Uns gefällt die Serie bislang auch sehr gut. Bin voll bei Teylen was den "Captain" angeht. Das Teenydrama stört mich nicht im geringsten.
Nur der "Streit" zwischen Caleb und Tarima war mMn zu künstlich.
PS: Seit den ersten Trailern wird die Serie mal wieder totgeredet. Zu "woke" (wo denn ?) sagen die einen, nicht "Star Trek" sagen andere (ohne genau zu sagen warum). Auf Rotten Tomatoes gibt jemand der 1. Staffel (von der ja bislang nur 2 Episoden draußen sind) die Minimalwertung weil es seiner Meinung nach keine Handlung sondern nur Explosionen gibt. Keine Ahnung was der gesehen hat. Starfleet Academy kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Der nächste fand es voll doof wie der Captain es sich im Sessel bequem macht (das fand ich gerade besonders gut das sie hier ihren eigenen Charakter reinbringt).
Kurz: Falls jemand aufgrund irgendwelcher Kritiken im Netz einen Bogen um die Serie machen will, kann ich nur Empfehlen sich einfach mal die ersten Folgen anzusehen und sich selbst eine Meinung zu bilden.
In Bezug auf die Kritik hatte ich bereits beim schauen der ersten Folge festgestellt das die Anti-Woke-Brigade sich daran abreiben wird.
Was die Gründe angeht. Die Serie hat eine weibliche Captain die einen eigenen Kopf hat, und männlichen Vorgesetzten widerspricht. Dazu entwürdigt sie mit ihren Sitz den Captains Chair und beleidigt damit quasi Shatner und Stewart persönlich. In Bezug auf die Story haben die die gleiche Sichtweise wie der General der sie zurechtweist wegen der Barfuss Aktion.
Ohne die Fähigkeit das zu akzeptieren wie die Serienfigur es letztlich macht
Man hat dann mit der Jem'Hadar einerseits ein weibliche Wesen einer Rasse die in DS9 noch nur aus Männern bestand. Wobei ignoriert wird das sie halb Jem'Hadar ist und die Jem'Hadar irgendwie n Weg zur Reproduktion.gefundrn haben müssen.
Dann wird der Charakter von einer Schwarzen Schauspielerin gespielt (DEI). Plus sie denken das der Charakter fett ist weil sie nicht kapieren wie so große Brüste mit der Uniform und halt Körpernfungieren. Sieht halt nicht wie DOA Animefiguren aus.
Dann gab es eine Science oder Medic Officer die einerseits weibliche war und andererseits dick. Halt mehr so "Scotty dick" aber halt Dick.
Bei den Schülern ist Caleb zwar buff und attraktiv aber halt Schwarz. Der Klingone ist ihnen wiederum zu hänflich und erdreistet sich Biologie/Arzt sein zu wollen (quasi Soy Klingone)..Das beide Männer von der Jem'Hadar in den Senkel gestellt werden hilft nicht.
Sam wiederum ist Schwarz, für Anti-Woke zu dick und die Ftisur wird bei denen gar nicht gehen.
Dann gibt es so Sachen wie Officer / Kadetten im Hintergrund oder mit MiniRollen die im Rollstuhl unterwegs sind oder rundlich.
Plus der Bösewicht ist aus deren Sicht nur männlich und weniger attraktiv weil halt Mann.
Dann sind da Mini-Sachen wie das Captain eine...eigene Frisur hat. Das das da Sachen sind wie das der Pirat ebtkommt oder Captain das Piratenschiff abschiesst.
. Macht zwar Sinn aber sowas stört die nicht. Und hätte sie das mit dem Schiff nicht gemacht wäre es auch nur n Zeichen ihrer Inkompetenz/Weiblichkeit.
Die Serie ist so ziemlich der Alptraum für Konservative/Anti-Woke und ein Traum für Content Creators in dem Bereich.
[Ist meine Vermutung, ich habe mir nich kein Drinker, Quartering etc Vid zu angesehen, weil ich da den Nerv nicht zu hatte. Jessie Gender wo ich guckte hat sich nicht so sehr drüber ausgelassen]
In der zweiten Folge hat man dann Zeichensprache und eine angedeutete bzw. sich formende romantische Beziehung zwischen Caleb und der Betazoidin die halt Weiß ist/ausschaut. Da hilft auch nicht das der Doctor deutsch singt.
