Mich würde mal die Rechnung mit anderen Grundnahrungsmitteln interessieren. Sagen wir: Kartoffeln.
Wie funktionierte dann Rom, das angeblich 1 Mio Einwohner hatte?
...
Je nachdem um was für Feldfrüchte es geht, ob Fleisch gegessen wird (Fleisch ist oft recht ineffizient für die Ernährung weil du die Viecher ja meist füttern musst) usw. variiert das ganze auch stark. ...
Ich denke, ich werde mir das Video sparen und meine Spielweltstädte nach wie vor weitgehend Pi mal Daumen dimensionieren. Ist ja erstens nicht so, als ob ich eine echte quasimittelalterliche Stadt entwerfen und bauen müßte, in der dann eine entsprechende Anzahl realer Menschen mehr oder weniger gut klarkommen sollten... :)
...und zweitens kann ich mir als Eigenweltenbauer ohnehin auch gleich das Umland, Klima, und sonstige Umstände so zurechtdefinieren, daß sie zumindest vom Gefühl her zu der gewünschten Ortschaft passen -- den Luxus hatten die meisten Leute in der Geschichte nämlich weniger, die mußten einfach nehmen, was sie gerade kriegen und ggf. gegen neidische Nachbarn verteidigen konnten.
... zur realistischen Skalierung hilfreich. Ist auch ein Hinweis drauf, warum Rom unter den Römern wirklich eine seeehr grosse Stadt war ...
Als Sitz eines Erzbischofs und getragen von den Handelsaktivitäten am Rhein entwickelte sich Köln dynamisch und zählte im Jahr 1000 mit 10.000 Einwohnern nach Paris (15.000) und Rouen (12.000) zu den drei größten Städten in Nordwesteuropa. Am intensivierten Kirchenbau im „großen Jahrhundert der kölnischen Kirchenbaukunst“[32] 1150–1250 lässt sich das weitere Wachstum der Stadt ablesen, die zwischen 1000 und 1200 ihre Einwohnerzahl auf 40.000 vervierfachte.
Wie groß waren eigentlich die griechischen Städte der hellenistischen Periode? Ehrlich gesagt kA.Wikipedia zufolge (https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Athens) hatte die Stadt Athen im 5. Jh. v. Chr. etwa 40.000 Einwohner.
Maximale Stadtgröße 3800 ::)
Ist schon lustig wie er ganz viele Details reinbringt und dann ein Resultat rauskommt was keinem Vergleich mit der Realität standhält....
Erinnert mich irgendwie an diverse "realistische" Rollenspielsysteme.
Historisch gesehen sind das eigentlich recht normale grössen für Grossstädte: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_largest_cities_throughout_history (https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_largest_cities_throughout_history)aber um auch mal was zu schreiben, hier der direkte Hinweis auf:
Ich finde, es gehört schon dazu zum Weltenbau, dass man sich über die Versorgung wenigstens ein paar Gedanken macht. Und selbst wenn du sagst "Überall stehen magische Nahrungsautomaten Rum, da musst du nur an ner Kurbel drehen und es kommt Essen raus"!
Aber nehmen wir mal die Zwergensiedlungen - wo sich die wenigstnen Autoren gedanken darüber gemacht haben "was essen die eigentlich?" - "Die Trinken Bier,... woher kommt das Getreide dafür? (Getreideanbau im Gebirge ist glaube ich auch nicht so prikelnd).Pilze. Pilzbier. Als Pils. Pilzpils sozusagen.
Aber nehmen wir mal die Zwergensiedlungen - wo sich die wenigstnen Autoren gedanken darüber gemacht haben "was essen die eigentlich?" - "Die Trinken Bier,... woher kommt das Getreide dafür? (Getreideanbau im Gebirge ist glaube ich auch nicht so prikelnd).
Pilze. Pilzbier. Als Pils. Pilzpils sozusagen.
Pilze. Pilzbier. Als Pils. Pilzpils sozusagen.... und die körperlichen/geistigen Reaktionen von Nicht-Zwergen nach dem Konsum von Zwergennahrung ~;D [aber das ist ein ganz anderes Thema ;)]
Auch zum Essen. Große Pilzfarmen, die von Nahrung, Biergrundstoff bis Medizin alles bereitstellen. Deshalb sind Zwerge auch so resistent gegen Krankheiten, weil sie permanenten Zugang zu Antibiotika haben. So ne Zwergengrippe killt jeden Nichtzwerg in Stunden nach der Infektion!
