Schöne Idee! Dann ist evt. die Star Trek Academy Box von Last Unicorn Games etwas für dich. Das ist für die Star Trek TNG Version von LUG, dürfte also in etwa in deine Zeitlinie passen. Vermutlich ist die Box heute nicht mehr so leicht aufzutreiben, aber vielleicht gibt es ja ein PDF?
Die Box enthält alle möglichen Infos über die Akademie. Tests bei der Aufnahme, die verschiedenen Campusse/Campi, diverse Kurse, Campus Leben, Infos zu Red Squad, Konsequenzen wenn man sich daneben benimmt, Außenstellen im Sonnensystem, verschiedene NSCs wie Uni-Funktionäre und Professoren (der klingonische Gastdozent Prof. H'okh lehrt beispielsweise klingonische Anatomie in klingonischer Sprache und fährt einen "hands on approach" mit Leichenteilen und holografischen Simulationen - das Seminar sollten sich angehende Mediziner nicht entgehen lassen!), es gibt auch Boothby mit Werten (falls Bedarf ist) und auch allerlei zur Technologie die der Akademie zur Verfügung steht.
Es ist natürlich für LUG Star Trek geschrieben, also sind die Regeln auf das LUG-System ausgerichtet. Man kann sich da auch Kadetten bauen, diese hochspielen und damit eine reguläre Sternenflottenkarriere beginnen und weiterspielen. Die Box enthält noch drei Abenteuer und Infos zum Sol-System, diverse Karten von dem Campus in San Francisco und eine Abschlussurkunde.
die frühen 2370er mögen zwar eine der interessantesten Phasen der Star trek-Geschichte sein und ist mit Sicherheit eine der am Besten dokumentierten, aber das ist auch ein Problem, denn die Spieler wissen ja, was kommt.
Macht ja nichts, das ist ja bei Herr der Ringe oder Srar Wars auch nicht anders.Nein, das Problem ist ein anderes. Das Problem ist ja nicht, dass Du während einer ganz bestimmten Epoche spielst, sondern, dass Du an einem ganz bestimmten Ort während dieser Epoche spielst. die Sternenflottenakademie mag jetzt vielleicht nicht DS9 sein, aber als Fan weiß man von ein, zwei wichtigen Eregnissen, auf die man als Spieler Einfluss nehmen könnte: ich rede vom Red Squad und dessen Machenschaften. Es gibt bestimmt Spieler, die versuchen, die Sabotage durch Red Squad zu ereiteln, oder versuchen Mitglied im Red Squad zu werden, um den Untergang der USS Valiant zu verhindern.
Wäre es denn tragisch wenn die Spieler was an der Geschichte ändern ?Dies! :d
Anstatt krampfhaft zu versuchen die vorgeschriebene Story nicht zu verändern könnte man ja durchaus seinen Spaß damit haben seine eigene Variante der Geschichte zu erleben die dann völlig anders verläuft.
Wäre es denn tragisch wenn die Spieler was an der Geschichte ändern ?Weil dies vielleicht ungewollte und unbedachte Konsequenzen haben könnte?
Anstatt krampfhaft zu versuchen die vorgeschriebene Story nicht zu verändern könnte man ja durchaus seinen Spaß damit haben seine eigene Variante der Geschichte zu erleben die dann völlig anders verläuft.
Dies! :dNehmen wir jetzt man die DS9-Doppelfolge "Homefront"/"Paradise Lost". Nehmen wir mal an, dass die Spieler diese Episoden kennen und selbst Kadetten an der Akademie spielen. Es bin mir sicher, dass es da einige Spieler gibt, die versuchen würden, den Bombenanschlag an Anfang der Folge und vielleicht sogar noch die spätere Sabotage durch Red Squad zu verhindern, ohne sich dabei zu fragen, ob ihre Charaktere dazu überhaupt in der Lage wären. Es ist immer besser, solche Versuchungen zu vermeiden, weil dies sonst die ganze Kampagne stören könnte.
Die bekannte Geschichte ist ja eben bekannt. Doch was tun die Spielercharaktere und was hat dies für Auswirkungen?
Weil dies vielleicht ungewollte und unbedachte Konsequenzen haben könnte?
Nehmen wir jetzt man die DS9-Doppelfolge "Homefront"/"Paradise Lost". Nehmen wir mal an, dass die Spieler diese Episoden kennen und selbst Kadetten an der Akademie spielen. Es bin mir sicher, dass es da einige Spieler gibt, die versuchen würden, den Bombenanschlag an Anfang der Folge und vielleicht sogar noch die spätere Sabotage durch Red Squad zu verhindern, ohne sich dabei zu fragen, ob ihre Charaktere dazu überhaupt in der Lage wären. Es ist immer besser, solche Versuchungen zu vermeiden, weil dies sonst die ganze Kampagne stören könnte.
die frühen 2370er mögen zwar eine der interessantesten Phasen der Star trek-Geschichte sein und ist mit Sicherheit eine der am Besten dokumentierten, aber das ist auch ein Problem, denn die Spieler wissen ja, was kommt.