Bei normalen Star Trek Fans wo es nicht mögen denk ich liegt es viel dran das sie ein bis drei Generationen "zu alt" für die Zielgruppe sind 😅
Ich habe jetzt auch die dritte Episode gesehen und bin weiterhin erfreut an Starfleet Academy.
Nicht nur, aber ein bisschen schon, weil ich mich jetzt fühle wie ein kleiner Prophet und SFA/DISCO Versteher :headbang:
(Ich wusste davor nur das es n Konflikt gibt und das Jessie Gender die Folge mochte)
Oh und besonders cool fand ich die Sache rund um,...
..., die Pflanzen-Aliens die mich sehr stark an Little Shop of Horrors erinnert haben. Also an Audrey IIs Babies.
LD brauchte auch etwas Zeit, um mehr als ein "Rick&Morty"-Klon zu werden.
Und SNW hatte den wahrscheinlich schwächsten Pilot seit langem:
-man erfährt kaum etwas über die Hauptfiguren
-der Plot steht nicht auf eigenen Füßen, sondern verweist auf Ereignisse in einer anderen Serie (ich mag Discovery, aber im Piloten einer neuen Serie davon auszugehen, dass alle Zuschauer das Finale von Discovery Staffel 2 gesehen haben, finde ich nicht gerade elegant)
-die Auflösung ist denkbar un-trekkig und propagiert "might makes right" (wenn du das größere Schiff und die dickeren Waffen hast, dann hast du Recht)
So Rick & Morty mäßig fand ich LD gar nicht und LD war aber von Anfang an um Lichtjahre besser als STA.
Der Pilot von SNW war solide und enthält sogar eine der besten Reden die ein Captain im gesamten Franchise halten durfte. Das der Plot auf DISCO aufbaut schadet ihm nicht, sondern rechtfertigt warum sie sich da überhaupt einmischen (erste Direktive). "Might makes right" benutzen ja die Politiker auf dem Planeten. Pike nutzt diesen Umstand nicht um Macht auszuüben, sondern um zu zeigen, dass es noch wesentlich mehr im Universum gibt. Er macht den verfeindeten Nationen/Gruppierungen auch bloß einen Vorschlag und betont, dass sie die Wahl haben.
Es gibt halt Aufgaben, für die sind Hologramme denkbar ungeeignet (Reparaturen an der Hülle z.B.).
Vielleicht sind die Roboter und Androiden ja noch in Betrieb, weil man (aufgrund von KI-Rechten) sie nicht einfach abschaltet, nur weil man etwas (in einigen Situationen) "besseres" hat?
Alles valide Punkte. Aber ich stelle mir vor, dass Hologramme einfach problemloser zu nutzen sind. Emitter aufstellen, fertig. Da muss jemand nur noch das Ding und die Software warten und nicht noch zusätzlich mechanische Teile. Roboter an Bord der Schiffe machen ja Sinn. Im Akademiealltag weniger.
Im Übrigen würde ich davon absehen, echte Menschen als "retards" zu bezeichnen.
Ich denke Star Trek hat ein paar Leute, welche dem Franchise aktiv geschadet haben, wie Rick Berman oder Terry Matalas.
Ich würde denen aber niemals unterstellen, dass sie "retards" wären, sie hatten sicherlich ihre Gründe (Profitgier bei Berman, übermäßige Anbiederung bei Matalas) für ihre mittelmäßigen Ideen.
Sorry, not sorry. Wer für eine nicht-comedy Star Trek Serie Dinge schreibt wie "Ich habe am ersten Tag mein Combadge verschluckt" usw. der bekommt meinen Respekt nicht. Der Brand ist auch so eine Sache wo ich es für gerechtfertigt halte, denn...
