer einen solar flare oder EMP davon entfernt ist eine Belastung zu werden. Oder halt der andorianische Chefingeneur bei SNW (dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe, weil er abseits von "Ich bin blind!" keine Persönlichkeit hat, und dann auch relativ schnell stirbt), der auch einiges an Geduld erfordert, weil er bestimmte Sachen nicht auf die traditionelle Weise erledigen kann.

Solche Geduld ist eher nicht typisch für militärische Schiffe, ebensowenig wie Captains die "nach Nase" festlegen, wieviel Formalia sie von ihrer Crew erwarten.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Don-Lope am 24.01.2026 | 12:12
Ich habe mich mit dem Pilotfilm schwer getan. Den wollte ich mehr mögen, als ich es getan haben. Zuviel Doom & Gloom.

Ich muss aber sagen, dass ich ohnehin nicht so ein Fan von der after the burn survivor sortyline, die Discovery etabliert hat, bin. Ist mir für Star Trek zu düster. Und ich bin großer DS-9 Fan.

Mit Episoden 2-3 hatten sie mich dann aber doch. Die waren mehr was mir die Verpackung versprochen hatte, eine Academy Serie.

Bei einigen Charakteren brauche ich noch was, um mich zu interessieren, aber von Holly Hunter bin ich positiv überrascht. Sie konnte ich mir im Vorfeld nicht so recht als Captain vorstellen. Aber den Charakter finde ich super, weil sie so anders ist. Vor allen die Verschlagenheit dabei.

Ich freue mich auf weitere Folgen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 24.01.2026 | 12:46
Ich denke, man kann nicht behaupten die Sternenflotte wäre keine militärische Organisation.
Netter Strohmann. Es hat keiner behauptet das die Sternenflotte nicht militärisch sei.
Es wurde behauptet das die Erzählung, Funktion und Verhaltensweise nicht dem gefordeten militärisch/preussischen Ethos entspricht.

Zitat
Erstmal: Niemand hat gesagt das dicke Frauen den Verfall der Sternenflotte darstellen.

"Die Fettleibigkeit der Figuren (ich darf das sagen, ich bin selber fett!) könnte auch ein Spiegel auf das übergewichtige Amerika sein. In diesem Fall wäre es auch überflüssig danach zu fragen, wie denn übergewichtige Figuren in z.B. genormte Raumanzüge passen, oder wie lange sie einen Sprint schaffen oder Treppen hochrennen können (ich musste bei der Szene schmunzeln) und dann wären da noch Jeffrysröhren und anderes..."
Soviel zu dem gaslighting.

O'Brien und Scotty sind ebenso fett wie Sam oder Lura "fett" sind.
Weder der eine noch der andere wurde wegen fettlaibigkeit rausgetreten.
Allgemein wurde die hier unterstellte Aversion gegen Fettlaibige oder die These das fettlaibige ihren Job nicht machen können, wenn wir die etwas dickeren Chars anschauen gerade im Bereich Technik, Wissenschaft und Medizin, Teil der Serie. Sowas kommt von recht explizit fachistischen Demagogen wie Hegeseth aber war keinesfalls Teil dessen was bei Star Trek gesagt wurde.

Ich sehe auch nicht wie die etwas dickere Offizierin, der Uniform nach entweder Medizin oder Wissenschaft, jetzt die Brückencrew gefährdet.
Einmal abgesehen davon das es ein Schulschiff ist, tut sie das auch nicht bei dem actionreichen Kampf.

Davon abgesehen das ich amerikanische, dicke, schwarze Frauen (Veteranin) kenne, die geschätzt über 100kg gehen respektive so etwa das doppelte meines Gewicht haben, und die Sport auf olympischen Level machen. Respektive eine Zeit lang Geld gesammelt haben um beim olympischen US-Team dabei sein zu können und davor lange zeigten was sie so als Sport machten. Die deutlich mehr masse haben als jetzt Lura

Zitat
Und davon das die vermeintlich fetten Chars den Großteil der Kritiker vermutlich mit Links in Punkto Fitness, Sport und Kanpf in die Tasche stecken können.
??? Was meinst du? Die fiktiven Figuren gegen die echten Menschen? Die Schauspieler gegen die Kritiker? Und was soll das überhaupt aussagen?[/quote]
Sowohl die fiktiven Figuren versuses der Leute welche die These aufstellen das die so fett sind das sie eine Gefahr für die Brücke darstellen, als auch die Schauspielerinnen. Zumindest Gina Yashere halte ich, so nach meiner Einschätzung, dahingehend für fähig.

Zitat
Das ist dreierlei: ein ad-hominem,  haarsträubender Unsinn und sogar beleidigend.
Das Hegseth das gesagt hat ist kein haarsträuberender Unsinn, es ist ein Fakt.
Das du der Ansicht bist das die dicken Starfleet Offiziere unpassend bis eine Gefahr darstellen hast du ja nochmal wiederholt.

Was ich persönlich, ähnlich wie den Kommentar von Heseth sehe. Einen Angriff auf Personen basierend auf menschenfeindlichen Ansichten.


Ansonsten, in Bezug auf das War College hat die Serie in Folge 3 netterweise genau das gesagt was ich schrieb bevor ich die Folge sah.
(Hatte sie erst gestern Abend geschaut, da ich die Serie mit einem Freund zusammen schau und da nicht "vor weg schaue")
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 24.01.2026 | 12:50
Unabhängig davon, dass ich auch bei den Charakteren von STA kein Übergewicht sehe (zumindest nicht in dem Grad, dass diese in ihrem Job eingeschränkt wären), wäre das auch kein Problem bei einem Schiff wie Kirks Enterprise, welches zu 90% aus Nonkombatanten zu bestehen scheint, die bei Gefahrensituationen eher in Deckung gehen und ihre Quartiere aufsuchen, statt Gefechtspositionen einzunehmen. Bei Picards Enterprise nochmal doppelt, mit dem ganzen Familien und einem Chefingeneur, der immer einen solar flare oder EMP davon entfernt ist eine Belastung zu werden.
Kommt dabei dann halt aber wirklich auf den job an, die Sicherheit und die Ersterkundungsteams bei Außenmissionen (was halt in der Regel die Hauptcharactere sind) müssen halt schon eingermaßen fit sein.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 24.01.2026 | 13:20

"Die Fettleibigkeit der Figuren (ich darf das sagen, ich bin selber fett!) könnte auch ein Spiegel auf das übergewichtige Amerika sein. In diesem Fall wäre es auch überflüssig danach zu fragen, wie denn übergewichtige Figuren in z.B. genormte Raumanzüge passen, oder wie lange sie einen Sprint schaffen oder Treppen hochrennen können (ich musste bei der Szene schmunzeln) und dann wären da noch Jeffrysröhren und anderes..."

Wer hat das denn in diesem Thread gesagt? Konnte ich nicht finden.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Tele am 24.01.2026 | 13:42
Ey, ihr redet über eine Fernsehserie, deren Realismus gegen Null geht und das auch gar nicht will.

Hey, es gibt Zeitreisen und Gott (oder Q) und wir können mit Überlichtgeschwindigkeit reisen, aber kräftig gebaute Frauen kann es da nicht in einer Organisation geben, die es in der Form nie geben wird.

Kognitive Dissonanz kann so lustig sein...

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 24.01.2026 | 14:25
Ey, ihr redet über eine Fernsehserie, deren Realismus gegen Null geht und das auch gar nicht will.

Hey, es gibt Zeitreisen und Gott (oder Q) und wir können mit Überlichtgeschwindigkeit reisen, aber kräftig gebaute Frauen kann es da nicht in einer Organisation geben, die es in der Form nie geben wird.

Kognitive Dissonanz kann so lustig sein...

 ;D This!
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 24.01.2026 | 14:41
Kommt dabei dann halt aber wirklich auf den job an, die Sicherheit und die Ersterkundungsteams bei Außenmissionen (was halt in der Regel die Hauptcharactere sind) müssen halt schon eingermaßen fit sein.

Ob die Charaktere von STA letztendlich in den Security oder Scout Track gehen, wird sich zeigen. Nebenbei wurde bei TOS ein paar Mal erwähnt, dass die Enterprise (offscreen) Scouts auf den Planeten geschickt hat BEVOR die Hauptcharaktere da runter sind. Zwar haben die idR bestimmte Gefahren nicht gefunden (wäre ja sonst langweilig), es ist aber nicht so, als würde Starfleet seine wichtigsten Führungsoffiziere zur Ersterkundung einsetzen (trotzdem sind auch körperlich eher hinfällige Crewmitglieder (wie McCoy) irgendwie zurecht gekommen, wenn die Scouts Mist gebaut hatten). Und ab TNG hatten die Schiffe immer bessere Sensoren, mit denen sie umfassende Informationen über den Planeten gesammelt werden können (wenn die nicht gerade aus Plotgründen irgendeine Gefahr nicht registrieren), so dass man eigentlich keine Scouts mehr braucht.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 24.01.2026 | 16:20
IIRC sind die Hauptcharaktere manchmal auch erst runter nach dem das Scout Team verschwunden ist o.ä., Punkt ist aber das auch die Forschungsmissionen halt oft nicht ungefährlich sind.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 24.01.2026 | 21:07
Denkt ihr die Macher haben einen Fußfetish?

Lustigerweise erinnert mich die 3. Folge daran, das James T. Kirk eine Ehrung bekam weil er bei einem wichtigen Test mogelte.

Zur Moppeldebate: Die Holokadettin sieht man heute mal in der Sportklamotte, da sieht man das sie nicht wirklich dick ist, das sie als fett gesehen wird liegt wohl wirklich in erster Linie an den Hungerhaken die herumhupfen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 24.01.2026 | 23:31
Netter Strohmann. Es hat keiner behauptet das die Sternenflotte nicht militärisch sei.
Es wurde behauptet das die Erzählung, Funktion und Verhaltensweise nicht dem gefordeten militärisch/preussischen Ethos entspricht.
 
"Die Fettleibigkeit der Figuren (ich darf das sagen, ich bin selber fett!) könnte auch ein Spiegel auf das übergewichtige Amerika sein. In diesem Fall wäre es auch überflüssig danach zu fragen, wie denn übergewichtige Figuren in z.B. genormte Raumanzüge passen, oder wie lange sie einen Sprint schaffen oder Treppen hochrennen können (ich musste bei der Szene schmunzeln) und dann wären da noch Jeffrysröhren und anderes..."
Soviel zu dem gaslighting.

O'Brien und Scotty sind ebenso fett wie Sam oder Lura "fett" sind.
Weder der eine noch der andere wurde wegen fettlaibigkeit rausgetreten.
Allgemein wurde die hier unterstellte Aversion gegen Fettlaibige oder die These das fettlaibige ihren Job nicht machen können, wenn wir die etwas dickeren Chars anschauen gerade im Bereich Technik, Wissenschaft und Medizin, Teil der Serie. Sowas kommt von recht explizit fachistischen Demagogen wie Hegeseth aber war keinesfalls Teil dessen was bei Star Trek gesagt wurde.

Ich sehe auch nicht wie die etwas dickere Offizierin, der Uniform nach entweder Medizin oder Wissenschaft, jetzt die Brückencrew gefährdet.
Einmal abgesehen davon das es ein Schulschiff ist, tut sie das auch nicht bei dem actionreichen Kampf.

Davon abgesehen das ich amerikanische, dicke, schwarze Frauen (Veteranin) kenne, die geschätzt über 100kg gehen respektive so etwa das doppelte meines Gewicht haben, und die Sport auf olympischen Level machen. Respektive eine Zeit lang Geld gesammelt haben um beim olympischen US-Team dabei sein zu können und davor lange zeigten was sie so als Sport machten. Die deutlich mehr masse haben als jetzt Lura
??? Was meinst du? Die fiktiven Figuren gegen die echten Menschen? Die Schauspieler gegen die Kritiker? Und was soll das überhaupt aussagen?
Sowohl die fiktiven Figuren versuses der Leute welche die These aufstellen das die so fett sind das sie eine Gefahr für die Brücke darstellen, als auch die Schauspielerinnen. Zumindest Gina Yashere halte ich, so nach meiner Einschätzung, dahingehend für fähig.

Das Hegseth das gesagt hat ist kein haarsträuberender Unsinn, es ist ein Fakt.
Das du der Ansicht bist das die dicken Starfleet Offiziere unpassend bis eine Gefahr darstellen hast du ja nochmal wiederholt.

Was ich persönlich, ähnlich wie den Kommentar von Heseth sehe. Einen Angriff auf Personen basierend auf menschenfeindlichen Ansichten.
Doch, es ist haarsträubender Unsinn, was du da schreibst. Es ist sogar zum Haareraufen, denn ich beziehe mich auf die fiktive Serie und auf die Plausibilität innerhalb des Settings und seiner Inwelt-Historie. Du bringst Echtweltpolitik rein und schwadronierst von Faschismus und wirfst mir Gaslighting, Angriffe auf echte Menschen und Menschenfeindlichkeit (und vermutlich wohl auch den Faschismus, wenn du schon dabei bist) vor, weil ich die intrinsische Plausibilität einer Nerd-Fiktion begründet kritisiere.

Seriously, WTF?!!
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 25.01.2026 | 08:28
Zur Gewichtsgeschichte (ohne die Serie bisher gesehen zu haben):

Ja, die Sternenflotte ist (auch) eine militärische Organisation. Aber sie ist eben eine Flotte, und als solches Äquivalent der Marine (die Dienstgrade entsprechen auch alle weitgehend der USN.)
Und bei der Marine sind in realitas auch mal etwas untersetztere Figuren dabei, das dürft ihr mir glauben. An Bord eines Schiffes muss man keine großen Ausdauerleistungen bringen, sitzt viel und bekommt gut zu Essen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 11:43
Denkt ihr die Macher haben einen Fußfetish?

Lustigerweise erinnert mich die 3. Folge daran, das James T. Kirk eine Ehrung bekam weil er bei einem wichtigen Test mogelte.

Zur Moppeldebate: Die Holokadettin sieht man heute mal in der Sportklamotte, da sieht man das sie nicht wirklich dick ist, das sie als fett gesehen wird liegt wohl wirklich in erster Linie an den Hungerhaken die herumhupfen.

Quentin Tarantino lässt grüßen?  >;D

Irgendwie muss ich bei der Kanzlerin immer an Carrie Bradshaw denken, tut mir leid ist so.

[Edit]
Die komplette erste Folge gibts bei Youtube zu sehen. Ich bin kein eingefleischter Trekkie aber so aus neutraler Sicht wirkt das schon mehr wie eine Parodie als eine ernstzunehmende Akademie, oder gar ein Neustart alter Traditionen. Es wird ein Anspruch formuliert den die Serie selbst dann recht schnell ad acta legt indem sie fast jede Rolle zum Slapstick degradiert. Wir haben Carrie Bradshaw als Kanzlerin, Micky Maus als Hologramm-Studentin und Conchita Wurst als pazifistischer Klingonen Medizinstudent der nicht mal die Anatomie seiner eigenen Spezies kennt? (Wenn ich die erste Hilfe Szene am Ende richtig verstehe).

Der Anfang der Folge war wirklich stimmig, dieser Blick aus dem Fenster, die Lichtstimmung und der Sandsturm in dieser Low-Tech Kolonie wirkte gut. Danach verkommt alles zum Kitsch. Alles ist bunt und quietschig und kaum läuft es mal nicht nach Plan ist der einzige Holo-Doc bei einem Massenanfall von Patienten am Ende mit seinem Latein. Ich mein, das kann doch nicht deren ernst sein?

Ansonsten ein bisschen viel „Bitsches“ im Sprachgebrauch und das einzige worauf sich die Sternenflotte berufen kann um ein wirklich ernsthaftes Problem zu lösen sind ein ex Häftling und Dreikäsehochs die nach den Regeln nicht mal alleine einen Raumanzug tragen dürften? Das passt alles nicht zusammen. Aber vielleicht soll die Crew ja von den "Studenten" lernen, vielleicht ist das der Twist.

Eine Sache die ich nicht wirklich beurteilen kann, aber die hohe Anzahl an Androiden kommt mir fehl am Platz vor? Hat Star Trek jetzt die Niedlichkeit von Star Wars R2D2 und C3PO für sich entdeckt? Die kleinen Helferlein schwirren ja überall rum?

Nachdem Disney Alien und Star Wars zu Grabe getragen hat, hier mein Mitleid an alle Star Trek Fans.
[/Edit]
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 25.01.2026 | 14:56
Zu
Zitat
Alles ist bunt und quietschig
Es ist halt Star Trek. Da laufen die Leute nunmal in bunten Strampelanzügen herum. Das war schon zu Kirks Zeiten so.

Was die "Androiden" angeht (sind das nicht eher Roboter ?): Star Trek geht auch (ein bisschen) mit der Zeit. Warum sollte man keine Roboter nutzen ? Man hat sich ja auch von den alten Klemmbrettern verabschiedet.

PS: Ich als Trekkie brauche kein Mitleid weil mir die ja Serie gefällt. Genau so wenig wie für Disneys Andor- oder Mandalorian Serien die ich als Star Wars Fan wirklich großartig fand.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 15:23
Zu  Es ist halt Star Trek. Da laufen die Leute nunmal in bunten Strampelanzügen herum. Das war schon zu Kirks Zeiten so.

Was die "Androiden" angeht (sind das nicht eher Roboter ?): Star Trek geht auch (ein bisschen) mit der Zeit. Warum sollte man keine Roboter nutzen ? Man hat sich ja auch von den alten Klemmbrettern verabschiedet.

Ich habe nichts von den Anzügen geschrieben? Aber hast du dir mal das Innere der USS Athena angesehen? Das gleicht eher einer Shopping-Mall als einer Akademie, inklusive wir haben ihr (Kanzlerin)„Quartier umgebaut“ und die Einstellung des Chefsessels auf der Brück. Dass die Serie sich nicht ernst nimmt sieht man ja schon an der Reaktion der Brückencrew die sich da selbst drüber lustig macht. Und es ist auch einfach nur Klamauk. Warum die Höhe einstellen, wenn sie danach sowieso nur noch auf dem Stuhl liegt  ~;D

Die Klemmbretter verwenden die ja weiterhin? Zumindest die Holo-Studentin hält sich da je mehrfach dran fest. Mit der Zeit gehen ist ja nicht schlecht aber wo waren die Roboter/Androiden und Exocomps früher. Das Ganze wirkt irgendwie aufgesetzt für mich.

Wenn man schon soviel Roboter hat warum hat man dann beim ersten Angriff auf die USS Athena zuwenig medizinisches Personal, Feuerlöschen können die putzigen Automaten ja auch!?

