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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: Raven Nash am 23.02.2026 | 07:27
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Darf ich eine ernstgemeinte Frage stellen? Was genau fasziniert euch daran, irgendjemandem beim Kochen zuzusehen? Vor allem mit Gerichten, die wahrscheinlich niemand jemals nachkocht (so wie die in Kochbüchern, bei denen man faktisch Stunden in der Küche verbringen würde).
Ich koche fast täglich, tu's auch recht gern (mit Gerichten aus der halben Welt) - aber Kochsendungen würd ich mir nie ansehen.
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Darf ich eine ernstgemeinte Frage stellen? Was genau fasziniert euch daran, irgendjemandem beim Kochen zuzusehen?
Kochtechniken.
Die lernt man nämlich nicht in Rezeptbüchern, sondern nur in der Anschauung. Die Handgriffe, die notwendig sind, um Dinge zuzubereiten.
Und Inspiration.
Ich konsumiere recht viel (Hobby)kochcontent auf YouTube, der sich eher damit befasst, wie man bestimmte Zutaten, Garmethoden, etc. in der Küche einsetzt. Und welche Tricks es gibt, um die Ergebnisse besser zu machen.
TV-Kochcontent gefällt mir hingegen oft nicht. Das sind ganz häufig Unterhaltungssendungen, bei denen man funny Promis zuschaut, die zufällig am Herd stehen.
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Anderen beim Kochen zuzusehen, empfinde ich aus irgend einem Grund als entspannend. Außerdem kann man sich den einen oder anderen Tipp abgucken.
Ich kann hier diesen empfehlen: https://www.youtube.com/@KochenimTal
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Kochtechniken.
Die lernt man nämlich nicht in Rezeptbüchern, sondern nur in der Anschauung. Die Handgriffe, die notwendig sind, um Dinge zuzubereiten.
Und Inspiration.
Ich konsumiere recht viel (Hobby)kochcontent auf YouTube, der sich eher damit befasst, wie man bestimmte Zutaten, Garmethoden, etc. in der Küche einsetzt. Und welche Tricks es gibt, um die Ergebnisse besser zu machen.
TV-Kochcontent gefällt mir hingegen oft nicht. Das sind ganz häufig Unterhaltungssendungen, bei denen man funny Promis zuschaut, die zufällig am Herd stehen.
This. Die oben beschriebene Sendung ist z.b. ganz ähnlich zu Kitchen Impossible. Man lernt etwas darüber, wie es der Profi "hinkriegt" bzw. wie er schummelt, auch in fremder Küche. Ist im Grunde wie diese Survival-Sendungen mit kompetenten Leuten.
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Ist im Grunde wie diese Survival-Sendungen mit kompetenten Leuten.
Wo gäbe es die? ~;D
Meine Ex hatte Koch/Kellner gelernt - aber wenn man nicht grade in einem Lokal kocht, sind die meisten Sachen für Leute, die nicht selber abwaschen müssen. ;)
Ich arbeite z.B. vor allem mit möglichst wenig Geschirr. Bin halt ohne Geschirrspüler aufgewachsen.
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Ich verbringe Stunden in der Küche :think: >;D
Nicht jeden Tag, aber immer wenn es passt.
Weils einfach geiler ist als 08/15 Essen. Und es sind keine abgehobenen Essen aber gutes braucht Zeit.
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Ich habe die Kochsendungsfrage mal ausgelagert. Jenseits der Ausgangsfrage kann hier auch gern allgemein über Kochsendungen gesprochen werden.
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Ich verbringe Stunden in der Küche :think: >;D
Dazu esse ich einfach nicht gerne genug. Für mich ist Essen zuerst mal Nahrungsaufnahme - und diese sollte möglichst effizient sein. Das bedeutet für mich aber auch, möglichst hochwertige Nahrung, zumindest einmal am Tag - und da führt dann kein Weg am selber kochen vorbei. Da gehören dann auch hochwertige Zutaten dazu, z.B., aber die Gerichte sollten dann auch in absehbarer Zeit fertig sein, ohne viel Herumgepatze.
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Ich habe durch Sendungen von Jamie Oliver, Tim Mälzer und Tim Raue nebenher so viel übers Kochen gelernt:
Wie man Knoblauch richtig (und vor allem schnell) schält; wie man Tomatenmark korrekt einsetzt, dass es nicht nach Tomatenmark schmeckt; wie das beste Confit von Zwiebeln geht; wie man Kimchi richtig macht; 5 Minuten Pfannenbrot (so genial); korrektes parieren von Rind und Huhn; wie kriegt man den Geschmack dieser chinesischen Suppen aus Restaurants hin; Wie gehen gebratene Nudeln richtig; Kartoffelklöße selbst machen ...
Die blubbern die ganze Zeit bei ihren Sendungen, aber zwischendurch geben die Kochtipps, die habe ich sonst in keinem Kochbuch gefunden.
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Ich koche - und backe - tatsächlich ganz gerne. Und recht ordentlich behaupte ich mal. Aber die verdammte Aufräumerei danach mag ich überhaupt nicht!
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Ich koche - und backe - tatsächlich ganz gerne. Und recht ordentlich behaupte ich mal. Aber die verdammte Aufräumerei danach mag ich überhaupt nicht!
Das Aufräumen mache ich ganz gerne noch während des Kochens wenn es passt. Gerade bei Braten, Suppen, Eintöpfen oder Saucen hat man mal Zeitfenster wo man schon mal wegräumen und einen Teil abwaschen kann.
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Ich habe durch Sendungen von Jamie Oliver, Tim Mälzer und Tim Raue nebenher so viel übers Kochen gelernt:
Fühl ich auch. Mein Jamie-Oliver-Weihnachtskochbuch ist eines meiner liebsten Kochbücher.
Für mich ist Kochen aber nicht allein Vorbereitung der Nahrungsaufnahme, sondern Kulturtechnik und Ausdruck von Liebe und Fürsorge.
Gut, mein Vater war vor seiner Rente Berufskoch. Da dürfte ich entsprechend geprägt sein.
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Das verstehe ich. Mir macht es Freude, mit tollen Lebensmitteln etwas herzustellen, an dem ich und andere Freude haben.
Außerdem will ich beim Kochen wissen, wie etwas funktioniert. Fermentieren, confieren, blanchieren und was es noch so gibt und einfach gucken, wie das den Geschmack verändert. Dann probiere ich viele Gemüsesorten aus, die eher selten sind. Gerade bei Kartoffeln und Tomaten (jetzt abgesehen von Äpfeln etc.) gibt es so tolle Sorten, die vollkommen unterschiedlich schmecken.
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Kennt ihr auch das Gegenteil davon? Diese Kochvideos des Grauens. Wo einfach irgendwelcher Dosenkram zusammengeschüttet wird und dann mit Käse überbacken. Das hat was von einem Unfall. Ich frage mich dann immer wer das wirklich isst.