... nicht der Brand an sich ist das Problem, sondern wie extremst dumm bescheuert er ausgelöst wurde. Der Brand ist im Prinzip nichts weiteres als ein Plotdevice. Man wollte den Weltraum wieder etwas freier, wildwestiger gestalten, mit Platz für neue Abenteuer. Also resettet man quasi die Raumfahrt, bis zu einem gewissen Punkt. Das ist an sich nichts neues. Perry Rhodan hat das beispielsweise unter dem Naben "Hyperimpendanzschock" (iirc) gemacht. Bei Star Trek ist es eben der Burn, der Brand. Nun ist es so, dass eine Katastrophe von solchen Ausmaßen nicht einfach so passiert. In Perry Rhodan beschließen es die Kosmokraten höchstpersönlich, die Qs von Perry Rhodan wenn man so will, und es ist quasi ein Naturgesetz gegen die raumfahrenden Völker. Bei DISCO ist das nicht so. Nicht mal die Q haben den Brand verursacht, sondern einfach nur irgend ein Honk. Jawohl. Irgend ein Honk der alleine auf einem Dilizium-Planeten lebt und eine "emotionale Beziehung" zu diesem Dilizium aufbaut. Dann hat er eines Tages einen depressiven Wutanfall und dieser "entzündet" irgendwie das Dilizium des Planeten und dann wellenartig das in der ganzen Galaxis, grob gesagt.
Was ist das für eine würdelose und dumme Scheisse! Dann hätte man besser gleich einen Q auftauchen lassen, der etwas in der Art erklärt: das mit der Raumfahrt der Völker nimmt Überhand, darauf haben wir keinen Bock, weg mit eurem Dilizium. Ihr beruhigt euch jetzt ein paar Jahrhunderte (Fingerschnipp).
Selbst das wäre sinnvoller und nicht so beknackt gewesen wie die Story mit dem Honk. Daher: Sorry, not sorry. Die sollen was gutes schreiben, dann klappts auch mit dem Respekt - bei SNW und LD hats ja auch geklappt. Und selbst die erste Staffel von DISCO war noch okay.
Der Brand ist auch so eine Sache wo ich es für gerechtfertigt halte, denn...
Der Brand ist sogar noch blöder denn: es gibt auch Warpantriebe die ohne Dilitium auskommen, die Romulaner nutzen so einen z.B.. Mit den Omega-Molekülen hätte man ein Device das etwas ähnliches hätte auslösen können, gerne auch mit der Discovery deren Pilzdingens dann die Risse wieder schließen hätte können.
Nein. Der 1 Gag pro Minute Standard wurde von den Zucker-Brüdern eingeführt.
;)
Das kann man sich nicht ausdenken.
Doch. Siehst du ja. ;D
Aber ja, es ist eine Highschool/Uni-Serie im Star Trek Universum.
Mit der Message:
Teenagers.
Teenagers never change.
~;D
Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.
Boah, das hatte ich tatsächlich jetzt schon verdrängt - das war definitiv auch so ein riesiger WTF?-Moment, vor allem weil der Befehl so laissez-faire von ihr zwischen Schleuse und Gang gegeben wurde. Einzige Erklärung: Das ist jetzt in der Neuen SternenflotteTM nach dem Brand (der wohl noch Einiges mehr weggebrannt hat, als nur Dilithium..) so Standard, "No Mercy!" gegenüber Feinden. Könnte man so machen (fände ich auch nicht furchtbar unplausibel, das würde dann auch Feindschaften ggü der Föderation begründen), dann müssen sie es aber auch durchziehen. Jede Szene, wo es in Zukunft darum geht, ob und wie man ein Schiff neutralisiert ohne es zu zerstören, führt das sonst ad absurdum.
Ich würde dann aber auch ein neues Logo für die Föderation vorschlagen:
(https://www.eventeny.com/users/pic/22017-business-product-akxja0dam7e41597927445-1200.jpg)
>;D ~;D (scnr)
Ich kenne Lower Decks nicht, ich kann es also nicht bestätigen.