Daher, für mich haben die wenig Funktion außer „Süß schau mal da fliegt einer, und der da der macht was an der Pflanze!“ Halt einfach nur funktionslose Kulisse und die hätte es in meinen Augen nicht gebraucht. Ganz nach dem Motto, abgehakt wir haben Androiden/Roboter/Exocomps mit drin, weitermachen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 25.01.2026 | 15:58
Ich bin ja normalerweise ein ziemlicher Griesgram, was NuTrek angeht, aber ich muss doch mal sagen:
Wenn überall hilfreiche Roboter herumwuseln und die Welt auch ansonsten sehr viel futuristische Convenience-Technologie vorhanden ist, finde ich das gut.

Ich erinnere mich als Kontrast sehr negativ an die erste Staffel "Picard", wo irgendwelche Schlubs in Minen arbeiten und repliziertes Essen minderwertiger Schweinefraß ist.

In Star Trek (zumindest seit TNG) war die Föderation eine im positiven Sinne utopische Gesellschaft - eine Utopie mit Problemen und Bedrohungen, natürlich, sonst gäbe es ja keine Konflikte - aber im Kern ein Ort, an dem man gerne leben würde.

Wenn dieses Gefühl in der Serie wiederkehrt, wäre das schon mal ein großer Pluspunkt.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 25.01.2026 | 16:11
Mit den Anzügen bezog ich mich auf dein "alles ist Bunt". Bei "Bunt" fallen mir als erstes die Color-Coded Anzüge ein die es nunmal seit Beginn von Star Trek gibt.

Zu den Robotern: Vielleicht waren die gerade dabei den Rumpf zu flicken weil das eine höhere Priorität hatte ? Die Roboter (Dots) sind seit Discovery Teil des Star Trek Universums.

Nach dem Erfolg von Babylon 5 gab es ja in DS9 auch auf einmal Raumjäger die es bis dahin im Star Trek Universum nicht gab. Es ist nichts neues dass das Star Trek Universum mit jeder Serie / Episode um neue Dinge erweitert wird.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 16:38
In Star Trek (zumindest seit TNG) war die Föderation eine im positiven Sinne utopische Gesellschaft - eine Utopie mit Problemen und Bedrohungen, natürlich, sonst gäbe es ja keine Konflikte - aber im Kern ein Ort, an dem man gerne leben würde.

Wenn dieses Gefühl in der Serie wiederkehrt, wäre das schon mal ein großer Pluspunkt.

Da das ganze nach dem Brand spielt, trifft das wohl nicht mehr ganz zu. Ein Story Aufhänger ist ja das der straffällig gewordene Student damals von seiner Mutter getrennt wurde (15 Jahre vor der Serie) weil es beim Raub von Lebensmitteln zu einem toten gekommen ist. Auf der Erde wirkt erst mal alles utopisch, ob es das auch ist muss sich zeigen.

Allein die "Notwendigkeit" Piraterie zu begehen und Warpantriebe zu dieben spricht nicht mehr ganz so dafür. Ein Pirat wird zumindest in der ersten Folge auch als Bösewicht im Storyarc positioniert. Das ganze ist visuell nicht so dramatisch dargestellt wie sich das Fan Wiki liest, aber es gilt halt:

Bis 3188 ist die Föderation, eine Organisation, die fast ein Jahrtausend bestanden hatte, als galaktische Macht weitgehend zusammengebrochen. Der ehemalige Föderationsraum wird offenbar restlos von neuen politischen Entitäten, verschiedenen Allianzen und örtlichen Warlords kontrolliert. Die verbliebenen Sternenflottenschiffe durchstreifen vereinzelt den ehemaligen Föderationsraum und versuchen offenbar weiterhin, die alten Ideale am Leben zu halten und die Föderation wieder zu errichten.

Auch das klingt so ein wenig nach dem Zusammenbruch des Imperiums :D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 25.01.2026 | 17:51
Der Kern der Serie scheint mir zu sein das durch den Burn alles den Bach runter ging. Nun ist das schlimmste überstanden und man versucht wieder zu der Föderation zu werden die man einst war. Die Academy trainiert also die neue "erste" Generation von Leuten die wieder die alten moralischen und ethischen Werte verkörpern sollen. Also "gewinnen durch schummeln ist okay" und "egal wie unrealistisch es scheint, aber mit Teamwork und Technobrabble können wir jedes Problem lösen"  ;)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: 1of3 am 25.01.2026 | 17:59
wo waren die [...] Exocomps früher.

Peanut Hamper! Wir werden dich nie vergessen!

Zitat
Conchita Wurst als pazifistischer Klingonen Medizinstudent der nicht mal die Anatomie seiner eigenen Spezies kennt?[

Thok ist eine Hybride aus Klingonen und Jem-Hadar. Sagt sie in der ersten Folge selber und sie blutet auch weiß und nicht rosa. Angesichts der Tatsache, dass fucking Beverly Crusher, eine der angesehensten Medizinerinnen ihrer Zeit, sich nicht in der Lage sieht einen nördlichen Romulaner zu medikamentieren - dabei ist fraglich, ob bei den Nördlichen oder den Südlichen & Vulkaniern genetische Schubsereien passiert sind - sind die Ergebnisse solcher Manipulationen gelegentlich wohl nicht trivial.

Uns Fans gehts gut, denke ich.

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 18:02
Thok ist eine Hybride aus Klingonen und Jem-Hadar. Sagt sie in der ersten Folge selber und sie blutet auch weiß und nicht rosa. Angesichts der Tatsache, dass fucking Beverly Crusher, eine der angesehensten Medizinerinnen ihrer Zeit, sich nicht in der Lage sieht einen nördlichen Romulaner zu medikamentieren - dabei ist fraglich, ob bei den Nördlichen oder den Südlichen & Vulkaniern genetische Schubsereien passiert sind - sind die Ergebnisse solcher Manipulationen gelegentlich wohl nicht trivial.

Das Hologram wusste es sofort  :think:  ~;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 25.01.2026 | 18:56
Zitat
Ansonsten ein bisschen viel „Bitsches“ im Sprachgebrauch und das einzige worauf sich die Sternenflotte berufen kann um ein wirklich ernsthaftes Problem zu lösen sind ein ex Häftling und Dreikäsehochs die nach den Regeln nicht mal alleine einen Raumanzug tragen dürften? Das passt alles nicht zusammen.

Ich dachte die wären einfach nur die einzigen die in greifbarer Nähe gewesen wären? Ist bei einem Schulbus, was die Athena eigentlich ist, nun nicht so ungewöhnlich.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 25.01.2026 | 20:04
Da das ganze nach dem Brand spielt, trifft das wohl nicht mehr ganz zu. Ein Story Aufhänger ist ja das der straffällig gewordene Student damals von seiner Mutter getrennt wurde (15 Jahre vor der Serie) weil es beim Raub von Lebensmitteln zu einem toten gekommen ist. Auf der Erde wirkt erst mal alles utopisch, ob es das auch ist muss sich zeigen.

Allein die "Notwendigkeit" Piraterie zu begehen und Warpantriebe zu dieben spricht nicht mehr ganz so dafür. Ein Pirat wird zumindest in der ersten Folge auch als Bösewicht im Storyarc positioniert. Das ganze ist visuell nicht so dramatisch dargestellt wie sich das Fan Wiki liest, aber es gilt halt:

Bis 3188 ist die Föderation, eine Organisation, die fast ein Jahrtausend bestanden hatte, als galaktische Macht weitgehend zusammengebrochen. Der ehemalige Föderationsraum wird offenbar restlos von neuen politischen Entitäten, verschiedenen Allianzen und örtlichen Warlords kontrolliert. Die verbliebenen Sternenflottenschiffe durchstreifen vereinzelt den ehemaligen Föderationsraum und versuchen offenbar weiterhin, die alten Ideale am Leben zu halten und die Föderation wieder zu errichten.

Auch das klingt so ein wenig nach dem Zusammenbruch des Imperiums
Okay, diese ganze Timeline sagt mir nichts, ich wußte noch nicht mal, wann das spielt. Von den "neuen" Sachen habe ich nur Picard (teilweise) und je zweieinhalb Folgen Lower Decks und Discovery gesehen, bevor ich genug hatte.

Wirkt für mich ein wenig wie TNE (Traveller - The New Era) oder genauer wie das Traveller-1248-Setting, das man zusammengebastelt hat um den Kollaps, der bei den Fans nicht gut angekommen war, zu einer "hoffnungsvoller Wiederaufbau"-Sache umzubasteln.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Lyonesse am 25.01.2026 | 20:33
Und bei der Marine sind in realitas auch mal etwas untersetztere Figuren dabei, das dürft ihr mir glauben. An Bord eines Schiffes muss man keine großen Ausdauerleistungen bringen, sitzt viel und bekommt gut zu Essen.
Völlig richtig. Das ''Phänomen'' ist schon aus der Segelschifffahrt, zumindest bei der Kriegsmarine bekannt. Relativ früh in der Aubrey - Maturin Reihe erwähnt Patrick O'Brian das auch so ganz nebenbei.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 20:45
Okay, diese ganze Timeline sagt mir nichts, ich wußte noch nicht mal, wann das spielt. Von den "neuen" Sachen habe ich nur Picard (teilweise) und je zweieinhalb Folgen Lower Decks und Discovery gesehen, bevor ich genug hatte.

Wirkt für mich ein wenig wie TNE (Traveller - The New Era) oder genauer wie das Traveller-1248-Setting, das man zusammengebastelt hat um den Kollaps, der bei den Fans nicht gut angekommen war, zu einer "hoffnungsvoller Wiederaufbau"-Sache umzubasteln.

Kannte ich auch nicht. Mein Trekkie Vorwissen ist minimal. In der 1. Folge wird aber "der Brand" erwähnt nicht jedoch erklärt und es hat mich gewundert das es in Kauf genommen wird für Nahrungsmittel zu töten. Das kannte ich so von Star Trek nicht, wie du schon sagtest Wohlfühl-Utopie. Da musste ich mein GoogleFu bemühen und das hat mit dann die Timeline und das Ereignis geliefert.

Erinner halt stark an Star Wars / oder die Battletech Timeline nach dem Krieg. Auch wenn die Optik der Serie nicht nach der Wiki-Beschreibung aussieht (außer die erste Low-Tech Kolonie).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 20:51
Ich dachte die wären einfach nur die einzigen die in greifbarer Nähe gewesen wären? Ist bei einem Schulbus, was die Athena eigentlich ist, nun nicht so ungewöhnlich.

Nö, kam mir nicht so vor außer die Athena hat als Besatzung nur die Brückencrew und den Holodoc. Und selbst dann war für die Lösung nur ein Ausbilderterminal notwendig und jemand der auf die Außenhülle geht.

Was also faktisch jedes Crewmitglied gekonnt hätte. Aber die waren alle nicht greifbar oder hatten schlicht die Erfahrung...Ups...nicht mit dem Schiff zu arbeiten.

Die Athena ist eher Vergleichbar mit einem  Schulschiff als mit einem Schulbuss und da hat die Stammmannachaft die Hosen an und die Erfahrung.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 25.01.2026 | 21:08
Die Föderation ist auch nach dem Brand noch die Föderation (sowohl von den utopischen Idealen, als auch von der Convienience her), allerdings haben sie nach dem Brand massiv an Mitgliedern verloren, weil Starfleet nur noch wenige funktionsfähige Schiffe hatte, und deswegen nicht adequat auf die neuen Bedrohungen in der Galaxie reagieren konnte. Da haben dann einige Planeten (ganz pragmatisch) gesagt "Da machen wir doch lieber Deals mit den neuen Machtblöcken (wie der Andoria/Orion-Allianz), die uns auch tatsächlich beschützen können (auch wenn sie - im Gegensatz zur Föderation- einen Tribut erwarten)".

Trotzdem lässt sich die Föderation von der Situation nicht entmutigen, und versucht weiterhin die Situation in ihrem Sektor der Galaxie zu verbessern, und ein Friedensbündnis aller Völker zu bilden.

Edit: der Zeitsprung erklärt auch, warum die Technik etwas anders ist (wobei es Exocomps auch schon zu TNG-Zeiten gab) und der Stil etwas anders ist (so wie die Enterprise-D wie ein 80er-Fitnessstudio aussah, oder DS9 wie ein Industrial-Rave-Club der 90er, wird hier halt die Ästhetik einer Mall bedient).

IIRC sind die Hauptcharaktere manchmal auch erst runter nach dem das Scout Team verschwunden ist o.ä., Punkt ist aber das auch die Forschungsmissionen halt oft nicht ungefährlich sind.

Wenn man jetzt zu logischem Denken imstande wäre, dann könnte man daraus schließen, dass die Bedrohungen mit denen Starfleet zu tun hat vielleicht eher keine sind, denen man mit körperlicher Fitness beikommen kann, wenn sie regelmäßig Securityleute in der Blüte ihres Lebens dahinraffen, aber den moppeligen Chefingeneur oder den eher intellektuell als körperlich orientierten Captain verschonen. 😉
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 21:23
Das gibt das Fan-Wiki so eher nicht wieder. Klingt nicht danach als wenn einfach nur für weniger alles gut und beim alten ist. Scheint schon eher eine tiefgreifende Veränderung zu sein.

Morden für Lebensmittel, in dem Gefangenenlager schneiden Sie Finger und Hände ab und mit den Stümpfen muss man im Bergwerk schuften.

Die Athena wird erdnah (war nur ein 15 Stunden Warpflug...also relativ nah...) Opfer von Piraten die ihren Warpantrieb stehlen wollen. Wer auch immer auf dem anderen Schiff ist wird für den missglückten Versuch ausgelöscht aka das Schiff mit der ersten Salve zerstört. Gefangene werden nicht gemacht.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 25.01.2026 | 21:32
Ja, ausserhalb der Föderation ist das Leben zu dieser Zeit nicht gerade angenehm. Umso beeindruckender, dass Starfleet trotzdem ihren Prinzipien treu bleibt (schöner Kontrast zu Janeways Psychopathentruppe, die wegen Dingen die letztendlich nur "minor inconveniences" sind, Woche für Woche die Föderationsprinzipien auf den M0ll geworfen haben).

Edit: zumindest zu Discovery-Zeiten hatte die Erde die Föderation verlassen, und sich massiv isoliert. Weiß nicht, ob sie zu Zeiten von STA wieder zurück sind, aber das würde erklären, warum Piraten in der Nähe aktiv ist (das Machtzentrum der Föderation liegt mittlerweile woanders).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 21:37
War das Gefangenenlager nicht von der Föderation?

Ob die sich wirklich an die Werte halten müssen wohl die weiteren Folgen zeigen. Wobei ich denke ja.  8)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 25.01.2026 | 21:51
Du meinst das Lager mit den Hände abschneiden.
Nein, das gehört einer Spezies, die nicht in der Förderation ist.

Die haben einen Deal mit denen gemacht, um Caleb da rauszuholen, aber der Deal sagt auch, wenn er die Akademie verlässt, ist er wieder de facto vogelfrei.

Die Förderation versucht zwar wieder an ihre alten Werte anzuschließen, aber sie haben (noch) nicht die Power, um das überall durchzusetzen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 22:01
Du meinst das Lager mit den Hände abschneiden.
Nein, das gehört einer Spezies, die nicht in der Förderation ist.

Die haben einen Deal mit denen gemacht, um Caleb da rauszuholen, aber der Deal sagt auch, wenn er die Akademie verlässt, ist er wieder de facto vogelfrei.

Die Förderation versucht zwar wieder an ihre alten Werte anzuschließen, aber sie haben (noch) nicht die Power, um das überall durchzusetzen.

Das mit dem Deal habe ich verstanden, aber warum hackt Caleb dann deren Datenbank? Seine Mutter müsste Gefangene der Föderation sein?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 25.01.2026 | 22:01
Die Athena wird erdnah (war nur ein 15 Stunden Warpflug...also relativ nah...) Opfer von Piraten die ihren Warpantrieb stehlen wollen. Wer auch immer auf dem anderen Schiff ist wird für den missglückten Versuch ausgelöscht aka das Schiff mit der ersten Salve zerstört. Gefangene werden nicht gemacht.

Nun in Folge 3 verhandeln sie mit Betazed, und die wollen ein Mindestmaß an Flottenpräsenz garantiert. Hat schon seine Gründe wieso.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 25.01.2026 | 22:05
Nun in Folge 3 verhandeln sie mit Betazed, und die wollen ein Mindestmaß an Flottenpräsenz garantiert. Hat schon seine Gründe wieso.

Das musst du mir erklären, was hat Gründe? Keine Gefangenen zu machen? Oder der Überfall so nah am Föderation Kernland.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 25.01.2026 | 23:43
Weil alles voller Warlords und Piraten ist, deshalb ist auch die Gründung der Sternenflottenakademie so ein großes Ding, vorher brauchte man einfach nur Soldaten die alles irgendwie verteidigten und am Laufen hielten. Jetzt kann man wieder mehr machen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Feuersänger am 26.01.2026 | 02:38
Habe heute abend die erste Folge angeschaut. Es war eher eine Qual. Nach 40 Minuten musste ich erstmal Pause machen und ein paar andere Sachen angucken.

So ein Hauptgrund für mein Missfallen ist der extreme Zeitsprung seit meinem letzten Kontakt mit ST: fast Anno 3200, what the fuck? Auch die ganze damit verbundene Magitech - progammierbare Materie und blablubb - lässt halt erahnen, dass die Storylines auf noch mehr Phlebotinum und Negative Space Wedgies aufgebaut sein werden als in früheren Iterationen. Allein schon um bei dem Beispiel zu bleiben: Geschosse aus Gray Goo die dein Schiff komplett ficken, easy, aber automatisierte Point Defense Systeme die diese Geschosse bekämpfen würden, haben sie im Jahr 3200 noch nie von gehört? ARGH!

Auch die meisten Figuren finde ich eher nervig. Am allerschlimmsten die Photonikerin.

Von den Kadetten ist die mit-ohne Augenbrauen so ziemlich die einzig coole. Namen hab ich jetzt nicht mitbekommen; halt die die ihre Mitkadetten immer verarscht.

Ansonsten ist die Kapitänin der einzige Lichtblick. Die ist cool, auch wenn sie immer so nuschelt, als hätte sie vergessen ihr Gebiss einzusetzen.
Dass sie im hochheiligen Captain's Chair fleezt und lümmelt? Finde ich super. Erstens passt das zu ihren 400 Jahren, da hat man halt andere Prioritäten erkannt und nimmt Konventionen nicht mehr so ernst. Zweitens signalisiert es halt auch: ihr wollt was von mir, nicht ich von euch. Wenn's euch nicht passt, sucht euch jemand anderen.

Naja und dann halt schon wieder dieses bekloppte "im Vakuum des Alls gefrieren wir binnen Minuten", das ist halt aus Science-Sicht einfach nur peinlich, bzw eben zum Fremdschämen.

Also mal sehen, ob und wann ich das nochmal weiter verfolgen werde, second chances sind ja ein Thema der Serie.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 26.01.2026 | 07:34
Der Zeitsprung ist halt aus Discovery.

