Ich würde es so versuchen:
Nutze <hier Programmiersprache und/oder Rahmenwerk/e einsetzen> um einen Charaktergenerator für <hier Rollenspielsystem einsetzen>, der <hier Zielplatform einsetzen> läuft. Nutze <Datenbank> um Charaktere zu speichern. <Weitere nicht-funktionale Anforderungen hinzufügen>.
Entwirf als erstes das UI.
Nutze deinen Skill (so vorhanden), um ein <hier Stil formulieren> Design zu erreichen und baue einen Click-Dummy als Standalone-HTML ohne echte Daten.
* Beim Start wird die Liste der vorhandenen Charaktere (Name, Klasse, Datum der letzten Änderung) angezeigt.
* Charaktere können angezeigt und bearbeitet werden.
* Charaktere können dupliziert werden.
* Charaktere können (nach Bestätigung) gelöscht werden.
* Über einen prominent platzierten Button kann ein neuer Charakter erzeugt werden.
* Dazu wird ein Wizard-artiger Flow implementiert, der einen Überblick über die notwendigen Schritte gibt.
* Visualisiere zu jedem Zeitpunkt, in welchem Schritt man ist.
* Die Schritte leiten sich aus den Charaktererschaffungsregeln ab.
* Jeder Schritt sollte eine Hauptfrage (welche Klasse, wie lauten die Attribute, wie die Skills usw.) beantworten.
* Es wird immer eine zufällige (regelkonforme) Vorauswahl getroffen.
* Über einen Button kann man diese wiederholen.
* Alternativ kann man die Auswahl manuell treffen.
* Auf einen Verstoß gegen die Regeln wird hingewiesen, aber er ist OK.
* Eine Auswahl findet vorzugsweise per Auswahlliste statt (bei wenige Alternative inline, sondern als Dropdown).
* Am Schluss der komplette Charakter übersichtlich präsentiert.
Entwirf als nächstes das Modell. Ich habe die Regeln beigefügt [An den Leser: Konvertiere sie möglichst vorher in etwas leichtgewichtigeres als ein bildschweres PDF, LLMs lieben Markdown, das wäre eine gute Wahl].
Modelliere dabei alles als leicht erweiterbare JSON-Dokumente und gib hier den Regeln folgend Beispiele, wenn deine Regeln nicht erlauben, Texte verbatim zu kopieren [denn die KI wird sich weigern, Regeltexte direkt zu übernehmen].
Baue nun den Generator. Nutze den Click-Dummy als Vorlage.
Fasse dich kurz, beachte YAGNI, iteriere bis das Ziel erreicht ist.
Noch einfacher ist aber, wenn man einfach mit dem Wunsch eine Diskussion mit dem LLM beginnt und sich beraten lässt. Mir hilft das, allerdings kenne ich mich damit aus und würde es auch ohne LLM hinbekommen. Daher kann ich nur sagen, seit kritisch gegenüber den Antworten. Und sagt dem LLM, dass ihr nicht jedes Mal hören wollt, wir toll ihr seit. Gerade Claude übertreibt da IMHO und möchte nett sein. Codex ist mehr nach meinem Geschmack, nüchtern norddeutsch. Wenn Claude ein teuer Hund ist, ist Codex eine arrogante Katze.
Bei einfachen Systemen (z.B. Mausritter oder Coriolis) wird es bei Flagship-Modellen gelingen, einen Generator zu one-shotten, d.h. der Agent zieht sich für 20-40min zurück und liefert dann ein fertiges funktionsfähiges Programm. Bei komplexeren Systemen oder wenn ihr im Generator viele Sonderregeln haben wollt, muss man besser planen und schrittweise vorgehen.
Wer kein Geld für Claude Code oder OpenAI Codex ausgeben will, kann sich OpenCode installieren, die schenken einem (gegen Datenspende) Zugriff auf ein Modell namens Big Pickle, welches wohl GLM-4.6 oder 4.7 ist, inzwischen veraltet, aber hey, geschenkter Gaul. Antigravity kann ich nicht empfehlen, aber bei Python oder JavaScript als Basis soll es wohl nicht völlig schlecht sein, mit Cursor habe ich keine Erfahrung. Ach, es gibt auch noch Copilot, aber ohne da Geld einzuwerfen kommt man auch nicht weit und dann kann man auch lieber gleich Claude oder Codex kaufen.