Info im Spoiler:
Vielleicht habe ich das Ende auch falsch verstanden. Im Diskutierwettbewerb konstantiert Jay-Den, dass es in der Natur der Klingonen liegt sich ihre Ziele selbst zu erkämpfen. Die Föderation muss das achten und den Klingonen keine Almosen anbieten. Sonst wären die Klingonen keine Klingonen mehr. Das bringt die Kanzlerin auf die Idee ein Scheingefecht um den fraglichen Planten anzufangen und das Ende ist dermaßen unlogisch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Klingonen das für einen echten Kampf halten, auf der anderen Seite sind ihre Schiffe (Anweisung an die Schiffe der Föderation ist „Schießt daneben, aber lasst es echt aussehen…öhhh) nicht in der Lage auch nur die ersten 10% der Schilde der Schiffe der Föderation abzubauen. Kommandoansage ist Schilde bei 95% als die Föderation „aufgibt“ und sich den Klingonen geschlagen gibt. Durch die vorherige Kommunikation, „Schießt daneben das es echt aussieht“, die Klingonen treffen aber und schießen Scharf, entsteht bei mir der Eindruck die Klingonen glauben das ist ein echtes Gefecht??? Ich kann verstehen das sie den Konflikt noch in der Folge beenden wollten, weil es eigentlich nur um das Char Building von Jay-Den ging. Am Ende dann mit dem Ar*** einzureißen was man sich vorher aufgebaut hat war unnötig. Daher ist das Ende für mich nur schwer nachzuvollziehen, ob das 1. ernst gemeint war und ob 2. die Klingonen wirklich so dumm sind darauf reinzufallen.
Zum Spoiler:
Ich denke nicht, dass es darum ging, ob die Klingonen zu dumm sind, um das zu bemerken.
Das war ein Ritualgefecht, um das Gesicht zu wahren.
Und wie viele Ritualgefechte war es objektiv genauso albern wie unnütz.
Das Verständnis, dass die eigene Spezies aussterben wird, ist da, aber der Stolz verbietet es, ein Geschenk anzunehmen.
Aber wenn der Klingone dir ne Backpfeife verpassen darf, kann er auch das Geschenk annehmen.
Zum Spoiler:
Ich denke nicht, dass es darum ging, ob die Klingonen zu dumm sind, um das zu bemerken.
Das war ein Ritualgefecht, um das Gesicht zu wahren.
Und wie viele Ritualgefechte war es objektiv genauso albern wie unnütz.
Das Verständnis, dass die eigene Spezies aussterben wird, ist da, aber der Stolz verbietet es, ein Geschenk anzunehmen.
Aber wenn der Klingone dir ne Backpfeife verpassen darf, kann er auch das Geschenk annehmen.
Das kann man sich als Zuschauer so hindeuten, aber wirklich deutlich wird es nicht so wie es dargestellt wird. Die Folge ist ja so aufgebaut, dass die Klingonen faktisch ausgelöscht werden (kommt in den Nachrichten) die wenigen Überlebenden suchen einen neuen Planeten.
Die Föderation findet einen neuen Heimatplaneten (das passiert ja leider immer außerhalb der Handlung der Serie) und bietet diesen den Klingonen an. Die lehnen ab und besiegeln damit faktisch ihr Todesurteil. Ein Vermittlungsversuch der Kanzlerin scheitert.
In dem Diskutierwettbewerb bringt der Klingonen-Kadett dann die Kanzlerin auf die Idee, warte wir dürfen es ihnen nicht anbieten sie müssen darum kämpfen.
Dann folgt mehr oder weniger sofort die Überblendung zu dem Planeten, die Kanzlerin ruft eine Handvoll Sternenflottenschiffe dazu und die Klingonen springen rein. Dann beginnt der Kampf und alles was dann gesagt wird deutet nicht daraufhin das die Klingonen das für einen Ritualkampf halten. Man hätte ja wie in der Folge davor Spielregeln für ein „Paintball“ Match Festlegen können. So wie alle gezeigten sich verhalten (man bekommt ja keinen Einblick in die Klingonische Seite) wird den Klingonen halbherzig ein Schaukampf geboten. Wie „schießt absichtlich daneben, aber es muss echt wirken“ usw. das kann ein Kriegervolk doch keinesfalls entgehen oder befriedigen, genauso die Kapitulation der Föderation nachdem die Klingonen drei, vier mal das Schild angekratzt haben.
Das meine ich mit, die müssen doch merken das selbst dieser Schaukampf für sie eigentlich eine Verarschung ist. Das war nicht mal eine Backpfeife, das war einmal auf die Brust tippen und der Gegenüber ergibt sich. Ich weiß nicht, das ist alles komisch. Ich meine die Folge erreicht ihr Happy End, alle sind Glücklich usw. aber das ganze wirkt extrem komisch für den Betrachter. Besonders da er nur die Sicht der Sternenflotte hat.