Wer Disc durchgeschaut hat, dürfte mit STA (geile Abkürzung mMn  ;D) deutlich weniger Probleme haben.

Auch weil da die Technobabble-Gadgets schon längst eingeführt wurden.

Beamen ist in der Zeit ja dann z.B. auch kein Bzzzzzziiiiiiuum mehr, sondern ein (nahezu wortwörtliches) Zzapp.

Die anderen Folgen sind bisher auch deutlich weniger Tech-Probleme als Teenager-Hormon-Battles. Also auf "Academy-Stuff" in Unis muss man schon ein bißchen Bock haben.

Aber mir gefällts bisher sehr.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: HAL 40000 am 26.01.2026 | 08:03
Gestern habe ich auf youtube die erste Folge kostenlos gesehen. Tja, was soll ich sagen? Das war imho einfach nicht gut. Nichts gegen Klischees, aber hier war zu viel. Zu viele Logiklöcher. Und warum musste der böse Typ, so ein komplettes Abziehbild sein? Da war ja Harry Mudd besser.

Und um fair zu bleiben, die erste Staffel von TNG, DS9 waren auch nicht sonderlich gut in vielen Folgen. Aber die Charaktere waren es.
Meist wurde StarTrek erst ab Staffel 3 besser - früher zumindest. Bei Disco war es umgekehrt. SNW fand ich bisher ganz gut - was aber auch viel an den Charaktere liegt.

Ich weiß nicht ob ich STA gerne weitersehen (durchstehen) würde, um zu sehen ob es besser wird. Und das ist kein gutes Zeichen.

btw. ob die Figuren jetzt ein bisschen moppelig sind oder zu dünn für Actioneinlagen ist mir ehrlich gesagt egal. Ich nehme es auch einer Black Widow ab einen 140kg Muskelmann zu verprügeln, also... passt schon.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 26.01.2026 | 10:54
Nach jetzt drei Folgen finde ich die erste Folge auch die schwächste.

Da wird halt sehr viel in diese Ausgangssituation gepresst und nicht alles (*husthust*) passt dabei.

Folge 1 dient imo dazu, folgende Sachen festzulegen:
* Die Förderation startet die Starfleet Academy neu und rückt zumindest in dieser Fakultät die frühere Forschungsmission wieder in den Fokus
* Es gibt aber immer noch die War Academy als Rest des Zusammenbruchs durch den Burn und der daraus resultierenden Gesetzlosigkeit mit Piratensyndikaten und Warlords
* Die Chefin (Captain/Chancellor) der Akademie ist 352 Jahre alt und ziemlich unkonventionell
* Es gibt einen Aussenseiter mit krimineller Vergangenheit, die ihm aber durch die Umstände aufgedrückt wurde (Hollywood halt)
* Die Academy ist auch ein Raumschiff (Das wird garantiert in späteren Folgen noch wichtig werden)
* Es gibt mindestens einen Villain of the Season

Das Ganze wirkt etwas erzwungen, aber ich bin an der Stelle einfach so freundlich und gebe der Serie die Chance, mit späteren Folgen ihren eigenen Stil umd Rythmus zu finden.
Und die zwei nächsten Episoden haben mich da bisher bestätigt.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 26.01.2026 | 11:01
Kann ich mich anschließen. :d

Mich nervt allerdings das Genuschel der Chefin/ Captain hart.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 26.01.2026 | 11:06
Ja, das ist echt ein Minuspunkt.
Ein kleiner, aber vorhanden.

Ich finde aber auch ihre Spezieskollegin in SNW sehr nervig, also scheint die Nervigkeit wohl in der Spezies angelegt zu sein. ;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: 1of3 am 26.01.2026 | 11:40
Ich finde aber auch ihre Spezieskollegin in SNW...

Ja, das scheint so ein Locarno-Paris- / Ro-Kira-Phänomen zu sein.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 26.01.2026 | 11:41
Kann ich mich anschließen. :d

Mich nervt allerdings das Genuschel der Chefin/ Captain hart.

Wenn man 4Blocks gesehen und das Nuscheln der Hamadis überstanden hat, ist das Nuscheln der Kanzlerin gar nicht mehr so schlimm.

Trägt bei mir aber dazu bei, dass man das Gefühl hat nicht einer fast 400 Jahre alten Frau gegenüberzustehen, sondern einem rebellischen Kind.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 26.01.2026 | 11:48
Hologramme in der Dusche und Unterwasser, verbale und körperliche Schimpfausdrücke aus unserer Zeit, die sich scheinbar über die Generationen und Spezies nie verändert haben, aber vielleicht wurde der Stinkefinger auf der Erde liebevoll als immaterielles Kulturerbe der Menschheit bewahrt (Wäre es nicht kulturelle Aneignung wenn eine Romulanerin ihn macht?  8] ), Lehrer die nicht eingreifen, obwohl die "Pranks" gefährlich bis quasi kriminiell sind, doch natürlich ist Pippi Langstrumpf die Queen of Pranks...  :gasmaskerly:

Betreffend Hologramme und Roboter: Es war doch - wenigstens zur VOY-Zeit - so, dass die Föderation "Hologrammarbeiter" hatte, die zur Minenarbeit verwendet wurden. Da wurde ein Holoemitter in der Mine aufgestellt und das schien zu reichen. Warum dann in der Akademie (und in PIC) Roboter? An der Technik scheint es nicht zu mangeln und an KI-Rechten kann es ja wohl nicht liegen, wenn Software, Software ist.

Ob ich die Serie weiter sehen / durchstehen werde, weiß ich noch nicht. Aber irgendwie wünsche ich mir dass sie weitergeht. Für mich ist das Ganze zwar wie ein krasser Warpkernunfall, der sich immer weiter entfaltet, doch nun bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich sehen möchte wie krass es wird. Gleichzeitig bleibt alles noch rettbar. Das Potential der Serie ist da, sie sieht optisch sehr gut aus und die Figuren sind ausbaufähig/rettbar, aber der Horror sitzt im Retards Writers Room und in vielen Details.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 26.01.2026 | 12:10

Betreffend Hologramme und Roboter: Es war doch - wenigstens zur VOY-Zeit - so, dass die Föderation "Hologrammarbeiter" hatte, die zur Minenarbeit verwendet wurden. Da wurde ein Holoemitter in der Mine aufgestellt und das schien zu reichen. Warum dann in der Akademie (und in PIC) Roboter? An der Technik scheint es nicht zu mangeln und an KI-Rechten kann es ja wohl nicht liegen, wenn Software, Software ist.

Dass Hologramme irgendwie eine eigene Kategorie von Wesen sind, finde ich in Star Trek ohnehin ein bisschen befremdlich - der Doktor hat als Figur funktioniert, weil er ein Zufallsprodukt war, aber Hologramme als "Arbeitssklaven" klingt einfach doch eine Runde zu phantastisch und ehrlich gesagt auch kompliziert. Das mit den Androiden ist da schon deutlich naheliegender (auch ein bisschen komisch allerdings, wenn man über fortgeschrittene Robotik verfügt).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 26.01.2026 | 12:24
Dass Hologramme irgendwie eine eigene Kategorie von Wesen sind, finde ich in Star Trek ohnehin ein bisschen befremdlich - der Doktor hat als Figur funktioniert, weil er ein Zufallsprodukt war, aber Hologramme als "Arbeitssklaven" klingt einfach doch eine Runde zu phantastisch und ehrlich gesagt auch kompliziert. Das mit den Androiden ist da schon deutlich naheliegender (auch ein bisschen komisch allerdings, wenn man über fortgeschrittene Robotik verfügt).
Holografische Arbeitssklaven mögen zwar phantastisch und kompliziert klingen, sind in der "alten" Föderation aber irgendwann zum Standard geworden. Hier ist der Videoclip: https://www.youtube.com/watch?v=8tc23uA6T8c (https://www.youtube.com/watch?v=8tc23uA6T8c)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 26.01.2026 | 13:01
Es ist eine Mainstream-Unterhaltungsserie, keine Kulturstudie extraterristischer Spezies.

Natürlich zeigt X'ci Kh'ov'la-īrr  von den Thurilirianern da den Stinkefinger!
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Feuersänger am 26.01.2026 | 13:40
Momentan habe ich so meine Zweifel, dass diese Neuauflage vom Fliegenden Klassenzimmer 3 Staffeln durchhält.

Aber vielleicht ist es auch wirklich so, wie ganz vorne im Thread jemand sagte, und Star Trek ist einfach nichts mehr für mich und auch nicht für mich gedacht. Und ich fand damals VOY noch gut, ist also nicht so dass ich himmelhohe Ansprüche hätte.
Habe bei den jüngeren Entwicklungen eh schon lange den Anschluss verloren. Von DIS habe ich die 1. Staffel ganz angeschaut und es dann gut sein lassen, PIC habe ich nach wenigen Folgen aufgegeben. Jetzt hätte ich bissl gehofft dass DFK sich weit genug absetzt und resettet dass ich es goutieren kann, ist aber wohl eher nicht so.

Und ja, TNG wurde erst ab der 3. Staffel richtig gut, das ist ja allgemein anerkannt. Nicht umsonst ist "growing the beard" ein geflügeltes Wort geworden. In den ersten Folgen beschränkte sich ab Troy's Rolle auf "Ich fühle Schmerz". Insofern, idk, vllt einfach reifen lassen, aber woher soll ich wissen ab wann es sich lohnt.

Achja. Eine Sache die ich mir noch gewünscht hatte. Ein riesen Unterschied zwischen "klassischem" und "modernem" Trek ist ja episodische Struktur vs Storyline. Früher konnte man jede beliebige Folge einfach so angucken und allermeistens war am Ende wieder alles auf Anfang zurückgesetzt. Das erschwerte die Charakterentwicklung aber machte halt auch alles zugänglicher. Und wenn einem mal eine Folge nicht gefallen hat, egal, blnt.
Seit dem Wechsel auf Storyline ist es halt anders. Man muss auf dem laufenden bleiben sonst kapiert man bald nix mehr. Aber vor allem heißt es halt, wenn sich die Storyline in eine Richtung entwickelt die dir nicht gefällt, hast du halt auf lange lange Zeit Pech gehabt.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 26.01.2026 | 13:45
Es ist eine Mainstream-Unterhaltungsserie, keine Kulturstudie extraterristischer Spezies.

Natürlich zeigt X'ci Kh'ov'la-īrr  von den Thurilirianern da den Stinkefinger!
Aber nur im kurtzmännischen Langstrumpf-Star Trek...


https://klingon.wiki/De/Beleidigungen (https://klingon.wiki/De/Beleidigungen)

So macht man es:
https://www.youtube.com/watch?v=SIpF7Zak6CY&list=PLE0bday0BMCp6i7g7OiToYjcHq8r0lUCO&index=2 (https://www.youtube.com/watch?v=SIpF7Zak6CY&list=PLE0bday0BMCp6i7g7OiToYjcHq8r0lUCO&index=2)

https://www.youtube.com/watch?v=_upvZOHiL74 (https://www.youtube.com/watch?v=_upvZOHiL74)

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 26.01.2026 | 13:48
Es ist eine Mainstream-Unterhaltungsserie, keine Kulturstudie extraterristischer Spezies.

Gerade deshalb finde ich so was wie die Hologramm-Sklaverei ja eine dumme Idee - das ist ja jetztendlich eher eine von diesen Kontinuitätsgeschichten, wo ein relatives Element der Serie plötzlich zu einem umfassenderen Settingelement aufgeblasen wird, und was das soll, erschließt sich einem eigentlich nur noch, wenn man weiß, dass der holografische Doktor in VOY halt eine Hauptfigur war und damit "Hologramme" plötzlich als relevante Lebensform etabliert waren.

Hätte man den Doctor einfach einen Ausreißer, einen Spezialfall sein lassen, wäre seine Rolle reizvoller geblieben und zugleich hätte man nicht plötzlich so komisch herbeikonstruierte Spezies, bei denen schwer zu sagen ist, warum wir es nicht entweder mit Infolife oder mit Androiden zu tun haben ...
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Philipp.Baas am 26.01.2026 | 15:42
Leck mich am Arsch können Beleidigungen sich lange halten.
Da rutsch mir doch den Buckel runter, wenn irgendein Vollidiot (Idiot stammt noch aus dem Altgriechischen) oder Dummkopf meint, dass Beleidigungen sich nicht lange halten.

!!!Satirischer Beitrag!!!
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 26.01.2026 | 20:21
Je mehr ich über die Sache nachdenke, desto mehr ärgert es mich, dass die Serie nicht besser ist - wieder bei einer Star Trek Serie! :( Bei SNW und LD hat es doch auch ab Episode 1 geklappt! Wieso ist das jetzt so vermeidbar bescheuert?



Leck mich am Arsch können Beleidigungen sich lange halten.
Da rutsch mir doch den Buckel runter, wenn irgendein Vollidiot (Idiot stammt noch aus dem Altgriechischen) oder Dummkopf meint, dass Beleidigungen sich nicht lange halten.

!!!Satirischer Beitrag!!!
Einverstanden. Aber es ist eine speziesdiverse Gruppe - ich glaube, nur Caleb ist ein Mensch. Und die Beleidigungen sind "terranisch", die vielleicht innerhalb der Sternenflotte bekannt sind, aber auch in der ganzen Föderation? Nun hat die Romulanerin vielleicht eine menschliche Beleidigung gewählt (setting-intrinsisch), weil sie auf der Erde sind und da das alle verstehen sollen. Aber wie gesagt, nur Caleb ist ein Mensch, die anderen kommen aus anderen Kulturen. So wie es präsentiert wurde, werden die es als Beleidigung verstehen, aber ob das Gewicht auch transportiert wird? Ob Beleidigungen zu den ersten Dingen gehört, die man mit der menschlichen Kultur lernt?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 27.01.2026 | 00:10
LD brauchte auch etwas Zeit, um mehr als ein "Rick&Morty"-Klon zu werden.
Und SNW hatte den wahrscheinlich schwächsten Pilot seit langem:
-man erfährt kaum etwas über die Hauptfiguren
-der Plot steht nicht auf eigenen Füßen, sondern verweist auf Ereignisse in einer anderen Serie (ich mag Discovery, aber im Piloten einer neuen Serie davon auszugehen, dass alle Zuschauer das Finale von Discovery Staffel 2 gesehen haben, finde ich nicht gerade elegant)
-die Auflösung ist denkbar un-trekkig und propagiert "might makes right" (wenn du das größere Schiff und die dickeren Waffen hast, dann hast du Recht)

Zitat
Betreffend Hologramme und Roboter: Es war doch - wenigstens zur VOY-Zeit - so, dass die Föderation "Hologrammarbeiter" hatte, die zur Minenarbeit verwendet wurden. Da wurde ein Holoemitter in der Mine aufgestellt und das schien zu reichen. Warum dann in der Akademie (und in PIC) Roboter?

Es gibt halt Aufgaben, für die sind Hologramme denkbar ungeeignet (Reparaturen an der Hülle z.B.).

Zitat
an KI-Rechten kann es ja wohl nicht liegen

Vielleicht sind die Roboter und Androiden ja noch in Betrieb, weil man (aufgrund von KI-Rechten) sie nicht einfach abschaltet, nur weil man etwas (in einigen Situationen) "besseres" hat?

Im Übrigen würde ich davon absehen, echte Menschen als "retards" zu bezeichnen.
Zitat
der Horror sitzt im Retards Writers Room
"Retards in space, written by retards, based on a retard's plot..."

Ich denke Star Trek hat ein paar Leute, welche dem Franchise aktiv geschadet haben, wie Rick Berman oder Terry Matalas.
Ich würde denen aber niemals unterstellen, dass sie "retards" wären, sie hatten sicherlich ihre Gründe (Profitgier bei Berman, übermäßige Anbiederung bei Matalas) für ihre mittelmäßigen Ideen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 27.01.2026 | 15:20
Sorry dass ich hier diesen Thread kurz hijacke, aber seid doch mal eben so gut und nennt mir die 1 jüngere Trek-Serie, die euch am Besten gefällt, oder auch ob ihr alles Bums findet. Mit "jünger" meine ich in dem Sinne alles ab einschließlich DIS. Ich möchte nur für mich abschätzen, ob ich dem einen oder anderen Machwerk doch noch eine Chance geben sollte.

Sind alle bei mir suuuper eng beieinander und intuitiv würde ich gern SNW nennen, aber wenn ich ganz ehrlich bin:
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 27.01.2026 | 21:42
LD brauchte auch etwas Zeit, um mehr als ein "Rick&Morty"-Klon zu werden.
Und SNW hatte den wahrscheinlich schwächsten Pilot seit langem:
-man erfährt kaum etwas über die Hauptfiguren
-der Plot steht nicht auf eigenen Füßen, sondern verweist auf Ereignisse in einer anderen Serie (ich mag Discovery, aber im Piloten einer neuen Serie davon auszugehen, dass alle Zuschauer das Finale von Discovery Staffel 2 gesehen haben, finde ich nicht gerade elegant)
-die Auflösung ist denkbar un-trekkig und propagiert "might makes right" (wenn du das größere Schiff und die dickeren Waffen hast, dann hast du Recht)
So Rick & Morty mäßig fand ich LD gar nicht und LD war aber von Anfang an um Lichtjahre besser als STA.

Der Pilot von SNW war solide und enthält sogar eine der besten Reden die ein Captain im gesamten Franchise halten durfte. Das der Plot auf DISCO aufbaut schadet ihm nicht, sondern rechtfertigt warum sie sich da überhaupt einmischen (erste Direktive). "Might makes right" benutzen ja die Politiker auf dem Planeten. Pike nutzt diesen Umstand nicht um Macht auszuüben, sondern um zu zeigen, dass es noch wesentlich mehr im Universum gibt. Er macht den verfeindeten Nationen/Gruppierungen auch bloß einen Vorschlag und betont, dass sie die Wahl haben.

Es gibt halt Aufgaben, für die sind Hologramme denkbar ungeeignet (Reparaturen an der Hülle z.B.).

Vielleicht sind die Roboter und Androiden ja noch in Betrieb, weil man (aufgrund von KI-Rechten) sie nicht einfach abschaltet, nur weil man etwas (in einigen Situationen) "besseres" hat?
Alles valide Punkte. Aber ich stelle mir vor, dass Hologramme einfach problemloser zu nutzen sind. Emitter aufstellen, fertig. Da muss jemand nur noch das Ding und die Software warten und nicht noch zusätzlich mechanische Teile. Roboter an Bord der Schiffe machen ja Sinn. Im Akademiealltag weniger.

