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Pen & Paper - Spielsysteme => RuneQuest/Mythras/BRP => Thema gestartet von: AndreJarosch am 3.05.2026 | 20:29
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Es gibt Gerüchte (als Ankündigung würde ich diese kleine Wortmeldung noch nicht bezeichnen), dass Goodman Games die Lizenz für Elric erworben hat. Da Goodman Games bekannt ist für "Dungeon Crawl Classics", sieht es eher schlecht für eine BRP-basierende W100-RPG-Version aus:
https://www.tabletopsentinel.com/news/fantasy/is-a-new-elric-ttrpg-on-the-way (https://www.tabletopsentinel.com/news/fantasy/is-a-new-elric-ttrpg-on-the-way)
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Der DCC-Subreddit sagt auch, dass Goodman Games die Lizenz bekommen haben - DCC Elric! (https://www.reddit.com/r/dccrpg/comments/1t1x27t/dcc_elric/)
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Der DCC-Subreddit sagt auch, dass Goodman Games die Lizenz bekommen haben - DCC Elric! (https://www.reddit.com/r/dccrpg/comments/1t1x27t/dcc_elric/)
An anderer Stelle wird ebenfalls darauf verwiesen:
Elric Melnibone - Reddit (https://www.reddit.com/r/ElricofMelnibone/comments/1t27mp5/dungeon_crawl_classics_elric_ttrpg_coming_soon/)
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Oha. Das matcht für mich überhaupt nicht mit DCC. Das müsste episch, mit eleganten auf die Welt abgestimmten Regeln und mit grafischer Wucht daherkommen, und wäre für mich viel, viel besser bei Free League untergebracht.
Ich mag DCC sehr, aber bitte, bitte kein "Verklumpen" mit Elric ~;D
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Grundsätzlich aber gut, dass einer DER Klassiker nicht länger brach liegt. Bin gespannt, was Goodman Games aus dem Ganzen macht.
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Es gibt Gerüchte (als Ankündigung würde ich diese kleine Wortmeldung noch nicht bezeichnen), dass Goodman Games die Lizenz für Elric erworben hat. Da Goodman Games bekannt ist für "Dungeon Crawl Classics", sieht es eher schlecht für eine BRP-basierende W100-RPG-Version aus:
https://www.tabletopsentinel.com/news/fantasy/is-a-new-elric-ttrpg-on-the-way (https://www.tabletopsentinel.com/news/fantasy/is-a-new-elric-ttrpg-on-the-way)
So weit ich weiß, basierte die letzte Version, dass französische Mournblade, auch nicht auf BRP sondern auf einem ganz eigenen Regelwerk. Vielleicht übernimmt Goodman Games diese? Vielleicht nehmen sie auch das eigene DCC-Regelwerk als Basis als Basis?
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So weit ich weiß, basierte die letzte Version, dass französische Mournblade, auch nicht auf BRP sondern auf einem ganz eigenen Regelwerk. Vielleicht übernimmt Goodman Games diese? Vielleicht nehmen sie auch das eigene DCC-Regelwerk als Basis als Basis?
Wie gesagt, Letzteres bitte, bitte nicht wtf?
Schade, Free League in Kombi mit dem Geist/Flair der Elric Comics von Julien Blondel, das wäre sooo schön gewesen - aber bitte kein DCC Elric *schnief* ;D
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Bin sehr überrascht. Aus gut informierten Kreisen hieß es die letzten Jahre immer, die Elric-Lizenz sei schwer bis unmöglich zu kriegen, weil da gerade Film/TV-Rechte verhandelt sind, und man die RPG-Rechte da entweder nicht rauslösen kann oder sie zu teuer wären. Dass dieses Problem inzwischen anscheinend behoben ist, ist zwar erfreulich, aber dass Chaosium die Gelegenheit nicht genutzt hat, dagegen ein Skandal. ;D Nach dem Elfquest-Reprint ist ein Stormbringer-Reprint überfällig, und für Chaosium arbeiten einige Leute, die extrem Bock auf Elric haben.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob und wie DCC zu Elric passen soll, schön bei Goodman Games aber ist auf jeden Fall die Leidenschaft, mit der die dortigen Akteur*innen sich den Quellen widmen. Da fallen bestimmt wieder ein paar lesenswerte Essays und Artikel zu Elric und Moorcock ab, auch wenn das Spiel selbst nachher womöglich nicht mit Stormbringer mithalten kann.
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Ich bin da bei Korknadel und Morf2, ich kann mir Elric mit DCC nur sehr schwer vorstellen. Aber ich lasse mich gerne überraschen und freue mich, dass überhaupt etwas Neues mit Elric kommt.
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Hm, finde ich echt schwer zu bewerten ... einerseits mag ich DCC und freue mich auch darauf, Elric mit DCC-typischem Artwork zu sehen.
Andererseits bin ich überhaupt erst über Stormbringer zu Moorcock gekommen (und zu BRP), deshalb sind BRP und die Jungen Königreiche für mich sehr stark verbunden. Stormbringer war für mich das Spiel, in dem man nicht levelt, es krasse Machtunterschiede zwischen den SC gibt und die Trefferpunkte nie steigen. Und das passt in meinem Kopf immer noch perfekt zu den Jungen Königreichen. Aber ist halt bei mir auch von Anfang an zusammen verdrahtet.
Hinzu kommt, dass nicht mich ja seit längerem für dass spanische Not-Stormbringer Tierras Quebradas begeistere, dass zwar sehr lose auf Cyberpunk 2020 basiert, aber es stark in Richtung BRP driftet und eigentlich das Regelflair von Stormbringer (abzüglich der wirklich krassen Unbalanciertheiten) übernimmt. Da habe ich auch den Eindruck: Ein tödliches, skillbasiertes System ohne Klassen und Level passt einfach am besten.
Ich bin mir allerdings sicher, dass Goodman Games eines DCC-Umsetzung machen wird. Alles andere würde doch völlig ihrer bisherigen Verlagspolitik widersprechen.
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Als ich Goodman Games gelesen habe, war mein erster Gedanke D20. Ich hoffe zwar auf ein D100-Version, aber das ist eher Wunschdenken. AUch wenn es ein Klassiker ist, sehe ich nicht ganz so viel Potential. Aber ich warte mal ab und sonst nehme ich das gute, alte Sturmbringer von Chaosium/Laurin zur Hand und werde damit glücklich. Man darf ja noch die alten Sachen spielen.
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Bis Ende der Woche noch, Herr! Dann ist SCHLUSS DAMIT!
Wo kommem wir denn hin und wo soll das aufhören?
Zum Thema: Ich bin mäßig gespannt. Wahrscheinlich werde ich es kaufen - und einlagern. ELRIC! habe ich gerne geleitet, auch wenn die Kampfwerte in einem Prozentsystem abstruse hoch waren - und die anderen dann komischerweise nicht: Broadsword 355%, Dodge 137%, Saline 55% ... Da sieht man, was wichtig ist.
Sturmbringer (als Spieler) war dabesser, dafür konnte man nix und das Magiesystem hatte die Hanschrift von Ken "Grandmaster Gonzo" St. Andre. Hatte man eine Dämonenrüstunf und der Fegner kein Dämonenschwert, dann musste der schon kritisch Treffen. Hatte er eins, dann prügelt man dem Rüstungdämon die Punkte runter und bei letzten Schlag war dann sofort Ende
Auch die Charakterrassen und -Klassen waren extrem unausbalanciert: Dass ein Bettler gegenüber einem Krieger das Nachsehen hat, okay. Aber muss man denen aus der Bettlerstadt auch noch Attributspunkte abziehen?
Dann konnte man echt nur noch betteln ... um einen schnellen Tod.
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Einerseits... Es ist Elric.
BLUT UND SEELEN FÜR MEINEN LORD ARIOCH
Anderseits habe ich nach der letzten Kontroverse wenig Interesse daran Goodman Games geld zu geben...
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Anderseits habe ich nach der letzten Kontroverse wenig Interesse daran Goodman Games geld zu geben...
Welche Kontzroverse?
Hm, finde ich echt schwer zu bewerten ... einerseits mag ich DCC und freue mich auch darauf, Elric mit DCC-typischem Artwork zu sehen.
Ich fand die Illustrationen von Allain Gassner und Hank Wolf für wirklich sehr stimmig. Illustrationen von Letzteren gab ess aber nur in der deutschen Version, wo sie jene von anderen ersetzten, die nicht so wirklich passten.
Ich bin mir allerdings sicher, dass Goodman Games eines DCC-Umsetzung machen wird. Alles andere würde doch völlig ihrer bisherigen Verlagspolitik widersprechen.
Genau. Sie besitzen schließlich die Lizenzen zu Fritz Leibers Fafhrd und der Graue Mausling und Jack Vances Dying Earth. Zu beiden gibt es DCC-Varianten. Somit wird es mit Elric wohl äühnlich ablaufen.
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Welche Kontzroverse?
Das ist ein etwas längeres Thema, aber in kurz: es hat sich herausgestellt das die Eigentümer von Judges Guild ziemlichevNazis sind, worauf Goodman groß verkündet hat das man die Zusammenarbeit aufkündigt... Nur um ein paar Jahre später verschämt zuzugeben das man eben doch wegen Traumprojekt mit den Nazis kuscheln will.
https://forum.rpg.net/index.php?threads/goodman-games-crowdfunding-city-state-of-the-invincible-overlord-despite-antisemitic-posts-by-ip-holders.927861/
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Wir haben da auch einen Thread in Rollenspiel&Gesellschaft zu dem Thema: Link (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,130529.0.html)
Sie besitzen schließlich die Lizenzen zu Fritz Leibers Fafhrd und der Graue Mausling und Jack Vances Dying Earth. Zu beiden gibt es DCC-Varianten. Somit wird es mit Elric wohl äühnlich ablaufen.
Die Lankhmar-Lizenz haben Goodman Games mittlerweile nicht mehr. Ansonsten würde ich aber auch vermuten, dass es auf eine DCC-Variante hinausläuft.