Da bin ich einfach anders drauf.
Das Endresultat ist doch klar. Muss ich da noch die Railroad zeigen, die bis dahin führt.
Imo nicht.
Man hätte das auch besser gleich komplett ins Off verlegen können und die Kanzlerin und der Diplomat bedanken sich beim Schüler und erzählen ihm, wie toll das gelaufen ist.
Ich finde die Klingonen in der Folge auch nicht wirklich gut getroffen.
Als komplett suizidal habe ich ihren Ehrenkodex jetzt auch nicht in Erinnerung. Im Sinne von "Nicht nur ich als Krieger, sondern auch unsere gesamten Familien und Forscher und wasweißich müssen unbedingt mit mir draufgehen!".
Ich bewerte nur was sie gezeigt haben und versuche es zu deuten. Ich bin ganz bei dir, auch hätte man das im Off behandeln können und es wäre stimmiger gewesen.
Mein Wunschende für die Folge, wenn schon kämpfen dann macht eine innerklingonische Angelegenheit daraus. Der Klingonen-Kadett im Zweikampf gegen einen aus der Klingonenflotte. Erst will er nicht kämpfen, gewinnt aber im Diskutierwettbewerb und die Kanzlerin übersetzt ihm warum sein Vater bei der Jagd danebengeschossen hat (damit er frei sein kann). Also tritt der den Kampf an und verliert, der Planet geht an die Klingonen. Vater Sohn Szene, Familie vereint, alle happy.
So wie es gezeigt und vorbereitet wurde empfinde ich es halt als "schwierig das plausible zu finden".
Dann folgt mehr oder weniger sofort die Überblendung zu dem Planeten, die Kanzlerin ruft eine Handvoll Sternenflottenschiffe dazu und die Klingonen springen rein. Dann beginnt der Kampf und alles was dann gesagt wird deutet nicht daraufhin das die Klingonen das für einen Ritualkampf halten. Man hätte ja wie in der Folge davor Spielregeln für ein „Paintball“ Match Festlegen können. So wie alle gezeigten sich verhalten (man bekommt ja keinen Einblick in die Klingonische Seite) wird den Klingonen halbherzig ein Schaukampf geboten. Wie „schießt absichtlich daneben, aber es muss echt wirken“ usw. das kann ein Kriegervolk doch keinesfalls entgehen oder befriedigen, genauso die Kapitulation der Föderation nachdem die Klingonen drei, vier mal das Schild angekratzt haben.
So wie der General krampfhaft nicht gegrinst hat, hat er genau verstanden worum es geht.
Dann folgt mehr oder weniger sofort die Überblendung zu dem Planeten, die Kanzlerin ruft eine Handvoll Sternenflottenschiffe dazu und die Klingonen springen rein. Dann beginnt der Kampf und alles was dann gesagt wird deutet nicht daraufhin das die Klingonen das für einen Ritualkampf halten. Man hätte ja wie in der Folge davor Spielregeln für ein „Paintball“ Match Festlegen können. So wie alle gezeigten sich verhalten (man bekommt ja keinen Einblick in die Klingonische Seite) wird den Klingonen halbherzig ein Schaukampf geboten. Wie „schießt absichtlich daneben, aber es muss echt wirken“ usw. das kann ein Kriegervolk doch keinesfalls entgehen oder befriedigen, genauso die Kapitulation der Föderation nachdem die Klingonen drei, vier mal das Schild angekratzt haben.
So wie der General krampfhaft nicht gegrinst hat, hat er genau verstanden worum es geht.
Ja, er schon aber das sind ja mehr Schiffe usw. Die sind voll Klingonen. Das er das rafft war klar. Aber worauf ich hinaus will, selbst wenn der eine Oberboss das hinnimmt was ist mit dem Kodex der anderen x-Tausen Klingonen. Klingonen sind nur Klingonen wenn sie um etwas kämpfen und dann das. Entwertet ja auch komplett deren Lebensweise. Was ja nicht sein sollt.