Im Übrigen würde ich davon absehen, echte Menschen als "retards" zu bezeichnen.
Ich denke Star Trek hat ein paar Leute, welche dem Franchise aktiv geschadet haben, wie Rick Berman oder Terry Matalas.
Ich würde denen aber niemals unterstellen, dass sie "retards" wären, sie hatten sicherlich ihre Gründe (Profitgier bei Berman, übermäßige Anbiederung bei Matalas) für ihre mittelmäßigen Ideen.
Sorry, not sorry. Wer für eine nicht-comedy Star Trek Serie Dinge schreibt wie "Ich habe am ersten Tag mein Combadge verschluckt" usw. der bekommt meinen Respekt nicht. Der Brand ist auch so eine Sache wo ich es für gerechtfertigt halte, denn...

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 27.01.2026 | 22:27
Alles valide Punkte. Aber ich stelle mir vor, dass Hologramme einfach problemloser zu nutzen sind. Emitter aufstellen, fertig.
Emitter sind störanfälliger, als abgeschirmte Systeme. Und man muss sie erstmal hinbringen, was auch nicht trivial ist.

Was Pike im Piloten macht von SNW ist nichts anderes, als das was die Orioner in Staffel 3 von Discovery machen. Er macht große Drohgesten, und sagt dann "...aber natürlich ist es vollkommen eure Entscheidung."

Und wer ist denn bitte Gary Mitchell, wenn nicht "irgendein Honk", der durch einen dummen Zufall (wurde halt von komischer Energie getroffen) gottgleiche Macht erhält. Warum ist das bei TOS in Ordnung, aber wenn Discovery einem Kelpianer solche Macht verleiht, dann ist es plötzlich nicht mehr Ok. Das erscheint mir extrem bigott.

Zitat
Sorry, not sorry. Wer für eine nicht-comedy Star Trek Serie Dinge schreibt wie "Ich habe am ersten Tag mein Combadge verschluckt" usw. der bekommt meinen Respekt nicht.

Respekt ist eine Sache, Angriffe auf Menschen eine andere (besonders wenn du dann noch so dünnhäutig bist, und dich in "performative outrage" ergehst, wenn dir das vorgeworfen wird).

Zur Szene:
- es war offensichtlich Übertreibung, wir wissen nicht ob er die Badge wirklich verschluckt, oder nur verloren, hat
- es war keiner der Hauptcharaktere, der das gesagt hat
- Nervosität am ersten Tag ist keine Schande (was ich nicht schon alles für Geschichten über "Mein erster Tag an der Uni/im Job" gehört habe...)
- Coping-Strategien (z.B. beißen auf Gegenstände) sind keine Schande
- die Combadges sind wirklich extrem klein, als jemand der schonmal einen Knopf verschluckt hat (habe ihn mit den Lippen festgehalten, während ich eine Naht korrigiert habe, damit er im Textilwust nicht verloren geht) kann ich sagen... passiert den Besten.  ;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 27.01.2026 | 23:36
Zitat
Der Brand ist auch so eine Sache wo ich es für gerechtfertigt halte, denn...

Der Brand ist sogar noch blöder denn:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 28.01.2026 | 08:38
aber der Horror sitzt im Retards Writers Room und in vielen Details.

Auch wenn ich dir inhaltlich in Vielem beipflichte - aber das Durchstreichen macht es nicht besser.  wtf? ::) Muss man immer so eskalieren, nur weil einem eine ausgedachte Serie zur Unterhaltung nicht gefällt...? Ich mein.. es gibt heutzutage ja ein paar mehr als nur 5 Programme zur Auswahl...  ;)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Grubentroll am 28.01.2026 | 09:44

Ich denke Star Trek hat ein paar Leute, welche dem Franchise aktiv geschadet haben, wie Rick Berman oder Terry Matalas.
Ich würde denen aber niemals unterstellen, dass sie "retards" wären, sie hatten sicherlich ihre Gründe (Profitgier bei Berman, übermäßige Anbiederung bei Matalas) für ihre mittelmäßigen Ideen.

Du magst echt alles was ich scheiße finde.
Und findest scheiße was ich mag.

Um es mit Spock zu sagen: faszinierend.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 28.01.2026 | 11:33
Ihr solltet mal daten!
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 28.01.2026 | 11:34
Auch wenn ich dir inhaltlich in Vielem beipflichte - aber das Durchstreichen macht es nicht besser.  wtf? ::) Muss man immer so eskalieren, nur weil einem eine ausgedachte Serie zur Unterhaltung nicht gefällt...? Ich mein.. es gibt heutzutage ja ein paar mehr als nur 5 Programme zur Auswahl...  ;)

Denke ich auch. Bezeichnungen, die ganze Personengruppe abwerten, müssen echt nicht sein.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 28.01.2026 | 12:22
Zur Szene:
- es war offensichtlich Übertreibung, wir wissen nicht ob er die Badge wirklich verschluckt, oder nur verloren, hat
- es war keiner der Hauptcharaktere, der das gesagt hat
Wir reden von dieser Szene hier?

https://www.youtube.com/watch?v=TchxCCyMUNA

Zitat
- Nervosität am ersten Tag ist keine Schande (was ich nicht schon alles für Geschichten über "Mein erster Tag an der Uni/im Job" gehört habe...)
- Coping-Strategien (z.B. beißen auf Gegenstände) sind keine Schande
- die Combadges sind wirklich extrem klein, als jemand der schonmal einen Knopf verschluckt hat (habe ihn mit den Lippen festgehalten, während ich eine Naht korrigiert habe, damit er im Textilwust nicht verloren geht) kann ich sagen... passiert den Besten.
a.) Wie man bei den anderen Kadetten sieht, ist die nicht extrem klein. Und sie haben Ecken und Kanten. Einen solchen Gegenstand zu verschlucken, halte ich für medizinisch bedenklich.
b.) Der Doktor geht offensichtlich davon aus, dass die Kadettin in der Tat ihr Combadge verschluckt hat und sagt auch nichts Gegenteiliges, als er sie untersucht und heilt (wie eigentlich? Naja, vermutlich gibt es ein Mittel, das sich Combadges in harmlose Substanzen zersetzen lässt.)

Aber eigentlich ist die Sache halt: Die Autoren wollten auf Teufel komm' raus so einen Ralph-Wiggum-Gag (oder noch präziser: Amy-Wong-Gag... den praktisch gleichen "Did you swallow your phone again"-Witz gab's schon vor... schluck...  einem Vierteljahrhundert bei Futurama) da platzieren, egal wie gut es passt. Und es passt meiner Meinung nach nicht gut.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 28.01.2026 | 12:58
Ich sehe das wie Skaeg, objektiv betrachtet Gestik und Mimik der Akteure in der Szene mit einbezogen kann man das leider nicht anders deuten als hirnrissigen Quatsch.

Die Kadettin macht keinen Scherz oder will witzig sein, es ist eine unsäglich dumme Aktion auf kosten ihrer Person. Ja, sie hat dieses (garnichtsokleine Teil) wirklich verschluckt. Die Reaktion des Docs ist eindeutig, auch er hält es nicht für einen Scherz.

Sowas lässt die Akteure einfach inkompetent wirken. Wir sind ja nicht im Kindergarten und die Kadettin ist nicht 3 Jahre alt und entdeckt gerade ihre orale Phase wieder.

Auch das nachfassen des Docs "Tricorder!" Augenbraue hoch zieh "Medical Tricorder"; wer auch immer ihm da zur Hand geht ist also zu dämlich zu begreifen, dass der Doc bei der medizinischen Untersuchung einen Medical Tricorder braucht. Das wirkt auch saublöd und zieht es nur weiter ins Lächerliche.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: tarinyon am 28.01.2026 | 13:06
Man wird mir vielleicht Kulturpessimismus vorwerfen. Aber muss heute alles immer lustig und memifiziert sein? Sogar Starship Troopers war ernsthafter als diese Sachen, die ich in den Trailern gesehen habe.

Irgendwo auf Reddit habe ich gelesen, dass jemand Star Trek als "Competence Porn" bezeichnet hat. Ich bin jetzt kein Riesen-Trekkie oder so, aber das finde ich wirklich passend. Ich will bei Star Trek coole Weltraum-Wissenschaftler sehen, die sich vielleicht hin und wieder mal daneben benehmen (wenn sie zum X-ten Mal von irgendeinem Virus angesteckt wurden oder was auch immer). Aber was ich nicht sehen will, ist eine Art Berlin Tag & Nacht im Weltraum.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 28.01.2026 | 13:13
@tarinyon

Sehr geiler Vergleich. Ich empfand Starship Troopers damals schon recht arg mit „Scherzen“ aufgelockert, aber das ist leider nichts im Vergleich zu den heutigen Drehbüchern. Vielleicht habe ich auch etwas ernsthafteres von der Serie erwartet. Wenn sie als Comedy gekennzeichnet wäre wie Spaceballs dann wäre das okay. So nervt es einfach nur „jugendliche“ Kadetten hin oder her. Und den competence porn kann ich so unterschreiben.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 28.01.2026 | 13:23
Das sagt ja eigentlich schon alles. Offizielles Bild auf YT wenn man die Serie streamen will (also über Paramount+)

(https://yt3.ggpht.com/ND-6W7sVQTVE5wPt2CImaEn0RnxPDH8L1x6oSKE2Q47jGo6Ua2IpYgmi0Z3QUrA2j_8Oilmk3w=w2120-fcrop64=1,00000000ffffffff-k-c0xffffffff-no-nd-rj)

Das kann man sich nicht ausdenken.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 28.01.2026 | 13:41
Man wird mir vielleicht Kulturpessimismus vorwerfen. Aber muss heute alles immer lustig und memifiziert sein? Sogar Starship Troopers war ernsthafter als diese Sachen, die ich in den Trailern gesehen habe.
Marvel ist schuld. Die haben den Standard etabliert, dass bei allem, was so in die Kategorie "Abenteuer mit positiver Grundstimmung" fällt, mindestens ein Gag pro Minute fällig ist.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 28.01.2026 | 15:35
Nein. Der 1 Gag pro Minute Standard wurde von den Zucker-Brüdern eingeführt.
  ;)

Das kann man sich nicht ausdenken.
Doch. Siehst du ja.  ;D

Aber ja, es ist eine Highschool/Uni-Serie im Star Trek Universum.

Mit der Message:
Teenagers.
Teenagers never change.

 ~;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: tarinyon am 28.01.2026 | 15:57
Also als ich Teenager war, hat keiner sein Handy verschluckt...
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 28.01.2026 | 16:00
Nein. Der 1 Gag pro Minute Standard wurde von den Zucker-Brüdern eingeführt.
  ;)
Doch. Siehst du ja.  ;D


Ich hatte irgendwie auf ein Deepfake gehofft.

 8]
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Megavolt am 28.01.2026 | 16:04
eine Art Berlin Tag & Nacht im Weltraum.

 ~;D ~;D ~;D

Sehr schön.

Ich frage mich, wann endlich mal die Konkurrenz auf den Plan tritt, die richtiges Star Trek macht. Wie lange wird das noch dauern, fünf Jahre? Zehn? Oder gibt es bereits richtiges Star Trek, aber das fliegt nur irgendwie unter dem Radar?

Orville habe ich schon sehr deutlich als eine solche Gegenbewegung empfunden. Da müsste doch eigentlich mehr kommen, der Bedarf ist ja überdeutlich da.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Orok am 28.01.2026 | 16:07
Also als ich Teenager war, hat keiner sein Handy verschluckt...
https://futurezone.at/digital-life/handy-verschluckt-magen-operation-haeftling-gefaengnis/401728587

https://www.krone.at/511066

Zugegeben, eher mit Absicht verschluckt  ~;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: tarinyon am 28.01.2026 | 16:22
Ja, klar. Häftlinge und Drogenschmuggler schlucken alles mögliche Zeug. Hoffentlich schmuggeln sie jetzt nicht auch noch Drogen in ihren Mägen / Därmen in die Starfleet Academy.  :o
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Orok am 28.01.2026 | 16:25
Wenn es den typischen Plotlines folgt, wird es wenigstens eine Drogen-Folge geben :P
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: tarinyon am 28.01.2026 | 16:27
Wenn es den typischen Plotlines folgt, wird es wenigstens eine Drogen-Folge geben :P

Und eine, wo sie ne Ziege von den Romulanern aus dem War College klauen. Man sieht schon, man kann das alles nicht mehr Ernst nehmen. Ich lache und weine gleichzeitig.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Orok am 28.01.2026 | 16:30
Und eine, wo sie ne Ziege von den Romulanern aus dem War College klauen. Man sieht schon, man kann das alles nicht mehr Ernst nehmen. Ich lache und weine gleichzeitig.
Die Folge würde ich sogar feiern :D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 28.01.2026 | 18:12
Und eine, wo sie ne Ziege von den Romulanern aus dem War College klauen. Man sieht schon, man kann das alles nicht mehr Ernst nehmen. Ich lache und weine gleichzeitig.
Ich feiere das.

Weil mir NOCH eine Serie nach dem gleichen Muster wie TOS-NG-VOY-DIS-SNW würde ich ziemlich überflüssig finden. Vor allem, weil SNW noch läuft.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 28.01.2026 | 19:56
a.) Wie man bei den anderen Kadetten sieht, ist die nicht extrem klein. Und sie haben Ecken und Kanten. Einen solchen Gegenstand zu verschlucken, halte ich für medizinisch bedenklich.

Wir reden von den Dingern hier:
(https://www.tanelorn.net/index.php?action=dlattach;topic=132205.0;attach=40012)
Der Kommunikator ist nur der Knopf, ohne die „Flügel“ (die können entfernt werden, und nach Bedarf durch welche ausgetauscht werden, die Tricorder und/oder Phaser integriert haben – wie es bei der Führungscrew standardmäßig der Fall ist). Das erscheint mir nicht unrealistisch, dass man den verschluckt (im Gegensatz zu Discovery, wo die Dinger noch deutlich massiver waren).

Der Brand ist sogar noch blöder denn:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Das kann man machen, es bringt aber nicht die durch den Brand zerstörten Schiffe wieder zurück (und das Romulanische Reich war zu diesem Zeitpunkt auch nicht das, was es mal war - insofern fraglich wieviele von ihren Schiffen sie noch hatten).

Marvel Star Wars ist schuld. Die haben 1977 den Standard etabliert, dass bei allem, was so in die Kategorie "Abenteuer mit positiver Grundstimmung" fällt, mindestens ein Gag pro Minute fällig ist.

Fixed it for you.
Han muss natürlich (nachdem er eine Lüge über die Commanlage abgelassen hat, die nichtmal ein lobotomisierter Wookie glauben würde) auf die Kommanlage schießen, und dann einen „witzigen“ Spruch ablassen. Offensichtlich ist Han Solo ein „retard“. ;)

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 28.01.2026 | 20:17
Der Kommunikator ist nur der Knopf, ohne die „Flügel“
Ihr fehlt in der Szene das komplette Ding mit Flügeln.

Zitat
Fixed it for you.
Das hast du festgestellt? Wie man das bei Marvel-Filmen gemacht hat? Kann ich mir kaum vorstellen. Bei Star Wars vergehen große Teile ohne irgendwelchen Humor. 
Nur zum Verständnis: "Ein Gag pro Minute" war selber kein Gag oder launiger Spruch, sondern eine messbare Tatsache. 80% (16 von 20) der MCU-Filme zwischen 2008 und 2019 liegen bei einem durchschnittlichen Abstand zwischen Witzen von 44 Sekunden (Spiderman: Homecoming) bis 2 Minuten (Thor).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 28.01.2026 | 20:27
Du hast offensichtlich andere Marvel-Filme gesehen, als ich (oder leidest unter kognitiver Bias).
Ich habe auch schon Marvelfilme komplett ohne Humor gesehen, und selbst die humorvollen hatten nicht einen Gag pro Minute.

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 28.01.2026 | 20:34
Du hast offensichtlich andere Marvel-Filme gesehen, als ich (oder leidest unter kognitiver Bias).
Ich habe auch schon Marvelfilme komplett ohne Humor gesehen, und selbst die humorvollen hatten nicht einen Gag pro Minute.

https://www.visu.info/marvel-cinematic-universe-joke-count

Glaub es oder nicht. Die Marvel Filme sind fast schon Komödien  ~;D

Vielleicht nicht dein Humor.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 28.01.2026 | 20:35
Du hast offensichtlich andere Marvel-Filme gesehen, als ich (oder leidest unter kognitiver Bias).
Ich habe die meisten überhaupt nicht gesehen, und mir natürlich auch nicht die Mühe gemacht, das selber zu zählen. Die haben sich andere gemacht.
https://www.visu.info/marvel-cinematic-universe-joke-count

Zitat
Ich habe auch schon Marvelfilme komplett ohne Humor gesehen,
Welche?

Zitat
und selbst die humorvollen hatten nicht einen Gag pro Minute.
Welche?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 28.01.2026 | 20:45
Wenn man jeden launigen Spruch von fu...ing Spider-Man als "Gag" wertet, hat man a) das Wort "Gag" nicht verstanden und versteht b) das gesamte Spider-Man Franchise nicht.

Zitat
Below is an infographic which has counted every quip, one-liner, joke and gag in each film.
Sorry, sowas echt zu doof.

An der Messlatte wären dann Guy Ritchie Filme allesamt Slapstickkomödien.

Um zurück zum Thema zu kommen:
Ne tiefernste Serie über die Kadetten der Starfleet Academy wäre imo so unterhaltsam wie "Denver Clan".
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 28.01.2026 | 20:51
Was Sashael sagt: wenn man das alles als "Gag" zählt, was da in der "Info"grafik aufgezählt wird, dann hat "Stirb Langsam" mehr Gags pro Minute, als "Die Nackte Kanone".

Aber zurück zur Academy.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 28.01.2026 | 21:15
Um zurück zum Thema zu kommen:
Ne tiefernste Serie über die Kadetten der Starfleet Academy wäre imo so unterhaltsam wie "Denver Clan".

Naja, zwischen tiefernst und dem was Starfleet Academy uns vorsetzt liegen aber ordentlich Graustufen.

Der gezeigte Humor passt einfach nicht zu dem was die Serie darstellen möchte.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 28.01.2026 | 21:35
An der Messlatte wären dann Guy Ritchie Filme allesamt Slapstickkomödien.
Nach welcher Messlatte wären sie das denn nicht?

Zitat
Ne tiefernste Serie über die Kadetten der Starfleet Academy wäre imo so unterhaltsam wie "Denver Clan".
Holy Strawman, Batman!
Oh, Moment.

Naja, an der Frequenz muss man es aber in der Tat nicht aufhängen, wenn es um diesen spezifischen Witz geht. "Hahaha, der Charakter ist so doof, dass er ein technisches Gerät verschluckt hat und für den Doktor ist das so erwartet, dass er nur 'jetzt schon?' fragt" kann man für einen passenden Witz für eine Star Trek-Serie halten. Oder man kann wie gesagt einfach konstatieren, dass der Witz in praktisch gleicher Weise schon bei Ralph Wiggum und Amy Wong auftauchte, sich fragen, welchen Ton diese Serien hatten und ob man diesen Ton für eine Star Trek-Serie haben will.