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Wir haben da auch einen Thread in Rollenspiel&Gesellschaft zu dem Thema: Link (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,130529.0.html)
Die Lankhmar-Lizenz haben Goodman Games mittlerweile nicht mehr. Ansonsten würde ich aber auch vermuten, dass es auf eine DCC-Variante hinausläuft.
Sie haben wohl aber noch die Dying Earth-Lizenz, oder?
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Sie haben wohl aber noch die Dying Earth-Lizenz, oder?
Ja, die Dying Earth-Lizenz liegt m.W. weiterhin bei GG.
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Es gibt Gerüchte (als Ankündigung würde ich diese kleine Wortmeldung noch nicht bezeichnen), dass Goodman Games die Lizenz für Elric erworben hat. Da Goodman Games bekannt ist für "Dungeon Crawl Classics", sieht es eher schlecht für eine BRP-basierende W100-RPG-Version aus:
https://www.tabletopsentinel.com/news/fantasy/is-a-new-elric-ttrpg-on-the-way (https://www.tabletopsentinel.com/news/fantasy/is-a-new-elric-ttrpg-on-the-way)
Hatte ich vor etlichen Tagen auch gelesen.
Ich bin da auch bei Korknadel, Morf2, Hotzenplot und Swanosaurus.
Vielleicht mit dem Unterschied, dass mich ne DCC-Variante (im Gegensatz zu Lankhmar) nicht reizt.
Aber vielleicht fällt ja was Brauchbares für Black Sword Hack ab.
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Es gibt dann jetzt einen offizielle Ankündigung: Goodman Games to Publish OFFICIAL TTRPG Material Based on Elric of Melniboné! (https://goodman-games.com/goodman-games-to-publish-official-ttrpg-material-based-on-elric-of-melnibone/). Systemseitig gibt es, wie erwartet, einen DCC-Ableger. Außerdem kommt auch eine D&D5-Version.
Goodman Games is thrilled to announce a licensing agreement to publish official tabletop role-playing material based on Elric of Melniboné, the iconic sword & sorcery character and setting created by legendary author Michael Moorcock!
The Classic Era of Elric will include a line of sourcebooks, adventures, maps, and additional supplements, all designed for compatibility with both Fifth Edition and Dungeon Crawl Classics role-playing game systems. The project is scheduled to launch via crowdfunding in 2027. Products will be released following the successful campaign and will be available at game stores worldwide.
Für besagte Crowdfunding-Kampagne gibt es dann auch schon eine Registrierungsseite: Backerkit (https://www.backerkit.com/call_to_action/8ea90f7e-dc5c-4901-ba47-217b1b250e74/landing)
@Andre:
Ich würde entsprechend der Ankündigung ins DCC-Unterforum verschieben. Ich kann aber auch gerne hier abtrennen und erst ab meinem Beitrag einen neuen Thread eröffnen.
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Also das Lanhkmar-Setting haben sie meiner Meinung nach sehr schön umgesetzt. Die Regeln nutze ich eh nicht aber die Abenteuer fand ich echt schön und wie die sich in das Quellenmaterial reingefuchst haben - Hut ab.
Daher, bin ich neugierig und gespannt was kommt.
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Fifth Edition. Okay. :think:
Das dürfte dich dann wie zwei verschiedene Spiele spielen - Elric DCC und Elric 5E.
Aber 2027 bis zum Kickstarter (NEIEN! Diesmal kein Gorillageld dafür .... hoffe ich), da habe ich noch genug Zeit, mir dazu einen Kopf zu machen.
Aber ich bin schon interessiert. (Es ist hoffnungslos .... ::) )
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Es sieht ganz danach aus, als ob 2027 das große Elric/Sturmbringer-Jahr werden wird, denn ich habe gerade einen Newsletter von Free League erhalten, in dem sie ein Elric-Rollenspiel auf Basis von Dragonbane ankündigen. Hier ein Link zur Browser-Version des Newsletters (https://mailchi.mp/frialigan/legends-of-stormbringer-rpg-dragonbane-announced-news?e=782cec96b8).
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Das bekommt dann eher BLUT UND SEELEN FÜR MEINEN LORD ARIOCH!
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Es sieht ganz danach aus, als ob 2027 das große Elric/Sturmbringer-Jahr werden wird, denn ich habe gerade einen Newsletter von Free League erhalten, in dem sie ein Elric-Rollenspiel auf Basis von Dragonbane ankündigen. Hier ein Link zur Browser-Version des Newsletters (https://mailchi.mp/frialigan/legends-of-stormbringer-rpg-dragonbane-announced-news?e=782cec96b8).
Oh, DAS würde mir um einiges besser gefallen als die bisherígen Optionen auf dem Tisch.
Wobei ich immer noch das alte Stormbringer liebe.
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Es sieht ganz danach aus, als ob 2027 das große Elric/Sturmbringer-Jahr werden wird, denn ich habe gerade einen Newsletter von Free League erhalten, in dem sie ein Elric-Rollenspiel auf Basis von Dragonbane ankündigen. Hier ein Link zur Browser-Version des Newsletters (https://mailchi.mp/frialigan/legends-of-stormbringer-rpg-dragonbane-announced-news?e=782cec96b8).
Moorcock vergibt die Lizenz für ein Elric RPG an zwei unterschiedliche Rollenspielverlage zur gleichen Zeit. Warum?
Und: Wenn er schon die Lizenz an ZWEI Rollenspielverlage vergibt, warum dann nicht gleich eine DRITTE (an Chaosium)?
Bin gespannt, ob wir erfahren werden was da hinter den Kulissen los war/ist.
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Moorcock vergibt die Lizenz für ein Elric RPG an zwei unterschiedliche Rollenspielverlage zur gleichen Zeit. Warum?
Und: Wenn er schon die Lizenz an ZWEI Rollenspielverlage vergibt, warum dann nicht gleich eine DRITTE (an Chaosium)?
Bin gespannt, ob wir erfahren werden was da hinter den Kulissen los war/ist.
1.) Weil er es kann
2.) Weil er seid JAHRZEHNTEN sagt das Chaosium ihn übern tisch gezogen hat.
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Moorcock vergibt die Lizenz für ein Elric RPG an zwei unterschiedliche Rollenspielverlage zur gleichen Zeit. Warum?
Und: Wenn er schon die Lizenz an ZWEI Rollenspielverlage vergibt, warum dann nicht gleich eine DRITTE (an Chaosium)?
Bin gespannt, ob wir erfahren werden was da hinter den Kulissen los war/ist.
Wo steht denn geschrieben, dass man eine Lizenz nur einmal vergeben darf? Es ist zwar ungewöhnlich, aber es dürfte dem Franchise eigentlich nicht schaden, denn zum einen ist die Spielerschaft von DCC und Dragonbane ja wohl nicht Deckungsgleich und zum anderen wird sich am Ende das bessere System durchsetzen. Ich glaube daher, dass Moorcock da eine vernünftige Entscheidung getroffen hat.
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2.) Weil er seid JAHRZEHNTEN sagt das Chaosium ihn übern tisch gezogen hat.
Wieso das denn?
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Moorcock vergibt die Lizenz für ein Elric RPG an zwei unterschiedliche Rollenspielverlage zur gleichen Zeit. Warum?
Und: Wenn er schon die Lizenz an ZWEI Rollenspielverlage vergibt, warum dann nicht gleich eine DRITTE (an Chaosium)?
Bin gespannt, ob wir erfahren werden was da hinter den Kulissen los war/ist.
War doch bei Lanhkmhar auch nicht anders. Da gab es zeitgleich DCC und Savage Worlds. Die W100 Version hat dagegen doch niemals jemand gezockt?
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1.) Weil er es kann
Dann kann er auch eine dritte, vierte,... vergeben. Elric für JEDES Spielsystem!
2.) Weil er seid JAHRZEHNTEN sagt das Chaosium ihn übern tisch gezogen hat.
Das haben Chaosium (Neu-Chaosium) und MM aber schon vor einigen Jahren miteinander klären können.
Das sollte eigentlich keine Rolle mehr spielen.
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War doch bei Lanhkmhar auch nicht anders. Da gab es zeitgleich DCC und Savage Worlds. Die W100 Version hat dagegen doch niemals jemand gezockt?
Habe die Mongoose RQ-Version nur gelesen, aber nie gespielt oder geleitet.
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Und: Wenn er schon die Lizenz an ZWEI Rollenspielverlage vergibt, warum dann nicht gleich eine DRITTE (an Chaosium)?
Dann kann er auch eine dritte, vierte,... vergeben. Elric für JEDES Spielsystem!
Das macht nun auch keinen Sinn. DCC und Dragonbane sind hinreichend unterschiedlich und machen sich vermutlich kaum Konkurrenz; Dragonbane und die Chaosium Regelwerke sind sich schon ähnlicher - ich denke Freeleague/Dragonbane ist einfach die erfolgreichere Plattform im Moment und auch wenn die Probleme mit Chaosium geklärt wurden, bleibt vielleicht noch irgendwo ein Geschmäckle.
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Oh, DAS würde mir um einiges besser gefallen als die bisherígen Optionen auf dem Tisch.
Wobei ich immer noch das alte Stormbringer liebe.
Jepp gefällt mir so auch besser.
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DCC und Dragonbane sind hinreichend unterschiedlich und machen sich vermutlich kaum Konkurrenz; Dragonbane und die Chaosium Regelwerke sind sich schon ähnlicher - ich denke Freeleague/Dragonbane ist einfach die erfolgreichere Plattform im Moment und auch wenn die Probleme mit Chaosium geklärt wurden, bleibt vielleicht noch irgendwo ein Geschmäckle.
Sehe ich ähnlich, und bin dann auch mal gespannt, wie die beiden Umsetzungen aussehen. Grundsätzlich interessant finde ich beide.
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Tja, dann werde ich mir dei Dragonbane-Variante auch einmal anschauen. Wird vermutlich teuer für den Affen ....
