Tot ist tot. Rest in Pieces, Pyrokles
Er kann als Level 1 nochmal wiedererstehen(aber nicht in der gleichen Welt/Kampagne)sein Charakterkonzept kann in anderem Kontext wieder verwendet werden.
Sein Name und
Spieler der toten Figur war danach erstmal draussen, kommt rein "Ach ich hab jetzt schon eine neue Figur ausgewürfelt, die gefällt mir tatsächlich besser."
Meine Charakterkonzepte die ich sehr mag, habe ich aber quasi intern für mich als Archetypen abgelegt, die ich neu interpretiert immer wieder bringe. Meine teenaged Witch zum Beispiel, die überall gut funktioniert, selbst wenn es keine Magie geben sollte, da ist die dann eher ein verkopfter Nerd.
Die Frage ist die folgende: "Wenn Euch ein Charakter stirbt, der Euch sehr gefallen hat, würdet ihr dann diesen Charakter noch mal in anderem Kontext spielen?" (Also gleicher Name, gleiche Persönlichkeit aber nicht unbedingt die gleichen Werte.)
Um die Frage nochmal zu schärfen, da einige Antworten in eine andere Richtung gingen, es geht nicht darum einen Charakter in einer Kampagne wieder zu bringen. Es geht mir auch nicht darum, ob andere das OK finden. (Es ist mir nicht egal, es ist eine weiterführende Frage.)
Die Frage ist die folgende: "Wenn Euch ein Charakter stirbt, der Euch sehr gefallen hat, würdet ihr dann diesen Charakter noch mal in anderem Kontext spielen?" (Also gleicher Name, gleiche Persönlichkeit aber nicht unbedingt die gleichen Werte.)
Z.B.: 7 Jahre nach der großen Forgotten Realms Kampagne spielt Ihr Shadowdark und denkt Euch - "ach mein alter Feuerpriester Pyrokles würde toll in diese Gruppe passen, ich nenne meinen Charakter so und er hat die gleiche Persönlichkeit und auch rote Roben. Die Sprüche versuche ich möglichst so nachzubauen."
Oder fühlt sich das irgendwie falsch an?
Selganor hat verstanden, was ich meine und ein paar andere auch.
Um die Frage nochmal zu schärfen, da einige Antworten in eine andere Richtung gingen, es geht nicht darum einen Charakter in einer Kampagne wieder zu bringen. Es geht mir auch nicht darum, ob andere das OK finden. (Es ist mir nicht egal, es ist eine weiterführende Frage.)
Die Frage ist die folgende: "Wenn Euch ein Charakter stirbt, der Euch sehr gefallen hat, würdet ihr dann diesen Charakter noch mal in anderem Kontext spielen?" (Also gleicher Name, gleiche Persönlichkeit aber nicht unbedingt die gleichen Werte.)
Z.B.: 7 Jahre nach der großen Forgotten Realms Kampagne spielt Ihr Shadowdark und denkt Euch - "ach mein alter Feuerpriester Pyrokles würde toll in diese Gruppe passen, ich nenne meinen Charakter so und er hat die gleiche Persönlichkeit und auch rote Roben. Die Sprüche versuche ich möglichst so nachzubauen."
Oder fühlt sich das irgendwie falsch an?
Selganor hat verstanden, was ich meine und ein paar andere auch.
Fühlt sich für mich falsch an.
Ich bin ein Fan von "Tot ist Tot", egal wie unwürdig er war.
Der Tod sollte nicht relativiert werden durch irgendetwas (Zeitreisen, Paralleluniversen, Ressurectoin Zaubern etc.), sonst verliert er an Gewicht.
Gerade bei einem aktuellen Charakter (ist noch nicht tot) denke ich öfter mal nach, wie man ihn in einem anderen System abbilden könnte.
Ein Scholar mit Int 3 der immer nur Mist erzählt aber voll Dunning-Kruger-mäßig glaubt, er wäre allwissend.
Den Typus hatte ich in Jugendjahren auch in unserer Gruppe. Das war aber auch so einer, der immer sich selbst gespielt hat.
Aber ernsthaft: würdest du nicht sagen, dass meine deine dutzender Charaktere in nur ein Handvoll Kategorien packen könnte? Ich vermute fast wir gehen einfach von unterschiedlicher Schubladengröße aus.
Ein solches Wiederbeleben ist ja quasi eine "Entwertung von Spielerentscheidung" - hier: von der Spielerentscheidung, die zum Tod des SCs geführt hat.
Mein erster Impuls wäre, dass ein einfaches Wiederauftauchen des SCs oder seines Klons nicht zu meiner Vorstellung von Weltkonsistenz passt.