(Ich war übrigens wie ersichtlich erst geneigt, der Serie 'ne Chance zu geben, aber ihr habt echt euer Bestes getan, um dies zu ändern. Gratzi.)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 28.01.2026 | 22:11
Angesichts der Tatsache, dass du auch über Marvelfilme herziehst, die du laut eigener Aussage nicht gesehen, wäre die Hoffnung aber vergeblich, dass du bei Nicht-Ansehen der Serie dich hier raushältst?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 28.01.2026 | 22:20
Angesichts der Tatsache, dass du auch über Marvelfilme herziehst, die du laut eigener Aussage nicht gesehen, wäre die Hoffnung aber vergeblich, dass du bei Nicht-Ansehen der Serie dich hier raushältst?

Er zieht doch garnicht über Marvel her? Das die Filme einen gewissen Joke-Faktor haben ist.doch allgemein bekannt.

Kritik an Starfleet Academy ist bei der Performance zumindest berechtigt. Die Serie präsentiert sich in keinem sehr guten Licht. Außer man möchte eine Komödie daraus machen.

Was auch okay wäre, Titel, Anspruch  60 Jahre Star Trek deuten aber irgendwie nicht darauf hin, dass man so einen Veriss (Abrechnung?) mit dem Franchise erwarten darf.

Und ich hoffe Alexandro hat seinen Beitrag selber gelöscht! Wegen einer Serie derart nachzutreten ist absolut kindisch.

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 28.01.2026 | 22:32
Als "kindisch" würde ich eher "Ihhh, da liegen (im Vorschaubild) junge Menschen zusammen auf einer Wiese und berühren sich dabei" bezeichnen [Hier wurde ein Teil durch die Administration wegen Verstoß gegen die Hausordnung gelöscht]. Das ist sogar noch kindischer als "eigentlich wollte ich der Serie eine Chance geben, aber weil ihr eine andere Meinung habt, habe ich mich jetzt entschieden die Serie zu hassen" und ähnliche Trotzreaktionen.

Aber um etwas positives zu bringen, Trekyards schauen sich das Academy-Ship im Detail an:
https://youtu.be/7ZNAl1pIaew
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 29.01.2026 | 07:52


Das kann man machen, es bringt aber nicht die durch den Brand zerstörten Schiffe wieder zurück (und das Romulanische Reich war zu diesem Zeitpunkt auch nicht das, was es mal war - insofern fraglich wieviele von ihren Schiffen sie noch hatten).
Naja, es bringt halt den Blödsinn mit dem Dilithiummangel zum Einsturz.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 29.01.2026 | 08:57
Ich habe gestern dann doch mit der Liebsten auch Folge 1 gesehen. Mein Fazit vorweg: Die Soundeffekte waren ganz cool.

Der Rest... muss man schauen, wo sie damit hinwollen.

Zunächst mal: Die Meisten Dinge, über die sich hier gestritten wird (und das wieder in einem Tonfall.. meine Güte  ::) Leute ist ist fiktiv, optionale Unterhaltung! Wie fragil muss man in seiner Nerd-Persönlichkeit sein, um mit solchen rhetorischen Geschützen zu ballern, ey...  wtf?) haben uns gar nicht so massiv gestört. Das Zusammenrollen auf dem Stuhl...pft naja. Meine Freundin fands lustig, ich wusste ja dass es kommt.  Holo-Persönlichkeiten... joa, da musste halt was BRANDNEUES her und typische SciFi-Tropes wie Androiden und Cyborgs sind ja schon da. Kann man machen, muss man vielleicht nicht. Nicht-magersüchtige Menschen auf nem Ausbildungschiff... yeah, wenn man sonst nix findet, worüber man sich aufregen will. Und physikalische Korrektheit bei Star Trek...? Lol.

Die eigentlichen Schwächen bzw. Ungereimtheiten sehe ich beim Drehbuch, da wurden einige Entscheidungen getroffen, die ich einfach nicht verstehe:

- Die Anfangsszene.
Gehen wir mal für nen Moment davon aus, dass man bei einer neuen Serie in der ersten Szene ein bisschen schonmal anteasern will, worum es da gehen soll. Dann entnehme ich: Föderation hält Kriegsgericht, manipuliert eine Mutter, um mitzuhelfen und bestraft diese dann dafür, um dann zu versuchen, den Sohn (der gerade seiner einzigen Vertrauensperson gewaltsam! entrissen wurde - mehr traumatisieren kann man einen Menschen eigentlich nicht in so kurzer Zeit) in ihre Organisation hinein zu manupulieren...?! Hier wird sowohl der Hauptcharakter als auch die Föderation innerhalb weniger Minuten komplett zerlegt. Hell, wir hätten fast aufgehört zu gucken! Tatsächlich tat mir Nus Braka echt leid in der Szene, und sowohl sein wie auch Calebs Motivation haben mich komplett überzeugt.

Allen, die DISCO S3 nicht geguckt haben (wie mich, ich hab halt nur mal zum Burn was nachgelesen) wird nochmal die Story auf nem Spaziergang im Park nacherzählt - also Tell don't show, während man eine ganze Szene aufgewendet hat um die (scheinbaren?) beiden Hauptcharaktere der Serie und ihren Konflikt einen mit dem Zaunpfahl ins Gesicht zu prügeln. Aha.

Und wie war das jetzt: Mama Nahla verliert so mit ~400 Jahren ihren Sohn, um dann (für sie wirklich SEHR) kurze Zeit danach als Richterin (?) Mutter und Sohn auf die obige Weise zu trennen um DANN festzustellen "Hui, das war aber pöse. Da entlasse ich mich dann wohl besser gleich selbst". Und dann hat sie ihn angeblich die ganze Zeit gesucht..? So sah es in ihrer zweiten Szene aber nicht aus. Also eine gehetzte Frau auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und dem Zwang, ihren Fehler wieder gutzumachen stelle ich mir anders vor.

Die Etablierung des klischeehaften Teenager-Dreigespanns um "Cooler Außenseiter" vs "Arrogantes Arschloch" werben um die Klassenschönheit innerhalb einer Szene, die nur noch klischeehafter hätte werden können, wenn eine Fehlfunktion sie in einen holografischen Regen gehüllt hätte  ::) Subtil ist anders...

Und dann so Kleinigkeiten. Calebs Frisur musste korrigiert werden! Aber...alle Anderen dürfen tragen, was sie wollen...? Echt jetzt? Ich mein, direkt dahinter waren zwei Frauen mit langen, teilweise offenen Haaren bzw frecher Strähne.. da musste nix gemacht werden. Und der Klingone.. nagut, wahrscheinlich traditionelle Haartracht, bei denen ist ja eh alles traditionell. Darf nicht angefasst werden, klar...  pfft. Wenn man sowas etablieren will, dann konsequent oder macht dann deutlich, das Nahla das macht, um Druck auf Caleb auszuüben. Wäre dann SO aber psychologisch kontraproduktiv.

Sam soll genauso nervig wirken, wie sie es tut. Wenn man das mit der Holo-Kolonie (Holonie...?) schluckt, kann ihr Charakter aber als Comic Relief funktionieren, auch wenn sie mit dem Holodock konkurrieren wird. Ob das so schlau ist...?

Insgesamt durchwachsen. Ein paar interessante Elemente drin, viel zu viel Chrom und Glas (seriously, die Kadetten müssten in der ersten Woce alle erstmal Beulen an der Stirn haben! Ich hab einmal in einem Büro mit nur ein paar Glaswänden gearbeitet, wo der Chef sich gegen Aufkleber ausgeprochen hat - und JEDE·R Neue ist da einmal gegen gerannt) , wobbly writing... am Ende gab es aber den "Plot der Woche" , ich Brakas Auftritt tatsächlich unterhaltsam und die Anspielung an Harry Mudd ist ja offensichtlich und die Auflösung war schon Star Trek-typisch. Ich befürchte nur, dass sie sich mit Caleb eine Burnham 2.0 gebaut haben, zwar deutlich sympathischer und auch besser gespielt, aber Star Trek um eine zentrale Figur herum funktioniert für mich nicht.

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 29.01.2026 | 09:03
Angesichts der Tatsache, dass du auch über Marvelfilme herziehst, die du laut eigener Aussage nicht gesehen, wäre die Hoffnung aber vergeblich, dass du bei Nicht-Ansehen der Serie dich hier raushältst?
Sich darüber zu echauffieren, dass ich nicht alle 20 in dieser Statistik erfassten Filme gesehen (sondern nur ungefähr die Hälfte... ehrlich gesagt laufen die Erinnerungen an die verschiedenen Teile ineinander), wird mich wohl kaum davon abhalten, genau so wenig wie die Tatsache, dass ich von SFA nur die erste Folge auf Youtube habe durchrieseln lassen.

Die Szene, über die wir hier reden, habe ich allerdings gesehen und finde sie wie dargestellt unpassend und schlecht. Es will mir generell so scheinen, als ob sie für Robert Picardo praktisch nur "comic relief"-Szenen haben, die schnell nervig werden.

Der Plot um Caleb ist im Grunde der gleiche wie bei Star Trek (2009), back to the roots für NuTrek also, und die generelle Machart (mit zugegebenermaßen und glücklicherweise weniger lens flare) auch. Fiesling verursacht Elternteilverlust, flash forward, rebellischer Delinquenten-MC wird, wenn auch widernwillig, von involvierter Mentorfigur in die Sternenflotte rekrutiert, ist brilliant, baut aber Mist, Fiesling taucht wieder auf, MC rettet den Tag und lernt, weniger rebellisch zu sein.
Funktioniert hier, auch das muss man zugeben, besser als in ST2009, weil sie ihn dann nicht lächerlicherweise direkt in den Kapitänssessel schieben.

Ansonsten geht es halt um: Bösewichter bekämpfen und lernen, im Team zu arbeiten. Action und schnelle Schnitte. Alle Arten von Science-Fiction-Elementen zumindest in dieser Folge sind reine Staffage oder Plot Devices (was nicht schlimm ist, aber halt auch Potenzial verschenkt).

Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 29.01.2026 | 09:09
Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.

Boah, das hatte ich tatsächlich jetzt schon verdrängt - das war definitiv auch so ein riesiger WTF?-Moment, vor allem weil der Befehl so laissez-faire von ihr zwischen Schleuse und Gang gegeben wurde. Einzige Erklärung: Das ist jetzt in der Neuen SternenflotteTM nach dem Brand (der wohl noch Einiges mehr weggebrannt hat, als nur Dilithium..) so Standard, "No Mercy!" gegenüber Feinden. Könnte man so machen (fände ich auch nicht furchtbar unplausibel, das würde dann auch Feindschaften ggü der Föderation begründen), dann müssen sie es aber auch durchziehen. Jede Szene, wo es in Zukunft darum geht, ob und wie man ein Schiff neutralisiert ohne es zu zerstören, führt das sonst ad absurdum.

Ich würde dann aber auch ein neues Logo für die Föderation vorschlagen:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 29.01.2026 | 09:13

Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".

Wann hat dieser Mist eigentlich angefangen bei Star Trek? Ich meine mich zu erinnern, dass bei TOS oder auch TNG bestürzt in die Kamera geschaut wurde, wenn in Notwehr oder aufgrund einer Fehleinschätzung ein feindliches Raumschiff in die Luft gejagt wurde (bei DS9 war das dann im Krieg natürlich anders, wenn Jem'Hadar-Fighter weggepustet wurden, aber da war es ja auch klar, dass es darum ging, den Gegner zu zerstören).

Ganz hart fand ich es ja wie andernorts schon gesagt schon am Ende von ST:D Staffel 3, wo auch ohne Not ein Schiff mit tausenden Zivilisten an Bord hochgejagt wurde.

Mein Gefühl ist, dass die Integrität der Figuren da ganz stark irgendwelchen vermeintlichen Publikumswünschen nach Action-Katharsis untergordnet wird. "Am Ende muss dann auch mal ordentlich was in die Luft gejagt werden!" Wer sagt das? Ich finde das tatsächlich auch auf einer moralischen Ebene problematisch, dass unsichtbare Nebenfiguren ganz radikal ihrer aktuellen Plotfunktion untergeordnet werden. Übertreibe ich da jetzt wenn ich sage, da wird auf einer erzählerischen Ebene eingeübt, Menschen nach der Funktion zu behandeln, sie sie gerade für einen erfüllen, und nicht als Individuen, die für sich stehen? Die Fiktion machte es so vor: Wenn man die Gefangenen der Orion-Piraten retten muss, soll uns das Herz über jeden bluten, der auf der Flucht von den Orionen erschossen wird, wenn sie zufällig bei den Oberbösen mit an Bord sind, sollen wir vergnügt über das Feuerwerk jauchzen, wenn sie in Stücke gefetzt werden?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 29.01.2026 | 09:17
Also auf jeden Fall wird das STA-Regelwerk zu Starfleet Academy ein paar Änderungen enthalten. Der Einsatz von Quantentorpedos gibt derzeit der SL ja Thread, weil sie so verheerend sind. Das dürfte ja bei SFA kein Problem mehr darstellen  >;D

Übertreibe ich da jetzt wenn ich sage, da wird auf einer erzählerischen Ebene eingeübt, Menschen nach der Funktion zu behandeln, sie sie gerade für einen erfüllen, und nicht als Individuen, die für sich stehen? Die Fiktion machte es so vor: Wenn man die Gefangenen der Orion-Piraten retten muss, soll uns das Herz über jeden bluten, der auf der Flucht von den Orionen erschossen wird, wenn sie zufällig bei den Oberbösen mit an Bord sind, sollen wir vergnügt über das Feuerwerk jauchzen, wenn sie in Stücke gefetzt werden?

Ist nicht nur dein Eindruck.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 29.01.2026 | 09:24
Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.
Die Venari Ral sind die Bedrohung in STA, siehe Episode 2 und die Forderungen der Betazoids.
In jeder Serie ST haben Captains Schiffe der Kriegsgegner zerstört, das ist also nichts, was die Förderation "ja nie machen würde". Und in dem Fall waren sie unter Druck, da sie gerade erst die Klammer der Venari Ral abgeschüttelt hatten. Was die sonst noch in petto haben könnten wollten sie (imo logischerweise) wohl nicht abwarten.

Dass Nahla die Sicherheit "ihrer" Kinder über das Leben von bekanntermaßen brutalen Raumpiraten stellt, ist für mich keine Überraschung.
Die Förderation hat friedliche Absichten und Ziele, aber sie sind keine Pazifisten.

Vor allem nicht bei TOS, lieber Swanosaurus. Da wurden jede Menge Schiff in Stücke geblasen. Und selbst Picard hat unter Zeitdruck Zerstotungsbefehle gegeben.

Ihr verklärt ST da ein bißchen zu sehr. Diplomatie braucht auch unter Roddenberry Zeit und wenn die nicht da ist und die Zerstorung droht, wird auch bei ST schon immer scharf geschossen.

@First Orko
Es war die erste Folge.
Viele Punkte werden in den folgenden Episoden aufgegriffen, wie z.B. die Nervigkeit des Hologramms oder das angebliche Triangel.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 29.01.2026 | 09:28
Wäre jedenfalls ein bißchen awkward, wenn der Bösewicht Caleb beim nächsten "WAS HAST DU MIT MEINER MUTTER GEMACHT?" antwortet:

"Die? Die war auf dem Schiff, das deine Akademieleiterin mal en passant hat 'wegpusten' lassen.
...
Jetzt ist meine dreckige Lache doch mal wirklich passend, oder?"

Wobei... warum haben sie die Rettungskapsel mit dem Bösewicht drin eigentlich nicht auch in die Luft gejagt? Wenn schon "in die Luft jagen" statt "zumindest versuchen, dingfest zu machen" jetzt der normale Modus Operandi ist?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 29.01.2026 | 09:31
Das wäre in der Tat awkward, weil seine Mutter dann geholfen hätte, das Schiff auf dem ihr Sohn war zu vernichten.

So viel schiene ihr dann ja nicht an ihrem Kind zu liegen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 29.01.2026 | 09:34
Vor allem nicht bei TOS, lieber Swanosaurus. Da wurden jede Menge Schiff in Stücke geblasen. Und selbst Picard hat unter Zeitdruck Zerstotungsbefehle gegeben.

Mir fallen bei TOS nicht so viele ein ... In "Balance of Terror" wurde die Zerstörung eines Kriegsschiffs als tragisch dargestellt. In der "Organia"-Folge gab es m.E. kein Gefecht mit den Klingonen, mit den Romulanern in der Folge, in der sie die Tarnvorrichtung geklaut haben, auch nicht ... klar, das sind nur drei Beispiele, aber mir fällt gerade eben kein TOS-Beispiel ein, bei dem Feinde einfach so zerstört wurden. In Star Trek II fordert Kirk Khan noch zum Aufgeben auf und will die Überlebenden rüberbeamen. In Star Trek 3 - okay, er tötet die klingonische Crew, als er in die Ecke gedrängt ist, aber auch das wird als ernste Entscheidung dargestellt - und auch in Teil 4 ansatzweise thematisiert (der klingonische Botschafter bezeichnet das als "Mord" und macht damit zumindest deutlich, dass solche Aktionen nicht selbstverständlich sind). Star Trek 5 - keine zerstörten Raumschiffe. Star Trek 6 - Changs Schiff wird zerstört, aber das ist eindeutig ein reines Kriegsschiff auf einer Attentasmission und Enterprise und Excelsior nehmen hier die eine Chance war, diesen überlegenen Gegner auszuschalten.

Für TNG habe ich keine konkreten Beispiele auf dem Schirm - wobei sie da bei den Filmen auch schon die Killer-Tour gefahren haben, z.B. beim Mord durch unterlassene Hilfeleistung an Ru'afo (wenn sie Picard in Sicherheit beamen konnten, dann auch ihn).

Ich sehe da schon eine Tendenz beim "modernen" Star Trek. Mir fällt kein Beispiel aus einer der alten Serien ein, bei der so beiläufig nicht nur militärische Schiffe, sondern Schiffe mit haufenweise Zivilisten an Bord in die Luft gejagt wurden.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 29.01.2026 | 09:41
Die Venari Ral sind die Bedrohung in STA, siehe Episode 2 und die Forderungen der Betazoids.

Das ist aber doch gerade einer der Punkte, die Star Trek im besten Sinne ausgemacht haben: Dass es nicht einfach einen Feind gibt, den man auslöschen darf, weil er der Feind schlechthin ist. Sogar bei den Borg haben sie das zu TNG-Zeiten noch entsprechend relativiert.