Ja, er schon aber das sind ja mehr Schiffe usw. Die sind voll Klingonen. Das er das rafft war klar. Aber worauf ich hinaus will, selbst wenn der eine Oberboss das hinnimmt was ist mit dem Kodex der anderen x-Tausen Klingonen. Klingonen sind nur Klingonen wenn sie um etwas kämpfen und dann das. Entwertet ja auch komplett deren Lebensweise. Was ja nicht sein sollt.
Ich sehe da eher die Parallele zu Lower Decks S4 F6, als versucht werden soll die Ferengi in die Föderation zu holen, der Admiral ist sich totsicher das es klappt. Leider haben sie die Rechnung ohne Leeta gemacht, welche gnadenlos ausnutzt, das es eine riesige Blamage für den Admiral wäre den Vertrag nicht ab zu schließen. Schließlich löst Captain Freeman das auf in dem sie noch ordentlich was auf Leetas Forderungen drauflegt, wenn die Ferengi einen weiteren Planeten für die Föderation rekrutieren. Im Kleingedruckten versteckt sie das es sich um Qo'noS den Heimatplaneten der Klingonen handelt was die Erfolgsaussichten gen Null tendieren lässt. Rom der bis dato die ganze Zeit nur debil von Baseball geplappert hat, wird daraufhin aktiv und erklärt, das der Firlefanz nur dazu diente heraus zu finden ob die Föderation auch die Eigenheiten der Ferengi kennt und respektiert daraufhin unterschreibt er den Standardvertrag.
Ich wage mal zu behaupten, das der General durchaus in der Lage ist die restlichen Klingonen zu kontaktieren und entsprechend ein zu norden. Man sieht ja auch, das die Klingonen alle auf den Planeten zuhalten, als sich die Föderationsschiffe zurückziehen, keiner verfolgt sie sondern alle gehen in den Orbit.
Ich wage mal zu behaupten, das der General durchaus in der Lage ist die restlichen Klingonen zu kontaktieren und entsprechend ein zu norden. Man sieht ja auch, das die Klingonen alle auf den Planeten zuhalten, als sich die Föderationsschiffe zurückziehen, keiner verfolgt sie sondern alle gehen in den Orbit.
Ich halte mich lieber an das was gezeigt wird.
Es kann so sein, verlangt aber das die Zuschauer extrem viel hineininterpretieren was dann der Vorstellung der Klingonen im Rest der Folge irgendwie zuwiederläuft. Ohne den Zwang die Lücke selbst irgendwie füllen zu müssen hätten wir die Diskussion ja nicht.
Lauter Dinge müssten passieren die nicht gezeigt werden damit das Ende von Folge 4 irgendwie stimmig wird. Und es ist ja keine Kleinigkeit. Man muss es sich wohl doch irgendwie selbst schönreden.
Sonst funktioniert es nicht.
Mir wäre es lieber sie würden solche, eigentlich epischen Plotstränge stärker in die Folge mit einbinden und nicht zu Hintergrundrauschen degradieren.
Wir fanden Folge 4 großartig. Die Klingonen erscheinen hier oberflächlich als verbohrte Traditionalisten, doch es wird mehrmals deutlich das sie hinter dieser Fassade deutlich vielschichtiger sind. Wunderbar dargestellt !
- Die klingonische Familie von Jay Den versteht wo seine Träume ihn hinführen und nachdem er ihnen deutlich macht das er seinen Bruder damit ehrt diese zu verfolgen, geben sie ihm einen Schubs auf diesem Weg.
- Der klingonische Captain versteht genau was da abläuft und auch wenn es eine offensichtliche Scharade ist, so dient es dazu allen Klingonen eine neue Heimat zu geben ohne das sie dabei ihr Gesicht verlieren.
Endlich Folge 6 ist überwiegend mal eine gute Folge!
Ich feiere den Nus Braka derbst, der erste mitreißende Char in der Serie. Schade das er so wenig Screentime hat.
Rothemden sind wieder Rothemden, Weltraumzombies und die Anzahl an elendig schlechten Jokes ist auf eine erträgliches Maß gesunken.
Was mich traurig stimmt, sie haben es wahrscheinlich verpasst die ultranervige Photoniker Sam rauszunehmen. Aber nun gut Plot Armor ist halt Plot Armor
Das Einzige was mich ein wenig stört ist, die Rollen der Hauptchars sind so angelegt das sie nicht besser sind als andere Kadetten sie haben alle nur eine irgendwie geartete "Superkraft" die sie über andere Kadetten erhebt. Das ist mir im Writing ein klein bisschen zu einfach und das fällt in der Folge richtig auf.