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Ich finde das total großartig! Ich finde es auch super, dass nicht das xte D100 Elric kommt (als jemand, der Stormbringer 5th 2x im Regal hat u d so ziemlich alle Abenteuer/Quellenbücher). Das ist halt abgehakt.
Für mich wird aber ganz entscheidend, wie das Settingmaterial aussehen wird. Und ob es gute Fertigkampagnen geben wird.
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2.) Weil er seid JAHRZEHNTEN sagt das Chaosium ihn übern tisch gezogen hat.
Wirf doch dazu mal ne Quelle rein. Danke.
Dragonbane Elric! macht mMn Sinn.
Das ist in meinen Augen immer noch BRP-nahe.
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Wirf doch dazu mal ne Quelle rein. Danke.
Es wird indirekt von Chaosium im BRP Forum Parallel-Thread bestätigt, dass es mal Probleme mit Lizenzgebühren gab.
User Dr.Zarnak:
I was aware of how bitter the Moorcocks were over their experience with the company. According to James Lowder in 2018, efforts were made to repair the relationship, and i was hoping that the author’s position would have softened since then and that a new deal could be fashioned addressing all unresolved issues and concerns. He seemed quite pleased in the beginning with how the Stormbringer game turned out, and the relationship only turned sour later.
Chaosium Moderator MOB:
All the outstanding issues related to royalty payments and author copies were resolved years ago.
We recently released The Annotated Le Morte d’Arthur and Michael Moorcock wrote the foreword for it.
Quelle - da sind noch 2-3 mehr Beiträge zum Thema:
BRP Central - Goodman Games announces an Elric! license (https://basicroleplaying.org/topic/26778-goodman-games-announces-an-elric-license/)
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Ich wollte es ja nicht verschreien, aber Elric ist halt auf dem Cover von DB und dem Bestiary schon drauf. ~;D
Allerdings bin ich kein besonderer Fan von den Jungen Königreichen als Setting, weil die eben nur ein Backdrop für die Geschichten um die Inkarnation des Ewigen Helden dienen. Das Problem vieler literarischer Welten.
Aber mehr Dragonbane ist immer gut. Und sei es nur, weil sie wieder ein anderes Magiesystem stricken müssen.
Ich hatte Stormbringer 5th auch im Regal stehen - allerdings nie gespielt und nach erneuter Sichtung vorm Umzug dann entsorgt.
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Wirf doch dazu mal ne Quelle rein. Danke.
Man hört:
Moorcock gave TSR the license gratis but Chaosium threatened lawsuit. There was a deal to share Elric (similar to Marvel and Sony sharing Spider-Man) but then Brian Blume refused to promote Chaosium material.
Moorcock has even said he wishes he'd given sole Elric license to TSR because he feels they would have made much better use of the property than Chaosium has.
James Lowder:
At the time Deities [& Demigods] was being put together, Arkham House was the claimant to the Lovecraft/Mythos copyrights. That claim seemed legitimate and did not fall apart in court until the mid-1980s, long after Deities was out.
While Arkham House may have given TSR some permission, as Jim describes, Arkham House also had a contract with Chaosium that gave Chaosium priority on the Cthulhu Mythos rights. Chaosium had a similar existing contract with Michael Moorcock. Chaosium contacted TSR after Deities came out and informed them of the contracts, then offered to let TSR continue to use the Eternal Champion and Cthulhu material at no charge, if TSR would simply acknowledge on the copyright page of new printings of Deities that Chaosium gave them permission. Someone at TSR decided not to do that and instead pulled the Cthulhu and Eternal Champion material.
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Ich hatte Stormbringer 5th auch im Regal stehen - allerdings nie gespielt und nach erneuter Sichtung vorm Umzug dann entsorgt.
Verkauft/verschenkt oder in den Müll?
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Verkauft/verschenkt oder in den Müll?
Verschenkt an eine Spielerin - was genau die dann damit gemacht hat, weiß ich nicht.
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Irgendwo ist auch noch ne Elric!-Ausgabe aus den frühen 90ern in meinem Fundus. Ich bin versucht es wieder hervorzukramen.
Ich fand das D100-System so semi-passend zur Vorlage obwohl ich es eigentlich mag (CoC, RQ), deswegen ist es für mich erst mal kein Problem wenn die Lizenz von Chaosium weiter zieht.
DCC sehe ich auch nicht als passenden Motor für Stormbringer, aber das Magiesystem mit den Tabellen für die einzelnen Zauber, das bis zu welterschütternden Auswirkungen skaliert passt schon zu Moorcock.
Es ist ja im Übrigen auch möglich, dass Goodman Games was ganz neues macht... :headbang:
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Es ist ja im Übrigen auch möglich, dass Goodman Games was ganz neues macht... :headbang:
Goodman Games hat doch schon angekündigt, dass sie das Elric-Setting für DCC und 5e rausbringen werden. Da wird also nix ganz Neues gemacht. Ich kann mir vage vorstellen, dass man DCC schon sehr aufbohren könnte, um einige Aspekte ganz brauchbar rüberzubringen, aber ich denke, dass es ein ähnlicher Umfang sein wird wie bei Lankhmar und Dying Earth. Na ja, es wird vielleicht nicht das perfekte Spiel, um das Stormbringer-Setting zu bespielen, aber im Sinne des Appendix N wird es wohl immerhin dazu taugen, oldschoolige D&D-Artiges zu spielen, das von Elric inspiriert ist -- mehr soll das mit dem Appendix N ja auch nicht.
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Angesichts der ganzen Diskussion, welches "neue" System nun besser zu Elric paßt, stellt sich mir unwillkürlich ein wenig die Frage, inwieweit BRP das eigentlich jemals getan hat -- jedenfalls, wenn wir den offensichtlichen Punkt "Wir hatten ja nix anderes!" mal ausblenden. ~;D
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Angesichts der ganzen Diskussion, welches "neue" System nun besser zu Elric paßt, stellt sich mir unwillkürlich ein wenig die Frage, inwieweit BRP das eigentlich jemals getan hat -- jedenfalls, wenn wir den offensichtlichen Punkt "Wir hatten ja nix anderes!" mal ausblenden. ~;D
IMHO nie. BRP ist viel zu clunky für Heroic Fantasy - und das ist Elric nunmal, auch wenn viele es gerne unter "Sword & Sorcery" verbuchen. Hat man ja u.a. gut daran gesehen, dass man im Kampf plötzlich Werte von 300% haben konnte (was mir, auch als Nicht-Mathematiker, das %-System komplett verleidet hat, weil Blödsinn).
Fairness halber sei gesagt, dass auch die damalige D20-Umsetzung nicht bedeutend besser war.
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Ich finde DCC passt doch sehr gut zu Moorcock.
Und warum sollen 300% Blödsinn sein?
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Weil es nur 100% gibt, ganz einfach.
Entweder man kann etwas perfekt (100%) oder weniger. Aber man kann etwas nicht mehr als zur Gänze beherrschen. Dreimalige Perfektion ist schlicht Blödsinn.
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Weil es nur 100% gibt, ganz einfach.
Entweder man kann etwas perfekt (100%) oder weniger. Aber man kann etwas nicht mehr als zur Gänze beherrschen. Dreimalige Perfektion ist schlicht Blödsinn.
Ich sehe solche Angaben als: "Der ist so gut das er selbst mit massivsten Abzüge und Einschränkungen immer noch extrem gute Chancen hat"
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Ja, aber schaut man sich gie meisten NSC an, dann waren fie vor allem bei Kampffertigkeiten megaperfekt. Alles andere war oft so im normalen Bereich.
Das kann man zwar erklären, konsistent ist das nicht.
Ich mochte (Präteritum, weil ichves derzeit nicht spieke) ELRIC! trotzdem sehr gerne.
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Gerade bei wichtigen NSCs sind solche extremen Werte sinnvoll, denn es gibt immer Spieler, die es auf solche NSCs abgesehen haben.
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Ich sehe solche Angaben als: "Der ist so gut das er selbst mit massivsten Abzüge und Einschränkungen immer noch extrem gute Chancen hat"
Ja, das ist dann auch ein gutes Argument dafür, dass das System an sich broken ist. Wenn im Kampf dann plötzlich 100% nicht mehr reichen, weil man sich in Modifikatoren verstrickt hat.
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Angesichts der ganzen Diskussion, welches "neue" System nun besser zu Elric paßt, stellt sich mir unwillkürlich ein wenig die Frage, inwieweit BRP das eigentlich jemals getan hat -- jedenfalls, wenn wir den offensichtlichen Punkt "Wir hatten ja nix anderes!" mal ausblenden. ~;D
Wenn ich mir NUR die sechs ursprünglichen Elric-Bücher angucke und alles andere außen vor lasse, dann fühlte sich die Welt schon düster und tödlich an.
In Moorcocks Geschichten bekommt man nicht viel von normalen Menschen mit. Der Fokus wird immer auf Elric, Moonglum, Rakhir, etc. gelegt, die in den Geschichten schon am oberen Spektrum der Kampffertigkeiten liegen. Gegner sind entweder FAST ebenbürtig oder Kanonenfutter.
Die meisten Kreaturen/Monster tauchen in der Elric-Saga in einer Geschichte bei einem Ereignis auf und dann nie wieder.
Infos zu den Kreaturen sind knapp bis fast nicht vorhanden.
Die Magie in den Geschichten der Elric-Saga folgt auch keinen einheitlichen Konzept.
Ken St-Andre hat für STORMBRINGER all das neu definieren müssen.
Sowohl wie man übermenschliche Personen mit Spielwerten versieht, als auch den häufig nur rudimentär beschriebenen Kreaturen/Monstern Spielwerte zu geben und ein funktionierendes Magiesystem für die Welt zu erschaffen.
Konnte STORMBRINGER (1st bis 4th Edition) ein authentisches Elric-Flair der Romane wiedergeben? Nein, aber es wurde aus den spärlich gesäten Angaben der sechs Bücher ein spielbares Rollenspiel gemacht.
