Tanelorn.net

Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: Imion am 9.04.2018 | 11:39

Titel: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Imion am 9.04.2018 | 11:39
I'll just leave this here.

https://www.youtube.com/watch?v=jPEYpryMp2s (https://www.youtube.com/watch?v=jPEYpryMp2s)

:cheer:
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Meister Analion am 9.04.2018 | 12:52
Mai? Dachte Dezember.....  :d :d :d :d
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Hotzenplot am 9.04.2018 | 13:08
Wohooo, Gänsehaut!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Daicorion am 1.05.2018 | 19:58
Ich frag mich schon ein bissl, warum sie den Ehrenreich für die Rolle von Han Solo genommen haben. Eigentlich war mir die Debatte egal, weil ich mir dachte, sie hätten keinen gefunden, der einem jungen Harrison Ford ähnlicher sieht. Aber wie ich gerade herausgefunden habe, hat der hier schonmal einen solchen gespielt...

https://www.youtube.com/watch?v=vwLv993khfI

...und ist ihm meiner Meinung nach schon ziemlich aus dem Gesicht geschnitten.

Jedenfalls, damit es mich beim Gucken nicht zu sehr rausreißt, denk ich einfach, er musste halt zwischen dem Solo-Film (bzw. der Trilogie, wenn es eine wird) und Episode 4 aus gegebenem Anlass ziemlich drastische Schönheitschirurgie über sich ergehen lassen, weil mal wieder die halbe Galaxie, das Imperium und die Unterwelt hinter ihm her war.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Bad Horse am 1.05.2018 | 20:56
Irgendwie hat es der Knabe im Trailer nicht so richtig geschafft, mich zu überzeugen. Ich meine, Donald Glover sieht auch nicht unbedingt aus wie Billy Dee Williams, aber er sieht aus wie Lando Calrissian.

... eigentlich hätte ich Glover den Han Solo ja auch abgekauft. Der hat so ein schurkisches Grinsen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Woodman am 1.05.2018 | 21:57
Wenn das gut läuft könnten sie ja noch nen Lando Film drehen
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 7.05.2018 | 11:00
Ich freue mich auf den Film.

Ich bin gespannt, ob meine Vermutung zutrifft, dass mir die Spin Offs besser gefallen als die neuen Teile der Hauptreihe.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: K!aus am 9.05.2018 | 19:41
Ich bin gespannt wie der Film aufhört, ob es wie bei Rogue One einen Anknüpfungspunkt gibt. Z.B., dass sie gerade auf dem Weg nach Tatooine sind mit den Worten, dass es dort bestimmt nichts zu holen gibt, sie ihre Ruhe haben und nie wieder in imperialen Raum eintreten werden.

Vielleicht hört es in der Cantina auf und ein digitaler Ben fragt nach einer Transportmöglichkeit.

Irgendsowas halt.  ^-^

Gruß
  Klaus
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 11.05.2018 | 09:20
Ich bin gespannt wie der Film aufhört, ob es wie bei Rogue One einen Anknüpfungspunkt gibt. Z.B., dass sie gerade auf dem Weg nach Tatooine sind mit den Worten, dass es dort bestimmt nichts zu holen gibt, sie ihre Ruhe haben und nie wieder in imperialen Raum eintreten werden.

Vielleicht hört es in der Cantina auf und ein digitaler Ben fragt nach einer Transportmöglichkeit.

Irgendsowas halt.  ^-^

Gruß
  Klaus

Auf alle Fälle wissen wir schon mal, dass am Schluß nicht alle tot sein werden.  ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 11.05.2018 | 10:15
Auf alle Fälle wissen wir schon mal, dass am Schluß nicht alle tot sein werden.  ;D

Nicht alle in Form von Han, Chewie und Lando.
Mal sehen, was mit dem Rest ist.

Anknüpfung an Tatooine fände ich passend.
Wobei ich mich eh schon gefragt habe, warum Han in IV gerade da rumhängt, wo Jabba auch ist, dem er Geld schuldet.
Vielleicht klärt sich das ja in dem Film.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Talasha am 12.05.2018 | 23:47
Anknüpfung an Tatooine fände ich passend.
Wobei ich mich eh schon gefragt habe, warum Han in IV gerade da rumhängt, wo Jabba auch ist, dem er Geld schuldet.
Vielleicht klärt sich das ja in dem Film.

Naja, Tatooine ist nur für ehrliche Leute das allerletzte Loch. Für Drogenschmuggler usw. liegt es realtiv günstig nahe an einer großen Hyperraumroute, aber weit genug weg und auch zu klein um Besuch von der Polizei zu erhalten.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 13.05.2018 | 23:18
Tatooine an sich ist ja schon verständlich.
Aber wenn ich jemandem Geld schulde, das der gerade wieder haben will und ich nicht habe, und von dem auch noch bekannt ist, dass er zu Schuldnern nur "begrenzt freundlich" ist, dann suche ich mir nicht gerade den Planeten aus, auf dem dieser Typ wohnt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 13.05.2018 | 23:32
Die Schulden sind ja entstanden, weil Chewie & Han wegen einer imperialen Kontrolle Schmuggelware abwerfen mussten.
Es lässt sich sicher eine Tatooine-Begründung konstruieren:
 Auf Tatooine wartete anderes Geld, was dann nicht geklappt hat.
oder:
 Sie wollten sich wegen der Aktion in Sachen Imperium bedeckt halten, auf Tatooine kennen sie sich aus und die Landebuchtbetreiber sind bestechlich.
oder:
 Han glaubte, es Jabba noch erklären zu können und eine Lösung zu finden. Greedo hat Han ja überhaupt erst über das Kopfgeld informiert bevor Han (zuerst!) auf Greedo schoss.



edit: Mittlerweile weiß ich, dass es nichts davon ist aber alles davon noch in einem "Solo - Teil 2" untergebracht werden könnte.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Timberwere am 16.05.2018 | 11:44
Der Guardian ist sehr angetan:

https://www.theguardian.com/film/2018/may/15/solo-a-star-wars-story-review-han-solo-origins-film-is-boistrous-bromance
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 16.05.2018 | 16:17
Insgesamt ist das Bild eher durchwachsen.

Aber mit Kinofilmen ist es wie mit Amokläufen:
Die ersten Meldungen sind eh für die Katz :P ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Tante Petunia am 16.05.2018 | 17:56
Selber gucken lassen.... das einzige, was da dann hilft.  ;) ~;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Rhylthar am 16.05.2018 | 20:46
Der Spiegel zerreisst ihn schon mal vorab: *KLICK* (http://www.spiegel.de/kultur/kino/solo-a-star-wars-story-filmkritik-so-ist-der-neue-star-wars-film-a-1208096.html)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: lowfyr am 17.05.2018 | 08:52
Der Spiegel zerreisst ihn schon mal vorab: *KLICK* (http://www.spiegel.de/kultur/kino/solo-a-star-wars-story-filmkritik-so-ist-der-neue-star-wars-film-a-1208096.html)

Na ja, beim Spiegel hängt die Bewertung ja häufig davon ab, wer sie schreiben darf. Jemand, der Unterhaltungsfilme oder auch Vorgeschichten generell ablehnt ist dann häufig nicht die beste Wahl.

Obwohl das beste sind immer noch die Kommentare. Aber dieses ewige Mary Sue Gerede nervt nur noch. Haben die die Auftritte von Luke und Anakin vergessen , wo das noch schlimmer war? Oder ist das wieder ein Fall mit der Nostalgie-Brille wtf??
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 17.05.2018 | 11:03
Der Spiegel zerreisst ihn schon mal vorab: *KLICK* (http://www.spiegel.de/kultur/kino/solo-a-star-wars-story-filmkritik-so-ist-der-neue-star-wars-film-a-1208096.html)
Huh, so kann man auch eine Filmkritik machen.
Also in dem man sich nur darüber auslässt wie unnötig man den Film findet o.O;
Ein wenig wie eine 2000 Wort Veriss einer RomCom weil RomComs ja doof sind und es keine mehr braucht. So ganz allgemein @.@
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: wild dice am 17.05.2018 | 13:23
Verstehe ich nicht? Wo ist denn der Zusammenhang mit dem Schweizerischen Jugendschriftenwerk?

Ich gucke ihn mir an, habe aber auch überhaupt kein Problem mit den Fortsetzungen und finde es ziemlich traurig, wie hier Leute wegen simplem Popcornkinos fast Schaum vorm Mund haben.

Macht Euch doch nicht lächerlich - die alten Star Wars Filme waren unterhaltsam und damals neu. Storie usw. war schon immer Scheiße und nichts Besonderes oder eben zusammengeklaut was das Zeug hergibt.

Das ist nicht der Heilige Gral der Filmkunst.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: 6 am 17.05.2018 | 18:51
Alle Star Wars-Diskussionen, die keinen direkten Bezug zum Film "Solo: A Star Wars Story" haben, bitte hier entlang (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,106872.0.html)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Daicorion am 18.05.2018 | 18:22
Wenn der Spiegel ihn verreißt, ist das für mich eher ein Grund zur Hoffnung.  ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 18.05.2018 | 18:49
Macht Euch doch nicht lächerlich - die alten Star Wars Filme waren unterhaltsam und damals neu. Storie usw. war schon immer Scheiße und nichts Besonderes oder eben zusammengeklaut was das Zeug hergibt.

Das ist nicht der Heilige Gral der Filmkunst.

Scheiße waren die Plots damals nicht. Banal, aber gut erzählt.
Der Gedanke vom Heiligen Gral ist aber genau der Punkt, an dem die neueren Star Wars-Filme (also noch nicht mal so sehr die Prequels) versagen:
Die trauen sich nicht, auf eigenen Füßen zu stehen. Alles muss Bezug auf die alten Filme nehmen, sei das nun in Form einer sehr engen Hommage oder als überdeutliche Abkehr. Von der Unzahl an Easter Eggs und sonstigen Anspielungen mal ganz abgesehen.

Und das (ha, Themenbezug! ;D) ist - wie zu erwarten war - auch eines der Kernprobleme von Solo.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 24.05.2018 | 02:01
Ich komme grade aus der Vorpremiere und habe eine gute Nachricht: Der Film ist sehr empfehlenswert. Das war von der Aufmachung her wie ein Fast & Furious Film  :headbang: und es gab auch viel Fan Service (Große Teile des Legends Kanon von Han Solo wurden wieder zum offizellen Kanon).

Auch wenn der Hauptdarsteller, ausser die Fönfrisur, keine äußerlichen Gemeinsamkeiten mit Harrison Ford hat, konnte er mich doch schauspielerisch überzeugen. Auch Woody Harrelson, als sein "Schmuggler-Mentor", hat auch gerockt!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JS am 24.05.2018 | 02:39
Das war von der Aufmachung her wie ein Fast & Furious Film

Uuurgh.
 :-X
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 24.05.2018 | 06:37
Uuurgh.
 :-X

Er ist der beste Pilot der Galaxies, so dass es keine Überraschung für mich war, dass der Fokus auch darauf liegt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: ComStar am 24.05.2018 | 07:11
Ich bin zwiegespalten. Der Fast and the Furios Vergleich passt schon irgendwie, aber mich hat er auch sehr an die Trainjob Episode aus Firefly erinnert, was mich irgendwie fast mehr stört.
Ich liebe Firefly und auch explizit diese Episode, aber irgendwie bin ich etwas enttäuscht, dass da gefühlt soviel abgekupfert wurde.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Fire (n/a) am 24.05.2018 | 08:10
Auch wenn der Hauptdarsteller, ausser die Fönfrisur, keine äußerlichen Gemeinsamkeiten mit Harrison Ford hat, konnte er mich doch schauspielerisch überzeugen.

Wenn er jetzt auch noch richtig geschauspielert hätte....da hätte man auch einen Baum schauspielern können. Der Junge braucht dringend Schauspielunterricht!
Richtig gut gespielt wurde Lando! Der stiehlt Han sowas von die Show...

Und gehts nur mir so, oder ist die khaleesi nun überall?! Bald mach ich den Kühlschrank auf, und die hüpft da raus...Wird mir langsam echt zu viel immer die gleichen Visagen zu sehen...
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Dammi am 24.05.2018 | 08:51
Ich bin zwiegespalten. Der Fast and the Furios Vergleich passt schon irgendwie, aber mich hat er auch sehr an die Trainjob Episode aus Firefly erinnert, was mich irgendwie fast mehr stört.
Ich liebe Firefly und auch explizit diese Episode, aber irgendwie bin ich etwas enttäuscht, dass da gefühlt soviel abgekupfert wurde.

Mich stört an der Stelle das generelle Klischee, das dort bedient wird. (Space)Western = Train Job. Ugh.

(Bei Firefly hat mich das auch gestört, auch wenn ich Folge ansonsten für überragend halte.)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Medizinmann am 24.05.2018 | 09:10
hier mal eine Kritik (und ein Kritiker)die (der) mir gefällt

https://www.youtube.com/watch?v=RGW_5bqrYIo

Hough!
Medizinmann
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 24.05.2018 | 10:22
Mich stört an der Stelle das generelle Klischee, das dort bedient wird. (Space)Western = Train Job. Ugh.

Du beschwerst dich über Western Klieschees in einem Space Western?!  :-X
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Dammi am 24.05.2018 | 10:34
Du beschwerst dich über Western Klieschees in einem Space Western?!  :-X

Nein, nicht wirklich. Ich rolle nur innerlich mit den Augen. ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 24.05.2018 | 18:06
Nein, nicht wirklich. Ich rolle nur innerlich mit den Augen. ;D

Hätte es eine Szene mit einem Viehtrieb gegeben, wo Han eine Herde Nerfs (Star Wars Kühe) irgendwo hinführen müssen, dann hätte ich das unglaublich gefeiert, während du wahrscheinlich vor Augen rollen einen 3-fachen Salto gemacht hättest, oder?  ~;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Caranthir am 25.05.2018 | 12:24
War gestern im Original und wurde gut unterhalten, mehr aber auch nicht. Ich habe mich am Ende des Films schlicht gefragt, was ich jetzt so neues über Solo und das Star Wars-Universum erfahren habe. Es ist nunmal so, dass man sich den ganzen Film auch hätte denken können. Da war jetzt nichts, was mich überrascht hätte. Trotzdem ein netter Kinoabend!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Don-Lope am 25.05.2018 | 13:00
Ich war mit der Vorgeschichte durchaus kritisch, aber ich habe mich wirklich gut unterhalten.
Das war wirklich einfach ein gutes, sehr unterhaltsames Weltraumabenteuer.
Der hat das Genre nicht neu erfunden und auch keine oscareifen Charakterstudien gebracht, sondern mich einfach nur gut unterhalten.

Ich finde es manchmal erstaunlich, was so ein Film alles sein und bieten soll.

Ich fand es gut das er bei allen Fanservice, auch gut ohne die anderen 9 Filme hätte stehen können.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: BobMorane am 25.05.2018 | 13:20
Ich schließe mich da meinem Vorredner mal vollends an.

Und Lando rockt :)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 26.05.2018 | 22:10
Der Film ist handwerklich gut gemacht.
Der Film hat gute Action Szenen.
Der Film fühlt sich durchaus wie Star Wars an (90% der Szenen zumindest)

Dieser Film TÖTET Solo.
Solo wird ein Zerrbild seiner selbst.
Dieser Solo hat weniger Flair als Luke Skywalker.

Mein Fazit, wer sich die Figur Han Solo erhalten will muss diesem Hannes einen anderen Namen geben.
Oder es in ein Paralleluniversum bannen.

Ich bin echt am überlegen nicht mehr in Star Wars Filme zu gehen.
Nie mehr.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Xemides am 26.05.2018 | 23:07
Und gehts nur mir so, oder ist die khaleesi nun überall?! Bald mach ich den Kühlschrank auf, und die hüpft da raus...Wird mir langsam echt zu viel immer die gleichen Visagen zu sehen...

Ich glaube du irrst dich.

Es ist erst ihre 6. Filmrolle seit 2012, vorausgesetzt du hast alle ihre Filme gesehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Emilia_Clarke

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Xemides am 26.05.2018 | 23:11
Mir hat er bis auf ein paar Kleinigkeiten gefallen:

Lando wirkte für mich für eine erfahrenen Schmuggler, der sich schon zur Ruhe gesetzt hatte, einfach zu jung.

Enefys Nest hätte den Film mit Reden nach 10 Minuten beenden können.

Han Solo hat er für mich nicht getötet. Ich fand die Figur recht gut getroffen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Vash the stampede am 26.05.2018 | 23:17
Ich fand Solo so lala. Für mich hat der Film kein Gespür für Szenen und Settings. Von Gefühl oder Emotionen möchte ich nicht einmal anfangen. Daneben besitzt er viel zu viele Orte und versucht wirklich, jedes Western-Bild nach Star Wars zu transferieren.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 26.05.2018 | 23:54
Mir hat er bis auf ein paar Kleinigkeiten gefallen:

Lando wirkte für mich für eine erfahrenen Schmuggler, der sich schon zur Ruhe gesetzt hatte, einfach zu alt.

Enefys Nest hätte den Film mit Reden nach 10 Minuten beenden können.

Han Solo hat er für mich nicht getötet. Ich fand die Figur recht gut getroffen.

Wenn man in dem Film nur einen Teil des Werdegangs von Han abzeichnen würde, ja, okay, er kann sich entwickeln.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Kurz nach dem ich aus dem Kino raus war fand ich ihn besser.
Wenn ich aber über die Figur von Han nachdenke, dann ist dieser Film eine Dekonstruktion von Han.
Wenn man wenigstens nicht so viele Stichworte ausgefüllt hätte, man hätte den Eindruck da ist noch was.
So wie er ist, ist Han einfach einer dieser Mädelsverführer.
Viel Schein, wenig Sein.
Hinter der lauten Maske ist nicht viel.

Der Eindruck im ANH war, bei mir zumindest, ein anderer.
Mag auch am Alter liegen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 00:02
Der Film ist handwerklich gut gemacht.

Ich weiß nicht. Ich fand, dass die meistens Locations nicht richtig eingeführt wurden. Ich habe keinerlei Gespür dafür bekommen von woher oder wohin die Leute wusseln. Establishing Shots und so.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 00:09
Wenn ich aber über die Figur von Han nachdenke, dann ist dieser Film eine Dekonstruktion von Han.

Also von einer Dekonstruktion konnte ich - leider? - nicht viel sehen. Da wurde doch einfach das bekannte Hintergrundwissen über den Charakter in einigen Szenen abgelichtet, ohne dass es große Überraschungen gab. Im Spielkontext: ihm wurden fast nur Ausrüstungs- und Gefährtenkarten zugesteckt.

Was ich persönlich am interessantesten fand - die Militärzeit - wurde fast komplett ausgeblendet. Naja, Qi'ra war eigentlich auch interessant, aber das Ende war eigentlich schon mit dem ersten Teaser vorhersehbar.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: vanadium am 27.05.2018 | 01:24
Kann es sein, dass die Szene aus dem Trailer im Film gefehlt hat? (Oder ich habs übersehen - wäre komisch, fand die nämlich witzig.)

Solo (zu Chewie): Was meinst du dazu?
Chewie: *Röhhhhhhhr*
Solo: Ach, was weißt du denn schon. [Oder so ähnlich - aus dem Gedächtnis.]

Wenn sie drin war: Kontext bitte.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 27.05.2018 | 01:49
Also von einer Dekonstruktion konnte ich - leider? - nicht viel sehen. Da wurde doch einfach das bekannte Hintergrundwissen über den Charakter in einigen Szenen abgelichtet, ohne dass es große Überraschungen gab. Im Spielkontext: ihm wurden fast nur Ausrüstungs- und Gefährtenkarten zugesteckt.

Vor allem hat er im Endeffekt alle Hinweise ausformuliert. Wieviel Zeit bleibt vom Ende bis ANH, 2 bis 3 Jahre? Wieviel Entwicklung kann Han da noch hinlegen.
Entweder bin ich jetzt Erwachsener, oder der Han aus Solo ist einfach ein Blender.
Der kann fast nix, der hat nur Glück, ok kann fliegen, aber sonst weiss er nix und der Rest muss ihm aus jeder Situation helfen.

Man sollte mal eine Frau fragen die ANH und Solo kennt um die Menge an Charme/Sex-Appeal der beiden Hans zu werten.

Was ich persönlich am interessantesten fand - die Militärzeit - wurde fast komplett ausgeblendet. Naja, Qi'ra war eigentlich auch interessant, aber das Ende war eigentlich schon mit dem ersten Teaser vorhersehbar.

Ja, aber nicht wo er sie fand. Das er sie fand, das hatte ich erwartet (auch nach dem Trailer)

Wenn man Han hier anders gespielt hätte (nicht vom Schauspiel, von der Story her) hätte das ein toller Film werden können.

Erwarte ich das Han hier BAdass ist?
Überhaupt nicht.
Aber nicht so ein Looser wie hier.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 13:32
Also mir hat der Film bis zur ersten Szene mit Lando Calrissian sehr gut gefallen. Danach war allerdings der Fan-Wank-Faktor zu hoch. Es wurde einfach mit zu hoher Schlagzahl Referenzen abgecheckt. Es fühlt sich so an, als ob alles wichtige in Hans Leben (der ja als der erfahrene, oder eher runtergekommene Schmuggler in IV dastand)  sich innerhalb von 3 Tagen abgespielt habe.

Für den Filmgenuß wäre mir das aber auch egal. Allerdings war der gesamte Kessel Run doch total vorhersehbar - zumindest wenn man den Trailer kannte. Vor dem Kessel Run gab es genügend Plottwists um mich bei Laune zu halten, aber dann ging es so circa 45 (?) Minuten viel zu straight dahin. Hätte man alles rausschneiden können, weil die Character Arks erst danach weitergehen. Es ist ziemlich offensichtlich, dass der Teil gemacht werden musste, ohne dass er für Drehbuchautoren oder Regisseure wirklich von Belangen oder zumindest mit Herzblut umsetzbar war.

Die anderen Wookies oder der Droiden-/Sklavenaufstand hätten evtl. noch zu was vernünftigen ausgebaut werden können, aber es musste halt hauptsächlich der Kessel Run sein, weil Fan Service. (Und inzwischen wissen wir auch dank Last Jedi, dass viele manche Fans ja explizit nicht überrascht werden wollen, sondern lieber noch einige Jahrzehnte im altbekannten Eigensaft weiter gekocht zu werden wünschen.)

Die Plot Points am Ende waren dann interessanterweise ja sehr ähnlich zu jenen aus der Mitte von Last Jedi. (Der miltärisch-industrielle Komplex hat auch jenseits des Imperiums, ja selbst bei deren Gegnern, die Kontrolle. Der/die Verbündete macht zwar den bösen Overlord kalt, enttäuscht aber die Hoffnung des Protagonisten, dann die Seite zu wechseln.) Aber das ist wohl Zufall.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 27.05.2018 | 13:40
Und inzwischen wissen wir auch dank Last Jedi, dass viele manche Fans ja explizit nicht überrascht werden wollen, sondern lieber noch einige Jahrzehnte im altbekannten Eigensaft weiter gekocht zu werden wünschen.

Das ist die falsche Schlussfolgerung aus der Kritik an TLJ.
Überraschung/Abweichung/Subversion sind eben nicht per se positiv - genau wie man Referenzen und Easter Eggs gut und schlecht umsetzen kann.
Referenzen und Fanservice allein tragen einen Film nicht.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 27.05.2018 | 14:03
Eines der Hauptprobleme, neben einem hate-Crime an Han, ist das eben fast alle washing-Lust sollte washing-list/Einkaufszettel heissen vorherigen Referenzen zu Han benutzt wurden. Da bleibt nichts übrig.

Pizza mit allem in den Mixer geschmissen und schmu draus gemacht. Totaler Reinfall.

Und den SJW Unsinn kann man ignorieren. Elemente mit der Brechstange appliziert produzieren nur Brechreiz. Man erzielt einen viel besseren Effekt wenn das weniger offensichtlich platziert wird.

Aber hej, Sowjet-Propaganda war ja auch nicht dezent. Nur wer außer Naivlingen und Sinpeln hat die geglaubt? 100%-ig?

--- Ninjad
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 14:07
Das ist die falsche Schlussfolgerung aus der Kritik an TLJ.
Überraschung/Abweichung/Subversion sind eben nicht per se positiv - genau wie man Referenzen und Easter Eggs gut und schlecht umsetzen kann.

Also für mich persönlich war TLJ der beste Star-Wars-Film seit zumindest RotJ, denn die "Überraschung/Abweichung/Subversion" war klug und hielt Star Wars manchmal sogar einen Spiegel vor. Demzufolge müsstest du das noch detailierter erklären, damit ich dir da zustimmen kann.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 14:10
Aber hej, Sowjet-Propaganda war ja auch nicht dezent. Nur wer außer Naivlingen und Sinpeln hat die geglaubt? 100%-ig?

Aber das ändert nichts daran, ob ein Film gut oder nicht ist. Ich sage nur Panzerkreuzer Potemkin.

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 27.05.2018 | 14:21
Aber das ändert nichts daran, ob ein Film gut oder nicht ist. Ich sage nur Panzerkreuzer Potemkin.

Absolut. Die Propaganda einfach wegblenden. Mit Propaganda kann man mitgehen oder eben nicht.

Wenn man die Figur Solo herausnimmt und ihn halt Hans Raider nennt.
Dann kann man 7 von 10 Punkten vergeben.

Aber so ist das einfach ein kaput machen von Solo
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 14:43
Mir ist das egal. Ich war nie Solo-Fan.

Han Solo kam mir als Kind zu pseudocool vor (genau wie Logan/Wolverine).

Bin immer schon mehr auf campy Helden gestanden. Generell mochte ich sie naiv bis dumm oder dekadent bis verzogen. Vielleicht war mir Han auch einfach zu erwachsen.

Oder ich habe die Nonchalance noch nicht kapiert.

Aber selbst wenn man kein Han-Solo-Fan ist, hat der Film seine Probleme.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 27.05.2018 | 14:49
Also für mich persönlich war TLJ der beste Star-Wars-Film seit zumindest RotJ, denn die "Überraschung/Abweichung/Subversion" war klug und hielt Star Wars manchmal sogar einen Spiegel vor. Demzufolge müsstest du das noch detailierter erklären, damit ich dir da zustimmen kann.

Ich glaube nicht, dass wir da in irgendeiner Weise zusammenfinden.
Für mich war die Subversion Selbstzweck und stand deswegen einem halbwegs brauchbaren Plot im Weg - wäre man hingegangen und hätte lediglich ein paar altbekannte Star Wars-Tropes anders gemacht, hätte das durchaus klappen können.
Aber man kann nicht so viel komplett ins Gegenteil verkehren und sich gleichzeitig noch als Star Wars-Film selbst ernst nehmen.


Was das mit Solo zu tun hat?
TLJ und Solo sind an unterschiedlichen Enden des Spektrums: Der eine verwirft alles und funktioniert deswegen allerhöchstens auf der Metaebene als kinogeschichtlicher Abgesang auf Star Wars und seine Fans, der andere traut sich gar nichts und hangelt sich nur an Altbekanntem lang bzw. bläst Kleinigkeiten aus der OT zu zentralen Plotelementen auf - und das auch noch ohne jedes Fingerspitzengefühl.


Und wahrscheinlich sitzt man jetzt bei Disney am Konferenztisch und rätselt über die Fans, denen man anscheinend nichts recht machen kann. Dabei ist aus meiner Warte ziemlich offensichtlich, wo es hakt: Wenn Plots und Charaktere nicht ordentlich* aufgezogen sind, hilft alles andere auf Dauer nicht.

*Und das bedeutet hier vor Allem, dass das Ganze als leichter Unterhaltungsfilm taugen soll, ohne jeden Anspruch über Bord zu werfen oder sich selbst und seine Vorgänger zu untergraben. Ganz abgesehen von sonstigen messages, die in Star Wars noch deutlicher wie ein Fremdkörper wirken als in anderen Filmen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 27.05.2018 | 14:58
Wer als 11 jähriger ANH im Kino gesehen hat der könnte die Beliebtheit der Figuren daran ablesen wer wen spielen wollte.

Fast alle wollten Han spielen. 2te Wahl war Luke. Dritte Chewie. Obi wan war zu weise.  An den traute sich keiner, ok, selten. Das Mädel der Gruppe dürfte Leia sein.

So ein Han wie hier  gezeigt wäre dritte Wahl nach  Chewie. Schätze ich mal
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 27.05.2018 | 15:24
ich habe den Film jetzt gestern Abend gesehen - das Kino war für 21:30 - deut.Version ohne 3D - mit 20 Leuten besetzt. oh ups...

ich fand den Film unterhaltend. Mehr aber auch nicht.

- ich bin ein Fan von Weltraum Szenen und hatte da eigentlich ein mehr erwartet und kam etwas zu kurz
- das da im Mahlstrom hat mich nun kein Stück weit angefixt. Ich fands albern

- das ganze Schmuggler-Inplay fand ich klasse.
- Lando hatte ein paar gute Szenen und der "Poker" kam gut rüber. Was sollte dieser erneute Nervdroid? Lando war sogar klasse - wenn man die Nervdroidszenen nicht hätte. naja... Disney halt. Hat Lego eine neue Figur zu verkaufen 

- im Trailer kam die "ich suche ein Team" Dynamik richtig cool rüber - im Film verdröppelte es sich bis zur Unkenntlichkeit. Schade.

Fazit:
- wenn der Film bei Prime freigeschaltet vorbeischwimmt: anschauen!
- solange es noch frisches Geld (im Kino oder dann bei Prime) kostet: für Fans unterhaltend, für nicht-Fans verzichtbar
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Pandelume am 27.05.2018 | 16:13
Viel mehr als Fan-Wank, bei dem alle Checkboxen einer Origin-Story abgehakt werden, ist leider nicht rausgekommen... dabei ist der Film leider nicht mal sonderlich spannend geraten...Das muss man erstmal hinbringen, ich meine, es geht hier um eine echte Ikone des Star Wars-Univerums. Schade, so einen faden Film hat diese Figur nicht verdient.  :'(
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Coltrane am 27.05.2018 | 16:30
Zitat
- wenn der Film bei Prime freigeschaltet vorbeischwimmt: anschauen!
- solange es noch frisches Geld (im Kino oder dann bei Prime) kostet: für Fans unterhaltend, für nicht-Fans verzichtbar
Das habe ich mir aufgrund der letzten beiden Teile auch überlegt. Für TLJ habe ich immerhin noch 3,99 bei iTunes verschwendet und war hinterher nur froh, dass ich mir das Debakel nicht im Kino gegeben habe. Der Eindruck den ich von Solo bisher habe, bestätigt mich nur in der Überzeugung, dass Disney der Todesstoß für Star Wars war und jeder Cent dafür verschwendet ist.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Issi am 27.05.2018 | 17:03
Viel mehr als Fan-Wank, bei dem alle Checkboxen einer Origin-Story abgehakt werden, ist leider nicht rausgekommen... dabei ist der Film leider nicht mal sonderlich spannend geraten...Das muss man erstmal hinbringen, ich meine, es geht hier um eine echte Ikone des Star Wars-Univerums. Schade, so einen faden Film hat diese Figur nicht verdient.  :'(
Das dachte ich mir.
Morgen gehe ich ins Kino und habe die Auswahl zwischen "Infinity War", "Deadpool2", oder "Solo"

Es wird wohl doch Deadpool2 werden. :P

Edit. Die heilige Star Wars Kuh hat längst kein Fleisch mehr an den Rippen.
Aber aus dem Rest kann man ja immer noch Wurst machen. ~;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sashael am 27.05.2018 | 17:44
... dass Disney der Todesstoß für Star Wars war und jeder Cent dafür verschwendet ist.
Was für mich total seltsam anmutet angesichts der Tatsache, dass Disney es mit den Pixarfilmen immer wieder und wieder schafft, Filme zu bringen, bei denen die Story stimmt, die Charaktere liebens- und hassenwert sind (je nach Position im Film), die Emotionen mit chirurgischer Akribie angespielt werden und das Gesamtpaket mich nur einmal enttäuscht aus dem Kino entlassen hat.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Vash the stampede am 27.05.2018 | 17:48
Und bei Marvel schaffen sie es auch. Infinity War sah sogar zweimal und finde ihn nach dem zweiten Mal noch besser.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 27.05.2018 | 17:52
Dort arbeiten ja auch nicht die gleichen Leute an allem.
Disney als Sammelbezeichnung und Überschrift für alle Probleme ist hier wenig hilfreich.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Vash the stampede am 27.05.2018 | 18:05
...
Disney als Sammelbezeichnung und Überschrift für alle Probleme ist hier wenig hilfreich.

