Gradient Descent habe ich noch nicht gelesen, aber andere Mothership Abenteuer stechen da sehr positiv für mich heraus. Abenteuer bieten Szenen an, Handlungen entwickeln sich daraus erst am Tisch – egal ob solo oder in der Gruppe.
Wenn Rollenspielmaterial nicht zuallererst mal Spielmaterial sein sollte, was wäre es denn dann? Einfach nur Roman oder Bilderbuch in einem alternativen Format vielleicht? ;)
Lord Wrygott Gnarlgruff
The most powerful and revered longhorn of his day, pracitioner of dark and awful magics.
Noble Ancestor: Gnarlgruff is the distant ancestor of Lords Malbleat and Ramius.
The Black Tomb: After his passing, the sorcerer was interred in the black tomb, in the depths of a breggle crypt complex (see the Shadholme and Area 25).
Restless spirit: Gnarlgruff's restless spirit lingers in the mortal world, bound to the ruins of his ancient laboratory.
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Rollenspiel ist zuerst einmal Spielmaterial - ja oder nein?
Ein Rollenspielprodukt hat zum Zweck zu inspirieren und zu befähigen am Spieltisch auf bestimmte Weise zu handeln. D.h. alle Inhalte sollten auf diesen Zweck gerichtet sein.
Jetzt ist Rollenspiel sehr vielgestaltig und das Material ebenfalls. Trotzdem ist der Zweck des Materials, Menschen zum Spielen zu befähigen. Der Konsum als Unterhaltungsliteratur entspricht technisch sozusagen nicht dem bestimmungsgemäßen Gebrauch dieses Produkts.
Regelsystem: Spielmaterial.
Abenteuer: In erster Linie Spielmaterial.
Setting/Hintergrund/Ortsbeschreibungen: In erster Linie Lesematerial.
Also RollenSPIELmaterial ist in erster Linie Spielmaterial. Es ist im weitesten Sinne ein Produkt der Kategorie Spielzeug, imo.
Jetzt ist Rollenspiel sehr vielgestaltig und das Material ebenfalls. Trotzdem ist der Zweck des Materials, Menschen zum Spielen zu befähigen. Der Konsum als Unterhaltungsliteratur entspricht technisch sozusagen nicht dem bestimmungsgemäßen Gebrauch dieses Produkts.
Ein Rollenspielprodukt hat zum Zweck zu inspirieren und zu befähigen am Spieltisch auf bestimmte Weise zu handeln. D.h. alle Inhalte sollten auf diesen Zweck gerichtet sein.
Diese Inhalte können aber sehr unterschiedlich daher kommen. Prozeduren, Merksätze, Beispiele, Grafiken, Tabellen, Crunch. Aber eben auch Abbildungen, fiktionale Texte, Zitate usw. Einige dieser Typen sind eher zum Befähigen geeignet, andere eher zum Inspirieren, einige machen beides.
Und für diese und andere mögliche Typen gibt es sicher gewisse Konventionen und Standards, wie man sie gut darstellt. Es macht also wenig Sinn alles über einen Kamm zu scheren.
Mir kann man es so und so nicht recht machen. Ich habe Probleme mir Dinge einzuprägen, und je bulletpointmäßiger diese sind, umso schlimmer. Habe kürzlich in Mythic Bastionland reingelesen, wo sehr häufig einfach nur drei (!!!) Begriffe hintereinander aufgezählt werden, alles krass praktisch und ökonomisch, aber das überfordert mich ziemlich. Deshalb brauche ich schon auch Fließtext, um die Infos überhaupt mal aufnehmen zu können.
Ohne diese textlichen Verbindungen muss man glaube ich mit einem hohen Prozessvertrauen spielen: Also einfach die in der gegebenen Szene mit den vorhandenen Elementen schlüssigen Schritte vollziehen und darauf vertrauen, dass das Material konsistent ist und einen bei konsequenter Verwendung nicht in Widersprüche stürzt.