Das später von Grund auf neu geschriebene ELRIC! Rollenspiel (und Stormbringer 5th Edition, welches eigentlich Elric! 2nd Edition ist) hat einiges anders gemacht und fängt die Stimmung der Romane meiner Meinung nach besser ein (obwohl ich die Magie von Stormbringer immer noch lieber mag als die von Elric!, aber das sind nur nostalgische Gefühle eines alten Mannes). Richard Watts und Lawrence Whitaker haben aus den wenigen kulturellen Informationen der (jetzt 8) Bücher viel weiter ausgebaut.
Was ich bei den kommenden DCC und Dragonbane Büchern schade finde ist, dass diese zwar ein Rollenspiel basierend auf Moorcocks Geschichten machen werden, aber alle kulturellen Details der Welt neu erfinden werden müssen, da der "Ausbau" der Welt, von allem was über das Hinausgeht was in den 8 Elric-Büchern erwähnt wird, alles von Chaosium- (oder Mongoose-) Autoren hinzugefügt wurde.
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Ja, das ist dann auch ein gutes Argument dafür, dass das System an sich broken ist. Wenn im Kampf dann plötzlich 100% nicht mehr reichen, weil man sich in Modifikatoren verstrickt hat.
Die Skala von 1-100% ist für alltägliche Dinge.
Ein gelernter Schmied kann ein normales Schwert schmieden ohne einen Wurf machen zu müssen.
Wenn der Schmied unter erschwerten Bedingungen ein Schwert schmieden soll, DANN wird auf den Fertigkeitswert gewürfelt.
Wenn die Voraussetzungen/Situation NOCH schwieriger werden gibt es Mali auf den Fertigkeitswurf.
Einem Schmiedemeister der gewohnt ist auch unter erschwerten Bedingungen Schwerter zu schmieden machen diese Mali nicht so viel aus wie einen gewöhnlichen Schmied. Daher hat er einen Fertigkeitswert über 100%, damit er trotz eines Malus immer noch so gut ist wie ein gewöhnlicher Schmied ohne Malus.
Aber ich bin bei dir, dass diese Werte über 100% irgendwann lächerlich wirken.
Ein Schmiedemeister der ständig unter erschwerten Bedingungen arbeiten muss und daher einen Fertigkeitswert "Schmieden" auf 125% (oder sogar 150%) hat, um einen Malus von 25% einfach so aus dem Handgelenk abschütteln zu können finde ich noch nachvollziehbar.
Aber ein Schmiedemeister mit einem Fertigkeitswert von 300% ist lächerlich. Welche Schwierigkeiten sollen denn da zusammenkommen? Schmieden ohne Feuer, ohne Metall, ohne Hammer und das unter Wasser und mit einem Zeitlimit von einer Viertelstunde?
Wenn magische Gegenstände eine Fertigkeit auf unmenschlich hohe Werte bringen (Elric greift mit Sturmbringer in der Hand mit einem Fertigkeitswert von 800% an), das ist dann die (wenn auch völlig übertriebene) Ausnahme. Ohne magische Unterstützung sollte meiner Meinung nach bei ca. 150% Schluss sein.
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Ich liebe Systeme, wo man Werte über 100% in mehrere Aktionen splitten kann.
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Ich liebe Systeme, wo man Werte über 100% in mehrere Aktionen splitten kann.
Der Grund warum Elric mit Sturmbringer in Hände einen Angriffswert von 800% hat ist, dass man in Elric! maximal von 8 Personen gleichzeitig angegriffen werden kann (je einer aus den acht Himmelsrichtungen des Chaossterns) und dann Angriffswerte über 100% aufgeteilt werden können.
Elric kann somit bis zu 8 Gegner mit jeweils 100% bekämpfen.
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Ich hab' ja mit Prozentsystemen so meine eigenen Reibungspunkte, aber "Werte über 100% ergeben doch gar keinen Sinn!" ist keiner davon -- unter anderem, weil (und das ist dann wieder einer ;)) die sich nur ungern darauf festlegen, was "100%" eigentlich genau sein sollen. Hundert Prozent von was, bitte? Absoluter Perfektion, wie sie im ganzen Multiversum womöglich niemand auch nur erreichen, geschweige denn übertreffen kann? Okay, in dem Fall würde ich einsehen, daß höhere Werte wirklich nicht passen, aber das wäre dann halt auch ein schwindelerregend hoher Anspruch!
Sind dagegen die hundert Prozent "nur" das normale menschliche Maximum oder gar bloß das, was man von einem hinreichend kompetenten Vollexperten in der jeweiligen Disziplin erwarten können sollte...dann passen höhere Werte gerade in ein Setting mit Figuren, die auch relativ locker mal buchstäblich "Übermenschliches" leisten können sollen, natürlich sofort wieder hinein. Zumal ja gerade BRP je nach Variante auch schon mal Extraerfolgsgrade für das Schlagen des halben, gefünftelten, oder gezehntelten Fertigkeitswerts vorsieht -- wenn ich da dann sage, daß mehr als 100% nicht gehen sollen, dann setze ich eben auch gleich die maximal jemals denkbaren Chancen auf diese speziellen Ergebnisse für zumindest unter diesen Regeln alle Ewigkeit auf 50/20/10% fest.
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Das Problem ist zum einen, dass man Figuren wie Elric schlicht gar keine Werte hätte geben können. Wie es z.B. Richelieu bei All for One hat - was Werte hat, kann getötet werden. Also gar keine Werte, SCs können dem schlicht nichts.
Zum anderen können eben auch Menschen mehr als 100% erreichen. Ich kann ja mit 105% leben, wenn man aufteilen kann - aber 300+ ist schlicht lächerlich.
Aber Stormbringer hatte ja noch diverse andere Probleme. Die Umsetzung der Dämonenwaffen und -rüstungen z.B. (mal davon ab, dass deren Verbreitung im Spiel deutlichst über der in den Romanen liegt).
Und bei der Magie merkt man dann, dass sich das Setting eigentlich so gar nicht für ein RPG eignet - denn zum Großteil stehen Zauber ausschließlich Elric zur Verfügung, weil er nunmal ist, wer er ist. Menschen dürfen sich mit Dämonen begnügen.
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Meine Erinnerungen an das d100 Stormbringer (keine Ahnung welche Version) sind leider nicht sehr gut. Ich hatte das Regelwerk nicht aber so wie der SL es erklärt hatte, sah der typische Kampf dann so aus (Wir waren Melniboneaner):
Angriff: so 95%, immer getroffen
Parade des Gegner: auch so 95%, immer pariert
War ein schönes, abendfüllendes Programm. (Ich hoffe sehr, dass wir das falsch gespielt haben)
Ich glaube wer ein neues Spiel macht, muss auf einige Punkte achten:
* Magie basiert eher auf Gegenständen und Pakten mit übernatürlichen Wesen.
* Stark menschenfokusiert, mit Ausnahme der Melniboneaner - Frage ist dann wie man mit der Imbalance der Macht umgeht
* Guter Mechanismus für Chaos und Ordnung, der auf Entscheidungen basiert und nicht auf einer festen Gesinnung
Wenn die das hinkriegen, dann wird das eine richtig geniale Sache.
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Mna kann Elric töten. Es gibt sogar ein Abenteuer, in dem man explizit Elric jagt und einer Kriegerin hilft, Rache an ihm zu nehmen: Stealer of Souls (dt. Freydas Rache) und Black Sword (Auf der Spur des Weißen Wolfs).
Allerdings gibt es da am Ende anderthalb Seiten Belhrung an den SL, dass ja das Duell zwischend en beiden NSC stattfindet, die Spileercharaktere sich da herausghalten sollten und falls nicht, dann Elric sie alle niedermachen würde, weil eben ELRIC! und üverhaupt sollte er auf gar keinen Fall sterben, denn Welt/ Kampagne/ ELRIC!
Letzteres finde ich doof: Wenn der Werte hat und man den jagt und wir eben nicht "Oh, Sir Elric von Melniboneé. Diese Kriegermaid, Lady Freyda von Sodbrand, will sich an euch rächen für den Tod ihres Vaters durch Eure Hand beim Turnier in Camelot letzten Sommer. Aber sie ist Euch burggrabentief unterlegen, daher nun die Bedingungen: Ihr entschuldigt Euch, überschreibt ihr ein schönes Schloss und heiratet sie ..."-Pendragon, sondern "Ich foltere dich, töte dich und fresse deine Seele!"-Sturmbringer!
Klar hält man sich da raus (weil: nicht lebensmüde) - oder alle auf ihn ohne Gebrüll, sobald er nicht ganz aufmerksam ist (weil: nicht lebensmüde)!
Ich finde das völlig okay:
Hat es Werte, kann man es töten (Winnetou, Sauron, Sherlock Holmes, King Kong, Legolas - egal).
Hat es keine Werte, dann nicht (Sonne, Mond, Sterne, Richelieue).
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Im bereits hier verlinkten BRP Diskussionsthread weist ein User nochmal darauf hin, dass Goodman Games kein eigenständiges Elric Regelwerk veröffentlichen wird, sondern Elric Erweiterungen zu DCC und 5e, ähnlich wie bei Lankhmar & Co..
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Oh! Das wäre dann nicht so dolle. Den 5e-Lankhmar-band habe ich mir gekauft. ABer nur weil. Kann nicht so dolle viel.
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Ich finde das völlig okay:
Hat es Werte, kann man es töten (Winnetou, Sauron, Sherlock Holmes, King Kong, Legolas - egal).
Hat es keine Werte, dann nicht (Sonne, Mond, Sterne, Richelieue).
Es gibt einfach zu viele Mörderhobos unter den Rollenspielern, die einfach alles niedermetzeln, was Werte hat. Da gegen gibtes nur zwei Möglichkeiten: Entweder verzichtet man auf Werte bei wichtigen NSCs oder man gibt ihnen so hohe Werte, dass die Mörderhobos keine Chance haben. Letzteres finde ich besser, denn Werte braucht man auch außerhalb des Kampfes. NSCs können auch Verbündete sein, die einem z.B. im Kampf helfen können. Und dann brauchen sie auch Werte.Sobald NSCs Aktionen machen können, die auch misslingen können, sind Werte notwendig.