"Die ..." funktioniert auch anderen Stellen hervorragend. Warum soll es hier nicht gehen? :D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 27.05.2018 | 18:45
Wenn du unter "hervorragend funktionieren" verstehst, dass man nach Herzenslust mault, ohne das Problem genau benennen, geschweige denn beheben zu können - ja  ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 27.05.2018 | 19:14
Mimimimimimimi  :Ironie:

Also Jungs und Mädchen, entspannt euch mal. Wenn ein Film unterhält, ist doch sein Ziel erreicht. Alles durch die rosa Fanbrille zu schauen, hinterlässt nur einen bitteren Nachgeschmack. Im neudeutschen nennt sich das "Circlejerking"...
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Vash the stampede am 27.05.2018 | 19:18
Also ich werde Star Wars nicht retten können. #ProblemeBeheben

Und @Probleme_benennen. Das kann Chris Stuckmann besser und mehr Follower. ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 27.05.2018 | 19:40
"Die ..." funktioniert auch anderen Stellen hervorragend. Warum soll es hier nicht gehen? :D
Ich schätz mal man müsste halt die Verantwortlichen austauschen, alle laufenden Projekte auf Eis legen (schon um den Fans zeit zu geben sich abzuregen) und dann erstmal gründlich durch planen wie es denn Story mäßig weiter gehen soll.

Das wird wohl vor Episode 9 realistisch nicht mehr möglich sein, aber ich denk mal danach wäre dass wohl das beste.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Timberwere am 27.05.2018 | 20:13
Eines der Hauptprobleme, neben einem hate-Crime an Han, ist das eben fast alle washing-Lust Referenzen zu Han benutzt wurden.

Jetzt muss ich mal blöd fragen: Was sind "washing-Lust-Referenzen"?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 20:35
Auch wenn ich Solo durchwachsen fand, fand ich ihn immer noch besser als Black Panther (oder Wonder Woman).

Rogue One and TLJ schätze ich sowieso mehr als die meisten Marvel-Filme.

Die Sache ist wohl die, dass ich großer Marvel-Comics-Fan war und die Originalstories fast immer mehr Nuancen als die Filme besitzen.

Bei Star Wars habe ich alles jenseits der Kinofilme (okay, bis auf ein paar Comics Mitte der 80iger) nie angefasst, weil es schon auf 30 Meter Entfernung dämlich wirkte. Demzufolge habe ich da keine Erwartungshaltung, was neues Material angeht - außer dass es ein wenig auf Popcorn-Shakespear macht.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 20:40
Wer als 11 jähriger ANH im Kino gesehen hat der könnte die Beliebtheit der Figuren daran ablesen wer wen spielen wollte.

Fast alle wollten Han spielen.

Ja, es wollten damals auch fast alle Gleichaltrigen Modern Talking hören.  ;D

Lustigerweise wollte ich meist den Rancor Keeper spielen. Den fand ich so geil emo.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Issi am 27.05.2018 | 20:46
RANTMODUS AN:
Mir geht es halt so, wenn man schon weiß wie doof Solo in 7 endet, dann fehlt mit die Motivation das zu kucken.
Ich würde mir einen Film zwischen 6 und 7 wünschen, der mir erklärt was für eine riesen Schei*e da in der Zwischenzeit passiert ist.
Was ist mit dem Liebespaar Han und Leia passiert?
(Warum ging es schief?)
Wieso ist ihr Sohn denn so auf die schiefe Bahn geraten? (Ich meine die Rebellion gegen das Elternhaus ist schon ein Bißchen groß)
Wie kann es sein, dass das Universum schon wieder in den Händen der "Bösen ist?
Das war doch gerettet. Und jetzt schwebt schon wieder so ein blöder Todesstern 2.0. durch die Gegend.
(Täglich grüßt das Murmeltier war aber ein anderer Film oder?)

NEIN! Wenn dann müssten Bitteschön die "Bösen" diesmal in der Minderheit sein, und sich langsam aufbauen.
Mal bitte ein Bösewicht ohne Lord Helmchen Outfit. Ach ich träume...... ~;D
RANT MODUS AUS.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 27.05.2018 | 20:51
Ich glaube nicht, dass wir da in irgendeiner Weise zusammenfinden.

Aber man kann nicht so viel komplett ins Gegenteil verkehren und sich gleichzeitig noch als Star Wars-Film selbst ernst nehmen.

Was das mit Solo zu tun hat?
TLJ und Solo sind an unterschiedlichen Enden des Spektrums: Der eine verwirft alles und funktioniert deswegen allerhöchstens auf der Metaebene als kinogeschichtlicher Abgesang auf Star Wars und seine Fans, der andere traut sich gar nichts und hangelt sich nur an Altbekanntem lang bzw. bläst Klenigkeiten aus der OT zu zentralen ...

Also The Force Awakens war doch an Feigheit doch noch viele Klassen über Solo. Das ist das andere Ende des Spektrums.

Überhaupt habe ich nicht den Eindruck, dass viele Leute Solo wirklich hassen. Es ist halt einfach ein über lange Strecken mittelmäßiger Film.

Und zu sagen, dass TLJ das Gegenteil von Star Wars ist, ist schon Betriebsblindheit. Also selbst wenn man in einer Blockbuster-Monokultur lebt, macht die Aussage keinerlei Sinn.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Nodens Sohn am 27.05.2018 | 21:28
Also ich war eben drin und fand ihn großartig. Ich kann den Verriss der Medien gar nicht verstehen. Rasant und schönes Popkornkino. Und witzig war er auch.

Was ich jedoch am Besten fand war, dass ich immer das Gefühl hatte ich würde ein Abenteuer aus RdI spielen. Schurken, Vertrauen, Verrat, Kampf um seinen Vorteil ... einfach alles was das Schmugglerherz begehrt. Wer also neue Ideen für seine Abenteuer sucht, ist mit diesem Film gut dabei - und wenn es nur darum geht das Lokalkolorit etwas besser darstellen zu können.
Soweit meine unkritische Meinung
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 27.05.2018 | 21:43
Jetzt muss ich mal blöd fragen: Was sind "washing-Lust-Referenzen"?

Nicht die Badeszene. Ne.
Eine Einkaufsliste.
Laundry List sollte das heissen. Kam nur auf Washing List und hatte dicke Finger auf dem Smart Phone....
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 27.05.2018 | 22:27
Also ich war eben drin und fand ihn großartig. Ich kann den Verriss der Medien gar nicht verstehen. Rasant und schönes Popkornkino. Und witzig war er auch.

Was ich jedoch am Besten fand war, dass ich immer das Gefühl hatte ich würde ein Abenteuer aus RdI spielen. Schurken, Vertrauen, Verrat, Kampf um seinen Vorteil ... einfach alles was das Schmugglerherz begehrt. Wer also neue Ideen für seine Abenteuer sucht, ist mit diesem Film gut dabei - und wenn es nur darum geht das Lokalkolorit etwas besser darstellen zu können.
Soweit meine unkritische Meinung

Das trifft meine Meinung ziemlich gut. Auch wenn ich nie RdI gespielt habe. Aber so würde ich mir einen entsprechenden Plot vorstellen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JollyOrc am 28.05.2018 | 10:47
Die Grundhandlung vom Film fand ich vollkommen ok, und natürlich will man sehen, wie Han Chewie trifft, Lando den Falken abluchst und den Kessel-Flug in 12 Parsecs macht. Damit hatte ich eher wenig Probleme.

Tatsächlich hat der Film aber handwerkliche Schwächen:


Aber wenigstens:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 28.05.2018 | 11:00
Für einen Film der eigentlich eine klassische Heldenreise darstellen will, zeigt Han erstaunlich wenig bis Null Charakterentwicklung

Um an ANH anzuknüpfen, müsste es doch eigentlich eine Schurkenreise sein ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 11:43
Die Grundhandlung vom Film fand ich vollkommen ok, und natürlich will man sehen, wie Han Chewie trifft, Lando den Falken abluchst und den Kessel-Flug in 12 Parsecs macht. Damit hatte ich eher wenig Probleme.

Tatsächlich hat der Film aber handwerkliche Schwächen:

  • Die Musik! Great Scott, der Soundtrack ist uninspiriert, zusammengewürfelt und an so vielen Stellen thematisch unpassend...
  • Szenefolgen und Timing - viele Wechsel sind notlos abrupt.
  • völlig unnötige Twists - Ich verrate Dich, nein Doch nicht, oder vielleicht doch? Ah ne, ich bring lieber den da um. All das innerhalb von 20 Sekunden?!
  • Mudtrooper. Wirklich?
  • Für einen Film der eigentlich eine klassische Heldenreise darstellen will, zeigt Han erstaunlich wenig bis Null Charakterentwicklung

Ja, aber das man wirklich ALLE Sachen in einem Film abräumt?
Mir hätten ein oder zwei gereicht
Und der Kessel Run, urks, so das doofste was ich mir an Optionen denken konnte.
Gut, wahrscheinlich liegen Han und Luke in der Matrix un träumen nur.
Erklärt dann auch das Albtraummonster und die andere "Physik"
Ich frag mich wozu das "Unobtainium 2.0" überhaupt?
Statt Credits oder Gold/Diamanten?
ich hatte bisher nicht den Eindruck das überhaupt irgend etwas seltenes zum Bau und Betrieb von Raumschiffen nötig war.

Ja, gut, wahrscheinlich brauchte man ein "Öl" das zu Rohstoffkriegen führt.
Als wären Rohstoffe der einzige Grund warum man kämpft.

Aber wenigstens:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Also das war so uninspiriert das er das anscheinend IMMER macht. Und dann verstehe ich Greedo NULL.
Ausser ANH ist ein paar Monate später und Han's Signature Move ist unbekannt.

Und dann wäre Han ein mörderischer Windbeutel.

Good Job!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 28.05.2018 | 12:21
Um mal das Positive in der Vordergrund zu stellen: mein Lieblingscharakter war Lady Proxima. Die war schon geil.

Und aus L3 hätte man auch was machen können. Generell finde ich ja das Verhältnis in Star Wars zu den Droiden ja wirklich, wirklich interessant. Freue mich immer, wenn Fantasy oder Scifi nicht mit den Moralvorstellungen der Gegenwart operieren.

Die Droiden, die übers die Keyboards trappelten, waren wahrscheinlich meine Lieblingseinstellung. Generell war das Rumgekrabbel beim Sklavenaufstand toll, allerdings wurde der ganze Handelschauplatz in keiner Weise für mich nachvollziehbar eingeführt. Ich wußte da weder, wo Vorne noch Hinten ist, oder Innen und Außen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JollyOrc am 28.05.2018 | 12:32
Ja, aber das man wirklich ALLE Sachen in einem Film abräumt?
Mir hätten ein oder zwei gereicht

dann hätten Leute gemeckert, dass das unnötig zu einer Solo-Trilogie ausgeweitet würde. So gesehen finde ich die Entscheidung ok, nur hätte man es eben handwerklich viel besser machen können.

Zitat
Ja, gut, wahrscheinlich brauchte man ein "Öl" das zu Rohstoffkriegen führt.
Als wären Rohstoffe der einzige Grund warum man kämpft.

Als MacGuffin fand ich das jetzt nicht besser oder schlechter als andere Optionen. Irgend etwas muss halt geschmuggelt und geklaut werden, und das hier war dabei wenigstens noch gefährlich dabei zu handhaben. Die grundlegenden Versatzstücke fand ich eben fast alle ok und passend in das SciFi-Märcheuniversum von Star Wars. Aber die platte Art und Weise wie sie präsentiert werden, das uninspirierte Hinwerfen von Brocken, das macht den Film dann zum Mittelmaß. Die Action kracht ja, aber es geht halt um wenig. Wenn Leute sterben tun sie es viel zu offensichtlich deswegen, dass die bekannten Figuren endlich dahin kommen, wo sie einige Filme weiter sein müssen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 28.05.2018 | 12:35
Ausser ANH ist ein paar Monate später und Han's Signature Move ist unbekannt.

Definitiv nicht - das passt nicht in den Zeitablauf.
Generell scheint mir Solo die gesamte Zeitleiste etwas zu biegen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Vieles in dem Film deutet für mich übrigens auf einen Solo - Teil 2 hin. (Was für eine  :Ironie: bei dem Film-Namen.)

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Caranthir am 28.05.2018 | 12:37
Wird es da eigentlich noch ein Spinoff geben? Ich meine, das Ende hat ja fast schon wieder Potenzial  ;).
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sashael am 28.05.2018 | 12:42
Definitiv nicht - das passt nicht in den Zeitablauf.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 28.05.2018 | 12:46
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 12:51
dann hätten Leute gemeckert, dass das unnötig zu einer Solo-Trilogie ausgeweitet würde. So gesehen finde ich die Entscheidung ok, nur hätte man es eben handwerklich viel besser machen können.

Wir verstehen Dich, Junge.
Dein Geld für den nächsten Film nehmen wir trotzdem gerne.
Danke!

Der Witz ist doch das wenn der Film TOLL ist, dann geht man in den Folgefilm gerne rein.
Nur wenn er so lala, ist hat man das Gefühl gemolken zu werden.

Als MacGuffin fand ich das jetzt nicht besser oder schlechter als andere Optionen. Irgend etwas muss halt geschmuggelt und geklaut werden, und das hier war dabei wenigstens noch gefährlich dabei zu handhaben.


Es  gab halt keinen tollen Feind, nur die Zeit.
Ich hätte aber ein High-Stakes Rennen eher interessant gefunden.
Und Llando der den Tag rettet weil er mit einem der Saboteure von Han's Schiff ein Hühnchen zu rupfen hat.

Wen kümmert es das hier um ein "Öl" gekämpft wird.
Auch das Corellia eine kleine kapitalistische Hölle ist, das war unnötig.
Eine mit einem Holzhammer applizierte Botschaft ist entweder offensichtlich, oder überflüssig.
Ich tendiere zu überflüssig.


Die grundlegenden Versatzstücke fand ich eben fast alle ok und passend in das SciFi-Märcheuniversum von Star Wars. Aber die platte Art und Weise wie sie präsentiert werden, das uninspirierte Hinwerfen von Brocken, das macht den Film dann zum Mittelmaß. Die Action kracht ja, aber es geht halt um wenig. Wenn Leute sterben tun sie es viel zu offensichtlich deswegen, dass die bekannten Figuren endlich dahin kommen, wo sie einige Filme weiter sein müssen.

Es gibt eine Konstante
"Keine schwachen Frauen"
Dafür einen hassenswerten Han.
YAY!

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Nee.
Handwerklich ist der Klasse.

Nur Drehbuch und Figuren (Han und Beckett) sind Grütze.
Bei einer guten Story macht auch La_Linea oder South Park Spaß.

Aber man war nicht in der Lage einen interessanten und starken Charakter für Han zu schaffen.
Kira war interessant.
Es geht nicht darum Han super kompetent zu machen. Er hat ja bestimmte Vorzüge.
Aber als Charakter ist er eine Katastrophe.

Das er als Tunichtgut das Geld am Ende einer Frau gibt die damit für Gerechtigkeit sorgen wird, ja das war "gut" an ihm, aber meiner Meinung nach voll gegen das Han ist entschieden.
Aus einer SJW Perspektive sollte man Testosterongeschädigten keine Macht und kein Geld geben.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 12:54
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Scheisse.
Das zeigt ggf. das SEHR wenig Zeit zwischen Solo und Episode IV ist.
Oder auch nicht.
Muss mir Rebels anschauen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 28.05.2018 | 12:57
Das zeigt ggf. das SEHR wenig Zeit zwischen Solo und Episode IV ist.

Hiernach http://www.yodasdatapad.com/ages.html ungefähr 10 Jahre.

Und btw. ich fand Han konsistent zu Episode IV.  :d
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 13:02
Hiernach http://www.yodasdatapad.com/ages.html ungefähr 10 Jahre.

Und btw. ich fand Han konsistent zu Episode IV.  :d
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Nein.
Er "hilft" doch die ganze Zeit in Solo.
Und stolpert von einer peinlichen Situation in die nächste.

In Solo ist Han eine menschliche Nulpe.
Nett.
Hübsch.
Naiv.
Doof.

Also das, wovon Jungs früher glaubten wie Mädchen sein müssen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 28.05.2018 | 13:10
Generell finde ich ja das Verhältnis in Star Wars zu den Droiden ja wirklich, wirklich interessant. Freue mich immer, wenn Fantasy oder Scifi nicht mit den Moralvorstellungen der Gegenwart operieren.

Gerade dann passt L3 doch nicht so recht ins Bild.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 28.05.2018 | 14:23
In Solo ist Han eine menschliche Nulpe.
Nett.
Hübsch.
Naiv.
Doof.

Star Wars stammt aus den 70ern, dem ensprechend sind OT-Han und S-Han an so typische Schönlinge aus dem Jahrzehnt angelehnt. S-Han ist halt noch 10 Jahre jünger als OT-Han, daher fehlt ihm auch etwas Lebenserfahrung.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 28.05.2018 | 14:28
Wir  weerden alt
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 28.05.2018 | 14:53
Gerade dann passt L3 doch nicht so recht ins Bild.

Naja, ich finde man kann das schon thematisieren, und wenn es dann von einem typischen Funny-Relief-Droiden gemacht wird, den in diesem Universum eh keiner ernst nimmt, und die Rebellion dann in niedlich-tolpatschigem Maschinenstürmversuchen endet, sind für mich beide Seiten vereint.

L3 funktioniert im Film nicht so gut in manchen Szenen, aber zumindest die Idee ist für mich reizvoll.

Ich habe das ja schon am Anfang gesagt: der Kessel Run und die Raiders (inkl. Hans Einsatz für sie) funktionieren für mich nicht gut, aber der Rest geht schon okay. Ohne Kessel Run wäre ja auch der Fan-Wank-Faktor deutlich geringer.

Und die Mini-Rebellion für sich alleine hat ja mit dem Kessel Run nix zu tun.

Dass die handwerkliche für mich nicht passt, steht auf einem anderen Blatt. Ich bin sicher, dass da viel zu viel herumgedoktort und geschnitten wurde.

Weiß eigentlich wer was genaueres, was von welchem Regisseur(team) stammt? Bzw. zu was die Reshoots stattfanden?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 28.05.2018 | 14:58
Naja, ich finde man kann das schon thematisieren, und wenn es dann von einem typischen Funny-Relief-Droiden gemacht wird, den in diesem Universum eh keiner ernst nimmt, und die Rebellion dann in niedlich-tolpatschigem iMaschinenstürmversuchen endet, sind für mich beide Seiten vereint.

Gerade diese Herangehensweise verschenkt das Thema in meinen Augen.
Aber in solchen Bereichen kann man bei Lucasfilm anscheinend nur Holzhammer.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 28.05.2018 | 15:11
Gerade diese Herangehensweise verschenkt das Thema in meinen Augen.
Aber in solchen Bereichen kann man bei Lucasfilm anscheinend nur Holzhammer.

Klar, kann man dan einen heroischen Freiheitskampf drauß machen, aber dann bleibt die Frage bestehen, warum allen Helden(TM) das Schicksal der Droiden egal ist. Eine wie ich finde sehr reizvolle Frage, aber mit dem Star-Wars-Fandom ist halt nicht gut experimentelle Kirschen essen.

Mir soll es recht sein, ich habe mit The Last Jedi noch einmal einen Star-Wars-Film bekommen, wie ich ihn mir schon immer gewünscht habe. Damit sollte ich zufrieden sein. Solo hat auch seine schuckeligen Seiten, auch wenn ich in der zweiten Hälfte ein wenig Bauschschmerzen bekommen habe.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 28.05.2018 | 15:51
Klar, kann man dan einen heroischen Freiheitskampf drauß machen, aber dann bleibt die Frage bestehen, warum allen Helden(TM) das Schicksal der Droiden egal ist.

Da sollte man sich zuerst ins Gedächtnis rufen, wie das mit den Droiden überhaupt so ist:
Deren Status als fühlende Wesen ist zumindest wacklig, zumal es ja verschiedene Arten von Droiden gibt.
Bestimmte Arten von Droiden können sich zumindest so weit entwickeln, dass man ein Bewusstsein vermuten kann (oder sogar annehmen muss).
Sie sind also irgendwo zwischen Werkzeug, Nutz- oder Haustier und Sklavenspezies - und zwar je nach Droide an unterschiedlichen Punkten dieser "Skala".

Am Interessantesten wird das da, wo Droiden bewusst nicht per memory wipe zurückgesetzt werden, weil sie ihren Besitzern so ans Herz gewachsen sind, wie sie sich entwickelt haben.
Für mich wäre es z.B. wesentlich reizvoller, wenn Lando L3 nicht zurücksetzen will und beide sich ständig im Spannungsfeld zwischen L3s Freiheitsdrang und den äußeren Umständen bewegen müssen - wenn sie nämlich den Ball nicht flach hält, kommt ggf. ein Dritter auf die Idee, sie zurückzusetzen.

Das wäre allemal subtiler als die eher deplatzierten Rassismus- und Sklaverei-Parallelen in der OT oder der seltsame Spagat zwischen message und comedic relief/Parodie in Solo (man sieht ja, was L3 davon hat...) - und würde sich noch nicht mal mit dem Kanon beißen.

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 16:08
Klar, kann man dan einen heroischen Freiheitskampf drauß machen, aber dann bleibt die Frage bestehen, warum allen Helden(TM) das Schicksal der Droiden egal ist. Eine wie ich finde sehr reizvolle Frage, aber mit dem Star-Wars-Fandom ist halt nicht gut experimentelle Kirschen essen.

Das kannst Du schon machen, aber Experimente die sich einen Dreck um den Kanon scheren sind einfach schlecht.

Mir soll es recht sein, ich habe mit The Last Jedi noch einmal einen Star-Wars-Film bekommen, wie ich ihn mir schon immer gewünscht habe. Damit sollte ich zufrieden sein. Solo hat auch seine schuckeligen Seiten, auch wenn ich in der zweiten Hälfte ein wenig Bauschschmerzen bekommen habe.

In Duo wird Solo von einem Weisen Piratengeist in Besitz genommen und dann ist alles wieder gut.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JollyOrc am 28.05.2018 | 17:01
Handwerklich ist der Klasse.

Nur Drehbuch und Figuren (Han und Beckett) sind Grütze.
Bei einer guten Story macht auch La_Linea oder South Park Spaß.


Mooooment, gerade La Linea ist handwerklich ein Meisterwerk. Ich spreche hier nicht von "Handwerk == maximale Effekte". Ich meine mit Handwerk "erzählt seine Geschichte gut, hat Timing, abgestimmte Teilstücke, ist gut gefilmt und gut vertont"

Und in der Kategorie schneidet Solo bei mir schlecht ab. Denn der Film hat objektiv Probleme, alleine dieses pseudo-japanische Theme dass sie manchmal eingespielt haben. Das war so mies gemacht, dass ich nicht einmal sagen kann, zu welcher Fraktion/Figur das gehörte, nur dass es überhaupt nicht in den Soundtrack passte. Und sowas zog sich durch den ganzen Film. DAS meine ich mit handwerklich schlecht.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JollyOrc am 28.05.2018 | 17:07
Es gibt eine Konstante
"Keine schwachen Frauen"
Dafür einen hassenswerten Han.

hm. Ich weiß jetzt nicht, was gegen nicht-schwache Frauenfiguren einzuwenden ist. Mich hat viel mehr gestört, dass die einzige Frauenfigur bei Solo, die mehr als nur eine Facette hatte einfach schlecht geschrieben war. Die handelt nämlich nicht in sich logisch. Selbst wenn man das mit emotionaler Verstrickung erklären wollte, dann funktioniert das nicht, weil der Teil weggewedelt und nicht behandelt wird.

Darunter leidet dann eben a) der ganze Film und auch b) sein Titelheld, weil der immer nur so stark sein kann, wie seine Mit- und Gegenspieler es zulassen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 17:11

Mooooment, gerade La Linea ist handwerklich ein Meisterwerk. Ich spreche hier nicht von "Handwerk == maximale Effekte". Ich meine mit Handwerk "erzählt seine Geschichte gut, hat Timing, abgestimmte Teilstücke, ist gut gefilmt und gut vertont"

Und in der Kategorie schneidet Solo bei mir schlecht ab. Denn der Film hat objektiv Probleme, alleine dieses pseudo-japanische Theme dass sie manchmal eingespielt haben. Das war so mies gemacht, dass ich nicht einmal sagen kann, zu welcher Fraktion/Figur das gehörte, nur dass es überhaupt nicht in den Soundtrack passte. Und sowas zog sich durch den ganzen Film. DAS meine ich mit handwerklich schlecht.

Das ist aber mehr als Handwerk.
Das ist dann das Gesamtkunstwerk, oder?

Requisiten, Action, CGI, Schauspiel, Aufnahmen, Sound ging alles in Ordnung.

Aber die Mischung und die Story, das war alles ziemlich Grütze.
Auch die Dialoge, zum Teil Unterirdisch.
Die Emotionen der Charaktere. Welche Emotionen?
Die Motivationen. Welche Motivationen?

Das SJW Grundthema? Gähn.

Tolle Zutaten leider teils total zerkocht, teils roh, teils einfach durch die Moulinette geschreddert.

Reinfall auf ganzer Linie.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JollyOrc am 28.05.2018 | 17:16
Das ist aber mehr als Handwerk.
Das ist dann das Gesamtkunstwerk, oder?

das Gesamtkunstwerk ist eben das Handwerk von der Regie - die soll ja genau dafür sorgen, dass Drehbuch, Ausstattung, Einstellungen, Sound, Schnitt etc. zusammenpassen.

Und die Regie hat hier zwar die Einzelkomponenten gute Arbeit machen lassen, dabei aber vergessen auf das große Ganze zu achten, und dafür zu sorgen, dass Requisiten, Action, CGI, Schauspiel, Aufnahmen, Sound mehr sind als die Summe ihrer Teile.

Das Schlimme ist, dass viel davon, was falsch gelaufen ist Grundlagen des filmischen Erzählens ist. Und da komme ich eben auf "Handwerklich schlecht gemacht", denn die Grundlagen sauber abzuliefern sollte heutzutage in der Preisklasse Standard sein.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 17:27
hm. Ich weiß jetzt nicht, was gegen nicht-schwache Frauenfiguren einzuwenden ist.


Nix.
Nur sind nur männliche Figuren doof.
Und seit TFA im Doppel- oder Trippelpack.

Wozu?
Wo ist die Balance?

Mich hat viel mehr gestört, dass die einzige Frauenfigur bei Solo, die mehr als nur eine Facette hatte einfach schlecht geschrieben war. Die handelt nämlich nicht in sich logisch. Selbst wenn man das mit emotionaler Verstrickung erklären wollte, dann funktioniert das nicht, weil der Teil weggewedelt und nicht behandelt wird.

Hmm? 
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Darunter leidet dann eben a) der ganze Film und auch b) sein Titelheld, weil der immer nur so stark sein kann, wie seine Mit- und Gegenspieler es zulassen.

Umm. Nö.
Die Stärke war in der Regel okay, nur passt die ganze Motivation nicht. Wenn Han in den letzten 10 Minuten einfach sich als Arsch gezeigt hätte und zusammen mit Beckett den Schatz eingesackt hätte, dann wäre der Film toll.
So war das aber einfach nur seltsam moralisch.

Es passt einfach nicht zu Han.
Dann hätte sich Han NULL geändert zum ANH
Das ist unrealistisch.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 28.05.2018 | 17:44
Das Schlimme ist, dass viel davon, was falsch gelaufen ist Grundlagen des filmischen Erzählens ist. Und da komme ich eben auf "Handwerklich schlecht gemacht", denn die Grundlagen sauber abzuliefern sollte heutzutage in der Preisklasse Standard sein.

Sollte man meinen - aber das Problem haben die anderen neuen Star Wars-Filme auch mehr oder weniger flächendeckend.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JollyOrc am 28.05.2018 | 17:50
Die Stärke war in der Regel okay, nur passt die ganze Motivation nicht.

jetzt weiß ich, warum ich Deine Posts irgendwie nicht richtig deuten kann: Was bedeutet es, wenn eine Figur "stark" ist - also, was macht die Frauenfiguren in den neuen Filmen, und insbesondere in Solo "stark", was die Männerfiguren nicht haben?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 18:23
jetzt weiß ich, warum ich Deine Posts irgendwie nicht richtig deuten kann: Was bedeutet es, wenn eine Figur "stark" ist - also, was macht die Frauenfiguren in den neuen Filmen, und insbesondere in Solo "stark", was die Männerfiguren nicht haben?

Corellia: Han plant nicht, obwohl er hätte planen können.
Han ist zu freundlich, zu wenig misstrauisch, zu wenig verschlagen.
Han scheint sich NULL zu entwickeln.
Das einzige, "Shoot first" das er lernt, müsste er schon wissen, aber es gab keine Hinführung zu der Konfrontation und keinen Dirty-Harry Moment. Das war zwar überraschend aber absolut unspannend.

Und als jemand der eigentlich die letzten 10 Jahre lang jeden Tag gelernt hat das Arm sein scheisse ist, dafür trennt er sich am Ende viel zu schnell von seinen Reichtümern wohl wissend das keiner es auf die leichte Schulter nimmt wenn er bestohlen wird. Das hätte er eigentlich in der allerersten Szene im Film schon wissen müssen.

Also, leicht geänderte Startposition, eine leicht geänderte Hinführung zur Raumhafenszene so das man sieht, ja, hier kann er nur improvisieren und das kann böse Enden.
Zwischen Beckett und Han hätte mehr Spannung sein müssen, erst wanzt er sich ran und dann ist das Ende zu kurz.

Wenn Kira ihn, weil sie jetzt böser war und nach oben wollte als Wirrkopf links liegen lässt, das hätte durchaus gereicht ihn emotional zynisch werden zu lassen.
Wenn er hier das Geld nimmt und nicht glücklicher ist, wenn z.B. Kira vorschlägt das den Raiders für ihre gute Sache zu geben, und sich Kira deswegen gegen ihn stellt, das würde vielleicht erklären wieso er in einer zweiten Situation wie in ANH sich anders entscheidet.