Was aber passen sollte - und ich als SL würde mich über diese Challenge freuen - wäre, wenn die Gruppe sagt, dass sie Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen bereit wäre, um den SC zurückzuholen. Daraus würde ich einen Kampagnenteil stricken, der eine Chance bietet, den SC zurückzubringen. Geht natürlich nur, wenn es sich im weitesten Sinne um ein Fantasy- oder SF-Rollenspiel handelt.
Den Typus hatte ich in Jugendjahren auch in unserer Gruppe. Das war aber auch so einer, der immer sich selbst gespielt hat.
Aber ernsthaft: würdest du nicht sagen, dass meine deine dutzender Charaktere in nur ein Handvoll Kategorien packen könnte? Ich vermute fast wir gehen einfach von unterschiedlicher Schubladengröße aus.
Ich hatte die Frage eher so verstanden, ob es okay ist, denselben Charakter in einer anderen Runde weiterzuspielen. Das sind dann ja nicht unbedingt die Spieler/die SL, die den Charakter ursprünglich kannten.
Und du müßtest dir dann Sorgen machen, weil er eh schon so mager ist? ~;D~;D
Vorab - ich denke es gibt keine allgemeingültige Antwort und eigentlich ist es egal. Daher bin ich selber überrascht, dass mir die Antwort nicht ganz gleichgültig ist. :think:Ist es Okay, zu atmen? ~;D
Nehmen wir folgendes Szenario: Der Character Pyrokles, ein Feuerpriester erfreut sich bei allen Spielern großer Beliebtheit. Er ist eine witzige Figur, die Beschreibung seiner Magie lässt alle am Tisch Feuer und Flamme sein (Pun intended.) Dann stirbt er im Rahmen eines unwichtigen Kampfes. Für mich klar, dass er in dieser Welt nie wieder auftaucht (sieht man von Wiedererweckung und so was ab).
Nun stellt sich die Frage:
- Diesen Charakter wird es nie wieder geben, auch nicht in einer anderen Welt
- Er kann (evtl. nach Absprache) in anderen Kampagnen oder One Shots weitergespielt werden, so wie er ist
- Er kann als Level 1 nochmal wiedererstehen (aber nicht in der gleichen Welt/Kampagne)
- Sein Name und sein Charakterkonzept kann in anderem Kontext wieder verwendet werden.
- Tot ist tot. Rest in Pieces, Pyrokles
Es ist nur teilweise eine "moralische" Frage ("darf" man die coolen Gegenstände usw. behalten die man eigentlich nicht mehr hätte). Es ist auch eine ästhetische/stilistische Frage, die vielleicht den Spieler bzw. die Spielerin des Charakters mehr beschätigt als den Rest am Tisch oder an den anderen Tischen.
Ich finde eigentlich die Idee ganz nett, coole Charaktere, die ich hatte, weitere Abenteuer erleben zu lassen (so ein bisschen im Stil des ewigen Helds). Andererseits vermischen sich dann verschiedene Geschichten, das wertet vielleicht das Erlebnis vielleicht auch etwas ab. (Keine Ahnung, ob das jemand innachvollziehen kann oder ob das eine Marotte von mir ist.)
Fühlt sich für mich falsch an.
Es ist deine Figur, deine Entscheidung. Du entscheidest, was dir Spaß macht.
Nein. Die Figur ist Teil einer Gruppe. Egoisten dulde ich in meinen Runden nicht.
Und wenn es die Mehrheit nicht stört? Der Egoist dann doch der, der das nicht abkann.
Nein. Die Figur ist Teil einer Gruppe. Egoisten dulde ich in meinen Runden nicht.Dann ist das doch ok so. Goldene Regel (Spiele nicht mit Idioten) gilt doch auch hier.
Das wäre erst einmal zu prüfen, wer da nun in der Minderheit ist und wer nicht.Aber mal ganz ehrlich: Warum sollte er?
Bzw. ob der SL als Vetomacht da etwas gegen hat oder nicht.
Aber mal ganz ehrlich: Warum sollte er?
Wenn jetzt jmd. zu mir sagt: Ich würde gerne SC Konzept XY spielen, können wir das irgendwie so integrieren dass es zur Welt und zum Abenteuer passt?
Wieso sollte ich da als SL keine Verhandlungsbasis anbieten?
Wenn für die betreffenden SPL abzüglich Kompromisse genug Punkte übrig bleiben, dass sie noch Spaß haben, und umgekehrt für die SL die Welt noch in den Fugen bleibt, wieso ablehnen?
Ok, ich würde keine my Little Pony SC in Mittelerde sehen. Aber denke, um solche Extreme ging es nicht.
Weil Handlungen zumindest in manchen Spielstilen auch Folgen haben sollten - letztlich alles, wo high risk - high reward gespielt wird. Ohne Risk bricht das dann zusammen.Achso bezüglich Erfahrung:
Wenn der SL nichts vom vorherigen Ableben weiß, stellt sich die Frage ja eh nicht sondern ob bestehende erfahrene SC überhaupt zugelassen werden sollen - tod oder lebendig.