(Und in der Beziehung finde - ich so als Randbemerkung -, dass sie es mit den Gorn in SNW genau richtig gemacht haben: Die typische Fan-Kritk lautete da ja: "Ihr habt Arena nicht verstanden, die Botschaft der Folge war, dass die Gorn eben nicht unwiderruflich monströs und böse sind!", dabei haben die Macher in dem Fall die Folge ganz hervorragend verstanden, denn die Botschaft war, dass etwas, das monströs und böse erscheint, das bei näherem Hinsehen nicht sein muss bzw. eine Verständigung doch möglich ist. Und genau deshalb war es absolut richtig, sie in SNW über weite Strecken als monströs und böse darzustellen. Sonst wäre die Botschaft nämlich gewesen: "Oh ja, die Gorn sind eigentlich total in Ordnung, diese anderen da, die Xorn aus SNW, das sind die monströsen Bösen!")
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 29.01.2026 | 09:42
Das wäre in der Tat awkward, weil seine Mutter dann geholfen hätte, das Schiff auf dem ihr Sohn war zu vernichten.
Greifen wir hier ein wenig nach Strohhalmen? Die Mutter kann genauso gut auf dem Piratenschiff gewesen sein, a.) obwohl sie es nicht wollte und b.) ohne zu wissen, dass...

... moment, vernichten? Gehen wir jetzt davon aus, dass der Bösewicht genau so drauf ist wie die Sternenflotte und nachdem er wie gewollt den Warpantrieb geklaut hätte, noch schnell ein "pustet sie weg, HARHARHAR"* eingeschoben hätte?

Also, in der Folge gab es keinen Hinweis darauf, dass der irgend etwas anderes machen wollte, als sie zu beklauen, oder?

*Das ist es! An den erinnert er mich: Kater Karlo!
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 29.01.2026 | 09:47
@First Orko
Es war die erste Folge.
Viele Punkte werden in den folgenden Episoden aufgegriffen, wie z.B. die Nervigkeit des Hologramms oder das angebliche Triangel.

Davon gehe ich aus. Ich habe versucht, die Folge danach zu bewerten, wie man eine Pilotfolge elegant macht und persönlich finde ich, dass sie in einigen Punkten gegenüber alten Star Trek-Piloten abstinkt... aber wiederum Anderes auch besser macht. Nicht brilliant, aber auch nicht hoffnungslos. Ich habe eher das Gefühl, dass die heutigen, strukturellen Schwächen in Writer Rooms zu Entscheidungen führen, die man mit mehr Zeit und mehr kreativer Freiheit anders machen würde und das dies der Serie auf lange Sicht nicht gut tun wird. Das ist aber eine weiiit gestrechte Projektion, das ist mir klar  8)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 29.01.2026 | 09:54
Das ist aber doch gerade einer der Punkte, die Star Trek im besten Sinne ausgemacht haben: Dass es nicht einfach einen Feind gibt, den man auslöschen darf, weil er der Feind schlechthin ist. Sogar bei den Borg haben sie das zu TNG-Zeiten noch entsprechend relativiert.
Exakt.
Menschen (oder äquivalente Wesen) großgruppenweise als zu vernichtende Feinde abzuklassifizieren, gegen die alle Mittel erlaubt sind und die an jedweden Kollateralschäden dabei halt selber schuld sind, ist für mich nicht das, was ich bei Star Trek (oder IRL, wo das schon häufig genug vorkommt) sehen will.

Selbst in ST2009 hat Kirk Nero - der viel schlimmere Dinge getan hat - zur Kapitulation aufgefordert, bevor er ihn "weggepustet" hat.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 29.01.2026 | 10:31
Um jemanden zur Kapitulation auffordern zu können, muss man in einer überlegenen Position sein.

Die Drohung des Piraten war eindeutig: Ihr lasst mich hier den Warpantrieb ausbauen (und ihn damit in die Hände der gefährlichsten Flotte des Quadranten fallen) oder deine Crew geht drauf.

Sich gerade so wieder betriebsbereit zu machen, ohne Kenntnis von den Möglichkeiten des Gegners zu haben, ist keine überlegene Position.

Wieso wird hier eigentlich postuliert, dass auf dem Venari Ral Schiff haufenweise Zivilisten waren? Das ist ein Kaperschiff mit Angriffsabsicht. Dessen Captain keine Probleme damit hätte, die Besatzung eines Schulschiffes zu erledigen.

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 29.01.2026 | 11:07
Um jemanden zur Kapitulation auffordern zu können, muss man in einer überlegenen Position sein.
Wovon ich bei Leuten, die dermaßen casual "pustet sie weg" sagen - was auch prompt und problemlos geschieht - während sie schon wieder gemütlich auf ihrem Sessel herumturnen, eher ausgehe. Der Rest der Brückencrew mit "Mit Vergnügen" und "Ein lehrreicher Moment (kicherkicher)" trägt ein Übriges bei.

Die ganze Szene war so geschrieben, dass sie als "Die überwundenen Bösen werden weggepustet"-Abschluss konzipiert war, das hat Swanosaurus schon richtig analysiert. Von Star Trek wünsche ich mir, dass sich die Autoren um das, was sie darstellen, mehr Gedanken machen als das.

Kleines Gedankenspiel:
Wäre die Szene nicht besser gewesen, wenn nach "Alles wieder einsatzbereit" direkt ein Schwenk auf den Kommunikationsoffizier mit "Captain, die Venari Ral bitten um Kapitulationsbedingungen" gefolgt wäre? Dann vielleicht noch ein kleines "Lassen Sie sie noch ein paar Sekunden zappeln!" und dann wieder "Mit Vergnügen" und "Ein lehrreicher Moment"?

Mit Leuten, deren Antwort "Nein! Es muss wer explodieren, sonst ist es langweilig!" ist, komme ich in Bezug auf Star Trek nicht auf einen Nenner, soviel ist klar.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 29.01.2026 | 11:28
Mir fallen bei TOS nicht so viele ein ... In "Balance of Terror" wurde die Zerstörung eines Kriegsschiffs als tragisch dargestellt.
Und es war eine Selbstzerstörung. Kirk hat auch da angeboten, die Romulaner als Gefangene an Bord zu beamen.

Zitat
Für TNG habe ich keine konkreten Beispiele auf dem Schirm - wobei sie da bei den Filmen auch schon die Killer-Tour gefahren haben, z.B. beim Mord durch unterlassene Hilfeleistung an Ru'afo (wenn sie Picard in Sicherheit beamen konnten, dann auch ihn).
Action-Captain John "Lucky" Pickert aus den Filmen ist eben eine andere Person als der diplomatische Captain Jean-Luc Picard aus der Serie...

P.S.: Die Plinkett-Verarsche zu der Szene ist immer noch köstlich:
https://www.youtube.com/watch?v=j7WDZWhMHBI&t=2003s
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 29.01.2026 | 11:38
P.S.: Die Plinkett-Verarsche zu der Szene ist immer noch köstlich:
https://www.youtube.com/watch?v=j7WDZWhMHBI&t=2003s

 ;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 29.01.2026 | 11:58
Ich habe gestern dann doch mit der Liebsten auch Folge 1 gesehen. Mein Fazit vorweg: Die Soundeffekte waren ganz cool.

Der Rest... muss man schauen, wo sie damit hinwollen.

...

Und dann so Kleinigkeiten. Calebs Frisur musste korrigiert werden! Aber...alle Anderen dürfen tragen, was sie wollen...? Echt jetzt? Ich mein, direkt dahinter waren zwei Frauen mit langen, teilweise offenen Haaren bzw frecher Strähne.. da musste nix gemacht werden. Und der Klingone.. nagut, wahrscheinlich traditionelle Haartracht, bei denen ist ja eh alles traditionell. Darf nicht angefasst werden, klar...  pfft. Wenn man sowas etablieren will, dann konsequent oder macht dann deutlich, das Nahla das macht, um Druck auf Caleb auszuüben. Wäre dann SO aber psychologisch kontraproduktiv.

Bis Folge 3 wird es leider nicht besser. Die Serie ist in sich nicht schlüssig. Die Figur der Kanzlerin ist weder Fisch noch Fleisch. Die von dir genannte Szene fand ich auch extrem unstimmig. Wenn die oberste Führung schon keinen Wert auf Schuhe, Protokoll oder Haarschnitt legt und eine provokante laziv fair Haltung an den Tag legt wenn sie kritisiert wird, warum brauchen Kadetten in der neuen Akademie dann Uniformen und einen sauberen Haarschnitt (mehr oder weniger)? Unis haben auch keine Uniformen warum braucht er Neustart dann Uniformen für Kadetten in Unterrichtsräumen?

Das Ganze verstärkt sich in Folge 3 nochmal, wenn die Kanzlerin darüber schwadroniert wie schwer "ihre Kinder (die Kadetten)" es gehabt haben und sie möchte, dass diese sich maximal wohlfühlen sollen und eigentlich alles dürfen. Verstöße werden eh nur am Auftreten der 1 gemessen die dann irgendwelche ominösen Strafen aufdrückt, welche aber keine Auswirkung auf die Handlung oder die Folge haben. 

Die dummen Sprüche gehen weiter, so bezeichnet Caleb, der wie er später sagt "es gewohnt war in Mülltonnen zu schlafen", ein Doppelzimmer (was später mit drei Kadetten belegt wird) als Faschismus. Bitte was???

Die 1 antwortet auf eine Frage der Kanzlerin tatsächlich mit "Ist das ein multiple Choice Test?" usw.

Um die Truppe von Schlingeln und Schlingelinen zusammenzuschweißen benutzt man den "Der Feind meines Feindes ist mein Freund Trick" und führt überzeichnet die Kadetten des War Collage als Haus Slytherin ein. Natürlich ist der schärfste Kritiker der Kanzlerin der Leiter des War Collage usw. und die „Pranks“ zwischen den Studentengruppen nehmen zu.

Andere Konflikte werden irgendwie unnötig überzeichnet, so wird sich darüber aufgeregt, dass die Schüler an den diplomatischen Verhandlungen mit Betazed teilnehmen dürfen. Am Ende stellt sich heraus, sie waren Zuschauer, kein Stimmrecht nix. Warum darüber so einen Aufstand machen? Die Szene diente mal wieder nur dazu das die Kanzlerin allen einen Vortrag halten durfte. Ein bisschen das Revier markieren.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 29.01.2026 | 12:54
https://memory-alpha.fandom.com/wiki/For_the_Uniform_(episode) (https://memory-alpha.fandom.com/wiki/For_the_Uniform_(episode))

Dazu der abgesegnete Versuch von Section 31, die gesamte Spezies der Changelings zu vergiften.

Oder die Zerstörung eines romulanischen Diplomatenschiffes durch Garak, dessen Beteiligung Cisco verheimlicht, um die Romulaner im Krieg gegen das Dominion zu beeinflussen.

Zerstörte Schiffe der Klingonen und Romulaner in Gefechten mit Starfleet.

Ja, in den absolut meisten Fällen werden diplomatische Lösungen gesucht.
Aber eben auch nicht immer. Und teilweise wurden in Star Trrk Serien auch deutlich drastischere Dinge getan.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 29.01.2026 | 12:58
https://memory-alpha.fandom.com/wiki/For_the_Uniform_(episode) (https://memory-alpha.fandom.com/wiki/For_the_Uniform_(episode))

Dazu der abgesegnete Versuch von Section 31, die gesamte Spezies der Changelings zu vergiften.

Oder die Zerstörung eines romulanischen Diplomatenschiffes durch Garak, dessen Beteiligung Cisco verheimlicht, um die Romulaner im Krieg gegen das Dominion zu beeinflussen.

Klar ist das krass, aber es wird ja auch unmissverständlich klargestellt, dass beides den Werten der Protagonisten völlig zuwiderläuft. Bei der Section-31-Geschichte ist es ganz klar eine Aktion der Gegenspieler, die die Protagonisten wieder in Ordnung bringen müssen. Und bei dem romulanischen Schiff ringt Sisko ohne endgültigte Antwort mit der Frage, ob der Zweck hier die Mittel geheiligt hat.

Das ist doch was anderes als "pustet sie weg" zu sagen und noch darüber zu witzeln.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 29.01.2026 | 13:03
Klar ist das krass, aber es wird ja auch unmissverständlich klargestellt, dass beides den Werten der Protagonisten völlig zuwiderläuft. Bei der Section-31-Geschichte ist es ganz klar eine Aktion der Gegenspieler, die die Protagonisten wieder in Ordnung bringen müssen. Und bei dem romulanischen Schiff ringt Sisko ohne endgültigte Antwort mit der Frage, ob der Zweck hier die Mittel geheiligt hat.

Das ist doch was anderes als "pustet sie weg" zu sagen und noch darüber zu witzeln.
Eben.
"In the Pale Moonlight" hat die moralischen Prinzipien der Sternenflotte bewußt in einer Extremsituation an eine Grenze gebracht und in der Folge postuliert: Ja, da würde sie auch ein Charakter wie Sisko überschreiten. Nicht die einzige Folge von DS9, wo sowas vorkommt. Noch nicht mal die fragwürdigste, da gibt es andere (die eine mit Eddington zum Beispiel).

Lichtjahre entfernt von der gedankenlosen Menschenverachtung von "Haha, wegpusten!"
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 29.01.2026 | 15:37
Es ist doch jetzt nicht zielführend, sich klugscheißend irgendwelche beliebigen Szenen aus ST zu zeigen, wo ein Raumschiff in die Luft fliegt. Klar explodieren da auch mal Schiffe, klar ist die Föderation da auch mal Aggressor - aber es wurde meist(!) in einen Kontext gesetzt und der war immer: Die Föderation hat pazifistische Prinzipien, die immer wieder durch neue Herausforderungen an ihre Grenzen stoßen, hinterfragt und übertreten werden - und Leute müssen dann dazu Stellung beziehen.

Das beiläufig-süffisante "Pusten sie das Schiff weg" mit der Antwort "Mit Vergnügen, Captain"(*) steht dem kontextuell diametral entgegen! Man kann (und ACHTUNG liebe Klugscheißerchen: Das ist nur eine Sichtweise, deshalb steht da das Wörtchen "kann" bitte nachschlagen bevor der Hals schwillt, ja?) das Ganze in den folgenden Kontext setzen:

- Captain war mal Mutter und hat einen Sohn von seiner alleinstehenden Mutter getrennt, nachdem sie dieser Hilfe versprochen hat - für die Föderation
- Captain scheitert das erste Mal daran, diesen Sohn in die Föderation hinein zu manipulieren (dabei missbraucht sie sein Bedürfnis nach Bewältigung der Situation) Be- für die Föderation
- Captain presst den Sohn mit seiner Mutter, die sie selbst von ihm getrennt hat! in.... die Föderation
- Captain will, das der Sohn (jetzt ihr Ziehson) sein Aussehen gegen seinen Willen und anscheinend als Einziger innerhalb seiner neuen Peergroup sein Aussehen verändert und anpasst - für die Föderation (und falls sie das genau für ihn persönlich programmiert hat, wäre das maximal übergriffig und bloßstellend)
- Captain ballert gern ein Piratenschiff weg ..  für die Föderation

Und dann sieht die Föderation..hmmtja... gar nicht mehr so feinsinnig, pazifisch, ideal aus, wie sie damals (... als Nahla aufgrund ihres Scheiß hohen Alter verfickt noch eins selbst dabei war, genau der Grund weshalb sie den Job bekommt!) zur Blütezeit.

Man kann ganz offensichtlich die Folge auch ganz anders betrachten und anscheinend folgt ja auch Kontext für die ganzen Seltsamkeiten. Aber wie ich schon schrieb: Als Pilotfolge macht das nicht grad mega viel Lust auf mehr. Ich sag mal so: Für Strange New Worlds haben wir uns Paramount geholt. Für SFA reizt mich das nicht genug, um ein Abo abzuschließen.

* Für mehr Kontext: "Ich habe den Klingonen nie getraut und werde ihnen nie trauen. Ich kann und will ihnen den Tod meines Jungen nie vergeben" war Kirks persönlicher Logbucheintrag und wurde ihm vor einem klingonische Kriegsgericht angelastet. Dieses so stolze Kriegervolk, was so viel wert auf Familie legt, hat einer persönlichen, sehr gut nachvollziehbaren Rachegefühlen ein Problem.

Wie würden die wohl ein "Mit Vergnügen ballere ich ihnen das Piratenschiff weg" so bewerten? Wie würden die anhand dieser Aktion die Ideale der Föderation einordnen? DAS ist der Kontext, der alten Filme und Serien.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: 1of3 am 29.01.2026 | 15:43
Folge 4.

Die klingonische Aussprache hat sich deutlich verbessert. Durchgehend QeyliS und QonoS. Aaron Satie ist immer noch ne große Nummer.

Das Thema ist deutlich weniger putzig als die vorigen Folgen, die Auflösung dafür sehr wohl. Erinnert mich ein bisschen DS9 Sanctuary (Das Auge des Universums), nur unter genau umgekehrten Vorzeichen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Mithras am 29.01.2026 | 16:31
Ich habe nur die erste Folge gesehen: lümmelnder Captain, Teen Gezicke und "Ich hab meinen Kommunikator verschluckt" ??? Echt jetzt? Verschluckt? Nein Danke. Immerhin der Bösewicht war gut! (Pun intended)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 29.01.2026 | 23:58


* Für mehr Kontext: "Ich habe den Klingonen nie getraut und werde ihnen nie trauen. Ich kann und will ihnen den Tod meines Jungen nie vergeben" war Kirks persönlicher Logbucheintrag und wurde ihm vor einem klingonische Kriegsgericht angelastet. Dieses so stolze Kriegervolk, was so viel wert auf Familie legt, hat einer persönlichen, sehr gut nachvollziehbaren Rachegefühlen ein Problem.
Um fair zu sein: Das war ein Schauprozess die Tochter wollte RAche für ihren Vater und das halbwegs diplomatisch um den Rettungsplan nicht zu gefährden.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 30.01.2026 | 00:13
Folge 4.

Die klingonische Aussprache hat sich deutlich verbessert. Durchgehend QeyliS und QonoS. Aaron Satie ist immer noch ne große Nummer.

Das Thema ist deutlich weniger putzig als die vorigen Folgen, die Auflösung dafür sehr wohl. Erinnert mich ein bisschen DS9 Sanctuary (Das Auge des Universums), nur unter genau umgekehrten Vorzeichen.

Die Folge hat mal ein wenig die Stärken der Serie betont, den Soundtrack und ein wenig Charakterentwicklung betrieben. Sie war weitestgehend frei von den bisher üblichen Entgleisungen. Die Lösung am Ende, schwierig das plausibel zu finden. Aber nun gut, das war mal eine Folge die ein wenig den Geist dessen was Star Trek aus macht eingefangen hat (auch wenn es nicht die Föderation war und diese einen deutlichen Rüffel bekommen hat -> mal nicht von der Kanzlerin) :D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 30.01.2026 | 08:10
Um fair zu sein: Das war ein Schauprozess die Tochter wollte RAche für ihren Vater und das halbwegs diplomatisch um den Rettungsplan nicht zu gefährden.