So entscheidet sich Han am Anfang so wie am Ende von Solo und genau so wie in ANH.
Er entwickelt sich nicht.

Han der in Carbonit steckt bevor er überhaupt in der Nähe von Carbonit ist.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: JollyOrc am 28.05.2018 | 18:29
Kannst Du bitte einmal vom speziellen ins Allgemeine übergehen? Denn so verstehe ich Deinen Post nicht als Antwort auf die Frage. Also, ich verstehe, warum die Momente erzählerisch schlecht sind, ich stimme Dir ja auch zu, dass Han keine Charakterentwicklung durchmacht, und dass der Film viele Schwächen hat. Aber ich verstehe dieses "Frauen stark, alle Männer nicht." Argument nicht, und vermute dass das daran liegt, dass ich Deine Definition von "stark" nicht kenne. Daher nochmal:

Zitat
Was bedeutet es, wenn eine Figur "stark" ist - also, was macht die Frauenfiguren in den neuen Filmen, und insbesondere in Solo "stark", was die Männerfiguren nicht haben?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 19:03
Kannst Du bitte einmal vom speziellen ins Allgemeine übergehen? Denn so verstehe ich Deinen Post nicht als Antwort auf die Frage. Also, ich verstehe, warum die Momente erzählerisch schlecht sind, ich stimme Dir ja auch zu, dass Han keine Charakterentwicklung durchmacht, und dass der Film viele Schwächen hat. Aber ich verstehe dieses "Frauen stark, alle Männer nicht." Argument nicht, und vermute dass das daran liegt, dass ich Deine Definition von "stark" nicht kenne. Daher nochmal:

Eine Figur kann ja normal sein. Ausgewogen. Stimmig.
Aber Karrikaturen sind eben nicht normal.
Die sind nicht stimmig.

Eine Figur kann einen tragenden Teil der Handlung haben ohne lächerlich zu wirken. Dabei verlangt keiner das sie für sich alleine die Szene dominiert.
Aber das ihr Beitrag wesentlich ist, egal wie begrenzt die jeweiligen Fähigkeiten und Resourcen sind.
Wenn jeder seinen Teil leistet, wird der Film rund.

Seit TFA fügt man, entgegen dem Shitstorm den man in den Prequels abbekam, immer mehr gebrochene Figuren in die Charaktere ein.
Was mir auffällt das hier ein gewisser Mangel an ungelenken und feigen Frauen herrscht.
In der Männerwelt fand ich die ungelenken und feigen Männer durchaus passend.
Ich hätte sie für TFA und TLJ nicht gebraucht aber sie stören auch nicht.

Der Punkt an den Beispielen ist das sie meine Argumente konkret machen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 28.05.2018 | 19:28
Das SJW Grundthema? Gähn.

Also Grundthema konnte ich da beim besten Willen keines sehen. Klar, es gab ein paar "SJW"-Schnörkel, aber das hat deinem Grundproblem mit dem Film weder genützt, noch geschadet, oder?

Mir war Han eher zu heldig, weil er Enfys Cloud Riders, die ja fast alle Frauen oder Aliens (siehe englische Doppelbedeutung) sind, rettet, ist das doch eher das zutiefst imperialistische White Man's Burden (https://en.wikipedia.org/wiki/The_White_Man%27s_Burden).

Aber das finale Twist, dass er zuerst schießt, relativiert das dann eh wieder.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 28.05.2018 | 20:20
Also Grundthema konnte ich da beim besten Willen keines sehen. Klar, es gab ein paar "SJW"-Schnörkel, aber das hat deinem Grundproblem mit dem Film weder genützt, noch geschadet, oder?

Mir war Han eher zu heldig, weil er Enfys Cloud Riders, die ja fast alle Frauen oder Aliens (siehe englische Doppelbedeutung) sind, rettet, ist das doch eher das zutiefst imperialistische White Man's Burden (https://en.wikipedia.org/wiki/The_White_Man%27s_Burden).

Aber das finale Twist, dass er zuerst schießt, relativiert das dann eh wieder.

Ach komm.
Die an  Oliver Twist erinnernde (https://www.youtube.com/watch?v=PYtlh8zqDEM&t=326s&index=4&list=LLraUxHx2sfL-iEZDYhjBW0w) (ok, hab ich nicht gesehen, kenne aber auch Twist nicht) klar erzkapitalistische Industriehölle Corellia.
Die an Deportations- Immigrationsschranken erinnernde Raumhafenszene.
Der Krieg um Einfluss auf dem Matschplaneten samt schönem Apokalyptischen Endstart des Lastengleiters.
Die dekadente Luxusyacht eines Crimson Dawn Oligarchen (der hier geht nicht nur sprichwörtlich sondern buchstäblich über Leichen...) samt Edeleskorts
Das Glücksspiel, das an Börse, Ungerechtigkeit und Winner takes it all des Kapitalismus erinnert
Die von Sklaven betriebene Mine auf Kessel
Der nervende Droide
Der Verrat durch Beckett
Der Appell seitens der Raiders, wie schön divers die waren..... und Hans Aufgabe der Reichtümer (Öhm, wenn er seinen Anteil spenden will ist das okay, aber er klaut das hier den Dieben...)

Natürlich MUSS man nicht alle Hinweise so sehen, aber man kann.
Und ja, Disney ist im Moment so simplel gestrickt das sie es nicht nur bei Andeutungen belassen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 28.05.2018 | 23:54
Klar, aber der Streit demokratischer bis anarchischer Rebellen (mit Diversity) gegen den faschistischen militärisch-industriellen Komplex der rassenreinen, weißen, alten Männer (mit britischen Akzent) ist doch wirklich das Grungerüst von Star Wars seit 1977.

Das hat mir schon als Sechsjähriger daran gefallen. (Und deshalb hat auch ein "militanter Chaot" wie Alec Empire 1994 ein Album wie Generation Star Wars (https://en.wikipedia.org/wiki/Generation_Star_Wars) aufegenommen...)

Mir muss schon extremer Revisionist sein (und davon gibt es natürlich im Internet mehr als genug), um das jetzt als Neuerung oder gar als den entscheidenen Makel von Disneys Star Wars zu sehen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.05.2018 | 00:26
Klar, aber der Streit demokratischer bis anarchischer Rebellen (mit Diversity) gegen den faschistischen militärisch-industriellen Komplex der rassenreinen, weißen, alten Männer (mit britischen Akzent) ist doch wirklich das Grungerüst von Star Wars seit 1977.

Hmm. Statt dystopischer Verhältnisse wäre es doch viel verstörender eine Art hochtechnisierte Schweiz zu sehen die sich in Raumschiffbau übt und recht unpolitisch, oder sogar sehr patriotisch ist.
Alles sauber, extra ordentlich, hübsche Kinder, keine offensichtliche Armut, aber hübsche Hologramme die für den Eintritt in die Imperiale Flotte werben.
Und ein ziemlich striktes Regime in dessen Einhaltung z.B. der einen Speeder klauende Han vor die Wahl zu stellen entweder seine Pflicht für das Vaterland zu tun oder gerne nach Kessel  verfachtet zu werden.

Das fände ich viel verstörender.
Wenn der Horror dich anspringt, dann ist das "Mäh".
Wenn der Horror sich darin manifestiert das man sieht wie Wookies als Schweisser auf einem Schiffsverschrottungsplatz arbeiten und bei einem Unfall einer in Flammen aufgeht und der Wächter eine verächtliche Bemerkung macht, dann ist diese Diskrepanz viel verstörender.

Verhältnisse können schlimm sein auch wenn die Straßen sauber sind und die Menschen keine offensichtliche Not leiden.
Ok, das ist jetzt eine Geschmacksfrage, mein Punkt ist halt das man den Film durchaus so sehen kann und das macht die Geschichte halt nicht besser.

Insgesamt fand ich einige Teile ziemliches Lazy Writing.
Mir hätte es viel besser gefallen wenn man nur ein Drittel der Hints über Han aufgegriffen hätte dafür allen eine Seele spendiert hätte.
Vor allem Han, Beckett und Kira.
Chewie, Val, Llando alles in Ordnung.

leet, ja, etwas weniger nervig wäre besser.

Han, Beckett, Kira, da fehlte Drama. Da fehlte Dialog der das Drama füttert. Es fehlten Emotionen.
Und weil die so zentral für die Geschichte sind funktioniert er einfach nicht für mich.

Wenn man statt Alden jemanden wie Tom Hardy genommen hätte. Jemanden der ein Mitglied einer Straßengang spielt und erst durch die Bekanntschaft mit Beckett und Llando eine andere Rolle einnimmt, sich also deutlicher entwickelt.

Das wäre was. Und Alden hat das eigentlich gut gemacht. Das der Synchronsprecher von Old Han dabei war hat geholfen. (oder verstört)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 29.05.2018 | 08:31
sauber, extra ordentlich, hübsche

Das sind drei Attribute, die ich nur sehr begrenzt mit Star Wars in Einklang bringen kann.
Das Universum war für mich schon immer dreckig und unordentlich.
Selbst bei Imperium, wo es ja noch relativ ordentlich aussieht ist eher Zweckmäßigkeit als hübsch angesagt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 29.05.2018 | 09:08
Hmm. Statt dystopischer Verhältnisse wäre es doch viel verstörender eine Art hochtechnisierte Schweiz zu sehen die sich in Raumschiffbau übt und recht unpolitisch, oder sogar sehr patriotisch ist.

Okay, jetzt frage ich dann das erste Mal in meinem Leben (okay fast) "Ist das dann noch Star Wars?"

Eine gewisse klare Unterscheidung zwischen Gut und Böse ist schon ein Eckpfeiler.

Aber klar: mir persönlich würde ein Man in the High Castle im Star-Wars-Universum super gefallen.

Überhaupt danke für die langen Analysen, wie du den Film anders aufziehen würdest. Sowas will ich lesen, und deshalb beteilige ich mich hier. 😊
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: First Orko am 29.05.2018 | 10:22
Dank dieses Threads habe ich jetzt Abstand von Solo genommen und bin gestern mit der Liebsten stattdessen in Euphoria gegangen (mit der Idee: lieber 7€ Arthouse-Risiko statt 13€ für wahrscheinliches Blockbuster-Meh), was wohl eine goldrichtige Entscheidung war!
Ein völlig ironiefreies Danke für die ehrlichen Meinungen / Warnungen hier!
Solo schau ich mir dann an, wenn er gestreamt wird. Geht die Welt auch nicht von unter.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 29.05.2018 | 12:08
"Ist das dann noch Star Wars?"
Mich hat Solo mit genau der Frage zurück gelassen. Es wollte nicht so recht ein echtes Star Wars Gefühl aufkommen. Dass ist für sich schon ein Kunststück, denn die Marke ist wirklich breit genug aufgestellt um eine ganze Menge darunter fassen zu können. Andererseits gab es schon gröbere Enttäuschungen unter ihrem Namen. Also, was soll's?
Mein Eintrittsgeld kommt mir nicht verschwendet vor, aber über den Aufwand zur Premiere anzustehen hätte ich mich geärgert.
Es ist wohl auch schwer sich mit dem Zauber der Vergangenheit zu messen, erst recht wenn man versucht ein paar seiner Rätsel zu lüften.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: BobMorane am 29.05.2018 | 12:16
Also ich war eben drin und fand ihn großartig. Ich kann den Verriss der Medien gar nicht verstehen. Rasant und schönes Popkornkino. Und witzig war er auch.

Was ich jedoch am Besten fand war, dass ich immer das Gefühl hatte ich würde ein Abenteuer aus RdI spielen. Schurken, Vertrauen, Verrat, Kampf um seinen Vorteil ... einfach alles was das Schmugglerherz begehrt. Wer also neue Ideen für seine Abenteuer sucht, ist mit diesem Film gut dabei - und wenn es nur darum geht das Lokalkolorit etwas besser darstellen zu können.
Soweit meine unkritische Meinung

Danke, das finde ich einen guten Vergleich.
Ich habe ihn gestern zum 2ten mal gesehen und finde ihn immer noch gut.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.05.2018 | 13:30
Mich hat Solo mit genau der Frage zurück gelassen. Es wollte nicht so recht ein echtes Star Wars Gefühl aufkommen.

Echtes Star Wars?
Ja!

Echter Han Solo oder Proto Han Solo?
NEIN!
(Pappaufsteller des Originals mit einem Hitlerbärtchen...., was nicht an der Schauspielerei lag sondern am Konzept der Geschichte und Entwicklung der Figur)

#NotMySolo
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Grubentroll am 29.05.2018 | 13:44
Ist leicht OT, aber ich bin seit TLJ einfach raus aus Star Wars. Ich versuche sogar grad halb aktiv alles nach RotJ aus meinem Kopf zu verbannen a la Bobby Ewing hat alles nur geträumt.

Star Wars hat es ->für mich<- nicht geschafft gekonnt einen Anschluss an die OT zu bekommen, weder bei den Prequels, noch bei den Sequels (TFA evtl leicht aber dafür mit Abstrichen bei unlogischer Handlung die in TLJ nicht aufgelöst wurde und ANH-Kopiererei), noch bei diesen Stand Alone Filmchen.

Als Gegenbeispiel dafür, dass das geht (und dafür dürft ihr mich jetzt gerne steinigen) nenne ich "Cobra Kai", den "Karate Kid"-Nachfolger der letzte Woche rauskam. Da wurde mit Respekt für die Charaktere eine Geschichte weiterentwickelt, Erwartungen werden erfüllt aber auch an den richtigen Stellen gekonnt unterlaufen. Nostalgie wird bedient ohne zu aufgesetzt zu wirken.

Jedem das seine... ;)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: BobMorane am 29.05.2018 | 13:50
Dank dieses Threads habe ich jetzt Abstand von Solo genommen und bin gestern mit der Liebsten stattdessen in Euphoria gegangen (mit der Idee: lieber 7€ Arthouse-Risiko statt 13€ für wahrscheinliches Blockbuster-Meh), was wohl eine goldrichtige Entscheidung war!
Ein völlig ironiefreies Danke für die ehrlichen Meinungen / Warnungen hier!
Solo schau ich mir dann an, wenn er gestreamt wird. Geht die Welt auch nicht von unter.

Oder du bildest dir deine eigene Meinung und schaust ihn einfach. Eine Mehrheit der Leute die ihn gesehen haben hat er ja gefallen. Die denen was nicht gefallen hat sind halt nur lauter.

Könnten wir bitte das Thema, wie Disney mit seiner brachialen SJW Agenda den Untergang von Star Wars als Franchise, des Abendlandes und vermutlich der ganzen Welt voran treibt bitte nicht hier debattieren. Ich finde das im höchsten Maße ärgerlich und für mich ist das ganz klar SC. Politische Kampfbegriffe bitte auch an der Türe abgeben.

Danke
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Enrico Pallazzo am 29.05.2018 | 14:27
Oder du bildest dir deine eigene Meinung und schaust ihn einfach. Eine Mehrheit der Leute die ihn gesehen haben hat er ja gefallen. Die denen was nicht gefallen hat sind halt nur lauter.

Könnten wir bitte das Thema, wie Disney mit seiner brachialen SJW Agenda den Untergang von Star Wars als Franchise, des Abendlandes und vermutlich der ganzen Welt voran treibt bitte nicht hier debattieren. Ich finde das im höchsten Maße ärgerlich und für mich ist das ganz klar SC. Politische Kampfbegriffe bitte auch an der Türe abgeben.

Danke

+1  :)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 29.05.2018 | 14:40
Könnten wir bitte das Thema, wie Disney mit seiner brachialen SJW Agenda den Untergang von Star Wars als Franchise, des Abendlandes und vermutlich der ganzen Welt voran treibt bitte nicht hier debattieren. Ich finde das im höchsten Maße ärgerlich und für mich ist das ganz klar SC. Politische Kampfbegriffe bitte auch an der Türe abgeben.

Danke

Dem kann ich so zustimmen.

Echter Han Solo oder Proto Han Solo?
NEIN!

Deine Meinung. Für mic ist das Han Solo pur - und zwar wie er zu dem wurde, der er in Episode IV ist. Die Entwicklung ist für mich vollständig und logisch nachvollziehbar.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Bilwiss am 29.05.2018 | 15:10
Eine ziemliche mittelmäßige Entstehungsgeschichte verpackt in einem sehr mittelmäßigem Heist-Movie. Für mich deutlich der schwächste Star Wars Film der Disney Zeit.
Positiv würde ich Donald Glover und Woody Harrelson hervorheben.
Negativ sticht L3 hervor der wohl der nervigste Star Wars Character seit Jar-Jar binks ist.

Wer jetzt ins Kino will dem ist mit Infinity War oder Deadpool 2 wesentlich besser gedient.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: NurgleHH am 29.05.2018 | 15:11
Ist es denn noch erlaubt J.J. Abrahams zu hinterfragen? Ich fand schon Episode 8 nicht gerade gut und Solo war am Ende so, dass der hunger nicht gestillt war und einen faden Beigeschmack hinterlassen hat. Viel Effekt, wenig Story. Alles so ein bißchen aus den Infos der Filme zusammengeschustert (Kollossalflug unter..., etc.).  Ich fand Rouge One ziemlich gut und clever durchdacht, aber bei Episode 8 und Solo zeigten sich deutliche Schwächen. Ich befürchte, dass JJ seine Magie an zu viele Projekte verschwendet. Lieber eine Sache richtig als 100 nur minimal.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Bilwiss am 29.05.2018 | 15:16
Und was hat jetzt J.J. Abrahams mit Solo zu tun?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: 6 am 29.05.2018 | 15:16
J J Abrams war weder an Solo noch an 8 an der Produktion beteiligt
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 29.05.2018 | 15:18
Und bei Rogue One auch nicht, so weit ich weiß.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.05.2018 | 15:35
Deine Meinung. Für mic ist das Han Solo pur - und zwar wie er zu dem wurde, der er in Episode IV ist. Die Entwicklung ist für mich vollständig und logisch nachvollziehbar.

Genau.
Dazu diskuttieren wir ja.
Nur man sieht das er kontroverser ist als viele andere.

Und mir hat TFA leidlich gefallen. TLJ mehr. Und Solo gar nicht.

SW 1:  :q
SW 2:  :q
SW 3:  :d
SW 4:  :d
SW 5:  :d
SW 6:  :d
SW 7:  :d
SW 8:  :d
Rogue One:  :d
Solo:  :q

Es gibt keinen Zwang was gut oder schlecht zu finden, höchstens Faktoren die das begünstigen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Meister Analion am 29.05.2018 | 16:05
Ich weiß auch nicht was ihr immer mit der Charakterentwicklung habt. Soll ein Protagonist am Ende des Films komplett anders handeln als am Anfang? Wieso denn? Ändert ihr euch auch dauernd?
Han hat am Ende Beckets Verrat vorrausgesehen und zuerst geschossen. Das hätte ich ihn am Anfang beides nicht zugetraut. Von daher sehe ich schon eine gewisse Entwicklung, nur nicht so radikal wie das wohl einige wollen.

Ich fand ihn unterhaltsam und werde ihn ausserhalb des Kinos bestimmt nochmal schauen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 29.05.2018 | 16:31
Ich weiß auch nicht was ihr immer mit der Charakterentwicklung habt.

Davon hatten wir es vor einiger Zeit in allgemeiner Form und das Fazit war (wenig überraschend), dass ein Film auch ohne Charakterentwicklung unterhaltsam und gut erzählt sein kann.

Ich hätte mir tatsächlich viel lieber einen "statischen" Han Solo angeschaut, der bereits so ist, wie man ihn in ANH kennenlernt - das habe ich Disney allerdings schon weit im Vorfeld nicht zugetraut.
Wenn man aber mit Plan und Absicht eine Origin Story aufzieht und sich sogar dermaßen eng an Sachen orientiert, die in der OT nur ganz am Rande erwähnt werden, dann muss am Ende auch eine direkte Anknüpfung an ANH stehen (vielleicht nicht so unmittelbar wie bei Rogue One, aber eben deutlich erkennbar).
Dafür passt aber weder der zeitliche Abstand zwischen Solo und ANH noch der Charakter, den wir am Ende sehen. Da müsste ja jetzt noch ein Film zwischenrein, in dem diese Entwicklung stattfindet, der aber keine Easter Eggs und Referenzen mehr verbraten kann, weil die alle schon aufgebraucht sind. Konzeptionell hat man sich also deutlich vertan.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 29.05.2018 | 16:51
Ich weiß auch nicht was ihr immer mit der Charakterentwicklung habt. Soll ein Protagonist am Ende des Films komplett anders handeln als am Anfang? Wieso denn? Ändert ihr euch auch dauernd?
Han Solo zu Beginn von ANH ist ein anderer als zum Ende hin. Gerade dass diese Entwicklung durch den hinein editierten Erstschuss von Greedo abgeschwächt wurde erregt bis heute die Gemüter. Dass wir uns selber nicht so ändern mag daran liegen, dass galaxisumwälzende Ereignisse in unseren Leben recht spärlich gesät sind. Die Entwicklung von Figuren wie gesehen bei Luke, Leia, Darth Vader, Han etc. ist eines der Kennzeichen von Star Wars.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.05.2018 | 17:26
Han Solo zu Beginn von ANH ist ein anderer als zum Ende hin. Gerade dass diese Entwicklung durch den hinein editierten Erstschuss von Greedo abgeschwächt wurde erregt bis heute die Gemüter. Dass wir uns selber nicht so ändern mag daran liegen, dass galaxisumwälzende Ereignisse in unseren Leben recht spärlich gesät sind. Die Entwicklung von Figuren wie gesehen bei Luke, Leia, Darth Vader, Han etc. ist eines der Kennzeichen von Star Wars.

Ähem.
Also ich bin ein deutlich anderer Mensch als 2008.
Klar sind gewisse Eigenschaften gleich.
Aber ich habe mich entwickelt.
Han hat in den 3 Jahren zwischen Corellia und dem Showdown nur eine Sache geändert. Das er eben zuerst schießt.
Das ist zu wenig.
Und selbst der anfängliche Han aus der ersten Szene ist ein Peter Pan.
Die drei Jahre Akademie und der Grabenkrieg gehen scheinbar spurlos an ihm vorbei.
Ich hätte gerade einen Han in den 20-ern als brutaler, egoistischer und gerissener erwartet.

Und das er dann 10 Jahre später eben weicher, weniger zynisch sondern einem unschuldigeren Selbst (also dem wo er knapp 10 Jahre Alt war bevor sein Daddy seine Arbeit verlor) nachtrauert und dann eben die Rebellen nicht links liegen lässt.

Bevor sich Scrooge bessert muss er erst mal Scrooge sein.
Und das ist Han hier überhaupt nicht.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Meister Analion am 29.05.2018 | 17:32
Also ich sehe nicht das Han in Ep. 4-6 eine größere Entwicklung durchmacht als in Solo. Für mich war er immer harte Schale, weicher Kern. Je mehr Zeit man mit ihm verbringt desto mehr sieht man halt vom weichen Kern, aber da ist er immer.
 Aber ich denke we agree to disagree  ;)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.05.2018 | 17:55
Also ich sehe nicht das Han in Ep. 4-6 eine größere Entwicklung durchmacht als in Solo. Für mich war er immer harte Schale, weicher Kern. Je mehr Zeit man mit ihm verbringt desto mehr sieht man halt vom weichen Kern, aber da ist er immer.
 Aber ich denke we agree to disagree  ;)

Nö, da sind wir uns einig.
Nur bei mir ist die Schale die ich annehme dicker, härter und schwerer auf zu brechen.
Erst jemand wie Leia bricht sie auf.
Wenn ich mal davon ausgehe das Leia für Han nicht nur irgendeine Schlampe ist deren Zeit und Zuneigung er für ein paar Credits in einer entsprechenden Kaschemme least.

Im Moment verflüchtigt sich die harte Schale zusehends und es ist mit und nach Solo nur ein weiches. labberiges etwas da, was halt zuerst schießen kann.
80% des Films gefielen mir.
Han halt zu 0%
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: NurgleHH am 29.05.2018 | 22:32
J J Abrams war weder an Solo noch an 8 an der Produktion beteiligt
Bei 7-9 ist er der Produzent, aber es ist wirklich so, dass er bei Rouge One und Solo scheinbar raus ist. Also, hat er nur einmal seine Magie verloren. Solo hat jemand anders etwas vermurkst.
Hab es gerade noch einmal auf IMDB nachgeschaut. Sorry, fuer die Fakenews.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Runenstahl am 29.05.2018 | 22:48
Auch gerade gesehen und für recht gut befunden. Kein Oberhammer aber dennoch sehr gute Unterhaltung.
Der Film hatte viel Humor, Action und ein paar kleine Twists wie sie in einen Gaunerfilm gehören.

Bekommt 4 von 5 Treibstoffkapseln von mir.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.05.2018 | 23:06
Auch gerade gesehen und für recht gut befunden. Kein Oberhammer aber dennoch sehr gute Unterhaltung.
Der Film hatte viel Humor, Action und ein paar kleine Twists wie sie in einen Gaunerfilm gehören.

Bekommt 4 von 5 Treibstoffkapseln von mir.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Oder beim Obi
-Film
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kurna am 30.05.2018 | 01:42
...

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Insgesamt fand ich den Film schon okay, kein Oberburner, aber schon unterhaltsam.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob es clever ist, die eigentlich als One-Shots angekündigten Filme jetzt plötzlich doch als Serien aufzuziehen. Da deutet ja nicht nur das teilweise offene Ende darauf hin, sondern auch, dass man dem Hauptdarsteller gleich mal einen Vertrag für drei Filme gegeben hat. Und das wird dann nicht besser, wenn man dann alle noch so kleinen Hintergrundinfos aus den alten Filmen alle hier schon verbrät.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 30.05.2018 | 02:37
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Insgesamt fand ich den Film schon okay, kein Oberburner, aber schon unterhaltsam.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob es clever ist, die eigentlich als One-Shots angekündigten Filme jetzt plötzlich doch als Serien aufzuziehen. Da deutet ja nicht nur das teilweise offene Ende darauf hin, sondern auch, dass man dem Hauptdarsteller gleich mal einen Vertrag für drei Filme gegeben hat. Und das wird dann nicht besser, wenn man dann alle noch so kleinen Hintergrundinfos aus den alten Filmen alle hier schon verbrät.

Foreshadowings sind in Ordnung.
Interessant wird es wenn man anfängt neues Terrain zu betreten.
Ja, alle Punkte abgearbeitet zu haben kann ein Problem sein.

Oder eine Chance.

Solo: Jabba's Auftrag
Solo: Ein Kopfgeldjäger jagt einen selten allein
Solo: Des Imperators Schatzkammer

Es lassen sich sicher mehrere Themen interessant erzählen, Vorteil ist das man wirklich keinerlei Ballast mehr mitschleppt und keiner mehr auf den Kessel Run wartet.

Ich warte eher noch auf:
Solo: The Poisoned Dream, wo Solo aus einem komischen, drogeninduzierten Traum aufwacht und die Geschichte von Solo noch mal erzählt.....
Diesmal aber wie es wirklich war.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 30.05.2018 | 08:30
Nö, da sind wir uns einig.
Nur bei mir ist die Schale die ich annehme dicker, härter und schwerer auf zu brechen.
Erst jemand wie Leia bricht sie auf.
Wenn ich mal davon ausgehe das Leia für Han nicht nur irgendeine Schlampe ist deren Zeit und Zuneigung er für ein paar Credits in einer entsprechenden Kaschemme least.
Im Moment verflüchtigt sich die harte Schale zusehends und es ist mit und nach Solo nur ein weiches. labberiges etwas da, was halt zuerst schießen kann.

Aber das ist doch gerade der Punkt des Films. Han hat in seiner Jugend noch keine entsprechend harte Schale (auch wenn er gern mal so tut). Der Film zeigt doch, wie er anfängt bzw. warum er sich eine entsprechend harte Schale bis zu IV zulegt:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Lady Proxima ist übrigens ein Charakter, den ich durchaus gerne mehr beleuchtet gehabt hätte.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 30.05.2018 | 10:19
Aber das ist doch gerade der Punkt des Films. Han hat in seiner Jugend noch keine entsprechend harte Schale (auch wenn er gern mal so tut)

so habe ich die Story auch aufgefasst. Im ersten Akt bei Lady Proxima und den Klaukids gibt es doch diese Nebenszene, wo das ältere Klaukid dem jüngeren seine Diebesbeute wegnimmt: "dir gehört, wast du hast" (oder so ähnlich). Wildwest- bzw. Raubtierkapitalismusklischee in Reinkultur mit drei Bildern und zwei Sätzen gezeigt, um Han´s Umwelt zu beleuchten.

wäre Han genauso abgebrüht gewesen wie dieses Klaukid, dann wäre er ja gleich alleine abgehauen  ;)
stattdessen... - wer Schmugglergeschichten mag, schaut ihn euch an  ~;D

später dann Qi´ra. Han steht da grinsend mit Daumen hinter dem Gürtel und will ihr "als harter Gangsta-Kerl" imponieren. Was sagt sie (war ja auch im teaser)
"ich kenne dich Han Solo" und dann "du bist einer von den Guten"
in dem Szenen-Kontext heißt das (meine Wahrnehmung - andere mögen es anders interpretieren), dass sie ihm sein selbstsicher-hartes Schmugglerimage nicht abnimmt (harte Schale durchschaut), da er ja zu moralisch-gutTM sei
wohl als eine ziemliche Herabsetzung in einem Space-Gangsta Filmchen gemeint




Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Runenstahl am 30.05.2018 | 14:34
Lady Proxima ist übrigens ein Charakter, den ich durchaus gerne mehr beleuchtet gehabt hätte.

Ich sehe was du da tust. Und es ist ziemlich gemein der armen Proxima gegenüber ;)

Ja, der Film handelt vieles ab. Aber das sehe ich eher als Chance (genauso wie ich mich sehr freue das die Originalcharaktere langsam aus der Saga wegsterben. Wohlgemerkt, ich freue mich das die Chars sterben, nicht die Darsteller). Jetzt kann Solo endlich Dinge tun von denen wir noch nichts wußten. Und am Ende des dritten Teils dann den Jabba-Auftrag versieben. Und es ist ja auch noch nicht gänzlich alles abgehakt. Am Falken wird noch rumgebaut werden (neue Waffen, versteckte Blaster etc.) und er muß natürlich noch sein Outfit bekommen und seine Kinn-Narbe erhalten.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 30.05.2018 | 15:29
Und es ist ja auch noch nicht gänzlich alles abgehakt. Am Falken wird noch rumgebaut werden (neue Waffen, versteckte Blaster etc.) und er muß natürlich noch sein Outfit bekommen und seine Kinn-Narbe erhalten.

An seinen rechten Schuh muss er auch noch kommen. Und es gibt sogar einen dazu passenden linken Schuh (!), dahinter steckt sicher eine spannende Geschichte ~;D


Manchmal frage ich mich, wie das EU es überhaupt geschafft hat, irgendeine ansatzweise eigenständige Geschichte zu erzählen.
Ach stimmt, man hat es einfach gemacht :P ;)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Runenstahl am 30.05.2018 | 16:28
Für mich wäre es auch voll okay wenn diese Dinge nicht abgehandelt werden. Ich bezog mich nur auf die Kritiker die es doof finden das dieser Film ja schon "alles" erzählt hat. Wie ich schrieb finde ich das recht gut, denn nun steht die Tür für eigene Ideen weit offen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 30.05.2018 | 16:37
Die Tür stand doch vorher schon weit offen.
Es ist doch bei Weitem nicht so, dass man gar keine andere Möglichkeit hatte als sich an den OT-Kleinigkeiten langzuhangeln und den kompletten Film darauf aufzubauen.