Aber ansonsten würde ich der Folge eine glatte 8/10 geben wollen (6 Punkte davon alleine für Nus Braka, Zeichnet sich da ein neuer Stern am Himmel der Schurken ab???).
Ich war ja lange skeptisch bis ich's angefangen habe (abgehalten hat mich dabei weniger das Teenie Drama als die Tatsache, dass es an Discovery anknüpft), aber ich muss sagen, ich wurde bisher positiv überrascht.
Die Zeitepoche mit dem Wiederaufbau ist spannend, und die Academy und vor allem auch die Tatsache, dass die jungen Kadetten hier was reißen können (weil eben Wiederaufbau und alle sind planlos), passen da wirklich wunderbar rein. Die Stories fühlen sich hinreichend Star-Trekkig an; das vieles über geschickte Diplomatie gelöst wird gefällt mir. Der Doktor und Jett Reno geben mir beide mit ihrer Art ein tolles "zuhause"-Gefühl, das Nahla Ake wirkt natürlich hier und da ziemlich off, aber das finde ich durch den Lantaniden-Background gut erklärbar.
Die Kadettenauswahl finde ich ebenfalls gelungen. Diversität wäre vielleicht auch mit bekannteren Star Trek-Spezies zu erreichen gewesen (die Einführung von Dar Sha, Khioniern und Jem Hadar/Klingonenhybriden ist 'n büschen unnötig), aber was solls.
Bisher gebe ich 3,5 von 5 Warpkerne. Die Zugkraft von SNW wird's nicht erreichen, aber als Star Trek Serie funktioniert es für mich ganz wunderbar.
Was mich nervt:
1. Nus Braka - absolut überflüssiger Antagonist ohne Profil. Hätte man sich komplett sparen können. Und rechtfertigt seine Existenz eigentlich ausschließlich durch Akes Schuldgefühle gegenüber Caleb. Mit denen er, genau genommen, mal so garnix zu tun hat.
2. Caleb - der geht einfach garnicht. Eigentlich in vielerlei Hinsicht ein Abziehbild von Michael Burnham (für mich Hasscharakter Nummer 1 im Star Trek Kanon), kann alles (Technikgenie, Volljurist, Topsportler), alle wollen ihn retten, nur er nicht. Und gehören tut er eigentlich in Knast.
Nicht falsch verstehen, aus der Startsituation hätte man Caleb gut aufbauen können. Ake versucht ihn zu retten, natürlich vergeblich, und damit wird Caleb zum zentralen Antagonisten der Serie. Hätte super geklappt. Wäre auch eine aus anderen Coming-of-Age-Serien nicht unbekannte Trope gewesen.
Aber Kurtzmans Star Trek braucht offenbar völlig unlogische Mary-Sue-Charaktere, um zu funktionieren. Ich finde das schade, denn das hat Discovery für mich schon früh disqualifiziert und ich denke das kann mir, je nachdem, wie sich das hier entwickelt, auch den Spaß an Starfleet Academy vergrätzen. Nur dass es mir beim auch ansonsten eher schwachen Discovery egal war. Hier fände ich es echt schade. Doof, weil man ja auch bei SNW erfolgreich auf dieses selten dämliche Konzept verzichten konnte.
PS: Die übliche Boomer-Kritik spare ich mir. "Stating the obvious" und endlos langezogene Szenen usw. sind nun einmal ein Zeichen der Zeit. Das laste ich Starfleet Academy nicht an.
Was mich übrigens nicht nervt:
SAM: wirklich cooler Charakter, spätestens seit der Sisko-Folge auch mit richtig Tiefe. Mag ich.
Was solala ist:
Humor: bin ich zwiegespalten einiges zündet, anderes ist mir zu infantil und zu platt. Aber das ist ein Problem, dass auch SNW schon hatte. Nach dem Erfolg von Lower Decks (wo der eher plumpere Himor natürlich extrem gut funktioniert) hat man da irgendwie den Feinsinn für Star Trek-Humor verloren.