Ich hab den Film auch gesehen, mehrfach. Und ob Schauprozess oder nicht: Das war eine moralische Leitlinie, anhand derer man einen Captain der Föderation vorführen konnte. Der (zu hohe!) Selbstanspruch von Menschen aus der Zeit ist, dass man niedere Beweggründe wie Rache überwunden hat. Wird ja später auch in der Rede zwischen Q und Picard (doch auch direkt in der Pilotfolge, oder?) aufgegriffen, wo Q ihm direkt vorhält, wie diese Werte immer wieder unterwandert und verraten wurden - heißt aber, die Werte werden grundsätzlich hochgehalten.
In SFA E1... not so much.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 30.01.2026 | 19:46
Die Folge hat mal ein wenig die Stärken der Serie betont, den Soundtrack und ein wenig Charakterentwicklung betrieben. Sie war weitestgehend frei von den bisher üblichen Entgleisungen. Die Lösung am Ende, schwierig das plausibel zu finden. Aber nun gut, das war mal eine Folge die ein wenig den Geist dessen was Star Trek aus macht eingefangen hat (auch wenn es nicht die Föderation war und diese einen deutlichen Rüffel bekommen hat -> mal nicht von der Kanzlerin) :D

Die Auflösung klingt für mich als hätten sie sie bei Lower Decks geklaut, die Folge in der sie die Ferengi für die Föderation rekrutieren.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 31.01.2026 | 14:28
Ich kenne Lower Decks nicht, ich kann es also nicht bestätigen.

Info im Spoiler:

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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 31.01.2026 | 14:59
Zum Spoiler:
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 31.01.2026 | 17:10
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 31.01.2026 | 17:32
Da bin ich einfach anders drauf.
Das Endresultat ist doch klar. Muss ich da noch die Railroad zeigen, die bis dahin führt.

Imo nicht.

Man hätte das auch besser gleich komplett ins Off verlegen können und die Kanzlerin und der Diplomat bedanken sich beim Schüler und erzählen ihm, wie toll das gelaufen ist.

Ich finde die Klingonen in der Folge auch nicht wirklich gut getroffen.
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 31.01.2026 | 17:54
Ich bewerte nur was sie gezeigt haben und versuche es zu deuten. Ich bin ganz bei dir,
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auch hätte man das im Off behandeln können und es wäre stimmiger gewesen.

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So wie es gezeigt und vorbereitet wurde empfinde ich es halt als "schwierig das plausible zu finden".
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 31.01.2026 | 18:02
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So wie der General krampfhaft nicht gegrinst hat, hat er genau verstanden worum es geht.

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Aedin Madasohn am 31.01.2026 | 18:57
@Frisur&Haare

ach Leutchen... die Verfügungsgewalt über anderer Leute Haare und Frisurentracht ist ein seit Jahrhunderten dokumentierter Fall von MACHT
(und wird als Machtprojektion gegen andere heutzutage auch wieder aus der Mottenkiste der Geschichte geholt)

dabei geht es gar nicht darum, wie unwichtige und nicht im Fokus stehende Personen "ungeschoren" davon kommen,
während POI aber so was von durch diese Vehikel ihre "du bist nichts, weil du nicht mal über deine eigenen Haarlänge entscheiden darfst!!!"-Position in der Nahrungskette ins Gesicht gebrüllt bekommen. Fokussierte machtprojektion, die sich gerade dadurch als noch mächtiger manifestiert, indem andere ihrer ja nicht zum Opfer fallen.
es gibt Fachliteratur darüber. Nicht praxisferner Akademikerschwurbel, sondern erprobte "Brecherpraxis" aus Knästen, Kasernen, Schanghai-Reedereien.

erstaunlich ist nur, dass HW-Autoren das auch wissen  ;D

also: Chefin, die dem einen Kadetten in ihrem Fokus die Haare kürzt, markiert damit ihre Machtposition über ihn.
Und jeder sieht es.
Und jeder sieht, wann der Kadett aufbegehrt und wie lange er damit durchkommt...
...und wann er wieder kleingemacht wurde.
auf den Millimeter messbar  ~;D

 
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 31.01.2026 | 18:59
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So wie der General krampfhaft nicht gegrinst hat, hat er genau verstanden worum es geht.

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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 31.01.2026 | 23:44
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 31.01.2026 | 23:59
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 1.02.2026 | 00:05
Ich guck zuviele Sachen, in denen es zwingend erforderlich ist, dass der Zuschauer Sachen interpretiert oder hinzudenkt.  ;D

Letztendlich ist es nur eine Episode und die Auslassungen werden keine Folgen haben. Sobald ich da eine Interpretation für das Ganze habe, die es für mich stimmig macht, ist für mich der Kuchen gegessen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 1.02.2026 | 09:07
Wessen Heimatwelt wurde in NuTrek eigentlich btw noch nicht in die Luft gejagt? Spielt das technisch gesehen in der Kelvin-Timeline? Also sind Romulus und Vulkan ebenfalls Asche? Oder nur Romulus? Oder ist das ein Zeitstrang, wo es die beide noch gibt, aber halt mal die Klingonen mit Weggesprengtwerden dran waren?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Swanosaurus am 1.02.2026 | 09:39
Wessen Heimatwelt wurde in NuTrek eigentlich btw noch nicht in die Luft gejagt? Spielt das technisch gesehen in der Kelvin-Timeline? Also sind Romulus und Vulkan ebenfalls Asche? Oder nur Romulus? Oder ist das ein Zeitstrang, wo es die beide noch gibt, aber halt mal die Klingonen mit Weggesprengtwerden dran waren?

Vulkan wurde nur in der Kelvin-Timeline weggesprengt, aber Romulus und jetzt anscheinend auch Kronos mussten auch in der Haupt-Timeline (auf der wohl SA liegt) dran glauben.

Mensch, ich bin immer entmutigter, was diese Serie angeht. Ich habe mal wieder nur die Plotzusammenfassung der vierten Folge gelesen, aber das klingt, als ob sie bei den Klingonen weiter die Traditions-Lachnummer abziehen. Sorry, für mich klingt "wir veranstalten ein Folklore-Spektakel, um euch in eurem Selbstbild zu bestätigen" nicht nach Respekt vor der Kultur des anderen, sondern maximal herablassend. So, wie wenn ich wohlwollgend mein Kind beim Spiel gewinnen lasse, damit es keinen Aufstand gibt.

Bei den Klingonen hätte ich es geschätzt, wenn sie sie als Kultur mal aus der Kriegerecke geholt hätten und überlegt, welche Elemente ihrer Kultur es noch gibt, die sich vielleicht in den 800 Jahren entwickelt haben und dominant geworden sind. Vielleicht die starke Ritualisierung vieler Handlungen (kann ja auch losgelöst vom Kriegertum weiterbestehen)? Ein extremistisches Persönlichkeitsideal, das zwischen Überschwang und Introspektive wechselt (jeder Klingone strebt praktisch danach, Worf und DS9-Kor in einer Person zu sein)? Eine besondere Haltung zum Tod? Vielleicht sogar eine "Wiedergutmachungsphilosophie", die sich als Reaktion auf das Kriegerethos entwickelt hat und die den guten Klingonen darauf verpflichtet, seine Kraft einzusetzen, um anderen zu helfen?

Aber zu sagen: "Die Klingonen sind jetzt versprengt und hilfsbedürftig aber reiten immer noch folkloristisch auf ihrem Kriegertrip rum, da muss man ihnen ein bisschen die Eier schaukeln" ist doch jetz echt ... na ja.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alexandro am 1.02.2026 | 10:33
Romulus wurde in dieser Timeline zerstört. Vulcan gibt es noch, und da leben (als Ergebnis der Wiedervereinigungsbemühungen, die schon zu TNG-Zeiten gestartet wurden) Vulkanier und Romulaner gemeinsam (und nennen sich jetzt Ni'Var).

Das mit den Haaren hatte ich übrigens so verstanden, dass Caleb Parasiten in seinen Haaren und seiner Kleidung hat, und diese deswegen automatisch entsorgt werden (grundlegende äussere Dekontamination - nur ohne die alberne Dusche in Enterprise, die Berman damals auf Krampf reingedrückt hat). Das ist konsistent mit seinem Hintergrund (siehe auch seine Szene mit Picardo später), und würde auch erklären, warum es bei den anderen Kadetten nicht passiert.

Sollte das speziell auf Caleb abgezielt haben, dann wäre das sicherlich nicht so toll*, aber aktuell sehe ich keine Hinweise, die diese Theorie stützen.

* analog zu "Fähnrich Ro", wo Picard ihr verbietet ihren Ohrring zu tragen, während Worf mit seiner klingonischen Schärpe und Troi im Schlafanzug auf dem Schiff herumscharwenzelt - damals habe ich das als ungehörige Machtdemonstration empfunden (weil sie Ro halt nicht leiden konnten), dass in Staffel 3 von "Picard" dieses Verhalten nicht nur entschuldigt wird, sondern im Gegenteil Ro sich bei Picard dsfür bedankt, dass er sie von Anfang an so zurechtgewiesen hat, hat mir diesen Teil der Serie nochmal zusätzlich verhagelt (Fuck you, Terry Matalas... you are an idiot!).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 1.02.2026 | 10:53
Wir fanden Folge 4 großartig. Die Klingonen erscheinen hier oberflächlich als verbohrte Traditionalisten, doch es wird mehrmals deutlich das sie hinter dieser Fassade deutlich vielschichtiger sind. Wunderbar dargestellt !

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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 1.02.2026 | 14:28

* analog zu "Fähnrich Ro", wo Picard ihr verbietet ihren Ohrring zu tragen,
Eine halbe Folge lang, verbietet ihr Riker den Ohrring.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: 1of3 am 5.02.2026 | 17:31
Nicht übel. Beim nächsten mal dann wohl Darem oder Genesis. Ich hoffe auf Genesis. Die hat noch so gar kein Spotlight bekommen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 5.02.2026 | 22:52
Wir fanden Folge 5 nur okay. Sam konnte mich nicht wirklich mitreißen. Immerhin hat sie jetzt mehr Tiefe bekommen was der Charakter auch nötig hatte.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 6.02.2026 | 14:04
Habe ich bei Jay-den etwas verpasst? Identifiziert er sich jetzt als Frau oder ist er unentschlossen was er ist? Röckchen und Romance Szene mit einem Kadetten vom Kriegs Collage?

(https://i.ibb.co/V0YcDhYK/jay-den.png)

Nach der vierten etwas versöhnlicheren Folge sind wir jetzt zurück in der Komödie, schade. Für mich persönlich wirkt irgendwie alles als wollten sie den schlimmsten möglichen Klamauk daraus machen.

Allein, Glitzerkotze und die Bandansage um Minute 45 "...bla bla...wenn sie die ältesten Bäume der Welt besuchen wollen kommen sie morgen um 0600 zur Transporter-Station, da gibt es ordentlich Holz vor der Hütte (lacht)."  :q
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: First Orko am 6.02.2026 | 14:11
tbf: In TNG hab es auch durchaus ein paar Mal männlich gelesene Besatzungspersonen im Hintergrund, die im Uniformkleid herumliefen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 6.02.2026 | 14:15
Es ist trotz Technobabbel und Aliens eine gottverdammte Highschoolserie. An einer Academy, die sich gerade wieder erst neu erfindet.
Und ich finde das besser als lauter kleinen Mini-Janeways dabei zuzusehen, wie sie die Prime Directive immer ordentlich befolgen und brave Musterschüler sind.

Folge 5 fand ich gut. Sams Hintergrund wird beleuchtet und es wird anhand Sisko die Frage gestellt, was eigentlich ein Emissary ist und wie sich das auf deren Leben auswirkt und auswirken sollte.

Aber ja, wer mit Teenagern als Protagonisten nichts anfangen kann und z.B. Ms. Marvel zu albern und doof fand, für den ist STA wohl eher nichts.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 6.02.2026 | 14:31
Das hat nichts mit Teenagern zu tun fürchte ich. So wie es präsentiert wird, wirkt es einfach wie eine Aneinanderreihung von Stand-up-Comedy Auftritten.

Warum schafft z.Bsp. Stranger Things es, trotz der sehr jungen Protagonisten und witzigen Augenblicke, die Show nicht wie eine reine Aneinanderreihung von schlechten Witzen aussehen zu lassen?

Um die Geschichte der Serie und die Findung der Rolle als Emissary zu erzählen braucht es keine dummdämlichen Bandansagen oder völlig vertrottelte Leiter des Kriegs Collage.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 6.02.2026 | 14:37
Warum schafft z.Bsp. Stranger Things es, trotz der sehr jungen Protagonisten und witzigen Augenblicke, die Show nicht wie eine reine Aneinanderreihung von schlechten Witzen aussehen zu lassen?
Naaaaja .... diese Serie hat ihre ganz eigenen Probleme. Humor ist .... subjektiv.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 6.02.2026 | 14:48
Naaaaja .... diese Serie hat ihre ganz eigenen Probleme. Humor ist .... subjektiv.

Es nehmen doch nicht mal die Rollen selbst das Setting ernst. Das ist so schlecht geschrieben, wie soll man als Zuschauer irgendwie in der Serie ankommen, wenn alle, aber auch wirklich alle Rollen nicht ernst zu nehmen sind. Nicht weil die Schauspieler schlecht sind, sondern weil ihre Texte und Funktionen in den Szenen so saudämlich geschrieben sind.

"Sie erhitzen den Ozean."

"Tue ich nicht, nur ein Archipel"

„Warum erhitzen sie den Ozean?“

„Ich erhitze nicht den Ozean ich brauch nur ein Ort für die Leibwächter von Person X (Namen vergessen) das sind Feueraale!“

„Aale? Wer beschützt Person X dann an Land?“

„…“

„Äh, weiß ich nicht.“

Dann die Szene mit der Vorbereitung auf das Treffen und den ritualisierten Empfang / Essen. Das waren keine Teenager, das waren die Erwachsenen an Bord. Keiner hat das Zeremoniell ernst genommen. Und sie sprechen aus, was der Zuschauer denkt. „Warum müssen wir in diese Dinger sprechen?“ eine Art Megaphon das man sich immer vor den Mund halten muss, wenn man anfängt zu reden.

Und es kommt nichts sinnvolles als Antwort. Das Vokabular, die Körperhaltung alles schreit danach, dass die Leute sich vor Lachen kaum auf die Rolle konzentrieren können und über alles was gezeigt wird rumwitzeln müssen. Egal wen wir gerade sehen, die Teens oder die Erwachsenen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 6.02.2026 | 14:57
Ich fand genau das als angenehm amüsant, weil Alien Rituale für Menschen halt auch mal völlig absurd und lächerlich erscheinen mögen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Runenstahl am 6.02.2026 | 17:52
Dämliche Alien-Rituale sind bei Star Trek nunmal Tradition.

https://www.youtube.com/watch?v=AjoCQy-3oac (https://www.youtube.com/watch?v=AjoCQy-3oac)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 6.02.2026 | 18:00
Ich fand genau das als angenehm amüsant, weil Alien Rituale für Menschen halt auch mal völlig absurd und lächerlich erscheinen mögen.

Du verstehst es nicht.

Das Ritual ist nicht dämlich. Die Szene wird nur durch die Handlungen des Casts so lächerlich. Das ist ein erheblicher Unterschied. Und diese comedy Escapaden zu fast allen Aspekten der Serie sind unnötig um die Story zu erzählen.

So hat das ganze eher Space Balls Charakter  ~;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 6.02.2026 | 18:38
Du verstehst es nicht.
Doch doch. Im Gegensatz zu dir hab ich nur Spass daran.  ;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: tarinyon am 7.02.2026 | 08:47
Hab gehört, es gab eine Szene mit einem furzenden Fisch. Stimmt das?
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 7.02.2026 | 09:20
Ich habe der Serie zwei neue Zuschauer beschert. Ich habe letztens zwei Freunden darüber berichtet/gerantet und jetzt müssen sie sich selbst "ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe" machen. Ein Kommentar war, dass es mit Bier wahrscheinlich schon gehen wird. They're up for a ride...  ;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 7.02.2026 | 11:51
Hab gehört, es gab eine Szene mit einem furzenden Fisch. Stimmt das?

Jepp, am Ende dieses unsagbar "komischen" ritualisierten Essens bedankt sich Kelrec bei den Anwesenden für den Abend und als er sich setzt entweicht die Luft aus der "Hauptspeise". Ob das ein Furz ist, keine Ahnung und Kelrecs letzte Worte zu der Szene sind:

"Können sie nicht einmal etwas ernst nehmen, nicht einmal eine Stunde lang"

Jo, das ist wohl der Tenor der Serie. Zieht es ins Lächerliche und für die, die es noch nicht gerafft haben sprechen wir es noch mal aus.  ~;D

Bier könnte helfen, viel davon. Bei mir läuft die Serie jetzt endgültig unter Comedy. Flache Comedy, kein tiefsinniger schwarzer Humor oder extrem witzig, nein einfach nur "Not so science comedy fiction"
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 7.02.2026 | 12:34
Bier könnte helfen, viel davon. Bei mir läuft die Serie jetzt endgültig unter Comedy. Flache Comedy, kein tiefsinniger schwarzer Humor oder extrem witzig, nein einfach nur "Not so science comedy fiction"
Joa, leider fehlt den Machern das Talent der Lower-Decks-Macher. Die blödeln auch wie sau, aber irgendwie mit mehr keine Ahnung Würde(?).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 7.02.2026 | 12:41
Joa, leider fehlt den Machern das Talent der Lower-Decks-Macher. Die blödeln auch wie sau, aber irgendwie mit mehr keine Ahnung Würde(?).

Das denke ich auch. Würde ist das richtige Wort.  :d
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ludovico am 7.02.2026 | 14:07
Ich versuche es weiter und hab Folge 5 eingeschaltet und nach Kurzem wieder ausgemacht. Ich komme mit SAM nicht klar. Die ist mir zuviel.
Wenn sie es schaffen, ein paar ernstere Töne anzuschlagen, könnte ich mich mit der Serie wohl eher anfreunden.

Immerhin sind mir die Rektorin, die eine Lehrerin und der Doc sympathisch.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 12.02.2026 | 13:58
Endlich Folge 6 ist überwiegend mal eine gute Folge!

Ich feiere den Nus Braka derbst, der erste mitreißende Char in der Serie. Schade das er so wenig Screentime hat.

Rothemden sind wieder Rothemden, Weltraumzombies und die Anzahl an elendig schlechten Jokes ist auf eine erträgliches Maß gesunken.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Das Einzige was mich ein wenig stört ist, die Rollen der Hauptchars sind so angelegt das sie nicht besser sind als andere Kadetten sie haben alle nur eine irgendwie geartete "Superkraft" die sie über andere Kadetten erhebt. Das ist mir im Writing ein klein bisschen zu einfach und das fällt in der Folge richtig auf.