Wie gesagt:
Das EU hat es in verschiedenen Medien vorgemacht, wie man mit bestehenden Charakteren trotzdem eigene Wege geht und das hat mehrheitlich gut funktioniert.
Nur Lucasfilm tut sich da momentan dermaßen schwer.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 30.05.2018 | 16:55
Aber das ist doch gerade der Punkt des Films. Han hat in seiner Jugend noch keine entsprechend harte Schale (auch wenn er gern mal so tut)

Wenn Du in einer brutalen Straßengang aufwächst wo stärkere Kids schwächeren Kids Sachen abnehmen, also mit echt gemeinen Bullies und Egoisten. Und da bist Du so ein Naivling wie Han???
Alleine schon die Darstellung der Kids war unrealistisch. Man hätte sich eine Straßengang aus London oder Belfast zum Vorbild nehmen können.
Das sind brutale Organisationen da wäre so eine Schneeflocke wie Han ohne Protektion einfach nur ein Vergewaltigungsopfer....
So stellt sich nur ein 10-jähriger eine Gang vor.

Oder das war die "falsche" Hintergrundgeschichte.
Sagen wir Han ist ein Träumer und kann gut Gleiter frisieren, aber sonst eine "treue" Seele.
Ohne den Ganghintergrund wenn er einfach z.B. Testpilot auf Corellia ist und dann durch seine Glücksspielsucht Schulden macht und dann für einen Job rekrutiert wird.
Super Geschichte.
Dann weiss man warum er so weich ist. Und das er halt von Beckett was gelernt hat.
Dann stufe ich das von einer 3 von 10 Sternchen auf eine 6 oder 7 von 10 Sternchen Geschichte hoch.

So wie erzählt macht Han NULL Sinn.

so habe ich die Story auch aufgefasst. Im ersten Akt bei Lady Proxima und den Klaukids gibt es doch diese Nebenszene, wo das ältere Klaukid dem jüngeren seine Diebesbeute wegnimmt: "dir gehört, wast du hast" (oder so ähnlich). Wildwest- bzw. Raubtierkapitalismusklischee in Reinkultur mit drei Bildern und zwei Sätzen gezeigt, um Han´s Umwelt zu beleuchten.

Aber er reagiert nicht so.
Er ist wenig paranoid. Er ist sich seiner Stellung in Machtpyramiden nicht bewusst.
Er ist auch nicht egoistisch. Es gibt keinen Punkt an dem er seine Gier nach Besitz zeigt.
Das ist unlogisch.
Er müsste zumindest zwischen Verbündeten und Gegnern einen Unterschied machen.
Das er den Raidern alles gibt. Unvorstellbar. Unsinnig.
Das er handelt und sie sich statt zu schießen auf einen Anteil einigen, das wäre logisch.
Er könnte ja sagen, Chewie und ich, das ist unser Anteil, den Rest könnt ihr haben. Nimmt dann deren 10-20% und geht.

wäre Han genauso abgebrüht gewesen wie dieses Klaukid, dann wäre er ja gleich alleine abgehauen  ;)
stattdessen... - wer Schmugglergeschichten mag, schaut ihn euch an  ~;D

später dann Qi´ra. Han steht da grinsend mit Daumen hinter dem Gürtel und will ihr "als harter Gangsta-Kerl" imponieren. Was sagt sie (war ja auch im teaser)
"ich kenne dich Han Solo" und dann "du bist einer von den Guten"

Mag sein. Vielleicht was sie ja diejenige die ihn beschützt hatte in der Gang. Das sieht man aber in keiner Szene.
Das Kira (Binnen-Apostroph, FU!) und Han sich kennen wäre für mich kein Zwang.

Sagen wir mal Kira sieht wie sich Han einmischt als ein Kunde zu einer der anderen Amüsierdamen zudringlich wird, alleine das könnte ihr zeigen das da jemand stark aber eben nicht verdorben ist. Wenn man gut ist gibt man nicht seinen Reichtum/Status einer X-beliebigen Rebellenperson. Respekt muss erlangt werden. Gegen einen zu kämpfen ist keine Respektfordernde Eigenschaft oder Handlung.

in dem Szenen-Kontext heißt das (meine Wahrnehmung - andere mögen es anders interpretieren), dass sie ihm sein selbstsicher-hartes Schmugglerimage nicht abnimmt (harte Schale durchschaut), da er ja zu moralisch-gutTM sei
wohl als eine ziemliche Herabsetzung in einem Space-Gangsta Filmchen gemeint

Mag ja sein, und wenn er Kira alles gegeben hätte und sie das dann den Rebellen, ok, so ist das Han der hier das Weichei ist.

Wie gesagt, so wie erzählt macht der Film über Solo null Sinn.

Es ist Soylo, ein Film der Han besudelt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Meister Analion am 30.05.2018 | 17:02
Eines wurde noch nicht verraten: warum zum Teufel spricht Han Wookie  >;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 30.05.2018 | 17:17
Eines wurde noch nicht verraten: warum zum Teufel spricht Han Wookie  >;D

Stimmt.
Statt der ganzen andere Punkte hätte man das etwas stärker beleuchten können.
So scheint das eine ADHS induzierte Erzählerei gewesen zu sein.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 30.05.2018 | 17:59
Häh? Das wurde doch in der recht ordentlichen Roman-Trilogie über Han Solo geklärt, aber vermutlich
gilt die ja nicht mehr.

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Han_Solo_Trilogy
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 30.05.2018 | 18:27
Wie gesagt, so wie erzählt macht der Film über Solo null Sinn.
Zitat Kowalski

ein Film soll:

ein Publikum finden das groß genug ist, ihn zu finanzieren

Disney entschied sich dabei für FSK 12 (Wikipedia als Quelle), was der Gewaltdarstellung Grenzen setzt (finde ich persönlich auch ok - DA hat mir nichts gefehlt)
es sollte ja auch weiterhin ein Space Märchen bleiben - und ein Märchen ohne märchenhafte Charaktere?

wenn du als Einzelperson aus diesem Raster rausfällst und die Ganger-Mileu-Charakterstudie par excellence einforderst
- dann ist ein Multimilliarden-Dollar Bisz wie Star Wars echte die falsche Adresse für deine Wünsche und Träume.
echtes sorry für dich
 
Das Kira (Binnen-Apostroph, FU!)
Zitat Kowalski

aber wenn du schon bei der Schreibweise der Rollen (siehe Wikipedia mit Binnen-Apostroph) so ausfällig wirst, dann lässt sich hier schlecht gesittet und konstruktiv über die sehr wohl vorhandenen Lücken im Film Solo disskutieren oder eine interessante Runde "Alternativen zum Filmskript" entwickeln.

also, driftet das hier jetzt ins große, lautstarke Fluchen und Verspotten anderer ab oder beruhigt es sich wieder?

 :btt:

 :dftt:
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 30.05.2018 | 18:32
wenn du als Einzelperson aus diesem Raster rausfällst und die Ganger-Mileu-Charakterstudie par excellence einforderst
- dann ist ein Multimilliarden-Dollar Bisz wie Star Wars echte die falsche Adresse für deine Wünsche und Träume.
echtes sorry für dich

Tja, und leider will ja Tarantino lieber Star Trek als Star Wars machen...
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 30.05.2018 | 18:42
Tja, und leider will ja Tarantino lieber Star Trek als Star Wars machen...

vielleicht sollte man ihm die Star wars story: Django... äh Boba Fett andienen.
vielleicht lockt das ja QT hinter seinem Ofen hervor. würde sicherlich ein paar herrlich schräge Momente bei rumkommen
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 30.05.2018 | 18:46
vielleicht sollte man ihm die Star wars story: Django... äh Boba Fett andienen.
vielleicht lockt das ja QT hinter seinem Ofen hervor. würde sicherlich ein paar herrlich schräge Momente bei rumkommen

Er hat sich schon entschieden. Aber das ist ja das tolle an meinem Kopfkino: Filme, die ich mir selbst vorstellen kann, brauche ich nicht im Kino sehen. Ich will Filme dir mir nicht selbst einfallen würden. Gleichzeitig ist Tarantino natürlich so talentiert, dass ich mir zwar leicht einen Tarantino-Spoof imaginieren kann, der Großmeiser selbst aber noch mit jedem seiner Film in der Lage war, meine Erwartungen/ mein Vorstellungshorizont zu übertrumpfen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 30.05.2018 | 19:48
Wie gesagt, so wie erzählt macht der Film über Solo null Sinn.
Zitat Kowalski

ein Film soll:

ein Publikum finden das groß genug ist, ihn zu finanzieren

Ein Film ist schon finanziert. Sonst gäbe es den nicht.
Ob die Investoren ihre Kröten wieder sehen, das ist die Frage die man beantworten muss.
Transformers ist auch Grütze, nur halt anders.
Wenn man den Film anders genannt hätte, und Han umbenannt, ok, warum nicht.

Disney entschied sich dabei für FSK 12 (Wikipedia als Quelle), was der Gewaltdarstellung Grenzen setzt (finde ich persönlich auch ok - DA hat mir nichts gefehlt)
es sollte ja auch weiterhin ein Space Märchen bleiben - und ein Märchen ohne märchenhafte Charaktere?

Das ist doch, sorry, Bullshit.
Ich brauche keine Blutorgien nur um Han als hartgesottenes Gangmitglied dar zu stellen.
Dabei soll er seine Freche und zum Teil unbekümmerte und draufgängerische Art behalten.
Auf jeden Fall.

Das Han hier und da improvisieren muss, und das das nicht immer oder sogar selten gelingt, das steht nicht im Widerspruch dazu das man Han auf Corellia einen Plan der über die Strecke von der Tapete bis zur Wand reicht, zugesteht.

AUSSER er soll ein Simpel sein.
Nicht nur gut im Herzen sondern unverantwortlich und strohdoof.
Dafür wenigstens gut aussehend.

wenn du als Einzelperson aus diesem Raster rausfällst und die Ganger-Mileu-Charakterstudie par excellence einforderst
- dann ist ein Multimilliarden-Dollar Bisz wie Star Wars echte die falsche Adresse für deine Wünsche und Träume.
echtes sorry für dich

Sicher, alles Fluffy Pink Unicorns da.

 ~;D

Typen die anderen Arme abreissen.
Tussis die sich für das Team opfern weil sie wissen der Gangsterboss tötet die alle, oder schlimmeres.
Ein Kriegsgebiet das von den Schlachtfeldern von Verdun nicht stark zu unterscheiden ist.
2 Crewmitglieder die bei nur einem Streifzug das zeitliche segnen.

Und da ist es zu viel gefragt das man Han etwas mehr psychologische Reife zu gesteht?
Etwas Hirn, ich habe mir sagen lassen Intelligenz und Planungsfähigkeit fördern die Wahrscheinlichkeit für Erfolg, fordert.
Mehr Egoismus erwartet, kein über den Haufen schießen der Raiders, aber wenigstens eine Endsituation wo Han nicht mit leeren Händen da steht.
 


Das Kira (Binnen-Apostroph, FU!)
Zitat Kowalski

aber wenn du schon bei der Schreibweise der Rollen (siehe Wikipedia mit Binnen-Apostroph) so ausfällig wirst, dann lässt sich hier schlecht gesittet und konstruktiv über die sehr wohl vorhandenen Lücken im Film Solo disskutieren oder eine interessante Runde "Alternativen zum Filmskript" entwickeln.

Ich vertippe mich 50 mal dabei, weil die F*****G deutsche Tatstatur das Apostroh halt ungünstig liegen hat.
Also sehe mir gnädig nach das ich eine Schreibweise bevorzuge die dem gehörten und lautmalerischen entspricht und nicht einer Pseudo-ungewöhnlichkeit Vorschub leistet.

also, driftet das hier jetzt ins große, lautstarke Fluchen und Verspotten anderer ab oder beruhigt es sich wieder?

 :btt:

 :dftt:

Das Problem an Solo ist das es sich keine Mühe macht im Fall Han einen kompetenten, ausbaufähigen Charakter zu präsentieren.
Es schafft es für alle ausser L337, da ist es aber Absicht.
Also muss das bei Han auch Absicht sein.

Der Han vom Ende von Solo ist fast 100%-ig der Han aus ANH. Nur in ANH erwarte ich einen im Alter weicher gewordenen Han, der das unstete und ziellose Leben eines Schmugglers hinter sich lassen will.

Der Han in ANH entwickelt sich. Er entwickelt sich sogar recht stark vom Zyniker in Mos Eisley zu einem der sich mit seinem Schiff in eine recht aussichtslose Schlacht stürzt um seine Freunde zu retten.

Diese Loyalität, auch zu Beckett, hätte ich von Han gleich zu Anfang erwartet.
Wenn er dann, verraten, Beckett konfrontiert, hätte ich mehr Drama erwartet.
Und ich hätte nicht erwartet das er schießt (und wenn man weiss wie schnell Beckett ziehen kann(?war das so???), ist das ehrlich gesagt eh seltsam...)

Viele Teile des Puzzels sind ja toll die Solo ausmachen.
Nur scheint es das manche Stücke mit dem Vorschlaghammer reingekloppt wurden. Egal ob sie stimmig sind oder nicht.

Oder warum muss Beckett dran glauben? Warum kann es nicht einer im Kasino sein, der sich betrogen fühlt?

In meiner Arithmetik ergibt Solo halt keine runde Summe.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 30.05.2018 | 23:46
Wie ich es mir dachte:
Die Spin Offs gefallen mir um Längen besser als die Hauptteile.

Der Film hatte einen tollen Hauptcharakter, der jung, übermütig und arrogant rüber kam, Lando, Chewie, Beckett und Kyra waren cool, der Droide mit seiner übertriebenen Art war ein wesentlich besserer Jar Jar Binks als Jar Jar Binks,
die Macht spielte keine Rolle, tolle Actionszenen...
Bin sehr zufrieden.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 31.05.2018 | 00:11
Ich ergänze meine Einschätzung des Films:
Er befördert verschiedene Deutungen geradezu und regt Menschen an zur Diskussion über ihre Erwartungen, ihr Erleben und ihre Gefühle dabei. Offenkundig berührt er tiefer, als es bloßes Popcorn-Kino vermocht hätte. Ich gehe doch nochmal ins Kino und versuche dem nachzuspüren.  :)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 31.05.2018 | 00:42
Als ich kam ziemlich enttäuscht bei aus dem Kino, aber inzwischen hat der Film soviele Nebenschauplätze in meiner "Interpretation" aufgemacht - natürlich auch wegen der Diskussion hier - dass ich gerne auch bald nochmals sehen will, weil meine Lieblingssequenzen - trotz des Füllmaterials dazwischen - eine eingehendere Betrachtung verdienen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 31.05.2018 | 00:48
Was den altehrwürdigen Han Solo aus Krieg der Sterne 1 angeht und den Han Solo aus dem Ende von Solo:
Harrison Ford war bei Krieg der Sterne 1 35 Jahre alt.
Alden Ehrenreich war bei Solo 28-29 Jahre alt.

Kein sehr grosser Altersunterschied.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 31.05.2018 | 02:43
Was den altehrwürdigen Han Solo aus Krieg der Sterne 1 angeht und den Han Solo aus dem Ende von Solo:
Harrison Ford war bei Krieg der Sterne 1 35 Jahre alt.
Alden Ehrenreich war bei Solo 28-29 Jahre alt.

Kein sehr grosser Altersunterschied.

Aber der Solo Solo ist, gefühlt, 12.
Und ein 16-jähriges Gangmitglied in einer eher brutalen Gang sollte gefühlt 32 sein oder so.

Ausser man betrachtet das mit der naiven Brille eines 12-jährigen Mädchens das weiss das ihr Han-Schwarm die Prinzessin heiraten darf.

Ok, dumm.

6-jähriges Mädchen. Mit 12 findet man Prinzessinen doof wenn man selbst keine ist, nehme ich mal an.....
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 31.05.2018 | 08:46
Ich hab im Film nichts vom anfänglichen Alter Ehrenreich-Solos erzählt. Ebenso wird in keinem Film erwähnt, wie alt Ford-Solo ist.

Die Charaktere sehen in beiden Streifen ziemlich zeitlos aus. Sie können 16-30 sein.

Und wenn ich mir Ehrenreich-Solo zum Schluss des Films so betrachte, so ist der immer noch reichlich arrogant und grossmäulig. Ein paar Kanten zum Ford-Solo kann man da noch abschleifen.

Aber unter'm Strich bleibt:
Es ist ein Unterhaltungsfilm und ohne tieferen Sinn. Star Wars hebt sich doch allenfalls des Namens wegen noch ein bisschen von anderen SF-Filmen ab. Sie sind nicht überraschend, innovativ, haben allesamt flache Stories und die CGI-Effekte sind auch Standard.

Deshalb entspann Dich doch einfach. Es ist bloss Popcorn-Kino.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Radulf St. Germain am 31.05.2018 | 09:39
Ich war gestern in Solo und habe ihn geliebt. Flotte Sprüche, sehr feinfühliger Umgang mit dem Kanon, Humor und Action.   :headbang:
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 31.05.2018 | 10:47
Aber der Solo Solo ist, gefühlt, 12.
Und ein 16-jähriges Gangmitglied in einer eher brutalen Gang sollte gefühlt 32 sein oder so.

Ich nehme an, dass der Film da eher eine 1950iger-Hollywood-Charles-Dickens-Verfilmung zitieren will, als eine Vice-Doku über Gangs. Aber natürlich hat die Realität als Hintergrund oder zumindest Metapher bei Star Wars immer reingespielt. Meine Erwartungshaltung in der Hinsicht verhindert halt eher, dass ich auf meine emotionale Schnauze fliege.  >;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Nomad am 31.05.2018 | 11:00
Habe ihn diese Woche gesehen und war positiv überrascht.

Der Film hatte eine Story mit Anfang und Ende und ein paar kleinen Twists, das nenne ich heutzutage schon einen ordentlichen Film.

Klar, Kritikpunkte gibt es immer, aber während ich bei Last Jedi beinahe die Decke hoch gegangen bin, kann ich hier sagen, ja an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas anders gewünscht aber damit kann ich leben.

Auch das SW Feeling hat er ganz nett rüber gebracht. Da fande ich R1 zwar um einiges besser, aber ich nehme, was ich kriegen kann.

Vor allem hier sind, zumindest für mich, keine Plotlöcher drin für die ich mir erst ein youtube Video ansehen muss, um mir eine Erklärung zusammen zu reimen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 31.05.2018 | 12:11
Wenn er anscheinend so gut funktioniert hat, na dann freut Euch auf nächste Filme nach gleichem Muster.
 :cheer:

Oder habt Ihr Euch den aus Nostalgie-gründen schön getrunken?
Oder einfach von TLJ und TFA so abgestumpft das jegliche subjektive Besserung wie ein rettendes Ufer erscheint?

TFA:  :d
R1:  :d
TLJ:  :d

Solo:  :q

Wäre mal interessant wie ihr die beiden (drei, wenn man Rogue One dazu nimmt) anderen fandet?
Interessehalber
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: vanadium am 31.05.2018 | 12:18
TFA:  :d
R1:  :d
TLJ:  :d
Solo:  :q
Wäre mal interessant wie ihr die beiden (drei, wenn man Rogue One dazu nimmt) anderen fandet?
Interessehalber

R1 >> Solo > Ep.7 >> Ep.8

P.S. Diese neumodischen Abk. gehen mir auf den Sack TFA... WTF? Die Hauptfilme heißen Ep.IV usw.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 31.05.2018 | 12:21
R1  EP VII  EP IV  EP I

Ich habe mir EP IV nicht schön nostalgisch gesoffen
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: vanadium am 31.05.2018 | 12:24
R1  EP VII  EP IV  EP I

Ich habe mir EP IV nicht schön nostalgisch gesoffen

Ep.I? Was ist mit Solo und Ep.VIII? (Geht ja grad um die neuen Filme.)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Daicorion am 31.05.2018 | 12:44
War gestern abend drin und hab mich nicht gelangweilt. Inhaltlich sicher cleverer als The Last Jedi, spannend, mit einigen witzigen Ideen und Überraschungen. EIn paar gewöhnungsbedürftige Charaktere, die aber in Ordnung waren. An Ehrenreich hatte ich mich schnell gewöhnt (hat sicher geholfen ihn vorher in Trailern gesehen zu haben). Ist kein Harrison Ford, macht seine Sache aber gut, Glover ebenso.

Für einen alteingessenen Han-Solo- oder Star Wars Fan spricht wahrscheinlich wieder mal viel gegen den Film, aber mich hat er gut unterhalten.

Täusche ich mich übrigens oder war die diese "Gleichberechtigung für Droiden" -Sache als Selbstironie oder gar Provokation gegen die LGBT SJW Meckerer gemeint?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 31.05.2018 | 12:50
Ep.I? Was ist mit Solo
noch nicht gesehen
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 31.05.2018 | 12:56
TFA:  :d
R1:  :d
TLJ:  :d

Solo:  :q

TFA:  :q
R1:  :d
TLJ:  :q
Solo:  :d

@all
Was ist übrigens mit dem SJW-Kram hier gemeint? (Ich weiß, wofür das Kürzel steht)

Und was die Diskussion zu Landos sexueller Präferenz angeht, so fand ich das vor allem witzig und zeigte mir noch einmal, dass der Droide mächtig einen an der Klatsche hat.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 31.05.2018 | 13:23
@all
Was ist übrigens mit dem SJW-Kram hier gemeint?

frage ich mich auch
ich kann nur spekulieren, dass der SJW Vorwurf als Brandbeschleuniger für "hitzige Diskussionen" reingeworfen wurde

L3 verschließt sich mir als Konzept.
für ernsthafte Inhalte zu sehr Karikatur: etwa als Pausenclown mit Witzen auf 12-Jährigen Niveau (vor einem Zaun stehen und sagen: ich kann das nicht, wenn ihr mir zuschaut...ihr guckt ja immer noch...! - gähn)
dann doch zu viel Politik (Droidenbefreiung hand-in-hand mit Sklavenbefreiung)
um dann plakativ sich einen Kopfschuss einzufangen

also, hat jemand ein Interview, in dem dem das L3 Konzeptmysterium aufgeklärt wird?
für mich war das nur unausgegoren und konzeptlos
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 31.05.2018 | 13:32
@Aedin
Ich hatte das Gefühl, dass die politischen Aspekte dort eher auf die Schippe genommen werden. Dieser Eindruck entstand vor allem durch die Empfindlichkeit und Zickigkeit des Droiden.
Deshalb konnte ich auch schön über L3 schmunzeln.

Außerdem wissen wir auch, dass es bei Star Wars keinen ernsthaften Befreiungskampf oder eine Liga für Droidenrechte gibt oder geben wird.

Aber wenn das doch passiert, taucht die Galactica auf und Adama regelt es schon.  ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 31.05.2018 | 13:40
Außerdem wissen wir auch, dass es bei Star Wars keinen ernsthaften Befreiungskampf oder eine Liga für Droidenrechte gibt oder geben wird.

Gabs im EU am Rande (http://starwars.wikia.com/wiki/Great_Droid_Revolution), krankt aber natürlich auch daran, dass es keine wirklich stringente Perspektive auf die Droiden gibt.


Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: 6 am 31.05.2018 | 14:07
Hab ihn jetzt auch gesehen. Habe mich gut unterhalten gefüllt. :)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 31.05.2018 | 14:10
Täusche ich mich übrigens oder war die diese "Gleichberechtigung für Droiden" -Sache als Selbstironie oder gar Provokation gegen die LGBT SJW Meckerer gemeint?

Selbstironie?
Anzunehmen
Aber mal ernsthaft, wer findet Sklaverei gut?
Oder das Droiden die sowohl:
- Intelligent sind
- Leidensfähig sind
- Mit Gefühlen ausgestattet sind
- Persönlichkeiten entwickeln
- in vieler Hinsicht "menschliche Züge" zeigen
- mitfühlend sind
etc.

in ewiger Knechtschaft gehalten werden?

General Grevious war auch mehr Maschine als Lebewesen, und ob das Gehirn nun biologisch oder elektrionisch ist, solange es das gleiche Ergebnis zeigt, wer kann dann sagen wer lebt und wer nicht?
Wer hat Rechte und wer nicht?

Provokation?
Nö, denke ich nicht.
Dazu ist das Thema, wenn man sich, wie oben, damit befasst, nicht dumm genug.


Gabs im EU am Rande (http://starwars.wikia.com/wiki/Great_Droid_Revolution), krankt aber natürlich auch daran, dass es keine wirklich stringente Perspektive auf die Droiden gibt.

Umm. Ich denke da ist Star Wars nicht logisch und konsequent genug um das auf Gesellschaftsebene intellektuell auf zu rollen.
Und es ist ein eher langweiliges/abgespacetes Thema das zum Flair von Star Wars über alle Filme hinweg nicht rein passt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 31.05.2018 | 14:21
Ich denke da ist Star Wars nicht logisch und konsequent genug um das auf Gesellschaftsebene intellektuell auf zu rollen.
Und es ist ein eher langweiliges/abgespacetes Thema das zum Flair von Star Wars über alle Filme hinweg nicht rein passt.

Finde ich überhaupt nicht.
Gerade fürs Rollenspiel muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen und stellt dann schnell fest, dass die Grundlage sehr brauchbar ist.
Das zerfasert nur an den Ecken etwas, weil speziell das EU keinen kompetenten Obersten Settingnazi hatte.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 31.05.2018 | 15:22
War gestern abend drin und hab mich nicht gelangweilt. Inhaltlich sicher cleverer als The Last Jedi, spannend, mit einigen witzigen Ideen und Überraschungen. EIn paar gewöhnungsbedürftige Charaktere, die aber in Ordnung waren. An Ehrenreich hatte ich mich schnell gewöhnt (hat sicher geholfen ihn vorher in Trailern gesehen zu haben). Ist kein Harrison Ford, macht seine Sache aber gut, Glover ebenso.

Könnte ich insgesamt unterschreiben, dennoch hat der Film mich nicht gepackt, weil er einfach zu mittelmäßig,
wenig originell und klischeehaft war. Auch die Stimme von Pampel war zwar eine naheliegende, aber keine wirklich
gute Wahl, weil sie nicht zu Ehrenreich passte. Trotzdem in jedem Fall besser als jeder Film der neuen Trilogie,
was jetzt allerdings auch keine allzu große Kunst ist.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 31.05.2018 | 17:11
Finde ich überhaupt nicht.
Gerade fürs Rollenspiel muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen und stellt dann schnell fest, dass die Grundlage sehr brauchbar ist.
Das zerfasert nur an den Ecken etwas, weil speziell das EU keinen kompetenten Obersten Settingnazi hatte.

Ja, hier ok.
Bei I, Robot auch ok.

Aber so was "On Top" noch mal auf den Konflikt von Star Wars drauf zu packen?
Wo man in SW I-III die Droiden (ok, eigentlich die Handelsföderation) als Gegenspieler hatte?

Wenn Sklaven halten okay ist, warum ist Droiden halten nicht okay?
SW kann erst mal an anderer Stelle aufräumen bevor wieder ein Faß augemacht wird.

Und wer sagt das alle Droiden besser sind als ein intelligenter Toaster?
Oder moralischer.

Im Expanded Universe?
Warum nicht!

In der Hauptreihe?
Nein, danke!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: vanadium am 31.05.2018 | 17:25
Könnte ich insgesamt unterschreiben, dennoch hat der Film mich nicht gepackt, weil er einfach zu mittelmäßig,
wenig originell und klischeehaft war. Auch die Stimme von Pampel war zwar eine naheliegende, aber keine wirklich
gute Wahl, weil sie nicht zu Ehrenreich passte. Trotzdem in jedem Fall besser als jeder Film der neuen Trilogie,
was jetzt allerdings auch keine allzu große Kunst ist.

W. Pampel hat Ehrenreich überhaupt nicht synchronisiert. Das war Florian Clyde.
Und das geniale ist, dass es so nah dran war an Pampel.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 31.05.2018 | 18:14
W. Pampel hat Ehrenreich überhaupt nicht synchronisiert. Das war Florian Clyde.
Und das geniale ist, dass es so nah dran war an Pampel.

Oh, interessant, dennoch gefällt mir Ricardo Richter, der ihn schon öfter gesprochen hat, besser.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: knörzbot am 1.06.2018 | 13:11
Gerade fürs Rollenspiel muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen und stellt dann schnell fest, dass die Grundlage sehr brauchbar ist.
Und das wurde des Öfteren auch gemacht. Zuletzt im Abenteuer "Debts To Pay" für EotE.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Alex am 1.06.2018 | 19:21
War heute erst drin.
Ist mMn der beste Star Wars Film seit den Alten (Episode 4-6). Keine überzogene sondern gut dosierte Action, die mich stellenweise an die (alten) Indiana-Jones-Filme erinnert haben. Die offenen Punkte (Kennenlernen von Chewi, Kartenspiel um den Falken, Herkunft von Han etc.) wurde sauber gelöst.
Persönlich fand ich Lando sehr gelungen.
Kann weitergehen ...
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Radulf St. Germain am 1.06.2018 | 23:35
Persönlich fand ich Lando sehr gelungen.

Ebenso. Ich dachte mir "Hey, das ist er!"
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Mithras am 2.06.2018 | 08:09
Ich muss hier einfach mal ein Lob aussprechen für ALLE Star Wars Filme seit 2015! MiR haben sie alle gefallen und ich wünsche mir ein weiter so. Und sie sind so viel besser (unterhaltsamer, durchdachter) als dieser andere Disney Quatsch namens Marvel! Da gab es den guten Avengers 1 und Spiderman aber der Rest davon ist sowas von Müll. Deadpool mal ausgenommen! Thor, Captain Murica usw. Einfach grausam wie alle geil da rein rennen und die Filme finanzieren und abfeiern als die Erlösung des Nerdtum zur persönlichen Unterhaltung! Außerirdische Wikinger Götter... Meh! Dann lieber Star Wars mit ganzen Meckerern. Ich bleib dabei: ich mag das neue Star Wars inkl. Teile 7, 8 und Han Solo!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Alex am 2.06.2018 | 08:52
Ebenso. Ich dachte mir "Hey, das ist er!"
Mein persönlicher Höhepunkt war sein Versuch, seine Memoiren aufzunehmen. :)

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Issi am 2.06.2018 | 09:14
So war gestern auch drin.
Ich habe einen einigermaßen unterhaltsamen Film gesehen.
Ohne emotional berührt zu werden.
Obwohl die Charaktere nicht schlecht dargestellt wurden, konnte man mMn. keinen engen emotionalen Kontakt aufbauen. Ich habe ein schönes Spektakel gesehen, allerdings wie durch ein Schaufenster.
Die Bilder im Film waren auch durchwegs zu düster.
Das erinnerte mich zu sehr an Rogue One.

Die Story an sich war gut. Aber irgendwas hat (mir)gefehlt.

2,5 -3,0 Sterne.