Ja ich weis man kann im Fantasybereich alles todreden und am Ende mit der Magiekeule erschlagen ;)
(*) Okay, die Kumpel von Schneewittchen sind ein gewisser Grenzfall, allein schon, weil bei denen nicht recht klar ist, ob sie wirklich Zwerge im Sinne von "andere Spezies" sein sollen oder einfach nur kleinwüchsige Menschen -- das Märchen ist halt alt genug (und sein Schwerpunkt liegt auch woanders), daß es darauf nicht wirklich ankam. Außerdem wohnen die ja definitiv oberirdisch und gehen nur zur Arbeit in den Berg. :)
... und die körperlichen/geistigen Reaktionen von Nicht-Zwergen nach dem Konsum von Zwergennahrung ~;D [aber das ist ein ganz anderes Thema ;)]
Schneeflittchen hatte aber auch keine Verdauungsprobleme nachdem sie deren Essen gefuttert hat,... also jedenfalls steht nichts davon im Mährchen. Also im hinblick auf,...Ich erinnere mich da an ein Koma, das dann frech einer wandernden Obsthändlerin und ihren Äpfeln in die Schuhe geschoben wurde. ~;D
Ich erinnere mich da an ein Koma, das dann frech einer wandernden Obsthändlerin und ihren Äpfeln in die Schuhe geschoben wurde. ~;D
Und von was leben die Pilze? Also ein klein wenig hab ich in Bio auch aufgepasst Pilze brauchen organisches Material um zu wachsen,... also meistens ... Pflanzen.
Oder Abenteurer, auch organisch, überwiegend ...
Na Zwerge handeln halt viel, die exportieren ihre Schmiede- und Handwerkswaren, ihre Metalle usw. und dafür bekommen sie unter anderem Essen. Und je nachdem kann man in den Bergen (es gibt ja auch Täler!) und Untertage schon ein wenig Essen produzieren. Aber als Selbstversorger sehe ich klassische Zwerge eher weniger.
Gebirge mögen kein gutes Ackerland sein, können aber für Weiden genutzt werden.
*laughs in Inka*
(https://www.boletomachupicchu.com/gutblt/wp-content/uploads/2022/12/terrazas-andenes-agricolas-machu-picchu.jpg)
Die Inka haben tatsächlich - auch dank perfekter Organisation durch Bürokratie, Straßen und Ideologie - aus verhältnismäßig wenig brauchbaren Flächen ein anderen Kulturen nicht mögliches Optimum an Erträgen da rausgeholt. Die Inka-Agrikultur gehört zu den besten der Menschheit. Analog kann ich mir das durchaus bei Zwergenkulturen vorstellen.
Dazu gibt es dicke Fachbücher, aber der englischsprachige Wikipedia-Artikel fasst es ganz gut zusammen: https://en.wikipedia.org/wiki/Inca_agriculture
bezgl. Zwerge:
- so ein Zwerg wiegt ggf. auch etwas weniger als ein Mensch.
- ein Zwerg ist anteilig einen viel höheren Anteil seiner Lebenszeit "werktätig" bei weniger Kindern. .
- wie groß ist dann eine große Zwergenstadt im Vergleich zu einer Menschenstadt?
Gebirge mögen kein gutes Ackerland sein, können aber für Weiden genutzt werden.
Elfen sind da auch so eine Hausnummer. Die Waldstädte von Elfen kommen auch oft genug so ganz ohne Felder daher. Jedenfalls in keinen Erzählungen - Tolkien schweigt sich da aus. Aber der schweigt auch sonst über sowas, da haben nur die Halblinge große Gärten und alle anderen haben nichts. Gondor? Rohan? Ich erinner mich an große Flächen mit Grass aber kein Weizen,... kein Gemüse, etc... die Orks fressen wohl auch steine wie die Trolle,...
Also im Film essen sie unter anderem "maggotty bread" und Orks. Und würden gerne auch Menschen essen. >;D
[...]
die Orks fressen wohl auch steine wie die Trolle,...
https://en.wikipedia.org/wiki/Historical_urban_community_sizes (https://en.wikipedia.org/wiki/Historical_urban_community_sizes)Weil man sich dann einfach daran orientieren kann. Sogar nach archäologischen Perioden unterteilt: cool! :headbang:
Es hat schon seine Gründe, wenn ich stereotype Elfen gerne mal als spitzohrigen Adel auf Rundum-Wohlfühl-Waldurlaub betrachte, und das ausdrücklich nicht nur bei Tolkien. ;)
Ich sehe (Wald)Elfen da tatsächlich im Einklang mit der Natur lebend. Jäger und Sammler eben. Aus dem Wald kann man ganz passabel leben wenn man auch noch etwas bevorratung macht (wie die Eichhörnchen, deswegen haben Eichhörnchen auch spitze Ohren). Diese Urbanisierung der Menschen war doch erstmal sehr mühsam. Jäger und Sammler zu sein war einfacher, gut man musste ab und an reisen und brauchte mehr Fläche als ein "Bauer" aber man musste sich nicht den Rücken mit harter Feldarbeit kaputt machen.
Ich sehe (Wald)Elfen da tatsächlich im Einklang mit der Natur lebend. Jäger und Sammler eben. Aus dem Wald kann man ganz passabel leben wenn man auch noch etwas bevorratung macht (wie die Eichhörnchen, deswegen haben Eichhörnchen auch spitze Ohren). Diese Urbanisierung der Menschen war doch erstmal sehr mühsam. Jäger und Sammler zu sein war einfacher, gut man musste ab und an reisen und brauchte mehr Fläche als ein "Bauer" aber man musste sich nicht den Rücken mit harter Feldarbeit kaputt machen.
*laughs in Inka*