Was die übertriebenen Werte angeht. Da finde ich das System von RQ und CoC mit den verschiedenen Erfolgsstufen sehr interessant.
bei RQ ist ein Fünftel des Fertigkeitswerts ein besonderer Erfolg und ein Zwanzigstel ein kritischer Erfolg, bei CoC liegen die Stufen bei der Hälfte und ein Fünftel. Somit hätte jemand mit einen Fertigkeistwert von 300% einen besonderen Erfolg bei 60% (RQ) bzw. 150% (CoC) und einen kritischen Erfolg bei 15% (RQ) bzw. 60% (CoC).
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Es gibt einfach zu viele Mörderhobos unter den Rollenspielern, die einfach alles niedermetzeln, was Werte hat.
Der Fairneß halber: Elric ist auf seine Weise ja selber einer. Zieht auch bloß auf der Jagd nach Hirngespinsten durch die Welt, und wenn ihm was in die Quere kommt, ist schnell das Dämonenschwert ausgepackt. ;)
Aber ja, ich habe auch für "qua Plot total übermächtige" NSC lieber konkrete Werte als bloß "Wedel wedel, ihr könnt dem halt nix". Ist doch die beste Methode, klar auszudrücken, wie übermächtig die zumindest auf bestimmten Gebieten (klassischerweise im Kampf) sind und auf welche Weise man ihnen am besten nicht entgegentritt.
Und außerdem: was ist schon falsch daran, auch Elric zumindest durch die Spielercharaktere sterblich zu machen? Dann müssen die eben auch mit den Konsequenzen seines Todes leben... :muharhar:
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Es gibt einfach zu viele Mörderhobos unter den Rollenspielern, die einfach alles niedermetzeln, was Werte hat. Da gegen gibtes nur zwei Möglichkeiten: Entweder verzichtet man auf Werte bei wichtigen NSCs oder man gibt ihnen so hohe Werte, dass die Mörderhobos keine Chance haben. Letzteres finde ich besser, denn Werte braucht man auch außerhalb des Kampfes. NSCs können auch Verbündete sein, die einem z.B. im Kampf helfen können. Und dann brauchen sie auch Werte.Sobald NSCs Aktionen machen können, die auch misslingen können, sind Werte notwendig.
Was die übertriebenen Werte angeht. Da finde ich das System von RQ und CoC mit den verschiedenen Erfolgsstufen sehr interessant.
bei RQ ist ein Fünftel des Fertigkeitswerts ein besonderer Erfolg und ein Zwanzigstel ein kritischer Erfolg, bei CoC liegen die Stufen bei der Hälfte und ein Fünftel. Somit hätte jemand mit einen Fertigkeistwert von 300% einen besonderen Erfolg bei 60% (RQ) bzw. 150% (CoC) und einen kritischen Erfolg bei 15% (RQ) bzw. 60% (CoC).
Bei BRP ist es wie bei RQG:
1/5 des Fertigkeitswertes ist ein "Spezieller Erfolg" und 1/20 des Fertigkeitswertes ist ein "Kritischer Erfolg".
Cthulhu ist unter den BRP-basierten W100-Rollenspielen da eher die Ausnahme.
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Und außerdem: was ist schon falsch daran, auch Elric zumindest durch die Spielercharaktere sterblich zu machen? Dann müssen die eben auch mit den Konsequenzen seines Todes leben... :muharhar:
Was auch eine interessante Kampagne sein könnte, wenn genug Spielerchrakatere diesen Kampf überleben würden.
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Das sind so Ideen, die lösen bei mir zum einen Ablehnung aus - warum das Werk eines Autors zerstören? - zum anderen den Gedanken: "Und warum nimmt man nicht gleich ein Setting, in dem es egal ist?"
Gerade die Jungen Königreiche sind jetzt so wenig besonders, da kann man auch selbst was stricken - ohne den Ewigen Helden.
Wenn meine Gruppe aus Mörderhobos besteht, die Jagd auf mächtige Chars machen will (mal davon ab, dass ich mit solchen Leuten nicht spielen will), ist es doch einfacher, sie das in einer eigenen Welt tun zu lassen. Oder zumindest in einer, in der solche Chars häufig sind (wie z.B die Realms).
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Also, ich finde es nun nicht moralisch verwerflich, jemandem wie Elric die Kappe nach hinten drehen zu wollen.
Sein Verhalten kann das schon provozieren, sogar nahelegen:
ein drogeneinwerfender, degenerierter Albinofürst einer grausamen Unterdrückernation, der im Bunde mit einem Höllenfürsten steht und Leute mit seinem Seelen saufenden Dämonenschwert in Scharen niedermacht - was sollte man gegen den nur haben?
Sympathischer Zeitgenosse, dufter Kerl und echter Kumpel ...
Da muss man kein Möderhobo sein, um das Messer zu wetzen.
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Elric ist ein klassischer Antiheld.
In meinen Augen sind die Melniboneer das Vorbild für die Dunkelelfen, insbesondere die Drow von D&D.
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Das sind so Ideen, die lösen bei mir zum einen Ablehnung aus - warum das Werk eines Autors zerstören? - zum anderen den Gedanken: "Und warum nimmt man nicht gleich ein Setting, in dem es egal ist?"
Gerade die Jungen Königreiche sind jetzt so wenig besonders, da kann man auch selbst was stricken - ohne den Ewigen Helden.
Wenn meine Gruppe aus Mörderhobos besteht, die Jagd auf mächtige Chars machen will (mal davon ab, dass ich mit solchen Leuten nicht spielen will), ist es doch einfacher, sie das in einer eigenen Welt tun zu lassen. Oder zumindest in einer, in der solche Chars häufig sind (wie z.B die Realms).
Das ist halt letztendlich die allgemeine "Wir wollen in einem Kanonsetting spielen...wieviel Respekt verdienen da die einzelnen Kanonelemente?"-Gewissensfrage und geht über das spezielle Thema Elric eigentlich schon hinaus. Idealerweise würde ich da von Spieldesignern erwarten, daß sie sich in dieser Beziehung zurück- und ihren Kunden möglichst alle Optionen offen halten, damit die sich am jeweiligen Tisch gemeinsam selbst entscheiden können; mehr oder weniger unrühmliche Versuche, den letzteren "IHR DÜRFT NICHT...!"s vor den Latz zu knallen, gibt's schon genug.
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Zur Einordnung der Person Elric in Chaosiums STORMBRINGER (und ELRIC!):
Der Angriff der Flotte auf Melniboneé (aus dem ersten Buch der sechsteiligen Elic-Saga) hatte in STORMBRINGER 1st, 2nd und 3rd Edition schon stattgefunden und die Rollenspieler-Gruppe spielte parallel zu Elrics Wanderungen durch die Jungen Königreiche.
In STORMBRINGER 4th Edition wurde die Zeit etwas zurückgedreht: Der empfohlene Startzeitpunkt der Rollenspieler-Gruppe (zumindest in den Supplements) war 5 Jahre vor der Thronbesteigung Elrics bzw. zumindest 5 Jahre vor der Zerstörung der Melniboneéischen Hauptstadt Irmyrr.
In ELRIC! und STORMBRINGER 5th Edition wurde das letzte Jahr der Herrschaft von Elrics Vater als Startzeitpunkt zu nehmen.
Dis Autoren gingen davon aus, dass von der Thronbesteigung Elrics bis zum Ende der Saga ca. 7 Jahre bleiben.
In ELRIC OF MEKLNIBONEÉ für Mongoose RuneQuest und ELRIC OF MELNIBONEÉ für Mongoose RuneQuest II wird erwähnt, dass der Autor davon ausgeht, dass die Kampagne zu irgendeinem Zeitpunkt während der Zeit von Elrics Thronbesteigung bis zum Ende der Saga angesiedelt wird, welche der Autor aber mit ca. 10 Jahren angibt.
Ich bin gespannt was die Goodman Games DCC-Version und die Free League Dragonbane-Version als zeitlichen Rahmen vorschlagen werden.
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Das ist halt letztendlich die allgemeine "Wir wollen in einem Kanonsetting spielen...wieviel Respekt verdienen da die einzelnen Kanonelemente?"-Gewissensfrage und geht über das spezielle Thema Elric eigentlich schon hinaus. Idealerweise würde ich da von Spieldesignern erwarten, daß sie sich in dieser Beziehung zurück- und ihren Kunden möglichst alle Optionen offen halten, damit die sich am jeweiligen Tisch gemeinsam selbst entscheiden können; mehr oder weniger unrühmliche Versuche, den letzteren "IHR DÜRFT NICHT...!"s vor den Latz zu knallen, gibt's schon genug.
Wenn man die Romane liest und alle Elemente herausschreibt bleibt da nicht viel Fluff der Welt.
Ein RPG Autor muss GEWALTIG zu den Kulturen, Regierungsformen, Kleidungsstilen, ... einfach zu fast ALLEM ... beitragen.
Wenn man sich die Comics der 1980er vornimmt stammen von dort mehr Elemente die Welt erlebbarer zu machen, als aus den Romanen.
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Wenn man die Romane liest und alle Elemente herausschreibt bleibt da nicht viel Fluff der Welt.
Ein RPG Autor muss GEWALTIG zu den Kulturen, Regierungsformen, Kleidungsstilen, ... einfach zu fast ALLEM ... beitragen.
Wenn man sich die Comics der 1980er vornimmt stammen von dort mehr Elemente die Welt erlebbarer zu machen, als aus den Romanen.
Dann wundertes einem nicht, dass in der deutschen Edition einige Bilder ausgetauscht wurden, da die Originalbilder irgendwie nicht zu den restlichen Illustrationen passten.
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Wenn man die Romane liest und alle Elemente herausschreibt bleibt da nicht viel Fluff der Welt.