Edit. Ich hätte gerne mehr über die Charaktere erfahren, statt noch eine Actionszene mehr zu sehen.
Die Emotionen kamen teilweise nicht an.
Ich habe gut gezeichnete Fassaden gesehen.
Statt mitgefühlt. -abgeholt zu werden.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Radulf St. Germain am 2.06.2018 | 16:41
Mein persönlicher Höhepunkt war sein Versuch, seine Memoiren aufzunehmen. :)

Für mich war es das "Alle Geschichten, die du über mich gehört hast sind wahr!"
Das ist einfach so.... egozentrisch.  ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Issi am 2.06.2018 | 18:10
Mir hat der Werbefilm fürs Imperium gefallen!  :D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: aikar am 4.06.2018 | 07:42
So, gestern abend auch drin gewesen.
Nette Unterhaltung, nicht so schlimm wie ihn manche verreißen, aber auch kein Must See oder Wow-Effekt. Also ziemlich gleich wie bei allen neuen Star Wars Filmen (Bis auf R1, den finde ich wirklich Hammer).

Im Grunde "Am Rande des Imperiums - Der Film", mit einem Schuss Guardians of the Galaxy (Han und Star Lord könnten optisch und von der Klappe her Zwillinge sein, finde ich).
Also genau das, was ich mir erwartet hatte. Gerade der Zugraub und der Gefangenenausbruch haben mir sehr gut gefallen. Den "alten Bekannten" am Schluss hätten sie sich m.M. nach sparen können (der Kumpel neben mir war dafür voll begeistert).

Interessante/sympathische Nebencharaktere. Im Vergleich ist gerade Han leider etwas blas geblieben.
Irgendwie haben mich z.T. die deutschen Stimmen gestört und ich bin da eigentlich wirklich nicht zimperlich. Vor allem bei Han. Die war zwar sehr Harrison-Ford-Han-mäßig, hat aber irgendwie nicht zum neuen Schauspieler gepasst. Evtl. schaue ich ihn mir nochmal in O-Ton an.

R1 >> Solo > Ep.7 >> Ep.8
+1. Was größtenteils an gewissen Logiklücken in EP8 liegt und dass ich die New Order nicht mag, kann aber nicht genau in Worte fassen warum.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 4.06.2018 | 23:31
Eine recht gute Analyse, wie ich finde:
In Bob We Trust - SOLO: A BOX-OFFICE STORY (https://youtu.be/jrusTEvgxgI)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: lowfyr am 6.06.2018 | 09:30
Habe ihn mir gestern angesehen und fand ihn ganz gut. Fand den jungen Han ok und bei weitem nicht so schlecht, wie er teilweise gemacht wurde. Aber das es über irgendetwas in einem Film einen Shitstorm gibt ist ja wohl leider schon normal.

Lando war genial und hoffe er taucht wieder auf.

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Luxferre am 7.06.2018 | 10:37
Schön, mal eine Handvoll positivere Berichte zu lesen  :d Jetzt habe ich auch wieder Lust, ihn anzuschauen. Bei der ganzen Negativkritik und Kodderei vergeht einem ja geradezu die Lust.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 7.06.2018 | 11:43
Keine Sorge, dass war nur die übliche Meinungsmache einer lauten Minderheit. Welcher Film ist schon perfekt? Das Eintrittsgeld ist nicht verschwendet, wenn du mit StarWars, Action oder SciFi was anfangen kannst.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 7.06.2018 | 12:41
Keine Sorge, dass war nur die übliche Meinungsmache einer lauten Minderheit. Welcher Film ist schon perfekt? Das Eintrittsgeld ist nicht verschwendet, wenn du mit StarWars, Action oder SciFi was anfangen kannst.

Ich denke das ist schon sehr Geschmackssache.

Direkt nach dem Film hätte ich dem als "generische SF" 6 von 10 Sternen gegeben. Punktabzug für zu viele unverständliche Referenzen.
Der Film ist ja an einigen Stellen wirklich mit Affenzahn an irgendwelchen Referenzen zu Hans Geschichte aus Episode IV bis VI drüber gedüst und hielt sich dabei nie lange auf. Der Vorteil war das man sich nie wirklich langweilte. der Nachteil war das eigentlich nie Spannung aufkam und auch keine emotionale Bindung an irgendeinen der Charaktere. Vielleicht ein wenig an Beckett, aber dafür war der auch seltsam kalt.

Als "Fan Service" Film für Star Wars Fans denen die Charaktere aus Episode IV bis VII egal sind und der Kanon eben so würde ich 7 von 10 Sternen geben.
Zu viele Referenzen, ein Drittel oder die hälfte hätten es auch getan. Der Film hat schon Star Wars Feeling aber einige der Neuerungen passen meiner Meinung nach nicht zu Star Wars. Z.B. dieses Superfuel (was dann wieder in Episode VIII knapp ist????)
Das Cthulhu-Monster in der Wolke, die Stöpsel-Blockade des Imperiums.
Der Film verliert viel an Zuspruch weil das Witzniveau eher Harry Potter und J.K.Rowling ist als Star Warsig. Zu viel und zu flach. Plus, auf Kessel, absolut die Spannung rausnehmend/lächerlich.


Als "Hard Core Star Wars" Film für Star Wars Fans denen Han nicht so wichtig ist aber der Kanon des SW-Verse schon würde ich 4 von 10 Sternen geben.
Zu viele Referenzen, ein Drittel oder die hälfte hätten es auch getan. Super Fuel passt meiner Ansicht nach nicht zu Star Wars I bis VII. Droidenrevoluzzer passt einfach nicht zu Star Wars. Die Charaktere sind zwar nicht super detailliert in SW, hier fehlt aber das Verweilen auf der Crew von Beckett. Es geht zu schnell und zu brutal zur Sache. kaum fängt man an Rio oder Val zu schätzen, schon werden sie abgesägt. Und dann sind die Emotionen von Beckett nicht vorhanden. Mindestens bei Val hätte ich etwas Emotionale Bindung erwartet. Han ist blass, farblos. Die einzigen Figuren die mehr Tiefe und Emotionen abseits des Egoismus zeigen sind Qi'ra und Val. Bei Beckett, Llando und Han sowie Dryden ist fast nur Egoismus zu sehen (sich um seinen love-interest zu kümmern sehe ich als externen Egoismus),
Das nur weibliche Figuren vollständige Menschen zu sein scheinen ist seltsam. Das schien, auch wenn die Charaktere immer nur sehr grob skizziert wurden, in SW 1 bis SW VII anders zu sein. Männer in SW seit SW VIII: Self-Centered Egomaniacs


Als "We Love Han" Film für Star Wars Fans denen Han wichtig ist ebenso der Kanon des SW-Verse würde ich 2 bis 3 von 10 Sternen geben.
Han in Solo ist ein leeres, aufgeblasenes, großmäuliges Nichts. Inkompetent, naiv, unbedacht, impulsiv, egoistisch.
Als Proto-Glücksritter ist nur sein persönliches Glück stark, um ihn herum leiden die Menschen durch seine Eskapaden.
Großmäulig, impulsiv, egoistisch hätte ich auch erwartet. Plus deutlich mehr Hirn. Wenn jemand "General" bei den Rebellen wird erwarte ich das etwas drauf hat und
"Fast-Talk" nur eine Angewohnheit in Notsituationen ist und kein Dauer Zustand.
Han als zu groß gewordenen naiven 12-jährigen, das nervt.

Als "We Love Chewie" Star Wars Film kann man 8 von 10 Sternen geben.
Chewie ist konsistent, loyal, kompetent, brutal zu Gegnern und kräftig.
Bei Chewie, als unterdrücktem Sklaven, macht man plötzlich alles richtig was man bei Han alles vermasselt????

Mir scheinen die Macher von Star Wars zu intelligent als das das alles nur Zufall sein kann.
Naja, ich warte halt geduldig auf Euren Red Pill Moment.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 7.06.2018 | 15:16
Das nur weibliche Figuren vollständige Menschen zu sein scheinen ist seltsam. Das schien, auch wenn die Charaktere
immer nur sehr grob skizziert wurden, in SW 1 bis SW VII anders zu sein. Männer in SW seit SW VIII: Self-Centered Egomaniacs

Vollständige Menschen bei Star Wars? Sind die überhaupt erwünscht oder würden die für einen Tiefgang sorgen, der sich
so gar nicht mit dem knalligen Popcorn-Spektakel verträgt? Für mich sind das immer nur Archetypen, die höchstens in
einigen der Romane mehr Tiefe gewonnen haben. Als ''Frau'' war L3 jedenfalls weitaus interessanter als Qi'ra, und oben-
drein noch die bessere Schauspielerin. Emilia Clarke wirkte doch ziemlich gelangweilt und wer kann es ihr verdenken.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Luxferre am 7.06.2018 | 15:22
Keine Sorge, dass war nur die übliche Meinungsmache einer lauten Minderheit. Welcher Film ist schon perfekt? Das Eintrittsgeld ist nicht verschwendet, wenn du mit StarWars, Action oder SciFi was anfangen kannst.

Das weiß ich doch ;)

Das Verhältnis ist doch: 1 positive Stimme und 10 negative Stimmen. Wenn man das realisiert, verändern sich viele Wahrnehmungen schlagartig.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: vanadium am 7.06.2018 | 16:07
Oh, interessant, dennoch gefällt mir Ricardo Richter, der ihn schon öfter gesprochen hat, besser.

Ehrenreich hat noch keine Standardstimme. Er hat zum einen noch gar nicht viel gemacht und hatte zum anderen schon 5-6 unterschiedliche Sprecher. Richter auch nur zwei mal.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 7.06.2018 | 16:44
Das Verhältnis ist doch: 1 positive Stimme und 10 negative Stimmen. Wenn man das realisiert, verändern sich viele Wahrnehmungen schlagartig.
Soviele negative Stimmen gibt es doch gar nicht, oder hab ich was verpasst?
Das schlimmste was ich hörte was so quasi ein "solides okay/eh' whatever".
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 7.06.2018 | 17:02
Damit ist glaube ich ein Korrektur-Faktor gemeint, um ein realistischeres Verhältnis zu bekommen. Negatives wird halt häufiger geäußert.
Und wenn man dazu noch die Seiten dieses Threads scrollt, sieht man ganz schnell wie oft welche Avatare auftauchen.  ;)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 7.06.2018 | 17:51
Ich glaube so langsam das Hauptproblem bei Star Wars ist, dass keine neuen Geschichten erzählt werden.
Immer die gleichen Charaktere, die sich um immer den gleichen Metaplot drehen und das seit geschlagenen
40 Jahren. Da ist ein ganzes Universum zu entdecken und was bekommt man stattdessen serviert? Die Vorge-
schichte von Chars, die seit 40 Jahren eingeführt sind. Um da mehr als ein ganz ok zu erhalten, hätte da
schon etwas anderes kommen müssen, als eine relativ einfach gestrickte Heist-Story, wo wie mit der Wäscheliste
die wichtigsten Punkte abgearbeitet wurden.
Klar haben auch ein paar Sachen Spaß gemacht - wäre schlimm, wenn nicht -, aber im Großen und Ganzen wieder
mal ein Film, der relativ unnötig war, nichts mit Plots zu tun hatte, die in den Romanen schon längst beschrieben
wurden (ja, ja, die zählen ja irgendwie nicht mehr), und der in spätestens einem Monat praktisch schon wieder
vergessen sein wird - wenigstens blieb einem diesmal die Force und das Gequatsche darum erspart.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 7.06.2018 | 18:23
Vollständige Menschen bei Star Wars? Sind die überhaupt erwünscht oder würden die für einen Tiefgang sorgen, der sich
so gar nicht mit dem knalligen Popcorn-Spektakel verträgt? Für mich sind das immer nur Archetypen, die höchstens in
einigen der Romane mehr Tiefe gewonnen haben.


Ja, eben. Einen Archetypen zu zeigen genügt.
Wenn man sich die Crew von Beckett als kleinen, durch gemeinsame Interessen zusammengeschweißten Haufen vorstellt, dann ist der Tod von Val UND Rio innerhalb einer Szene für Beckett nicht viel Wert. Da gibt es hinterher keine Szene wo Beckett nachdenklich über Fehler und Ungerechtigkeiten nachdenkt (oder übersehe ich da was).
Das ist weniger als ich in einer wild zusammen gewürfelten Rollenspielergruppe sehe.

Luke trauert in einer Szene um Obi Wan, selbst Chewie ist in SW VIII emotional getroffen von einem traurigen Porg.
Das fehlt in "Solo", mag sein man hatte das Filmmaterial nicht, aber das hätte man ja nachdrehen können.
Und oft brauchen diese nur wenig CGI, wenn man die geschickt aussucht.

Männer werden hier mehr als emotionale Krüppel gezeigt als in der Originaltrilogie. Das finde ich doof.

Als ''Frau'' war L3 jedenfalls weitaus interessanter als Qi'ra, und oben-
drein noch die bessere Schauspielerin. Emilia Clarke wirkte doch ziemlich gelangweilt und wer kann es ihr verdenken.

Jein. Wieso muss Leet einen so watschelnden Gang haben der sich so in den Hüften wiegt? Versteckter Sexismus? Wieso hat man das Gefühl eher einer alten Matrone zuzuhören als einem jungen Wesen? Wieso dieser "Wir müssen die Droiden befreien" Kampfruf. Wenn man hier eine Idee "Ich befreie die Droiden, die fangen dann an Unsinn zu machen" nicht ohne Fake-SJW Pathos vortragen? Ok, ist eine Frage des Geschmacks.

Ich fand Leet zum Teil affig, zum Teil aber cool. Statt dieses "Ich denke Llando liebt mich" hätte man ebenso ein "Llando denkt er ist ein toller Pilot, in Wahrheit rette ich uns ständig den Arsch". Wobei ich diese Interspezies Neckereien gar nicht schlimm fand. Lustig, aber dann wieder zu primitiv.

Irgendwie fand ich mich als Star Wars Fan oft verarscht vor.
Bei den anderen Disney Filme nicht so, aber hier war das diese endlose Reihe an Stichworten die abgearbeitet wurden.
Und eigentlich nirgends war irgend eine Art erhöhter Spannung oder emptionalen Mitgehens erkennbar.

Schade um den Eintritt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 9.06.2018 | 18:34
Ich will was zum Film sagen. Ich bin rein, weil ich dachte, ach komm, pfeif drauf. Irgendwie ist Star Wars ja auch ein Teil einer umfassenden popkulturellen Bildung.  ~;D

Wichtig ist es ja immer, zu wissen, wo jemand gedanklich herkommt, damit man weiß, ob man dessen Einschätzungen teilen kann oder ob das unsinnig ist. Ich starte aus diesem Grund also mit einem Disclaimer.

Disclaimer:
Ich habe die ursprüngliche Trilogie mit ca. neun Jahren gesehen, und in diesem Alter und in einer Welt ohne Internet und so weiter, da war das natürlich eine unglaublich Erfahrung. Man lernt Science-Fiction kennen, lernt Drama und Epik kennen, es gibt weit und breit nichts Vergleichbares. Ich brauche euch nix erzählen, ihr wisst selbst, wie das war. Es war eine Art Erlösung.

Dann kamen die drei Prequels. Um meine Einstellung gegenüber den Prequels angemessen in Worte zu fassen, muss ich mit einem Gleichnis arbeiten.

Stellt euch vor, ihr bekommt ein junges Pony zum Geburtstag geschenkt. Ihr nennt es Butterblume. Ihr seht es heranwachsen und ihr liebt es von ganzem Herzen. Ihr spielt jeden Tag mit ihm, ihr striegelt und streichelt es, ihr bindet ihm Blumen und bunte Bänder ins Haar. Ihr füttert es ausschließlich mit zartem Klee.

Dann, ohne euer Zutun, wird euch das Pony weggenommen. Ihr müsst mit ansehen, wie das Pony von einem fetten, schwitzigen Mann brutal zugeritten wird, und der Mann schlägt das arme Pony auch noch dauernd mit der Faust.
Dann, wenn das arme Pony schon ganz kaputt ist, werdet ihr gezwungen, zuzusehen, wie das Pony in einen Fleischwolf geworfen wird, es wird zerschreddert und es wird Wurst daraus gemacht.
Und dann werdet ihr gezwungen, die Wurst zu essen.

Das war meine Erfahrung mit den Prequels. Es war die Erkenntnis, dass es nichts Gutes und Schönes in der Welt geben darf und nicht geben kann. Wenn man so im Kino sitzt und schaut grübelnd dreimal zweieinhalb Stunden lang einer Art visueller Massenkarambolage zu, dann ist das ebenfalls eine Art Erlösung: Man erkennt, wie scheiße Star Wars eigentlich ist. Dass das Universum nicht entwicklungsfähig ist. Dass es immer nur ein paar Requisiten und Symbole neu anordnet. Dass die Produktionen lieblos und schludrig sind. Dass alles dumm ist und Kitsch. Und danach ist man frei.

Ich finde Jedis saublöd, ich finde die Macht lächerlich, ich finde Lichtschwerter nervtötend, ich finde ATATs und Sternenzerstörer peinlich, und Darth Vader total überspielt. Ich finde Stormtrooper uncool.

Und deshalb bin ich genau der richtige Mann, um mir einen Star Wars Film anzuschauen, weil ich da einfach völlig unbelastet rangehen kann und mir wirklich gar nichts erwarte.   ~;D

Disclaimer Ende. Jetzt mein Eindruck:

Solo ist ein einwandfreier Film. Ich hatte über weite Strecken vergessen, dass der Hauptdarsteller überhaupt Han Solo ist, weil sie den Kitsch-Level einfach deutlich runtergefahren haben und beispielsweise der ganze Jedi-Quatsch weg ist. Praktisch kein Laserschwert, kein beknackter C3P0, nix davon, hurra! Ab jetzt in unzusammenhängenden Stichpunkten:
- Solo ist eigentlich ein Warhammer 40K-Film, und das tut dem ganzen UNGLAUBLICH GUT (Eye of Terror, die Unterwelt, Bolterschüsse in die Gesichter usw.).
- Der Film hat echte visuelle Probleme, weil da irgendwas mit der Beleuchtung nicht passt. :)
- Ich steh voll auf diese ganzen Blickwelten. Der schummerige Eisnebelplanet, der donnernde Achterbahn-Lastenzug, der sich in die Kurve reinlegt. Wunderbar! 
- Die Daenerys Targaryen ist super heiß, der steht das total gut, dass sie mal normal aussieht
- Ich mag diesen neuen Seitenlinien-Humor, da ist das Timing herrlich. Der Stormtrooper als Verkehrspolizist, wie er auf seinen Speeder aufsteigt, großartig. :D
- Ich hatte ordentliche Wouh!-Momente, z.B. als der Sternenzerstörer plötzlich im Mahlstrom parkt. :D Oder als halt das blaue Benzin erst nicht auslöst, und sie fast in den Gratvitationsstrudel geschnullert werden, super!
- Das Pacing war einfach sehr gut. Der Han Solo macht eine Barrel-Roll und kegelt den imperialen Flieger weg, toll! Oder dieser Quatsch mit den Landefüßen, die die Steine hochwirbeln, so was will ich sehen, ganz hervorragend.

Ich könnte noch viel schreiben, vielleicht reiche ich noch ein paar Eindrücke nach. Der Film war freilich auch saudumm (an unendlich vielen Stellen, man denke an die Laser-Käsemesser vom Dings), aber das ist doch bei Star Wars total egal. Es ist ein klasse Science-Fiction-Film, mit der richtigen Geschwindigkeit und hin und wieder originell, ich hab kein einziges Mal auf die Uhr geschaut. Der Film ist vor allem deshalb ziemlich solide, weil er eigentlich nur grade noch so ein Star Wars Film ist. Also kann ich jedem empfehlen, sich den mal zu geben, gerade auch für Skeptiker wie mich.

Eine letzte Sache noch: Ich habe den Thread nicht gelesen, deshalb weiß ich nicht, ob das schon angesprochen wurde - der Feminismus-Bot war aber schon ein heftiger Akzent in dem Film, oder? Habt ihr da irgendwelche Gedanken zu? Ist der Wellenkamm des Feminismus wohl mittlerweile schon durch oder was, dass man das so heftig parodieren kann im weltweit größten Film-Franchise aller Zeiten? 
 
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 9.06.2018 | 18:44
hallo Megavolt

L3 wurde hier schon mal auf Seite 7 https://www.tanelorn.net/index.php/topic,106535.msg134633313.html#msg134633313 (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,106535.msg134633313.html#msg134633313)
angesprochen
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 9.06.2018 | 21:37
Seid ihr nicht auch so gespannt wie ich wenn Solo verfilmt und wir die Genese eines jungen Han sehen werden?
Also ich freu mich drauf wie Bolle!

 :)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Radulf St. Germain am 10.06.2018 | 09:38
Interessant, meine Wahrnehmung zu diesen Punkten ist ganz anders.

Das nur weibliche Figuren vollständige Menschen zu sein scheinen ist seltsam.

Ich fand in diesem Film die männlichen und die weiblichen Figuren beide sehr gut. Aber vielleicht verstehe ich  nicht richtig, was Du mit "vollständig" meinst.

Zitat
Han in Solo ist ein leeres, aufgeblasenes, großmäuliges Nichts. Inkompetent, naiv, unbedacht, impulsiv, egoistisch.

Han war auch in den alten Filmen so - sein "ich bin der geilste" Pitch in der Cantina, sein Lob auf den Falcon, der dann einen Aussetzer beim Hyperdrive hat usw. Er wird erst gegen Ende von Ep IV erwachsener.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: KarateKid80 am 10.06.2018 | 10:59
Bin gestern auch endlich im Kino gewesen... Der Film macht vieles richtig und in der Art hätte ich mir Episode 8 gewünscht... Nur kleine Kritikpunkte: zum einen hab ich auf deutsch geguckt und fand durch die Synchronstimme L3 sehr nervig (vielleicht auch nur noch nerviger), zum anderen verstehe ich nicht warum man den Tie-Fighter ins deutsche übersetzen muss...

Großes Plus: Der Humor (abgesehen von L3) war im Gegensatz zu Episode 8 auch wieder auf einem soliden Niveau, die Action und die Geschichte unterhaltsam...
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 10.06.2018 | 11:11
Interessant, meine Wahrnehmung zu diesen Punkten ist ganz anders.

Ich fand in diesem Film die männlichen und die weiblichen Figuren beide sehr gut. Aber vielleicht verstehe ich  nicht richtig, was Du mit "vollständig" meinst.

Han war auch in den alten Filmen so - sein "ich bin der geilste" Pitch in der Cantina, sein Lob auf den Falcon, der dann einen Aussetzer beim Hyperdrive hat usw. Er wird erst gegen Ende von Ep IV erwachsener.

Interessant das Du Han als einen Windbeutel bezeichnest und ihn trotzdem zu einem vollständigen Charakter adelst.

Im, nicht existenten, Prequel ist Han eine Persiflage seiner selbst aus A New Hope.
Die weibliche Hauptfigur macht eine Entwicklung von der Freundin die eigentlich außer gut auszusehen nichts macht zu einem BadAss Ninja-Assassin der ihren Macker, Boss, Quälgeist und Mentor im Zweikampf besiegt. Mit ein bisschen Hilfe von Han. Innerhalb von 3 Jahren eine tolle Leistung und ein guter Reifeprozess.

Und Han ändert sich von Anfang des Films dessen Namen man nicht sagen darf nicht.
Er ist der gleiche am Anfang wie am Ende, das EINZIGE was er lernt ist einfach Leute ohne Vorwarnung umzunieten die er gerade hintergangen hat.
Er lernt also ein recht kaltblütiger Mörder zu sein.
Und ändern tut er sich bis zum Ende von A New Hope nicht.
Ist konstant der gleiche Windbeutel 13-15 Jahre lang.

Und dann sagst Du mir diese Figur wäre vollständig, entwickele sich, zeige der Situation entsprechende Emotionen?
Wirklich?!?

Und Beckett verliert innerhalb ein paar Minuten 66% seiner alten Crew inklusive seiner Freundin und ist davon nur 5 Sekunden lang betroffen?

Es gibt Lücken in den Charakteren von Beckett und Han in denen kann man den Grand-Canyon verstecken. Und auch die Reaktion der anderen Charaktere, Val, Qi'ra, Rio, Chewie ist nicht konsistent damit einem kleinen Rudel von Psychopathen in ihnen zu begegnen.

Da muss der Wechsel der Regie richtig große Probleme erzeugt haben.
Anders, ausser Absicht, kann ich mir das Ergebnis des nicht existenten Films nicht erklären.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 10.06.2018 | 11:53
Die weibliche Hauptfigur macht eine Entwicklung von der Freundin die eigentlich außer gut auszusehen nichts macht zu einem BadAss Ninja-Assassin der ihren Macker, Boss, Quälgeist und Mentor im Zweikampf besiegt.

Und Beckett verliert innerhalb ein paar Minuten 66% seiner alten Crew inklusive seiner Freundin und ist davon nur 5 Sekunden lang betroffen?

Stimmt, das war beides total weird.  ~;D
Noch schräger fand ich dieses "Ich hab total schlimme Dinge tun müssen, während du weg warst, aber ich sag nicht, welche." Da hat doch - meiner Meinung nach filmgeschichtlich ziemlich einzigartig - der Reveal gefehlt, oder habe ich den verpennt? Die ganze Rolle von der Denaerys hat null Sinn ergeben.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 10.06.2018 | 13:28
Mich hat gewundert das Qi'ra überhaupt kämpfen kann. Bin davon ausgegangen, dass die als
Gesellschafterin für Dryden arbeitet - aber ist halt nicht Firefly.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 10.06.2018 | 17:31
Mich hat gewundert das Qi'ra überhaupt kämpfen kann. Bin davon ausgegangen, dass die als
Gesellschafterin für Dryden arbeitet - aber ist halt nicht Firefly.

Das war sicher eine der Optionen die mir am Anfang auch einfiel, nur hatte ich ein Gefühl das es etwas grimmiger gemeint war.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 10.06.2018 | 17:32
Ich hab ihn jetzt doch noch gesehen. Er hat mir eigentlich ganz gut gefallen auch wenn die Han und Lando Schauspieler mich nicht komplett überzeugt haben und der Droide (bzw. die Droidin?) genervt hat.

Was mich auch etwas geärgert hat waren die ganzen dunklen und bzw. nebligen Szenen, wenn ich ins Kino gehen möchte ich bitte auch auf der Leinwand was erkennen können  >:( §D hat sich bei dem Film auch nicht gelohnt (war möglicherweise sogar ehr Kontraproduktiv).
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 10.06.2018 | 17:53
Das war sicher eine der Optionen die mir am Anfang auch einfiel, nur hatte ich ein Gefühl das es etwas grimmiger gemeint war.
Ja, sie war ja quasi sein Besitz, aber ich wollte es halt ein wenig euphemistischer ausdrücken. Wenn Star Wars
diesen durchaus vorhandenen düsteren Gesellschaftsstrukturen oder den Streetwise-Elementen mal konsequent
folgen oder auch mal einen FSK 16 Plot abliefern würde, da wäre, aus meiner Sicht, noch einiges zu gewinnen
im Sinne qualitativ guter Filme.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Faras Damion am 11.06.2018 | 10:56
Hab den Film gestern gesehen. Und fand ihn gar nicht schlecht. Deutlich besser als 7 und 8.

Da mag auch mit reinspielen, dass ich nach dem Shitstorm mit extrem niedrigen Erwartungen reingegangen bin und auch kein Star Wars Fangirl bin.

+ Mir sind wenig Logiklöcher aufgefallen. Eigentlich traurig, dass man das positiv ansieht, aber Teil 8 fand ich richtig gruselig.
+ Kein Rette-die-Welt-Plot. Großartig. Leider scheint das nicht anzukommen.
+ Chewie war großartig. Endlich mal schnell und gefährlich und dabei auch tragisch und traurig.
+ Die Zugszene war cool.
+ Die 1.Weltkriegsszene ebenfalls. Schade, dass diese Stimmung nicht weiterging.
+ Die Optik ist wie immer großartig. Die Slums des Werftplaneten im Kontrast zu den High-Society-Klamotten war super.

o Schauspielkunst war okay. Hatte ich schlimmer erwartet und mir sind keine ganz schlechten oder grandiosen Szenen in Erinnerung geblieben.
o Humor: Ist mir weder unangenehm aufgefallen, noch in Erinnerung geblieben.
o Einbindung des Han-Hintergrundes, fand ich häufig störend, aber man muss dem Kanon treu bleiben. Z.B. dass das Schiff beim "Poker"turnier gewonnen wird. Oder das Gezanke zwischen Han und Lando.

- Wie oft können Soldaten daneben schießen? Die Szene nach dem Gefangenaufstand war einfach lächerlich.
- Eine junge Frau bekommt in 3 Jahren Superfähigkeiten durch einen Sith-Lord? Dieses Machtgedöns liegt mir nicht so.
- Charakterentwicklung von Han: Er war mir schon zu sehr wie der spätere Han. Ich verstehe, warum sie das so gewählt haben, aber ich hätte mehr Mut zu einer radikaleren Entwicklung gewünscht. James Bond hat es vorgemacht.
- Kampf um Gleichberechtigung als Comic Relief? Das hat bei mir nicht gut funktioniert.

Die Beleuchtung ist mir nicht negativ aufgefallen. Hab ihn in 2D gesehen, vielleicht liegt es daran.

Fazit: Das war ein guter Film. Kein herausragender Film den man 3 Mal anschauen will, aber solide Unterhaltung. Ich empfehle den Kinobesuch.

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.06.2018 | 11:04


- Wie oft können Soldaten daneben schießen? Die Szene nach dem Gefangenaufstand war einfach lächerlich.
warum haben die neuerdings Sturmgewehre, Rreffer sind gegen bewegliche Ziele in Deckung, zurückschiessend ne seltene Ausnahme
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 11.06.2018 | 12:35
+ Mir sind wenig Logiklöcher aufgefallen. Eigentlich traurig, dass man das positiv ansieht, aber Teil 8 fand ich richtig gruselig.
+ Kein Rette-die-Welt-Plot. Großartig. Leider scheint das nicht anzukommen.
+ Die Zugszene war cool.
+ Die 1.Weltkriegsszene ebenfalls. Schade, dass diese Stimmung nicht weiterging.

Logiklöcher?
Bitte schön:
Han ist zwischen 10 Jahren und 18 - 19Jahren(????) in einer Straßengang von einer schlimmen Lady Proxima unterdrückt.
Leider ist er weder mißtrauisch, noch kann er weiter als von der Tapete bis zur Wand planen.
Ok, wahrscheinlich ist Lady Proxima einfach eine Führungskraft der lokalen Sozialeinrichtungen die verwahrloste Jugendliche in Fahrzeugbau und Fahrzeugführung unterrichtet. Also nur ein etwas seltsameres Hogwarts.


Rette die Welt Plot?
Bitte schön:
Mit dem Hypertreibstoff wird die Rebellion von armen Schluckern zu einer potentiellen Gefahr für das Imperium. Das dies unangenehme Erinnerungen an Blutdiamanten, Öl oder Koltan weckt, wen kümmert das? Gell?

Zugszene Cool?
Bitte schön: Warum nimmt man einen Zug wenn man Gleiter nehmen kann?
Ein wenig mehr Erklärung wäre nett gewesen.