Nein. Die Figur ist Teil einer Gruppe. Egoisten dulde ich in meinen Runden nicht.
Nein. Die Figur ist Teil einer Gruppe. Egoisten dulde ich in meinen Runden nicht.Reminder:
Reminder:
Spieler haben nur eine einzige Figur.
Wenn sie selbst bezüglich dieser keine Wünsche haben dürfen, kann es sein, dass es für die zuständige SL heilsam sein kann mal die Seiten zu wechseln.
Der Erfahrungswert ist unschlagbar, versprochen.
Ok, ich würde keine my Little Pony SC in Mittelerde sehen. Aber denke, um solche Extreme ging es nicht.
Der Spieler braucht sich dann ja "nur" einen dieser flexiblen SLs suchen.. oder?Klar, nur finde ich es schwierig jmd. der nur eine Figur spielt, und bestimmte Vorstellungen und Wünsche bezüglich dieser Figur hat, pauschal Egoismus vorzuwerfen.
Klar, nur finde ich es schwierig jmd. der nur eine Figur spielt, und bestimmte Vorstellungen und Wünsche bezüglich dieser Figur hat, pauschal Egoismus vorzuwerfen.
Wünsche bezüglich dieser, seiner einzigen Figur zu haben, finde ich ganz normal und sogar gesund.
Mit dieser soll man ja schließlich möglichst lange bei der Stange bleiben, und Bitteschön auch noch proaktiv und positiv für das Gesamtspielergebis sorgen.
Diese Wünsche nicht pauschal einfach als Egoismus abzutun, halte ich deshalb erstmal für einen guten Stil.
Dass da Nachverhandelt wird, damit es für alle Seiten passt, auch.
...
Den Wunsch kann ich nachvollziehen.
Aber je nach Spielstil ist dieser Wunsch eben nicht angemessen.
Wobei Konzeptweiterverwendung und SC-Individuum-Weiterverwendung da zwei klar getrennte Sachen sind meiner Erfahrung nach.
Dann global zu sagen: Die anderen müssen den Wunsch generell akzeptieren und sich fügen ist es dann, was den Egoismusvorwurf in Folge erzeugt.
Und wenn es die Mehrheit nicht stört? Der Egoist dann doch der, der das nicht abkann.
Reminder:
Spieler haben nur eine einzige Figur.
Wenn sie selbst bezüglich dieser keine Wünsche haben dürfen, kann es sein, dass es für die zuständige SL heilsam sein kann mal die Seiten zu wechseln.
Der Erfahrungswert ist unschlagbar, versprochen.
Ok, nur war dieses „generell“ in einem „machbaren Kontext „ gemeint.
Beispiel: Selbe oder ähnliche Welt, die das auch möglich macht. Plus natürlich die Bereitschaft Kompromisse in Kauf zu nehmen, damit es für die SL und die Gruppe kein zu großes Problem darstellt.
Und das tut es mEn. deutlich seltener, als es vielleicht den Anschein hat.
Bitte verdrehe nicht meine Aussage. Eine Person dazu aufzufordern, die Wünsche der anderen zu beachten (ergo nicht egoistisch zu sein), heißt doch nicht, dass diese Person keine Wünsche haben darf. Meine Güte... ::)Wenn es um die einzige Figur geht, die jmd hat, dann hat das erstmal Gewicht.
Auch wegen deinem Edit bezgl Ausrüstung und damit wir nicht aneinander Vorbeireden:Das kann man nicht pauschal sondern nur situativ beantworten.
Meinst du das Konzept noch einmal spielen oder genau diese Figur, nur eben ohne ableben?
Und wenn wir schon bei Klärungen sind: in derselben Runde, wo gestorben wurde oder in einer anderen Runde, welche erfahrende SCs zum Einstieg erlaubt?
Wenn es um die einzige Figur geht, die jmd hat, dann hat das erstmal Gewicht.
Und in meinen Augen das größere Gewicht.
Anders:
Die SL kann sich zwar für mich wünschen was ich spielen soll, aber das was ich mir als SPL zu spielen wünsche, hat mehr Gewicht.
Warum?
Weil ich die einzige Person bin, die diese Figur spielt, und weil es zudem, meine einzige Figur ist.
Das kann man nicht pauschal sondern nur situativ beantworten.
In welchem Grad sind die anderen Figuren?
(Wenn die alle hochgradig sind und vor Artefakten kaum laufen können, tut es vielleicht nicht so weh, wenn eine mehr dazukommt)
Anders sieht es natürlich aus, wenn alle ganz von vorne anfangen.