Ein RPG Autor muss GEWALTIG zu den Kulturen, Regierungsformen, Kleidungsstilen, ... einfach zu fast ALLEM ... beitragen.
Wenn man sich die Comics der 1980er vornimmt stammen von dort mehr Elemente die Welt erlebbarer zu machen, als aus den Romanen.
Das meinte ich weiter oben schon - die Jungen Königreiche geben kaum mehr als eine 08/15-Fantasywelt her. Eigentlich ist es ja unsere Welt irgendwann vor der Sintflut, so wie alle Moorcock-Welten irgendwie die unsere zu unterschiedlichen Zeiten sind.
Und was das "Elric umbringen" angeht - ja klar, er ist kein "Guter". Es geht mir aber eher darum, ob ich die Zentralfigur der Romane am Tisch einfach killen lassen möchte. Moonglow würde da genauso drunter fallen.
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Und was das "Elric umbringen" angeht - ja klar, er ist kein "Guter". Es geht mir aber eher darum, ob ich die Zentralfigur der Romane am Tisch einfach killen lassen möchte. Moonglow würde da genauso drunter fallen.
Yep. Ist halt grundsätzlich dieselbe Frage wie "Wir spielen Star Wars...darf ich Luke spielen oder wenigstens an seiner Stelle den Todesstern hochjagen?" oder "Wieviel Plotimmunität soll Darth Vader haben, wenn wir auf ihn treffen?", nur auf ein anderes Setting übertragen.
Und wie immer gibt's da prinzipiell verschiedene mögliche Antworten (von "Klar dürft ihr den Kanon umschubsen, ist ja euer Spiel" über "Bestimmte Kanonelemente genießen Plotschutz" bis hin zu "Wir spielen im Setting, aber die offiziellen Hauptpersonen und -ereignisse werdet ihr sicherheitshalber nie auch nur zu Gesicht bekommen") -- nur halt vermutlich keine, die jeden auch nur im Tanelorn zufriedenstellt. :)
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Das sind so Ideen, die lösen bei mir zum einen Ablehnung aus - warum das Werk eines Autors zerstören? - zum anderen den Gedanken: "Und warum nimmt man nicht gleich ein Setting, in dem es egal ist?"
Die Welt steht sowieso nicht mehr lange. Im Gegensatz zu irgendwelchen IPs moderner Prägung muss sich deutlich weniger Sorgen bzgl. der nächsten Fortsetzung machen
Ist doch eher so als würde man Mörk Borg oder Shadow of the Demonlord spielen.
Ansonsten ist Moorcock glaube ich ideologisch der "Werkzerstörung" näher als der Kanonmusealisierung.
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Yep. Ist halt grundsätzlich dieselbe Frage wie "Wir spielen Star Wars...darf ich Luke spielen oder wenigstens an seiner Stelle den Todesstern hochjagen?" oder "Wieviel Plotimmunität soll Darth Vader haben, wenn wir auf ihn treffen?", nur auf ein anderes Setting übertragen.
Und wie immer gibt's da prinzipiell verschiedene mögliche Antworten (von "Klar dürft ihr den Kanon umschubsen, ist ja euer Spiel" über "Bestimmte Kanonelemente genießen Plotschutz" bis hin zu "Wir spielen im Setting, aber die offiziellen Hauptpersonen und -ereignisse werdet ihr sicherheitshalber nie auch nur zu Gesicht bekommen") -- nur halt vermutlich keine, die jeden auch nur im Tanelorn zufriedenstellt. :)
Das "Problem" hat PENDRAGON schon seit je her.
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Ich kann Elric nur von der alten aber sehr schönen Laurinbox und so einem Buch das es damals gab, wo glaub ich alle Stories drinwaren die es dazu gab.. Kann mich erinnern, dass ich das gelesen habe als ich Fieber hatte.
Viel Setting konnte ich da leider auch nicht drin erkennen.
Irgendwie gibt's Melniboné und Pan Tang, und ein Haufen undefinierte "junge Königreiche" drumrum.
Fand ich damals etwas enttäuschend.
Von dem Cover her hab ich mir da irgendwie voll das krasse Setting erwartet.
Wir haben auch nur dieses Einstiegsabenteuer mit dem Turm gespielt, wo die Flügelaffen einen sofort weggemosht haben, und Freydas Rache.
Und auch dort war mir irgendwie nie so richtig klar, wo die Atmo des Settings hinzielt. Das war alles so seltsam durchmischt. Ein Viertel namens "Vogelsang", Mägde und co, da denk ich gleich an Deutsches Fäntelalter, aber dann wieder ne "Karawanserei" und vielerlei "morgenländisches" nebenan.
Und trotzdem hab ich so ne leise nostalgische Verbundenheit mit Elric. Gepaart mit einer Hoffnung, dass es doch irgendwie mal ein Rollenspielprodukt gibt, welches das Setting mit einem besseren System aufblühen lässt.
Und Dämonenwaffen und Rüstungen waren absurd OP, soweit ich mich erinnern kann. Da spielt man dann ein anderes Spiel auf einmal.
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Also, das Leute in einem Forum namens Tanelorn sagen, die jungen Königreiche hätten keine interessanten Orte ist schon etwas seltsam. ;D
Ja, die jungen Königreiche haben viele Gebiete die mir nicht in Erinnerung sind. Aber es gibt doch einiges, was ich sehr cool finde:
- Meliboné
- Pan Tang
- Den Rand der Welt, wo die Chaossuppe beginnt
- Tanelorn
- Der epische Kampf Chaos gegen Ordnung und die Fürsten des Chaos
- Das verdammte Schiff, das auf dem Grund des Meeres fährt und alle Ertrunkenen fahren darauf mit
- Die Elementarfürsten
Also für mich reicht das.
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Also, das Leute in einem Forum namens Tanelorn sagen, die jungen Königreiche hätten keine interessanten Orte ist schon etwas seltsam. ;D
Damn, der hat gesessen - aber recht hatter :think: 8]
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Also, das Leute in einem Forum namens Tanelorn sagen, die jungen Königreiche hätten keine interessanten Orte ist schon etwas seltsam. ;D
Ja, die jungen Königreiche haben viele Gebiete die mir nicht in Erinnerung sind. Aber es gibt doch einiges, was ich sehr cool finde:
- Meliboné
- Pan Tang
- Den Rand der Welt, wo die Chaossuppe beginnt
- Tanelorn
- Der epische Kampf Chaos gegen Ordnung und die Fürsten des Chaos
- Das verdammte Schiff, das auf dem Grund des Meeres fährt und alle Ertrunkenen fahren darauf mit
- Die Elementarfürsten
Also für mich reicht das.
Hast du die Kampagne "Saga von Silber & Wahnsinn" ("Zoriachs Kinder" und "Über den Rand der Welt") gelesen?
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Nur kurz zur Info: Richard Watts wird wohl die Federführung bei der Dragonbane-Ausgabe übernehmen.
(Entsprechend würde ich erwarten, dass eine gewisse Hintergrund-Kompatibilität zu Elric! bleiben wird.)
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Nur kurz zur Info: Richard Watts wird wohl die Federführung bei der Dragonbane-Ausgabe übernehmen.
(Entsprechend würde ich erwarten, dass eine gewisse Hintergrund-Kompatibilität zu Elric! bleiben wird.)
Richard Watts war der Hauptautor von "Elric!" (1993) und den Supplements "Melniboné" (1993) und "Sea Kings of the Purple Towns" (1992). Mehr nicht.
Hauptautor der späteren (nicht Regel- sondern die Welt definierenden) "Elric!"-Supplements war Lawrence Whitaker.
Auf dessen Weltbeschreibung wird die Dragonbane-Version also nicht aufbauen können.
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Aber mal doof gefragt, habt ihr ein definiertes Bild im Kopf wenn euch jemand sagt "Junge Königreiche".
Wenn Jack Vance es in seinen Büchern seltsamerweise jedesmal geschafft hat in einer halben Seite mir ein Bild in den Kopf zu zaubern von selbst den merkwürdigsten Planeten und Gesellschaften, so hat das Moorcock irgendwie nicht in einem 500-Seiten-Wälzer bewerkstelligt bei mir.
Auf mich wirkt das eher wie so ein Fleckenteppich von Gegenden die so sein mussten je nachdem was Elric grad erleben sollte.
Erzählt mal wie ihr das so seht.
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Genauso. Moorcock malt Kulissen für Szenen, mehr nicht. Sein Worldbuilding ist im Prinzip keines, weil er sich keine Gedanken darüber macht, was gerade woanders passiert, oder warum etwas so ist, wie es jetzt ist. Zumindest, wenn es in der aktuellen Szene keine Relevanz hat.
Eigentlich wäre Daggerheart dafür perfekt. Irgendein Teil der JK, der von den Spielern gestaltet wird, und los geht's.
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Aber mal doof gefragt, habt ihr ein definiertes Bild im Kopf wenn euch jemand sagt "Junge Königreiche".
Beim lesen der Geschichten in den originalen 6 Büchern war ich nur in der Szene, nicht in der Welt.
Die Geschichten folgen nur den Hauptfiguren und bauen keine einheitliche Welt auf.
The Heck: Die Geschichten haben in ihren Originalfassungen chronologisch keinen Sinn ergeben, erst in der Überarbeitung wurden sie zu den 6 Büchern der Saga.
Und es gibt noch immer zwei Elric-Geschichten die nirgendwo in die Timeline reinpassen.
Die Welt ist ein Stückwerk, und Informationen werden von MM nur gegeben, wenn sie für die jeweilige Story und deren Verständnis relevant sind.
Für Chaosiums "Stormbringer" RPG wurde die Welt durch Ken St.Andre und später durch Richard Watts und Lawrence Whitaker definiert. Sie musste nur die wenigen Dinge die MM in den Elric-Geschichten erwähnt hat berücksichtigen und hatten sonst freie Hand.