Aber ansonsten würde ich der Folge eine glatte 8/10 geben wollen (6 Punkte davon alleine für Nus Braka, Zeichnet sich da ein neuer Stern am Himmel der Schurken ab???).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: 1of3 am 12.02.2026 | 21:14
Meine These natürlich total falsch, Darem und Genesis hatten genau gar nichts zu tun. Fasttalking the Computer hat zur Abwechslung mal nicht direkt funktioniert. Der Doktor und Tarima waren sehr Night Terrors. Die neuen coolen Kannibalen-Aliens sind mit diesen Fledermäusen aus Chains of Command verwandt. Und dass wir endlich B'avis Namen gelernt haben, war natürlich verdächtig.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 13.02.2026 | 19:06
Endlich Folge 6 ist überwiegend mal eine gute Folge!

Ich feiere den Nus Braka derbst, der erste mitreißende Char in der Serie. Schade das er so wenig Screentime hat.


Aber ansonsten würde ich der Folge eine glatte 8/10 geben wollen (6 Punkte davon alleine für Nus Braka, Zeichnet sich da ein neuer Stern am Himmel der Schurken ab???).
Ja, nach den mäßigen Blödelfolgen war echt überraschend gut.  Ich hoffe mal sie murksen Braka nicht einfach so ab.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 13.02.2026 | 19:09
Ja, nach den mäßigen Blödelfolgen war echt überraschend gut.  Ich hoffe mal sie murksen Braka nicht einfach so ab.

Das wäre deren dümmste Entscheidung ever. Die Figur hat imenses Potential.  >;D
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Xemides am 18.02.2026 | 17:30
Joa, leider fehlt den Machern das Talent der Lower-Decks-Macher. Die blödeln auch wie sau, aber irgendwie mit mehr keine Ahnung Würde(?).

Du bist dir bewusst das Gerade die Folge von Tawnie Newsome inszeniert wurde, der Darstellerin von Mariner, die auch Illa Dax selber spielt. Außerdem fand ich die Blödeleien halt sehr passend.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Talasha am 18.02.2026 | 21:44
Du bist dir bewusst das Gerade die Folge von Tawnie Newsome inszeniert wurde, der Darstellerin von Mariner, die auch Illa Dax selber spielt. Außerdem fand ich die Blödeleien halt sehr passend.

Das sie die Folge geschrieben hat wusste ich nicht, das sie Dax spielt schon. Mal schauen, ich fand die Gags etwas zu würdelos, wenn sie sich ans Schema halten kommt jetzt wieder eine witzige Folge.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: 1of3 am 19.02.2026 | 13:05
wenn sie sich ans Schema halten kommt jetzt wieder eine witzige Folge.

Und sie ist großartig. Und mit einer Folge Verspätung: Darem und Genesis.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Inquisitor_Majoris am 19.02.2026 | 21:35
PC Games hat erst vor kurzem darüber berichtet, dass die erste Staffel alles andere als erfolgreich ist: https://www.pcgames.de/Star-Trek-Brands-138540/News/starfleet-academy-erfolg-flop-1503869/
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 19.02.2026 | 21:42
PC Games hat erst vor kurzem darüber berichtet, dass die erste Staffel alles andere als erfolgreich ist: https://www.pcgames.de/Star-Trek-Brands-138540/News/starfleet-academy-erfolg-flop-1503869/

Ist wohl kein Wunder bei dem was bisher zu sehen war.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Alter Weißer Pottwal am 19.02.2026 | 22:07
Hier eine schöne Analyse zu dem Thema:
https://youtu.be/lUUMhBEG6zY?si=YKIevxFHIsZ7rnLl

Ich schau ja gerade wieder TNG. Hach ist das schön  ;)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Skaeg am 20.02.2026 | 08:58
PC Games hat erst vor kurzem darüber berichtet, dass die erste Staffel alles andere als erfolgreich ist: https://www.pcgames.de/Star-Trek-Brands-138540/News/starfleet-academy-erfolg-flop-1503869/
Naja, das ist halt eine Sache der Maßstäbe. Nicht in den Top 10 zu sein, heißt erstmal nur, an einer bestimmten Erwartungshaltung und willkürlichen Bewertungsmaßstäben gescheitert zu sein.
Die Vergleichsparameter waren zur Zeit des Analogfernsehens noch andere, aber sowohl TOS als auch TNG fielen zu ihrer Zeit in die Kategorie "ganz okay", was die Einschaltquoten anging.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 20.02.2026 | 09:08
PC Games hat erst vor kurzem darüber berichtet, dass die erste Staffel alles andere als erfolgreich ist: https://www.pcgames.de/Star-Trek-Brands-138540/News/starfleet-academy-erfolg-flop-1503869/
Wenn man sich das Ranking ansieht, sieht man das diese nach der angenommenen Watchzeit geht.
Das dort Serien gelistet sind und entsprechend hoch verortet die mehr als eine Staffel haben.
Das Starfleet Academy dort im Zeitraum vom 12 Januar bis 19 mit einer Doppel-Folge-Serienstart nicht die Top 10 macht ist für mich nicht verwunderlich.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 20.02.2026 | 10:15
Wenn man sich das Ranking ansieht, sieht man das diese nach der angenommenen Watchzeit geht.
Das dort Serien gelistet sind und entsprechend hoch verortet die mehr als eine Staffel haben.
Das Starfleet Academy dort im Zeitraum vom 12 Januar bis 19 mit einer Doppel-Folge-Serienstart nicht die Top 10 macht ist für mich nicht verwunderlich.

Im Artikel wird erklärt, dass es um Minuten innerhalb einer Woche nach Start der Serie geht. In sofern soll Starfleet Academy schon durch die Ausstrahlung von 2 Folgen zum Start im Vorteil gewesen sein (oder es kann dadurch zu einem Vorteil kommen)

Die Anzahl der Staffeln oder wie lange die Serie schon auf dem Markt ist, ist egal.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 20.02.2026 | 10:32
Wenn man sich das Ranking ansieht, sieht man das diese nach der angenommenen Watchzeit geht.
Das dort Serien gelistet sind und entsprechend hoch verortet die mehr als eine Staffel haben.
Das Starfleet Academy dort im Zeitraum vom 12 Januar bis 19 mit einer Doppel-Folge-Serienstart nicht die Top 10 macht ist für mich nicht verwunderlich.
Also bei den klassischen Streaming Serien sind in solchen Charts normaler schon die Aktuellen Folgen Ausschlag gebend für die Platzierung, und die verschwinden in der Regel auch immer wieder Recht schnell aus der Top 10, sobald eine Staffel abgeschlossen ist.

Nur die richtigen Dinosaurier unter der TV Serien mit in paar Hundert Folgen, und populäre Serien für Kleine Kinder, halten sich langfristiger.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 20.02.2026 | 12:34
Die 7. Folge ist gar nicht so witzig. Oder man hat sich dran gewöhnt? Dafür war sie für mich mehr eine Füllfolge, auch wenn sie zwei Charaktere näher beleuchten ist der Unterschied zur Folge davor ein wenig zu krass. Von der Überholspur weg stehen wir jetzt wieder auf dem Standstreifen.

Thematisch hat die Academy Ferien und so fühlt sich die Folge auch an. Sie macht mal Pause von allem, dem positiven wie auch dem negativen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Teylen am 20.02.2026 | 13:18
Im Artikel wird erklärt, dass es um Minuten innerhalb einer Woche nach Start der Serie geht. In sofern soll Starfleet Academy schon durch die Ausstrahlung von 2 Folgen zum Start im Vorteil gewesen sein (oder es kann dadurch zu einem Vorteil kommen)
Ich habe mir das Ranking direkt auf der Nielsen Seite angezeigt. Wo neben der Anzah von geschauten Minuten auch die Anzahl der Folgen der Serie steht.
Wo wiederum Starfleet Academy mit 2 Folgen die auch noch mitten in der gemessenen Woche rauskamen weniger zu schauen hat als jetzt Stranger Things mit 5 Staffeln oder Fallout mit 1 Staffel und der zweiten tiefer drin.

Ähnlich wie ein YouTube Kanal mit 2 Videos weniger Watchzeit haben wird als einer mit 20 Videos.

Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 20.02.2026 | 13:45
Ich habe mir das Ranking direkt auf der Nielsen Seite angezeigt. Wo neben der Anzah von geschauten Minuten auch die Anzahl der Folgen der Serie steht.
Wo wiederum Starfleet Academy mit 2 Folgen die auch noch mitten in der gemessenen Woche rauskamen weniger zu schauen hat als jetzt Stranger Things mit 5 Staffeln oder Fallout mit 1 Staffel und der zweiten tiefer drin.

Ähnlich wie ein YouTube Kanal mit 2 Videos weniger Watchzeit haben wird als einer mit 20 Videos.

Zumindest in dem oben verlinkten Beitrag geht es nicht darum wieviel man schauen kann (außer man startet mit mehr als einer Folge daher der mögliche Vorteil für Starfleet Academy) sondern darum wieviel Minuten wurde die erste Folge insgesamt gesehen. Danach richtet sich das Ranking aus dem Beitrag.

Einfaches, fiktives Beispiel: Folge 1 ist fiktive 100 Minuten lang und 5 Leute haben es gesehen dann kommt diese fiktive Serie auf einen Wert von 500

Bei einer zweiten Serie: Folge 1 ist fiktive 60 Minuten lang aber 10 Leute haben es gesehen dann kommt diese zweite Serie auf einen Wert von 600 und würde damit im Ranking über der aus Beispiel 1 landen.

Es geht nur um die in Woche 1 insgesamt gesehenen Minuten der dann gestarteten Serie, nicht wieviel von allen Folgen / Staffeln gesehen wurde. Es wird auch nicht gemessen, wenn jemand jetzt vor Folge 1 noch Staffeln 1-x in der Woche durchsuchtet um wieder auf dem Laufenden zu sein.

Wenn von der fraglichen Staffel, welche in die Wertung einfließen soll, nur eine Folge draußen ist zählt nur diese eine für das Ranking.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 20.02.2026 | 13:53
Ähnlich wie ein YouTube Kanal mit 2 Videos weniger Watchzeit haben wird als einer mit 20 Videos.
Da es nur um Watchzeit in einer Woche geht, kann der mit 2 Videos schon vorne liegen, wenn der mit 20 Videos in der selben Woche nichts veröffentlicht hat.

Mal davon abgesehen haben Serien in der Regel die Höchsten Watchzeite in der Woche ihrer Premiere, und andere neue Serien schaffen es ja auch in ihrer Ersten Woche in die Top 10.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Xemides am 20.02.2026 | 20:37
Ist wohl kein Wunder bei dem was bisher zu sehen war.

Ich finde die Serie für das was sie will klasse und möchte gerne mehr davon sehen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 20.02.2026 | 20:52
Ich finde die Serie für das was sie will klasse und möchte gerne mehr davon sehen.

Es sei dir gegönnt.

Ich nicht. Bzw. ich werde mir die erste Staffel noch geben, wahrscheinlich. Steigt das Niveau nicht deutlich wird das aber für mich keine weitere Staffel geben.

Dafür ist es mir zu viel rumgeblödelei, Slapstick und schlechte Witze. Eine Kennzeichnung als Komödie wäre hilfreich gewesen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Haukrinn am 22.02.2026 | 19:04
Ich war ja lange skeptisch bis ich's angefangen habe (abgehalten hat mich dabei weniger das Teenie Drama als die Tatsache, dass es an Discovery anknüpft), aber ich muss sagen, ich wurde bisher positiv überrascht.

Die Zeitepoche mit dem Wiederaufbau ist spannend, und die Academy und vor allem auch die Tatsache, dass die jungen Kadetten hier was reißen können (weil eben Wiederaufbau und alle sind planlos), passen da wirklich wunderbar rein. Die Stories fühlen sich hinreichend Star-Trekkig an; das vieles über geschickte Diplomatie gelöst wird gefällt mir. Der Doktor und Jett Reno geben mir beide mit ihrer Art ein tolles "zuhause"-Gefühl, das Nahla Ake wirkt natürlich hier und da ziemlich off, aber das finde ich durch den Lantaniden-Background gut erklärbar.

Die Kadettenauswahl finde ich ebenfalls gelungen. Diversität wäre vielleicht auch mit bekannteren Star Trek-Spezies zu erreichen gewesen (die Einführung von Dar Sha, Khioniern und Jem Hadar/Klingonenhybriden ist 'n büschen unnötig), aber was solls.

Bisher gebe ich 3,5 von 5 Warpkerne. Die Zugkraft von SNW wird's nicht erreichen, aber als Star Trek Serie funktioniert es für mich ganz wunderbar.

Was mich nervt:
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Was mich übrigens nicht nervt:
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Was solala ist:
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 26.02.2026 | 17:30
Folge 8 dreht sich mal wieder um Sam und arbeitet "das Trauma" der 6. Folge auf. Im Großen und Ganzen ein Theaterkurs mit Literaturhintergrund (Unsere kleine Stadt von Thornton Wilder). Für mich alles in allem eher unspektakulär, nach der letzten Folge tritt die Story ein wenig auf der Stelle. Sam und die Betazoide stehen im Mittelpunkt.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 1.03.2026 | 19:12
Fand die Folge sehr gut. Von einem "Auf der Stelle treten" habe ich nichts bemerkt.

Dafür gabs schon viel zuviel Charakterentwicklung, um einen Eindruck von Stillstand erwecken zu können.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: HAL 40000 am 2.03.2026 | 07:57
Ich habe es noch einmal versucht eine Folge zu sehen. Hat aber nicht geklappt, weil meine Sicht zu verschwommen war, bei dem ganzen Kopfschütteln.

Aber schön das es dem einen oder anderen von euch gefällt. (Auch wenn ich nicht verstehe, wie das funktioniert)
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 2.03.2026 | 13:29
Ich habe es noch einmal versucht eine Folge zu sehen. Hat aber nicht geklappt, weil meine Sicht zu verschwommen war, bei dem ganzen Kopfschütteln.

Aber schön das es dem einen oder anderen von euch gefällt. (Auch wenn ich nicht verstehe, wie das funktioniert)

Versuch mal Folge 6! Ist bis jetzt für mich mit Abstand die erträglichste. Die Handlung steht auch ziemlich alleine im Raum von daher braucht man nichts dazu wissen (wenn man die erste Folge kennt). Die zwei danach sind wieder mehr oder weniger für die Tonne, aber die muss man sich ja nicht geben.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Haukrinn am 2.03.2026 | 16:26
Fand die Folge sehr gut. Von einem "Auf der Stelle treten" habe ich nichts bemerkt.

Schließe ich mich an. Thematisch sicher nicht einfach, hat aber gut an entsprechende Vorbilder aus TNG und DS9 angeknüpft, wie ich finde.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 2.03.2026 | 16:59
Ich fand super, dass sie die traumatische Doktorfolge aufgegriffen haben.
Kim ist damals so hart mit Warp 9 über sämtliche Grenzen getrampelt, dass da eigentlich eine Vorladung zu HR fällig gewesen wäre.

Auch ein Grund, warum ich mit den Knallchargen auf der Voyager nie warm geworden bin.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 5.03.2026 | 10:57
Vorletzte Folge und die Glitzerkotze ist zurück, dazu die schwachsinnigen Lautsprecheransagen und eine Enterprise die über weite Teile mehr an ein Kreuzfahrtschiff erinnert. Starfleet Academy goes Ibiza Party :D

Das Ganze wird dadurch abgerundet, dass man sich doch bitte nicht selbst in Lagerräume einzulagern hat um dort „Dinge zu tun“ die es erfordern danach darauf zu achten das man auch ja seine eigene Uniform trägt und diese doch bitte frisch sterilisiert wurde.

Ansonsten kristallisiert sich ein wenig mehr von dem Nus Braka Plan und Kadett Mir
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Storyspoiler

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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 5.03.2026 | 14:29
Die Athena ist die Academy. Dass die den ganzen pubertierenden Kadetten sagen "Don't do this shit" finde ich nicht seltsam.
Ist ja eben keine "SIR! YES, SIR!" Militärschule.

Nus Braka und seinen Plan finde ich dagegen auch recht absurd.
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 5.03.2026 | 14:47
Nus Braka und seinen Plan finde ich dagegen auch recht absurd.
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Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 5.03.2026 | 14:52
Ja, das ist wirklich leider ein Schuss in den (Story)Ofen.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Prisma am 5.03.2026 | 19:20
Ich habe mittlerweile die Hoffnung das STA das endgültige Aus für Kurtzman-Trek ist. Denn ich habe genug, ich will nicht mehr, dass meine Lieblings-SciFi dieses Schicksal erleidet. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Dass jemand im Management erkennt, wie brutal Kurtzman-Trek all die Jahre underperformt hat und aktuell weiter underperformt, dann die Reißleine zieht und die komplette Kurtzman-Showrunner-/Autoren-/Entscheider-Crew durch echte Könner austauscht. Dass es sich aktuell nicht um Könner handelt, ist allerspätestens jetzt unstreitig, hoffe ich. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man STA jetzt noch retten kann. Vielleicht mit einer Zeitreise-Story wo sie dann nochmal von vorn anfangen, aber von kompetenten Leuten geschrieben. Oder die Kadetten erwachen aus einer Simulation der echten Sternenflotte und das war die psychologische Aufnahmeprüfung für die echte Akademie.
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Outsider am 5.03.2026 | 19:32
Ich weiß nicht ob das stimmt (wird ja viel Müll geschrieben) aber wenn man über YT die Serie sucht (mein Paramount acc läuft darüber, weil 2. Gratiswoche :D ) tauchen viele Titel auf nach denen die Serie nach Staffel 2 beendet wird.

Die 2. ist ja schon fertig (oder soll fertig sein).
Titel: Re: [Serie] Starfleet Academy
Beitrag von: Sashael am 5.03.2026 | 19:54
@Prisma
Ich finde die Serie prinzipiell gut. Und ich finde es gut, dass sie auch andere Wege beschreiten und andere Facetten des Universums zeigen. Und ich mag die fröhlich pubertierenden Kadetten allemal lieber als diese kotzguten Musterschüler, die man manchmal bei SNG gesehen hat.

Was mich stört und was imo die Serie kaputtmacht, ist dieses bescheuerte Abweichen in das übliche Bösewichtmuster.

Nus Braka ist die nutzloseste Figur im Kontext der Serie. Und sein letzter Coup ist wirklich
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Wieso man da so einen "Epic Villain and his Evil Masterplan" Plot einbauen muss, ergibt leider dann wirklich keinen Sinn mehr. Das ist der Stoff für die "richtigen" Crews und nicht für Kadetten im ersten Jahr.