Weltkriegsszene cool?
Das Imperium wird gezeigt wie es sinnlos Menschen opfert. Ohhh. Wie perfide.
Wenn das Imperium gezeigt würde wie es eine Welt in Null-Komma-Nichts mit Infiltration, Sabotage, überlegener Feuerkraft und weitgehend ohne eigene Verluste übernehmen würde, ja das wäre beunruhigend.
So hat das einfach an Warhammer 40k erinnert, aber nicht an Star Wars.
Bis jetzt wurden Stormtropper nie wirklich verheizt.
Ok, mag das Strafbatallion gewesen sein, aber die Szene passt einfach nicht in Star Wars.

Die Beleuchtung ist mir nicht negativ aufgefallen. Hab ihn in 2D gesehen, vielleicht liegt es daran.

3D dunkelt das potenziell noch mal etwas ab.

Fazit: Das war ein guter Film. Kein herausragender Film den man 3 Mal anschauen will, aber solide Unterhaltung. Ich empfehle den Kinobesuch.

Etikettenschwindel.
Wenn man den Not-Solo nennen würde, dann wäre das okay, aber so.

Wartet auf die DVD/Blueray oder bis es mal für umme zu sehen ist.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 11.06.2018 | 13:15
Mensch, Kowalski!
Bei der Zeit, die Du aufwendest, um Deine negative Meinung über den Film hier zu schreiben, hättest Du locker die alle Star Wars-Teile und die Serien dazu einige Male rauf und runter schauen können.

Auf alle Fälle hast Du definitiv und zweifelsohne darstellen können, dass Dir der Film nicht gefällt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 11.06.2018 | 13:25
Mensch, Kowalski!
Bei der Zeit, die Du aufwendest, um Deine negative Meinung über den Film hier zu schreiben, hättest Du locker die alle Star Wars-Teile und die Serien dazu einige Male rauf und runter schauen können.

Sich in irgendwas reinzusteigern ist das erste und wichtigste Recht von uns Nerds.  ~;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 11.06.2018 | 13:55
3D dunkelt das potenziell noch mal etwas ab.
Die Brille filtert halt die Hälfte des Lichts weg.
Möglicherweise war der Projektor in dem Saal wo ich den Film gesehen hab auch einfach nicht so gut. Das war glaub ich der kleinste Saal in dem Kino.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Timberwere am 11.06.2018 | 14:50
Ich empfand den Film (bzw. zumindest die erste Hälfte des Films) ebenfalls als ziemlich dunkel, und das war auch in 2D.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 11.06.2018 | 14:59
Die Brille filtert halt die Hälfte des Lichts weg.
Möglicherweise war der Projektor in dem Saal wo ich den Film gesehen hab auch einfach nicht so gut. Das war glaub ich der kleinste Saal in dem Kino.

Ich habe es auf einer IMAX-3D-Leinwand gesehen, die sich vorher ofters bewährt hat, aber es war auch sehr dunkel.

Und vom 3D-Effekten wenig zu bemerken.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 11.06.2018 | 16:33
Mensch, Kowalski!
Bei der Zeit, die Du aufwendest, um Deine negative Meinung über den Film hier zu schreiben, hättest Du locker die alle Star Wars-Teile und die Serien dazu einige Male rauf und runter schauen können.

Auf alle Fälle hast Du definitiv und zweifelsohne darstellen können, dass Dir der Film nicht gefällt.
Dazu sind sie zu schlecht. So ab Episode 1.
Aber wie gesagt, das ist meine Meinung und jeder darf und soll gerne davon abweichen.
Wäre ja langweilig wenn jeder die Welt so sehen würde wie ich.

Gäbe dann keinen Grund zur Unterhaltung
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 11.06.2018 | 16:56
Ich habe den Film in 2D gesehen, der war zweifellos unglaublich dunkel. So dunkel, dass es schon wie ein Fehler wirkte, nicht wie Absicht.

Ich hatte mich aber schnell daran gewöhnt, im Gegensatz zu dem scharfkantigen, ausgeleuchteten CGI-Quatsch der Prequels fand ich den Beleuchtungsfehler hier sogar noch irgendwie als atmosphärisch.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Settembrini am 11.06.2018 | 17:11
Sich in irgendwas reinzusteigern ist das erste und wichtigste Recht von uns Nerds.  ~;D

Vollste Zustimmung.

Sich in einem Rollenspielforum im Unterbereich für Filmdiskussionen eines Star Wars Films zu beschweren, daß sich jemand zu sehr mit Star Wars auseinandersetzt...brauch schon ein erstaunliches Maß an fehlendem Koordinatensystem.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 11.06.2018 | 17:46
Gut, dass niemand sowas getan hat.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 11.06.2018 | 17:48
was die Beleuchtung angeht:

Bei Lady Proxima gehörte es ja zum Plot, dass es nicht so hell war  ~;D

der Schlammplanet wirkte in seinem ausgeprägtem Dunkel ebenfalls echt fies



Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lyonesse am 11.06.2018 | 18:02
Außerdem ist der Weltraum dunkel, dieser Riss sowieso, die Spelunken wo Lando Hof hält eh
und die Hinterhöfe und Hintergassen vom Anfang auch. Ach ja, und beim Schlachtfeld war es Nacht oder
staubig oder so was. Hm, außerdem war Lady Proxima tatsächlich ein Charakter, der fast in dickensche
Dimensionen vorstieß.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 11.06.2018 | 18:42
Mensch, Kowalski!
Bei der Zeit, die Du aufwendest, um Deine negative Meinung über den Film hier zu schreiben, hättest Du locker die alle Star Wars-Teile und die Serien dazu einige Male rauf und runter schauen können.

Auf alle Fälle hast Du definitiv und zweifelsohne darstellen können, dass Dir der Film nicht gefällt.

Vielleicht habe ich einfach zuviel Hippie-Frontalpädagogik zur Kreativitätsenfaltung als Kind erlebt, aber ist doch so, dass es schöner ist, zu einem Thema selbst was zu schreiben, als nur zu konsumieren, oder?

Und ja: entgegen landläufiger Meinung sehe ich eine Kritik genauso als künstlerischen Ausdruck an, wie Primärtexte (inkl. -filme).
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Der Läuterer am 11.06.2018 | 19:19
Mein Senf dazu.

Disney hätte wissen müssen, dass das so nicht klappen wird.
Han Solo ist Harrison Ford und niemand sonst.

Beim ersten Star Wars war er 35. Heute ist er 75.
Hätte er also noch einen 20-Jährigen darstellen können???

Aber sicher!!!

Heutzutage wäre das anhand der Technik problemlos möglich gewesen.
Was bei Gollum klappte, hätte auch bei Harrison Ford funktioniert.
Irgendein Schauspieler + Harrison Fords Gesicht, Mimik & Stimme.
Das Gesicht wird am Computer verjüngt und die Stimme aufgehellt.

Dann wäre der Film mit Sicherheit viel besser bei den Fans angekommen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 11.06.2018 | 20:22
Ich muss zugeben, dass mich Alden Ehrenreich eher an einem jungen Jack Nicholson mit Fönfrisur erinnert als an einen jungen Harrison Ford.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 11.06.2018 | 20:47
Ich muss zugeben, dass mich Alden Ehrenreich eher an einem jungen Jack Nicholson mit Fönfrisur erinnert als an einen jungen Harrison Ford.

Der junge Harrison Ford sieht aus wie Nico Mendrek von Orkenspalter TV. There, I said it.
https://lh3.googleusercontent.com/-xl4vgPMhNx8/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAZQ/P2sz4u_2ePs/s640-il/photo.jpg
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 11.06.2018 | 22:02
Heutzutage wäre das anhand der Technik problemlos möglich gewesen.
Was bei Gollum klappte, hätte auch bei Harrison Ford funktioniert.
Irgendein Schauspieler + Harrison Fords Gesicht, Mimik & Stimme.

Schau dir mal im Vergleich an, wie man sich bei Rogue One ins Zeug gelegt hat, um Tarkin und Leia ja nicht zu lange und zu sehr in Aktion zu zeigen, damit man mit dem CGI-Ansatz halbwegs durchkommt.

Gollum ist eine fiktive Figur, für die man keinen Referenzwert hat.
Bei einem "künstlichen" Harrison Ford weiß es dagegen jeder und entsprechend fällt es auch auf.
Zumal ein anderer Schauspieler auch andere Bewegungsmuster hat als der junge Ford usw.

Das kann man für Nebenfiguren grad so machen, aber spätestens beim Protagonisten landet man damit mitten im uncanny valley.


Ansonsten braucht die Kinosparte von Star Wars mMn vor Allem endlich eigenständige Inhalte, wie sie im EU stellenweise zu finden waren.
Referenzbingo und Nostalgiejoker reichen einfach nicht und eine "Reanimation" des jungen Ford wäre nur ein weiteres Symptom dieser Problematik gewesen. 
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Timberwere am 11.06.2018 | 22:56
Ich muss zugeben, dass mich Alden Ehrenreich eher an einem jungen Jack Nicholson mit Fönfrisur erinnert als an einen jungen Harrison Ford.

Dennis Quaid. Ich dachte tatsächlich mehrfach, der sieht einem jungen Dennis Quaid aus wie aus dem Gesicht geschnitten.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 12.06.2018 | 00:25

Disney hätte wissen müssen, dass das so nicht klappen wird.
Han Solo ist Harrison Ford und niemand sonst.

Umm.
Einspruch.
Auch wenn ich den Film sonst immer schlecht mache.
Bei der Wahl des Schauspielers für Han hatten die meiner Meinung nach ein gutes Händchen.
Die Schauspielkunst von Alden ging absolut in Ordnung und ich hatte keine Probleme Harrison gegen Alden zu tauschen.
Stört mich bei Robin Hood oder James Bond auch nicht.

Zumindest wenn der Schauspieler die ihm gegebene Rolle ausfüllt (ok, im Nachhinein finde ich Roger Moore vielleicht noch den schwächsten Bond, zusammen mit Timothy Dalton.
Aber das ist wie im Theater, wenn ein Stoff gut ist kannst Du tausende Schauspieler durch so eine Rolle schleusen.

Natürlich mag es "Lieblingsinterpreten" geben.
Aber von Kirk gibt es zwei gute Versionen, eine aus den 1960-ern und eine aus diesem Jahrtausend.
Und die sind nicht gleich.
Und das ist gut so.

Das Drehbuch war Quark, der Rest ging gut oder war sogar super.
Nur reisst das den Film aus dem Orkus des schwachen Drehbuchs und eines eher "mäh" Pacings nicht heraus.
Man macht aus einem Trabbi halt keinen Porsche, egal wieviel Herzblut man reinsteckt.
(Immerhin kriegt man aus einem Wartburg einen Melkus hin....)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Daicorion am 12.06.2018 | 15:19
Ich muss zugeben, dass mich Alden Ehrenreich eher an einem jungen Jack Nicholson mit Fönfrisur erinnert als an einen jungen Harrison Ford.

Jou. Ich frage mich halt, warum es nicht Anthony Ingruber geworden ist (der übrigens recht gute Nachahmungen sowohl von Ford als auch von Nicholson abgeliefert hat).
https://www.youtube.com/watch?v=bba_wPdLxp4

Meiner Meinung nach sieht er ihm schon ein bisschen ähnlicher als Ehrenreich. Und hat wohl auch schonmal eine junge Version von Ford gespielt.

Ich vermute mal, Ehrenreich hatte die glaubhaftere "Ruchloser Gauner"-Ausstrahlung. Was ich auch so empfinden würde, Ingruber wirkt durchschaubarer.
Allerdings: Harrison Ford hat für mich auch nie einen besonders glaubhaften jungen Kriminellen abgegeben. Der zwar unkonventionelle aber eher gesellschaftsfähige und grundehrliche Archäologieprofessor war da ein bisschen passender.

Ich habe die ursprüngliche Trilogie mit ca. neun Jahren gesehen, und in diesem Alter und in einer Welt ohne Internet und so weiter, da war das natürlich eine unglaublich Erfahrung. Man lernt Science-Fiction kennen, lernt Drama und Epik kennen, es gibt weit und breit nichts Vergleichbares. Ich brauche euch nix erzählen, ihr wisst selbst, wie das war. Es war eine Art Erlösung.

Ich war vielleicht zwei oder drei Jahre älter (Anfang der 80er) und hatte einiges an SciFi gelesen. Vielleicht schienen mir deshalb schon damals die Charaktere zu flach, die Dialoge stellenweise zu albern und die Fiction im Verhältnis zur Science viel zu überbetont. Allerdings waren Spezialeffekte und Ausstattung natürlich atemberaubend.

Dann kamen die drei Prequels. Um meine Einstellung gegenüber den Prequels angemessen in Worte zu fassen, muss ich mit einem Gleichnis arbeiten.
Stellt euch vor, ihr bekommt ein junges Pony zum Geburtstag geschenkt. (...)

Das arme Butterblümchen. Und die Wurst verweigere ich. ;D.

Ich hab zwar nur die ersten beiden gesehen, aber so fürchterlich fand ich die Prequels nicht. Allerdings war mir damals schon klar, dass die Hauptklientel für Star Wars halt unter 10 Jahre alt ist und deshalb viel buntes, albernes Gedöns drin sein durfte. Was mich gewundert hat, ist, dass sie die "Hitler's Machtergreifung"-Thematik beibehalten haben, die ja für kids eher langweilig sein dürfte. Allerdings hatte ich über diese Vorgeschichte des Imperiums in den 80ern in einem Star-Wars-Roman gelesen, also kam es nicht unerwartet.

Ich finde Jedis saublöd, ich finde die Macht lächerlich
Meiner Meinung nach wäre Star Wars wenn überhaupt, eher als "Space Fantasy" zu bezeichnen als Science Fiction oder Space Opera. Aber saublöd und lächerlich finde ich jetzt ehrlich gesagt keines von beiden. Naja, die übertriebene Darstellung wie magische Blitze, Würger-Psychokinese, Lichtschwerter usw. das ist alles schon etwas albern - aber hey, es ist der Krieg der Sterne.

(...) kein beknackter C3P0, nix davon, hurra!

Absolut. Nach ca. 10 Minuten im ersten Film ist er einfach nicht mehr lustig. Komischerweise hab ich gegen R2D2 und BB8 aber nichts einzuwenden.

Ich könnte noch viel schreiben, vielleicht reiche ich noch ein paar Eindrücke nach. Der Film war freilich auch saudumm (an unendlich vielen Stellen, man denke an die Laser-Käsemesser vom Dings), aber das ist doch bei Star Wars total egal. Es ist ein klasse Science-Fiction-Film, mit der richtigen Geschwindigkeit und hin und wieder originell, ich hab kein einziges Mal auf die Uhr geschaut. Der Film ist vor allem deshalb ziemlich solide, weil er eigentlich nur grade noch so ein Star Wars Film ist. Also kann ich jedem empfehlen, sich den mal zu geben, gerade auch für Skeptiker wie mich.

Kann ich so unterschreiben, hab mich auch nicht gelangweilt. Und ja, Frl. Clarke ist "in natura" in der Tat sehr nett. Die Beleuchtungsprobleme sind vermutlich in der Nicht-3D-Version nicht so schlimm.

Eine letzte Sache noch: Ich habe den Thread nicht gelesen, deshalb weiß ich nicht, ob das schon angesprochen wurde - der Feminismus-Bot war aber schon ein heftiger Akzent in dem Film, oder? Habt ihr da irgendwelche Gedanken zu? Ist der Wellenkamm des Feminismus wohl mittlerweile schon durch oder was, dass man das so heftig parodieren kann im weltweit größten Film-Franchise aller Zeiten? 

Das hat mich auch etwas überrascht. Wurde im thread schon ein-, zweimal angesprochen. Mir kam es so vor, als ob die Filmemacher sich mit der Figur etwas über die Kritik an der angeblichen Fokussiertheit der neuen Filme auf Gleichberechtigung von Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Ausrichtung usw. lustig machen wollten, nicht über den Feminismus an sich. Immerhin war Star Wars eine der ersten Filmproduktionen mit einer starken Frauenrolle.

Geschlechter machen bei Robotern ja eigentlich eher überhaupt keinen Sinn und der Kampf der "Roboterin" galt ja eher der Gleichberechtigung der Droiden als der des weiblichen Geschlechts. Albern war es, aber ich konnte drüber lachen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 12.06.2018 | 17:20
Zitat
Komischerweise hab ich gegen R2D2 und BB8 aber nichts einzuwenden.
Die erinnern uns an Hunde und nicht an plappernde Idioten.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 13.06.2018 | 08:02
Wurden eigentlich erklärt wie Han zu seinen Blutbiesen kam
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Issi am 13.06.2018 | 08:09
Ich bin mir gar nicht sicher ob die Roboter Lovestory eine absichtliche Parodie war. Vielleicht ja eher eine unabsichtliche.
Richtig komisch fand ich es nicht.
Es gab keine Zeit im Film um diese "Liebesgeschichte " etwas genauer anzuspielen. Die Roboterfrau war auch so als superharte Lady dargestellt. Da konnte man mMn. wenig Mitgefühl aufbauen.

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 13.06.2018 | 10:12
Umm.
Einspruch.
Auch wenn ich den Film sonst immer schlecht mache.
Bei der Wahl des Schauspielers für Han hatten die meiner Meinung nach ein gutes Händchen.
Die Schauspielkunst von Alden ging absolut in Ordnung und ich hatte keine Probleme Harrison gegen Alden zu tauschen.
Stört mich bei Robin Hood oder James Bond auch nicht.
Naja es gibt da schon einen Gewissen Unterschied zwischen Characteren die schon existierten bevor man einen Film über sie gemacht hat und Characteren die nur für einen Film erfunden wurden.

Im zweiteren Fall halt Wirklich der der erste Schauspieler der es gespielt hat das Orginal, im ersten nicht. Im Fall Robin Hood kommt dann glaub ich noch dazu, dass es da selbst in Buchform diverse Interpretationen gibt. 
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 13.06.2018 | 10:59
Naja es gibt da schon einen Gewissen Unterschied zwischen Characteren die schon existierten bevor man einen Film über sie gemacht hat und Characteren die nur für einen Film erfunden wurden.

Gegenbeispiele von Figuren die erst mal in einem Film auftauchen die aber neu erzählt werden können:
Nosferatu, Kirk, Spock, Uhura, Ripley, Obi-Wan, Alien, Predator

Es macht keinen Unterschied in welchem Medium eine Figur zum ersten mal gezeigt wird.
Das was hier die Sollbruchstelle ist, ist die Frage ob die Figur oder die Geschichte ikonisch ist, also in einen neuen Kontext interessant erzählt werden kann ohne ein kompletter Rehash des Originals zu sein.


Im zweiteren Fall halt Wirklich der der erste Schauspieler der es gespielt hat das Orginal, im ersten nicht. Im Fall Robin Hood kommt dann glaub ich noch dazu, dass es da selbst in Buchform diverse Interpretationen gibt.

Die Geschichte oder die Figur muss so interessant sein das man sie weiter entdecken will.
Deswegen sind Märchenfiguren so beliebt dabei, weil wir schon in der Kindheit mehrere unterschiedliche Versionen gehört haben. Ggf. jeden Abend die gleiche Figur mit leicht unterschiedlicher Erzählung.

Und dann gibt es Geschichten die sind mit dem ersten Erzählen auserzählt.
Die braucht man nicht noch mal zu erzählen.

Und Solo ist ein erzählbarer Charakter (hängt aber an SW an sich).
Blackbeard und Jack Sparrow auch.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Daicorion am 13.06.2018 | 13:16
Naja es gibt da schon einen Gewissen Unterschied zwischen Characteren die schon existierten bevor man einen Film über sie gemacht hat und Characteren die nur für einen Film erfunden wurden.

Im zweiteren Fall halt Wirklich der der erste Schauspieler der es gespielt hat das Orginal, im ersten nicht. Im Fall Robin Hood kommt dann glaub ich noch dazu, dass es da selbst in Buchform diverse Interpretationen gibt.

Robin Hood ist mir eigentlich ziemlich egal. Außer der Haube gibt es soviel ich weiß nicht viel an Beschreibung des originalen fiktiven Charakters.

Bei Bond, der ja in den Craig-Filmen von der Beschreibung her eher zu den Romanen passt sag ich mir einfach der Name ist halt eigentlich ein Deckname, der im Laufe der Jahre mehreren Agenten gegeben wird. Bei Skyfall wirds diese "Erklärung" bissl schwierig, aber ich dachte halt, die sagen immer Familie Bond, meinen aber den echten Namen, der geheim bleiben soll.

Was mich aber ganz und gar kirre macht ist, wenn jemand sagt, Conan darf nur von Arnie dargestellt werden. Aaargh. Lest die Originalstories von Robert E. Howard. Guckt euch meinetwegen die Comics an. Aber Schwarzenegger... nicht einmal annäherungsweise. Naja, die Muckis waren halt beeindruckend. Aber sonst: meilenweiter Unterschied. Von Müller brauch man gar nicht zu reden. Momoa war bissl besser, aber auch nicht richtig gut.

Oh. Bisssl off topic.  >;D ähh ah ja...

Für Solo hab ich mir halt die Ganzkörperchirurgie-Theorie zurechtgelo..gelegt. Calrissian hat die wohl auch über sich ergehen lassen, weil jemand hinter ihm her war.  8]
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Timberwere am 13.06.2018 | 13:57
Wurden eigentlich erklärt wie Han zu seinen Blutbiesen kam

Bisher nicht. Bis zum Ende des Films hatte er sie auch noch nicht.

Ich stehe ja ohnehin auf dem Standpunkt*, gerade jetzt ist Platz für einen neuen, nicht so sehr von Hans Vita vorbelasteten Film - da würde dann ggf. auch hineinpassen, unter welchen Umständen es ihn nach Corellia zurückverschlägt, um dort die Bloodstripes zu bekommen.


(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Alex am 21.06.2018 | 19:06
Heute wurde bekannt, dass der Film wohl keine weiteren Teile nach sich ziehen wird.  :'(
Hier ...  (https://www.pcwelt.de/a/solo-film-floppt-lucasfilm-stoppt-star-wars-anthology-reihe,3451290)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: vanadium am 21.06.2018 | 19:14
[...] Bloodstripes zu bekommen.
Zitat
Blutbiesen

What???   wtf?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 21.06.2018 | 19:17
dat or that

http://starwars.wikia.com/wiki/Corellian_Bloodstripe
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 21.06.2018 | 19:29
Heute wurde bekannt, dass der Film wohl keine weiteren Teile nach sich ziehen wird.  :'(
Hier ...  (https://www.pcwelt.de/a/solo-film-floppt-lucasfilm-stoppt-star-wars-anthology-reihe,3451290)

Haha, der erste Film seit der originalen Trilogie, den ich akzeptieren konnte, und prompt ziehen sie den Stecker.  ~;D

Ja klar - Obi-Wan, der Film, das klang schon sehr laut nach Blei-Ente, aber ein Boba Fat-Film, genauso jedireduziert und warhammeresk wie der Solo-Film, das wäre doch sicher sehenswert gewesen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 21.06.2018 | 19:31
dat or that

http://starwars.wikia.com/wiki/Corellian_Bloodstripe

Expanded Universe, weiche!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 21.06.2018 | 19:57
Ja klar - Obi-Wan, der Film, das klang schon sehr laut nach Blei-Ente, aber ein Boba Fat-Film, genauso jedireduziert und warhammeresk wie der Solo-Film, das wäre doch sicher sehenswert gewesen.

(Boba Fett heißt der und hat mit der gleichnamigen Substanz nichts zu tun *monk (https://s-cdn.serienjunkies.de/Monk/adrian-monk.jpg)* ;D)



Sicher ist da leider gar nichts.

Das aktuelle Lucasfilm-Team hat mMn gigantische Probleme damit, den richtigen Ton zu treffen und runde Geschichten zu erzählen.
Rogue One hätte ich z.B. gerne gut gefunden und man merkt auch, dass in dem Material irgendwo ein guter Film steckt - aber unterm Strich ist er doch nichts Halbes und nichts Ganzes.
Über die beiden Trilogie-Teile haben wir uns hier schon genug verbreitet; die kranken für mich an den gleichen Grundproblemen und angesichts dieser Beispiele war mir schon im Vorfeld klar, dass Lucasfilm/Disney keinen Solo hinbekommt, der mir gefällt.

Eigentlich finde ich das Konzept der eigenständigen Filme super. Nur sind die bislang kein bisschen eigenständig :P
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 22.06.2018 | 00:35
Haha, der erste Film seit der originalen Trilogie, den ich akzeptieren konnte, und prompt ziehen sie den Stecker.  ~;D

Ja klar - Obi-Wan, der Film, das klang schon sehr laut nach Blei-Ente, aber ein Boba Fat-Film, genauso jedireduziert und warhammeresk wie der Solo-Film, das wäre doch sicher sehenswert gewesen.

Obi Film würde ich sogar schauen.
Warhammer kannst in den Orkus kicken.
Das passt nicht zu Star Wars.
Ok, das NEUE Disney Star Wars ist so eine überdrehtes Star Wars.
Also scheinen die Disney Macher zu meinen das eine Parodie bei den Fans ankommt.
Ob sie sich da mal nicht so täuschen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Mr Grudenko am 22.06.2018 | 05:06
Eigentlich finde ich das Konzept der eigenständigen Filme super. Nur sind die bislang kein bisschen eigenständig

"Rogue One" ist IMHO ein Star Wars Film, bei dem all der übliche Star Wars Kram (Macht, Jedi, Vader, Leia, Raumschlachten aus dem 2. Weltkrieg) am meisten stört. ;)
So interessant ich es fände, abgeschlossenen Geschichten mit Figuren, deren Charakterbogen innerhalb eines Filmes abgeschlossen wird, im Star Wars Universum zu sehen, so wenig glaube ich daran, dass das die aktuelle Mentalität in den Studios zulässt.

Star Wars als Weltraum-Western steckt da wohl in derselben Falle wie der klassische Hollywood-Western. Wenn man den großen Prestige-Blockbuster machen will, wird man früher oder später eigentlich immer wieder dieselben Geschichten recyceln (und im Gegensatz zu Western, kann sich Star Wars nicht in die Nacherzählung nationaler Mythen retten). Sobald man sich hinter die zentrale Zeitschiene bewegt ('The West' in der Nach-Bürgerkriegszeit bzw. 'Outer Rim' während der Rebellion gegen das Imperium) gerät man immer mehr in die Dekonstruktion.
Bliebe eigentlich nur das Zeitalter ändern. Aber für irgendwelche Filme in der "Old Republic" müsste Disney wahrscheinlich erst mit einer erfolgreichen Fernsehserie um die Ecke kommen, um das Setting (wieder) zu etablieren.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sashael am 22.06.2018 | 06:55
Ok, das NEUE Disney Star Wars ist so eine überdrehtes Star Wars.
Also scheinen die Disney Macher zu meinen das eine Parodie bei den Fans ankommt.
Ob sie sich da mal nicht so täuschen.
Diverse Auswüchse des alten EU waren da noch viel krasser und wirkten noch viel mehr wie eine Parodie in ihrem völlig überdrehten Höher-Schneller-Weiter. Das hat die Fans irgendwie auch nie gestört. ;)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 22.06.2018 | 07:15
So interessant ich es fände, abgeschlossenen Geschichten mit Figuren, deren Charakterbogen innerhalb eines Filmes abgeschlossen wird, im Star Wars Universum zu sehen, so wenig glaube ich daran, dass das die aktuelle Mentalität in den Studios zulässt.

Ja, genau das ist das Problem.

Zeitlich einen großen Schritt zurück oder vor wäre mMn der richtige Ansatz gewesen - auch für die große Trilogie.
Aber es muss ja jetzt alles Marvel-mäßig verschachtelt und vernetzt sein.
Und innerhalb eines Films ein anderes Setting im gleichen Universum etablieren ist anscheinend eine verlorene Kunst. "Man" kann nur noch Remakes, Reboots und "moderne" Serienstruktur :P


Das hat die Fans irgendwie auch nie gestört. ;)

Solang die Geschichte selbst halbwegs taugt, lässt man vieles durchgehen - und umgekehrt hilft es nichts, alles andere "richtig" bzw. gut zu machen, wenn sie das nicht tut.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 22.06.2018 | 12:54
Und sobald man hinter jeder Ecke ein vermeintliches Politisches Statement, z.B. die Ausreisekontrolle auf Corellia erinnert doch sehr stark an die ganzen Immigrationskontrollen der USA.

War mir jetzt nicht so aufgefallen, aber warum muss ich alles irgendwie extra mit Zeitgeist aufladen?
Irgendwann nervt das.
So etwas passt in einen kontemporären Film.

Und ob jetzt die Homeland Security auf die gleiche Stufe mit den Sturmtruppen gestellt werden muss?
Der Spin hier fängt in eine Richtung an zu drehen, die ich so gar nicht mit meiner Vorstellung von Star Wars in Übereinstimmung bringen kann.

Entweder ist meine Wahrnehmung schepp, oder die der aktuellen Star Wars Macher.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 22.06.2018 | 14:24
Ich glaube, das ist deine Wahrnehmung, bzw. die dir fehlende in jungen Jahren.

Zitat
In a 2005 interview, Lucas said that Star Wars “was really about the Vietnam War, and that was the period where Nixon was trying to run for a [second] term, which got me to thinking historically about how do democracies get turned into dictatorships? Because the democracies aren’t overthrown; they’re given away.”
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Huhn am 22.06.2018 | 17:34
Haha, der erste Film seit der originalen Trilogie, den ich akzeptieren konnte, und prompt ziehen sie den Stecker.  ~;D

Ja klar - Obi-Wan, der Film, das klang schon sehr laut nach Blei-Ente, aber ein Boba Fat-Film, genauso jedireduziert und warhammeresk wie der Solo-Film, das wäre doch sicher sehenswert gewesen.

Bin auch grad traurig - der Film hat mich wirklich gut unterhalten und irgendwie hätt ich Bock auf weitere dieser Spin-Off-Filme gehabt. Ich hab scheinbar kein Glück mit (Film-)Serien, die mir gut gefallen. *seufz* Dabei denke ich auch, dass einen gar nicht geringen Anteil am Flopp der miese Veröffentlichungszeitpunkt hatte. Im Ernst - so nah an Infinity War dran und mitten im Sommer? Kein Wunder, dass da kein Mensch ins Kino geht. :(
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Bangrim am 22.06.2018 | 18:00
https://abcnews.go.com/GMA/Culture/multiple-films-star-wars-pipeline-sources/story?id=56057987

Zitat
Lucasfilm sources on Thursday characterized as "inaccurate" a report that future "Star Wars" movies falling outside of the regular trilogy storyline (Episodes I to IX) have been put on hold in the wake of the box office under-performance of "Solo: A Star Wars Story."
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 22.06.2018 | 18:11
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 22.06.2018 | 18:51
Ich glaube, das ist deine Wahrnehmung, bzw. die dir fehlende in jungen Jahren.

Nur, sorry, was GL sagt ist für die Wahrnehmung beim Zuschauer Bullshit.
Kein Künstler kann 100% sagen was sein Kunstwerk bedeutet.

JEDER Betrachter erzeugt ein Bild davon in sich.
Wer hat die Deutungshoheit?

GL?
Oder Du selbst?

Was er für mich bedeutet, das entscheidet meine Wahrnehmung.
Da hilft eine gute Leistung von GL, aber eine Deutung auf die Intentionen des Künstlers zu reduzieren ist einfach noch nicht mal im Kunstbetrieb üblich.....