Wenn Chaosiums "Elric!" RPG nicht auf den Informationen von Chaosiums "Stormbringer" RPG aufgebaut hätte und Mongooses "Elric of Melniboné" RPG nicht mit Lawrence Whitaker geschrieben worden wäre, der zuvor an Stormbringer und Elric! beteiligt gewesen ist, so hätten dies drei völlig unterschiedliche Beschreibungen der Jungen Königreiche sein können.
Aber zurück zur Frage:
Für mich wurde das Flair der Jungen Königreich maßgeblich durch die Elric-Comics der 1980er und die Zeichnungen von Alain Gassner in den Rollenspielbüchern definiert.
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Ich mag das wackelige Worldbuilding von Sword&Sorcery-Zeug irgendwie lieber als Bohnenzählen und Bevölkerungsgröße durchrechnen.
Das hat was mystisches und surreal-traum(lande)haftes. Genau mein Stil.
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Ich mag das wackelige Worldbuilding von Sword&Sorcery-Zeug irgendwie lieber als Bohnenzählen und Bevölkerungsgröße durchrechnen.
Mensch Tartex, da bin ich ganz bei dir. Weißt du doch.
Das hat was mystisches und surreal-traum(lande)haftes. Genau mein Stil.
Ja, aber ich hätte gern ein Gefühl dafür wo ich das hinpacken kann.
Kann ich aber nicht. Ist alles nur wabernd.
Bei Fafhrd und dem Grauen Mauser in Lankhmar gelingt mir das ziemlich gut, und da zähle ich auch keine Bohnen und hol nicht die Hartwurst raus.
Bei Elric aber irgendwie überhaupt nicht.
Irgendwo sind da so ne Art "Piraten", woanders "Barbaren", und unten links auf der Karte sitzen Vogelmenschen auf Bäumen. Bei Freydas Rache ist man in so ner Bauerngaming-Stadt mit Mägden und co.
(https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!fqME!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa1d1697d-8975-4e6c-ac65-5cb0196d6ac9_850x618.jpeg)
Ich glaub ich hätte gerne, dass die ganze Welt sich so anfühlt wie das Titelbild von Chris Archilleos in das ich mich damals verliebt habe, aber tut es nicht. Ich weiß schlicht nicht, wonach es sich anfühlen soll, weil es Moorcock nie beschreibt, und jeder Illustrator irgendwie was anderes draus gemacht hat.
Es ist als wäre alles nur ein "Trapping", aber keine konkrete Sache dahinter.
add: Und da du die Traumlande ansprichst, selbst da hab ich mehr "Feeling" im Kopf zu dem was Lovecraft da beschreibt als wie bei Moorcock mit Elric.
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Von dem Cover her hab ich mir da irgendwie voll das krasse Setting erwartet.
Wir haben auch nur dieses Einstiegsabenteuer mit dem Turm gespielt, wo die Flügelaffen einen sofort weggemosht haben, und Freydas Rache.
Und Dämonenwaffen und Rüstungen waren absurd OP, soweit ich mich erinnern kann. Da spielt man dann ein anderes Spiel auf einmal.
Zu allem oh, ja. Das sind genauso meine Erinnerungen zu Elric in Kombination mit dem fantastischen Bild von Chril Achilleos. Bei Frejas Rache erinnere ich mich noch zu gut an die Karawanensituation. Was haben wir da gelacht. Das waren mit unsere ersten Rollenspielversuche außerhalb einen D&D Dungeons. Und wir waren da schon etwas verloren. Konversation mit NSC betreiben etc.
Als damaliger Jungspielleiter hat mich die Welt von MM bei aller Faszination aber auch sehr überfordert rückwirkend betrachtet. Klassische Fantasy wie ich sie immer schon mochte und damals auch nur konnte, ging da irgendwie nicht wirklich. Keine Orks, alles evil irgendwie und Dämonen über Dämonen. Lange hat die Elric Runde daher auch nicht gewährt.
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Aber mal doof gefragt, habt ihr ein definiertes Bild im Kopf wenn euch jemand sagt "Junge Königreiche".
Wenn Jack Vance es in seinen Büchern seltsamerweise jedesmal geschafft hat in einer halben Seite mir ein Bild in den Kopf zu zaubern von selbst den merkwürdigsten Planeten und Gesellschaften, so hat das Moorcock irgendwie nicht in einem 500-Seiten-Wälzer bewerkstelligt bei mir.
Auf mich wirkt das eher wie so ein Fleckenteppich von Gegenden die so sein mussten je nachdem was Elric grad erleben sollte.
Erzählt mal wie ihr das so seht.
Kommt drauf an, was wir unter einem "definierten Bild" genau verstehen sollen. Eine Weltkarte könnte ich mir jedenfalls von den allerwenigsten Settings aus Buch, Film, und Fernsehen zeichnen, es sei denn, es wird freundlicherweise eine mitgeliefert.
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Kommt drauf an, was wir unter einem "definierten Bild" genau verstehen sollen. Eine Weltkarte könnte ich mir jedenfalls von den allerwenigsten Settings aus Buch, Film, und Fernsehen zeichnen, es sei denn, es wird freundlicherweise eine mitgeliefert.
Nein, ich meine eben nicht diese "hard facts".
Eher das Settinggefühl, und wie sich das alles in meinem Kopf zusammensetzt.
Wenn ich "Fafrhd" lese, dann sehe ich Lankhmar genau vor mir. Ich kann mir sogar vorstellen wie es dort riecht. Mit den beschriebenen Umgebungen dort genau so.
Bei Elric eben nicht.
Moorcock schafft es nicht mit seiner Schreibe, dass sich da was kohärentes in meinem Kopf bildet. Leiber, Vance und viele andere aber schon.
add: Haben evtl die Settingbeschreibungen in den späteren Editionen da viel Neues gebracht?
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Aber zurück zur Frage:
Für mich wurde das Flair der Jungen Königreich maßgeblich durch die Elric-Comics der 1980er und die Zeichnungen von Alain Gassner in den Rollenspielbüchern definiert.
Und Hank Wolf in einigen Bänden der deutschen Auflage des Rollenspiels.
...
Moorcock schafft es nicht mit seiner Schreibe, dass sich da was kohärentes in meinem Kopf bildet. Leiber, Vance und viele andere aber schon. ...
Die ursprünglichen Romane aus den 1960ern waren ja nicht sonderlich umfangreich. Da bliebt nicht viel Platz für irgendwelche tiefer gehenden Beschreibungen. Die in den 1980/90ern geschriebenen Romane sind in dieser Hinsicht etwas besser. Das liegt wohl hauptsächlich an Moorcocks Schreibstil. Er bringt fast alle seine Geschichten in einem Rutsch auf's Papier. Das ganze hat einen Vorteil: für jeden sieht diese Welt anders aus.
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Nein, ich meine eben nicht diese "hard facts".
Eher das Settinggefühl, und wie sich das alles in meinem Kopf zusammensetzt.
Wenn ich "Fafrhd" lese, dann sehe ich Lankhmar genau vor mir. Ich kann mir sogar vorstellen wie es dort riecht. Mit den beschriebenen Umgebungen dort genau so.
Bei Elric eben nicht.
Wahrscheinlich mische ich bei Elric vieles aus Sturmbringer und aus den Geschichten, aber ich habe vor nicht allzulanger Zeit noch einmal "The Dreaming City" gelesen und fand Melniboné da sehr lebendig. Auch aus "Elric of Melniboné" habe ich über Jahrzehnte hinweg Eindrücke von Elrics Hof und von den Drachenhorsten zurückbehalten ... Von Leiber habe ich vor zwei, drei Jahren ein paar Fafrhd-Geschichten gelesen und könnte über Lankhmar nur noch sagen, dass es ein großes Haus der Diebesgilde dort gibt. Und Dying Eearth ist schon ein bisschen her, aber ich erinnere mich auch nicht, da irgendwelche Eindrücke von Gesellschaft oder Atmosphäre der bereisten Gegenden zurückbehalten zu haben (gibt es auf der Dying Earth Länder? Ich erinnere mich an eine Stadt mit Fließbändern, sonst eigentlich nur an eindrückliche Figuren).
Ich habe nicht den Eindruck, dass die drei Autoren sich da viel nehmen - Leiber und Vance waren stilistisch sicher ausgefeilter und konsistenter, Moorcock wilder, arroganter, mit einer größeren Bandbreite von Schund bis Genialität, aber als Weltenbauer habe ich keinen der drei empfunden, und gleichzeitig alle drei als welche, die punktuell starke Atmosphäre aufbauen können, die mit einem Ort verknüpft sind.
Für mich haben die Jungen Königreiche zumindest Melniboné und Nadsokor, mit denen ich als Orte eine Atmosphäre verbinden kann, und außerhalb der Jungen Königreiche gibt es auch noch ein paar Elric-Orte, die bei mir einen Eindruck hinterlassen haben (zum Beispiel die zwischen Müllwällen dahinfahrende Nation in Rache der Rose).
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Wahrscheinlich mische ich bei Elric vieles aus Sturmbringer und aus den Geschichten, aber ich habe vor nicht allzulanger Zeit noch einmal "The Dreaming City" gelesen und fand Melniboné da sehr lebendig. Auch aus "Elric of Melniboné" habe ich über Jahrzehnte hinweg Eindrücke von Elrics Hof und von den Drachenhorsten zurückbehalten ... Von Leiber habe ich vor zwei, drei Jahren ein paar Fafrhd-Geschichten gelesen und könnte über Lankhmar nur noch sagen, dass es ein großes Haus der Diebesgilde dort gibt. Und Dying Eearth ist schon ein bisschen her, aber ich erinnere mich auch nicht, da irgendwelche Eindrücke von Gesellschaft oder Atmosphäre der bereisten Gegenden zurückbehalten zu haben (gibt es auf der Dying Earth Länder? Ich erinnere mich an eine Stadt mit Fließbändern, sonst eigentlich nur an eindrückliche Figuren).