Bezüglich Einstieg. (Ob ne Figur bei nem anderen SL nicht mehr gelebt hat, kann mir als SL eigentlich egal sein)
Wenn die in der gleichen Gruppe gestorben ist, kann man über Wiederbelebung, Rückholung whatever nachdenken oder einfach , falls sich keiner damit anfreunden kann, eine ähnliche Figur zulassen (Zwillingsseele, Wiedergeborener, Verwandter whatever)
Du schreibst so, als wäre das irgendwie ein Nachteil. Ist es aber nicht.Da würde ich die Grenze aber doch etwas anders definieren.
Hat der Wunsch eines Spielys Gewicht? Klar. Mehr als der anderer Gruppenmitglieder? Joa, etwas. Aber da kommt doch schnell eine Grenze. Die Figur hat meiner Meinung nach konsensfähig zu sein.
Da war keine Antwort zu meinen Fragen dabei.Weil deine Fragen nicht pauschal zu beantworten sind.
Dieselbe Figur weiter spielen oder eine nach demselben Konzept gebaute?
In derselben Gruppe oder anderswo?
Weil deine Fragen nicht pauschal zu beantworten sind.
Es gibt kein Entweder oder.
Da alles theoretisch denkbar und vielleicht auch machbar wäre, je nach Situation
Das sind aber grundlegend unterschiedliche Situationen mit entsprechend auch unterschiedlichen Antworten.Meine Position ist: Wünsche, wenn es irgendwie geht, berücksichtigen.
Ohne diese Infos bzw. Differenzierung ist deine Position nicht nachvollziehbar.
Meine Position ist: Wünsche, wenn es irgendwie geht, berücksichtigen.
Nicht als Egoismus ab tun.
Zusammen Wege finden wie es denn gehen könnte (je nach Situation können das unterschiedliche sein)
SC =Spieler Charakter
Wem die Figur gehört, wer für diese fühlt, denkt, sie spielt, ist deshalb klar.
Ich versuche auch auf Wünsche einzugehen. Aber das ist keine Einbahnstraße.
Um die Frage nochmal zu schärfen [...]
Die Frage ist die folgende: "Wenn Euch ein Charakter stirbt, der Euch sehr gefallen hat, würdet ihr dann diesen Charakter noch mal in anderem Kontext spielen?" (Also gleicher Name, gleiche Persönlichkeit aber nicht unbedingt die gleichen Werte.)
Mir geht es hier um die sehr nerdige Frage, ob es sich richtig anfühlt. Also auf dem Niveau, wie heilig der Kanon der Forgotten Realms ist und ob ich ein neues erstes Haus in Menzoberranzan einführen darf. Nicht um potenzielle Streitpunkte am Tisch.Was "die Heiligkeit des Kanon der Forgotten Realms" angeht erinnere ich mich an die Reaktion von Ed Greenwood dem ein Podcast mal erzählt hat wie die ihre letzte Forgotten Realms Kampagne angefangen hat... So ziemlich das erste was die neuen Charaktere gesehen haben war die Leiche von Elminster die am Wegesrand gekreuzigt war.
Was "die Heiligkeit des Kanon der Forgotten Realms" angeht erinnere ich mich an die Reaktion von Ed Greenwood dem ein Podcast mal erzählt hat wie die ihre letzte Forgotten Realms Kampagne angefangen hat... So ziemlich das erste was die neuen Charaktere gesehen haben war die Leiche von Elminster die am Wegesrand gekreuzigt war.
Er war begeistert davon und antwortete auf die Frage was man machen soll wenn Spieler Details aus "offiziellen" Büchern einfordern: "Was hält dein Charakter für realer? Das was er jetzt gerade mit eigenen Augen sieht oder das was in irgendwelchen Büchern die es in seiner Welt gar nicht gibt geschrieben steht?"
Heute Morgen ist es bei der D&D Kinderrunde zu einem Beinahe TPK gekommen. Nur der Paladin hat überlebt. Für die 2 der 3 Kids der dahingerafften SC war klar, "Ich mach mir den gleichen nochmal". Teflon-Billy Time >;D Nur der Cleric wird ein Fighter. Passt aber ganz gut, weil sein Ansatz gleich bleiben wird (draufhauen). :headbang:
Heute Morgen ist es bei der D&D Kinderrunde zu einem Beinahe TPK gekommen. Nur der Paladin hat überlebt. Für die 2 der 3 Kids der dahingerafften SC war klar, "Ich mach mir den gleichen nochmal". Teflon-Billy Time >;D Nur der Cleric wird ein Fighter. Passt aber ganz gut, weil sein Ansatz gleich bleiben wird (draufhauen). :headbang::D ~;D
:D ~;D
Wie war das?
„ Gamer sterben nicht, sie respawnen.“