Vorletzte Folge und die Glitzerkotze ist zurück, dazu die schwachsinnigen Lautsprecheransagen und eine Enterprise die über weite Teile mehr an ein Kreuzfahrtschiff erinnert. Starfleet Academy goes Ibiza Party :D
Das Ganze wird dadurch abgerundet, dass man sich doch bitte nicht selbst in Lagerräume einzulagern hat um dort „Dinge zu tun“ die es erfordern danach darauf zu achten das man auch ja seine eigene Uniform trägt und diese doch bitte frisch sterilisiert wurde.
Ansonsten kristallisiert sich ein wenig mehr von dem Nus Braka Plan und Kadett Mir findet ganz nebenbei seine Mutter.
Storyspoiler
Sehe ich das richtig, das die Serie tatsächlich darin mündet, dass Nus Braka einen umfassenden Minengürtel um ALLE Systeme der Sternenflotte gelegt hat. Mit irgendwelchen Prototypen die er von der Waffenschiemde der Sternenflotte gestohlen hat. Also nicht jedes System einzeln, sondern alle Zusammen in einer riesigen Minenblase??? Für meinen Geschmack verwechselt da jemand seinen Hinterhof mit den "unendlichen Weiten". Ganz davon ab, dass ein schneller Scan belegt, dass es keine Lücke in dem Netz gibt, das all diese Galaxien umfasst??? Oder ist das "nur" ein Sonnensystem? Bitte um Aufklärung.
Die Athena ist die Academy. Dass die den ganzen pubertierenden Kadetten sagen "Don't do this shit" finde ich nicht seltsam.
Ist ja eben keine "SIR! YES, SIR!" Militärschule.
Nus Braka und seinen Plan finde ich dagegen auch recht absurd.
Die Förderatiin umfasst zwar "nur" etwa einen Quadranten der Milchstraße, aber das ist ein Raum, der viele 100 wenn nicht sogar 1.000 Lichtjahre umfasst.
Die Menge an Minen, die Zeit zum Auslegen und das alles komplett unbemerkt, bis es zu spät ist?
Ja, hallo "Diabolo ex Machina".
Nus Braka und seinen Plan finde ich dagegen auch recht absurd.
Die Förderatiin umfasst zwar "nur" etwa einen Quadranten der Milchstraße, aber das ist ein Raum, der viele 100 wenn nicht sogar 1.000 Lichtjahre umfasst.
Die Menge an Minen, die Zeit zum Auslegen und das alles komplett unbemerkt, bis es zu spät ist?
Ja, hallo "Diabolo ex Machina".
Mit diesen Omega-47 Minen werden Subraum-Strukturen im Umkreis von Lichtjahren zerstört was Warp-Reisen für Jahrtausende unmöglich macht. Die hat er jetzt unbemerkt einmal um die gesamte Föderation ausgelegt und es gibt in all dem Raum kein einziges Loch in seinem Minenschirm. Nervig ist das zwischen dem entdecken der ersten Minen bis zum Erkennen, dass der gesamte Föderationsraum abgeriegelt ist, gar nicht so viel Zeit liegt.
@Prisma
Ich finde die Serie prinzipiell gut. Und ich finde es gut, dass sie auch andere Wege beschreiten und andere Facetten des Universums zeigen. Und ich mag die fröhlich pubertierenden Kadetten allemal lieber als diese kotzguten Musterschüler, die man manchmal bei SNG gesehen hat.
Was mich stört und was imo die Serie kaputtmacht, ist dieses bescheuerte Abweichen in das übliche Bösewichtmuster.
Nus Braka ist die nutzloseste Figur im Kontext der Serie. Und sein letzter Coup ist wirklich dämlich in der Serie umgesetzt, weil der mehrere Millionen Minen bräuchte und mehrere Jahre, um die zu verteilen. Und das vor den Augen der gesamten Förderation und ihren Langstreckensensoren, während sie immer noch die verdammte Discovery zu ihrer Flotte zählen.
Wieso man da so einen "Epic Villain and his Evil Masterplan" Plot einbauen muss, ergibt leider dann wirklich keinen Sinn mehr. Das ist der Stoff für die "richtigen" Crews und nicht für Kadetten im ersten Jahr.