Ich habe nicht den Eindruck, dass die drei Autoren sich da viel nehmen - Leiber und Vance waren stilistisch sicher ausgefeilter und konsistenter, Moorcock wilder, arroganter, mit einer größeren Bandbreite von Schund bis Genialität, aber als Weltenbauer habe ich keinen der drei empfunden, und gleichzeitig alle drei als welche, die punktuell starke Atmosphäre aufbauen können, die mit einem Ort verknüpft sind.
Für mich haben die Jungen Königreiche zumindest Melniboné und Nadsokor, mit denen ich als Orte eine Atmosphäre verbinden kann, und außerhalb der Jungen Königreiche gibt es auch noch ein paar Elric-Orte, die bei mir einen Eindruck hinterlassen haben (zum Beispiel die zwischen Müllwällen dahinfahrende Nation in Rache der Rose).
Ein jeder Jeck ist anders ;)
Mein Eindruck war eben der den ich beschrieben habe.
Aber du machst mich neugierig derauf Moorcock wieder eine Chance zu geben. Das mit der Müllwand-Nation klingt zb ziemlich spitze. :D
Werde "Rache der Rose" mal anlesen.
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Aber du machst mich neugierig derauf Moorcock wieder eine Chance zu geben. Das mit der Müllwand-Nation klingt zb ziemlich spitze. :D
Werde "Rache der Rose" mal anlesen.
Wobei ich warnen muss, dass das nicht unbedingt einer der besten Elric-Romane ist, da mäandert Moorcock manchmal ziemlich rum - aber es gibt halt dieses eine abgedrehte Mikro-Setting, das sich mir wirklich eingeprägt hat ...
Ich bin auch neugierig, wie groß da die Unterschiede zwischen dem, was Moorcock im Zeitraffertempo runtergeschrieben hat und seinen "ernsthafteren" Werken ist. Habe kürzlich zur Hälfte seinen halb-autobiographischen Roman gelesen und fand da die Beschreibungen des Londons seiner Jugend wunderschön (ich habe die Lektüre dann irgendwann abgebrochen, weil das Buch leider auch unglaublich selbstgefällig ist und mir das irgendwann zu sehr auf den Keks ging ...). Ich weiß nicht, ob er vergleichbares in irgendeinem Elric-Roman geleistet hat, aber die Begeisterung für Architektur und für die Erforschung und Beschreibung sozialer Gefüge ist da schon extrem spürbar. Wenn er will, kann er.
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Ich mag den ja als Character auch total. Auch seine Mitwirkung bei Hawkwind und generell der Psychedelic-Sache in den 60ies und 70ies, etc.
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Hier geht es zur Moorcock-Literatur-Diskussion von 2021 (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,121058.msg135034916). 5 Jahre ist das her?? :o
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Hier geht es zur Moorcock-Literatur-Diskussion von 2021 (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,121058.msg135034916). 5 Jahre ist das her?? :o
...was, erst fünf? ;)
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Ist halt wie Moorcock: fängt extrem stark an und lässt extrem stark nach.
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Also ich verstehe es immer noch nicht so ganz, wo der Schuh drückt.
Sind die Orte zu langweilig? OK, das mag vielleicht für mich durchgehen. Ich würde halt eine Kampagne mit Pan Tang spielen. Moderne Actionfilme spielen ja auch eher in New York oder Mogadischu als in Hanau oder Mühlheim an der Ruhr. Auf der Karte darf gerne 80% langweilig sein, wenn es 20% spannendes gibt.
Aber die Welt ist mehr als eine Karte und Orte. Das ganze Prinzip Chaos und Ordnung ist extrem prägend für Warhammer, die haben ja sogar den Chaosstern geklaut. Vielleicht ist das sein Fluch - er ist so erfolgreich, dass es viele (verbesserte?) Kopien gibt und das Original gar nicht mehr so originell wirkt.
Das wundert mich, dass die Regeln der Welt und die Fraktionen zu wenig Eindruck bei euch zu hinterlassen scheinen.
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Von der Welt ist halt nicht mehr viel übrig, wenn eine Ewige-Helden-Inkarnation mit ihr fertig ist. Das mag sie weniger für jahrzehntelanges Kampagnenplanen geeignet zu machen.
Ich bin ja großer Moorcock-Fan, aber motiviert in den Settings zu spielen war ich eigentlich noch nie. Dabei gibt es viele tolle Schauplätze. Aber wegen denen bin ich auch nicht Moorcock-Fan, sondern wegen der Charakter-Arcs.
Da ist es für mich naheliegender die in andere, bereits entwickelte Settings einzubauen als das alles nochmals am gleichen Kontinent nachzustellen.
Das Tolle für mich ist schon irgendwie das Zerstümmern. Und je heiliger und ausgebauter das Setting, desto monumentaler wird das.
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Also ich verstehe es immer noch nicht so ganz, wo der Schuh drückt.
Sind die Orte zu langweilig? OK, das mag vielleicht für mich durchgehen. Ich würde halt eine Kampagne mit Pan Tang spielen. Moderne Actionfilme spielen ja auch eher in New York oder Mogadischu als in Hanau oder Mühlheim an der Ruhr. Auf der Karte darf gerne 80% langweilig sein, wenn es 20% spannendes gibt.
Aber die Welt ist mehr als eine Karte und Orte. Das ganze Prinzip Chaos und Ordnung ist extrem prägend für Warhammer, die haben ja sogar den Chaosstern geklaut. Vielleicht ist das sein Fluch - er ist so erfolgreich, dass es viele (verbesserte?) Kopien gibt und das Original gar nicht mehr so originell wirkt.
Das wundert mich, dass die Regeln der Welt und die Fraktionen zu wenig Eindruck bei euch zu hinterlassen scheinen.
Man merkt doch aber sehr schnell, dass Games Workshop das Moorcock'sche Prinzip von Ordnung und Chaos nicht wirklich verstanden hat. In Warhammer ist die Ordnung "gut" und das Chaos "böse". Aber bei Moorcock hat Ordnung und Chaos nichts mit Gut und Böse zu tun. Ihm geht es ums Gleichgewicht von Ordnung und Chaos, denn eine Welt, die von einem der Prinzipien dominiert wird, ist in seinen Augen nicht lebenswert. Eine von Ordnung dominierte Welt kann man als totalitäre Diktatur (aber ohne die für Diktaturen typische Korruption) beschreiben. Hier sind die Vertreter des Chaos Freiheitskämpfer, Dissidenten u.ä., die gegen die erdrückende Macht der Ordnung an kämpfen. eine von Chaos dominierte Welt kann man als reinste Anarchie beschreiben. Hier sind die Vertreter der Ordnung jene, die Versuchen Ordnung ins Chaos zu bringen. Die Jungen Königreiche sind eindeutig eine eher vom Chaos dominierte Welt, die am Ende im Kampf zwischen Ordnung und Chaos untergeht.
Von der Welt ist halt nicht mehr viel übrig, wenn eine Ewige-Helden-Inkarnation mit ihr fertig ist. Das mag sie weniger für jahrzehntelanges Kampagnenplanen geeignet zu machen.
Ich bin ja großer Moorcock-Fan, aber motiviert in den Settings zu spielen war ich eigentlich noch nie. Dabei gibt es viele tolle Schauplätze. Aber wegen denen bin ich auch nicht Moorcock-Fan, sondern wegen der Charakter-Arcs.
Da ist es für mich naheliegender die in andere, bereits entwickelte Settings einzubauen als das alles nochmals am gleichen Kontinent nachzustellen.
Das Tolle für mich ist schon irgendwie das Zerstümmern. Und je heiliger und ausgebauter das Setting, desto monumentaler wird das.
Ich mag mich irren, aber nicht jede Inkarnation des Ewigen helden zerstört, die Welt in der er lebt. Ich glaube, dass dies eher die Ausnahme udn nicht die Regel ist.
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Von der Welt ist halt nicht mehr viel übrig, wenn eine Ewige-Helden-Inkarnation mit ihr fertig ist. Das mag sie weniger für jahrzehntelanges Kampagnenplanen geeignet zu machen.
Ich bin ja großer Moorcock-Fan, aber motiviert in den Settings zu spielen war ich eigentlich noch nie. Dabei gibt es viele tolle Schauplätze. Aber wegen denen bin ich auch nicht Moorcock-Fan, sondern wegen der Charakter-Arcs.
Da ist es für mich naheliegender die in andere, bereits entwickelte Settings einzubauen als das alles nochmals am gleichen Kontinent nachzustellen.
Das Tolle für mich ist schon irgendwie das Zerstümmern. Und je heiliger und ausgebauter das Setting, desto monumentaler wird das.
Klingt vertraut. :) Allerdings bin ich halt auch schon länger der Ansicht, daß ein Lizenzsetting um so bequemer bespielbar ist, je weniger das Quellmaterial radikale, welterschütternde Veränderungen an ihm beschreibt, die eine dort spielende Kampagne dann schon regelrecht zwingen, sie mitzuberücksichtigen -- und ja, der Ewige Held ist praktisch schon per Definition ein ziemlicher Weltveränderer. Nenn ihn Elric, Corum, Hawkmoon oder was auch sonst immer, am Ende seiner Geschichte sieht das Setting, in das er hineinreinkarniert worden ist, meines Wissens eigentlich immer radikal anders aus, als er es ursprünglich vorgefunden hat.
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Ich mag mich irren, aber nicht jede Inkarnation des Ewigen helden zerstört, die Welt in der er lebt. Ich glaube, dass dies eher die Ausnahme udn nicht die Regel ist.
Ich habe auch nicht gesagt, dass der ewige Held sie zerstört. Aber Erekosë rottet z.B. mal die Menschheit aus, nachdem er schon mitgeholfen hat die Eldren (so ungefähr Hochelfen) so gut wie auszurotten. Corum ist selbst der letzte Vadhagh (so ungefähr Hochelfen), die von den Mabden (Menschen) ausgerottet werden. Zu Elric muss man ja nichts mehr sagen.
Es ist schon Programm, dass kein Stein auf dem anderen bleibt.