Dein in Spoiltertags stehendes mögliche Problemlösungsding ist für mich ggf ein ziemliches Red Flag.
Aber einen kleinen Tritt vors Schienbein für das Nutzen von Outplaywissen muss schon mal sein ;)Sehe ich ähnlich, aber man sollte die Spieler vorher warnen, dass die Verwendung von Spieler-Wissen, welches die Charaktere nicht wissen können, ernste Konsequenzen haben könnte, die u.U. sogar die gesamte Kampagne gefährden könnten.
Aber einen kleinen Tritt vors Schienbein für das Nutzen von Outplaywissen muss schon mal sein ;)
Ist eben aber auch die Frage was Outplay Wissen da wirklich ist und was ggf einfach "in" Character ist.
Ich meine du setzt ja sicher - wie in jedem anderen bekannten Setting - auch vorraus das die Spieler Wissen haben und du nicht alles erklären musst "Also ein Klingone ist deutlich an den Hirnwülsten zu erkennen, meist groß und kräftig, eher gewaltbereit,... blablabla" und spaarst dir das mit "Das ist ein Klingone *punkt*"
Ist es outplay wissen wenn sich jemand auf der Erde wissenschaftlich mit Odo beschäftigt, Cardasianische Quellen und Geheimdienstdokumente dazu studiert? Oder vergleichbares bei den Romulanern? Dafür werden in der Akademie bestimmt Dinge gelehrt.
und was am 24.12.2371 auf der Akademie passiert abseit von dem was da sonst immer passiert (also das jemand in einem roten Shirt plötzlich im Kamin erscheint,...) da kannst du ja ruhig dinge verschieben oder verändern. Es gab auch einen TNG Plot mit der unterwanderung der Sternenflotte mit Gedankenkontrollparasiten - passt ja vieleicht auch in den Plot.
Nur mal so vom Rand: Ich finde die Idee richtig klasse.
Geh ich recht in der Annahme, dass zu Beginn der eher geregelte Alltag im Fokus wäre und mit zunehmender Entwicklung die Ereignisse um den Krieg und andere Angelegenheiten wichtiger werden?
p^^
Es gibt doch die Mission Briefs 12: Starfleet Academy?
Regeln zur Erschaffung von Kadetten gibt es im STA1 Player's Guide auf Seite 197.
Tuvix nicht. Aber "Ethische Implikationen der Transportertechnik" könnte es ja doch geben. Ich stelle mir gerade vor, dass ein Kadett dass Tuvix-Szenario im Seminar skizziert und der Dozent mit einer sauberen ethischen Begründung abwinkt. "Jeder routinierte Captain, wüsste da, was er zu tun bzw. zu lassen hat." >;DDas Tuvix-Szenario ist nicht einmal theoretisch bekannt, da es die Pflanze, die diese Fusion erst möglich gemacht hat, nur im Delta-Quadranten gibt.
p^^
Aber der Transporter-Unfall, der Riker verdoppelt hat, könnte auch einen guten Ethik-Fall abgeben. Wer darf welche Teile des Besitzes behalten, die Familie, den Job etc.?Aber auch dieser Fall ist nicht so bekannt. Man weiß erst seit 2369, dass dies überhaupt möglich ist. Und wie man aus DS9 weiß, ist dieser Fall kein Allgemeinwissen.
Transporter-Unfälle gibt es aber doch schon seit seiner Erfindung. ... Aber zu Zeiten eines gewissen James T. Kirk gab es auch schon Vorfälle. Davon könnten ein paar doch schon mal Cirriculum gewesen sein, oder nicht?Einige bestimmt, aber manch davon sind technisch nicht mehr möglich. ich erinnere da an eine Ds9-Folge, in der explizit gesagt wurde, dass der Unfall der dazu geführt hat, dass Offiziere der Enterprise ihren Platz mit ihren Gegenstücken aus dem Spiegeluniversum getauscht haben, technisch nicht mehr möglich ist.
Spieler die den ganzen Kanon auswendig kennen sind für mich als SL echt der Horror. Sowas kenne ich sonst nur von DSA :P >;DEs geht noch schlimmer: Spieler, die ganz bestimmte Vorstellungen vom Kanon haben und andere Interpretationen nicht dulden ...