Und Vietnam und Nixon waren bei mir nie Assoziationen die Star Wars geweckt hat.
Bei Dir etwa?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 22.06.2018 | 19:15
Und Vietnam und Nixon waren bei mir nie Assoziationen die Star Wars geweckt hat.
Bei Dir etwa?

Klar, war mir als Sechsjähriger Nixon kein Begriff, aber was mich an Star Wars fasziniert hat, konnte man schon  herunterbrechen auf "freakiges Multi-Kulti-Vielvölkergemisch gegen technokratisches, aufgeräumtes Imperium der alten, finster dreinblickenden Männer bzw. Autoritätspersonen". Das hat mich geflasht. Mag zwar naiv gewesen sein, aber ich war ja auch erst in der Volksschule.

Und ich war mir ziemlich sicher, dass ich als Erwachsener in sowas wie Mos Eisley Cantina abhängen wollen würde und nicht im Todesstern.

(Jabbas Monster-Anhängerschaft fand ich auch immer super. Die waren meine Lieblingsspielzeugfiguren, besonders die Typen mit den Dreadlocks.)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 22.06.2018 | 19:22
Expanded Universe, weiche!
der Roman zum Film  is EU?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 22.06.2018 | 22:31
@tartex: ja, so ähnlich sah ich das auch.
Deswegen ist mir immer ein unverfälschter erster Eindruck wichtig.
Ist mir im Endeffekt auch egal wie andere einen Film finden.

Und dann ist mir wichtig über den Film reflektieren zu können.
Da sind dann andere, und vor allem abweichende Meinungen, willkommen, die helfen mir meinen Blick zu schärfen.

Mal indem ich den Film dann besser finde, mal indem ich den dann schlechter finde.
In der Regel finde ich auch nicht alle Details und selbst nicht alle mir vertrauten Deutungsmöglichkeiten die meiner Haltung entsprechend ausfallen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 23.06.2018 | 09:35
Mal indem ich den Film dann besser finde, mal indem ich den dann schlechter finde.

Wir beide sind immer noch #teambatmanvsuperman  ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 25.06.2018 | 12:34
Mr. Scientist Man erklärt, wie man StarWars noch retten kann, und meiner Meinung nach hat er Recht:

https://www.youtube.com/watch?v=XQmKabdArUg

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 25.06.2018 | 13:30
Ach, es geht noch viel einfacher: man macht einfach den offensichtlichsten Remake-Abklatsch aller Zeiten und testet was geht via Focus Groups, damit man ja niemanden beleidigt, und es wird der größte Hit ever.

Natürlich muss am dazwischen noch ein wenig Marketing betreiben, wie ernst man die Fans niemand und man schaltet dann noch so Infomercials, dass jetzt alle Effekte wieder ohne Computer gemacht wären, wie 1977, etc.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 25.06.2018 | 17:40
Und wenn man das noch in Stop Motion realisiert, spart man auch alle Schauspielerkosten.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 25.06.2018 | 18:18
Bei Alden Ehrenreich würde man den Unterschied nicht merken.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 25.06.2018 | 22:39
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 27.06.2018 | 19:31
Wer die Porg-Review im Nachbarthread mochte, hier die gleiche Quelle für Solo. (https://www.youtube.com/watch?v=XP8FZ4cBzaI)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 27.06.2018 | 20:09
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Luxusconventions!  ~;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 27.06.2018 | 20:13
Luxusconventions!  ~;D

Mit Han/Luke/Kira/Rey/R2D2/Leia-Cosplay-Hooker, only in Las Vegas!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Unspeakable am 28.06.2018 | 11:35
Also entnehme ich dem Thread heir fast durchweg positive Tendenzen, ja ?

Ich hab mich bisher noch nicht getraut den Film zu schauen .
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kingpin000 am 28.06.2018 | 11:49
Also entnehme ich dem Thread heir fast durchweg positive Tendenzen, ja ?

Ich hab mich bisher noch nicht getraut den Film zu schauen .

Der Film ist super. Lass dich nicht von den Miesenpetern einschüchtern.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Marask am 28.06.2018 | 11:59
Am Sonntag habe ich mich getraut und bin ins Kino gegangen um "Solo" zu schauen. Ich war von "Rogue One" schon sehr begeistert. Also dachten wir uns, was soll schon passieren.

Wir hätten es besser wissen müssen...

Zunächst das Positive: Emilia Clarke war hübsch anzuschauen.

Das Negative: Der Film ist grottenlangweilig. Er hatte null Star Wars-Flair. In meinen Augen hätte dies auch irgendein Actionfilm sein können. Der junge Han Solo wirkte nicht wie Han Solo, sondern wie ein Klassenkasper. Die schauspielerische Leistung war...deutlich verbesserungsfähig.

Ich muss zugeben, ich habe irgendwie mit damit gerechnet zu erfahren, wie sich Han Solo zu dem entwickelt hat, was er ab "Episode I" war. Doch das gab es kaum bis nicht zu sehen. Schwupps fand man sich in einem 08/15-Plot wieder. Der Film gab dem Star Wars Universum garnichts. Er ist vollkommen belanglos.

Fazit: Als irgendein Actioner für den Sommer okay. Für ein Film im Star Wars-Universum reicht mir das überhaupt nicht.



Mal sehen, wie Disney auf dieses Debakel reagiert.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 28.06.2018 | 13:10
Also entnehme ich dem Thread heir fast durchweg positive Tendenzen, ja ?

Ich hab mich bisher noch nicht getraut den Film zu schauen .

wenn du auf Gauner-Schmuggler und einen Eisenbahnüberfall stehst, wird dich Solo gut unterhalten

liegt an deinen Interessen  :d
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2018 | 11:40
Also entnehme ich dem Thread heir fast durchweg positive Tendenzen, ja ?

Ich hab mich bisher noch nicht getraut den Film zu schauen .

Auf Netflix oder sonst was für Umme warten.
Der Film KANN einem gefallen.

Für mich war er so der schlechteste und uninspirierteste aller SW Filme.
Und ich kann auch mit seltsamen Filmen gut umgehen.
Solo war eher eine Frechheit den SO ins Kino gebracht zu haben.

Dann hätten die den lieber noch ein halbes Jahr bearbeitet und noch was gutes draus gemacht (Potential war und ist ja da).
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Enrico Pallazzo am 29.06.2018 | 18:28
Ich war heute zum zweiten Mal im Kino, diesmal mit meiner Frau, die den Film zum ersten Mal sah.

Mir hat’s sogar besser als beim ersten Mal gefallen, meiner Frau ging es ähnlich. Fühlten uns sehr gut unterhalten! Finde es weiterhin sehr schade, dass der Film so schlecht ankam, vollkommen ungerechtfertigt meiner Meinung. Außerdem finde ich es total ärgerlich, wenn deswegen keine weiteren Filme in dieser Art und Weise produziert werden würden.  :'(
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Caranthir am 29.06.2018 | 21:41
Es kommt denke ich einzig auf das Einspielergebnis an. Wie der Film bei den Kritikern angenommen wird, ist letztlich egal. Sonst hätte es auch keine Episoden 2 und 3 gegeben  ;).
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 30.06.2018 | 01:22
Ich war heute zum zweiten Mal im Kino, diesmal mit meiner Frau, die den Film zum ersten Mal sah.

Mir hat’s sogar besser als beim ersten Mal gefallen, meiner Frau ging es ähnlich. Fühlten uns sehr gut unterhalten! Finde es weiterhin sehr schade, dass der Film so schlecht ankam, vollkommen ungerechtfertigt meiner Meinung. Außerdem finde ich es total ärgerlich, wenn deswegen keine weiteren Filme in dieser Art und Weise produziert werden würden.  :'(

Es ist Deine berechtigte aber eben subjektive Meinung.
Hier von unberechtigter Meinung anderer zu reden aber Deine eigene so wichtig zu nehmen ist schade.

Also Filme wie Solo gehören meiner Meinung nach verboten.
Nur ist das eben subjektiv, insofern sehe ich in einer Einzelmeinung keinen Hinweis auf einen allgemeinen Anspruch.

Wenn Disney eine Schaffenspause macht und erst mal in sich geht und schaut was ankommt und was nicht, das wäre gut.
Die aktuelle Trilogie ist grenzwertig (was man so hört, ich fand die ok).
Rogue One war auch sehr unterschiedlich aufgenommen (ich fand man hätte viel mehr draus machen können)
Solo fand ich eine Frechheit.
Ist hier im Forum nicht Konsens, aber sei es drum.

Marvel und MCU gelingen ihnen besser.
Vielleicht muss man etwas umdenken?

Ein weiter so wäre dumm.

Wenn sie gut sind kann ich mir auch jeweils einen Film pro Jahr neben der Haupttrilogie vorstellen. Oder gar mehr.
Aber da muss Substanz rein.

Und kein seltsam pervertierter Fanservice.
Disney kann es, aber vielleicht mit leicht anderem, und eher am Thema interessierten Team.

Ich hatte zumindest nicht den Eindruck das sich Disney sehr um Kanon schert.
Zumindest mehr als ein Lippenbekenntnis zum Kanon.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Grubentroll am 26.09.2018 | 11:49
Hab den Film ja aus Hass auf TLJ nicht im Kino angeschaut, und eigentlich nicht vorgehabt ihn zu sehen.
Nun hat mein "Star Wars"-Kumpel der TLJ fast noch mehr verachtet als ich mir erzählt, dass er nun doch Solo angeschaut hat und ihn richtig gut fand.

Ich war erstaunt, und habs dann nachgeholt.
Und was soll ich sagen... ein echt solider SW-Film. Von den neuen Filmen auf einer Stufe mit TFA. Bisschen besser als RO. Meilen besser als die Prequels.

Der Film hat den Hass und die Häme nicht verdient.

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 26.09.2018 | 18:42

Und was soll ich sagen... ein echt solider SW-Film. Von den neuen Filmen auf einer Stufe mit TFA. Bisschen besser als RO. Meilen besser als die Prequels.

Der Film hat den Hass und die Häme nicht verdient.

Amen.  :d
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.09.2018 | 02:41
Hab den Film ja aus Hass auf TLJ nicht im Kino angeschaut, und eigentlich nicht vorgehabt ihn zu sehen.
Nun hat mein "Star Wars"-Kumpel der TLJ fast noch mehr verachtet als ich mir erzählt, dass er nun doch Solo angeschaut hat und ihn richtig gut fand.

Ich war erstaunt, und habs dann nachgeholt.
Und was soll ich sagen... ein echt solider SW-Film. Von den neuen Filmen auf einer Stufe mit TFA. Bisschen besser als RO. Meilen besser als die Prequels.

Der Film hat den Hass und die Häme nicht verdient.

Als Star Wars Film der NICHT Han Solo behandelt ist er gut bis super.
Als Star Wars Film der Han Solo behandelt ist er GROTTIG.

Han hat keinerlei Entwicklung in seiner Heldenreise.
Er ist der gleiche unfähige Tropf wie am Anfang.

Außer, ja, Morden, das hat er gelernt.

Vor Solo fand ich Han Solo toll.
Nach Solo finde ich Han Solo bescheuert.
Wenn man den Film so nimmt wie er gedreht war.

Disney schrottet Star Wars, anders kann man das gar nicht sehen.
Alle Lizenznehmer des Franchise werden sich bedanken.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 29.09.2018 | 10:41
Disney schrottet Star Wars, anders kann man das gar nicht sehen.
Alle Lizenznehmer des Franchise werden sich bedanken.

Vielleicht kannst du dich endlich mal davon verabschieden Dinge zu behaupten, die nicht wahr sind.
Man kann es sehen, dass Disney Star Wars schrottet - muss man aber nicht. Das ist deine Meinung - aber gefühlt zumindest nicht die der Mehrheit.

Insofern: Bitte lass doch solche Aussagen, sie sind nicht wahr, waren nicht wahr und können nicht wahr werden. Es ist nämlich alles Geschmackssache.

Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 29.09.2018 | 12:17
Naja, ich gehe schon davon aus, dass es eben Kowalskis Meinung ist, und denke mir schon, dass er jetzt nicht erwartet, dass das jetzt die von jedem anderen zu übernehmende alleinige Wahrheit ist. Ist übrigejns etwas, was ich inzwischen bei jedem hier im Forum voraussetze, der leidenschaftlich einen bestimmten Standpunkt vertritt.

Ausser, jemand sagt explizit "Nein, das ist genau SO! Du MUSST das einsehen!" Dann hake ich ihn als unreifes dämliches Kind ab. Hab ich aber eigentlich nicht so häufig erlebt, meistens stellt sich bei Nachfragen aus, dass die Leute keine Ich-bin-im-Besitz-der-alleinigen-Wahrheit-Haltung einnehmen, sondern einfach mit etwas viel Schwung ihre Meinung gesagt haben.  :)

Ich teile übrigens seine Meinung nicht (ich mag Disneys Umgang mit der FRanchise, ist um einges respektvoller als der späte Lucas selber), aber ich respektiere sie.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.09.2018 | 12:34
Vielleicht kannst du dich endlich mal davon verabschieden Dinge zu behaupten, die nicht wahr sind.
Man kann es sehen, dass Disney Star Wars schrottet - muss man aber nicht. Das ist deine Meinung - aber gefühlt zumindest nicht die der Mehrheit.

Insofern: Bitte lass doch solche Aussagen, sie sind nicht wahr, waren nicht wahr und können nicht wahr werden. Es ist nämlich alles Geschmackssache.

Brauchst es ja nicht zu lesen.

Die Idee das es bei Geschmack eine objektive Wahrheit gibt ist schon ewig widerlegt.
Bitte lass doch solche Aussagen, sie sind nicht wahr, waren nicht wahr und können nicht wahr werden.

Das der Feld-Wald-und-Wiesen Geschmack keinen Schuss Pulver taugt zeigt der Erfolg von Fast-Food-Ketten und sonstigen Franchise-Nehmern.
Lieber was mittelmäßiges statt was tolles.

Trotzdem würde ich Solo bescheinigen das er auch nach objektiven Kriterien eher schwach ist.

---- Finanzanalyse ---

Mit einem Budget von 300 Millionen und Einspielergebnissen von Stand August 2018 laut imdb 392 Millionen ist das ein Kinokassen-FLOP.
Ist zwar keine Aussage zur Qualität, aber es ist eine Aussage zum Markt, der ist nicht da, entweder nicht für Star Wars oder nicht für den Disney Aufguss von Star Wars.

Vergleich dazu der viel gescholtene The Last Jedi: 317 Millionen zu 1332 Millionen
Vergleich dazu: Rogue One: 200 Millionen zu 1056 Millionen
Vergleich dazu TFA: 246 Millionen zu 2068 Millionen

Ein gewisser Trend ist zu erkennen.

Mit Siebenmeilenstiefeln zu einem finanziellen Fiasko???

Hauptreihe
2068 --> 1332 --> ???
Wird Star Wars IX das Niveau halten, umkehren oder setzt sich der Trend fort?

Einzelfilme
1056 --> 392 --> ???
Mich wundert es nicht das man den Obi Wan Film erst mal aufgehalten hat.
Sollte wider den Trend Star Wars IX mehr Geld einspielen als 1000 Millionen könnte man einen neuen Einzelfilm wagen der dann zu einer Triliogie wachsen könnte.
Ich kann mir vorstellen Disney wird hier jetzt vorsichtiger mit dem Franchise umgehen.

Ich stimme KWÜTENG zu das Lucas selber mit SW I und SW II ziemlich schlechte Arbeit geleistet hat.
Aber vielen Kiddies gefiel es sogar sehr.

Vielleicht verändern Streamingdienste mit toll gemachten Serien auch die Erzählstruktur zum besseren.

Das macht es dann Kinofilmen schwer.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Tante Petunia am 29.09.2018 | 12:46
@ Kowalski: Vielleicht magst Du nebenan ja einen Thread auf machen wie "Der Niedergang der Star Wars Reihe - eine Analyse" oder etwas ähnliches. Dort könntet Ihr Eure Argumente darlegen und trefflich streiten, anstatt jeden Einzelstrang zu jedem der Star Wars Filme mit immer wiederkehrenden Meinungen zu füllen. :hi:
Ich finde den Diskurs an sich nämlich durchaus sehr interessant, aber an einer zentralen Stelle geführt würde ich es sehr viel besser aufgehoben finden! Danke!
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 29.09.2018 | 17:39
Was in der Lyrik schön sein kann, ist es nicht in der Rhetorik.
Hier sind immer gleiche Wiederholungen nichts als Framing und zu recht ein verrufenes Instrument.
Aus Protest kaufe ich mir nächste Woche die BluRay um zum wirtschaftlichen Erfolg und der Zufriedenheit der Lizenznehmer beizutragen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 29.09.2018 | 18:06
Was in der Lyrik schön sein kann, ist es nicht in der Rhetorik.
Hier sind immer gleiche Wiederholungen nichts als Framing und zu recht ein verrufenes Instrument.
Aus Protest kaufe ich mir nächste Woche die BluRay um zum wirtschaftlichen Erfolg und der Zufriedenheit der Lizenznehmer beizutragen.

More power to you!

Nur das Framing das der eigenen Weltsicht widerspricht findet man doof. Das nagt an einem man könne ja doof sein. Da sich jeder (ich nehme mich da nicht aus) für den tollsten und klügsten hält kann das ja nicht sein.

Das Framing das der eigenen Sicht schmeichelt findet man toll. Das bestätigt einen und tätschelt das Ego.

Erst wenn man erkennt das mehrere Framings gleichzeitig "wahr und gültig" sein können ist man auf einer Erkenntnisstufe angelangt wo man sich die anderen Framings auch mal wohlwollend anschaut. Vielleicht wissen die anderer ja gerade einen Blickwinkel zu schätzen der einem nicht zugänglich ist.

Mich konnte Solo nur so als "generischer" Star Wars Film zufrieden stellen.
Schau ich mir den als Han-Origins Story an muss fast alles was ich mir für Han so als ebenbürtigen Charakter vorgestellt hab auf den Müllhaufen werfen.

Was mich ärgert ist das man mit wenig Mühe den Film so hätte ausgestalten können das die Story und auch die Han Solo Entwicklung stimmig ist.

Normalerweise erwartet man von einem Film der sich um eine Figur dreht das man dieser Figur mehr Tiefe gibt.

Solo macht genau das Gegenteil.
Aus einem Helden der Jugend wird ein Pappkamerad der gerade noch für Unterhosen Modeln dürfte aber als Held null taugt.
Noch nicht mal als Heldenmaterial.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 30.09.2018 | 07:11
Vielleicht verändern Streamingdienste mit toll gemachten Serien auch die Erzählstruktur zum besseren.

Wenn ich mir die erfolgreichen Serien der letzten Jahre so anschaue, sehe ich da eher das Gegenteil:
Der mMn falsch gesetzte Fokus bzw. die Funktionsweise "moderner" Serien hat das Kino erreicht und trägt deutlich dazu bei, dass so mancher Film wesentlich schwächer ist, als er sein müsste - das betrifft gerade die Star Wars Spin-Offs.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sashael am 30.09.2018 | 09:50
Wenn ich mir die erfolgreichen Serien der letzten Jahre so anschaue, sehe ich da eher das Gegenteil:
Der mMn falsch gesetzte Fokus bzw. die Funktionsweise "moderner" Serien hat das Kino erreicht und trägt deutlich dazu bei, dass so mancher Film wesentlich schwächer ist, als er sein müsste - das betrifft gerade die Star Wars Spin-Offs.
Was meinst du damit genau?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: KhornedBeef am 30.09.2018 | 10:07
Mal ne andere Frage: liegt das an meinem Fernseher oder ist der Film so dunkel, dass sie aus einem Wookiehintern heraus gefilmt haben müssen? Ich würde ja den Fehler bei mir suchen, wenn mich das nicht auch bei 80% aller 3D-Vorführungen im Kino stören würde. Wollen die dass man die Schauspieler kaum erkennt?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Isegrim am 30.09.2018 | 11:01
Da du nicht der erste bist, von dem es diese Kritik gibt: Vermutlich nicht. Oder du und die anderen Kritiker haben zufälligerweise die gleiche unterbelichtete Fernsehmarke gekauft... ;)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 30.09.2018 | 12:09
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Dann bleibt doch bitte einfach aus diesem Thread fern.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ludovico am 30.09.2018 | 12:42
Dann bleibt doch bitte einfach aus diesem Thread fern.

Dem stimme ich zu. Das ist nur gut für den Blutdruck.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 30.09.2018 | 12:57
Also wenn man sich nicht mal mehr online in einem Fantasy-Nerdforum in seinen Nerd-Rage reinsteigern darf, dann ist die Welt ein schlechterer Ort geworden. Wegen mir kannst du, Kowalski, gerne noch 10 Seiten weiter ranten.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 30.09.2018 | 14:00
Also wenn man sich nicht mal mehr online in einem Fantasy-Nerdforum in seinen Nerd-Rage reinsteigern darf, dann ist die Welt ein schlechterer Ort geworden. Wegen mir kannst du, Kowalski, gerne noch 10 Seiten weiter ranten.

Danke!

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

So viel Stoff dazu hab ich nicht, außerdem denk ich an den Film nur hier im Forum.
Sonst ist er mir ziemlich Wumpe.
Wie andere "schlechte" Filme auch.

Besseres zu tun.
Wer ihn toll findet, super.
Aber es gibt auch andere wie mich die den doof finden.

Ich habe mich echt bemüht dem Film auch mal gute Seiten abzugewinnen.
Sieht man ja weiter oben im Thread.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Talasha am 30.09.2018 | 14:28
Danke!

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: KhornedBeef am 30.09.2018 | 14:55
Zum Glück wird der Mangel an Redefreiheit durch einen Überfluss an Melodramatik aufgewogen  ::)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Talasha am 30.09.2018 | 15:01
Zum Glück wird der Mangel an Redefreiheit durch einen Überfluss an Melodramatik aufgewogen  ::)

 :headbang:
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 30.09.2018 | 21:15
Ist das jetzt nicht gänzlich Off-Topic?????
So seit 4-5 Posts?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: KhornedBeef am 30.09.2018 | 21:23
Ist das jetzt nicht gänzlich Off-Topic?????
So seit 4-5 Posts?
Doch, auf jeden Fall   ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 30.09.2018 | 22:11
Was meinst du damit genau?

Wie im Filmvergleich-Thread halbwegs angeklungen:

Vor allem die Tendenz, sinnloses Drama und nicht zu Ende gedachten Situationsaufbau über stimmige Charakterentwicklung zu stellen* und gleichzeitig die Zwangshandlung, alles und jedes miteinander verknüpfen und erklären zu müssen (und das dann nur so halbwegs hinzukriegen)**.


*
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)


**
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sashael am 23.12.2018 | 07:39
Hab ihn gestern endlich gesehen (für 99 Ct bei Prime ;D ) und für unterhaltsam befunden.
Natürlich extrtem vorhersagbar und seicht, aber halt zwei Stunden Star Wars Actionkino.

Hat mir besser gefallen, als ich nach diesem Thread befürchtet hatte. ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 3.01.2019 | 13:40
Nachdem der Film ja hauptsächlich wegen The Last Jedi gefloppt sein soll.
Habe ich da irgendwas verpasst als ich ihn sah?
 
Ich mein The Last Jedi habe ich zweimal in Kino gesehen und fand ihn ganz okay.
Solo habe ich im Kino ausgesetzt, weil es viel zu kurz nach TLJ kam und mir ein hinreichend cooler Trailer und das angeheizt werden fehlte.
 
Dementsprechend habe ich Solo erst im Flugzeug nach Amerika geschaut.
Ich war irgendwie zu tiefst unbeeindruckt. Man kriegt von Nachnahmen, über die Würfel, bis zu dem Blaster wirklich alles was irgendwo erwähnt mal zu ihm erwähnt wurde einbaut. Plus noch Darth Maul für die Rebels Fans - der da gar keinen Sinn ergibt sondern nur als Gimmick da ist.
Der Film hat gefühlt nicht einen einzigen eigenen Gedanken, die meisten Figuren Plotimmunität und die Neuen nehmen einen recht erwartbaren Verlauf. Ich mein, man weiß ja wer später da ist sowie erwähnt wird, und wer nicht.
 
Weshalb ich so ab Mitte mein Handy rausnahm und ein Mahjong-Matching Spiel neben her spielte. Meine quasi Schwiegermutter hätte ich da nicht mit reingenommen, wie bei meinem zweiten TLJ Kinobesuch (sie mochte den Film).
 
Habe ich da was bei Solo verpasst?
Ich mein, der war jetzt nicht schlecht, aber halt außerordentlich "Meh".
Die meisten Serienfolgen die ich gucke sind interessanter. ^^;

Sehe jetzt auch keine parallelen zu TLJ, inhaltlich oder von der Machart.
Mit sehr viel Kreativität vielleicht zu TFA, der aber imho deutlich weniger Memberberry spielte.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 3.01.2019 | 16:09
Die Problematik bei Solo ist halt, dass er ein Prequel ist und der Ausgang für die Hauptfiguren bekannt ist.
Außerdem ist viel der Story durch die alte Saga bekannt, insofern konnte der Film wenig neues bringen, wenn er das alles abarbeiten sollte.
Und wenn er nichts oder nur wenig davon abgearbeitet hätte, dann hätte es einen riesen Aufschrei gegeben.
Insofern: Der Film liefert das, was man m.E. erwarte kann, nicht mehr und nicht weniger.
Ich fand ihn ganz ok - seichte Star Wars Unterhaltung ohne größere Überraschungen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 3.01.2019 | 16:36
Ich hätte es interessanter gefunden wenn man vielleicht nur ein oder zwei Referenzen gemacht hätte, so Chewie und der Falken vielleicht, und dann eine eigenständige Abenteuergeschichte erzählt die sich nicht ganz so an die Vorgänger bzw. was kommt klammert. Wie bei Young Indy... das hat ja auch nicht nur aus Referenzen bestanden ^^;

Ansonsten, joah, er war okay halt. ^^;
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 3.01.2019 | 16:45
Young Indy war ja auch eine Serie. Die zahlreichen Bezüge auf die Filme haben sich verteilt. Es gab schließlich keinen Anlass zu verdichten.
Sollten weitere Solo-Filme folgen (wozu die Darth Maul-Sache ja einläd) werden sie da sicher auch etwas dünner gestreut.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 3.01.2019 | 17:35
Wenn man die Bezüge in die Eröffnungsepisode gequetscht hätte, hätte man es aber auch nicht mehr weiter geschaut, denke ich ^^;

Nach Solo landet Han ja direkt auf Tatooine, wo er einen mislungen Auftrag von Episode III entfernt scheint. Davon abgesehen, das Solo Dinge erklärt, die ich persönlich wirklich nicht erklärt haben wollte - wie seinen Nachnamen - und Sachen auslässt wie jetzt irgendwelche moralisch fragwürdigen Handlungen von einem Schmugglercharakter. Selbst der Vorsorge-Schuß war ja entsprechend lang vorbereitet und entschuldigt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 3.01.2019 | 19:57

Was Teylen sagt .....

Die Problematik bei Solo ist halt, dass er ein Prequel ist und der Ausgang für die Hauptfiguren bekannt ist.

Nein.
Bei Rogue One funktioniert das.
Eine Origins Story muss alles andere als Langweilig sein

Außerdem ist viel der Story durch die alte Saga bekannt,


Aber warum? Da ist so gut wie Null Abweichung von allen Referenzen die man zu Solo irgendwie kriegen konnte.
Das ist so als würde man Dir alles was Du innerhalb eines Jahres an wirklich leckeren Sachen gegessen hast in einen Mixer packen, mixen und dann als leckestes Essen der Welt präsentieren.....

insofern konnte der Film wenig neues bringen, wenn er das alles abarbeiten sollte.

Welchen Grund gibt es außer 1, 2 Sachen die eine Anknüpfung an SW IV böten, überhaupt was von später mit rein zu bringen?
Hast Du das erwartet?
Ich nicht!

Und wenn er nichts oder nur wenig davon abgearbeitet hätte, dann hätte es einen riesen Aufschrei gegeben.

Wieso? In einem Marvel Film zu einem Superhelden packst Du ja auch nicht ALLE Schurken rein die mal später wichtig werden.
Du machst vielleicht ein, zwei Foreshadowings aber doch nicht alle auf Einmal.

Insofern: Der Film liefert das, was man m.E. erwarte kann, nicht mehr und nicht weniger.
Ich fand ihn ganz ok - seichte Star Wars Unterhaltung ohne größere Überraschungen.

Der Film ist diese unangenehme Brühe die Rauskommt wenn man alles in den Mixer tut. Wie Pizza mit allem: Ananas UND Sardellen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 3.01.2019 | 20:09
Young Indy war ja auch eine Serie. Die zahlreichen Bezüge auf die Filme haben sich verteilt. Es gab schließlich keinen Anlass zu verdichten.
Sollten weitere Solo-Filme folgen (wozu die Darth Maul-Sache ja einläd) werden sie da sicher auch etwas dünner gestreut.

Wenn ich eine wirklich spannende Geschichte gesehen hätte wo ich auf eine Fortsetzung gespannt wäre....
Das geht aber nur wenn man noch Geheimnisse offen lässt.

So war das ein Solo-Porn0 der wirklich keine Hautpore unexploriert lässt.

Was hätte ich mir gewünscht?
Eine Art Ocean's Eleven/Fast & Furious in Space wo sich die Anti-Helden am Imperium, an einer Spiel-Bank oder an einem großen Galaktischen Unternehmen abarbeiten.

So war das auf dem Niveau einer der WestEndGames D6 Star Wars Abenteuer. Man erkennt Star Wars, es hat originelle Elemente, ist aber im Wesentlichen ein Rehash von altbekanntem.

Oder eine Art Saving Pilot Han/Starship Trooper Solo, wo Han am Ende die Schnauze voll hat und mit einem Warpshuttle das Weite sucht.
Wo vielleicht sein alter Name durch einen neuen ersetzt wird, oder aus Han Crodiklian weil er als Raumpilot gerne "solo" fliegt dann halt Han "Solo" wird.
Callsign to Real-Name halt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 3.01.2019 | 21:40
Deine Schallplatte hat einen Sprung. Blick mal über den Rand der Rille.
Einer Industrie die aus "Der kleine Hobbit" drei Filme gemacht hat traue ich locker zu, Solos Story zu verlängern.
Da es auf Tattooine weiter geht, bieten gerade Jabba und Hofstaat und die Besucher der Mos Eisley-Cantina eine Menge Material.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 3.01.2019 | 22:00
Bei Rogue One funktioniert das.
Eine Origins Story muss alles andere als Langweilig sein

Bei Rogue One funktioniert es, weil da nur ein Bruchstück von vorhanden ist.
Für Han Solo existieren aber in der Trilogie so viele Hinweise auf seine Vergangenheit, dass du die beiden Filme diesbezüglich nicht vergleich kannst.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 3.01.2019 | 22:02
Für Han Solo existieren aber in der Trilogie so viele Hinweise auf seine Vergangenheit, dass du die beiden Filme diesbezüglich nicht vergleich kannst.

Für Han Solo existieren aus dem Handgelenk hingeworfene Textfetzen und Informationsbrocken, die ihren Reiz nur dann behalten, wenn man sie in dieser Form belässt.
Das alles aufzupumpen und auszuwalzen (und sonst nichts weiter zu machen) war mMn eine massive Fehlentscheidung. 
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 3.01.2019 | 22:05
Für Han Solo existieren aus dem Handgelenk hingeworfene Textfetzen und Informationsbrocken, die ihren Reiz nur dann behalten, wenn man sie in dieser Form belässt.
Das alles aufzupumpen und auszuwalzen (und sonst nichts weiter zu machen) war mMn eine massive Fehlentscheidung.

Dem stimme ich voll zu. Eigentlich hätte man den Hintergrund von Han gar nicht weiter beleuchten sollen.
Aber wenn man ihn beleuchtet, dann erwarte ich zumindest auch, dass viel von den Fetzen aufgegriffen wird.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 3.01.2019 | 22:15
Wie es drüben hieß:
Eine schlechte Idee wenigstens gut umsetzen ;D

Das hat aber mMn auch nicht geklappt. Mit dem Verweis auf die Szene mit dem Nachnamen ist zu dem Thema alles gesagt...
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 3.01.2019 | 23:07
Für Han Solo existieren aus dem Handgelenk hingeworfene Textfetzen und Informationsbrocken, die ihren Reiz nur dann behalten, wenn man sie in dieser Form belässt.
Das alles aufzupumpen und auszuwalzen (und sonst nichts weiter zu machen) war mMn eine massive Fehlentscheidung.

Bzw. jeder dieser Bedeutungsfetzen könnte einen eigenen Film kriegen.
Es in nur einem Film zu Moulinexen ist langweilig

Das war einfach zu viel und aus den X-Jahren zwischen den Filmen wird eine klitzekleine Episode.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Timberwere am 4.01.2019 | 00:39
Ich für meinen Teil denke nicht, dass "Solo" schon all die Jahre seiner Entwicklung abdecken sollte, also dass Han am Ende von "Solo" von Jabba the Hutt schon gleich den Job bekommt, dessen Ladung er abwerfen muss und dann auf Obi-Wan und Luke trifft.
Zumindest in meiner persönlichen Vorstellung fliegt Han nach Tattooine, lernt Jabba kennen und arbeitet dann eine ganze Zeit, vermutlich sogar etliche Jahre, für den Hutt, hat also noch Zeit, um die fehlenden Ecken und Kanten zu bekommen und all die Dinge zu erleben, die ihn zu dem Han am Anfang von "A New Hope" werden lassen.
Für mich war "Solo" gewissermaßen nur der Anfang einer eigenen Han-Trilogie. So kann ich mir die Charakter-Diskrepanz nämlich einigermaßen hinbiegen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 4.01.2019 | 00:47
Für mich war "Solo" gewissermaßen nur der Anfang einer eigenen Han-Trilogie.

So war er ja auch gedacht - also zumindest hat man sich (vorher) weitere Solo-Filme offengehalten bzw. öffentlich mit dem Gedanken gespielt.
Gerade unter diesem Aspekt gilt dann aber noch mehr, was Kowalski sagte: Dann pansche ich doch nicht alles mit Gewalt in den ersten Film, sondern lasse mir Zeit und baue das ordentlich auf.

Von der sonstigen Charakterentwicklung gar nicht zu sprechen. Wenn man das genüsslich über 2 oder 3 Filme machen will, muss man sich vorher dafür entscheiden, sonst stimmt hinterher der Bogen im Gesamtbild nicht.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 4.01.2019 | 09:20
Nachdem der Film wirklich jede Referenz der 3 ursprünglichen aufgriff, und nur noch Jabba übrig blieb, sah ich da weniger Raum für mehr Filme.
Für mich hätte es mehr Sinn ergeben wenn Solo sich beispielsweise über den Film hinweg mit seiner Zeit beim Imperium beschäftigt und dann wie er Chewie kennenlernt, so das er am Ende nicht mehr Solo ist. Danach hätte man einen Film über ihn und den Falken machen können, vielleicht inklusive Kessel-Run. Abschließend einen zu Schmuggel-Abenteuern. Alles so mit seinem schurkischen Charakter, der vielleicht schon eine mildere Variante der Militärzeit ist.

Anstelle eines DoGooder Han, wo jeder zu recht einen guten Charakter attestiert und mit allen Referenzen der Triologie in gefühlt einer Woche ^^;
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 4.01.2019 | 09:22
Ja, wie gesagt: Hätte man so machen können, wenn man sich vorher dafür entschieden hätte.
So hat man alles reingequetscht und sich gedacht "Wenn das gut läuft, finden wir schon noch irgendwas für weitere Filme"  :P
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sir Mythos am 4.01.2019 | 09:26
Natürlich hätte man Hans Geschichte auf 3-X Filme ausdehnen können. Wenn jetzt aber nur einer gedreht würde (wie es ja aussieht), dann will man da für die Fans doch viel drin haben.
Außerdem schleppt man so für Film 2 & 3 keine Ballast mehr mit, den man abarbeiten "muss", sondern kann sich ganz neuen Storys widmen.

Und ich bin hier bei Timber: Ich sehe noch viel Platz für neue Storys, die nichts von dem alten aufgreifen und Han zu dem werden lassen, der er Anfang von Episode IV ist.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 4.01.2019 | 09:27
Alles alte hat man ja auch schon verwurstet :P ;D

Aber das hat sich wohl eh erledigt. Han Solo ist als Zugpferd für alleinstehende Filme verbrannt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Talasha am 4.01.2019 | 14:55
Alles alte hat man ja auch schon verwurstet :P ;D

Aber das hat sich wohl eh erledigt. Han Solo ist als Zugpferd für alleinstehende Filme verbrannt.

Ja leider, dabei hatte ich mich schon richtig auf mehr gefreut.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: viral am 4.01.2019 | 17:45
ich finde es ja generell sehr schade, dass sie sich in Star Wars nicht so wirklich viel trauen. Das Ganze krankt wohl daran, dass sie möglichst nah an Star Wars dran bleiben wollen und sich damit eigentlich selbst blockieren.

Nachdem mich TLJ nicht wirklich begeistern konnte, hab ich mir Solo noch nicht mal als VoD angeschaut ... reizt mich gar nicht. Ich finde auch ehrlich die Prequels nicht so wahnsinnig spannend ... viel mehr hätte mich interessiert was zwischen EP 6 und 7 passiert ist.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 4.01.2019 | 17:52
ich finde es ja generell sehr schade, dass sie sich in Star Wars nicht so wirklich viel trauen. Das Ganze krankt wohl daran, dass sie möglichst nah an Star Wars dran bleiben wollen und sich damit eigentlich selbst blockieren.

Das Star Wars Uiversum gibt kaum was her, das ist das Kernproblem.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: K!aus am 4.01.2019 | 17:53
Das Star Wars Uiversum gibt kaum was her, das ist das Kernproblem.
Wat?!?  :o wtf?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 4.01.2019 | 18:08
Wat?!?  :o wtf?

Die ikonischen Elemente hat man schnell durch (sowas wie Lichtschwerter und Sternzerstörer und dergleichen), die Metaplots sind überschaubar (gibts überhaupt mehr als "Imperium vs. Rebellen" und "Die Mysterien der Macht"?) und die Geschichten um das zentrale Personal sind im Großen und Ganzen auserzählt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sashael am 4.01.2019 | 18:16
Die ikonischen Elemente hat man schnell durch (sowas wie Lichtschwerter und Sternzerstörer und dergleichen), die Metaplots sind überschaubar (gibts überhaupt mehr als "Imperium vs. Rebellen" und "Die Mysterien der Macht"?) und die Geschichten um das zentrale Personal sind im Großen und Ganzen auserzählt.
Du ... hast dich nicht so mit dem Extended Universe beschäftigt, oder?

Das hat Disney ja gerade deshalb geaxt, weil es zu einem unüberschaubaren Moloch angewachsen ist. Da war auch megaviel Schrott dabei, aber auch viel gutes Material. Auch abseits der Skywalkers.

Wenn ich allein an "Han Solos Abenteuer" denke, das originäre Prequel zu Ep IV ...  ^-^
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 4.01.2019 | 18:18
Du ... hast dich nicht so mit dem Extended Universe beschäftigt, oder?
Nein, tatsächlich nicht. Mein StarWars ist das Kinofilm-StarWars.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: viral am 4.01.2019 | 18:21
Die ikonischen Elemente hat man schnell durch (sowas wie Lichtschwerter und Sternzerstörer und dergleichen), die Metaplots sind überschaubar (gibts überhaupt mehr als "Imperium vs. Rebellen" und "Die Mysterien der Macht"?) und die Geschichten um das zentrale Personal sind im Großen und Ganzen auserzählt.

Das Extended Universe hätte schon Potential gehabt. Ich frag mich halt, warum so ein Laden wie Disney das alles in die Tonne wirft. Die hätten sich ja nur die besten Teile rausnehmen können und den Rest erstmal hinten anstellen ... aber einfach alles weg werfen ... die neuen Filme sind entweder Prequels oder gewanden die alte Trilogie in ein neues in meinen Augen ziemlich unkreatives Gewand.

Bei Lichte betrachtet versucht man irgendwie die alte Trilogie so breit wie möglch auszuwalzen ... und da gibt die alte Trilogie wirklich nicht so viel her, dass das funktionieren würde ... aber das funktioniert ja meist nicht. Dann lieber einfach gleich eine Neuverfilmung der alten Filme ... oder lieber doch nicht. Wenn ich drüber nachdenke hätten die neuen Filme auch unter "Neuverfilmung" der alten Trilogie laufen können ...
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Aedin Madasohn am 4.01.2019 | 19:16
Die hätten sich ja nur die besten Teile rausnehmen können und den Rest erstmal hinten anstellen ... aber einfach alles weg werfen ...

wie hat den Lucas seinerzeits die Verträge mit den EU-Kreativen formuliert?   :think:

so clever und wasserdicht, dass Lucas Rechteverkauf seiner StarwarsFirma auch die Verlage mit ihrem geistigen Eigentum an Disney tangiert???

also, bevor ich mich mit (Milliarden, 100er Millionen, Millionen)-Klagen, Einstweiliger Verfügung (gar Kinostopp) herumprüggle, setze ich nur auf den Teil des geistigen Eigentums, welchen ich wasserdicht und anangreifbar "gekauft" habe bzw. durch die Neuproduktionen selbst schaffe 


Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Calris am 4.01.2019 | 20:11
Hallo alle zusammen und ein frohes neues Jahr an Euch alle.

Ich bin da ganz bei Megavolt. Mein Star Wars ist ebenfalls das "Film-Star Wars.
Eine Weile habe ich mich da mit dem extendend Universe beschäftigt aber ich muss sagen dass mir da eigentlich primär "noch krasser, noch derber, noch übler" begegnet ist. Das ist nicht meins, da ist für mich nichts wirklich ikonisches... verzeiht wenn sich durch meine Meinung jemand auf den Schlips getreten fühlt.

Da fühle ich mich mit den Prequel-Filmen sogar wesentlich wohler.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 4.01.2019 | 20:38
Für mich war "Solo" gewissermaßen nur der Anfang einer eigenen Han-Trilogie. So kann ich mir die Charakter-Diskrepanz nämlich einigermaßen hinbiegen.

Du meinst Han entwickelt sich von der Figur die in Solo gezeigt wurde WEG, dreht ein paar Pirouetten, und entwickelt sich zu sich selber wieder?
Das ärgerliche an Han in Solo ist das er der absolut gleiche Han wie in Episode IV ist.

Mit dem Unterschied das man sich beim "Kessel-Run" in Episode IV was episches vorstellen konnte und am Ende ist das ein rumdrücken von ein paar Knöpfen, hoffen auf den Navigationsdroiden und ein nehmen einer Abkürzung. 100% Draufgängertum. 0% Hirn.

Für mich war Han immer der 50% Draufgänger, 50% kalkulierendes Schlitzohr.
So wie Han aus Solo rauskommt bleibt alleine (solo) Draufgängertum und Look übrig.

"Toxic Masculinity" in Reinform.
Kann man machen, kann man bleiben lassen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: viral am 4.01.2019 | 20:39
Mist ist schon klar, dass man da ggf. das mit dem geistigen Eigentum wasserdicht formulieren müsste. Das sollte für Disney jetzt keine schwarze Magie sein, wie man ggf. an das entsprechende IP kommt. Die haben bestimmt mehr als eine Abteilung mit X Anwälten die nichts anderes machen ....
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 4.01.2019 | 20:48
Das Star Wars Universum gibt kaum was her, das ist das Kernproblem.

*Ironiemeter zersplittert*

Das liegt vielleicht an der Fantasielosigkeit von Leuten die sich das nicht vorstellen können?
Bei der Menge an Büchern
Comics
Serien
Rollenspielmaterial (Angefangen mit Space Opera von FGU über Space Master, teilweise in Traveller realisierbar, West End Games D6 Star Wars, d20 Star Wars, Fasa Centurion. etc.)
Computerspielen
ja, nee, das SW Universum gibt nichts her.

Mist aber auch............

Ich kenne kein Setting das mehr RPG Systeme inspiriert oder von mehr RPG Systemen lizensiert worden ist. Tolkiens Mittelerde kommt nahe dran (soweit ich weiss)
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 4.01.2019 | 23:07
Die ikonischen Elemente hat man schnell durch (sowas wie Lichtschwerter und Sternzerstörer und dergleichen), die Metaplots sind überschaubar (gibts überhaupt mehr als "Imperium vs. Rebellen" und "Die Mysterien der Macht"?) und die Geschichten um das zentrale Personal sind im Großen und Ganzen auserzählt.

Man hat doch abseits des (einstmals) zentralen Personals jede Menge Spielwiese.
Wenn ich da z.B. an Videospiele von Dark Forces bis zum letzten Jedi Knight u.Ä. denke - gerne mehr davon. Das war immer noch eindeutiges Star Wars mit (natürlich) ein bisschen Fanservice, aber hat großteils sein eigenes Ding gemacht.

Und Zeugs ohne überrissen großen Metaplot geht noch viel mehr.

Da gibt es dermaßen viel, was in anderen Medien längst gemacht wurde und immer noch gemacht wird, dass das kinoseitige Kleben an der OT nur noch ärgerlicherer wird.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 5.01.2019 | 22:49
ja, nee, das SW Universum gibt nichts her.

Die Aussage wird sofort evident, wenn man mal Star Trek daneben legt oder meinetwegen Game of Thrones.

Extended Universe, ich weiß nicht. Ich kann auch Hänsel und Gretel mit einem beliebig großen extended Universe ausstatten, das kann doch nicht allen Ernstes zählen?
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Kowalski am 6.01.2019 | 01:42
Die Aussage wird sofort evident, wenn man mal Star Trek daneben legt oder meinetwegen Game of Thrones.

Extended Universe, ich weiß nicht. Ich kann auch Hänsel und Gretel mit einem beliebig großen extended Universe ausstatten, das kann doch nicht allen Ernstes zählen?

Es ist immer ein “kann”. Hierbei ist das Original als Inspiration nützlich, es beweist sich aber mit der Kreativität der Nutzer.

Schau nicht auf mich schau auf das Fullhorn der Kreativität die Star Wars bei den Usern entfacht.

Das gilt auch für andere Settings mit dem jeweiligen fandom
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 6.01.2019 | 06:29
Extended Universe, ich weiß nicht. Ich kann auch Hänsel und Gretel mit einem beliebig großen extended Universe ausstatten, das kann doch nicht allen Ernstes zählen?

Ja, so hat mans natürlich einfach, wenn man behauptet, da gibts ja sonst nichts und dann alles, was als Beispiel angeführt wird, nicht gelten lässt :P ;)

Da kannst du analog genau so sagen: Star Trek ist nur Wildwest und Haudrauf im Weltraum, weil außer TOS eh nichts zählt.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Undwiederda am 6.01.2019 | 08:53
Warum sollten die Romane nicht zählen, weil sie von George nicht persönlich geschrieben worden sind?

Und natürlich braucht es ikonische Dinge, damit es nicht 0815 ist.

In den späten 80ern haben die Romanautoren auch noch mit den RPG schreibern zusammem gearbeitet und auch wenn die EU seine Fehler hat, hatte es wirklich gute Storylines und viele Erklärungen.
Für mich wurden dank mancher Romane die Prequels besser und auch Serien wie Rebels und Clone Wars haben gezeigt das man auch zwischen den Episoden interessante Stories erzählen kann, die sich wie SW anfühlen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Sashael am 6.01.2019 | 10:57
Extended Universe, ich weiß nicht. Ich kann auch Hänsel und Gretel mit einem beliebig großen extended Universe ausstatten, das kann doch nicht allen Ernstes zählen?
Im Gegensatz zu Hänsel und Gretel hat Star Wars aber nunmal ein sehr großes und umfassendes Storymaterial abseits der Filme. Und da ist auch eine Menge echt gutes Zeug ohne Jedis dabei, das trotzdem immer noch Star Wars ist.

Sich jetzt hinzustellen und zu sagen "Star Wars gibt nichts her" ist doch schon ziemlich ... daneben.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 6.01.2019 | 11:13
Im Gegensatz zu Hänsel und Gretel hat Star Wars aber nunmal ein sehr großes und umfassendes Storymaterial abseits der Filme. Und da ist auch eine Menge echt gutes Zeug ohne Jedis dabei, das trotzdem immer noch Star Wars ist.

Sich jetzt hinzustellen und zu sagen "Star Wars gibt nichts her" ist doch schon ziemlich ... daneben.

Selber daneben. ~;D

Hänsel und Gretel hat als umfassendes Storymaterial neben der Hauptlinie immerhin den Pauperismus, ne Menge Gesellschafts-, Familien-, Gender- und Rollendramen in a Nutshell, Waldeinsamkeit und Wanderlust, Kapitalismuskritik und Existenzialismus, also quasi eigentlich sehr kompakt die ganze Tragödie der Menscheit.  ~;D

Das zählt aber trotzdem nicht. Genauso wenig wie irgendwelcher Kram im expanded Universe von StarWars.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Rhylthar am 6.01.2019 | 11:16
Zitat
Das zählt aber trotzdem nicht. Genauso wie irgendwelcher Kram im EU von StarWars.
Sehe ich allerdings anders.

Kowalski hat eine Menge Dinge aufgezählt, die meines Erachtens sehr wohl dazugezählt werden können/sollten.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 6.01.2019 | 11:21
Kowalski hat eine Menge Dinge aufgezählt, die meines Erachtens sehr wohl dazugezählt werden können/sollten.

Man kann da freilich drüber reden, aber abseits der Filme fehlt halt immer ganz eklatant eine gemeinsame Diskussionsgrundlage. Und das formale Argument gibt es ja auch noch ("Disney sagt: Expanded Universe gilt nicht.").

Hey, lasst euch den Spaß an StarWars bitte nicht nehmen. Ich persönlich finde halt, der Drops ist gelutscht und man merkt es.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Rhylthar am 6.01.2019 | 11:26
Man kann da freilich drüber reden, aber abseits der Filme fehlt halt immer ganz eklatant eine gemeinsame Diskussionsgrundlage. Und das formale Argument gibt es ja auch noch ("Disney sagt: Expanded Universe gilt nicht.").

Hey, lasst euch den Spaß an StarWars bitte nicht nehmen. Ich persönlich finde halt, der Drops ist gelutscht und man merkt es.
Ja, nachdem sie alle Farben außer ihrer eigenen aus der bunten Tüte Drops rausgeschmissen haben.

Ist halt wie beim HARIBO-Werksverkauf: Wenn Du Dir nur die Großpackung an gelben Gummibärchen kaufst, musst Du Dich nicht wundern, dass die Vielfalt der Goldbären-Tüte nicht vorhanden ist. Aber prinzipiell wäre sie ja da.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Undwiederda am 6.01.2019 | 11:28
Man kann da freilich drüber reden, aber abseits der Filme fehlt halt immer ganz eklatant eine gemeinsame Diskussionsgrundlage. Und das formale Argument gibt es ja auch noch ("Disney sagt: Expanded Universe gilt nicht.").

Hey, lasst euch den Spaß an StarWars bitte nicht nehmen. Ich persönlich finde halt, der Drops ist gelutscht und man merkt es.

Ganz kurz ein Einwurf von mir. Alle Bücher auf denen "Legend" steht sind quasi alte EU und da hast du recht die sind kein Kanon aber die neuen Comics und Bücher, wo das nicht drauf steht gelten inzwischen von Disney aus als Kanon.

Von daher entwickelt sich das neue Star Wars Universum auch in diese Richtung, also Comics, Romane und eben durch die Serien.

Auch "The Mandalore", die Serie die irgendwann auf dem Disney Stream kommen soll, wird Kanon sein.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 6.01.2019 | 14:58
Man kann da freilich drüber reden, aber abseits der Filme fehlt halt immer ganz eklatant eine gemeinsame Diskussionsgrundlage.

Was braucht man da abseits von "es steht Star Wars drauf"?

Wie gesagt: Schau doch einfach mal, was abseits der OT und ihrer Charaktere über alle Medien so gelaufen ist. Comics, Videospiele, Romane, Rollenspielkrempel aus drei verschiedenen Systemen...da ist mir echt unbegreiflich, wie man sagen kann: ist doch eh alles das Gleiche und irgendwelcher OT-Abklatsch.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Ifram am 6.01.2019 | 16:34
Star Trek ist ein wunderbarer Vergleich. Aus der low budget Serie TOS mit drei Staffeln ist ein Kosmos geworden. In TNG wurden die Grundlagen für das gelegt, was wir heute unter Star Trek verstehen. Trotzdem wurde gejammert. Über DS9 wurde gejammert, über VOY wurde gejammert, über Enterprise wurde gejammert und über Discovery wird gejammert. Dass die Klageweiber sich lautstärker engagieren heißt nichts für den wirtschaftlichen Erfolg und die Akzeptanz bei vielen Fans.
Bei Star Wars ist es ähnlich. Auf den Überraschungserfolg von ANH folgten zwei weitere Filme, eine Menge Franchise und Jahre später der Ausverkauf mit den "ersten drei" Episoden. Nun gibt es eine Folgetrilogie, einige Serien und Filme außerhalb der Haupterzählstränge und alles passt in das riesige Star Wars Universum. Das Argument "das ist aber nicht mein Star Wars" kann man sich stecken. Persönlich fand ich die Prequel-Trilogie mit Jar Jar und den Machtbakterien Blödsinn. Dass habe ich selten geschrieben und nur gelegentlich gesagt. Weil es Leute gibt, die es mögen. Man redet ja auch nicht bei Tisch schlecht über das Essen, das anderen gerade noch geschmeckt hat. Kann ja jeder Solo Mist finden. Versuche den Film anderen mies zu machen kann ich allerdings nur schäbig finden. In dieser Diskussion haben einige Partizipanten Redeabsichten die sie mir verleiden. Darum entferne ich mich wieder aus ihr. Kein großer Verlust, wenig genug gepostet habe ich hier ja schon vorher.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Megavolt am 6.01.2019 | 18:10
Was braucht man da abseits von "es steht Star Wars drauf"?

 ~;D ~;D ~;D Hab schön gelacht, danke.

Gemeint war: Alle können über A New Hope reden, weil es jeder kennt. Das geht im extended Universe so nicht, weil das kaum einer auch nur überschaut.



Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 6.01.2019 | 18:17
Das geht im extended Universe so nicht, weil das kaum einer auch nur überschaut.

Genau das ist doch der Witz.
Der Megavolt sagt: "Ach, da gibts ja nicht viel im Star Wars-Universum" und dann kommt der Schnitt auf den EU-Sammler, der inmitten von 28 Kubikmetern Büchern, Comics, Videospielen etc. hockt ;D

Das EU ist quasi ein gigantisches Anwendungsbeispiel, was man aus dem Star Wars-Setting machen kann. Selbst wenn man davon nichts kennt oder vieles Mist findet: Der "Beweis" ist da sogar von offizieller Seite erbracht, wobei es ja wie in anderen Franchises auch dicke reichen würde, wenn "nur" die Fans ihr Ding draus machen.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Hotzenplot am 6.01.2019 | 22:02
Soeben läuft bei mir der Abspann von SOLO. Großartig. Ich bin total begeistert. Für mich vielleicht der beste von den neueren Filmen. Bei einigen Szenen hatte ich Nostalgieflashs, dass mir fast das Pipi in die Augen lief. Herrlich.
Ich hoffe, es gibt ein paar weitere SOLO-Filme oder eine Serie oder sowas.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Doktor Bleifuss am 6.01.2019 | 22:43
Selber daneben. ~;D

Hänsel und Gretel hat als umfassendes Storymaterial neben der Hauptlinie immerhin den Pauperismus, ne Menge Gesellschafts-, Familien-, Gender- und Rollendramen in a Nutshell, Waldeinsamkeit und Wanderlust, Kapitalismuskritik und Existenzialismus, also quasi eigentlich sehr kompakt die ganze Tragödie der Menscheit.  ~;D

Das zählt aber trotzdem nicht. Genauso wenig wie irgendwelcher Kram im expanded Universe von StarWars.
Natürlich zählt das. Schon mal was von Märchenforschung gehört? Hänsel und Gretel hat kein extended universe, sondern ist Bestandteil des extended universe der europäischen Märchen, die von Leuten wie den Brüdern Grimm nur kondensiert und aufbereitet wurden. Die Hexe aus Hänsel und Gretel taucht ja auch in anderen Märchen wieder auf.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: tartex am 6.01.2019 | 23:14
Ich hoffe, es gibt ein paar weitere SOLO-Filme oder eine Serie oder sowas.

Wärst ihn brav ins Kino gegangen, hätte sich das vielleicht gespielt.  :P
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Talasha am 6.01.2019 | 23:25
Wärst ihn brav ins Kino gegangen, hätte sich das vielleicht gespielt.  :P

Tjoa, bei mir war halt leider die Konkurrenz zu groß. Schade drum.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Teylen am 7.01.2019 | 08:16
Natürlich zählt das. Schon mal was von Märchenforschung gehört? Hänsel und Gretel hat kein extended universe, sondern ist Bestandteil des extended universe der europäischen Märchen, die von Leuten wie den Brüdern Grimm nur kondensiert und aufbereitet wurden. Die Hexe aus Hänsel und Gretel taucht ja auch in anderen Märchen wieder auf.
Die ist ja auch am Ende von Hänsel und Gretel hinüber #MärchenSpoiler
Wobei Erzählungen wie Fables oder Once Upon a Time durchaus davon ausgehen das es immer die selbe Hexe ist ^^;
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Hotzenplot am 7.01.2019 | 08:29
So, nach einer Nacht drüber schlafen nochmal ein paar Punkte zu SOLO - a Star Wars Story. Dazu muss ich sagen, dass ich es erfolgreich geschafft habe, mich nicht spoilern zu lassen. Ich wusste also so gut wie nichts über den Film und hatte keine Szene gesehen.

- am Anfang Gänsehauptkribbeln, als klar war, dass es in Corellia spielt, weil das so ein Name ist, der mir aus den Büchern hängengeblieben ist, die ich als Jugendlicher gelesen habe (vor allem dadurch, dass ich den Namen für ein Homebrew-Setting verwendet habe in völlig anderem Zusammehang, ich habe also keine echten Erinnerungen mehr an das Buch ;))
- die Eingangssequenz war im Grunde relativ random (arme, ausgebeutete Leute und böse Mobster), vielleicht für mich der schwächste Teil des Films (aber immer noch okay)
- die Kriegssequenz fand ich gut gemacht inklusive der Vorstellung der NSC anderen Figuren, wobei ich doch irgendwie alles etwas dunkel fand
- wieder Gänsehaut beim Auftauchen der "Bestie" Chewbacca - großartig!
- die Sache mit dem Zug fand ich toll in Szene gesetzt, der "Bösewicht-Pirat-Räuber" erschloss sich mir nur nicht so richtig zu diesem Zeitpunkt
- dagegen fand ich den Mobster auf der Yacht super (auch toll gespielt) und überhaupt die ganze Yacht klasse gemacht
- die Rolle von Qi´ra hatte ich allerdings missverstanden - ich dachte erst, das wäre so eine typische "neues Girl vom Boss"-Sache
- alles um Lando Carlrissian fand ich cool gemacht, also vom Look & Feel her, wobei die Rolle Landos an diesem Ort mir nicht so klar wurde (ist er da einfach nur ein Spieler oder hat er was zu sagen?)
- auch alles auf Kessel fand ich super, inklusive der "Revolution", "Tod" des Droiden, toller Wookie-Rage (y)
- die Flucht, Begegnung mit dem Sternzerstörer hat bei mir wieder Gänsehaut verursacht, da war es wieder, das Imperium!
- das komische Weltraummonster, vermutlich eine Hommage an diese Schnecke im Asteroiden in Episode V (?), war für mich jetzt nichts. Ich fand aber auch schon als Kind diese Schnecke unpassend zum Rest des Universums. Warum gibt es so riesige Viecher? Die warten doch nicht auf Raumschiffe zum Fressen? ^^
- die Offenbarung der "fiesen Piraten-Söldner" als Gründer einer Allianz fand ich super, ebenfalls den Konflikt mit Becket
- der Showdown war natürlich irgendwo vorhersehbar, für mich aber dennoch gut,  zumal ich gespannt war, wie es mit Qi´Ra weitergeht
- ziemlich überraschend für mich kam das mit Darth Maul, ich bin aber auch überhaupt nicht im Extended Universe involviert. Würde aber gerne wissen, wie es da noch weitergeht
- Gänsehauptmoment, als Chewie und Han im Falken sitzen


Wärst ihn brav ins Kino gegangen, hätte sich das vielleicht gespielt.  :P

Ja, es war auch wie verhext. Ich wollte unbedingt mit meinem Bruder rein, wir haben die Terminplanung aber nicht auf die Kette gekriegt und dann war es zu spät.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: YY am 7.01.2019 | 08:59
Warum gibt es so riesige Viecher? Die warten doch nicht auf Raumschiffe zum Fressen? ^^

Nein, die fressen normalerweise...öööhm...äääh...ach ja, andere riesige Viecher ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Undwiederda am 7.01.2019 | 09:30
Darth Maul Geschichte fängt in Ep 1 an geht über Clone Wars zu Solo und endet in  Rebels. man braucht auch keinw bücher oder comics um dwn verlauf aich anzugucken
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: First Orko am 7.01.2019 | 09:39
- das komische Weltraummonster, vermutlich eine Hommage an diese Schnecke im Asteroiden in Episode V (?), war für mich jetzt nichts. Ich fand aber auch schon als Kind diese Schnecke unpassend zum Rest des Universums. Warum gibt es so riesige Viecher? Die warten doch nicht auf Raumschiffe zum Fressen? ^^

Doch, genau das tun die (https://www.youtube.com/watch?v=_s0MqYcOOjY)  ;D
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Grubentroll am 9.01.2019 | 01:48
Wärst ihn brav ins Kino gegangen, hätte sich das vielleicht gespielt.  :P
Ich ärgere mich wirklich dass ich wegen dem schlimmen TLJ nicht in Solo gegangen bin, denn den finde wirklich gut.
Titel: Re: [Film] Solo: A Star Wars Story
Beitrag von: Exar am 9.01.2019 | 12:25
Ich ärgere mich wirklich dass ich wegen dem schlimmen TLJ nicht in Solo gegangen bin, denn den finde wirklich gut.

Dito. Von den Spin-offs hat mir Rogue One zwar eine Ecke besser gefallen, aber Solo war nicht schlecht.
Und beide waren um Parsecs besser als Spaceballs 2.